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#kunsttalk

#kunsttalk 3.2 am 22.09.2020

ab 19:00 h zweiwöchentlich Dienstagabend

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten via YouTube

abonnieren nicht vergessen

3. Staffel

Thema : FARBEN

06.10.2020

20.10.2020

03.11.2020

17.11.2020

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#kunsttalk

ERDbeerHOCHzeit

bei Hochzeitsfeiern findet in vielen Kulturen der rituelle Austausch von Gütern und Diensten statt (wie Mitgift – mit gegebene Geschenke – Brautpreis – Brautgabe – Brautdienst – Morgengabe – Serviceleistungen – Spiele etc.) spontan – wohl durchdacht – von langer Hand geplant

diese «rotblaumintfarbentragende» ERDbeerHOCHzeit zum #PaulWatzlawick #ZRH #Festival, wird zeitgleich an mehreren Orten, auf mehreren Kanälen, Seiten, Homepages und #SmartSettings kommuniziert sowie kollaborativ vorbereitet

B-YOD

DIY

ERDbeerHOCHzeit am FREITAG,

den 30.10.2020 ab 15:00h

Bahnhofstrasse 9 in Zürich, Freiraum ZKB Eingang Börsenstrasse

Meeting ID 874-3179-0133

Kenncode 060049 

jede-r ist willkommen – hiermit sofort herzlich – eingeladen!

Dies vorweg: die Scheidungsraten liegen derzeit bei etwa 50% in der Schweiz (Europa?, Indien?, Amerika?, Afrika?, Australien?, Asien?). Gleichzeitig scheinen HOCHZEITEN auf «Höhe der Zeit» immer noch die Anziehungskraft zu besitzen, die als gross, bedeutend, relevant, wichtig, wert- und sinnvoll benannt werden, wie paradox!

Oftmals begleitet durch das grössere, aufwendig arrangierte, organisierte und inszenierte Fest. Die Mehrheit (Masse) der Menschen formalisiert es heute noch so : auch ihre freundschaftlichen Paarbeziehungen mindestens einmal im Leben mit einem Hochzeitsfest zu feiern. Wie sind diese paradoxen Phänomene von aufwendigen – komplexen – im Voraus geplanten Hochzeitsinszenierungen im Sinne der Kommunikation praktisch und theoretisch bis wissenschaftlich und künstlerisch heute noch zu verstehen?

Die Lokalität und den Ort auszuwählen.

Die Hochzeitstafeln eindecken.

Einladungs- und Menükarten handschriftlich schreiben.

Farben, Design oder Dekoration gestalten.

Musik & Programm passend für den Anlass abstimmen.

Die Gäste empfangen

Wie lässt sich dieser Aufwand für die Inszenierung der Hochzeitsfeier, bei gleichzeitiger Instabilität der »kleinsten« Institution in der Gesellschaft unter den Aspekten „FREIHEIT macht ANGST“ heute & aktuell auffassen? Wird es die mikrosoziologische Studie werden? Einsichten & Erkenntnisse darüber – dazu – dadurch zu visualisieren und realisieren, wie «Hochzeitspraktiken» Emotionen zum «Ausdruck» bringen?

Bitte, nicht Weinen.

Bitte, nicht Lachen.

Das Quäntchen Glück, Freude, Heiterkeit und Freiheit empfinden: Wie durch Inszenierungen zugleich Vorstellungen von HOCHZEITEN entwickelt, imaginiert, umgesetzt, transformiert, dokumentiert sowie kommuniziert und live gestreamt werden.

Der rote Faden zur Freiheit

Untersuchungen & «Experimentelles» werden konkret zu HOCHZEITSPHÄNOMENEN digital & analog zusammengestellt. Künstlerische und wissenschaftliche Beiträge zur Forschung der gesellschaftlichen & gemeinsamen Praxis des Hochzeitsphänomenes (commitment without binding) werden im Detail entgegengenommen. Wie sie sich ergeben, aufgezeichnet und dokumentiert sowie kommuniziert werden. Zum vertieften Verständnis der wechselseitigen Dynamiken zwischen den Beziehungsebenen der Kommunikation: gesellschaftlicher, kultureller, sozialer sowie kollaborativer, künstlerischer Praxis, die hierdurch anti-multi-trans-postdisziplinär wird.

In den Architekturen physischer, körperlicher und virtueller Räume sowie den technischen Möglichkeiten, die durch Kommunikation im Rahmen des #Festivals #ZRH #PaulWatzlawick unter dem Titel:

FREIHEIT MACHT ANGST – FREEDOM POWERS FEAR

„Schlüssel“ „Besteck“ „Gedeck“

Arbeiten, Bücher & Pressemitteilungen sind verfügbar:

https://www.univie.ac.at/constructivism/events/2007-0331-watzlawick.html

https://www.derstandard.de/story/2000067813327/paul-watzlawicks-lektionen-fuer-das-digitale-miteinander

„Er hatte eine wunderbare Gabe, immer genau zu wissen, worüber er schrieb, sich jedoch von diesem Wissen nie die Freiheit nehmen zu lassen, sich auch das Leiden und das Unglück des Menschen letztlich eher wie ein Naturforscher anzusehen, der darüber staunen kann, wie die Leute es schaffen, so zu leiden und so unglücklich zu sein, als wie ein Betroffener, der glaubt, er müsse sich von jedem Phänomen, das ihm begegnet, unbedingt anstecken lassen. Ich hatte damals in Italien den Eindruck, dass ein Ratsuchender sich bei ihm in guten Händen fühlen müsste, weil er zu verstehen wusste, aber doch immer anders verstand, als der Ratsuchende sich selber versteht. Diese Kombination von Hinschauen einerseits und Verschieben des Kontextes andererseits gehörte vermutlich zu seinen großen therapeutischen Fähigkeiten. Dabei war er von der Ausbildung her kein Naturforscher, aber auch zunächst kein Psychologe, sondern ein Philosoph. Erst nachdem er sich nach seinem Philosophiestudium in Venedig auch hatte promovieren lassen, begann er eine Ausbildung zum Psychotherapeuten am C.-G. Jung-Institut in Zürich, nahm dann 1957 für drei Jahre einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Psychotherapie an der Universität von San Salvador an, bevor er 1960 an das „Mental Research Institute“ in Palo Alto, Kalifornien, ging, wo er mit Janet H. Beavin und Don D. Jackson seine Kommunikationstheorie ausarbeitete und mit Gregory Bateson Schizophrenieforschung betrieb. In Palo Alto ist er am vergangenen Samstag auch gestorben.“

https://taz.de/!297160/

Am Samstag, dem 31. März 2007 ist er gestorben, nach einem langen und schweren Leiden, bestätigte eine Sprecherin der Stanford Universität in Palo Alto. Paul Watzlawick stellte fünf Grundregeln (pragmatische Axiome) auf, die die menschliche Kommunikation unter Menschen erklären, die bis heute vielfach erweitert und ergänzt wurden und werden : PAUL WATZLAWICK 4.0 RE_LOADED. Zu diesen gehört die Einsicht, dass es unmöglich ist, sich der Kommunikation zu entziehen („Man kann nicht nicht kommunizieren“), dass Sprache Wirklichkeit schafft und dass Kommunikation weit mehr Informationen als nur das gesprochene Wort – die Zeichnung – das Bild – den Begriff – die Benennung – die Information, der Name, die Daten etc. beinhaltet, scheint jede-m heute klar und bewusst zu sein.

