Kategorien
#kunsttalk

#kunsttalk 3.2 am 22.09.2020

ab 19:00 h zweiwöchentlich Dienstagabend

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten via YouTube

abonnieren nicht vergessen

3. Staffel

Thema : FARBEN

06.10.2020

20.10.2020

03.11.2020

17.11.2020

Kategorien
#kunsttalk

ERDbeerHOCHzeit

bei Hochzeitsfeiern findet in vielen Kulturen der rituelle Austausch von Gütern und Diensten statt (wie Mitgift – mit gegebene Geschenke – Brautpreis – Brautgabe – Brautdienst – Morgengabe – Serviceleistungen – Spiele etc.) spontan – wohl durchdacht – von langer Hand geplant

diese «rotblaumintfarbentragende» ERDbeerHOCHzeit zum #PaulWatzlawick #ZRH #Festival, wird zeitgleich an mehreren Orten, auf mehreren Kanälen, Seiten, Homepages und #SmartSettings kommuniziert sowie kollaborativ vorbereitet

B-YOD

DIY

ERDbeerHOCHzeit am FREITAG,

den 30.10.2020 ab 15:00h

Bahnhofstrasse 9 in Zürich, Freiraum ZKB Eingang Börsenstrasse

Meeting ID 874-3179-0133

Kenncode 060049 

jede-r ist willkommen – hiermit sofort herzlich – eingeladen!

Dies vorweg: die Scheidungsraten liegen derzeit bei etwa 50% in der Schweiz (Europa?, Indien?, Amerika?, Afrika?, Australien?, Asien?). Gleichzeitig scheinen HOCHZEITEN auf «Höhe der Zeit» immer noch die Anziehungskraft zu besitzen, die als gross, bedeutend, relevant, wichtig, wert- und sinnvoll benannt werden, wie paradox!

Oftmals begleitet durch das grössere, aufwendig arrangierte, organisierte und inszenierte Fest. Die Mehrheit (Masse) der Menschen formalisiert es heute noch so : auch ihre freundschaftlichen Paarbeziehungen mindestens einmal im Leben mit einem Hochzeitsfest zu feiern. Wie sind diese paradoxen Phänomene von aufwendigen – komplexen – im Voraus geplanten Hochzeitsinszenierungen im Sinne der Kommunikation praktisch und theoretisch bis wissenschaftlich und künstlerisch heute noch zu verstehen?

Die Lokalität und den Ort auszuwählen.

Die Hochzeitstafeln eindecken.

Einladungs- und Menükarten handschriftlich schreiben.

Farben, Design oder Dekoration gestalten.

Musik & Programm passend für den Anlass abstimmen.

Die Gäste empfangen

Wie lässt sich dieser Aufwand für die Inszenierung der Hochzeitsfeier, bei gleichzeitiger Instabilität der »kleinsten« Institution in der Gesellschaft unter den Aspekten „FREIHEIT macht ANGST“ heute & aktuell auffassen? Wird es die mikrosoziologische Studie werden? Einsichten & Erkenntnisse darüber – dazu – dadurch zu visualisieren und realisieren, wie «Hochzeitspraktiken» Emotionen zum «Ausdruck» bringen?

Bitte, nicht Weinen.

Bitte, nicht Lachen.

Das Quäntchen Glück, Freude, Heiterkeit und Freiheit empfinden: Wie durch Inszenierungen zugleich Vorstellungen von HOCHZEITEN entwickelt, imaginiert, umgesetzt, transformiert, dokumentiert sowie kommuniziert und live gestreamt werden.

Der rote Faden zur Freiheit

Untersuchungen & «Experimentelles» werden konkret zu HOCHZEITSPHÄNOMENEN digital & analog zusammengestellt. Künstlerische und wissenschaftliche Beiträge zur Forschung der gesellschaftlichen & gemeinsamen Praxis des Hochzeitsphänomenes (commitment without binding) werden im Detail entgegengenommen. Wie sie sich ergeben, aufgezeichnet und dokumentiert sowie kommuniziert werden. Zum vertieften Verständnis der wechselseitigen Dynamiken zwischen den Beziehungsebenen der Kommunikation: gesellschaftlicher, kultureller, sozialer sowie kollaborativer, künstlerischer Praxis, die hierdurch anti-multi-trans-postdisziplinär wird.

In den Architekturen physischer, körperlicher und virtueller Räume sowie den technischen Möglichkeiten, die durch Kommunikation im Rahmen des #Festivals #ZRH #PaulWatzlawick unter dem Titel:

FREIHEIT MACHT ANGST – FREEDOM POWERS FEAR

„Schlüssel“ „Besteck“ „Gedeck“

Arbeiten, Bücher & Pressemitteilungen sind verfügbar:

https://www.univie.ac.at/constructivism/events/2007-0331-watzlawick.html

https://www.derstandard.de/story/2000067813327/paul-watzlawicks-lektionen-fuer-das-digitale-miteinander

„Er hatte eine wunderbare Gabe, immer genau zu wissen, worüber er schrieb, sich jedoch von diesem Wissen nie die Freiheit nehmen zu lassen, sich auch das Leiden und das Unglück des Menschen letztlich eher wie ein Naturforscher anzusehen, der darüber staunen kann, wie die Leute es schaffen, so zu leiden und so unglücklich zu sein, als wie ein Betroffener, der glaubt, er müsse sich von jedem Phänomen, das ihm begegnet, unbedingt anstecken lassen. Ich hatte damals in Italien den Eindruck, dass ein Ratsuchender sich bei ihm in guten Händen fühlen müsste, weil er zu verstehen wusste, aber doch immer anders verstand, als der Ratsuchende sich selber versteht. Diese Kombination von Hinschauen einerseits und Verschieben des Kontextes andererseits gehörte vermutlich zu seinen großen therapeutischen Fähigkeiten. Dabei war er von der Ausbildung her kein Naturforscher, aber auch zunächst kein Psychologe, sondern ein Philosoph. Erst nachdem er sich nach seinem Philosophiestudium in Venedig auch hatte promovieren lassen, begann er eine Ausbildung zum Psychotherapeuten am C.-G. Jung-Institut in Zürich, nahm dann 1957 für drei Jahre einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Psychotherapie an der Universität von San Salvador an, bevor er 1960 an das „Mental Research Institute“ in Palo Alto, Kalifornien, ging, wo er mit Janet H. Beavin und Don D. Jackson seine Kommunikationstheorie ausarbeitete und mit Gregory Bateson Schizophrenieforschung betrieb. In Palo Alto ist er am vergangenen Samstag auch gestorben.“

https://taz.de/!297160/

Am Samstag, dem 31. März 2007 ist er gestorben, nach einem langen und schweren Leiden, bestätigte eine Sprecherin der Stanford Universität in Palo Alto. Paul Watzlawick stellte fünf Grundregeln (pragmatische Axiome) auf, die die menschliche Kommunikation unter Menschen erklären, die bis heute vielfach erweitert und ergänzt wurden und werden : PAUL WATZLAWICK 4.0 RE_LOADED. Zu diesen gehört die Einsicht, dass es unmöglich ist, sich der Kommunikation zu entziehen („Man kann nicht nicht kommunizieren“), dass Sprache Wirklichkeit schafft und dass Kommunikation weit mehr Informationen als nur das gesprochene Wort – die Zeichnung – das Bild – den Begriff – die Benennung – die Information, der Name, die Daten etc. beinhaltet, scheint jede-m heute klar und bewusst zu sein.

Diese Nachricht vom Tod Paul Watzlawick in 2007 traf gleichzeitig mit der Kurzmeldung ein, die lautete, in Indien habe eine Frau die Ehe mit einem BUCH geschlossen. Diese Meldung wäre Paul Watzlawick wohl nicht entgangen. Denn einen Mann wollte diese Inderin um ihres Seelenfriedens willen nicht heiraten, und so wählte sie – statt der weltlichen Wirrnis der Geschlechter – den Bund mit einem heiligen BUCH.

Inwieweit diese Meldungen wirklich wahr sind, den Tatsachen und Fakten oder den sogenannten FAKENEWS entsprechen, interessieren uns beim Vorbereiten und Kommunizieren zu dieser ERDbeerHOchZEIT oder ERDbeerHOCHzeit und dem 100. jährigen Geburtstagsjubiläum *Paul Watzlawick im Jahr 2021 sowie dem #PaulWatzlawick #ZRH #Festival vermutlich kaum.

Wir wollen uns „trauen“

wie ärgerlich, unmöglich & ungewöhnlich ist es ein Buch zu heiraten?

Da müsste man sich für eines entscheiden und es für heilig erklären. Der Gedanke ist vermutlich charmant:

Irmgard Gottschlich
Irmgard Gottschlich

https://www.facebook.com/bimatter01

Irmgard Gottschlich
ERWARTUNGEN
Birgit Matter
Bettina Alexa Göbeler

bagfinearts.com

Pattern bis Parkett für die ERDbeerHOchZEIT in Zürich

Kategorien
Allgemein öffentlich schreiben öffentlich sprechen Medienmündigkeit transdisziplinär

FREIHEIT MACHT angst

FREIHEIT MACHT ANGST der Titel für’s Festival #ZRH #PaulWatzlawick Zürich wurde fixiert. Für Anwesende, Teilnehmende und Teilgebende sowie Mitmachende, Wirkende und Abwesende: alles ist erlaubt?!<?!!?! Personen, die intensiv & engagiert mit Hinweisen zu #PaulWatzlawick – seinen Axiomen – digital und analog – heute () kommunizieren: sind auf’s herzlichste willkommen

Wer gerne dasein – anwesend – tele-präsent sein möchte:

mitmachen, mehr dazu erfahren sowie beitragen will – da Kommunikation kommuniziert – so paradox – es heute noch klingen mag, aktiv bis konstruktiv – selbst und selber – telepräsent organisieren: DIYS Do It Your Self via ZOOM, Google doc etc. oder what ever:

https://docs.google.com/document/d/1CbpdU4U6PFk8fFfeQwN0iDdZiP7BNZumKgLzA2GGOUA/edit

#PaulWatzlawick 4.0 #ZRH #Festival

29.10.2020 Donnerstag bis 01.11.2020 Sonntag in ZÜRICH

#PaulWatzlawick weitere Landing Pages werden u.a. hier verlinkt:

Beitragen – persönlich – online: #Präsentation#Vortrag#Beispiel – geben. Die «klassischen» bis «hybriden» Formate im Sinne #PaulWatzlawick 4.0 re:loaded werden – nicht nicht kommunizieren. Zeigen – visualisieren – kommunizieren – «synchron». Gemeinsam & kollaborativ: kollektiv „g’scheiter“ werden. Gemeinsam im #SmartSetting handeln: Open Space – freie Räume:

FREEDOM POWERS FEAR

Freiheit Macht Angst

“Das Problem der Freiheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geistesgeschichte der Menschheit. In der Idee der Freiheit finden letzthin alle menschlichen Probleme ihren gemeinsamen Nenner, vor allem aber das des Schicksals, der Verantwortlichkeit und des Bösen. List, Raub, Auflehnung, Mord und Zerschlagung einer alten Ordnung sind seit jeher mit dem Akt der Erringung der Freiheit und damit eines höheren Bewusstseins, schicksalshaft verkettet empfunden worden.” Diese ersten Sätze sind die Einleitung aus der Diplomarbeit von Paul Watzlawick am C.G. Jung-Institut 1954.

http://www.archiv-der-angst.de/

WER HAT HEUTE NOCH ANGST VORM ROTEN BUCH? – heute – «Bullet Journal»?

#PaulWatzlawick selbst war einer jener Vielen, welcher nach neuen Anfängen gesucht hat. Er war angeblich hypersensibilisiert auf kommunikative Besonderheiten. Er wäre möglicherweise der Erste gewesen, welchem die sprachlichen, schriftlichen und verhaltensmässigen Veränderungen heute via Social Media aufgefallen wären?!

3 x 3 Axiome nach #PaulWatzlawick re:loaded 4.0
  1. Man kann nicht nicht unterscheiden
  2. Man kann nicht nicht beobachten
  3. Man kann nicht nicht handeln
  4. Re:Aktion kann nicht nicht digital und analog zugleich sein
  5. Dynamik kann nicht nicht symmetrisch und komplementär sein
  6. Logik der 1. und 2. Ordnung kann nicht nicht wandelbar sein
  7. Metakommunikation kann nicht nicht unklar sein, da es die Art und Weise des Zusammenhangs – Kontext – darstellt
  8. Kalkül kann nicht nicht unklar sein, da es die Art und Weise des Zusammenhangs – Kontext – der Kommunikation beeinflusst
  9. Metakommunikation und Kalkül eröffnen Schnittstellen und können nicht nicht Antworten auf intentionale Fragestellungen sein

Mit Metakommunikation und Kalkül muss #PaulWatzlawick noch etwas anderes gemeint haben. Doch: wie?

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #computer

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #symbolleiste

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #smartsetting

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #spielen

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #selbst

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung #DIYS do it your self

https://guenterlierschof.blogspot.com/2017/05/gedanken-zu-das-manifest-der-ordnung.html

https://junginstitut.ch/

https://www.pfeffermint.ch/de/portfolio/zkb-freiraum/

Lieblingsstück https://zett.zhdk.ch/2020/06/24/near-toolbox/

Wenn Gott tot ist, gibt es dann keine Tabus mehr?

Diese Frage stellte vor ca. 140 Jahren der Autor Fjodor Michailowitsch Dostojewski in seinem Roman: „Die Brüder Karamasow“. „Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt“ soll Dostojewski in einem Brief geäussert haben. Dostojewski untersucht den Nullpunkt der Freiheit seiner Helden mit Fragestellungen nach dem Sinn des Lebens, des Leidens und der Welt, die eine zeitlose Wirkung auf den Lesenden entfalten. Dostojewski weist nach, dass die Frage nach dem Sinn des Lebens letzthin die Frage nach dem „unbekannten“ Gott ist. Paul Watzlawick befasste sich am C.G. Jung Institut in seiner Diplomarbeit u.a. mit diesen Fragestellungen. Sicherlich Fragen, die damals die Welt erschütterten und immer wieder aktuell werden, sobald jede-r anfängt sich zu Fragen und dieser Frage: „ob alles erlaubt ist, wenn Gott tot ist?“ Gedanken zu machen und diese zu äussern. Freiheit Macht angst! Als Konstrukt, als Theorie, als Praxis, als Handlung, als Geschichte, als Politik, als Wirtschaft, als Wissen, als Gefühl, als Kommunikationsmöglichkeit etc., sobald es wissenschaftlich, künstlerisch, idealistisch, religiös, kulturell, philosophisch etc. im Zusammensein thematisiert, problematisiert und anschaulich betrachtet sowie behandelt wird:

«Work in Progress»

Work in Progress – agil – #PaulWatzlawick 4.0 #ZRH #Festival
29.10.2020 bis 01.11.2020

Der Begriff Konstrukt ist enger verwandt und verknüpft mit dem Begriff «Konzept». Das Konzept betont stärker, dass es sich um einen wissenschaftlichen oder theoretischen Begriff im Zusammenhang und Kontext handelt, während bei dem Konstrukt die Betonung auf der Nicht-Beobachtbarkeit und Sichtbarkeit liegt. Für den Begriff der Freiheit könnte gelten: Gedanken sind frei, Freiheit schmeckt wie peppermint, Freiheit wird zu Vorhängen in Rot bis Meeresblau, Freiheit wird zum Toolbox-Raum, Freiheit wird zum Spielraum, Freiheit wird zum Traum, Freiheit wird zum Freiraum

Freiheit und Gesellschaft Freiheit und Freiraum
Freiheit und Wissenschaft Freiheit und Near-Toolbox

Freiheit und Gesell*schaft
Freiheit und Kunst
*raum
Freiheit und Wissen*schaft
Freiheit und Sozial
*raum

Nächste Vorbereitung 27.08.2020 um 11:00 Uhr
Nächste Vorbereitung 03.09.2020 um 11:00 Uhr
https://independent.academia.edu/AndreasPeschka

http://mareikemaage.de/de/installationen/archivderangst

Freiheit – Freedom
FreedomLetters Wall in Hamburg
Datum: 1. Oktober 2016, 13:30:14
Quelle – Eigenes Werk – Urheber HA Schult

„Die Freiheit einer Gesellschaft ist so groß wie die, die sie ihrer Kunst gibt.“[42]

https://www.degruyter.com/view/title/123649 Freiheit/Freedom

MACHT FREIHEIT ANGST?

