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#KünstlerZusammenSein #kunsttalk artistic Research ästhetische Kommunikation «#DieKunst» bild im bild bild im bild Bildträger doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme Experimental System Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen integrative Forschung künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung Künstlersein künstlerzusammensein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung kunsttalk 3.1 Medienmündigkeit Metabilder Original transdisziplinär visuelle Kommunikation

#kunsttalk kontexte – kachelmosaike

kollaborativer Charakter (N:N) – mit besonderem Augenmerk auf die komplexen Situationen der Kachelmosaike – welche sich am Bildschirm – audiovisuell mit – in – durch Bildakte – Videoansichten im Einzelnen – mehrerer bis zu vielen – herstellen werden.

Mosaike – bekannte und beliebte Gattung der bildenden Künste, bei der durch Zusammenfügen von verschiedenartigen oder verschiedenen Teilen: Muster – „Gestalten, Figuren, Skulpturen, Plastiken“ – Bilder entstehen und andere Experimentalformen möglich werden:

Bedeutungen: Bild an der Wand

oder am Boden oder an der Decke, bestehend aus kleinen (bunten) Steinchen.

Oder im übertragenden Sinne: etwas, das aus vielen kleinen Bruchstücken zusammengesetzt den Musen geweiht und damit künstlerisch wurde und bis heute noch wird.

Mosaik (deutsch) – Substantiv (n,f) – das weibliche Genus wird heutzutage nur noch selten verwendet. Bedeutungen, Herkunft, Ober- und Unterbegriffe sowie Beispiele.

mosaikartig

Mosaik-Zyklus-Konzept

Mosaiksystem

Mosaikstruktur

Mosaikschwanzratte

Mosaikkünstler

Mosaikfussboden

Mosaikform

Mosaikfadenfisch

Mosaikbild

Im Mittelalter waren islamische Architekten der westlichen Welt mehr als 500 Jahre voraus: Die Ornamente einiger orientalischer Bauten weisen eine so genannte quasi-kristalline Geometrie auf, die westlichen Wissenschaftlern erst seit rund dreissig Jahren bekannt ist. Bei dieser Geometrie wiederholen sich zwar einzelne Elemente, doch nie das Muster als Ganzes. Peter Lu von der Harvard Universität und Steinhard von der Princeton Universität entdeckten die quasi-kristallinen Ornamente in der iranischen Stadt Isfahan an religiösen Gebäuden aus dem 15. Jahrhundert. Sie basieren auf Hunderten von Zehnecken und sind so aufwändig und genau konstruiert, wie es mit Messlatte und Zirkel kaum zu erreichen sei. Diese komplexen, im Persischen „girih“ genannten zehnzähligen Mosaike wurden tatsächlich mit einem Bausatz von nur fünf verschiedenen Kacheln erstellt. Diese mit Linien verzierten fünf Kacheln haben die Form eines Zehnecks:

eines Fünfecks, eines Sechsecks, eines Kristalls, einen Rhombus und einer Figur, die an eine Fliege zum Umbinden erinnert. Mit diesen Kacheln konnten die islamischen Handwerker eine Vielzahl an Mustern erzeugen. Davon zeugen Gebäude im islamischen Kulturraum zwischen der Türkei und Afghanistan.

Das übergeordnete Muster wurde aus mehreren hunderten kleineren Kacheln mit dem selben Muster erstellt. Dabei entstand das Muster, das heute quasikristallin genannt wird. In der westlichen Welt wurden quasikristalline Mosaike erst später beschrieben. Roger Penrose entdeckte 1974 quasikristalline Muster, die sogenannte Penrose

Geheimnis der Kachelmosaike

zwischenzeitliche Versuchsanordnung
Selektion der Karamellstückchen auf Tageszeitungspapier vor der Flutung
Selektion der Karamellstückchen auf Tageszeitungspapier vor der Flutung
Lagerung und Versuchsanordnung in Aktion multimedial als Grafik im Bild fotografisch
mit Bild im Bild (BiB – PiP) per Hand erfasst
Bild im Bild (BiB – PiP) per Hand in Armlänge mit Geräten erfasst
Bild im Bild (BiB – PiP) im Kameraobjektiv in die Hände genommen kontexte #kunsttalk 3.1

https://kunstderkunsttherapie.com/2020/07/28/kunsttalk-3-1-am-08-09-2020/

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#KünstlerZusammenSein #kunsttalk artistic Research «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild Bildträger Echtzeit Existenzfrage Experiment gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung künstlerzusammensein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung Kunstforschung kunsttalk 3.1 Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens visuelle Kunst

#kunsttalk 3.1 am 08.09.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten via YouTube

3. Staffel

nach der Sommerpause

abonnieren nicht vergessen:

zwischenzeitlich: https://kunstderkunsttherapie.com/2020/08/02/kunsttalk-kontexte-kachelmosaike/

zweiwöchentlich Dienstagabend ab 19:00 Uhr am

22.09.2020

06.10.2020

20.10.2020

03.11.2020

17.11.2020

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#kunsttalk

Forschung als Verkörperung & Entwicklungsfelder & Expeditionsreise in virtuelle Umgebungen

https://miro.com/app/embed/o9J_kpwD1sQ=/?&pres=1&animate=1

zur Parallelisierung von Kunst und Wissenschaft bei Edgar Wind dem Text von Bernadette Collenberg-Plotnikov Seite 65-86 aus „Wie verändert sich Kunst, wenn man sie als Forschung versteht?“ Judith Siegmund (Hg.) 2016, transcript verlag, Bielefeld.

Fünf Entwicklungsfelder für virtuelle Forschungsumgebungen:

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Allgemein öffentlich schreiben öffentlich sprechen Medienmündigkeit transdisziplinär

FREIHEIT ALS KONSTRUKT

der Titel hat sich jetzt in FREIHEIT MACHT ANGST für’s Festival im kommenden Herbst in Zürich für die Anwesenden, Teilnehmenden und Mitmachenden sowie Wirkenden verändert. Personen, die intensiv mit Hinweisen und Axiomen von Paul Watzlawick arbeiten sind herzlich eingeladen. Oder, die dasein wollen. Mitmachen und etwas oder mehr dazu erfahren möchten. Aktiv bis konstruktiv selbst und selber (mit) organisieren und machen : anwesend und telepräsent

Per Zoom – kommunizieren – per Google doc!

https://docs.google.com/document/d/1CbpdU4U6PFk8fFfeQwN0iDdZiP7BNZumKgLzA2GGOUA/edit

#PaulWatzlawick 4.0 #ZRH 2020 Festival

Donnerstag 29.10.2020 bis Sonntag 01.11.2020 in ZÜRICH

Paul Watzlawick Seite https://www.facebook.com/Paul-Watzlawick-40-ZRH-2020-Festival-online-live-deutsch-englisch-102945321439035/?modal=admin_todo_tour

Freiheit Macht Angst

“Das Problem der Freiheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geistesgeschichte der Menschheit. In der Idee der Freiheit finden letzthin alle menschlichen Probleme ihren gemeinsamen Nenner, vor allem aber das des Schicksals, der Verantwortlichkeit und des Bösen. List, Raub, Auflehnung, Mord und Zerschlagung einer alten Ordnung sind seit jeher mit dem Akt der Erringung der Freiheit und damit eines höheren Bewusstseins, schicksalshaft verkettet empfunden worden.” Erste Sätze der Einleitung von Paul Watzlawick am C. G. Jung-Institut aus seiner Diplomarbeit.

http://www.archiv-der-angst.de/

WER HAT HEUTE NOCH ANGST VORM ROTEN BUCH?

