gemeinschafts-katalog

@Filterraum kommentierte am 22.März 2020 via Twitter:
das artikelbild sieht aus wie was ausgekotztes @Pymwater
@testa_alfred
@adloquii : Konzentrationsschwäche
@hansnoed Bundesamt: nicht schön
@BirgitMatter

und weitere kommentieren…

«Ausstellungskatalog» = gemein-schafts-katalog, der nur im Internet veröffentlicht – online – jederzeit auszudrucken ist. An die Wäscheleine gehängt werden darf – drinnen und / oder ja, auch draussen – damit dieser anderswo im Kontext räumlicher Bedingungen und Landschaften gesehen werden kann.

Die Beleuchtungen und Untersuchungen der vorhandenen Umstände und Situationen der Kommunikation und Wahrnehmung werden nach wie vor und zurzeit voraussichtlich im #kunsttalk und #Smartsetting fortgesetzt. Habe Gewürze per Internet bestellt.

Sowohl asketische Logiker und Analytiker als auch mystische Artefaktiker und bildende bis darstellende Künstler und Forscher sowie vernunftbetonte und selbstbestimmte Personen werden auf ihre Kosten kommen. Wahrnehmen im Sehen. Hören. Denken. Handeln. Erzählen bis Erklären und gemeinsam zu schreiben. Die Aufzeichnungen, Inhaltsverzeichnisse, Videocuts und Formate werden folgen und es noch sichtbarer, offensichtlicher, vitalisierender, effektiver und automatisch herstellen.

Wie die Ansätze in- und gegen sowie miteinander oder auch ineinander greifen – nacheinander aufgeblättert – aufgefädelt – aufgefaltet werden. Kaum, wie (farbige) Zuckerperlen auf die Schnur gereiht. Verstreute Zuckerkrümmel und -körner werden aufgefegt, die zuvor auf die Unterlage verstreut wurden. Die grüne Schneideunterlage – mit oder ohne Innenkern – sind die weissen raffinierten Zuckerkristalle aus den Zeitungsseiten geschüttelt worden. Auf dem grünem Kunststoff werden sie sicht- und im Einzelnen erkennbar. Die Millimeter-Einteilung auf der speziellen Oberfläche, die auch das Ausrutschen des Messers verhindert. Die Unterlage wird nicht geknickt und vor der Sonneneinstrahlung und Tageslicht geschützt. Als Mouse Pad kann sie eingesetzt werden Die Schneideunterlage liegt zurzeit nutz- und funktionslos unter dem Bett. Wartet auf den nächsten Einsatz für die Arbeit.

Derweil werden die versandten Gedankenbilder (der Textseiten des Linden-, Eichen- und Kastanienblatts) aufgeschichtet, entfaltetet und handgreiflich glattgestrichen. Das Verpackungsmaterial des «Zuckerbergs»:

#kunsttalk zwischendurch

Leben wir in einer «Zuckerbergwelt», sobald wir das Internet und social media nutzen?

Postkartenmotive: Porträts von Frauen an der Schrankwand
Trivialkunstsammlung
©trivialARTcollection-bimatter-2013

Wie an die Wäscheleine sind sie kaum aufgehängt. Diese aufgeklebten Postkarten an Wand des Durchgangs oder Tunnels sind eher axiomatisch ausgerichtet. Sie ergeben das Koordinaten- oder Ordnungssystem nach ästhetischem Wahrnehmungsmuster.

Künstlerische Arbeiten mit Texten und Bildern – Forschungsergebnisse und Resultate – sind bislang noch kaum aufgelistet oder als Zettel an die Wäscheleine in den WIND gehängt. Hierbei kommt es nämlich darauf an, wie Bilder – mit und ohne Text – in Zukunft gemeinsam – nicht nur – produziert sondern geschaffen und gesehen werden. Künstlerisches zusammensein, um der Kunst zu dienen?! Welche fixen Leitideen sind zu unserem Leben geworden? Befinden wir uns im Zeitgeist der Diktatur: Kunstdiktatur, Gesundheitsdiktatur, Kapitaldiktatur, Technologiediktatur usw. oder im Ausnahme- und Notzustand?!