Diese Nachricht vom Tod Paul Watzlawick in 2007 traf gleichzeitig mit der Kurzmeldung ein, die lautete, in Indien habe eine Frau die Ehe mit einem BUCH geschlossen. Diese Meldung wäre Paul Watzlawick wohl nicht entgangen. Denn einen Mann wollte diese Inderin um ihres Seelenfriedens willen nicht heiraten, und so wählte sie – statt der weltlichen Wirrnis der Geschlechter – den Bund mit einem heiligen BUCH.

Inwieweit diese Meldungen wirklich wahr sind, den Tatsachen und Fakten oder den sogenannten FAKENEWS entsprechen, interessieren uns beim Vorbereiten und Kommunizieren zu dieser ERDbeerHOchZEIT oder ERDbeerHOCHzeit und dem 100. jährigen Geburtstagsjubiläum *Paul Watzlawick im Jahr 2021 sowie dem #PaulWatzlawick #ZRH #Festival vermutlich kaum.

Wir wollen uns „trauen“

wie ärgerlich, unmöglich & ungewöhnlich ist es ein Buch zu heiraten?

Da müsste man sich für eines entscheiden und es für heilig erklären. Der Gedanke ist vermutlich charmant:

Irmgard Gottschlich
Irmgard Gottschlich

https://www.facebook.com/bimatter01

Irmgard Gottschlich
ERWARTUNGEN
Birgit Matter
Bettina Alexa Göbeler

bagfinearts.com

Pattern bis Parkett für die ERDbeerHOchZEIT in Zürich

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#kunsttalk

„Die Kunst macht Unsichtbares sichtbar und ist frei von Aufgaben“ Regina Hübner_Künstlerin_Rom 5.8.2020 — Literatur outdoors – Worte sind Wege

Liebe Regina, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus? Deine Einladung zu diesem Interview hat mich in Marseille erreicht, wo ich meine Ausstellung auf der MANIFESTA vorbereite. Momentan sitze ich in einem Garten an der Riviera, es ist der 14. Juli, französischer Nationalfeiertag und ich höre den Zikaden zu, während ich Dir schreibe. Interessanterweise habe ich […]

„Die Kunst macht Unsichtbares sichtbar und ist frei von Aufgaben“ Regina Hübner_Künstlerin_Rom 5.8.2020 — Literatur outdoors – Worte sind Wege
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#KünstlerZusammenSein #kunsttalk artistic Research ästhetische Kommunikation «#DieKunst» bild im bild bild im bild Bildträger doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme Experimental System Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen integrative Forschung künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung Künstlersein künstlerzusammensein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung kunsttalk 3.1 Medienmündigkeit Metabilder Original transdisziplinär visuelle Kommunikation

#kunsttalk kontexte – kachelmosaike

kollaborativer Charakter (N:N) – mit besonderem Augenmerk auf die komplexen Situationen der Kachelmosaike – welche sich am Bildschirm – audiovisuell mit – in – durch Bildakte – Videoansichten im Einzelnen – mehrerer bis zu vielen – herstellen werden.

Mosaike – bekannte und beliebte Gattung der bildenden Künste, bei der durch Zusammenfügen von verschiedenartigen oder verschiedenen Teilen: Muster – „Gestalten, Figuren, Skulpturen, Plastiken“ – Bilder entstehen und andere Experimentalformen möglich werden:

Bedeutungen: Bilder an der Wand

am Boden oder als Fussboden- oder Tischbelag oder an der Decke, bestehend aus kleinen (bunten) Steinchen – Blättern – Zetteln

Oder im übertragenden Sinne: etwas, das aus vielen kleinen Bruchstücken – Fragmenten – zusammengesetzt den Musen geweiht; damit künstlerisch wurde und bis heute noch wird.

Mosaik (deutsch) – Substantiv (n,f) – das weibliche Genus wird heutzutage nur noch selten verwendet. Bedeutungen, Herkunft, Ober- und Unterbegriffe sowie Beispiele.

Mosaikartig

Mosaik-Zyklus-Konzept

Mosaiksystem

Mosaikstruktur

Mosaikschwanzratte

Mosaikkünstler

Mosaikfussboden

Mosaikform

Mosaikfadenfisch

Mosaikbild

Im Mittelalter waren islamische Architekten der westlichen Welt mehr als 500 Jahre voraus: Die Ornamente einiger orientalischer Bauten weisen eine so genannte quasi-kristalline Geometrie auf, die westlichen Wissenschaftlern erst seit rund dreissig Jahren bekannt ist. Bei dieser Geometrie wiederholen sich zwar einzelne Elemente, doch nie das Muster als Ganzes. Peter Lu von der Harvard Universität und Steinhard von der Princeton Universität entdeckten die quasi-kristallinen Ornamente in der iranischen Stadt Isfahan an religiösen Gebäuden aus dem 15. Jahrhundert. Sie basieren auf Hunderten von Zehnecken und sind so aufwändig und genau konstruiert, wie es mit Messlatte und Zirkel kaum zu erreichen sei. Diese komplexen, im Persischen „girih“ genannten zehnzähligen Mosaike wurden tatsächlich mit einem Bausatz von nur fünf verschiedenen Kacheln erstellt. Diese mit Linien verzierten fünf Kacheln haben die Form eines Zehnecks:

eines Fünfecks, eines Sechsecks, eines Kristalls, einen Rhombus und einer Figur, die an eine Fliege zum Umbinden erinnert. Mit diesen Kacheln konnten die islamischen Handwerker eine Vielzahl an Mustern erzeugen. Davon zeugen Gebäude im islamischen Kulturraum zwischen der Türkei und Afghanistan.

Das übergeordnete Muster wurde aus mehreren hunderten kleineren Kacheln mit dem selben Muster erstellt. Dabei entstand das Muster, das heute quasikristallin genannt wird. In der westlichen Welt wurden quasikristalline Mosaike erst später beschrieben. Roger Penrose entdeckte 1974 quasikristalline Muster, die sogenannte Penrose

Geheimnis der Kachelmosaike

zwischenzeitliche Versuchsanordnung
Selektion der Karamellstückchen auf Tageszeitungspapier vor der Flutung
Selektion der Karamellstückchen auf Tageszeitungspapier vor der Flutung
Lagerung und Versuchsanordnung in Aktion multimedial als Grafik im Bild fotografisch
mit Bild im Bild (BiB – PiP) per Hand erfasst
Bild im Bild (BiB – PiP) per Hand in Armlänge mit Geräten erfasst
Bild im Bild (BiB – PiP) im Kameraobjektiv in die Hände genommen kontexte #kunsttalk 3.1

https://kunstderkunsttherapie.com/2020/07/28/kunsttalk-3-1-am-08-09-2020/

#WAGNISMUSTER

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#KünstlerZusammenSein #kunsttalk artistic Research «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild Bildträger Echtzeit Existenzfrage Experiment gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung künstlerzusammensein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung Kunstforschung kunsttalk 3.1 Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens visuelle Kunst

#kunsttalk 3.2 am 22.09.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

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ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten via YouTube

nach der Sommerpause

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3. Staffel

08.09.2020

zweiwöchentlich Dienstagabend ab 19:00 Uhr am

22.09.2020 : Thema : FARBEN

06.10.2020

20.10.2020

03.11.2020

17.11.2020

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#kunsttalk

Wer A sagt, was muss der eigentlich?

Wer A sagt, muss auch B sagen. Oder?