#PaulWatzlawick selbst war einer jener Vielen, welcher nach neuen Anfängen gesucht hat. Er war hypersensibilisiert auf kommunikative Besonderheiten und er wäre möglicherweise der Erste gewesen, welchem sprachliche, schriftliche und verhaltensmässige Veränderungen aufgefallen wären:

3 x 3 Axiome nach #PaulWatzlawick re:loaded in Bearbeitung
  1. Man kann nicht nicht unterscheiden
  2. Man kann nicht nicht beobachten
  3. Man kann nicht nicht handeln
  4. Re:Aktion kann nicht nicht digital und analog zugleich sein
  5. Dynamik kann nicht nicht symmetrisch und komplementär sein
  6. Logik der 1. und 2. Ordnung kann nicht nicht wandelbar sein
  7. Metakommunikation kann nicht nicht unklar sein, da es die Art und Weise des Zusammenhangs darstellt.
  8. Kalkül kann nicht nicht unklar sein, da es die Art und Weise des Zusammenhangs der Kommunikation beeinflusst.
  9. Metakommunikation und Kalkül eröffnen Antworten auf intentionale Fragestellungen

Metakommunikation und Kalkül muss #PaulWatzlawick noch etwas anderes gemeint haben. Doch, was und wie?

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #computer

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #symbolleiste

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #smartsetting

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #spielend

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #selbst

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung #DIYS do it your self

https://guenterlierschof.blogspot.com/2017/05/gedanken-zu-das-manifest-der-ordnung.html

https://junginstitut.ch/

https://www.pfeffermint.ch/de/portfolio/zkb-freiraum/

Lieblingsstück https://zett.zhdk.ch/2020/06/24/near-toolbox/

Wenn Gott tot ist, gibt es dann keine Tabus mehr? Diese Frage stellte vor ca. 140 Jahren der Autor Fjodor Michailowitsch Dostojewski in seinem Roman: „Die Brüder Karamasow“. „Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt“ soll Dostojewski in einem Brief geäussert haben. Paul Watzlawick befasste sich am CG Jung Institut in seiner Diplomarbeit u.a. mit dieser Fragestellung. Sicherlich eine Frage, die damals die Welt erschütterte und wieder aktuell wird, sobald jede-r anfängt sich zu dieser Frage: „ob alles erlaubt ist, wenn Gott tot ist?“ Gedanken zu machen. Freiheit Macht Angst, als Konstrukt, als Theorie, als Praxis, als Handlung, als Geschichte, als Politik, als Wirtschaft, als Wissen, als Gefühl, als Kommunikationsmöglichkeit etc., sobald es wissenschaftlich, künstlerisch oder idealistisch im Zusammensein thematisiert, problematisiert und anschaulich wird:

«Work in Progress»

Work in Progress – agil – #PaulWatzlawick 4.0 #ZRH 2020 Festival
Donnerstag 29.10.2020 bis Sonntag 01.11.2020 Zürich

Der Begriff Konstrukt ist enger verwandt und verknüpft mit dem Begriff «Konzept». Das Konzept betont stärker, dass es sich um einen wissenschaftlichen oder theoretischen Begriff handelt, während bei dem Konstrukt die Betonung auf der Nicht-Beobachtbarkeit liegt. Dies könnte für den Begriff der Freiheit gelten: Gedanken sind frei, Freiheit schmeckt wie Pfeffermint, Freiheit wird zu Vorhängen in Meeresblau, Freiheit wird zum Toolbox-Raum, Freiheit wird zum Spielraum bis Spiel*raum und *träumen:

Freiheit und Gesellschaft Freiheit und Kunstraum
Freiheit und Wissenschaft Freiheit und Sozialraum

Freiheit und Gesell*schaft
Freiheit und Kunst
*raum
Freiheit und Wissen*schaft
Freiheit und Sozial
*raum

file:///Users/admin/Downloads/Konzept_Patterngranulate_2003_4_Metamorp%20(1).pdf

https://independent.academia.edu/AndreasPeschka

http://mareikemaage.de/de/installationen/archivderangst

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild Bildträger Echtzeit Existenzfrage Experiment gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung KünstlerSein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung Kunstforschung Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens visuelle Kunst

#kunsttalk 2.6 am 14.07.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

Fotografien dürfen anstrengen

fotosinn.de zu schwarz-weiss Fotografien – Portraits im Fotografischen

Critical Zones

https://www.amadelio-films.com

werden wir in diesem letzten #kunsttalk 2.6 der 2. Stafel – vor der Sommerpause – sprechen



Häuschen & Schrein zum Ausdrucken und Selber bauen

Carmelstückchen verpackt

https://www.academia.edu/3489139/Fluxus._Kunst_gleich_Leben_Mythen_um_Autorschaft_Produktion_Geschlecht_und_Gemeinschaft?email_work_card=thumbnail

https://www.facebook.com/groups/791099654629273/permalink/816159608789944/

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öffentlich sprechen

Jetzt über Geld reden nicht?!

Endlich ist es soweit: die Dokumentation der LecturePerformance “Jetzt über Geld reden – nicht?!

Doch wie wird es weitergehen?

Wollen und können wir bald an andere Orte, in andere Lokale und Räume im deutschsprachigen Raum reisen, um diese LecturePerformance direkt künstlerisch anbieten zu können?!. Sobald die »Corona-Massnahmen« gelockert und reisen wieder möglich sein wird. Die Vorbereitungen laufen:

Trotz Ausnahmesituationen und Ausgangssperren in Europa – aufgrund der Pandemie – durch den Virus «COVID 19» – weltweit – ‚One World: Together at home‘ – zuhause und daheim – in den „Räumen“ sitzen zu bleiben.

Seit September 2019 läuft die LecturePerformance der Künstler MATTER & LIERSCHOF parallel – gemeinsam – zusammen – laufend online weiter. Aufgezeichnet und dokumentiert wird immer. Nur selten veröffentlicht. Wir proben. Nachdem die Speicherkarte mit den Filmen mehrmals per Post hin- und hergeschickt wurde, lehrt es uns: per Einschreiben «Material» zu adressieren und zu versenden, damit es auch wirklich ankommt.

Die Grund-Prinzipien der «Materialien» – «Dinge» – «Zeugs» – «Sachen» – «Bilder» – «Zeichnungen» – «Gegenstände» – «Leinwände» – «Löffel» haben sich seit der Erfindung der Fotografie bis heute in einigen Punkten zwar extrem verändert, in anderen sind sie aber auch erstaunlich gleich geblieben. Worin sie gleich geblieben sind: im physikalisch-chemischen Vorgang: Lichtverteilungen auf Trägermaterial – aufzuzeichnen. Worin sie sich ändern: Kommunikations- und Bildträger im Namen der Kunst zu sein sowie diese weiterzureichen und zu versenden!

So lästig es auch sein mag:

Ich wollte mehr darüber wissen. Nicht nur, weil vieles aus der digitalen Welt – Parallelen zur Wirklichkeit – aufzuweisen scheint. (Etwa, dass die Größe des Filmkorns und die Größe der lichtempfindlichen Dioden auf einem Kamerasensor über Bildrauschen bzw. Korn und Lichtempfindlichkeit entscheiden). Da es sich um das technische – kulturelle und künstlerische – haptische und akustische – sowie auch interaktive Erbe handelt – welches die Basis bildet für diese Kunstform: LecturePerformance.

Heute scheinen wir die Rationalisierung der Sinne im unglaublichen Ausmass mit zu erleben.