Parallel beginnen Andreas Peschka und Birgit Matter den Roman von David Foster Wallace „Unendlicher Spass – Infinite Jest“ von 1996 – in der deutschen Übersetzung von 2009 – zu lesen.

Jede-r kann Grenzen der Sprache oder des Sprachlichen anzeigen. Jede-r kann Grenzen des haptisch und retinal visuell Sichtbaren anzeigen. Jede-r kann Grenzen des Vorstellbaren, Phantastischen und Hörbaren anzeigen. Um in Sichtweisen – auf die Sache, die Dinge und das Zeugs – eventuell zur Ruhe oder auch erst in Bewegung und Dynamik zu kommen. Wird die Form – Formen der Unruhe und Störungen bevorzugt – da-nn werden bildliche und textliche Gestaltungen sofort gemeinsam & kooperativ & künstlich bis künstlerisch weiter erzeugt?!

Fast perfekt fertig.

Unfertiges und bewusst Antiperfektes werden zu Artefakten, Kulturgut und Kunst. Ergebnis und Fazit der künstlerischen bis kunstbasierten Forschung werden so automatisch zur Kunstforschung heutzutage? Aus laufenden künstlerisch-forschenden und kunstbasierten Projekten und der Kunstforschung werden sie hier möglichst sicht- und lesbar dargestellt: Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Plastiken etc. im Fotografischen bis Filmischen mit und ohne zusätzlichem Text. Werden sie hierdurch zu Kunstwerken mit Quellencode?.

Werden sie zu ästhetischen Programmen, Formaten oder zum Manifest nach Plan, sobald sie angeschaut, ausgedruckt und aufgehängt oder veröffentlicht werden?

Das architektonische Zentrum wird vorerst dies Content – Management – System WordPress sein: Sobald wir online sind. Die Philosophie wird die „Mutter“ der Logik und Sprache. Die Zone zur medienphilosophischen Exkursionen, um zu zeigen, wie heute über Kunst, Farben und Form gedacht wird oder gedacht werden könnte. Kritische Fragen werden in jedem Fall die Werkzeuge sein. Die objektorientierte Programmierung wird zum „Vater“ für das ästhetische Kunstschaffen. Hierdurch wird eventuell WordPress mehr und mehr zum führenden Autorensystem in Zukunft werden: Begin (document) / frontpage – frontmatter / make title / list of figures / list of tables / table of contents / mainmatter – chapter – appendix – backmatter – end (document).

Die Homepage mit Möglichkeiten wird zum künstlerischen Atelier, Schreibwerkstatt und Basiscamp, Labor und Studio in Smartphone Version «mobile first». Das Smartphone muss zur Hand sein, sobald es heissen wird: «what’s the matter»?.

Die Frage, die hinter alldem und den #kunsttalks steht, lautet: „Wodurch wird eigentlich Kunst zu Kunst?“

B:M: Geschichten setzen den Lauf der Dinge und die Abfolge von Menschen hintereinander. Die Chronologie wird zum Fluss, der sein Bett kaum ändert. Sie wird mehr zur Routine als zur Notwendigkeit. Denn Geschichte zu schreiben ist keine Wissenschaft, die Regeln folgt. Allerdings ist sie auch noch keine Kunst oder ein Potpourri an Meinungen. Die kaum, wenig oder gar nicht spezialisierten Künstler – die sogenannten Generalisten – haben es heute schwer. Sie können nur kompensieren, was an Orientierungswissen verloren gegangen ist, da sie kein Experte auf einem Fachgebiet sind?!

Die Projekte beginnen hierzu:

B:M: Anfangen bezeichnet und definiert Erwartungen

A:P: Birgit kommt mit Erwartung – irgendetwas mit dem es anfängt, dass klingt und tönt so zielgerichtet auf Erfüllung und Ausrichtung konzentriert – dies öffnet nicht, sondern schliesst sofort ab.