Wenn der Mensch nicht über sich selbst bestimmt, wer macht es dann

https://dissent.is/paulwatzlawick/

Kategorien
#KünstlerZusammenSein #kunsttalk artistic Research ästhetische Kommunikation «#DieKunst» bild im bild bild im bild Bildträger doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme Experimental System Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen integrative Forschung künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung Künstlersein künstlerzusammensein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung kunsttalk 3.1 Medienmündigkeit Metabilder Original transdisziplinär visuelle Kommunikation

#kunsttalk kontexte – kachelmosaike

kollaborativer Charakter (N:N) – mit besonderem Augenmerk auf die komplexen Situationen der Kachelmosaike – welche sich am Bildschirm – audiovisuell mit – in – durch Bildakte – Videoansichten im Einzelnen – mehrerer bis zu vielen – herstellen werden.

Mosaike – bekannte und beliebte Gattung der bildenden Künste, bei der durch Zusammenfügen von verschiedenartigen oder verschiedenen Teilen: Muster – „Gestalten, Figuren, Skulpturen, Plastiken“ – Bilder entstehen und andere Experimentalformen möglich werden:

Bedeutungen: Bilder an der Wand

am Boden oder als Fussboden- oder Tischbelag oder an der Decke, bestehend aus kleinen (bunten) Steinchen – Blättern – Zetteln

Oder im übertragenden Sinne: etwas, das aus vielen kleinen Bruchstücken – Fragmenten – zusammengesetzt den Musen geweiht; damit künstlerisch wurde und bis heute noch wird.

Mosaik (deutsch) – Substantiv (n,f) – das weibliche Genus wird heutzutage nur noch selten verwendet. Bedeutungen, Herkunft, Ober- und Unterbegriffe sowie Beispiele.

Mosaikartig

Mosaik-Zyklus-Konzept

Mosaiksystem

Mosaikstruktur

Mosaikschwanzratte

Mosaikkünstler

Mosaikfussboden

Mosaikform

Mosaikfadenfisch

Mosaikbild

Im Mittelalter waren islamische Architekten der westlichen Welt mehr als 500 Jahre voraus: Die Ornamente einiger orientalischer Bauten weisen eine so genannte quasi-kristalline Geometrie auf, die westlichen Wissenschaftlern erst seit rund dreissig Jahren bekannt ist. Bei dieser Geometrie wiederholen sich zwar einzelne Elemente, doch nie das Muster als Ganzes. Peter Lu von der Harvard Universität und Steinhard von der Princeton Universität entdeckten die quasi-kristallinen Ornamente in der iranischen Stadt Isfahan an religiösen Gebäuden aus dem 15. Jahrhundert. Sie basieren auf Hunderten von Zehnecken und sind so aufwändig und genau konstruiert, wie es mit Messlatte und Zirkel kaum zu erreichen sei. Diese komplexen, im Persischen „girih“ genannten zehnzähligen Mosaike wurden tatsächlich mit einem Bausatz von nur fünf verschiedenen Kacheln erstellt. Diese mit Linien verzierten fünf Kacheln haben die Form eines Zehnecks:

eines Fünfecks, eines Sechsecks, eines Kristalls, einen Rhombus und einer Figur, die an eine Fliege zum Umbinden erinnert. Mit diesen Kacheln konnten die islamischen Handwerker eine Vielzahl an Mustern erzeugen. Davon zeugen Gebäude im islamischen Kulturraum zwischen der Türkei und Afghanistan.

Das übergeordnete Muster wurde aus mehreren hunderten kleineren Kacheln mit dem selben Muster erstellt. Dabei entstand das Muster, das heute quasikristallin genannt wird. In der westlichen Welt wurden quasikristalline Mosaike erst später beschrieben. Roger Penrose entdeckte 1974 quasikristalline Muster, die sogenannte Penrose

Geheimnis der Kachelmosaike

zwischenzeitliche Versuchsanordnung
Selektion der Karamellstückchen auf Tageszeitungspapier vor der Flutung
Selektion der Karamellstückchen auf Tageszeitungspapier vor der Flutung
Lagerung und Versuchsanordnung in Aktion multimedial als Grafik im Bild fotografisch
mit Bild im Bild (BiB – PiP) per Hand erfasst
Bild im Bild (BiB – PiP) per Hand in Armlänge mit Geräten erfasst
Bild im Bild (BiB – PiP) im Kameraobjektiv in die Hände genommen kontexte #kunsttalk 3.1

https://kunstderkunsttherapie.com/2020/07/28/kunsttalk-3-1-am-08-09-2020/

#WAGNISMUSTER

Kategorien
#KünstlerZusammenSein #kunsttalk artistic Research «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild Bildträger Echtzeit Existenzfrage Experiment gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung künstlerzusammensein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung Kunstforschung kunsttalk 3.1 Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens visuelle Kunst

#kunsttalk 3.2 am 22.09.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten via YouTube

nach der Sommerpause

abonnieren nicht vergessen:

3. Staffel

08.09.2020

zweiwöchentlich Dienstagabend ab 19:00 Uhr am

22.09.2020 : Thema : FARBEN

06.10.2020

20.10.2020

03.11.2020

17.11.2020

Kategorien
#kunsttalk

Forschung als Verkörperung:

A. Entwicklungsfelder

https://miro.com/app/embed/o9J_kpwD1sQ=/?&pres=1&animate=1

zur Parallelisierung von Kunst und Wissenschaft bei Edgar Wind Text von Bernadette Collenberg-Plotnikov Seite 65-86 „Wie verändert sich Kunst, wenn man sie als Forschung versteht?“ Judith Siegmund (Hg.) 2016, transcript verlag, Bielefeld.

#SmartSetting ZHdK
#keinebrotloseKunst

B. Enterprise in virtuelle Umgebungen

ab ca. 1:07:00 es handelt sich um dies «kleine Gemälde»

fünf Entwicklungsfelder für virtuelle Forschungsumgebungen:

Räume und Tools – für virtuelle Forschungsumgebungen:

Forschungsplan und Forschungsprojekt zum Bild:

Suchaktion zu starten, wer kennt dieses Bild & hat es zuletzt gesehen?

#Follwerpower zeigen zum Detail vom Bild zum Bildakt des #kleinen Gemäldes, Lebensgeschichte und Kunstversprechen:

https://twitter.com/BirgitMatter/status/1286361519870160897

#Smart Setting per Zoom – Meeting – VideoKonferenz – Aufzeichnung

C. Expeditionsreise beginnt

in virtuelle bis reale Umgebungen

Homepage – Landing Page – #kleinesGemälde:

IMG_9193.JPG fotografische Aufnahme iPhone x bei Tageslicht am 09.09.2020
IMG_2590.JPG fotografische Aufnahme iPhone x bei Tageslicht 09.09.2020

bildbeschreibung-en – kollaborativ – #kunsttalk mehrwert & erkenntnis werden kunstschaffend & forschend zugleich – synchron

Auffällig, die Vorderseite der bemalten Leinwand in den Massen 325 x 225 mm, die keine Signatur und Datierung aufweist. Auf der Rückseite ist eine Widmung handschriftlich – leserlich – akzentuiert – in dunkler Tinte aufgezeichnet. Vermutlich ist es vom Künstler und Maler selbst aufgeschrieben worden. Zum Andenken (als Geschenk) an einen Freund? Service, Dienstleistung oder als ‚Danke Schön‘ für einen Kunden – Auftraggeber – namens Herrn Elwin Stutz überreicht – eingewickelt – möglicherweise in Zeitungspapier verpackt worden. Damit er es mit nach Hause nehmen und seiner Frau schenken und mitbringen konnte. Zum Teil wurde diese Widmung 1945 geschwärzt, wie ich erfahren durfte. Dies #kleineGemälde wurde auf der Flucht mitgenommen: „Dieses kleine Gemälde ist ein Andenken von Kauen von A. Jocius an Herrn Elwin Stutz“.

«Andenken»

von

deutsch veraltet Kauenrussisch Ковно Kownoweißrussisch Коўна,  polnisch Kowno, heute «Kaunas» zweitgrösste Stadt in Litauen – Gedenkorte in Europa, den ich im Mai 2017 besuchte. 20200915 – arolsen-archives.org – Antragsformular ausgefüllt – Neuen Ordner – Folder angelegt, um die Dokumente abzulegen (hiermit bestätigten wir Ihnen den Eingang des Onlineformulars. Ihr Anliegen wird direkt zur Bearbeitung mit der Vorgangsnummer 2020-09-15:024 weitergeleitet. Bitte geben Sie diese bei der Korrespondenz immer an. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, diese wurde automatisch generiert. Die Beantwortung erfolgt durch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Reihenfolge des Posteingangs).

«Steine ins Rollen gebracht, Steine, die rechnen»

Steine, die ins Feld gesetzt, aufeinander gelegt und aufgetürmt werden?

Warum oder weshalb Menschen Stein stapeln?

Steine sind für mich wie »Schlagworte« und «Schlüsselbegriffe», die somit von zentraler Bedeutung sind. Da sie den weitgehenden Aufschluss in einem bestimmten Bereich, Zusammenhang sowie Blickfeld geben:

Das kleine Gemälde

wird zu #kleinesGemälde im Internet mit Homepage.

Dies farbig bemalte Leinwandgewebe (IMG_9193.JPG) aus feinem Rupfen ist robust, jedoch mit fachkundiger Einfaltung des bemalten Leinwandgewebes an den Ecken, über die Holzrahmung in den Massen 32.5 x 22.5 cm gezogen. Nur bis zu den Seitenkanten sowohl verdeckend als auch sichtbar gespannt. Komplett um die Seitenkanten herum wurde dies Gewebe nicht bis auf die breiteren Seiten oder Rückseiten der Holzleisten gezogen, um es dort mit den Nägel zu befestigen. So wie es bei Leinwänden oft üblich ist, die als Bildträger oder elastischer Malgrund über Keilrahmen aus Holz gezogen sind. Hierdurch wird dieser ungehobelte Holzrahmen auf der Rückseite – quasi nochmals zu einer Art Holzeinrahmung für ein nicht gemaltes sowie unbehandeltes, d.h. nicht oberflächenfixiertes und schlussüberzogenes Leinwandbild, welches jedoch beschriftet und signiert ist. Die Datumsangabe, Jahreszahl und weiter Informationen über die Herkunft dieses Bildes sind nachträglich geschwärzt worden und somit unleserlich. Dieses Bild wurde bislang weder gereinigt, noch restauriert oder weiter behandelt.

Die grosse Zeit des Leinwandbildes begann etwa um 1500, wo begonnen wurde Gewebe als elastische Bildträger zu nutzen. Werkstoffe und Techniken der Malerei lassen sich seitdem in „Drei Grundfaktoren der Maltechnik“ beschrieben: der Malgrund, auf den sich alles aufbaut, die Farbmittel, die den anteiligen Wert an Pigmentteilchen in der Mischung zum Ausdruck bringen, das Bindemittel, welches die Verkittung, den Zusammenhalt und die Befestigung auf dem Grund durch Farben (deckend, lasierend, vergilbend) erwirkt und ausschlaggebend für die optische Gesamtwirkung der Malerei ist. Die Schlussbehandlung: die der Malerei Schutz gegen äussere Einwirkungen gewähren, um sie so dauerhafter zu machen. Der Schlussüberzug ist nicht unwesentlich, da dieser dem Bild die gewünschte Oberfläche und damit optische Endwirkung, Verdichtung und Schutz gibt.

Mal- oder Bildgrund

Dies elastische und bemalte sowie zugeschnittene – Leinwandgewebe ist wahrscheinlich – nachträglich über die unbehandelten Holzleisten – in der Stärke von 1 x 2.5 cm – gezogen worden. Die Holzleisten sind stark nachgedunkelt und bilden den rechteckigen Rahmen, über den das zuvor bemalte Leinwandgewebe gespannt ist. Mit eher zu dicken rostigen Nägeln im Verhältnis zu dem feinen Gewebe aus Rupfen ist es festgenagelt. In unregelmässigen Abständen zwischen 7 bis 3.5 cm sind die flachen und breiten Nagelköpfe durch das gemalte Leinwandgewebe tief ins Holz eingeschlagen und versenkt. Deutlich sichtbar entlang der vier Seitenkanten:

diese Seitenkanten waren durch die silberfarbene, breite und gestufte Mehrfachrahmung eines Zier-, Dekor- oder Schmuck-Rahmens aus Vollholz verdeckt. Dieser Schmuckrahmen, auf Gehrung passgenau um das Landschaftsbild, wurde nachträglich Ende der 50iger oder Anfang der 60iger Jahre im letzten Jahrhundert angefertigt. Mit vier dünnen Stiftnägeln – an jeder Leinwandseite nicht sichtbar – war es innenseitig am Vollholzrahmen fixiert. Vermutlich um das Gemälde nachtäglich mit dem silberfarbenen – gestuften und geschichteten – breiten Holzrahmen dekorativ als Wandschmuck im Wohnraum aufzuwerten. Am 26. Juli 2020 wurde dieser entfernt – seitdem hängt dies #kleineGemälde in der Luft, an einem Haken an der weissen Wand in Gesellschaft anderer Bilder, im Internet und in der Bilderflut der sozialen Netzwerke und Plattformen.

«windschiefes» – #kleinesGemälde im Rahmen bei Tageslicht – auf dem Boden liegend

Die Oberfläche des Leinwandgewebes wird über die Holzrahmung bis heute in Spannung gehalten, die jedoch nachgibt, sobald sie mit den Fingern berührt wird. Die Rahmung auf der Rückseite ist eher handwerklich robust bis dilettantisch einfach und funktional zusammengezimmert – als kunstvoll – nach akademischer oder industrieller Massgabe – Norm oder Modell – zusammengesetzt. Wie z.B. die Keilrahmungen – zumeist weissgrundierter und fertig präparierter Leinwände, die es heute allerorts in Bastel- und Fachgeschäften, Bau- und Hobbymärkten oder Online als Künstlerbedarf und Malgrund in unterschiedlichen Grössen zu kaufen und bestellen gibt.

  • Damals – vor ca. 70 – 80 – 90 – 100 Jahren – wurden Leinwandbilder – Gemälde – in der Stadt Kaunas, Region Litauens, Baltikum – in dieser Art und Weise hergestellt?

Diese eher pragmatische Verarbeitungsmethode wurde gewählt, da man vermutlich wusste oder ahnte, dass es über Jahre und länger so halten und überdauern wird. Oder weil Kunden dies so wünschten? Da sich die Leinwandbilder so schnell, einfach und seriell herstellen liessen? Mir ist nur dies – eine Bild von A. Jocius – bekannt. Keine Serie – keine Skizzen.

