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#kunsttalk

ERDbeerHOCHzeit

bei Hochzeitsfeiern findet in vielen Kulturen der rituelle Austausch von Gütern und Diensten statt (wie Mitgift – mit gegebene Geschenke – Brautpreis – Brautgabe – Brautdienst – Morgengabe – Serviceleistungen – Spiele etc.) spontan – wohl durchdacht – von langer Hand geplant

diese «rotblaumintfarbentragende» ERDbeerHOCHzeit zum #PaulWatzlawick #ZRH #Festival, wird zeitgleich an mehreren Orten, auf mehreren Kanälen, Seiten, Homepages und #SmartSettings kommuniziert sowie kollaborativ vorbereitet

B-YOD

DIY

ERDbeerHOCHzeit am FREITAG,

den 30.10.2020 ab 15:00h

Bahnhofstrasse 9 in Zürich, Freiraum ZKB Eingang Börsenstrasse

Meeting ID 874-3179-0133

Kenncode 060049 

jede-r ist willkommen – hiermit sofort herzlich – eingeladen!

Dies vorweg: die Scheidungsraten liegen derzeit bei etwa 50% in der Schweiz (Europa?, Indien?, Amerika?, Afrika?, Australien?, Asien?). Gleichzeitig scheinen HOCHZEITEN auf «Höhe der Zeit» immer noch die Anziehungskraft zu besitzen, die als gross, bedeutend, relevant, wichtig, wert- und sinnvoll benannt werden, wie paradox!

Oftmals begleitet durch das grössere, aufwendig arrangierte, organisierte und inszenierte Fest. Die Mehrheit (Masse) der Menschen formalisiert es heute noch so : auch ihre freundschaftlichen Paarbeziehungen mindestens einmal im Leben mit einem Hochzeitsfest zu feiern. Wie sind diese paradoxen Phänomene von aufwendigen – komplexen – im Voraus geplanten Hochzeitsinszenierungen im Sinne der Kommunikation praktisch und theoretisch bis wissenschaftlich und künstlerisch heute noch zu verstehen?

Die Lokalität und den Ort auszuwählen.

Die Hochzeitstafeln eindecken.

Einladungs- und Menükarten handschriftlich schreiben.

Farben, Design oder Dekoration gestalten.

Musik & Programm passend für den Anlass abstimmen.

Die Gäste empfangen

Wie lässt sich dieser Aufwand für die Inszenierung der Hochzeitsfeier, bei gleichzeitiger Instabilität der »kleinsten« Institution in der Gesellschaft unter den Aspekten „FREIHEIT macht ANGST“ heute & aktuell auffassen? Wird es die mikrosoziologische Studie werden? Einsichten & Erkenntnisse darüber – dazu – dadurch zu visualisieren und realisieren, wie «Hochzeitspraktiken» Emotionen zum «Ausdruck» bringen?

Bitte, nicht Weinen.

Bitte, nicht Lachen.

Das Quäntchen Glück, Freude, Heiterkeit und Freiheit empfinden: Wie durch Inszenierungen zugleich Vorstellungen von HOCHZEITEN entwickelt, imaginiert, umgesetzt, transformiert, dokumentiert sowie kommuniziert und live gestreamt werden.

Der rote Faden zur Freiheit

Untersuchungen & «Experimentelles» werden konkret zu HOCHZEITSPHÄNOMENEN digital & analog zusammengestellt. Künstlerische und wissenschaftliche Beiträge zur Forschung der gesellschaftlichen & gemeinsamen Praxis des Hochzeitsphänomenes (commitment without binding) werden im Detail entgegengenommen. Wie sie sich ergeben, aufgezeichnet und dokumentiert sowie kommuniziert werden. Zum vertieften Verständnis der wechselseitigen Dynamiken zwischen den Beziehungsebenen der Kommunikation: gesellschaftlicher, kultureller, sozialer sowie kollaborativer, künstlerischer Praxis, die hierdurch anti-multi-trans-postdisziplinär wird.