Die Kunst der Verfeinerung, die Raffinesse und die Aufmerksamkeit für Details, Vertiefungen und bedächtige Auseinandersetzungen werden eventuell vernachlässigt. (In meinem bestechend leichten Text über das Konzept – Ei – Weiss – Farbe – wird sich dieser Tendenz entgegengesetzt – in stillen Bilderfolgen. Um Beiträge zur Anthropologie des schöpferischen Menschen, Körpers und Leibs sowie Speichermediums selbst in den Focus zu rücken). Welche sich in das Konzept der Leere (utsu/emptiness), genauer der Hohlheit (karappo) einbetten. Es wird – schlicht – als Kommunikations- und Speichertechnik bezeichnet. Sobald Menschen miteinander in Kontakt treten, werfen sie einander nicht einseitige Informationen zu, sondern machen sich in der Regel das Bild, den Klang oder Ton und ja, auch die Stimme und Handlungen von ihrem Gegenüber zu eigen. Verständigung hängt also nicht davon ab, wie überzeugend das Argument und die Behauptung und Geste des Gegenübers sein wird, oder?! Wie es vorgetragen, erzählt und erklärt wird, sondern wie wir unserem Gegenüber zuhören.

Seit Corona haben wir gelernt: hin- zu -hören – dank der rahmenden Maskenpflicht:

Deshalb haben die Menschen im Laufe der Geschichte begonnen, sich etwas für die Kommunikation und deren Träger nutzbar zu machen, das hohlen Gefässen und dem Klang des Geldes ähnelt sowie entspricht.

Anders als die visuellen erkennbaren Zeichen, die in ihrer Bedeutung auf bestimmte Weise eingeschränkt sind. Sie fungieren beispielsweise in ihrer Einfachheit die unübertroffenen Symbole, wie zum Beispiel: die rote Sonnenscheibe auf der japanischen Flagge. Oder wie das Geldstück, welches sofort zu kreiseln beginnt. Oder der Pfahl oder das Kreuz, die wie grosse, hohle Gefässe, jedes Bild in sich aufnehmen können, das sich die Menschen von ihnen machen.

Unter dies Konzept der Leere fällt das Vakuum. Die riesigen und luftleeren Räume der Grabanlagen oder Kirchen sowie Teehäuser und Gartenanlagen, die damit assoziiert werden: Monumentale Bauten, wie Pyramiden, Kathedralen, Hochhäuser und Monumente sowie Zuckerberge; an Grabsteine, Denkmäler, Plastiken und Skulpturen wäre zu denken. Es hat mich dazu bewogen etwas über Stille und Leere zu schreiben. Aber während ich daran arbeitet, kam ich der Farbe weiss auf die Spur. Für Günter Lierschof ist weiss die «Farbe». Wenn ich hier schwarz auf weiss schreibe, kann es passieren, dass «WEISS» nicht mehr als weisse Farbe betrachtet wird.

Oder sobald Günter mit weisser Farbe auf das schwarzgrundierte Blatt zeichnet, malt und schreibt sowie markiert.

Dies ist das Zeichen dafür, dass sich die Wahrnehmung feiner abgestuft entwickeln wird. Vermutlich wird das, was wirklich «weiss» war, plötzlich noch leuchtender erscheinen. Je sensibler weiss wahrgenommen wird, desto feinfühliger werden auch die Schatten differenziert.

Wenn wir jetzt unser Augenmerk darauf legen, dass die Farbe (sowie vermutlich auch das Geld) von jedem Menschen individuell entdeckt wird. Liegt dann nicht der Kern der Gefühle in der Rührung darüber, wie wir die Farben und den Klang von etwas entdecken.

Und das genau dieser Aspekt in den Farbnamen und Tonlagen mitschwingt? Es gibt in der Natur keine Farbe, die isoliert und unabhängig existiert: Farbe verändert sich mit der subtilen Abstufung des Lichts, wie jede-r weiss. Hieraus entstehen Eigenschaften, denen durch Worte klare Konturen verliehen werden. Ich bin zutiefst davon geprägt, dass diese sprachlichen Entsprechungen zutreffen. Und irritiert, wenn sie nicht entsprechen und zutreffen.

Die Farben sind in jedem Kulturkreis traditionell in Form von Farbbezeichnungen erhalten (geblieben), in denen sich die Farbauffassung und das Farbverständnis wider-spiegeln.

In der japanischen Etymologie bezeichnet das Wort iro (Farbe) auch den Geliebten / die Geliebte. Es ist in viel weitere Bedeutungsfelder eingebettet als unsere heutige Auffassung von Farbe. Sobald wir Farben beurteilen, sind wir – ob zum Guten oder Schlechten – sei dahingestellt – unwillkürlich durch die Farbstifte oder Buntstifte geprägt, mit denen wir in der Kindheit gemalt haben. Die unsere Vorstellung davon bestimmen, welche Farbe das Wasser hat oder welche Farbe die Haut oder der Körper haben wird.

Aber was wäre, wenn es keine Parameter und nur sehr, sehr wenige Wörter gäbe, um Farben zu benennen?

Günter Lierschof, was wäre mit den blauen und quadratischen Ohren der Elefanten?

Heute sind die Massgaben – in der Länge eines Elefantenbabys voneinander – Abstand – voneinander zu nehmen_ und „Bitte, nicht schon wieder über Geld zu reden!“

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research ästhetische Kommunikation öffentlich schreiben öffentlich sprechen

künstler_in*nen-typen

Walter Benjamin schrieb über «Sergei Tretjakow» den einflussreichen Artikel „Der Autor als Produzent“. «Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit» verfasste Benjamin im Pariser Exil und es wurde 1936 veröffentlicht. Doch: seitdem ist einiges geschehen.

Was heisst bei Brecht: HALTUNG. Sie ist neu, und das Neuste an ihr, dass sie erlernbar ist.

«Wohnraum ist immer auch Schreib- und Denkraum, das Wohngebaren die Haltung des Künstlers zu seinem Material. Das Schema ist in zwei Felder unterteilt, in denen sich jeweils zwei Arten des Wohnens gegenüberstehen usw.»

https://www.adk.de/benjamin-brecht/

Brecht’s Wohnung in Herrliberg hatte Max Frisch etwas «anregend Vorläufiges» attestiert. Was Frisch als unheimisch charakterisierte, stellte für Brecht das Umfeld dar, welches schöpferisches Arbeiten nicht nur ermöglichte, sondern gleichsam anregte. Benjamin besuchte Brecht in Herrliberg und sie spielten Schach. Sie dachten und redeten sowie argumentierten und schrieben in Extremen.

Neben dem L’art-pour-l’art Künstlertypus benennt Pierre Bourdieu zwei weitere Künstlertypen im Ausgang des 19. Jahrhunderts. Es sind diese: der kommerzielle Künstler und der sozial engagierte Künstler. Genau genommen handelt es sich um Pole, in die die künstlerische Produktion eingespannt ist und in die sie bis heute eingespannt zu sein scheint sowie immer wieder wird, oder?!

Dies «oder» mögen viele kaum am Ende der Frage!

Greta Garbo with the lion mascot MGM studio in 1925

Um den brüllenden MGM-Löwen ist das goldene Filmband gefasst mit der lateinischen Aufschrift: ars gratia artis. Die Redewendung ist in den Vorspannen des Filmstudios «Metro-Goldwyn-Mayer» zu sehen, die 1924 gegründet wurden.

Ausgehend von tradierten KünstlerTypen, werden aktuelle Fragen um
Status und Eigenwahrnehmung der Künstler_*in-nen heute immer noch und immer wieder diskutiert.

#kunsttalk

Mit welchen
Rollenbildern und Erwartungen sehen sich Künstler*in_nen konfrontiert,
wie weit gestalten sie dabei Ihr Image
selbst?