Keine dieser Eckverbindung ist passgenau auf Gehrung gesägt. Keine extra Schlitze für Kantenhölzer sind in den Eckverbindung ausgespart worden, um spitze Holzkeile zum Nach-Spannen des Rahmens und Leinwandgewebes einzuschieben. Um das Leinwandgewebe bei Oberflächenspannungsverlust erneut nach „zu trimmen“. Die einfache und stabile Holzverbindung – Überblattung – der Kantenleisten ist deutlich sichtbar (IMG_2590.JPG), sobald das Motiv der Landschaft um 180 Grad gewendet oder auf die Rückseite gekehrt wird. Die Holzleisten sind halbiert ausgespart und stumpf aufeinander genagelt. Mit jeweils 2 Nägeln schräg versetzt fixiert. Die Nägel wurden vermutlich gekürzt und abgeschliffen, damit sie den zuvor bemalten und passend zugeschnittenen Leinwandbezug nicht durchstechen. Verletzen oder sichtbar als Ausbeulungen an der Oberfläche der Landschaft auf dem kleinen Gemälde hervortreten. Die plane Fläche des Landschaftsbildes kaum in der optischen End- und Gesamtwirkung durch hervortretende Nagelspitzen oder zusätzliche Punkte oder Wölbungen gestört wird.

  • Weshalb sind einfache Eckverbindungen aus unbehandelten Holzleisten für Leinwände und zur Rahmung des signierten Leinwandbildes heute eher untypisch, zu wenig funktional, unpraktisch und selten geworden?
  • Was wird heute noch mit einfachen Eckverbindung aus ungehobelten, stark nachgedunkelten und vernagelten Holzleisten um ein kleines signiertes, beschriftetes und geschwärztes Leinwandbild assoziiert?

Keilrahmungen für elastische Malgründe aus Leinwandgewebe sind heute zumeist industriell gefertigt und werden nur von Hand zusammengesteckt oder fix und fertig als präparierter Malgrund gekauft. So kann das elastische Leinwandgewebe, welches über die Holzrahmung gezogen ist, falls es an Oberflächenspannung zu verlieren droht oder sich zu verziehen beginnt, mit Hilfe zweier Holzkeilen in jeder Ecken nachgespannt oder „getrimmt“ werden.

In jedem Fall ist diese bemalte Leinwand nachträglich passend für diesen Holzrahmen zugeschnitten und angenagelt worden. Sie könnte aus einem grösseren Bild Gemälde herausgeschnitten und somit verkleinert worden sein. Oder die Landschaft ist mit Ölfarben – vermutlich aus Tuben direkt auf das Leinwandgewebe ohne Rahmen gemalt worden, um es anschliessend auf dem Rahmen zu fixieren. Dies macht jedoch weder Sinn, noch wirklichen praktischen Nutzen?

Farb- und Bindemittel

für den Bildaufbau und die Bildkomposition des Gemäldes auf dem Malgrund – grundierter Stoff – Rupfen in Leinwandbindung – gewebt. Dieses Leinwandbild wirkt eventuell volkstümlich bis bäuerlich, harmonisierend und ausgewogen – romantisierend bis naturalistisch oder auch idyllisch. Dies Leinwandgewebe ist in jedem Fall grundiert und verdichtet worden. Da sonst die Farbmittel durch’s Gewebe gesickert und auf der Rückseite als Farbflecken sichtbar wären. Eine Landschaftsdarstellung, wie sie mit handelsüblichen Ölfarben und Pinsel auf dies Leinwandgewebe – eventuell in einem Spannrahmen – auf- oder übertragen worden ist. Es wird suggeriert, wie die Landschaft vom Maler und Betrachter augenscheinlich wahrgenommen, gesehen und empfunden wurde. Freihand stehend oder sitzend in der Landschaft skizziert oder erinnert. Oder es wurde von einer Postkarte kopiert. Himmel – Gebäude – Felder – Bäume usw. Freiluft- und «Freilichtmalerei» oder im Atelier, der Werkstatt oder Wohnraum ist es farblich von Tag zu Tag oder Abend zu Abend mehr ausgestaltet bis fertiggestellt worden. So, wie es durch die Augen des Malers gesehen wurde. Er wollte, das es ästhetisch – farblich und motivisch – einheitlich als Landschaftsmalerei wirkt. Dementsprechend hat er die Farben eingesetzt, welche die Formgebung im Gemälde dominiert. Das Landhaus mit Scheune, Stallgebäude oder Stallung auf einem Hügel vor reifen und bereits gemähten Feldern, Kiefern etc. und unter dem mehrfarbigen, stark bewölkten sonnigen Himmel.

Dieser Bildausschnitt suggeriert die Flüchtigkeit der vorbeiziehenden Wolken. Die fast weitläufige Perspektive in die Kurland-Landschaft Litauens, die einen Hang hinauf über Felder und Wiesen darstellt. Möglicherweise wird die Landschaft in der Nähe von Kaunas konkret dargestellt. Der Farbauftrag mit dem Pinsel wirkt grob, holzschnittartig bis eventuell ungelenk oder bewusst expressiv und stimmungsvoll farblich eingesetzt. Auffällig im Vordergrund die grob gemalten und farblich angedeuteten – dunkelfarbigen Nadelgehölze, die Kiefern darstellen, die typisch für den Landstrich des Baltikums sind. Der gewählte Bildausschnitt der Landschaft ist – auf den Hügel oder Hang – sowie die gebogene Horizontlinie mit den spitzen Giebeln des Bauern- oder Landhauses mit dem fast gleich grossen Scheunendach konzentriert. In Form und Farbe fast identisch. Das tieferliegende Gebäude hinter dem Hang mit der gleichfarbigen und nahezu gleichgrossen Dachfläche zum Landhaus, jedoch ohne die angedeutete Form eines Schornsteins. Möglicherweise im Spätsommer, da das mittlere Feld wie bereits gemäht wirkt.

Die Gebäude konzentrieren und begrenzen den Bildmittel- und Hintergrund durch intensive und detailgenauere Form- und Farbgebung. Die Wiesen, Felder und Büsche sowie vereinzelten Bäume zeigen eher den flächigen bis pastösen bis dicken und reliefartigen Farbauftrag. Das Gemälde zeigt keine Systematik oder Symbolik die als zentral- oder mehrperspektivische Komposition bezeichnet werden könnte? Hell und dunkel zur Bildung der Farbkontraste sind mit der gewissen Tiefenwirkung in den Raum hinein farblich erkennbar. Komplementäre Farbkontraste zur Tiefenwirkung scheinen ansatzweise auf rotem Untergrund mit Grün ausgearbeitet zu sein.

  • Welche malerischen Kenntnisse sind in dieser Landschaftsmalerei eingesetzt, um diese optische Endwirkung und Gesamtwirkung als Landschaft zu erreichen?
  • Landschaftsmalerei

Die Schatten unter den Bäumen im Vordergrund deuten an, wie sie wahrscheinlich augenscheinlich in der Landschaft angenommen oder leibhaftig gesehen worden sind

«Malweiber» – es könnte – von einer Frau oder Kind gemalt sein

Kategorien
#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild Bildträger Echtzeit Existenzfrage Experiment gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung KünstlerSein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung Kunstforschung Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens visuelle Kunst

#kunsttalk 2.6 am 14.07.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

Fotografien dürfen anstrengen

fotosinn.de zu schwarz-weiss Fotografien – Portraits im Fotografischen

Critical Zones

https://www.amadelio-films.com

werden wir in diesem letzten #kunsttalk 2.6 der 2. Stafel – vor der Sommerpause – sprechen



Häuschen & Schrein zum Ausdrucken und Selber bauen

Carmelstückchen verpackt

https://www.academia.edu/3489139/Fluxus._Kunst_gleich_Leben_Mythen_um_Autorschaft_Produktion_Geschlecht_und_Gemeinschaft?email_work_card=thumbnail

https://www.facebook.com/groups/791099654629273/permalink/816159608789944/

Kategorien
öffentlich sprechen

Jetzt über Geld reden nicht?!

Endlich ist es soweit: die Dokumentation der LecturePerformance “Jetzt über Geld reden – nicht?!

Doch wie wird es weitergehen?

Wollen und können wir bald an andere Orte, in andere Lokale und Räume im deutschsprachigen Raum reisen, um diese LecturePerformance direkt künstlerisch anbieten zu können?!. Sobald die »Corona-Massnahmen« gelockert und reisen wieder möglich sein wird. Die Vorbereitungen laufen:

Trotz Ausnahmesituationen und Ausgangssperren in Europa – aufgrund der Pandemie – durch den Virus «COVID 19» – weltweit – ‚One World: Together at home‘ – zuhause und daheim – in den „Räumen“ sitzen zu bleiben.

Seit September 2019 läuft die LecturePerformance der Künstler MATTER & LIERSCHOF parallel – gemeinsam – zusammen – laufend online weiter. Aufgezeichnet und dokumentiert wird immer. Nur selten veröffentlicht. Wir proben. Nachdem die Speicherkarte mit den Filmen mehrmals per Post hin- und hergeschickt wurde, lehrt es uns: per Einschreiben «Material» zu adressieren und zu versenden, damit es auch wirklich ankommt.

Die Grund-Prinzipien der «Materialien» – «Dinge» – «Zeugs» – «Sachen» – «Bilder» – «Zeichnungen» – «Gegenstände» – «Leinwände» – «Löffel» haben sich seit der Erfindung der Fotografie bis heute in einigen Punkten zwar extrem verändert, in anderen sind sie aber auch erstaunlich gleich geblieben. Worin sie gleich geblieben sind: im physikalisch-chemischen Vorgang: Lichtverteilungen auf Trägermaterial – aufzuzeichnen. Worin sie sich ändern: Kommunikations- und Bildträger im Namen der Kunst zu sein sowie diese weiterzureichen und zu versenden!

So lästig es auch sein mag:

Ich wollte mehr darüber wissen. Nicht nur, weil vieles aus der digitalen Welt – Parallelen zur Wirklichkeit – aufzuweisen scheint. (Etwa, dass die Größe des Filmkorns und die Größe der lichtempfindlichen Dioden auf einem Kamerasensor über Bildrauschen bzw. Korn und Lichtempfindlichkeit entscheiden). Da es sich um das technische – kulturelle und künstlerische – haptische und akustische – sowie auch interaktive Erbe handelt – welches die Basis bildet für diese Kunstform: LecturePerformance.

Heute scheinen wir die Rationalisierung der Sinne im unglaublichen Ausmass mit zu erleben.

Die Kunst der Verfeinerung, die Raffinesse und die Aufmerksamkeit für Details, Vertiefungen und bedächtige Auseinandersetzungen werden eventuell vernachlässigt. (In meinem bestechend leichten Text über das Konzept – Ei – Weiss – Farbe – wird sich dieser Tendenz entgegengesetzt – in stillen Bilderfolgen. Um Beiträge zur Anthropologie des schöpferischen Menschen, Körpers und Leibs sowie Speichermediums selbst in den Focus zu rücken). Welche sich in das Konzept der Leere (utsu/emptiness), genauer der Hohlheit (karappo) einbetten. Es wird – schlicht – als Kommunikations- und Speichertechnik bezeichnet. Sobald Menschen miteinander in Kontakt treten, werfen sie einander nicht einseitige Informationen zu, sondern machen sich in der Regel das Bild, den Klang oder Ton und ja, auch die Stimme und Handlungen von ihrem Gegenüber zu eigen. Verständigung hängt also nicht davon ab, wie überzeugend das Argument und die Behauptung und Geste des Gegenübers sein wird, oder?! Wie es vorgetragen, erzählt und erklärt wird, sondern wie wir unserem Gegenüber zuhören.

Seit Corona haben wir gelernt: hin- zu -hören – dank der rahmenden Maskenpflicht:

Deshalb haben die Menschen im Laufe der Geschichte begonnen, sich etwas für die Kommunikation und deren Träger nutzbar zu machen, das hohlen Gefässen und dem Klang des Geldes ähnelt sowie entspricht.

Anders als die visuellen erkennbaren Zeichen, die in ihrer Bedeutung auf bestimmte Weise eingeschränkt sind. Sie fungieren beispielsweise in ihrer Einfachheit die unübertroffenen Symbole, wie zum Beispiel: die rote Sonnenscheibe auf der japanischen Flagge. Oder wie das Geldstück, welches sofort zu kreiseln beginnt. Oder der Pfahl oder das Kreuz, die wie grosse, hohle Gefässe, jedes Bild in sich aufnehmen können, das sich die Menschen von ihnen machen.

Unter dies Konzept der Leere fällt das Vakuum. Die riesigen und luftleeren Räume der Grabanlagen oder Kirchen sowie Teehäuser und Gartenanlagen, die damit assoziiert werden: Monumentale Bauten, wie Pyramiden, Kathedralen, Hochhäuser und Monumente sowie Zuckerberge; an Grabsteine, Denkmäler, Plastiken und Skulpturen wäre zu denken. Es hat mich dazu bewogen etwas über Stille und Leere zu schreiben. Aber während ich daran arbeitet, kam ich der Farbe weiss auf die Spur. Für Günter Lierschof ist weiss die «Farbe». Wenn ich hier schwarz auf weiss schreibe, kann es passieren, dass «WEISS» nicht mehr als weisse Farbe betrachtet wird.

Oder sobald Günter mit weisser Farbe auf das schwarzgrundierte Blatt zeichnet, malt und schreibt sowie markiert.

Dies ist das Zeichen dafür, dass sich die Wahrnehmung feiner abgestuft entwickeln wird. Vermutlich wird das, was wirklich «weiss» war, plötzlich noch leuchtender erscheinen. Je sensibler weiss wahrgenommen wird, desto feinfühliger werden auch die Schatten differenziert.

Wenn wir jetzt unser Augenmerk darauf legen, dass die Farbe (sowie vermutlich auch das Geld) von jedem Menschen individuell entdeckt wird. Liegt dann nicht der Kern der Gefühle in der Rührung darüber, wie wir die Farben und den Klang von etwas entdecken.

Und das genau dieser Aspekt in den Farbnamen und Tonlagen mitschwingt? Es gibt in der Natur keine Farbe, die isoliert und unabhängig existiert: Farbe verändert sich mit der subtilen Abstufung des Lichts, wie jede-r weiss. Hieraus entstehen Eigenschaften, denen durch Worte klare Konturen verliehen werden. Ich bin zutiefst davon geprägt, dass diese sprachlichen Entsprechungen zutreffen. Und irritiert, wenn sie nicht entsprechen und zutreffen.

Die Farben sind in jedem Kulturkreis traditionell in Form von Farbbezeichnungen erhalten (geblieben), in denen sich die Farbauffassung und das Farbverständnis wider-spiegeln.

In der japanischen Etymologie bezeichnet das Wort iro (Farbe) auch den Geliebten / die Geliebte. Es ist in viel weitere Bedeutungsfelder eingebettet als unsere heutige Auffassung von Farbe. Sobald wir Farben beurteilen, sind wir – ob zum Guten oder Schlechten – sei dahingestellt – unwillkürlich durch die Farbstifte oder Buntstifte geprägt, mit denen wir in der Kindheit gemalt haben. Die unsere Vorstellung davon bestimmen, welche Farbe das Wasser hat oder welche Farbe die Haut oder der Körper haben wird.

Aber was wäre, wenn es keine Parameter und nur sehr, sehr wenige Wörter gäbe, um Farben zu benennen?

Günter Lierschof, was wäre mit den blauen und quadratischen Ohren der Elefanten?