B:M: an das Original: wirkliches – echtes – wahres – reales – einmaliges – schönes und künstlerisch fast Perfektes (Perfekt bis Perfektion ist vollendete Vergangenheit) bis Antiperfektes als Artefakte (aus den laufenden 16. Projekten zu schaffen und auszustellen): Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Plastiken, Masken, Fotografisches bis Filmisches und Texte, Dokumente und Bücher werden zum Kunstwerk mit Quellencode. Ich nenne es kurz: «what’s the matter»

A:P Das ist interessant, Du beginnst mit Erwartungen. Ich eher nicht. Ich mach mir sowas wie ein Ökotop, eine Landschaft. Die werde ich bereisen. Es gibt Details, wie Sehenswürdigkeiten, die ich mitnehmen will, wo ich am Ende gewesen sein will, aber wenn nicht, dann auch nicht.
Ich steile vor allem nicht auf: wahr, einmalig, etc – was heißt das schon? Hineinstolpern – Upps. Falsch angefangen – Beckett im Kursbuch Nr. 1. Habe ich auf meine Homepage mit hineingenommen. Womit eigentlich? Das ist interessant, Du beginnst mit Erwartungen. Ich eher nicht. Ich mach mir sowas wie ein Ökotop, eine Landschaft. Wenn es ein Land gibt, dass bekannt ist. Wenn es nicht bekannt ist, dann ist es um so irrer beim Betreten. Erstreckung und Raum – Landschaften sind für mich: immer abstrakter – offener – erstaunlicher geworden – Mikro – Meso – Makro Ebenen. In dem Moment wo man sich einlässt: viele „Strukturdinger“. Speziell, wenn man Musik hört. Die werde ich bereisen. Es gibt Details, wie Sehenswürdigkeiten, die ich mitnehmen will, wo ich am Ende gewesen sein will, aber wenn nicht, dann auch nicht. Ich (steile) stehe vor allem nicht auf: wahr, einmalig, etc. – was heißt das schon? Bin nicht der Bannerträger für solche Sachen, Werte und Projekte. Sobald etwas hinein digitalisiert wird – d.h. das analoge Gemälde wird im Museum aufgenommen und ins Internet gestellt als die allgemeine Verzweigung. Es wird nicht in die Ferne geschickt! Es wird abgespeichert und zugänglich gemacht. Erstmal geht es auf dem Handy in den Speicher – ich spreche und höre – geht durch; es läuft von Ohr zu Ohr von Bewusstsein zu Bewusstsein und wird dazu abgespeichert. Ort des Speichers – interessant; was ist mit dem Speicher? Das menschliche Gedächtnis ist kein Speicher – Erinnerung – verinnerlicht wird = Metapher. Wirksame Metapher – eventuell?

B:M: Ja, was heisst und wird als wahr, einmalig, echt, real usw. heute wirklich noch bezeichnet? Ja, und diese Metaphern: Künstler sprechen in Metaphern und metaphernreich. Welche Qualitäten werden hierdurch signalisiert, vermittelt oder angesprochen?

A:P: wirklich — was ist das? „wirksam“? echtes — ist es entweder sowieso, da bei mir in unmittelbarer Mache // andererseits gar nicht, da voraussetzungsreich und Kunst wahr — die Problematik der Wahrheit geschultert, wow uff tough real —  … die Aura – Kontaktfläche und so weiter – Glanz bis dunkel düster; AURA IST ERNÜCHTERND. Ok, DAS war es jetzt! Die Enttäuschung vor dem Original. Das ist sowas von kreativ, daß man sich vom Original ernüchtern läßt.

B:M: ja, was ist Wahrheit – was ist real? Ja, wie ist Wahrheit, wie wird diese real? Reden, sprechen und schreiben wir jetzt aneinander vorbei oder treffen wir uns? Müssen wir uns überhaupt noch treffen, seitdem wir vereinbart haben, um hier jetzt zu Kunstwerk und Quellcode zu schreiben?