Die aufkommende Kreativwirtschaft fordert das traditionelle
Verständnis von Funktion und Status
der Künstlerfgur heraus.

Wie gehen die Betroffenen damit heute um?

Welche Chancen und Risiken sind mit der Ökonomisierung künstlerischer Tätigkeiten verbunden?

Poet und Philosoph oder Unternehmer und Manager – upp’s jede-r im #kunsttalk sitzt – liegt und zeigt – sich im Trend: the new artist

http://thenewartist.net/resultate/?fbclid=IwAR2iHR9LTLZZiFZytnndSvxJp2TrkrChP_7KeP6xWIvsxM8XE_w-JsY-FdE

wird jede-r nur noch poetisch bis philosophisch, unternehmerisch bis managen als Künstler*_in unterwegs sein? // bin gespannt auf den nächsten #kunsttalk am Dienstagabend https://kunstderkunsttherapie.com/2020/06/18/kunsttalk-2-5-am-30-06-2020/ – werde bis dahin die Briefe aus dem Päckchen weiterreichen

Sofort könnte jede-r Vorschläge zur Verbesserung dieser Fotografie offerieren: wie die Teile attraktiver – imposanter – wirkungs- bis effektvoller ins Bild zu setzen wären. Um das Häuschen und den Schrein für die Caramelstückchenlagerung zu bauen – kleben – schneiden – basteln – richten sowie zusammen zu setzen:

https://drive.google.com/file/d/1GWeDjXO6_oxEz4OANpwJk3OE5Zpc70R9/view?fbclid=IwAR3TMQTQV9ja0xSMHfLX4DK644NrVJ694GhK3zc6i7yPhu7_zxY6umB47X8

https://kunstderkunsttherapie.com/2020/06/18/kunsttalk-2-5-am-30-06-2020/

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild Bildträger Echtzeit Existenzfrage Experiment gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung KünstlerSein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung Kunstforschung Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens visuelle Kunst

#kunsttalk 2.5 am 30.06.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

Critical Zones

Päckchen M Welt bis 2 kg


Häuschen & Schrein zum Ausdrucken und Selber bauen

https://www.gewuerzmuehle-brecht.de/produkt/bourbon-vanillezucker/

https://www.spektrum.de/lexikon/physik/fraktale/5252

http://www.food-info.net/uk/colour/caramel.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Detail

Irmgard Gottschlich Den Prozess kann man nur ahnen, deine Begeisterung kommt rüber, zumal das Foto hier einfach toll aussieht, ich kann mich gar nicht satt sehen. Verrückt, Andreas, ich hätte gern ein solches Kleid- diese morbide Backpapier, die klebrigen Braun- Töne, das eingestreute, das aufgelaufene- ich träume von rinem Kleid aus Caramelstücken💃💃💃

immer vorwärts, hin zur antiken Definition – als Entsprechung von Wort und Tat!

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#KUNSTTALK 2 artistic Research Ausstellung bild im bild Bildträger der anfang im Fotografischen künstlerisch forschen LecturePerformance Metabilder

das bild wird hoch gehalten

Der blinde Fleck bezeichnet den Moment, der sich vor oder hinter der Leinwand (aus 100% Leinen – grob bis fein gewebt – un-grundiert) für Bildträger (beim Malen, Betrachten, Verstehen und Denken) herstellt.

Die wissenschafts-philosophische Reflexion der Kunst wirkt auf den ersten Blick wie ein sehr ungewöhnliches und obendrein aussichtsloses Unterfangen, gilt doch die Kunst zumeist als etwas, was überhaupt nicht in den Bereich der wissenschaftlichen Disziplinen fällt und mit diesen auch nicht konkurriert oder konkurrieren will. Von der künstlerischen Praxis wird angenommen, dass sie, obgleich ihr Bildungswert zugesprochen wird, schlicht anderen Zielen und Zwecken dient als wissenschaftlicher Forschungen.

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Allgemein artistic Research bild im bild der anfang Fotografisches im Fotografischen Versionsgeschichte visuelle Kunst

lang-weilig bis andauernd

Frage: Weshalb wurde der Äbtissin das Münzrecht von Zürich abgenommen?
Die Kirche Fraumünster mit Frauenkloster wurde 853 von König Ludwig dem Deutschen gestiftet. Es wurde von Frauen des europäischen Hochadels bewohnt. Das Kloster genoss die Gunst von Königen und die Äbtissin hatte das Münzrecht von Zürich bis ins 13. Jahrhundert. Die Frage: Weshalb wurde der Äbtissin das Münzrecht von Zürich abgenommen?
Bilder beschwören – Bilderverschwörung – Verschwörungsbilder
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#KUNSTTALK 2 öffentlich sprechen bild im bild doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis künstlerische Forschung KünstlerSein kunstbasierte Forschung Medienmündigkeit Metabilder visuelle Kunst

#kunsttalk 2.4 am 16.06.2020

ab 19:00h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

THEMA: Bifurkation oder der unendliche Spass

am Beispiel der Anwesenden

Teilgebenden und Teilnehmenden

falls die moderierende Funktion gewünscht wird, bitte kommentieren

so war’s beim letzten ZusammenSein und KunstSchaffen

wir warten auf dich . ZOOM WARTERAUM . bitte eintreten:

Die Aufzeichnung wird gestartet

„Wie nah darf Kunst den Wissenschaften und der Technik sein, den Erkenntnisweisen und Warenproduktionsweisen der Neuzeit, ohne ihren Kunstcharakter einzubüssen?“

Die Chaosforschung etabliert sich seit Ende der 1970er Jahre. Im Anschluß an die «Kybernetik» und die Allgemeine «Systemtheorie» wird diese oft als eigene Forschungsrichtung weiter betrieben. Obwohl in solchen Systemen deterministische Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge bestehen, können aufgrund vielfacher Wechselwirkungen, Vernetzungen und Rückkopplungseffekte keine Vorhersagen wie beispielsweise in einfachen linearen Systemen getroffen werden. Bereits sehr kleine Veränderungen der Ausgangsbedingungen können zu großen, nicht vorhersehbaren Auswirkungen führen („Schmetterlingseffekt“).

Die zentrale Methode der Chaosforschung ist die Computersimulation, die zu einer Reihe von Erkenntnissen führte, die heute Bestandteile der Chaostheorie sind, z.B. daß sich chaotisches Verhalten im Zeitablauf zu geordneten Mustern einschwingt. Diese Ordnungsmuster („Attraktoren“ oder „Fraktale“) können bildlich dargestellt und typisiert, nicht aber exakt vorausgesagt werden. Ebenso scheint der Übergang von der Ordnung ins Chaos gewissen Prinzipien zu folgen, die als „Bifurkationen“ (mehrfache Verzweigungen im System) beschrieben und optisch dargestellt werden. Ob die Ansätze der Chaosforschung auch für die Analyse psychischer und sozialer Systeme oder künstlerischer bis kunstbasierter Forschungen geeignet sind, kann derzeit noch nicht beurteilt werden.

dieser #kunsttalk hätte auch «Bifurkationen» und die endlichen Spässe heissen können; zum Abschluss dieses Talks wurde das Thema für den #kunsttalk 2.5 noch nicht abschliessend formuliert und fixiert.