Heute sind die Massgaben – in der Länge eines Elefantenbabys voneinander – Abstand – voneinander zu nehmen_ und „Bitte, nicht schon wieder über Geld zu reden!“

Kategorien
#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research ästhetische Kommunikation öffentlich schreiben öffentlich sprechen

künstler_in*nen-typen

Walter Benjamin schrieb über «Sergei Tretjakow» den einflussreichen Artikel „Der Autor als Produzent“. «Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit» verfasste Benjamin im Pariser Exil und es wurde 1936 veröffentlicht. Doch: seitdem ist einiges geschehen.

Was heisst bei Brecht: HALTUNG. Sie ist neu, und das Neuste an ihr, dass sie erlernbar ist.

«Wohnraum ist immer auch Schreib- und Denkraum, das Wohngebaren die Haltung des Künstlers zu seinem Material. Das Schema ist in zwei Felder unterteilt, in denen sich jeweils zwei Arten des Wohnens gegenüberstehen usw.»

https://www.adk.de/benjamin-brecht/

Brecht’s Wohnung in Herrliberg hatte Max Frisch etwas «anregend Vorläufiges» attestiert. Was Frisch als unheimisch charakterisierte, stellte für Brecht das Umfeld dar, welches schöpferisches Arbeiten nicht nur ermöglichte, sondern gleichsam anregte. Benjamin besuchte Brecht in Herrliberg und sie spielten Schach. Sie dachten und redeten sowie argumentierten und schrieben in Extremen.

Neben dem L’art-pour-l’art Künstlertypus benennt Pierre Bourdieu zwei weitere Künstlertypen im Ausgang des 19. Jahrhunderts. Es sind diese: der kommerzielle Künstler und der sozial engagierte Künstler. Genau genommen handelt es sich um Pole, in die die künstlerische Produktion eingespannt ist und in die sie bis heute eingespannt zu sein scheint sowie immer wieder wird, oder?!

Dies «oder» mögen viele kaum am Ende der Frage!

Greta Garbo with the lion mascot MGM studio in 1925

Um den brüllenden MGM-Löwen ist das goldene Filmband gefasst mit der lateinischen Aufschrift: ars gratia artis. Die Redewendung ist in den Vorspannen des Filmstudios «Metro-Goldwyn-Mayer» zu sehen, die 1924 gegründet wurden.

Ausgehend von tradierten KünstlerTypen, werden aktuelle Fragen um
Status und Eigenwahrnehmung der Künstler_*in-nen heute immer noch und immer wieder diskutiert.

#kunsttalk

Mit welchen
Rollenbildern und Erwartungen sehen sich Künstler*in_nen konfrontiert,
wie weit gestalten sie dabei Ihr Image
selbst?

Die aufkommende Kreativwirtschaft fordert das traditionelle
Verständnis von Funktion und Status
der Künstlerfgur heraus.

Wie gehen die Betroffenen damit heute um?

Welche Chancen und Risiken sind mit der Ökonomisierung künstlerischer Tätigkeiten verbunden?

Poet und Philosoph oder Unternehmer und Manager – upp’s jede-r im #kunsttalk sitzt – liegt und zeigt – sich im Trend: the new artist

http://thenewartist.net/resultate/?fbclid=IwAR2iHR9LTLZZiFZytnndSvxJp2TrkrChP_7KeP6xWIvsxM8XE_w-JsY-FdE

wird jede-r nur noch poetisch bis philosophisch, unternehmerisch bis managen als Künstler*_in unterwegs sein? // bin gespannt auf den nächsten #kunsttalk am Dienstagabend https://kunstderkunsttherapie.com/2020/06/18/kunsttalk-2-5-am-30-06-2020/ – werde bis dahin die Briefe aus dem Päckchen weiterreichen

Sofort könnte jede-r Vorschläge zur Verbesserung dieser Fotografie offerieren: wie die Teile attraktiver – imposanter – wirkungs- bis effektvoller ins Bild zu setzen wären. Um das Häuschen und den Schrein für die Caramelstückchenlagerung zu bauen – kleben – schneiden – basteln – richten sowie zusammen zu setzen:

https://drive.google.com/file/d/1GWeDjXO6_oxEz4OANpwJk3OE5Zpc70R9/view?fbclid=IwAR3TMQTQV9ja0xSMHfLX4DK644NrVJ694GhK3zc6i7yPhu7_zxY6umB47X8

https://kunstderkunsttherapie.com/2020/06/18/kunsttalk-2-5-am-30-06-2020/

Kategorien
#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild Bildträger Echtzeit Existenzfrage Experiment gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung KünstlerSein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung Kunstforschung Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens visuelle Kunst

#kunsttalk 2.5 am 30.06.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

Critical Zones

Päckchen M Welt bis 2 kg


Häuschen & Schrein zum Ausdrucken und Selber bauen

https://www.gewuerzmuehle-brecht.de/produkt/bourbon-vanillezucker/

https://www.spektrum.de/lexikon/physik/fraktale/5252

http://www.food-info.net/uk/colour/caramel.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Detail

Irmgard Gottschlich Den Prozess kann man nur ahnen, deine Begeisterung kommt rüber, zumal das Foto hier einfach toll aussieht, ich kann mich gar nicht satt sehen. Verrückt, Andreas, ich hätte gern ein solches Kleid- diese morbide Backpapier, die klebrigen Braun- Töne, das eingestreute, das aufgelaufene- ich träume von rinem Kleid aus Caramelstücken💃💃💃

immer vorwärts, hin zur antiken Definition – als Entsprechung von Wort und Tat!

Kategorien
#KUNSTTALK 2 artistic Research Ausstellung bild im bild Bildträger der anfang im Fotografischen künstlerisch forschen LecturePerformance Metabilder

das bild wird hoch gehalten

Der blinde Fleck bezeichnet den Moment, der sich vor oder hinter der Leinwand (aus 100% Leinen – grob bis fein gewebt – un-grundiert) für Bildträger (beim Malen, Betrachten, Verstehen und Denken) herstellt.

Die wissenschafts-philosophische Reflexion der Kunst wirkt auf den ersten Blick wie ein sehr ungewöhnliches und obendrein aussichtsloses Unterfangen, gilt doch die Kunst zumeist als etwas, was überhaupt nicht in den Bereich der wissenschaftlichen Disziplinen fällt und mit diesen auch nicht konkurriert oder konkurrieren will. Von der künstlerischen Praxis wird angenommen, dass sie, obgleich ihr Bildungswert zugesprochen wird, schlicht anderen Zielen und Zwecken dient als wissenschaftlicher Forschungen.

Kategorien
Allgemein artistic Research bild im bild der anfang Fotografisches im Fotografischen Versionsgeschichte visuelle Kunst

lang-weilig bis andauernd

Frage: Weshalb wurde der Äbtissin das Münzrecht von Zürich abgenommen?
Die Kirche Fraumünster mit Frauenkloster wurde 853 von König Ludwig dem Deutschen gestiftet. Es wurde von Frauen des europäischen Hochadels bewohnt. Das Kloster genoss die Gunst von Königen und die Äbtissin hatte das Münzrecht von Zürich bis ins 13. Jahrhundert. Die Frage: Weshalb wurde der Äbtissin das Münzrecht von Zürich abgenommen?
Bilder beschwören – Bilderverschwörung – Verschwörungsbilder
Kategorien
#KUNSTTALK 2 öffentlich sprechen bild im bild doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis künstlerische Forschung KünstlerSein kunstbasierte Forschung Medienmündigkeit Metabilder visuelle Kunst

#kunsttalk 2.4 am 16.06.2020

ab 19:00h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

THEMA: Bifurkation oder der unendliche Spass

am Beispiel der Anwesenden

Teilgebenden und Teilnehmenden

falls die moderierende Funktion gewünscht wird, bitte kommentieren

so war’s beim letzten ZusammenSein und KunstSchaffen

wir warten auf dich . ZOOM WARTERAUM . bitte eintreten:

Die Aufzeichnung wird gestartet

„Wie nah darf Kunst den Wissenschaften und der Technik sein, den Erkenntnisweisen und Warenproduktionsweisen der Neuzeit, ohne ihren Kunstcharakter einzubüssen?“

Die Chaosforschung etabliert sich seit Ende der 1970er Jahre. Im Anschluß an die «Kybernetik» und die Allgemeine «Systemtheorie» wird diese oft als eigene Forschungsrichtung weiter betrieben. Obwohl in solchen Systemen deterministische Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge bestehen, können aufgrund vielfacher Wechselwirkungen, Vernetzungen und Rückkopplungseffekte keine Vorhersagen wie beispielsweise in einfachen linearen Systemen getroffen werden. Bereits sehr kleine Veränderungen der Ausgangsbedingungen können zu großen, nicht vorhersehbaren Auswirkungen führen („Schmetterlingseffekt“).

Die zentrale Methode der Chaosforschung ist die Computersimulation, die zu einer Reihe von Erkenntnissen führte, die heute Bestandteile der Chaostheorie sind, z.B. daß sich chaotisches Verhalten im Zeitablauf zu geordneten Mustern einschwingt. Diese Ordnungsmuster („Attraktoren“ oder „Fraktale“) können bildlich dargestellt und typisiert, nicht aber exakt vorausgesagt werden. Ebenso scheint der Übergang von der Ordnung ins Chaos gewissen Prinzipien zu folgen, die als „Bifurkationen“ (mehrfache Verzweigungen im System) beschrieben und optisch dargestellt werden. Ob die Ansätze der Chaosforschung auch für die Analyse psychischer und sozialer Systeme oder künstlerischer bis kunstbasierter Forschungen geeignet sind, kann derzeit noch nicht beurteilt werden.

dieser #kunsttalk hätte auch «Bifurkationen» und die endlichen Spässe heissen können; zum Abschluss dieses Talks wurde das Thema für den #kunsttalk 2.5 noch nicht abschliessend formuliert und fixiert.

Haus&Schrein die Caramel-Reliquie – Andreas Peschka 2020
Kategorien
#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research öffentlich sprechen bild im bild der anfang gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis Praxis des Schreibens Trainieren Versionsgeschichte visuelle Kunst

erwartungen

lll zu den sogenannten höheren Gehirnfunktionen (Neocortex) gehörend, stellen Erwartungen die Zone bis Grauzone, den Zwischenbereich und eventuell ein Medium dar, um die Vorstellungskraft mit Kalkül zu verbinden. Und Experten meinen heute, dass Künstler*innen den Begriff Medium besser nicht verwenden sollten. In jedem Fall wird es, wie der heikle Drahtseilakt in schwindelerregender Höhe. Sobald du dich zu weit zur einen Seite lehnst, füllt sich d-ein Kopf sofort mit nicht mehr realisierbaren Phantasien oder Illusionen sowie Fantastik. Neigst du dich zu sehr zur anderen Seite, verbringst du dein Leben damit To-do-Listen anzufertigen.

Mit dem Minimum an Realitätssinn und dem Maximum an Optimismus werden dir nebulöse Erwartungen ins Ohr geflüstert, dass d-ein Werk der »Riesenerfolg« wird und dass es leicht werden und sich von selbst machen wird, sobald du investierst, am Besten Geld – viel Geld. Und in der Tat : hier und da öffnet sich die Tür … das SchauFenster wie von Geisterhand. Da der Himmel und d-eine Arbeit schafft es tatsächlich von selbst. Es geht dir leicht von der Hand, denn nicht das optische Instrument führt den Pinsel, die Nadel und Zeichenstift, sondern immer die Hand des KunstSchaffenden. Doch unrealistische Erwartungen stellen sich schnell ein. Bedürfnisse und Gefühle, aus der Hoffnung heraus oder aufgrund von Erfahrungen und Erinnerungen an wunderbare und alte Zeiten. Bedauerlicherweise werden – auf Illusionen aufgebaute Erwartungen – fast immer zur Desillusion und Enttäuschung. Aus diesem Grund häkeln und stricken viele lieber, nähen nach Schnittmuster, kochen nach Rezept, Putzen, Trainieren und Arbeiten nach Wochenplan.

Aus dem Werk – selbst – sich ergebende Erwartungen sind hingegen das nützlichste Werkzeug des Künstlers. Was du über d-ein nächstes Werk wissen musst, ist in d-einem letzten enthalten. Der Ort, an dem du über d-einen Stoff etwas erfährst, liegt in der nächsten Verwendung des Stoffes. Der Ort, um über d-eine Ausführung etwas zu erfahren, liegt in d-einer nächsten Ausführung. Anders gesagt: D-ein Werk ist d-ein Führer und Mentor – das vollständige, umfassende, unbegrenzte Nachschlagewerk für d-eine Arbeit. (Ein solches Buch gibt es nicht noch einmal und es gehört dir alleine). Es funktioniert in dieser Weise für k-einen anderen.

Fingerabdrücke, sonstige Ausdünstungen und die DNA befinden sich überall; und nur du allein weisst, wie sie dahin gekommen sind. D-ein Werk sagt dir etwas über d-eine Arbeitsmethoden, d-eine Disziplin, d-eine Stärken und Schwächen, d-eine dir eigenen Gesten, d-eine Bereitschaft, Dinge aufzunehmen und zu durchdringen.

D-eine nächsten Lektionen liegen in d-einer Arbeit direkt vor dir: Um zu sehen, musst du dir nur d-ein Werk genau anschauen – ohne Urteil, ohne Bedürfnisse oder Furcht, ohne Wünsche oder Hoffnungen. Ohne emotionale Erwartungen. Frage d-ein Werk, was es braucht, nicht was du brauchst. Schiebe dann d-eine Ängste beiseite und höre zu oder schau genau hin: es geht um die Geschichte des Bildermachens

nichtverstehenserwartungen – schaue zu und beobachte – beim visuellen kunst schaffen, bildermachen und zusammensetzen

Haus&Schrein die Caramel-Reliquie:

Andreas Peschka 2020

Kategorien
#kunsttalk #KUNSTTALK 2

#kunsttalk 2.3 am 02.06.2020

ab 19:00h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

THEMA: ERWARTUNG

am Beispiel der Anwesenden und Teilnehmenden

Der Malaktion vorausgegangen war die Auseinandersetzung mit dem Themenkreis „Öffentlichkeit und Erfahrung” im Rahmen des Projektes „Wandmalerei im außen Bereich”. 