Wer A sagt, was muss der eigentlich?
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#kunsttalk

Kunst in der Krise

Pfarrerssohn Christoph Martin Wieland schrieb mit 19 Jahren sein erstes größeres Gedicht „Die Natur der Dinge – Ein Lehrgedicht in 6 Büchern“. Er …

Kunst in der Krise
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#kunsttalk

Forschung als Verkörperung:

A. Entwicklungsfelder

https://miro.com/app/embed/o9J_kpwD1sQ=/?&pres=1&animate=1

Parallelisierung von Kunst und Wissenschaft bei Edgar Wind Text von Bernadette Collenberg-Plotnikov Seite 65-86 „Wie verändert sich Kunst, wenn man sie als Forschung versteht?“ Judith Siegmund (Hg.) 2016, transcript verlag, Bielefeld. Über Ästhetik der Darstellung und Präsentation lässt sich verhandeln:

#SmartSetting ZHdK
#keinebrotloseKunst

B. Enterprise in virtuelle Umgebungen

ab ca. 1:07:00 es handelt sich um dies «kleine Gemälde»

Entwicklungsfelder für virtuelle Forschungsumgebungen:

Räume und Tools – für virtuelle Forschungsumgebungen

Forschungsplan und Forschungsprojekt zu #KleinesGemälde:

Suchaktion:

wer kennt dieses Gemälde und Bild, hat es zuletzt gesehen?

#Follwerpower zeigen: zum Detail vom Bild zum Bildakt

#kleines Gemälde – Lebensgeschichte – Kunstversprechen:

https://twitter.com/BirgitMatter/status/1286361519870160897

#Smart Setting per Zoom – Meeting – VideoKonferenz – Aufzeichnung

C. Expeditionsreisen beginnen

in virtuelle bis reale Umgebungen

Homepage – Landing Page für #kleinesGemälde:

IMG_9193.JPG fotografische Aufnahme iPhone x bei Tageslicht am 09.09.2020
IMG_2590.JPG fotografische Aufnahme iPhone x bei Tageslicht 09.09.2020

bildbeschreibung-en – kollaborativ – #kunsttalk mehrwert & erkenntnis werden kunstschaffend & forschend zugleich – synchron

Auffällig, die Vorderseite der bemalten Leinwand in den Massen 325 x 225 mm weist keine Signatur und Datierung auf. Auf der Rückseite ist eine Widmung handschriftlich – leserlich – akzentuiert – in dunkler Farbe aufgezeichnet. Vermutlich ist die Textur vom Künstler und Maler selbst mit Feder und Tinte aufgeschrieben worden. Wie auf eine Post- oder Grusskarte: Zum Andenken (als Geschenk) an einen Freund? Service, Dienstleistung oder als ‚Danke Schön‘ für einen Kunden – Auftraggeber – namens Herrn Elwin Stutz. Dies Gemälde wurde überreicht – eingewickelt – möglicherweise in Zeitungspapier verpackt, damit er es mit nach Hause nehmen und seiner Frau schenken und mitbringen konnte. Zum Teil wurde die Widmung 1945 mit Kugelschreiben geschwärzt, wie ich erfahren durfte. Dies #kleineGemälde wurde mehrmals auf die Flucht mitgenommen: „Dieses kleine Gemälde ist ein Andenken von Kauen von A. Jocius an Herrn Elwin Stutz“.

«Andenken»

von

deutsch veraltet Kauenrussisch Ковно Kownoweißrussisch Коўна,  polnisch Kowno, heute «Kaunas» zweitgrösste Stadt in Litauen – Gedenkorte in Europa, die ich im Mai 2017 besuchte. 20200915 – arolsen-archives.org – Antragsformular ausgefüllt – Neuen Ordner – Folder angelegt, um die Dokumente abzulegen (hiermit bestätigten wir Ihnen den Eingang des Onlineformulars. Ihr Anliegen wird direkt zur Bearbeitung mit der Vorgangsnummer 2020-09-15:024 weitergeleitet. Bitte geben Sie diese bei der Korrespondenz immer an. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, diese wurde automatisch generiert. Die Beantwortung erfolgt durch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Reihenfolge des Posteingangs).

«Ambient Art» – hier geht es um die soziale und vorwiegend – kollektive Involvierung – in die interaktive und kommunikative – Untersuchung: Bedingungen und Methoden der Interaktion zwischen Kunst und Umgebung oder umgekehrt. Die Manifestation gegen die Isolierung des Kunstwerks – #kleines Gemälde – von Zeit, Raum und sozialem Kontext sowie #SmartSetting gegen seine Reduktion auf ein Tauschobjekt. Gegenstand, Ding oder Zeugs, die heute leichter zu entsorgen, wegzuwerfen und auszulöschen sind als aufzubewahren und zu lagern.

(»Analytische Malerei« – »Fundamentale Malerei« – »Geplante Malerei« – »Radikale Malerei« – »Essentielle Malerei« – »Malerei-Malerei«)

Andenken ehren

«Steine ins Rollen gebracht, Steine, die rechnen»

Steine, die ins Feld gesetzt, aufeinander gelegt und aufgetürmt werden?

Warum oder weshalb Menschen Stein(e) stapeln?

Steine sind für mich wie »Schlagworte« und «Schlüsselbegriffe», die somit zur zentralen Bedeutung und sich hier laufend verändern werden. Da sie den weitgehenden Aufschluss in einem bestimmten Bereich, Zusammenhang sowie Blickfeld geben:

Das kleine Gemälde

wird zu #kleinesGemälde im Internet mit Homepage durch Support anderer werden.

Dies farbig bemalte Leinwandgewebe (IMG_9193.JPG) aus feinem Rupfen ist robust, durch fachkundiges Einfalten des bemalten Leinwandgewebes an den Ecken, über die Holzrahmung in den Massen 32.5 x 22.5 cm gezogen. Nur bis zu den Seitenkanten, sowohl verdeckend als auch sichtbar, gespannt. Komplett um die Seitenkanten herum wurde das Gewebe nicht bis auf die breiteren Seiten oder Rückseiten der Holzleisten gezogen, um es dort mit den Nägel zu befestigen. So wie bei Leinwänden, die als Bildträger und elastischer Malgrund – über Keilrahmen aus Holz – gespannt sind.

Hierdurch wird dieser ungehobelte Holzrahmen auf der Rückseite – quasi nochmals zu einer Art Holzeinrahmung für ein »nicht« geplantes, un- bewusst gemaltes, unbehandeltes und unsichtbares Bild und Gemälde. Ein nicht oberflächenfixiertes – schlussüberzogenes – fleckiges bis abstraktes -oder analytisch gemaltes Leinwandbild aus der Zeit, welche vom Kunstschaffenden signiert ist. Beschriftet und teilweise flächig geschwärzt bis verdunkelt ist. Die Datumsangabe, Jahreszahl und weitere Informationen über die Herkunft des Bildes – kleines Gemälde – sind nachträglich mit Kugelschreiben über die Handschrift des Kunstschaffenden geschwärzt und somit unleserlich gemacht worden. Kugelschreiberflecken gehören zu den hartnäckigen Flecken. Die Flüssigkeit aus der Mine besteht aus drei Elementen: Harze, Farbstoffe und Lösungsmittel. Die jeweilige Zusammensetzung halten Kugelschreiberproduzenten geheim. Ansammlungen und Häufungen von Verfärbungen und Farbflecken sowie Farbspuren sind deutlich auf dem „naturbelassenen“ beigefarbenen Leinwandgewebe zu erkennen. Kleine Farb- und Staubpartikel, die abstrakt verteilt oder zufällig auf der Gewebefläche haften geblieben sind. In der Mitte des unteren Bildrandes – im Anschluss an die Schwärzung – die mittlerweile bläulich verfärbt ist, befindet sich ein Loch. Stecknadelgross ist die Leinwand durchstochen, um durch das verdichtete Gewebe hindurch zu blicken. Bislang wurde dies Gemälde / Bild weder gereinigt, noch restauriert. Der Versuch, die Verfärbungen mit dem Lösungsmittel Aceton oberflächlich zu entfärben, schlug fehl.