Haus&Schrein die Caramel-Reliquie – Andreas Peschka 2020
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#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research öffentlich sprechen bild im bild der anfang gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis Praxis des Schreibens Trainieren Versionsgeschichte visuelle Kunst

erwartungen

lll zu den sogenannten höheren Gehirnfunktionen (Neocortex) gehörend, stellen Erwartungen die Zone bis Grauzone, den Zwischenbereich und eventuell ein Medium dar, um die Vorstellungskraft mit Kalkül zu verbinden. Und Experten meinen heute, dass Künstler*innen den Begriff Medium besser nicht verwenden sollten. In jedem Fall wird es, wie der heikle Drahtseilakt in schwindelerregender Höhe. Sobald du dich zu weit zur einen Seite lehnst, füllt sich d-ein Kopf sofort mit nicht mehr realisierbaren Phantasien oder Illusionen sowie Fantastik. Neigst du dich zu sehr zur anderen Seite, verbringst du dein Leben damit To-do-Listen anzufertigen.

Mit dem Minimum an Realitätssinn und dem Maximum an Optimismus werden dir nebulöse Erwartungen ins Ohr geflüstert, dass d-ein Werk der »Riesenerfolg« wird und dass es leicht werden und sich von selbst machen wird, sobald du investierst, am Besten Geld – viel Geld. Und in der Tat : hier und da öffnet sich die Tür … das SchauFenster wie von Geisterhand. Da der Himmel und d-eine Arbeit schafft es tatsächlich von selbst. Es geht dir leicht von der Hand, denn nicht das optische Instrument führt den Pinsel, die Nadel und Zeichenstift, sondern immer die Hand des KunstSchaffenden. Doch unrealistische Erwartungen stellen sich schnell ein. Bedürfnisse und Gefühle, aus der Hoffnung heraus oder aufgrund von Erfahrungen und Erinnerungen an wunderbare und alte Zeiten. Bedauerlicherweise werden – auf Illusionen aufgebaute Erwartungen – fast immer zur Desillusion und Enttäuschung. Aus diesem Grund häkeln und stricken viele lieber, nähen nach Schnittmuster, kochen nach Rezept, Putzen, Trainieren und Arbeiten nach Wochenplan.

Aus dem Werk – selbst – sich ergebende Erwartungen sind hingegen das nützlichste Werkzeug des Künstlers. Was du über d-ein nächstes Werk wissen musst, ist in d-einem letzten enthalten. Der Ort, an dem du über d-einen Stoff etwas erfährst, liegt in der nächsten Verwendung des Stoffes. Der Ort, um über d-eine Ausführung etwas zu erfahren, liegt in d-einer nächsten Ausführung. Anders gesagt: D-ein Werk ist d-ein Führer und Mentor – das vollständige, umfassende, unbegrenzte Nachschlagewerk für d-eine Arbeit. (Ein solches Buch gibt es nicht noch einmal und es gehört dir alleine). Es funktioniert in dieser Weise für k-einen anderen.

Fingerabdrücke, sonstige Ausdünstungen und die DNA befinden sich überall; und nur du allein weisst, wie sie dahin gekommen sind. D-ein Werk sagt dir etwas über d-eine Arbeitsmethoden, d-eine Disziplin, d-eine Stärken und Schwächen, d-eine dir eigenen Gesten, d-eine Bereitschaft, Dinge aufzunehmen und zu durchdringen.

D-eine nächsten Lektionen liegen in d-einer Arbeit direkt vor dir: Um zu sehen, musst du dir nur d-ein Werk genau anschauen – ohne Urteil, ohne Bedürfnisse oder Furcht, ohne Wünsche oder Hoffnungen. Ohne emotionale Erwartungen. Frage d-ein Werk, was es braucht, nicht was du brauchst. Schiebe dann d-eine Ängste beiseite und höre zu oder schau genau hin: es geht um die Geschichte des Bildermachens

nichtverstehenserwartungen – schaue zu und beobachte – beim visuellen kunst schaffen, bildermachen und zusammensetzen

Haus&Schrein die Caramel-Reliquie:

Andreas Peschka 2020

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2

#kunsttalk 2.3 am 02.06.2020

ab 19:00h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

THEMA: ERWARTUNG

am Beispiel der Anwesenden und Teilnehmenden

Der Malaktion vorausgegangen war die Auseinandersetzung mit dem Themenkreis „Öffentlichkeit und Erfahrung” im Rahmen des Projektes „Wandmalerei im außen Bereich”. 

Die drei Ebenen des Bildes – das eigentlich zum Bild im Bild wird – spiegeln diesen Entstehungsprozess wider: 

1. Diskussionsgruppe 

2. Thema selbst, die „Studiensituation“ 

3. Betrachtergruppe 

Bei der Betrachtergruppe, den „Grauen Männern” handelt es sich um das Bildzitat. Zitiert wird aus dem Bild „Die Erwartung“ (1935) des surrealistischen Malers »Richard Oelze« (1900-1980) u.a. 

http://www.villa-wessel.de/AusstellungsSeiten/Richard_Oelze/richard_oelze.html

https://ruprecht.art.blog/2018/03/09/waelder-toter-augen/

documentaarchiv

DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK

http://www.armin-schreiber-kunstpaternoster.de/what_about_oelze/richard_oelze.html

_ besser eingeschlossen als ausgeschlossen zu sein _ – ^ «Gruppe» : wer kommen mag

von Julia zum #kunsttalk 2.3
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#kunsttalk 2.3 Live-Stream
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#kunsttalk

Vorhang; curtain

verwirklicht physische und digitale Ausprägungen im Hier und Jetzt

als zeichen des widerstands den vorhang als ein stück stoff auf offner strasse zu schwenken : wie die moderne bacchantinnen kreiselnd ausser kontrolle zu geraten : wieviele tanzschritte braucht es für die versöhnung mit den gespenstern der vergangheit – spielen ist die wirksamste lern-lehrmethode – dies movement artikuliert denken leben in der gegenwart
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Vorhang; curtain
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https://www.flickr.com/photos/geopoet1/2381507917/
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#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Fotografisches genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch forschen künstlerische Forschung kunstbasierte Forschung Kunstforschung kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit Metabilder Original Praxis des Schreibens Seite der Künstler*in transdisziplinär Versionsgeschichte visuelle Kunst

#kunsttalk

Caramel waschen, als wüsche ich Gold: Bernsteingold in Analogie: Birgits Zuckerarchitektur wird reduziert.

https://drive.google.com/file/d/1GWeDjXO6_oxEz4OANpwJk3OE5Zpc70R9/view?fbclid=IwAR3TMQTQV9ja0xSMHfLX4DK644NrVJ694GhK3zc6i7yPhu7_zxY6umB47X8

pdf in farbe ausgedruckt, konturen wirken intensiver sichtbar als im schwarz – weiss modus; verschiedene DIN A4 papierqualitäten ausgewählt für’s weitere bearbeiten bis Dienstag: 02.06.2020 ff

@Peter Mönnike’s Resultat im Fotografischen:
Bastelei zur Telefonkritzelei, zoom Inframince: Francesca in den Wänden – gespenstisch – medial Laminainterferenzen bis zum pdf – zum Ausdrucken und Selber bauen – do it yourself /// an und mit und durch die – Architektur: Gehäuse, Hausschachtel und Aufbewahrungsort basteln bis fotografisch – für die Zucker-Karamel-Kandisfragmente, die @Andreas Peschka & @Birigt Matter verschenken, verbreiten und versenden – first come – first serve – und so weiter
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#kunsttalk #KUNSTTALK 2

zwei àpfel

zwei Äpfel duften vor sich hin
damit die Geschichte beginnt und anfängt
LIVE-STREAM-ING
die Bild in Bild sich fortsetzt

es duftet und verströmt

und ist nicht mein


literaturkritik

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2 Allgemein Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Duchamp Echtzeit gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis herstellen Kunst kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit Praxis des Schreibens schreiben transdisziplinär Versionsgeschichte visuelle Kunst