Die drei Ebenen des Bildes – das eigentlich zum Bild im Bild wird – spiegeln diesen Entstehungsprozess wider: 

1. Diskussionsgruppe 

2. Thema selbst, die „Studiensituation“ 

3. Betrachtergruppe 

Bei der Betrachtergruppe, den „Grauen Männern” handelt es sich um das Bildzitat. Zitiert wird aus dem Bild „Die Erwartung“ (1935) des surrealistischen Malers »Richard Oelze« (1900-1980) u.a. 

http://www.villa-wessel.de/AusstellungsSeiten/Richard_Oelze/richard_oelze.html

https://ruprecht.art.blog/2018/03/09/waelder-toter-augen/

documentaarchiv

DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK

http://www.armin-schreiber-kunstpaternoster.de/what_about_oelze/richard_oelze.html

_ besser eingeschlossen als ausgeschlossen zu sein _ – ^ «Gruppe» : wer kommen mag

von Julia zum #kunsttalk 2.3
von Julia zum #kunsttalk 2.3
von Julia zum #kunsttalk 2.3
#kunsttalk 2.3 Live-Stream
Kategorien
#kunsttalk

Vorhang; curtain

verwirklicht physische und digitale Ausprägungen im Hier und Jetzt

als zeichen des widerstands den vorhang als ein stück stoff auf offner strasse zu schwenken : wie die moderne bacchantinnen kreiselnd ausser kontrolle zu geraten : wieviele tanzschritte braucht es für die versöhnung mit den gespenstern der vergangheit – spielen ist die wirksamste lern-lehrmethode – dies movement artikuliert denken leben in der gegenwart
5
3
Vorhang; curtain
13
https://www.flickr.com/photos/geopoet1/2381507917/
12
Kategorien
#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Fotografisches genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch forschen künstlerische Forschung kunstbasierte Forschung Kunstforschung kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit Metabilder Original Praxis des Schreibens Seite der Künstler*in transdisziplinär Versionsgeschichte visuelle Kunst

#kunsttalk

Caramel waschen, als wüsche ich Gold: Bernsteingold in Analogie: Birgits Zuckerarchitektur wird reduziert.

https://drive.google.com/file/d/1GWeDjXO6_oxEz4OANpwJk3OE5Zpc70R9/view?fbclid=IwAR3TMQTQV9ja0xSMHfLX4DK644NrVJ694GhK3zc6i7yPhu7_zxY6umB47X8

pdf in farbe ausgedruckt, konturen wirken intensiver sichtbar als im schwarz – weiss modus; verschiedene DIN A4 papierqualitäten ausgewählt für’s weitere bearbeiten bis Dienstag: 02.06.2020 ff

@Peter Mönnike’s Resultat im Fotografischen:
Bastelei zur Telefonkritzelei, zoom Inframince: Francesca in den Wänden – gespenstisch – medial Laminainterferenzen bis zum pdf – zum Ausdrucken und Selber bauen – do it yourself /// an und mit und durch die – Architektur: Gehäuse, Hausschachtel und Aufbewahrungsort basteln bis fotografisch – für die Zucker-Karamel-Kandisfragmente, die @Andreas Peschka & @Birigt Matter verschenken, verbreiten und versenden – first come – first serve – und so weiter
Kategorien
#kunsttalk #KUNSTTALK 2

zwei àpfel

zwei Äpfel duften vor sich hin
damit die Geschichte beginnt und anfängt
LIVE-STREAM-ING
die Bild in Bild sich fortsetzt

es duftet und verströmt

und ist nicht mein


literaturkritik

Kategorien
#kunsttalk #KUNSTTALK 2 Allgemein Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Duchamp Echtzeit gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis herstellen Kunst kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit Praxis des Schreibens schreiben transdisziplinär Versionsgeschichte visuelle Kunst

Was die Kunst noch zu sagen hat Beitrag 2

es zeigt vom 06.07.2018

«siehe auch»

umzug der honico ihn (27:11) indianer aus brasilien angeleitet von (27:14) ernesto neto also die ethisch (27:19) politischen verwertungsinteressen sind

glaube ich in ihrer vereinnahmenden (27:24) macht kaum zu unterschätzen und das hat (27:27) gerade der vergangene sommer 2017 (27:30) bewiesen ein sommer an gefüllt mit (27:32) lauter großausstellung wie der biennale in venedig den skulptur projekten in münster oder natürlich der documenta in kassel

vieler orts ließ sich eine überdeutliche (27:44) verschiebung beobachten weg von der ästhetik

hin zur ethik und

diese (27:49) verschiebung ist auch keineswegs (27:51) verwunderlich (27:58) so wie etliche unternehmen auf ein (28:01) ethisches bewusstsein ethisches (28:04) bewusstsein setzen und ihren kunden die (28:07) entsprechend dafür bezahlen ein gutes (28:09) gewissen verkaufen weil diese durch (28:12) ihren kauf weder kinderarbeit (28:15) umweltschäden noch tierversuche (28:18) unterstützen

in diesem falle die firma (unternehmen, fabrik etc.) in das sind (28:23) der name sagt es selber schon

weiß sich (28:26) die frucht trägt ja auch so eine art (28:27) heiligenschein also dieser art von (28:32) ethischem bewusstsein machen diese (28:34) firmen zu einem handelsprodukten (28:37) vergleichbarer weise verlegen sich auch (28:39)

viele künstler und kuratoren auf das (28:41) feld des (drogenkonsums) tugendkonsums (28:44) hier wird das schicksal diverse (28:46) unterdrückter indigener völker eben zum (28:49) beispiel diesen indianern aus brasilien (28:52) thematisiert wie aber auch das leben von (28:55) geflüchteten ausgebeuteten oder auch (28:57) behinderten menschen

hier wird die kunst (29:00) nicht zu mitteln erotischer (29:03) selbstdarstellungsbedürfnis dafür aber (29:05) zur mitte der eigenen rechtschaffenheit (29:09) ausdruck zu verleihen und andere für (29:11) einen weg der bekehrung zu gewinnen um (29:14) mal diese religiöse metapher zu (29:16) verwenden

sie bildhaft das was ich meine (29:21) sind bild hat verdichtete fand fand sich (29:24) das oder dieser art von (29:26) instrumentalisierung auf der documenta (29:29) in den unteren räumen der neuen galerie zu sehen gab es dort eine zeichnung von gustave courbet die für den kurator adamczyk so etwas wie das kern werk seiner ausstellung darstellte

der saaltext wollte coupés vorstudie für in späteres ölbild als zitat meditation (30:03) über die macht des teilens und der (30:05) solidarität (30:06) zitat ende verstanden wissen (30:10)

courbet nehme hier zitat die (30:12) dringlichkeit prophetisch vorweg (30:16) alternative ökonomien zu erfinden und (30:20) dem neoliberalen würgegriff auf unsere (30:23) menschliche existenz zu entkommen

mal ganz kurz die dringlichkeit nimmt er (30:28) vorweg

alternative ökonomien zu erfinden (30:31) und dem neoliberalen würgegriff auf (30:33) unsere menschliche existenz zu entkommen (30:36) also der moralischen appell war damit (30:38) eindringlich formuliert

wenn schon die armen untereinander barmherzig sind so (30:43) seid ihr es liebe documenta besucher (30:45) bitteschön ebenfalls untereinander und (30:48) natürlich zu den armen (30:49) doch so klar die botschaft klar so (30:52) verwirrend war sie zumindest für mich (30:54) zugleich denn der neoliberale würgegriff auf unserer menschlichen existenz durfte (31:00) sich damit dann auch der begüterte (31:02) besucher der documenta gemeint fühlen (31:04) wird auch seine menschliche existenz (31:06) gewirkt ist er also auch das opfer (31:09) sozusagen der bettler der den bettelnden (31:11) kinder gibt oder geben sollte vor allem (31:14) ist mit milden gaben dem neoliberalismus (31:17) tatsächlich beizukommen ist

caritas jene (31:21) alternative ökonomie von der im saaltext die rede ist dann sollte man die (31:26) rolle dieses bild ist sollte auch die (31:28) begleitende kuratoren lyrik vielleicht (31:30) nicht überbewerten (31:32) doch zeigte sich hier exemplarisch der (31:36) lern- und leerfahrt (lern- und lehrpfad)

oder lehrfahrt dem diese dokumente folgten sie sprach zum gewissen des (31:42) einzelnen besuchers daraus resultierte (31:45) der nicht ganz kleine neben widerspruch (31:48) dass die documenta ihre besucher im (31:49) grunde dazu aufforderte die dokumente (31:52) unverzüglich zu verlassen

denn hätten diese die botschaft ernst (31:57) genommen

die kab und vielen weiteren werken der (32:00) ausstellung unterlegt war (32:02) dann hätten sie ihren reichtum an zeit (32:05) kraft und geld nicht dafür verschwenden (32:08) dürfen durch endlos viele spielstätten (32:11) der documenta zu streifen sie hätten (32:12) vielmehr einer partei beitreten oder in (32:16) den partisanenkampf wieder den (32:18) neoliberalismus ziehen oder auch nur (32:21) in der flüchtlingshilfe tätig werden (32:23) müssen um irgendwie den würgegriff zu (32:26) lockern (32:27) aber gut dass es nur einen neben (32:29) widerspruch zeigt allerdings wie stark (32:32) die post autonomie viele (32:34) großausstellungen beherrscht die kunst (32:37) gilt auch hier nicht länger als (32:39) gegenwelt die den zweck losen zweck (32:42) gewalt wäre und entsprechend spielt der (32:44) begriff der qualität den kritiker ja (32:47) doch irgendwie immer noch hoch halten (32:49) sollten keine rolle mehr (32:53) 2014 stellte sind schick die rhetorisch (32:56) gemeinte frage wie es qualität zu (32:59) definieren (32:59) seine antwort für ihn sei das zitat eine (33:03) lehre kategorie zitat ende (33:06)

denn diese unterstelle es gebe verbürgte und als sicher geltende werte in wahrheit sei qualität

zitat immer die qualität von jemand anderes zitat ende (33:15)

deshalb qualität eine lehre (leere) kategorie (33:18) geworden sei musste er offenbar alles (33:22) auf der ausstellung auf die reale welt (33:24) beziehen musste alles nach möglichkeit (33:27) anwendungsbezogen und nutzbringend (33:29) erscheinen lassen (33:31) in kunstwerken wie diesem hier zum beispiel mit der aufschrift ich war ein

(33:36) fremdling und ihr habt mich beherbergt (33:39) von julia priebe oder von hans haacke (33:44) überall in der platt plakatiert wir alle (33:47) sind das volk wie all are the people (33:51) solche plakativen im wahrsten sinne (33:54) plakativen appelle kann man ehrenwert (33:57) finden auch dringend notwendig im (33:59) politischen sinne und doch frage ich (34:03) mich was passiert wenn künstler sich (34:06) primär als verfechter einer ethik (34:08) verstehen also für das bessere und (34:10) eindeutige eintreten mithilfe etwas ja (34:15) dass der vernunft folgt oder folgen muss (34:18) und allgemein überprüfbar und in sich (34:20) corinth sein muss dann wird daraus nur (34:24) zu leicht ein weiterer fall von kunst (34:27) fahrrad (34:27) schließlich kann ein künstler nicht (34:29) beides für sich in anspruch nehmen der (34:31) einen seite die verbindliche prinzipien (34:34) der (34:34) ethik und auf der anderen seite die im (34:37) besten sinne befremdliche (34:39 prinzipienlosigkeit der ästhetik ethik (34:44) und ästhetik und das ist mir tatsächlich (34:45) ein wichtiger punkt verlieren an die (34:49) eigener wirkungsmacht und bedeutung wenn (34:52) man sie nach gutdünken durchmischt oder (34:55) gar für austauschbar erklärt ein (34:58) ethischer grundsatz ist ja nur dann (35:00) wirklich überzeugend wenn er unabhängig (35:03) ist von der ästhetischen erscheinung (35:05) also wenn die überzeugung nicht als (35:08) hässlich abgetan werden kann oder als (35:11) schön gepriesen werden muss als (35:13) geschmackvoll oder geschmacklos (35:14) kritisiert werden kann (35:18) umgekehrt bekommt die freiheit der kunst (35:21) bekommt die ästhetische erfahrung erst (35:24) dann eine tiefe wenn sie nicht von (35:26) vornherein durch ethische ansprüche (35:28) eingegrenzt wird und also ihre autonomie (35:31) einbüßt das gute der ästhetik ist nicht (35:34) das ethisch gute das verantwortliche (35:38) sondern die erfahrung des un-(35:39)-verantwortet das gute der ästhetik ist (35:42) dass sie uns wenn die sache denn auf (35:45) geht in einen schwebezustand zu (35:47) versetzen vermag und sich so die (35:49 bedeutung und die moral der dinge (35:52) verklären und für einen abstand zu (35:54) unseren kategorien aus richtig und (35:57) falsch gewinnen können das soziale an (35:59) der kunst ist also recht eigentlich das (36:01) asoziale weil sie unsere vorstellung von (36:05) dem was sozial sei unterläuft weil sie (36:08) hilft das leben jenseits der kunst zu (36:10) relativieren zu hinterfragen zu (36:12) unterminieren (36:13) doch wie könnte das gelingen wenn die (36:15) ethik selbst zur ästhetik erklärt wird (36:18) dann regiert im zweifelsfall eine art (36:21) richtigkeit denken dass die spielräume (36:24) der kunst zersetzt (36:27) in jüngster zeit gab es viele fälle wo (36:30) das eben das passiert ist dieser art von (36:32) zersetzungsprozesse zu beobachten waren (36:35) fälle die davon zeugen wie bedroht diese (36:38) spielräume unterdessen tatsächlich sind (36:40) fälle auch die noch einmal die (36:41) notwendigkeit ein (36:42) kritik als gegenwart analyse (36:45) unterstreichen (36:48) um es an einem beispiel zu zeigen als (36:51) kelly walker 2016 eine große ausstellung (36:55) in missouri eröffnete im postmuseum von (36:58) saint-louis hat er eigentlich nur getan (37:01) was er mehr oder weniger schon seit (37:03) langer zeit tut er hatte fotoarchive (37:06) durchkämmt hatte sich bilder von den (37:08) straßenkämpfen der 60er jahre (37:11) herausgegriffen auch zeitschriften cover (37:14) wie dieses hier was sie hier sehen und (37:17) hatte diese bilder kopiert mit weißer (37:19) und schwarzer schokolade auch mit (37:21) zahnpasta überzogen und dann auf (37:24) leinwand gedruckt mit solchen motiven (37:27) wollte walker wie das museum schreibt (37:31) zitat themen der identität rasse klasse (37:34) sexualität und politik destabilisieren (37:38) zitat ende man kann nur sagen es ist ihm (37:41) gelungen (37:44) auf dem steht steht das oft in der (37:48) ausstellung angebracht werden musste (37:50) contens content that may be difficult to (37:54) some news also inhalte die doch (37:56) schwierig sein können (37:59) also just diese die stabilisierung traf (38:02) beim publikum mich auf wenig gegenliebe (38:05) museumsbesucher privaten sogar die (38:07) wörter an einmal kam es zu einer (38:09) prügelei der künstler und aktivist david (38:12) warf kelly auf facebook vor dieser habe (38:16) als weißer mann bilder schwarzer frauen (38:19) und fotos von schwarzen menschen (38:22) beschmiert dieses werk so schreibt der (38:28) künstler

(keine Bildungstapete weit und breit zu sehen)

dieses werk ist beleidigend für (38:31) schwarze menschen (38:32) der implizierte vorwurf hier habe ein (38:34) künstler das leid anderer für seine (38:36) künstlerischen machenschaften (38:38) ausgebeutet so wurde von schwarzen (38:41) mitarbeitern des museums schließlich (38:43) eine petition verfasst und der weiße (38:45) künstler zu einer entschuldigung (38:47) aufgefordert für sein werk seine bilder (38:50) sollten wenn ich zerstört wo so doch (38:53) umgehend aus den sälen (38:55) walkers kunst habe hieß es in der in der (38:59) petition rassische und kulturelle (39:02) spannung unbehagen und verletzungen (39:05) hervorgerufen jeden fall kennen sie (39:12) wahrscheinlich ist eigentlich der (39:13) bekannteste der im letzten jahr (39:14) diskutiert worden weil nämlich ähnliche (39:17) vorwürfe wie kelly auch die malerei die (39:19) malerin den erreichten als die 2017

auch (39:25) der whitney biennale in new york ein (39:27) bild aus stellte nur waren es diesmal (39:29) viele ihrer künstlerkollegen die von (39:33) klassischer wut muss man sagen dazu (39:36) aufriefen das kurz wirkt wirklich zu (39:38) vernichten ist einfach nicht nur weg zu (39:40) räumen sondern ist zu vernichten schutz (39:44) hatte schatz hatte die leiche von emmett (39:47) till gemalt der mit 14 jahren in (39:49) mississippi von einem lynchmob zu tode (39:52) gefoltert worden war weil er angeblich (39:54) einer weißen frau hinterher gepfiffen

hatte pilz mutter hatte bei der beisetzung darauf bestanden den sack nicht zu verschließen denn alle sollten sehen wie grausam wie gnadenlos ihr sohn zugerichtet worden ist. das bild wurde tatsächlich zu einer (40:10) ikone im freiheitskampf der schwarzen und als trainer schätzen darauf zugriff und das nacht um es nach zu malen und (40:19) auf ihre sehr charakteristische malweise (40:22) für die gegenwart zu interpretieren (40:25) da schien das fiel fast wie blasphemie (40:29) es dürfe nicht länger hingenommen werden