Die grosse Zeit des Leinwandbildes begann etwa um 1500, wo begonnen wurde Gewebe als elastische Bildträger zu nutzen. Werkstoffe und Techniken der Malerei lassen sich seitdem in „Drei Grundfaktoren der Maltechnik“ beschrieben: der Malgrund, auf den sich alles aufbaut, die Farbmittel, die den anteiligen Wert an Pigmentteilchen in der Mischung zum Ausdruck bringen, das Bindemittel, welches die Verkittung, den Zusammenhalt und die Befestigung auf dem Grund durch Farben (deckend, lasierend, vergilbend) erwirkt und ausschlaggebend für die optische Gesamtwirkung der Malerei ist. Die Schlussbehandlung: die der Malerei Schutz gegen äussere Einwirkungen gewähren, um sie so dauerhafter zu machen. Der Schlussüberzug ist nicht unwesentlich, da dieser dem Bild die gewünschte Oberfläche und damit optische Endwirkung und Verdichtung gibt.

In der »analytischen Malerei«, die ihre Wurzeln in der Krise der modernen Kunst in den 1960iger Jahren hat, verfährt die Selbstreflexion nicht begrifflich (wie zum Teil der Conceputal Art) oder situationsreflexiv (wie in der sogenannten Kontextkunst), sondern malerisch: was in den Blick der Reflexion gerät sind die Malerei als materielle Tätigkeit (als Verfahren, als Prozess) und das Gemälde als vielschichtiger materieller Körper. Solche materiellen Bedingungen der Malerei, die reflektiert werden, sind: Bildträger, Farbe (Tubenbezeichnung), Farbmaterial, Binder, Lösungsmittel, Pinsel, Bildformat, Bildgrösse, Malverfahren, Pinselduktus, Bewegungsverlauf und Textur. Da die Gemälde der Analytischen Malerei als sogenannte »non-relational-paintings« Komposition vermeiden und darüber hinaus ihre reale Herstellung als Spur einer Tätigkeit zeigen wollen. Den analytischen MalerInnen wurde »Leere«, die Abwesenheit von Komposition und optischer Vielheit, der Mangel an »BILD« häufig zum Vorwurf gemacht. Doch die Wahrnehmung, die nicht mehr hartnäckig an einer idealistischen-ästhetischen Einstellung (an einem konsumierbaren geistigen oder expressiven Gehalt der Malerei) festhält, eröffnet neue Bereiche sensueller Differenzierungen. Denn während in der klassisch-modernen Malerei, die materiellen Mittel, die Bildträger, Pigmente, Lösungsmittel etc. nicht selbstständig in die Wahrnehmung eintreten durften, bereichern in dieser neuen »materialistischen« Malerei (Terminus Robert Rymans) die vielfältigen materiellen Qualitäten das Feld der Sichtbarkeit.

Die Betonung der Autonomie und Verschlossenheit dieser Malerei ohne Sujet, ohne Komposition, ohne mimetische und expressive Bedeutung werden wesentlich. Deren Wahrnehmung nähert sich doch auch wieder dem ästhetischen Wahrnehmungsmodell der Moderne, der ästhetischen Kontemplation an. Gabriele Honnef-Harling schrieb dazu: »Es sind die >die Bilder ohne Bilder<, denen man gerecht wird, wenn man sie als kontemplativ begreift, sie als reine, stille Bilder sieht, als autonome, zweckfreie, interesselose. Es sind diese Bilder, die unserem idealistischen Kunstbegriff vom autonomen Kunstwerk entsprechen.«

Mal- oder Bildgrund

Dies elastische und bemalte sowie zugeschnittene – Leinwandgewebe ist wahrscheinlich – nachträglich über die unbehandelten Holzleisten – in der Stärke von 1 x 2.5 cm – gezogen worden. Die Holzleisten sind stark nachgedunkelt und bilden das rechteckige Format und den Rahmen, über den das – zuvor mit Ölfarben bemalte – Leinwandgewebe gespannt ist. Mit dicken rostigen Nägeln im Verhältnis zu dem fein gewebten Rupfen oder Jute ist es festgenagelt. In unregelmässigen Abständen zwischen 7 bis 3.5 cm sind die flachen und breiten Nagelköpfe durch das gemalte Leinwandgewebe tief ins Holz eingeschlagen und versenkt. Deutlich sichtbar entlang der vier Seitenkanten:

diese Seitenkanten waren durch die silberfarbene, breite und gestufte Mehrfachrahmung eines Zier-, Dekor- oder Schmuck-Rahmens aus Vollholz verdeckt. Dieser Schmuckrahmen, auf Gehrung passgenau – um das kleine Gemälde als Landschaftsbild herum, wurde nachträglich Ende der 50iger oder Anfang der 60iger Jahre im letzten Jahrhundert angefertigt. Mit vier dünnen Stiftnägeln – an jeder Leinwandseite nicht sichtbar – war es innenseitig an dem äusseren Vollholzrahmen fixiert. Vermutlich um das Gemälde nachtäglich mit dem silberfarbenen – gestuften und geschichteten – breiten Holzrahmen dekorativ als Wandschmuck im Wohnraum aufzuwerten. Am 26. Juli 2020 wurde dieser entfernt – seitdem hängt dies #kleineGemälde rückseitig in der Luft – an einem Haken an der weissen Wand in Gesellschaft anderer Bilder und der Bilderflut im Internet.

«windschiefes» – #kleinesGemälde im Rahmen bei Tageslicht – auf dem Boden liegend

Die Oberfläche des Leinwandgewebes wird über die Holzrahmung bis heute in Spannung gehalten, die jedoch nachgibt, sobald sie mit den Fingern berührt wird. Die Rückseite der Rahmung ist eher handwerklich robust bis dilettantisch einfach und funktional zusammengezimmert. Zu wenig kunstfertig – nach akademischer oder industrieller Massgabe – Norm oder Modell – zusammengesetzt. Wie z.B. die Keilrahmen – die es heute allerorts – in Bastel- und Fachgeschäften, Bau- und Hobbymärkten oder Online als Künstlerbedarf in unterschiedlichen Grössen zu kaufen und bestellen gibt. Zumeist weissgrundiert und fertig präpariert als Leinwand und Malgrund.

  • Damals – vor ca. 70 – 80 – 90 – 100 Jahren – wurden Leinwandbilder – Gemälde – in der Stadt Kaunas, Region Litauens, Baltikum – in dieser Art und Weise – in erster Linie hergestellt?

Diese eher pragmatische Verarbeitungsmethode wurde gewählt, da man vermutlich wusste oder ahnte, dass es über Jahre und länger so halten und überdauern wird. Oder weil Kunden dies so wünschten? Da sich Leinwandbilder so schnell – einfach und seriell – herstellen lassen? Mir ist nur dies – eine Bild – von A. Jocius – bekannt. Keine Serie – keine Skizzen.

  • Serie und Skizzen zu diesem #kleinenGemälde anfertigen: to do.