Was die Kunst noch zu sagen hat Beitrag 2

es zeigt vom 06.07.2018

«siehe auch»

umzug der honico ihn (27:11) indianer aus brasilien angeleitet von (27:14) ernesto neto also die ethisch (27:19) politischen verwertungsinteressen sind

glaube ich in ihrer vereinnahmenden (27:24) macht kaum zu unterschätzen und das hat (27:27) gerade der vergangene sommer 2017 (27:30) bewiesen ein sommer an gefüllt mit (27:32) lauter großausstellung wie der biennale in venedig den skulptur projekten in münster oder natürlich der documenta in kassel

vieler orts ließ sich eine überdeutliche (27:44) verschiebung beobachten weg von der ästhetik

hin zur ethik und

diese (27:49) verschiebung ist auch keineswegs (27:51) verwunderlich (27:58) so wie etliche unternehmen auf ein (28:01) ethisches bewusstsein ethisches (28:04) bewusstsein setzen und ihren kunden die (28:07) entsprechend dafür bezahlen ein gutes (28:09) gewissen verkaufen weil diese durch (28:12) ihren kauf weder kinderarbeit (28:15) umweltschäden noch tierversuche (28:18) unterstützen

in diesem falle die firma (unternehmen, fabrik etc.) in das sind (28:23) der name sagt es selber schon

weiß sich (28:26) die frucht trägt ja auch so eine art (28:27) heiligenschein also dieser art von (28:32) ethischem bewusstsein machen diese (28:34) firmen zu einem handelsprodukten (28:37) vergleichbarer weise verlegen sich auch (28:39)

viele künstler und kuratoren auf das (28:41) feld des (drogenkonsums) tugendkonsums (28:44) hier wird das schicksal diverse (28:46) unterdrückter indigener völker eben zum (28:49) beispiel diesen indianern aus brasilien (28:52) thematisiert wie aber auch das leben von (28:55) geflüchteten ausgebeuteten oder auch (28:57) behinderten menschen

hier wird die kunst (29:00) nicht zu mitteln erotischer (29:03) selbstdarstellungsbedürfnis dafür aber (29:05) zur mitte der eigenen rechtschaffenheit (29:09) ausdruck zu verleihen und andere für (29:11) einen weg der bekehrung zu gewinnen um (29:14) mal diese religiöse metapher zu (29:16) verwenden

sie bildhaft das was ich meine (29:21) sind bild hat verdichtete fand fand sich (29:24) das oder dieser art von (29:26) instrumentalisierung auf der documenta (29:29) in den unteren räumen der neuen galerie zu sehen gab es dort eine zeichnung von gustave courbet die für den kurator adamczyk so etwas wie das kern werk seiner ausstellung darstellte

der saaltext wollte coupés vorstudie für in späteres ölbild als zitat meditation (30:03) über die macht des teilens und der (30:05) solidarität (30:06) zitat ende verstanden wissen (30:10)

courbet nehme hier zitat die (30:12) dringlichkeit prophetisch vorweg (30:16) alternative ökonomien zu erfinden und (30:20) dem neoliberalen würgegriff auf unsere (30:23) menschliche existenz zu entkommen

mal ganz kurz die dringlichkeit nimmt er (30:28) vorweg

alternative ökonomien zu erfinden (30:31) und dem neoliberalen würgegriff auf (30:33) unsere menschliche existenz zu entkommen (30:36) also der moralischen appell war damit (30:38) eindringlich formuliert

wenn schon die armen untereinander barmherzig sind so (30:43) seid ihr es liebe documenta besucher (30:45) bitteschön ebenfalls untereinander und (30:48) natürlich zu den armen (30:49) doch so klar die botschaft klar so (30:52) verwirrend war sie zumindest für mich (30:54) zugleich denn der neoliberale würgegriff auf unserer menschlichen existenz durfte (31:00) sich damit dann auch der begüterte (31:02) besucher der documenta gemeint fühlen (31:04) wird auch seine menschliche existenz (31:06) gewirkt ist er also auch das opfer (31:09) sozusagen der bettler der den bettelnden (31:11) kinder gibt oder geben sollte vor allem (31:14) ist mit milden gaben dem neoliberalismus (31:17) tatsächlich beizukommen ist

caritas jene (31:21) alternative ökonomie von der im saaltext die rede ist dann sollte man die (31:26) rolle dieses bild ist sollte auch die (31:28) begleitende kuratoren lyrik vielleicht (31:30) nicht überbewerten (31:32) doch zeigte sich hier exemplarisch der (31:36) lern- und leerfahrt (lern- und lehrpfad)

oder lehrfahrt dem diese dokumente folgten sie sprach zum gewissen des (31:42) einzelnen besuchers daraus resultierte (31:45) der nicht ganz kleine neben widerspruch (31:48) dass die documenta ihre besucher im (31:49) grunde dazu aufforderte die dokumente (31:52) unverzüglich zu verlassen

denn hätten diese die botschaft ernst (31:57) genommen

die kab und vielen weiteren werken der (32:00) ausstellung unterlegt war (32:02) dann hätten sie ihren reichtum an zeit (32:05) kraft und geld nicht dafür verschwenden (32:08) dürfen durch endlos viele spielstätten (32:11) der documenta zu streifen sie hätten (32:12) vielmehr einer partei beitreten oder in (32:16) den partisanenkampf wieder den (32:18) neoliberalismus ziehen oder auch nur (32:21) in der flüchtlingshilfe tätig werden (32:23) müssen um irgendwie den würgegriff zu (32:26) lockern (32:27) aber gut dass es nur einen neben (32:29) widerspruch zeigt allerdings wie stark (32:32) die post autonomie viele (32:34) großausstellungen beherrscht die kunst (32:37) gilt auch hier nicht länger als (32:39) gegenwelt die den zweck losen zweck (32:42) gewalt wäre und entsprechend spielt der (32:44) begriff der qualität den kritiker ja (32:47) doch irgendwie immer noch hoch halten (32:49) sollten keine rolle mehr (32:53) 2014 stellte sind schick die rhetorisch (32:56) gemeinte frage wie es qualität zu (32:59) definieren (32:59) seine antwort für ihn sei das zitat eine (33:03) lehre kategorie zitat ende (33:06)

denn diese unterstelle es gebe verbürgte und als sicher geltende werte in wahrheit sei qualität

zitat immer die qualität von jemand anderes zitat ende (33:15)

deshalb qualität eine lehre (leere) kategorie (33:18) geworden sei musste er offenbar alles (33:22) auf der ausstellung auf die reale welt (33:24) beziehen musste alles nach möglichkeit (33:27) anwendungsbezogen und nutzbringend (33:29) erscheinen lassen (33:31) in kunstwerken wie diesem hier zum beispiel mit der aufschrift ich war ein