Dana Schutz’s “Open Casket,” a 2016 painting in the Whitney Biennial. Credit.. Collection of the artist

https://www.wikiart.org/en/dana-schutz/open-casket-2016

das zitat eine weiße person schwarzes (40:35) leiden in profit und vergnügen verwandle (40:38) schrieb hanna black die die petition auf (40:44) setzt also nicht die art und weise wie (40:47) schatz den leichnam gemalt hatte empörte (40:50) black es ging in der debatte nicht um (40:52) künstlerische valeurs nicht um das was (40:55) die kunstkritik klassischerweise (40:58) beschäftigt nicht um fragen der (41:00) komposition der faktor der (41:02) ikonografischen originalität es ging (41:05) vielmehr um gesellschaftskritik (41:08) beck verurteilt weniger das bild selbst (41:11) als dessen funktionalisierung seine (41:14) verwendung für ökonomische und (41:17) aufmerksamkeit politische zwecke mehr (41:21) als alles andere sprach aus ihrem brief (41:24) brief von hanna black der vorwurf dass (41:28)

die kunstwelt post autonom geworden sei

(41:31) nicht länger jenen ort darstelle – in dem im sinne immanuel kants ein interesse loses wohlgefallen oder im sinne von jürgen habermas einen herrschaftsfreien diskurs möglich werde. auch das museum sei kein schutzraum mehr – so – die kritik auch hier regierten profit // (41:50) und vergnügen

der aufruf das gemälde zerstören

41:55 impliziert daher auch eine aufforderung. 41:57 sich gegen das system der absurden (42:00 – 20200524 um 20:29h DADA Diskurs via ZOOM auditiv folgend)

ökonomisierung wie ich sie eingangs (42:02) ( und ich sie laufend störe, denn dabei kommt nix raus!) gestört habe zu wenden (42:04) eben gegen diese spekulations fantasien – 42:07 – und die selbstdarstellungs gelüste (42:09) fehler sehr reicher menschen (42:11) es war ja tatsächlich dasselbe jahr

in dem leonardo für 450 millionen dollar (42:16) versteigert wurde in derselben (42:18) auktionswoche übrigens wie ein rennwagen (42:21) – (autoverkäuferin Panagiota Petridou) ebenfalls versteigert wurde ein ferrari wer dann für 7,5 millionen (42:26) dollar verkauft wurde (42:28) man muss diesen hintergrund kennen um (42:32) die vorwürfe richtig zu verstehen

denn gerade im zeichen dieser hyper (42:36) ökonomisierung werde (42:38) wer hält den Kasten sauber – ein Admin – Host – Moderator – Rechteverwaltung. Die Priaten war (der Zeit voraus) eine Partei.

zitat schwarzes leid als rohmaterial (42:40)

Malina Film

benutzt so der vorwurf von black sie (42:44) leitet daraus hätten eine forderung ab (42:46) die dazu angetan ist die grundfesten der (42:50) kunstproduktion und erst recht der (42:52) kunstkritik zu erschüttern lag schrieb (42:55)

zitat es steht schatz nicht zu sich mit (42:58) der thematik gemeint ist das sujet des (43:01) gewünschten jungen zu befassen ihre (43:03) begründung die freie rede und die (43:06) kreative freiheit weißer menschen (43:09) gründen auf der unterdrückung anderer (43:12) und stellen keine natürlichen rechte dar (43:15) das gemälde muss verschwinden also die (43:19) freiheit der kunst geklärt (43:22) der freiheit stellen keine natürlichen (43:24) rechte da beiden sie so lange von weißen (43:26) menschen missbraucht worden (43:28) deswegen können diese freiheitsrechte (43:30) auch aberkannt werden können das ist das (43:33) argument mit die sozialen medien (43:36) tatsächlich erklang dann auch dieser ruf nach zerstörung und wurde der brief

wurde von vielen leuten unterschrieben – allerdings waren nur nicht schwarze (43:46) menschen für diese unterschrift (43:48) zugelassen was hier passiert war (43:51) offenkundig beginnt sich die (43:53) instrumentalisierung der kunst zu (43:55) rechnen ganz gleich ob es bei diesem (43:57) bild ist tatsächlich um politische (43:58) aufklärung um eine form von gemalter (44:01) solidarität ging oder nicht die (44:03) künstlerin ihr werk werden in sippenhaft (44:06) genommen und es geht allein um ethische (44:08) fragen darum wer für wen eintreten darf (44:11) und mit welcher position aufzutreten hat (44:14) die klage gilt dabei nicht zuletzt den (44:18) philister haften wohl meinen der (44:19) künstler wie die kritikerin hanna black (44:22) ebenfalls deutlich machte (44:23) es gehe in der kunst doch nur um profit (44:26) und spaß so ihr vorwurf während unweit (44:29) des museums weiterhin schwarze (44:32) communitys in hoffnungsloser aber armut (44:35leben44:36) man kann dem schwerlich widersprechen (44:39) eine kunst die eigentlich keine kunst (44:41) mehr sein will sondern auch post44:44autonome weise eine form politisch(44:47) moralischer belehrung tendiert zu(44:50)moralischer bigotterie

das ist blacks (44:53) vorwurf sie konnten die kunst tendiert (44:56) zur selbst aushöhlung zum selbst verrat (44:58) weil sie ihr privileg der absoluten und (45:02) zuständigkeit aufgibt und nun quasi im (45:05) gegenzug den zorn jena auf sich zieht (45:09) die ihrerseits viel besser zu wissen

meinen was die künstler den zu und (45:13) zeigen sollten wofür die kunst gut sei: in dem moment also in dem die kunst – ihren anspruch auf autonomie verrät

wird (45:22) sie ihrerseits verraten so könnte man (45:25) sagen aufgekündigt wird die alte (45:27) verabredung sie sei frei und (45:29) unantastbaren schulden niemand (45:32) rechenschaft auf doppelte weise gerät (45:36) die kunst also in bedrängnis zum einen wie gezeigt durch ökonomische vereinnahmung dadurch so könnte man (45:43) sagen dass sich die kunst ihren wert (45:45) abkaufen lässt weil dieser wert nur45:48prima durch ihren preis bestimmt wird (45:50) zum anderen gerät sie in bedrängnis weil (45:53) sie sich nützlich machen will weil sie (45:56) das gute jenseits der kunst sucht und in dem maße in dem sie zum kombattanten im kampf um kulturelle identität wird auch zum opfer solcher moral scharmützel zu werden droht die dokumente um noch ein letztes mal darauf zurückzukommen

hat das im vorigen sommer besonders in athen

zu spüren bekommen wo die kuratoren (46:21) ganzen bereits geschilderten sinne angetreten waren den bürger griff des neoliberalismus zu lockern auch dort und sie am ende doch selbst die gewirkten waren weil sich viele kritische geister

in athen vor einem linkslinke geister (46:36) nicht damit abfinden wollten dass sie (46:39) auf so einer rein symbolischen ebene im (46:41) medium der kunst zum objekt einer in(46:44) ihren augen vor juristischen(46:46) entwicklungshilfe werden sollten (46:48) deswegen gab es viele graffiti es gab (46:51) viele aktionen die dokumente so heißt es (46:53) hier sei das botox des kapitalismus

man wolle sich nicht explodieren lassen

(47:01) die botschaft des protests waren nicht (47:03) zu überhören sie galt nur am rande den (47:06) politischen verhältnissen es war vor (47:08) allem ein protest wieder den kunst

fahrrad (velo) an diesem beispiel glaube ich (47:14) zeigt sich schon was eine kunstkritik im(47:16) zeichen der post autonomie und als eine (47:18) form von gesellschaftskritik sein kann (47:21) zumindest wenn sie von demonstranten von (47:24) einer kritischen öffentlichkeit (47:25) vorgetragen wird (47:27) was hier im vortrag eines kunstkritikers

den aufgabenbereich eines kunstkritikers (47:33) sein kann (47:33) das habe ich jetzt versucht ihnen (47:35) ansatzweise und exemplarisch (47:38) auszubreiten und zu demonstrieren das (47:42) heißt allerdings nicht dass möchte doch (47:44) noch kurz nachschieben )47:45( dass sich kunstkritik darauf beschränken )47:48( müsste oder sollte im gegenteil die )47:50( kriterien losigkeit hat ja die )47:53( instrumentalisierung in ökonomischer wie )47:55( in moralischer hinsicht und also den (47:58) kunst verrat und die entleerung erst (48:00) möglich gemacht (48:01) umso wichtiger ist es für die kritik (48:03) auch an diesem ringen um kriterien (48:06) festzuhalten und das beides gleichzeitig (48:10) hinzubekommen also gesellschafts und (48:12) werk kritik zu üben (48:14) das macht die aufgabe in meinen augen (48:16) gerade so reizt folgt herzlichen dank : Deutsch (automatisch erzeugt bearbeitet) – deutschsprachig redaktionell nachbearbeitet – kaum wirklich leser-erwartungs-freundlich

Kategorien
#kunsttalk #KUNSTTALK 2

#kunsttalk 2.2. am 19.05.2020

THEMA: INFRAMINCE

am Beispiel von Francesca Woodman 

#kunsttalk 2.2. 19.05.2020

fotografische tableaux vivants – «Tableau vivant» – werden nicht nur als antizipierende Erprobung des Todes von Francesca Woodman (Roland Barthes etc.) gelesen – ästhetische Gegenwärtigkeit des Verschwindens – SELBSTPORTRäT – Selbstporträt – Selbstportraits – Selbstbildnisse – Selfies – Bild im Bild sowie Poesie_Musik_Tanz_Figur_Gesten in Gestaltungen usw.. Als Bild nutzt sie die Verflüchtigung als Voraussetzung für das Entstehen neuer Gestaltungen oder Erprobungen zur visuellen Formalisierung im Fotografischen

Sie setzt den «eigenen Körper» als materielles Medium und Bildobjekt ein. Bilderzählungen, in den die tragische Selbstbezogenheit möglicherweise weniger entscheidend wird als der spielerische Umgang mit dem wandelbaren und flüchtigen SELBSTBILD. Zusammensein von anwesendem und abwesendem Wesentlichen – 

enttäuschen jede Form der Erwartung-en möglicherweise:

francesca-woodman-10512

Mitten in den Erschütterungen des Ersten Weltkriegs preist Sigmund Freud in seinem Essay (1916) »zur Vergänglichkeit« den Reiz der Flüchtigkeit des Lebens. Der Wert des Vollkommenen (oder Perfekten und sauber Geleckten), sei es der Natur, der menschlichen Erscheinung oder der Kunst. Diese braucht nach Freud nicht zu überdauern, weil dieses Schöne nur durch seine Bedeutung für unser Empfindungsleben bestimmt wird. Für ihn besteht das Essenzielle unseres modernen Daseins in der Anerkennung der Fragilität der Welt, in der wir existieren und auf die wir reagieren. 

Das subjektive Empfindungsleben des Menschen wird für ihn der Massstab:

von schankungsweite:

Empathie mit Dingen; die Situation, das Innere des Hauses, das Innere, Interieur der Wohnung, drin sein, draußen sein; die vorgeblich weibliche Sphäre, Haushalt, Wohnlichkeit, schwinden hinter den fast leeren verwahrlosten Räumen; in die Haut fahren, aus der Haut fahren; da gibt es noch den Sinn: die Haut als eigenen Ort zu imaginieren, nicht nur die Wohnhaut mit der Körperhaut zu identifizieren – INFRAMINCE – sondern sich in deren Schichten, Tapeten-, Putz-, Konstruktions- Lamina zurückzuziehen, darin zu verschwinden, als Maus, als Geist, Haut unter Häuten, Bindegewebe: 

 – In der Lamina propria liegen Blutgefäße, Lymphgefäße und Nerven. In manchen Schleimhäuten finden sich hier auch Drüsen (z. B. Mundschleimhaut, Magen, Zwölffingerdarm). Ausschließlich in der Wand der Speiseröhre und des Magen-Darm-Trakts ist in die Lamina propria eine Schicht aus glatter Muskulatur eingelagert, die Lamina muscularis mucosae.[5] In der Lamina propria der Nasenschleimhaut liegen erweiterte Venen (venöse Sinus). Zudem bilden Plasmazellen in der Lamina propria von Schleimhäuten Immunglobulin A, welches der Immunabwehr dient.[6]

Scham, in der Ecke stehen, sich im Spiegel gespiegelt sehen, zur Geltung kommen, die Augen der anderen, die eigenen Augen, Hausauge, das Fenster in der Wand: hindurch gehen = gesehen werden, endgültig, also zugleich verschwinden, nicht wie die Maus durchs Mauseloch hinter den Wänden rascheln, ein Geheimes im eigenen Körper sein, ein Unsichtbares mit Oberfläche, was raschelt die Haut, nein, großer Schritt, großer Wurf, tiefer Fall. Stand es in den Zeitungen? Ein Auge fehlt: das Objektiv.

Francesca Photographin photographiert sich in fading portraits, schwindend:präsent.

Photographie als Verfahren mit dem Resultat fixierter Schichten Chemie auf Papier: Silber ausgewaschen, das latente Bild wird als Negativ fixiert sichtbar, dann ausbelichtet in einem zweiten chemischen Prozess auf Papier: ergibt als Resultat: Sichtbarkeit zweiter Art.

Abnahme der Ansichten per Licht von den Oberflächen, Weiterleitung, … Süßkind beschreibt den Prozess, mit dem Grenouille, von seinen Opfern den je individuellen, menschlichen Geruch abnimmt als ein kompliziertes Verfahren, aus dem eine flüchtige Substanz resultiert: Duft. Ein mediales Extrem. 

Es sind die Photos, die Francesca erscheinen lassen, gespenstisch interferent mit den Schatten, den Mustern, den Unterschlüpfen, den Attitüden, Rollenspielen, … formwandelnde Ansichten, die man sich bei den Photos abholen kann, wie einen Geruch am Flakon. Die Photographin ist tot.   

von ari q:

Die Sexualität scheint sich immer mehr in die extremen Ausformungen hinein zu entwickeln, körperlich wie geistig. Unsere Zeit empfindet kaum mehr etwas als anstößig. Im Gegenteil. Was noch als Sex-Skandal gewisse Chancen hat, in die Medien zu kommen, wird sofort für Tausende zur Gebrauchsanweisung. Was treibt die Menschen heute ins Bizarre und Extreme? Der wesentliche Aspekt der gesamten Diskussion um die Extreme der Sexualität liegt in der Struktur unserer Empfindungen. Wir sind darauf programmiert, nur uns selbst wahrnehmen zu können, alle Wahrnehmung ist nur Selbstwahrnehmung. Wenn nun der Körper sich einer bestimmten Situation aussetzt und dadurch im Körper ein anderer Systemzustand erzeugt wird, meldet das eigene neuronale System dem Gehirn, also in diesem Fall dem limbischen System, die neue Lage. Dieses steuert die Sexualität und ist auch im wesentlichen für Fortsetzungs- und Abbruchsaktivitäten zuständig. Das Instrument dafür ist herkömmlich bekannt als Ekel

von Birgit Matter:

Birgit Matter 2004 Bielefeld

ja – seit dem 20. Jahrhundert verändert es sich auch enorm

Thomas Macho: „Das Leben Nehmen“ –

Suizid in der MODERNE 

Grabsteine sind eher Denkmäler als Monumente? 