A:P: Kunstwerk und Quellcode – das ist eine spannende Angelegenheit. Das wäre mal zu besprechen. Konzeptuelle Begründung. Kann man ein Kunstwerk knacken? Wie oft? Oder ist ein Quellencode etwas anderes? Ein quellender Code, ein Code aus Quellen, kommend aus, bestehend aus? Ok, ich weiß. Wie geraten die eigene Arbeit und die Webseite aneinander/ineinander? Wechselwirkungen, Framing, wie werden sie zusammen wahrgenommen. Vergiftet die Eigenart der Internetpräsentation, ihre Struktur und Anlage, … wird die eigene Arbeit vom Internet vergiftet. Ich habe eine ähnliche Scheu vor Therapien. Da jeder Therapeut mit mächtigen Instrumenten auf mich zukommt, die seine Wahrnehmung formen, mein Verhalten bestimmen können, mich verändern (nachdem sie Therapeuten eingelassen, haben sich schon Klöster aufgelöst) – plötzlich bin ich kein Künstler mehr, jedenfalls nicht mehr so. Zur Zeit sehe ich das Internet als Werkzeug, mit dem bestimmte Sachen möglich sind, die anders nicht möglich wären. Liste machen. Man kann ja versuchen soweit möglich die Grenzen auszutesten, das System zu unterwandern?

B:M: Grenzen des Systems auszutesten, dies fordert mich schon länger heraus. Listen macht jede-r und Anwendungsprogramme für diese Listenform gibt es zahlreiche. Liste – Listen (hören) – Katalog. Hier treffen Ansichtsweisen zusammen. Das Internet als Werkzeug und Toolbox zu nutzen. Welche Sachen werden genau möglich, die anders nicht möglich werden? Wird die Eigenart der Internetpräsenz durch die Struktur, Anlage und Architektur verzuckert und vergiftet? Wird die Arbeit und künstlerische Arbeit durch’s Internet vergiftet? Wie werden die Wechselwirkungen und Framings und die farbigen Zonen wahrgenommen? Wie gerät meine eigene Arbeit und die Webseite aneinander und ineinander? Wollen wir hierzu chatten? 22.03.2020 15:56h – nun, hierzu wurde noch nicht gechattet

Zum Beispiel bin ich mit berechtigter Sicherheit davon ausgegangen, dass es in einer zivilisierten Vergangenheit zu einem Kunstobjekt (schwarz weiss Fotografie und Ölgemälde und kunsthandwerklich verzierter Brieföffner, Dosenöffner und Schlüssel) Quellen gibt oder gab. Ich weiss lediglich nichts von ihnen oder über sie. Als Forschende habe ich nun die erhofften Schriftstücke gefunden, bin zum Teil erfreut und zufrieden. Das Gefundene als solches ist für mich die Bestätigung für mein Vermuten. Es verursacht keine Überraschung.

Die hier vorgelegt Schrift ist jedoch etwas Besonderes und eventuell auch überraschend. Sie bedarf in jedem Fall der erläuternden Hinweise. Denn sie liegt ausserhalb dessen, was im Vergleich zu allgemein bekannter Kunstliteratur erwartet werden darf.

Sie ergänzt nicht nur bereits Bekanntes. Was die Verfasser als das Wesentliche beschreiben, sind Entdeckungen. Die Inhalte im einzelnen haben den Charakter von Erkenntnissen. Sie offenbaren Grundsätze, deren Bedeutung bisher unbekannt und deren Wesentliches verborgen war. Die Gewichtung des Gesagten lässt sich im vorhin- oder vorherein nicht bemessen. Aber es kann mit Sicherheit soviel gesagt werden: ohne die hier dargelegte Grammatik der Formen bildender Kunst zu kennen, lässt sich in Zukunft keine zulängliche und keine exakte Bildbetrachtung und -beschreibung oder auch Bildverstehen mehr durchführen. Diese Schrift hebt die Erkenntnis über bildende Kunst auf eine neue Stufe. Sie stellt das mögliche Wissen über bildende Kunst auf die Grundlage, die bisher nur gedacht worden ist. Decken wir die Axiomatik der künstlerischen Gestaltung und deren Erscheinungsweise auf? Legen wir das innenwohnende Gerüst der künstlerischen Formalästhetik frei und erstellen damit die Ontologie der bildenden Kunst, die Seinsweise der sinntragenden, zweckfreien Form, mit der Erkenntnis von Kunst geschaffen wird?

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