(33:36) fremdling und ihr habt mich beherbergt (33:39) von julia priebe oder von hans haacke (33:44) überall in der platt plakatiert wir alle (33:47) sind das volk wie all are the people (33:51) solche plakativen im wahrsten sinne (33:54) plakativen appelle kann man ehrenwert (33:57) finden auch dringend notwendig im (33:59) politischen sinne und doch frage ich (34:03) mich was passiert wenn künstler sich (34:06) primär als verfechter einer ethik (34:08) verstehen also für das bessere und (34:10) eindeutige eintreten mithilfe etwas ja (34:15) dass der vernunft folgt oder folgen muss (34:18) und allgemein überprüfbar und in sich (34:20) corinth sein muss dann wird daraus nur (34:24) zu leicht ein weiterer fall von kunst (34:27) fahrrad (34:27) schließlich kann ein künstler nicht (34:29) beides für sich in anspruch nehmen der (34:31) einen seite die verbindliche prinzipien (34:34) der (34:34) ethik und auf der anderen seite die im (34:37) besten sinne befremdliche (34:39 prinzipienlosigkeit der ästhetik ethik (34:44) und ästhetik und das ist mir tatsächlich (34:45) ein wichtiger punkt verlieren an die (34:49) eigener wirkungsmacht und bedeutung wenn (34:52) man sie nach gutdünken durchmischt oder (34:55) gar für austauschbar erklärt ein (34:58) ethischer grundsatz ist ja nur dann (35:00) wirklich überzeugend wenn er unabhängig (35:03) ist von der ästhetischen erscheinung (35:05) also wenn die überzeugung nicht als (35:08) hässlich abgetan werden kann oder als (35:11) schön gepriesen werden muss als (35:13) geschmackvoll oder geschmacklos (35:14) kritisiert werden kann (35:18) umgekehrt bekommt die freiheit der kunst (35:21) bekommt die ästhetische erfahrung erst (35:24) dann eine tiefe wenn sie nicht von (35:26) vornherein durch ethische ansprüche (35:28) eingegrenzt wird und also ihre autonomie (35:31) einbüßt das gute der ästhetik ist nicht (35:34) das ethisch gute das verantwortliche (35:38) sondern die erfahrung des un-(35:39)-verantwortet das gute der ästhetik ist (35:42) dass sie uns wenn die sache denn auf (35:45) geht in einen schwebezustand zu (35:47) versetzen vermag und sich so die (35:49 bedeutung und die moral der dinge (35:52) verklären und für einen abstand zu (35:54) unseren kategorien aus richtig und (35:57) falsch gewinnen können das soziale an (35:59) der kunst ist also recht eigentlich das (36:01) asoziale weil sie unsere vorstellung von (36:05) dem was sozial sei unterläuft weil sie (36:08) hilft das leben jenseits der kunst zu (36:10) relativieren zu hinterfragen zu (36:12) unterminieren (36:13) doch wie könnte das gelingen wenn die (36:15) ethik selbst zur ästhetik erklärt wird (36:18) dann regiert im zweifelsfall eine art (36:21) richtigkeit denken dass die spielräume (36:24) der kunst zersetzt (36:27) in jüngster zeit gab es viele fälle wo (36:30) das eben das passiert ist dieser art von (36:32) zersetzungsprozesse zu beobachten waren (36:35) fälle die davon zeugen wie bedroht diese (36:38) spielräume unterdessen tatsächlich sind (36:40) fälle auch die noch einmal die (36:41) notwendigkeit ein (36:42) kritik als gegenwart analyse (36:45) unterstreichen (36:48) um es an einem beispiel zu zeigen als (36:51) kelly walker 2016 eine große ausstellung (36:55) in missouri eröffnete im postmuseum von (36:58) saint-louis hat er eigentlich nur getan (37:01) was er mehr oder weniger schon seit (37:03) langer zeit tut er hatte fotoarchive (37:06) durchkämmt hatte sich bilder von den (37:08) straßenkämpfen der 60er jahre (37:11) herausgegriffen auch zeitschriften cover (37:14) wie dieses hier was sie hier sehen und (37:17) hatte diese bilder kopiert mit weißer (37:19) und schwarzer schokolade auch mit (37:21) zahnpasta überzogen und dann auf (37:24) leinwand gedruckt mit solchen motiven (37:27) wollte walker wie das museum schreibt (37:31) zitat themen der identität rasse klasse (37:34) sexualität und politik destabilisieren (37:38) zitat ende man kann nur sagen es ist ihm (37:41) gelungen (37:44) auf dem steht steht das oft in der (37:48) ausstellung angebracht werden musste (37:50) contens content that may be difficult to (37:54) some news also inhalte die doch (37:56) schwierig sein können (37:59) also just diese die stabilisierung traf (38:02) beim publikum mich auf wenig gegenliebe (38:05) museumsbesucher privaten sogar die (38:07) wörter an einmal kam es zu einer (38:09) prügelei der künstler und aktivist david (38:12) warf kelly auf facebook vor dieser habe (38:16) als weißer mann bilder schwarzer frauen (38:19) und fotos von schwarzen menschen (38:22) beschmiert dieses werk so schreibt der (38:28) künstler

(keine Bildungstapete weit und breit zu sehen)

dieses werk ist beleidigend für (38:31) schwarze menschen (38:32) der implizierte vorwurf hier habe ein (38:34) künstler das leid anderer für seine (38:36) künstlerischen machenschaften (38:38) ausgebeutet so wurde von schwarzen (38:41) mitarbeitern des museums schließlich (38:43) eine petition verfasst und der weiße (38:45) künstler zu einer entschuldigung (38:47) aufgefordert für sein werk seine bilder (38:50) sollten wenn ich zerstört wo so doch (38:53) umgehend aus den sälen (38:55) walkers kunst habe hieß es in der in der (38:59) petition rassische und kulturelle (39:02) spannung unbehagen und verletzungen (39:05) hervorgerufen jeden fall kennen sie (39:12) wahrscheinlich ist eigentlich der (39:13) bekannteste der im letzten jahr (39:14) diskutiert worden weil nämlich ähnliche (39:17) vorwürfe wie kelly auch die malerei die (39:19) malerin den erreichten als die 2017

auch (39:25) der whitney biennale in new york ein (39:27) bild aus stellte nur waren es diesmal (39:29) viele ihrer künstlerkollegen die von (39:33) klassischer wut muss man sagen dazu (39:36) aufriefen das kurz wirkt wirklich zu (39:38) vernichten ist einfach nicht nur weg zu (39:40) räumen sondern ist zu vernichten schutz (39:44) hatte schatz hatte die leiche von emmett (39:47) till gemalt der mit 14 jahren in (39:49) mississippi von einem lynchmob zu tode (39:52) gefoltert worden war weil er angeblich (39:54) einer weißen frau hinterher gepfiffen

hatte pilz mutter hatte bei der beisetzung darauf bestanden den sack nicht zu verschließen denn alle sollten sehen wie grausam wie gnadenlos ihr sohn zugerichtet worden ist. das bild wurde tatsächlich zu einer (40:10) ikone im freiheitskampf der schwarzen und als trainer schätzen darauf zugriff und das nacht um es nach zu malen und (40:19) auf ihre sehr charakteristische malweise (40:22) für die gegenwart zu interpretieren (40:25) da schien das fiel fast wie blasphemie (40:29) es dürfe nicht länger hingenommen werden

Dana Schutz’s “Open Casket,” a 2016 painting in the Whitney Biennial. Credit.. Collection of the artist

https://www.wikiart.org/en/dana-schutz/open-casket-2016

das zitat eine weiße person schwarzes (40:35) leiden in profit und vergnügen verwandle (40:38) schrieb hanna black die die petition auf (40:44) setzt also nicht die art und weise wie (40:47) schatz den leichnam gemalt hatte empörte (40:50) black es ging in der debatte nicht um (40:52) künstlerische valeurs nicht um das was (40:55) die kunstkritik klassischerweise (40:58) beschäftigt nicht um fragen der (41:00) komposition der faktor der (41:02) ikonografischen originalität es ging (41:05) vielmehr um gesellschaftskritik (41:08) beck verurteilt weniger das bild selbst (41:11) als dessen funktionalisierung seine (41:14) verwendung für ökonomische und (41:17) aufmerksamkeit politische zwecke mehr (41:21) als alles andere sprach aus ihrem brief (41:24) brief von hanna black der vorwurf dass (41:28)

die kunstwelt post autonom geworden sei

(41:31) nicht länger jenen ort darstelle – in dem im sinne immanuel kants ein interesse loses wohlgefallen oder im sinne von jürgen habermas einen herrschaftsfreien diskurs möglich werde. auch das museum sei kein schutzraum mehr – so – die kritik auch hier regierten profit // (41:50) und vergnügen

der aufruf das gemälde zerstören

41:55 impliziert daher auch eine aufforderung. 41:57 sich gegen das system der absurden (42:00 – 20200524 um 20:29h DADA Diskurs via ZOOM auditiv folgend)