Monumentale Bauten sind Gräber – Pyramide-n.

Alte Häuser sind Archiv von menschlichen Spuren?

Feuerlöscher im Museum sind eher keine Kunst.

Dinge – ready made – sind “Wesen”, die Geschichten erzählen?

Ready Made – fertig – bereit – parat (zur Hand) : Versatzstücke – Fragmente

#kunsttalk 2.2 19.05.2020 ab 18:30h vorbereiten – wie Bilder lebendig werden – zur Anthropologie des schöpferischen Menschen – Humanen – anwesenden Körpern – Menschen

von schankungsweite:

Ausschneidebogen, Karamelbehälter: Zusammenbau und Befüllung in KunstTalk 2.3 … unter Verwendung der Zucker/Karamellieferung von «Birgit Matter». Ich schicke Karamelstücke auch an 10 KunstTalkteilnehmer. Der Behälter läßt sich drucken, ausschneiden, zusammenbauen. A4 Format. Je steifer das Papier, desto besser.

Andreas Peschka
THEMA: INFRAMINCE
am Beispiel von Francesca Woodman 

Fotografieren heisst sich das fotografierte Objekt „aneignen“. Es heisst sich selbst in bestimmte Beziehungen zur Welt zu setzen, die wie Erkenntnisse – und deshalb wie Macht – Überzeugungskraft – anmuten. Das gedruckte Wort scheint weniger trügerisches Mittel zu sein, um die Welt auszulaugen, sie in den Gegenstand der Vorstellung zu verwandeln, als das fotografische Bild, das heute den grössten Teil der Kommunikation vermittelt. Kenntnisse, die der Mensch vom Erscheinungsbild (Bilder-Szenen) der Vergangenheit und der Spannweite der Gegenwart „besitzt“. Das, was über die Person oder Ereignisse geschrieben wird, wird im Grund Interpretation, genauso wie handgefertigte, auf das Visuelle beschränkte Aussageformen, etwa Zeichnungen und Gemälde.

https://docs.google.com/document/d/1E7j5Zx1B2knG8DU4ReNqRPmkxn7dde4bMC77TcpzCcw/edit#heading=h.xzrg6n2taqia

https://www.theguardian.com/artanddesign/2014/aug/31/searching-for-the-real-francesca-woodman

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/beine-in-tesa

Kategorien
#kunsttalk001

¿arbeiten? – Was ist Arbeit? Welche Art von Arbeit_

  1. MAI ist vorüber – Tag der Arbeit – Arbeit tönt seriöser als Spaß haben. In den Tag zu leben, etwas gestalten und Kunst zu schaffen. ¿Arbeit? – Was ist Arbeit? Welche Art von Arbeit.
  2. MAI ist vorüber – Tag der Arbeit – #kunsttalk ADMINS besprechen, planen & probieren – chatten: Einstellungen & Konstellationen etc. organisieren: Einführung in U-Theorien oder «Führungen vor der leeren Leinwand»? Sind leere Leinwände immer weiss?
  3. MAI ist vorüber – online – schreiben & mit-gestalten – offenes Atelier. Die Gespräche im Teutoburger Wald – Statistik-Zürich in der deutschsprachigen Wikipedia & Gemeinschaftszentren werden zu ProdUsing #DataLiteracy aufgezeichnet. #VisualLiteracy & Ästhetik & Schreibsysteme interessieren weiterhin.
  4. MAI ZOOM ADMIN TEAM und BANDE bespricht und schreibt zu Fragestellungen: ADMIN & MEMBER mit und ohne Profilbild -Funktionen ZOOM sowie Planung des #kunsttalk 2.1 – Marcel Duchamp via Skype, ZOOM & Google doc & YouTube etc. (CH & Europa & ( )) parallel – Ankündigungen per Social Media // Content- & Terminologie- & Memes-Management oder wie wäre es zu bezeichnen? Videoaufzeichnungen & LIVE-STREAMING & ach ja, die Admins – arbeiten und schrieben ins doc, jaja (!) ja, und das «BILD» – die Bilder für den Hintergrund – das Konzept – die Konzepte
  5. MAI umgebungen für #smartsetting – #kunsttalk 2.1 – #environments Räume, bewegte bis mobile Bilder im LIVE-STREAMING mit Audio- und Videospuren sowie Aufzeichnungen in Reflexion? Wo bleibt der Gong, die Musik, der Rhythmus, der Tanz, der Sprechgesang
  6. MAI Router installiert – Zettelwirtschaft & Akten zum Teil entsorgt_ Ameisen krabbeln durch den Fensterspalt
  7. MAI LecturePerformance „Jetzt über Geld reden nicht“ mit Birgit Matter & Günter Lierschof : «Batman-n würde auch nicht töpfern» Das nennt man doch so : oder bezeichnet es so : ist das gegessen, dass der Schein «Wirklichkeit» ist? Juwelen, Kelche, Münzen & Geldscheine – dreckiges bis schmutziges GELD – «Vanitas Stillleben» – gekochte oder rohe EIER – gelbe bis graue ENTEN – zwei oder die unerklärbare Leichtigkeit des Materials, Dings und Zeugs // in Detail und Kontext anschauen,. Anatomiezeichnungen bis Aufzeichnungen – in Videosequenzen performen wir – «Babylon Berlin» – BUDDHA – ROSENKRANZ – Hampelfrau bis – Mann – OMAN.
  8. MAI TAG DER BEFREIUNG – denkwürdiger Tag – 8.05.1985. Warten – AKTIV bis INTERAKTIV – abgeschlossen oder angeschlossen // Spargel schälend. Anschlussfähigkeiten // Öffentlich versus Privat, welche praktischen Unterschiede werden hiermit via Social Media transportiert? #SmartSetting – Kommunikation unter Freunden – Kommunikationen mit Freunden und Kommunikation unter Unbekannten bis zum »Festival«. Keine Ahnung. Online oder Offline, wen interessiert’s
  9. MAI #kunsttalk 2.2 läuft auf Hochtouren https://kunstderkunsttherapie.com/2020/05/15/kunsttalk-2-2-19-05-2020/
  10. Mai *oder ist es doch nur basteln?!

https://www.news.uzh.ch/de/dossiers/Künstliche-Intelligenz.html

Kategorien
#kunsttalk001

Was die Kunst noch zu sagen hat Beitrag 1

Was die Kunst noch zu sagen hat: Ästhetische Kritik als Gegenwartsanalyse.

Moritz Stumm

Kunstkritik drehe sich um sich selbst, es fehle ihr an Sinn, Verstand und Formbewusstsein sowie Courage. In Interessenskonflikte und Interessengeflechte sei sie verheddert und habe kein Bewusstsein mehr für ihre AUTONOMIE. Auch der Gegenwartskunst wird dieser Mangel an Sinn, Verstand und Formbewusstsein sowie Qualität vorgeworfen.

Die Kunstproduktion, welches die Künstler hervorbringen, funktioniert nicht ohne die «Distribution» und die »Rezeption«. Gegenstands- und Gegenwartsanalysen zu dem was Kunst noch zu sagen hat:

Die Ökonomisierung betreibt eine Entleerung der Kunst.

KUNSTVERRAT

Die Moralisierung betreibt zugleich eine Überladung der Kunst.

Die FREIHEIT und AUTONOMIE der KUNST wird verraten, und damit die Kunst als Ganzes.

Dan Colen
B. 1979

HOLY SHIT

signed and dated 2006 on the reverse
oil on plywood
48 x 36 in. 121.9 x 91.4 cm.

VERSPORTLICHUNG der KUNST? oder KUNST auf Höhe der ZEIT?

GELD wird zur eigentlichen autonomen KRAFT der KUNST oder GELD kommt, wenn man es richtig gemacht hat?

Kunst dient dazu die eigene Kultur- und Bildungsbeflissenheit zu re-präsentieren.

Wird Kunst dabei immer und automatisch zur Ware?

Künstler sprechen selten über Geld und wie sie davon berührt, beeinträchtig und beschädigt werden. Es ist schlimm vom Kunstmarkt vereinnahmt zu werden. Der Verrat beginnt dort, wo die Künstler nicht über ihre Rolle reflektieren.

»Verballhornung« der Kunst bis zur repressiven Toleranz der Künstler, da der Glaube, das die Kunst alles kann und darf.

Kunst trägt zum Ausdruck und zum Vehikel der Ungleichheit bei:

https://www.guiding-architects.net/de/verlorenwustekatarreisebericht/

Zweifel am Konzern sind nicht die Zweifel der Kunst!

https://www.yumpu.com/de/document/read/5227184/kunst-ist-currywurst

Veränderte Nachfragestruktur und Bedürfnisse nach Kunst?

Künstler Galerist und Kunstmuseum nehmen wir kaum in den Blick?

Sammler suchen den Austausch und die Interaktion mit dem Künstler?

Alle haben ein oder die eigene Vorstellung was und wie Kunst zu sein hat.

Künstler finden den Austausch mit Künstlern

auch per ZOOM – #SmartSeeting#Social Media

Der Sog der Nachfrage_ fremde Interessen schleichen sich ein_

Schleichender Kunstverrat der Entleerung: Künstler sind nur Spielzeug der Sammler, sie machen mit dir, was sie wollen. Ihnen geht es nicht um dich, sondern nur ums Geld. Wachsende Nachfrage:

Eric Fischl

Timm Ulrichs „Ich kann keine Kunst mehr sehen“

Birgit Matter hat gestern ihre Kunstsammlung in Google gelöst.

Post – Autonomie – Künstler machen sich gemein mit anderen – werden zu Auftragskünstlern im vormodernen Sinn und verlieren ihre Freiheit.

Der ontologische Rang der Kunst verändert sich laufend. Das Ideal einer Gegenwelt in der Moderne, ohne dass dieser Anspruch je eingelöst werden konnte. Der Hoffnung, die reale Welt lasse sich in der ästhetischen Erfahrung transzendentieren. So dementieren die Post-Modernen und Post-Autonomen an Macht orientierten Postionen der Kunst dieses alte Ideal der Autonomie der Kunst.

Was sind die Ursachen des Bewusstseinswandels?

Wird es diskutiert?

Betriebsblindheit gegenüber GELD. Woher es stammt und was es in ästhetischer Hinsicht bewirkt.

Autonomie der Kunst ist kein Vakuum oder luftleerer Raum : 23.35 Min.

relativiert wird, wenn die kunst ihre souveränität einbüßt, dann fällt es schwer von einer autonom oder eben auch nur sowie kunst zu sprechen. manche künstler meinen ihre kunst sei doch immer dieselbe egal wo sie gezeigt und von wem

sie bestellt und bezahlt wurde

ich glaube nur eine solche sicherlich idealistisch gedacht zur vorstellung der kunst ist doch sehr naiv

die bildende kunst ist mehr als die literatur

oder der film von dem rahmen abhängig in dem sie erscheint es wissen wir ja spätestens seit marcel duchamp also seit jahren

gerade weil heute alles kunst sein kann

es also nicht allein auf das objekt selbst sondern auf dessen wahrnehmung ankommt ist sie auf ihre glaubwürdigkeit angewiesen und nicht zuletzt der künstler ist es, der sie beglaubigt

vor allem dann, wenn er selbst als teil seiner kunst in erscheinung tritt. wie bei joseph beuys oder eben bei marina abramovic – gewiss muss der künstler kein guter kein gerechter menschsein auch ein steuersünder kann ein guter maler auch ein drogendealer ein guter bildhauer sein

nebenbei bemerkt auch ein künstler der frauen sexuell nötigt wofür er hoffentlich vor einem gericht angemessen bestraft wird, vermag ein verdammt beeindruckendes werk abzuliefern

die kunst geschichte ist voll von solchen fällen in denen die künstler vor dem gesetz oder moralisch fehlen und trotzdem werke abliefern die von der kunstgeschichte bis heute gefeiert und gewürdigt werden und es geht also nicht um gesetzes treue!

aber jenseits dieser gesetzestreue geht es um so etwas was sich das ethos oder epos der künstler nennen würde um das eigene braucht diese autos um das eigene der (25:40) kunst zu schützen (25:41) der raum der freiheit um es pathetisch(25:44) zu sagen kann die kunst nur sein wenn (25:47) der künstler sie tatsächlich frei hält (25:49) von den versuchungen der unfreiheit und (25:53) eine aufgabe der kritik der als (25:56) gegenwarts analyse könnte es sein. ihm dabei unterstützend zur seite zu stehen (26:02) in von diesen versuchungen der (26:04) unfreiheit frei zweiten doch denn was (26:07) passiert, wenn die unfreiheit einzieht (26:10) dann ist die kunst eben nicht länger (26:13) solistisch – wahnsinnig – gaga formalismus (26:16) nicht jene feingeister, deren nuancen (26:19) nur experten zugänglich sind (26:22) vielmehr wird sie (26:25) die sie kaum mehr zu widerstehen vermag (26:28) dazu gehören die erwähnten ökonomischen (26:31) anliegen, die eigenes in der kunst als (26:34) ressource instrumentalisieren (26:36) die monetäre und die soziale rendite zu (26:39) steigern (26:40) dazu gehören aber ebenso man könnte (26:43) sagen am anderen ende der großen kunst (26:46) wippe ethisch politische (26:49) verwertungsinteressen.

wie ich gerne im weiten kürzeren teil dieses vortrags (26:54) zeigen möchte mein lieblingsbild aufgenommen auf der biennale in venedig (27:05) im vorigen jahr.

autonomen und souveränen KUNST zu sprechen:

Seit Duchamp wissen wir, dass der „Rahmen“ wichtig ist, indem die Kunst erscheint

Kategorien
#KUNSTTALK 2 Allgemein Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild buchseiten der anfang Duchamp Echtzeit Essay essay Existenzfrage Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis herstellen im Fotografischen integrative Forschung Künstler*in künstler*in Künstlerbuchseite künstlerisch forschen künstlerische Forschung Kunst Kunstforschung kunstprozesse KunstSchaffen kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit Metabilder Original Praxis des Schreibens schreiben Seite der Künstler*in Theoriebildung transdisziplinär Versionsgeschichte visuelle Kunst

#KUNSTTALK 2.1 am 05.05.2020

ERSTE MEETING #KUNSTTALK 2.1:

ACHTUNG: LIVE-STREAMING 90 Minuten

#KUNSTTALK 2.1

ZUGANG: MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

THEMA MARCEL DUCHAMP

BEI DEM DIE KUNST, IM NAMEN DER PERSPEKTIV, FREI MIT DEM BETRACHTER AUSGEHANDELT WIRD:

*KONZEPT(e)KUNST

https://www.youtube.com/results?search_query=Duchamp

https://docs.google.com/document/d/1FBRi95qF0KL9QBqcDdnwCPP0Xzal4PeKEbsOEwJ7L5Y/edit#

browserbasiert über https://zoom.us/

2. Meeting #kunsttalk Staffel 2.2 19.05.2020 INHALT  

3. Meeting #kunsttalk Staffel 2.3 02.06.2020 INHALT  

4. Meeting #kunsttalk Staffel 2.4 16.06.2020 INHALT  

5. Meeting #kunsttalk Staffel 2.5 30.06.2020 INHALT  

6. Meeting #kunsttalk Staffel 2.6 14.07.2020 INHALT  

https://praxistipps.chip.de/zoom-online-nutzen-videokonferenzen-im-browser_118718

welche Spuren – Ankündigung – #KUNSTTALK – ZOOM – abrufbereit

endlich-mal-erklärt-warum-ist-einUrinalkunst

Seit Duchamp wissen wir, dass der „Rahmen“ wichtig ist, indem die Kunst erscheint. Aus diesem Grund experimentieren wir mit Meetinglösungen im Gartner Magic Quadrant 2019 für und im #kunsttalk am Diensttag zweiwöchentlich.