In den Architekturen physischer, körperlicher und virtueller Räume sowie den technischen Möglichkeiten, die durch Kommunikation im Rahmen des #Festivals #ZRH #PaulWatzlawick unter dem Titel:

FREIHEIT MACHT ANGST – FREEDOM POWERS FEAR

„Schlüssel“ „Besteck“ „Gedeck“

Arbeiten, Bücher & Pressemitteilungen sind verfügbar:

https://www.univie.ac.at/constructivism/events/2007-0331-watzlawick.html

https://www.derstandard.de/story/2000067813327/paul-watzlawicks-lektionen-fuer-das-digitale-miteinander

„Er hatte eine wunderbare Gabe, immer genau zu wissen, worüber er schrieb, sich jedoch von diesem Wissen nie die Freiheit nehmen zu lassen, sich auch das Leiden und das Unglück des Menschen letztlich eher wie ein Naturforscher anzusehen, der darüber staunen kann, wie die Leute es schaffen, so zu leiden und so unglücklich zu sein, als wie ein Betroffener, der glaubt, er müsse sich von jedem Phänomen, das ihm begegnet, unbedingt anstecken lassen. Ich hatte damals in Italien den Eindruck, dass ein Ratsuchender sich bei ihm in guten Händen fühlen müsste, weil er zu verstehen wusste, aber doch immer anders verstand, als der Ratsuchende sich selber versteht. Diese Kombination von Hinschauen einerseits und Verschieben des Kontextes andererseits gehörte vermutlich zu seinen großen therapeutischen Fähigkeiten. Dabei war er von der Ausbildung her kein Naturforscher, aber auch zunächst kein Psychologe, sondern ein Philosoph. Erst nachdem er sich nach seinem Philosophiestudium in Venedig auch hatte promovieren lassen, begann er eine Ausbildung zum Psychotherapeuten am C.-G. Jung-Institut in Zürich, nahm dann 1957 für drei Jahre einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Psychotherapie an der Universität von San Salvador an, bevor er 1960 an das „Mental Research Institute“ in Palo Alto, Kalifornien, ging, wo er mit Janet H. Beavin und Don D. Jackson seine Kommunikationstheorie ausarbeitete und mit Gregory Bateson Schizophrenieforschung betrieb. In Palo Alto ist er am vergangenen Samstag auch gestorben.“

https://taz.de/!297160/

Am Samstag, dem 31. März 2007 ist er gestorben, nach einem langen und schweren Leiden, bestätigte eine Sprecherin der Stanford Universität in Palo Alto. Paul Watzlawick stellte fünf Grundregeln (pragmatische Axiome) auf, die die menschliche Kommunikation unter Menschen erklären, die bis heute vielfach erweitert und ergänzt wurden und werden : PAUL WATZLAWICK 4.0 RE_LOADED. Zu diesen gehört die Einsicht, dass es unmöglich ist, sich der Kommunikation zu entziehen („Man kann nicht nicht kommunizieren“), dass Sprache Wirklichkeit schafft und dass Kommunikation weit mehr Informationen als nur das gesprochene Wort – die Zeichnung – das Bild – den Begriff – die Benennung – die Information, der Name, die Daten etc. beinhaltet, scheint jede-m heute klar und bewusst zu sein.

Diese Nachricht vom Tod Paul Watzlawick in 2007 traf gleichzeitig mit der Kurzmeldung ein, die lautete, in Indien habe eine Frau die Ehe mit einem BUCH geschlossen. Diese Meldung wäre Paul Watzlawick wohl nicht entgangen. Denn einen Mann wollte diese Inderin um ihres Seelenfriedens willen nicht heiraten, und so wählte sie – statt der weltlichen Wirrnis der Geschlechter – den Bund mit einem heiligen BUCH.

Inwieweit diese Meldungen wirklich wahr sind, den Tatsachen und Fakten oder den sogenannten FAKENEWS entsprechen, interessieren uns beim Vorbereiten und Kommunizieren zu dieser ERDbeerHOchZEIT oder ERDbeerHOCHzeit und dem 100. jährigen Geburtstagsjubiläum *Paul Watzlawick im Jahr 2021 sowie dem #PaulWatzlawick #ZRH #Festival vermutlich kaum.

Wir wollen uns „trauen“

wie ärgerlich, unmöglich & ungewöhnlich ist es ein Buch zu heiraten?

Da müsste man sich für eines entscheiden und es für heilig erklären. Der Gedanke ist vermutlich charmant:

Irmgard Gottschlich
Irmgard Gottschlich

https://www.facebook.com/bimatter01

Irmgard Gottschlich
ERWARTUNGEN
Birgit Matter
Bettina Alexa Göbeler

bagfinearts.com

Pattern bis Parkett für die ERDbeerHOchZEIT in Zürich