Keine dieser Eckverbindungen der Holzleisten des kleinen Gemäldes ist passgenau auf Gehrung gesägt. Keine extra Schlitze für Kantenhölzer sind in den Eckverbindungen ausgespart worden, um spitze Holzkeile zum Nach-Spannen des Rahmens und Leinwandgewebes einzuschieben. Um das Leinwandgewebe – bei Spannungsverlust der Oberfläche – erneut zu spannen oder „zu trimmen“. Die einfache und stabile Holzverbindung – Überblattung – der Kantenleisten ist deutlich sichtbar (IMG_2590.JPG), sobald das Motiv der Landschaft des Gemäldes um 180 Grad gewendet oder auf die Rückseite gekehrt oder gedreht wird. Die Holzleisten sind halbiert ausgespart und stumpf aufeinander genagelt. Mit jeweils 2 Nägeln schräg versetzt fixiert. Die Nägel wurden vermutlich gekürzt und abgeschliffen, damit sie den zuvor bemalten und passend zugeschnittenen Leinwandbezug nicht durchstechen. Verletzen oder sichtbar als Ausbeulungen an der Oberfläche der Landschaft auf dem kleinen Gemälde hervortreten. Die plane Fläche des Landschaftsbildes wird kaum in der optischen End- und Gesamtwirkung durch hervortretende Nagelspitzen oder zusätzliche Punkte oder Wölbungen gestört.

  • Weshalb sind einfache Eckverbindungen aus unbehandelten Holzleisten für Leinwände und zur Rahmung des signierten Leinwandbildes heute eher untypisch, zu wenig kunstfertig, unpraktisch und selten geworden?
  • Was wird heute noch mit einfachen Eckverbindung aus ungehobelten, stark nachgedunkelten und vernagelten Holzleisten als Rahmen, um ein kleines signiertes, beschriftetes und geschwärztes sowie fleckiges bis abstraktes und analytisch gemaltes Leinwandbild assoziiert?

Keilrahmungen für elastische Malgründe aus Leinwandgewebe sind heute zumeist industriell gefertigt und werden nur von Hand zusammengesteckt oder fix und fertig als präparierter Malgrund gekauft. So kann das elastische Leinwandgewebe, welches über die Holzrahmung gezogen ist, falls es an Oberflächenspannung zu verlieren droht oder sich zu verziehen beginnt, mit Hilfe zweier Holzkeilen in jeder Ecken nachgespannt oder „getrimmt“ werden.

In jedem Fall ist diese bemalte Leinwand nachträglich passend für diesen Holzrahmen zugeschnitten und angenagelt worden. Sie könnte aus einem grösseren Bild – Gemälde – herausgeschnitten und somit verkleinert worden sein. Oder die Landschaft ist mit Ölfarben – aus Tuben – direkt auf das aufgespannte Leinwandgewebe ohne Rahmen gemalt worden, um es anschliessend auf dem Holzrahmen zu fixieren.

Farb- und Bindemittel

für den Bildaufbau und die Bildkomposition des Gemäldes auf dem Malgrund – grundierter Stoff – Rupfen oder Jute in Leinwandbindung – gewebt – un-gebleicht oder uni eingefärbt. Dieses Leinwandbild wirkt eventuell auf den ersten flüchtigen Blick, umgangssprachlich wie ein „alter Schinken“. Volkstümlich bis bäuerlich, zu harmonisierend und ausgewogen – romantisierend bis naturalistisch – oder idyllisch bis kitschig. In jedem Fall: Antikunst.

  • Oder als «abstrakte, minimalistisch, analytische, radikale Malerei», sobald das #kleine Gemälde gekehrt, gedreht und gewendet wird? In jedem Fall: Kunst?

Dies Leinwandgewebe ist in jedem Fall auf einer Seite grundiert und verdichtet worden. Da sonst die Farbmittel und Ölfarben durch’s Gewebe gesickert und auf der anderen Seite als Farbflecken sichtbar wären. Die sichtbaren Farbflecken auf der Rückseite und dem Gewebe scheinen eher zufällig und oberflächlich, wie „Schmutz“, „Spuren“ oder „Verunreinigungen“ haften geblieben zu sein.

Die Landschaftsdarstellung, wie sie mit handelsüblichen Ölfarben, Pinsel oder Spachtel auf das grundierte Leinwandgewebe – eventuell in einem Spannrahmen – auf- oder übertragen worden ist. Es wird suggeriert, wie die Landschaft vom Maler und Betrachter augenscheinlich wahrgenommen, gesehen und empfunden wurde. Freihand stehend oder sitzend in der Landschaft skizziert, erinnert und gemalt. Oder es wurde von einer Postkarte kopiert? Himmel – Gebäude – Felder – Bäume usw. in Freiluft- und «Freilichtmalerei» oder im Atelier, der Werkstatt oder Wohnraum ist es von Tag zu Tag oder Abend zu Abend mehr farblich ausgestaltet bis fertiggestellt worden. So, wie es durch die Augen des Malers gesehen oder den Auftraggeber bestellt wurde.

Dementsprechend sind die Farb- und Bindemittel eingesetzt, welche die Formgebung des #kleinenGemäldes dominieren. Das Landhaus mit Scheune, Stallgebäude oder Stallung auf einem Hügel vor reifen und bereits gemähten Feldern, Kiefern etc. und unter dem mehrfarbigen, stark bewölkten sonnigen Himmel. Der Bildausschnitt suggeriert die Flüchtigkeit der vorbeiziehenden Wolken. Die fast weitläufige Perspektive in die Kurland-Landschaft Litauens, die einen Hang hinauf über Felder und Wiesen darstellt. Möglicherweise diente die Landschaft in der Nähe von Kaunas als Bildvorlage. Der Farbauftrag mit dem Pinsel wirkt grob, holzschnittartig bis eventuell ungelenk oder bewusst expressiv und stimmungsvoll farblich eingesetzt. Auffällig im Vordergrund die grob gemalten und farblich angedeuteten – dunkelfarbigen Nadelgehölze, die Kiefern darstellen, die typisch für den Landstrich des Baltikums sind. Der gewählte Bildausschnitt der Landschaft ist – auf den Hügel oder Hang – sowie die gebogene Horizontlinie mit den spitzen Giebeln des Bauern- oder Landhauses – mit dem fast gleich grossen Dächern – konzentriert. In Form und Farbe fast identisch. Das tieferliegende Gebäude hinter dem Hang mit der gleichfarbigen Dachfläche zum Landhaus, jedoch ohne die angedeutete Form eines Schornsteins. Möglicherweise im Spätsommer, da das mittlere Feld, der Farbfelder, wie das bereits gemäht Kornfeld wirkt.

Die Gebäude konzentrieren und begrenzen den Bildmittel- und Hintergrund durch die intensivere, detailgenauere Form- und Farbgebung im Kontrast zur Umgebung. Die Wiesen, Felder und Büsche sowie vereinzelten Bäume zeigen einen flächigen bis pastösen und teilweise fast reliefartigen Farbauftrag. Das Gemälde zeigt die Systematik und die Symbolik die als zentral- oder mehrperspektivische Komposition nach Vorbild einer Landschaft bezeichnet wird? Hell und dunkel zur Bildung der Farbkontraste sind mit der gewissen Tiefenwirkung in den Raum hinein farblich erkennbar. Komplementäre Farbkontraste zur Tiefenwirkung scheinen ansatzweise auf rotem Untergrund mit Grün ausgearbeitet zu sein, um diese räumliche Wirkung zu erzeugen?

  • Welche malerischen (empirischen-ästhetischen) Kenntnisse sind in dieser Landschaftsmalerei eingesetzt, um die (optisch-visuelle) Gesamtwirkung – Bewertung – Beurteilung: typisches Landschaftsbild des Baltikums zu erreichen?

Die Schatten unter den Bäumen im Vordergrund deuten an, wie sie wahrscheinlich augenscheinlich in der Landschaft angenommen oder leibhaftig in dieser Landschaft vom Maler und Betrachtenden gesehen worden sind und heute noch werden?