Am 5.5.2020 um 19:00h beginnt es live und läuft weiter mit:

ZUGANG

MEETINGPASSWORT: 060049

Duchamp – Andreas Peschka – Geburtstag
Kategorien
Allgemein artistic Research der anfang künstlerische Forschung schreiben Versionsgeschichte

asemic

Schrift und Zeichen sind das Mittel der visuellen Kommunikation und dienen zur Aufzeichnung der Sprache. Zivilisationen auf der ganzen Welt haben verschiedene Schriftzeichen und Buchstaben entwickelt, die ihre Kultur und Geschichte darstellen. “Asemic Writing” bezeichnet Schreiben ohne wörtliche Bedeutung, Buchstaben, Zeichen und Linien ohne Sinn.

Mit Asemic Languages wurden durch künstliche Intelligenz Buchstaben geschaffen, die keine Bedeutung haben; nur Formen und Linien, die wie Schriftzeichen aussehen. Das Projekt fokussiert sich allein auf die Form der Buchstaben, nicht auf deren Bedeutung. Für die Entwicklung dieser einzigartigen Schrift wurden handschriftlich verfasste Aussagen von zehn internationalen Künstler*innen zusammengetragen. Durch das Erlernen unterschiedlicher Handschriften in verschiedenen Sprachen sammelte die künstliche Intelligenz Informationen über die Formen jedes Zeichensystems und die Eigenheiten der Verfasser*innen. Die Textzeilen sind dabei trügerisch und sehen aus, als ob sie wirklich eine und die wichtige Bedeutung hätten.

Asemia

Asemic_writing

Autograph

Automatic_writing

Constructed_script

Creative_writing

Doodle

Free_writing

Handwriting

History_of_writing

List_of_writing_systems

Lorem_ipsum

Postliterate_society

Proto-writing

Seme_(semantics)

Sign

#SmartSetting

Surrealist_automatism

Undeciphered_writing_systems

Visual_poetry

Writing

Diese Methode zeigt möglicherweise Effekte, die man kaum sofort erwartet: Sie verlangsamt nämlich, nach einigen Zeilen Schreibens, das Denken. Und wenn Gedanken nicht mehr in Fluchtgeschwindigkeit davonhuschen, hat jede-r vermutlich mehr davon. Als ich mir die Frage gestellt habe: „Wie könnte ich m-einen Blog in Zukunft füllen“ hatte ich allenfalls die paar vagen Vorstellungen wie „Rezensionen?“ oder „Werkstattberichte?“ oder die Bilder anderer Künstler?“ zu zeigen.

Kategorien
#kunsttalk001 Allgemein artistic Research Ausstellung öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Künstler*in künstlerisch forschen Kunstforschung kunstprozesse kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit schreiben transdisziplinär visuelle Kunst

vor-bereiten #kunsttalks

blau = definitiv

kollaborativ wird das format #kunsttalk via skype.com/de & ZOOM vorbereitet

  • es wird immer aufgezeichnet! (auch wenn wir technisches und organisatorisches auf der „Hinterbühne“ – backstage – backoffice – als Admins bis Host besprechen)
  • es wird protokolliert!
  • es könnte öffentlich werden! (durch Live-Streamen oder die Extraentscheidung)
  • jede-r kann Mitmachen beim #kunsttalk

wechseln zu Enterprise-Videokonferenzen mit Instant-Messaging und Content-Sharing – Meeting – Optionen

https://www.youtube.com/channel/UCrrySgaQ4OSqabo5cRDF8mQ?view_as

Accumulation: Searching for Destination, 2014 – 2016

Chiharu Shiota

Informationsgrundlagen für das Verständnis von Struktur und Entwicklung (sowie System-en) des Kunstfeldes (#kunsttalk) werden für das Verhalten, Teilnehmen und Teilgeben der Akteure interessant. Es regt zur Selbstreflexion an und bewahrt davor, in einem luftleeren Raum zu agieren bis zu experimentieren. Unmögliches zu verlangen, zu erwarten und zu wünschen. Wobei zunehmend Phantasie – Illusion – Zauber – Poesie – Geheimnis – Faszination – Magie – Ästhetik – Sinnlichkeit – Selbermachen – Assoziationen – Unverfügbares usw. der Gegenwartskunst im #kunsttalk interessieren. Zur Vorbereitung der Videokommunikation im „neuen“ Format ZOOM wird hier kurz pausiert. Dieser Wechsel wird das „Kinderspiel“ für die Anwender werden. Wir freuen uns auf den ersten Dienstagabend im Mai, den 05.05. 2020 um 19:00 Uhr.

Weitere Fragen werden auf Globalisierung und deren Rückfluss auf die Kunst zielen. Wie weit reicht Inklusion, und ja, wo ist diese mehr Wunsch als Realität?

Interessant ist, zu beobachten, wie sich Präferenzen gegenüber künstlerischen Medien (wie Geräten, Hilfsmitteln, Instrumenten, Enterprise-Videokonferenzen mit Instant-Messaging und Content-Sharing – Meeting per ZOOM bei (bildenden) Künstler*innen etc.) ändern.

Malerei und Skulptur sowie inzwischen auch Installationskunst und Fotografie dominieren das Interesse des Publikums selbst angesichts der von manchen ausgerufenen «Postmedia-Ära». Video und digitale Produktionen hingegen bilden das Schlusslicht der Präferenzliste. Ungeachtet des gesellschaftlichen Stellenwerts, welchen das Internet und die (virtuelle) Welt und Welten und (social media) Netzwerkkulturen mittlerweile gewonnen haben.

«Open Access» mit verschiedensten Zugängen, Möglichkeiten und Funktionen der neueren und älteren Geräten (Device), d.h. Mobiltelefone – Computer – Tablet etc. per »ZOOM« für den #kunsttalk schaffen und einrichten.

Ziel – Zweck – Nutzen: Teilnahme ist parallel – synchron – mit ZOOM möglich: mit oder ohne Kamera (Video) – mit oder ohne Hintergrundbild – stumm oder sprechend (Mikrofon) – schreibend oder teilend – beobachtend oder zuhörend – parallel sichtbar chatten – streamen – aufzeichnen usw.

https://docs.google.com/document/d/1FBRi95qF0KL9QBqcDdnwCPP0Xzal4PeKEbsOEwJ7L5Y/edit?usp=sharing

https://docs.google.com/document/d/1ROSiy7woW_BAO9XAGpeLHKUb7M3502QmRnxDaFtU5_k/edit#heading=h.38pxbihw2cgz

kinderleicht!

Kategorien
#kunsttalk001 Allgemein artistic Research Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Echtzeit gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen künstlerisch forschen Kunstforschung kunstprozesse KunstSchaffen Medienmündigkeit

vorschauen auf #kunsttalks

Heiner Altmeppen
„GRÜNES UFER, GRÜNER SEE“
ACryl auf Karton auf Holz
26 x 23 cm










Kategorien
#kunsttalk001

auto-bio-grafie

nur mit den auto-bio-grafie-n wird das KünstlerSEIN mit Werk möglich?!

Kategorien
Kunst

#kunsttalk 01.27


#kunsttalk – Impression

vom 1. Oktober 2019 bis 30 März 2020 fand von
19:00 – 20:00 – 22:00 Uhr zweiwöchentlich am Dienstagabend
der #kunsttalk erste Staffel statt.

Birgit Matter – Andreas Peschka – Naomi Greenberg

luden hierzu via Gruppe auf Skype mit Videokonferenz und Aufzeichnung des #kunsttalks ein, der anschliessend auf YouTube veröffentlicht wurde.

es war demokratisch –

die Termine waren fixiert für die nächsten 6 Monate –

Vorgehensweise – Videoaufzeichnung – Prospektiven vorbesprochen


wo ablegen – Bild und Bilder malen oder/und zeichnen ✍️ – oder schreiben oder sonst wie installieren – performen – aufführen und ausstellen … in jedem Fall darüber sprechen und in keinem Fall nur „labern“. . . …

Jede-r war willkommen, der sich via Skype dazu einklinken wollte – Sprechen – Chatten – Zusammensein

https://join.skype.com/nuZTuLz4vzLp

videoaufzeichnung

Kategorien
#kunsttalk001

#kunsttalk 14 – mit zwischen durch

#kunsttalk 14
zwischen durch
#kunsttalk zwischendurch
Kategorien
#kunsttalk001

#kunsttalk 13 mit Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis von Andreas Peschka im Kommentar

Türöffner für #kunsttalk 14 und vorerst den letzten in dieser Session #kunsttalk 1.10 – 31.03.

Kategorien
Ausstellung «#DieKunst» Essay Fotografisches künstlerische Forschung Kunst transdisziplinär

blogs 2015 – 2020

Quintessenzen im Fotografischen seit 2015

under construction

dokumentieren – archivieren – herstellen – erneuern – entsorgen – veröffentlichen, sonst wie entäussern, verschenken, verspenden oder verkaufen?

Aus welchen «Quellen» werden visuelle künstlerische (kunst-therapeutische) und forschende künstlerische Arbeiten heute geschöpft?

These: Jede «Künstler*in» schöpft heute selbst. Subjektiv und selektiv wird aus diversen «Quellen» und «Methodenrepertoires» genommen. «Bilder» werden angelegt, die Effekte sind verblüffend, weil sie ohne den elektronischen oder sonstigen Bildspeicher auskommen. «Workflow» und/oder «visuelles KunstSchaffen» und «Forschen» werden immer zusätzlich initiiert.

Anhand künstlerischer Arbeiten im zeichnerischen, malerischen, schriftlichen und fotografischen sowie den Videoaufzeichnungen wird heute – aktuell- bis zeitlich verzögert – kommuniziert. Mit Dingen und Material wird heute zeitgemäss bis unzeitgemäss visuell ästhetisch kommuniziert. Dabei wird immer kulturelles, ethisches und moralisches mit gezeigt. Retro- und prospektiv ergeben sich gehaltsästhetische Reflexionen. Oft schriftlich, mündlich, spontan oder geplant dazu. Neue künstlerische Aspekte, Erkenntnisse bis Ansätze und Formate können so entstehen, die für künstlerische Forschungsarbeiten, Performances und Ausstellungen genutzt werden. Damit neue Feature für die Praxis (oder auch Theorien und Philosophien begleitenden mit) entwickelt werden.

Storytelling wird zur «Information». Zeichnungen im fotografischen bis malerischen werden zum «Bildakt», der ästhetisch bis phantasievoll, assoziativ bis emphatisch kommuniziert.
«Essay» schreiben wird relevant.
«Re-search» wird brisant bis riskant. «Visual Literacy» wird immer schneller und dynamischer erfasst. Jede-r kann heutzutage Bilder zwischen denen früher Hunderte oder Tausende von Kilometern und Jahren lagen, einfach nebeneinander hängen. Und nur so in diesem Nebeneinander begann ich allmählich die Zusammenhänge zu erkennen. Und ich meine, nur ein Künstler, ein visueller Zeichen-Setzer, der nahe genug an der Praxis (und auch deren technisch-naturwissenschaftlichen Bedingungen) sich aufhält, kann dies so sehen. Dennoch weiss ich, wie verschlossen Künstler sind, wenn es um ihre Methoden geht – so ist es heute, und warum hätte dies jemals anders sein sollen. Die Bilder selbst werden das Material, mit denen Thesen bewiesen und belegt werden. Genauere Berechnungen so genannter »optischer Kunstgriffe« werden interessant.

Künstlerische Forschung wird hier sichtbar – (auch noch lücken- bis fehlerhaft und unverfügbar) ohne Edition – produziert – präsentiert – visualisiert – beleuchtet erscheinen.

Für «kollaboratives Lesen und Schreiben» – «künstlerische Forschungen» – kunstbasierte – Kunstforschungen etc. werden die Zusammenhänge und Kontexte experimentell-er, sobald damit angefangen wird.

Offene Wissenschaft und «Open Science» werden zumeist chronologisch in Zusammenhängen der jeweiligen Systeme und Systematiken sowie deren Versionsgeschichte-n erbracht. Einiges wird hier nach wie vor im Entwurfscharakter hängen bleiben. Da es zurzeit noch an Support, Begleitung und aktiven sowie freiwilligen Unterstützungen mangelt. «Open Access» ist bis 2020 zu 100% in der Schweiz und Europa anvisiert. Dies heisst offener Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, Materialien und «Informationen» im Internet.

Richtungsweisend für Künstler*in-nen und KunstSchaffende sowie die Kunst-Therapeut-innen in der »Schweiz«, die vermutlich auch in oder mit inter-nationale-n Diskurse-n „verankert“, „verflochten“ sowie „verwoben“ oder „verknüpft“ sind. Inwieweit es wichtig-er und relevant-er sowie bedeutend-er wird?

Cyperspaces weltweit: #Environment, #Freiraum, #Room für Meeting per zoom.us oder skype, #SmartSetting, #Kontext, #Chatline, #YouTube usw. welche Rolle wird es heute für die künstlerische Forschung spielen? Welche Rolle werden #OpenData & #DataLiteracy etc. für künstlerische Forschungsbemühungen spielen?

Erfahrungen und Erlebnisse m visuell-ästhetisch-künstlerischen bis performativen Handeln und Sprechen werden hier als «haptische Wahrnehmung» im Folgenden bezeichnet. Die Art und Weise oder the State of the Art sowie das Resultat und abschliessende Fazit werden heute häufig sehr schnell erwartet. Subjektive Erfahrungen und Erlebnisse der (inter-subjektiv-individuell-erfahrenen) Praxis benötigten Zeit und Engagement.

Subtexte und Bilder bleiben – als Analogien – bestehen?!

Geheimwissenschaft oder Alchemie?

Falls es sich hier zum Teil bildlich – im fotografischen und textlichen (Hypertext und Permalink) – sichtbar – herzustellen, zu verlinken und zu überschneiden beginnt. «Interferenz» wirken in jedem Fall.

Sobald das Forschen im künstlerischen bis fotografischen oder historischen beginnt.

Anzufangen, selbst mit den Geräten- und Management- und Kommunikationssystemen zu arbeiten und zu experimentieren. Hier ein- und anzufügen. Dort a-synchron zu trans-formieren. Zusammen-Treffen. Ohne selbstverständlich und natürlich die Kunst und das künstlerische bis kunstbasierte Forschen in Gänze formalisieren zu wollen:

Mit «Visual Literacy» im Fotografischen werden heute der «Bildakt» und »visuelle Kunst« behandelt. Mit filmisch bewegten Videosequenzen – mit oder ohne Text und Audiospuren oder Musik hergestellt. Die Merkmale, Qualitäten, Wissen und Er-Kenntnisse von Kunst (der KunstTherapie) werden heute eher selten audiovisuell – im diskursiven Gespräch über Kunst – aufgezeichnet.

Die Gruppe (Kunst der KunstTherapie) und der #Kunsttalk nehmen sowohl an sozialer «