  • «Malweiber» – es könnte – von einer Frau oder Frauen oder einem Kind – Kindern gemalt worden sein?

Dies ist das Experiment, das Provisorische, die permanente Veränderung, die Formulierungsversuche, das experimental System zum

formalen und farblichen Bildaufbau des #kleinenGemäldes, worüber wir im #kunsttalk sprechen:

»Bart De Baere« fordert die «lebendige Ausstellung», zu deren wichtigsten Momenten das «Unerwartete und Unvorhersehbare» zählt, das sich durch den Verzicht auf eine «vorgegebene Struktur» einstellen möge. Das als Bedingungen der Möglichkeiten angelegte »Framing« und «Meeting» als #kunsttalk per Zoom soll es erlauben, dass »die verschiedenen KünstlerInnen und Kunstschaffenden über ihre Werke miteinander« kommunizieren.

Doch, dieser verklärten Kommunikation ergeht es ähnlich wie der ebenso als Negatives zur herrschenden Praxis gedachten Autonomie des Kunst-Werkes:

  • Landkarte und Reiseroute des #kleinenGemäldes herstellen – to do
  • Das Kunstversprechen, die Lebensgeschichte & Biografie – to do
  • Bedeutung des Gemäldes als Trug und ihre – Bildräumlichkeit – als Illusionismus & Täuschung denunzieren- to do
  • Materielle Wirklichkeit des Objekts – keine andere Möglichkeit mehr übrig zu sein, sich mit Malerei zu beschäftigen – to do
  • Was das Gemälde ist, ist genau das, was gesehen wird – to do
  • Unabhängig aller Illusion, Abbildung, Illustration – to do
  • Flächige, lineare, farbige Kompositionen – Design – to do
  • Farbanalyse per Programm – to do Peter
  • Analysiere den Farbraum – punktuell an der Oberfläche – to do
  • Geo-graphische-metrische Analyse über Bildaufbau – to do Andreas
  • «Tatort ist Leinwand»
»windschief« – gleichschenkliges und gleichseitiges – Giebeldreieck – Himmel dunkel – Baumwipfel schattenlos
»Frottage« der malerischen Oberflächen in Graphit am 21.9.2020 Papier Cuisson, Backtrennpapier, Carta da forno 38 x 42 cm & Pitt® Graphite Set – Zinn von 26 – # 112974
«Häuschen oder Schrein – mit und ohne Giebelzeichen – Zierde» #kunsttalk 3.2
  1. Gleichzeitig Attraktion & Schutz & Abriegelung des Blickes durch DACHSCHMUCK – GIEBELZEICHEN – ZIERDE
  2. Zierde – Dachtraufe bieten Schutz vor Wind – Geistern
  3. Anlocken & Abschrecken – synchron – gleichzeitig

INFRAMINCE

was passiert mit dem Bildraum?

Farbproben an-mischen – to do

Farbpalette erstellen – to do

Analoge Pigmentfarben anmischen – to do

Digitale Tools für analoge Farben – to do

ExpertInnen anfragen – to do

MalerInnen anfragen – to do

Visuelle KünstlerInnen anfragen – to do

LandschaftsmalerInnen anfragen – to do

ArchitektInnen anfragen – to do

HandwerkerInnen – Zimmerei anfragen – to do

KunsthistorikerInnen anfragen – to do

KulturwissenschaftlerInnen anfragen – to do

Museums- und Kunstsammlungen anfragen – to do

Passanten auf der Strasse fragen – to do

#kleinesGemälde im Fotografischen als Bildakt und Bildausschnitt gespiegelt 20200920

Die Giebelzeichen oder Giebelzierden stellen im ursprünglichen Sinn die Krönung des Hausgiebels dar, welche die Dachbedeckung gegen den Wind schützen soll. Giebelspitze-n sind hier sichtbar und extra fein eingezeichnet. Filigran eingezeichnet und farblich angedeutet wie der Baumwipfel oder -gipfel des jungen Baums. Die Begriffe bezeichnen das Gleiche und werden parallel verwendet. Tönismägi, Estland – einfache, verlängerte »Windbretter«

// am 21.9.2020 beginne ich mit dem Abzeichnen der Giebelzeichen, die dunkel und vogelartig in den taghellen Himmel ragen //

Die archäologische Forschung bestätigt, dass in der ursprünglichen Form der Giebelzeichen die Windbretter einfach übereinander gelegt waren und weiter verliefen. Vermutlich stammt diese Konstruktion eines X-Kreuzes – auch Radkreuz genannt – bereits aus der Altsteinzeit. Durch diese Bauweise etablierte der Mensch eine weitere Zweiteilung: Neben der eigentlichen symbolischen Wirkung des Zeichens verlieh er ihm zusätzliche Kräfte durch bewusste Gestaltung und Anbringung unter dem Blickwinkel praktischer Zwecke.

Das X-Kreuz wird als dynamisches und einflussreiches Zeichen der Menschheit gedeutet. Die Dynamik ist hierbei von vorrangiger Bedeutung: sie umfasst die kontinuierliche Bewegung, der die Menschen in der Urzeit unterworfen waren, zum Zwecke des Jagens und Sammelns, dem jahreszeitlichen Verlauf oder dem Zug der Beutetiere (als Nahrungsgrundlage) folgend.

Zunehmend entdeck(t)en auch Künstler und Handwerker diesen Gestaltungsspielraum. Sie ließen ihrer Kreativität freien Lauf und arbeiteten ihre ureigenen Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen in Form einfacher oder komplizierter Motive in die Giebelzeichen – Giebelzeichen ein – wodurch gleichzeitig die Zierfunktion und Ornamentik stärker in den Vordergrund rückte. Die Formen änderten sich und enthielten gleichzeitig mehr Motive und Schmuckelemente.

Der Gartenzaun ist als Begrenzung angedeutet und erkennbar, der einen jungen und zierlichen Baum und Busch zum Hof und der Scheune als Areal zu den Wiesen und Feldern des Hangs ein- und abgrenzt. Der weisse Schornstein in der Mitte auf dem Dachfirst mit der gelblich weissen Fläche – unterhalb – ist besonders akzentuiert. Die Veranda oder überdachte Terrasse oder das Vordach des Eingangs wird dadurch fast säulentragend hervorgehoben und in seiner räumlichen Ausdehnung verstärkt. Sechs Fenster sind durch die weisse Farbgebung erkennbar sowie der überhängende Hausgiebel über zwei Fenstern an der nördlichen oder rechten Giebelseite des Haupthauses

https://github.com/zumbov2/colorfindr

20200922 – Industriewerk – Massenware #kunsttalk 3.2 FARBEN – #kleinesGemälde
  • Herkunftsspur: Galerievermerke
  • Besitzervermerke
  • Vermerke
  • Signatur – Grafisches Element – Handschrift
  • Versteckte – verdeckte Signatur – in der Malerei
  • Unterschrift zurück nehmen – gar nicht signieren
  • Signatur – Anfängerhabitus?
  • Hier hat sich jemand mit einfachsten Mitteln Mühe gegeben
  • Holzrahmen drückt nicht durch
  • Am Holzrahmen abgeschnitten
  • Grundierung – Untermalung auf der Leinwand
  • Fett auf mager gemalt – geschichtet – malen nach Regeln
  • „Fett“ bedeutet bindemittelreich und „mager“ bindemittelarm
  • keine Risse auf der Farboberfläche bis heute sichtbar
  • Lebhaft – grossflächige wässerige Untermalung – Markierungen
  • Untermalungen – Hinweis auf gekonnte – bewusste Malerei
  • Handwerkliches Können – wie die Farbe eingesetzt wird
  • Maler setzen Farbe aus der Tube direkt auf die Grundierung
  • Aufhängung mit Band & Schlaufe & Faden
  • Schrift vergrössern und mit Helligkeiten zu spielen, um die überdeckte Schrift mit Kugelschreiber leserlich zu machen // Kamera // zoomen // Beleuchtungen – Licht aus verschiedenen Richtungen enorm verstärken
  • Billige und lieblose Art der Verarbeitung – Auftragsarbeit!
  • Massenproduktion!
  • Künstler, der vor sich hin malt und froh ist, wenn er etwas verschenken kann!
  • «Genremalerei» – kunstgeschichtlich!
  • RestaurationsstudentInnen fragen!
  • Labor kostet Geld!
  • Wie der Kontext – Expertise erstellt wird???
  • Gar nicht schlau nach BB, die Geschichte eines Bildes herauszufinden – Ästhetikprofessur.
  • Anders herangehen // keine invasiven Techniken nutzen!
  • Der Spass???
  • Schlimmes & schlechtes Bild??
  • #kleinesGemälde erhält Wert als *Versuchskaninchen
Wer hat vergessen dies Bild wegzuwerfen (Wegwerfbewegung)
  • Bild wird zur Sozialen Plastik – lingualisieren – kommunizieren
  • Möbel der Sprache – Skulpturen – Soziale Plastik – Sehtext
  • Der Maler damals hat sich dieses niemals vorstellen können
  • Dies Bild kommt aus einer Gegend, wo Bernsteinfunde normal sind
  • Die Nische kümmert sich um ihr Objekt?
  • Keiner will es haben, es wird nur darüber geredet
  • Was steckt dahinter? Der unbekannte Maler und Urheber
  • Perspektivische Fehler
  • Giebelzeichen & Brauchtum erkunden
  • Walter Benjamin – jedes Stück der Sammlung – „klebt am Zusammenhang“

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#kunsttalk 2.6 am 14.07.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

Fotografien dürfen anstrengen

fotosinn.de zu schwarz-weiss Fotografien – Portraits im Fotografischen

Critical Zones

https://www.amadelio-films.com

werden wir in diesem letzten #kunsttalk 2.6 der 2. Stafel – vor der Sommerpause – sprechen



Häuschen & Schrein zum Ausdrucken und Selber bauen

Carmelstückchen verpackt

https://www.academia.edu/3489139/Fluxus._Kunst_gleich_Leben_Mythen_um_Autorschaft_Produktion_Geschlecht_und_Gemeinschaft?email_work_card=thumbnail

https://www.facebook.com/groups/791099654629273/permalink/816159608789944/

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künstler_in*nen-typen

Walter Benjamin schrieb über «Sergei Tretjakow» den einflussreichen Artikel „Der Autor als Produzent“. «Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit» verfasste Benjamin im Pariser Exil und es wurde 1936 veröffentlicht. Doch: seitdem ist einiges geschehen.

Was heisst bei Brecht: HALTUNG. Sie ist neu, und das Neuste an ihr, dass sie erlernbar ist.

«Wohnraum ist immer auch Schreib- und Denkraum, das Wohngebaren die Haltung des Künstlers zu seinem Material. Das Schema ist in zwei Felder unterteilt, in denen sich jeweils zwei Arten des Wohnens gegenüberstehen usw.»

https://www.adk.de/benjamin-brecht/

Brecht’s Wohnung in Herrliberg hatte Max Frisch etwas «anregend Vorläufiges» attestiert. Was Frisch als unheimisch charakterisierte, stellte für Brecht das Umfeld dar, welches schöpferisches Arbeiten nicht nur ermöglichte, sondern gleichsam anregte. Benjamin besuchte Brecht in Herrliberg und sie spielten Schach. Sie dachten und redeten sowie argumentierten und schrieben in Extremen.

Neben dem L’art-pour-l’art Künstlertypus benennt Pierre Bourdieu zwei weitere Künstlertypen im Ausgang des 19. Jahrhunderts. Es sind diese: der kommerzielle Künstler und der sozial engagierte Künstler. Genau genommen handelt es sich um Pole, in die die künstlerische Produktion eingespannt ist und in die sie bis heute eingespannt zu sein scheint sowie immer wieder wird, oder?!

Dies «oder» mögen viele kaum am Ende der Frage!

Greta Garbo with the lion mascot MGM studio in 1925

Um den brüllenden MGM-Löwen ist das goldene Filmband gefasst mit der lateinischen Aufschrift: ars gratia artis. Die Redewendung ist in den Vorspannen des Filmstudios «Metro-Goldwyn-Mayer» zu sehen, die 1924 gegründet wurden.

Ausgehend von tradierten KünstlerTypen, werden aktuelle Fragen um
Status und Eigenwahrnehmung der Künstler_*in-nen heute immer noch und immer wieder diskutiert.

#kunsttalk

Mit welchen
Rollenbildern und Erwartungen sehen sich Künstler*in_nen konfrontiert,
wie weit gestalten sie dabei Ihr Image
selbst?

Die aufkommende Kreativwirtschaft fordert das traditionelle
Verständnis von Funktion und Status
der Künstlerfgur heraus.

Wie gehen die Betroffenen damit heute um?

Welche Chancen und Risiken sind mit der Ökonomisierung künstlerischer Tätigkeiten verbunden?

Poet und Philosoph oder Unternehmer und Manager – upp’s jede-r im #kunsttalk sitzt – liegt und zeigt – sich im Trend: the new artist

http://thenewartist.net/resultate/?fbclid=IwAR2iHR9LTLZZiFZytnndSvxJp2TrkrChP_7KeP6xWIvsxM8XE_w-JsY-FdE

wird jede-r nur noch poetisch bis philosophisch, unternehmerisch bis managen als Künstler*_in unterwegs sein? // bin gespannt auf den nächsten #kunsttalk am Dienstagabend https://kunstderkunsttherapie.com/2020/06/18/kunsttalk-2-5-am-30-06-2020/ – werde bis dahin die Briefe aus dem Päckchen weiterreichen

Sofort könnte jede-r Vorschläge zur Verbesserung dieser Fotografie offerieren: wie die Teile attraktiver – imposanter – wirkungs- bis effektvoller ins Bild zu setzen wären. Um das Häuschen und den Schrein für die Caramelstückchenlagerung zu bauen – kleben – schneiden – basteln – richten sowie zusammen zu setzen:

https://drive.google.com/file/d/1GWeDjXO6_oxEz4OANpwJk3OE5Zpc70R9/view?fbclid=IwAR3TMQTQV9ja0xSMHfLX4DK644NrVJ694GhK3zc6i7yPhu7_zxY6umB47X8

https://kunstderkunsttherapie.com/2020/06/18/kunsttalk-2-5-am-30-06-2020/

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#kunsttalk 2.5 am 30.06.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

Critical Zones

Päckchen M Welt bis 2 kg


Häuschen & Schrein zum Ausdrucken und Selber bauen

https://www.gewuerzmuehle-brecht.de/produkt/bourbon-vanillezucker/

https://www.spektrum.de/lexikon/physik/fraktale/5252

http://www.food-info.net/uk/colour/caramel.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Detail

Irmgard Gottschlich Den Prozess kann man nur ahnen, deine Begeisterung kommt rüber, zumal das Foto hier einfach toll aussieht, ich kann mich gar nicht satt sehen. Verrückt, Andreas, ich hätte gern ein solches Kleid- diese morbide Backpapier, die klebrigen Braun- Töne, das eingestreute, das aufgelaufene- ich träume von rinem Kleid aus Caramelstücken💃💃💃

immer vorwärts, hin zur antiken Definition – als Entsprechung von Wort und Tat!

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erwartungen

lll zu den sogenannten höheren Gehirnfunktionen (Neocortex) gehörend, stellen Erwartungen die Zone bis Grauzone, den Zwischenbereich und eventuell ein Medium dar, um die Vorstellungskraft mit Kalkül zu verbinden. Und Experten meinen heute, dass Künstler*innen den Begriff Medium besser nicht verwenden sollten. In jedem Fall wird es, wie der heikle Drahtseilakt in schwindelerregender Höhe. Sobald du dich zu weit zur einen Seite lehnst, füllt sich d-ein Kopf sofort mit nicht mehr realisierbaren Phantasien oder Illusionen sowie Fantastik. Neigst du dich zu sehr zur anderen Seite, verbringst du dein Leben damit To-do-Listen anzufertigen.

Mit dem Minimum an Realitätssinn und dem Maximum an Optimismus werden dir nebulöse Erwartungen ins Ohr geflüstert, dass d-ein Werk der »Riesenerfolg« wird und dass es leicht werden und sich von selbst machen wird, sobald du investierst, am Besten Geld – viel Geld. Und in der Tat : hier und da öffnet sich die Tür … das SchauFenster wie von Geisterhand. Da der Himmel und d-eine Arbeit schafft es tatsächlich von selbst. Es geht dir leicht von der Hand, denn nicht das optische Instrument führt den Pinsel, die Nadel und Zeichenstift, sondern immer die Hand des KunstSchaffenden. Doch unrealistische Erwartungen stellen sich schnell ein. Bedürfnisse und Gefühle, aus der Hoffnung heraus oder aufgrund von Erfahrungen und Erinnerungen an wunderbare und alte Zeiten. Bedauerlicherweise werden – auf Illusionen aufgebaute Erwartungen – fast immer zur Desillusion und Enttäuschung. Aus diesem Grund häkeln und stricken viele lieber, nähen nach Schnittmuster, kochen nach Rezept, Putzen, Trainieren und Arbeiten nach Wochenplan.

Aus dem Werk – selbst – sich ergebende Erwartungen sind hingegen das nützlichste Werkzeug des Künstlers. Was du über d-ein nächstes Werk wissen musst, ist in d-einem letzten enthalten. Der Ort, an dem du über d-einen Stoff etwas erfährst, liegt in der nächsten Verwendung des Stoffes. Der Ort, um über d-eine Ausführung etwas zu erfahren, liegt in d-einer nächsten Ausführung. Anders gesagt: D-ein Werk ist d-ein Führer und Mentor – das vollständige, umfassende, unbegrenzte Nachschlagewerk für d-eine Arbeit. (Ein solches Buch gibt es nicht noch einmal und es gehört dir alleine). Es funktioniert in dieser Weise für k-einen anderen.

Fingerabdrücke, sonstige Ausdünstungen und die DNA befinden sich überall; und nur du allein weisst, wie sie dahin gekommen sind. D-ein Werk sagt dir etwas über d-eine Arbeitsmethoden, d-eine Disziplin, d-eine Stärken und Schwächen, d-eine dir eigenen Gesten, d-eine Bereitschaft, Dinge aufzunehmen und zu durchdringen.

D-eine nächsten Lektionen liegen in d-einer Arbeit direkt vor dir: Um zu sehen, musst du dir nur d-ein Werk genau anschauen – ohne Urteil, ohne Bedürfnisse oder Furcht, ohne Wünsche oder Hoffnungen. Ohne emotionale Erwartungen. Frage d-ein Werk, was es braucht, nicht was du brauchst. Schiebe dann d-eine Ängste beiseite und höre zu oder schau genau hin: es geht um die Geschichte des Bildermachens

nichtverstehenserwartungen – schaue zu und beobachte – beim visuellen kunst schaffen, bildermachen und zusammensetzen

Haus&Schrein die Caramel-Reliquie:

Andreas Peschka 2020

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2

#kunsttalk 2.3 am 02.06.2020

ab 19:00h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

THEMA: ERWARTUNG

am Beispiel der Anwesenden und Teilnehmenden

Der Malaktion vorausgegangen war die Auseinandersetzung mit dem Themenkreis „Öffentlichkeit und Erfahrung” im Rahmen des Projektes „Wandmalerei im außen Bereich”. 

Die drei Ebenen des Bildes – das eigentlich zum Bild im Bild wird – spiegeln diesen Entstehungsprozess wider: 

1. Diskussionsgruppe 

2. Thema selbst, die „Studiensituation“ 

3. Betrachtergruppe 

Bei der Betrachtergruppe, den „Grauen Männern” handelt es sich um das Bildzitat. Zitiert wird aus dem Bild „Die Erwartung“ (1935) des surrealistischen Malers »Richard Oelze« (1900-1980) u.a. 

http://www.villa-wessel.de/AusstellungsSeiten/Richard_Oelze/richard_oelze.html

https://ruprecht.art.blog/2018/03/09/waelder-toter-augen/

documentaarchiv

DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK

http://www.armin-schreiber-kunstpaternoster.de/what_about_oelze/richard_oelze.html

_ besser eingeschlossen als ausgeschlossen zu sein _ – ^ «Gruppe» : wer kommen mag

von Julia zum #kunsttalk 2.3
von Julia zum #kunsttalk 2.3
von Julia zum #kunsttalk 2.3
#kunsttalk 2.3 Live-Stream
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#kunsttalk

Vorhang; curtain

verwirklicht physische und digitale Ausprägungen im Hier und Jetzt

als zeichen des widerstands den vorhang als ein stück stoff auf offner strasse zu schwenken : wie die moderne bacchantinnen kreiselnd ausser kontrolle zu geraten : wieviele tanzschritte braucht es für die versöhnung mit den gespenstern der vergangheit – spielen ist die wirksamste lern-lehrmethode – dies movement artikuliert denken leben in der gegenwart
5
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Vorhang; curtain
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https://www.flickr.com/photos/geopoet1/2381507917/
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#kunsttalk

Caramel waschen, als wüsche ich Gold: Bernsteingold in Analogie: Birgits Zuckerarchitektur wird reduziert.

https://drive.google.com/file/d/1GWeDjXO6_oxEz4OANpwJk3OE5Zpc70R9/view?fbclid=IwAR3TMQTQV9ja0xSMHfLX4DK644NrVJ694GhK3zc6i7yPhu7_zxY6umB47X8

pdf in farbe ausgedruckt, konturen wirken intensiver sichtbar als im schwarz – weiss modus; verschiedene DIN A4 papierqualitäten ausgewählt für’s weitere bearbeiten bis Dienstag: 02.06.2020 ff

@Peter Mönnike’s Resultat im Fotografischen:
Bastelei zur Telefonkritzelei, zoom Inframince: Francesca in den Wänden – gespenstisch – medial Laminainterferenzen bis zum pdf – zum Ausdrucken und Selber bauen – do it yourself /// an und mit und durch die – Architektur: Gehäuse, Hausschachtel und Aufbewahrungsort basteln bis fotografisch – für die Zucker-Karamel-Kandisfragmente, die @Andreas Peschka & @Birigt Matter verschenken, verbreiten und versenden – first come – first serve – und so weiter
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Mit Buchstaben — weisseis

Das Bilddass meinganzes Tunschwarzauf weissmit Buchstabenbrandmarkt

Mit Buchstaben — weisseis