ökonomisierung wie ich sie eingangs (42:02) ( und ich sie laufend störe, denn dabei kommt nix raus!) gestört habe zu wenden (42:04) eben gegen diese spekulations fantasien – 42:07 – und die selbstdarstellungs gelüste (42:09) fehler sehr reicher menschen (42:11) es war ja tatsächlich dasselbe jahr

in dem leonardo für 450 millionen dollar (42:16) versteigert wurde in derselben (42:18) auktionswoche übrigens wie ein rennwagen (42:21) – (autoverkäuferin Panagiota Petridou) ebenfalls versteigert wurde ein ferrari wer dann für 7,5 millionen (42:26) dollar verkauft wurde (42:28) man muss diesen hintergrund kennen um (42:32) die vorwürfe richtig zu verstehen

denn gerade im zeichen dieser hyper (42:36) ökonomisierung werde (42:38) wer hält den Kasten sauber – ein Admin – Host – Moderator – Rechteverwaltung. Die Priaten war (der Zeit voraus) eine Partei.

zitat schwarzes leid als rohmaterial (42:40)

Malina Film

benutzt so der vorwurf von black sie (42:44) leitet daraus hätten eine forderung ab (42:46) die dazu angetan ist die grundfesten der (42:50) kunstproduktion und erst recht der (42:52) kunstkritik zu erschüttern lag schrieb (42:55)

zitat es steht schatz nicht zu sich mit (42:58) der thematik gemeint ist das sujet des (43:01) gewünschten jungen zu befassen ihre (43:03) begründung die freie rede und die (43:06) kreative freiheit weißer menschen (43:09) gründen auf der unterdrückung anderer (43:12) und stellen keine natürlichen rechte dar (43:15) das gemälde muss verschwinden also die (43:19) freiheit der kunst geklärt (43:22) der freiheit stellen keine natürlichen (43:24) rechte da beiden sie so lange von weißen (43:26) menschen missbraucht worden (43:28) deswegen können diese freiheitsrechte (43:30) auch aberkannt werden können das ist das (43:33) argument mit die sozialen medien (43:36) tatsächlich erklang dann auch dieser ruf nach zerstörung und wurde der brief

wurde von vielen leuten unterschrieben – allerdings waren nur nicht schwarze (43:46) menschen für diese unterschrift (43:48) zugelassen was hier passiert war (43:51) offenkundig beginnt sich die (43:53) instrumentalisierung der kunst zu (43:55) rechnen ganz gleich ob es bei diesem (43:57) bild ist tatsächlich um politische (43:58) aufklärung um eine form von gemalter (44:01) solidarität ging oder nicht die (44:03) künstlerin ihr werk werden in sippenhaft (44:06) genommen und es geht allein um ethische (44:08) fragen darum wer für wen eintreten darf (44:11) und mit welcher position aufzutreten hat (44:14) die klage gilt dabei nicht zuletzt den (44:18) philister haften wohl meinen der (44:19) künstler wie die kritikerin hanna black (44:22) ebenfalls deutlich machte (44:23) es gehe in der kunst doch nur um profit (44:26) und spaß so ihr vorwurf während unweit (44:29) des museums weiterhin schwarze (44:32) communitys in hoffnungsloser aber armut (44:35leben44:36) man kann dem schwerlich widersprechen (44:39) eine kunst die eigentlich keine kunst (44:41) mehr sein will sondern auch post44:44autonome weise eine form politisch(44:47) moralischer belehrung tendiert zu(44:50)moralischer bigotterie

das ist blacks (44:53) vorwurf sie konnten die kunst tendiert (44:56) zur selbst aushöhlung zum selbst verrat (44:58) weil sie ihr privileg der absoluten und (45:02) zuständigkeit aufgibt und nun quasi im (45:05) gegenzug den zorn jena auf sich zieht (45:09) die ihrerseits viel besser zu wissen

meinen was die künstler den zu und (45:13) zeigen sollten wofür die kunst gut sei: in dem moment also in dem die kunst – ihren anspruch auf autonomie verrät

wird (45:22) sie ihrerseits verraten so könnte man (45:25) sagen aufgekündigt wird die alte (45:27) verabredung sie sei frei und (45:29) unantastbaren schulden niemand (45:32) rechenschaft auf doppelte weise gerät (45:36) die kunst also in bedrängnis zum einen wie gezeigt durch ökonomische vereinnahmung dadurch so könnte man (45:43) sagen dass sich die kunst ihren wert (45:45) abkaufen lässt weil dieser wert nur45:48prima durch ihren preis bestimmt wird (45:50) zum anderen gerät sie in bedrängnis weil (45:53) sie sich nützlich machen will weil sie (45:56) das gute jenseits der kunst sucht und in dem maße in dem sie zum kombattanten im kampf um kulturelle identität wird auch zum opfer solcher moral scharmützel zu werden droht die dokumente um noch ein letztes mal darauf zurückzukommen

hat das im vorigen sommer besonders in athen

zu spüren bekommen wo die kuratoren (46:21) ganzen bereits geschilderten sinne angetreten waren den bürger griff des neoliberalismus zu lockern auch dort und sie am ende doch selbst die gewirkten waren weil sich viele kritische geister

in athen vor einem linkslinke geister (46:36) nicht damit abfinden wollten dass sie (46:39) auf so einer rein symbolischen ebene im (46:41) medium der kunst zum objekt einer in(46:44) ihren augen vor juristischen(46:46) entwicklungshilfe werden sollten (46:48) deswegen gab es viele graffiti es gab (46:51) viele aktionen die dokumente so heißt es (46:53) hier sei das botox des kapitalismus

man wolle sich nicht explodieren lassen

(47:01) die botschaft des protests waren nicht (47:03) zu überhören sie galt nur am rande den (47:06) politischen verhältnissen es war vor (47:08) allem ein protest wieder den kunst

fahrrad (velo) an diesem beispiel glaube ich (47:14) zeigt sich schon was eine kunstkritik im(47:16) zeichen der post autonomie und als eine (47:18) form von gesellschaftskritik sein kann (47:21) zumindest wenn sie von demonstranten von (47:24) einer kritischen öffentlichkeit (47:25) vorgetragen wird (47:27) was hier im vortrag eines kunstkritikers

den aufgabenbereich eines kunstkritikers (47:33) sein kann (47:33) das habe ich jetzt versucht ihnen (47:35) ansatzweise und exemplarisch (47:38) auszubreiten und zu demonstrieren das (47:42) heißt allerdings nicht dass möchte doch (47:44) noch kurz nachschieben )47:45( dass sich kunstkritik darauf beschränken )47:48( müsste oder sollte im gegenteil die )47:50( kriterien losigkeit hat ja die )47:53( instrumentalisierung in ökonomischer wie )47:55( in moralischer hinsicht und also den (47:58) kunst verrat und die entleerung erst (48:00) möglich gemacht (48:01) umso wichtiger ist es für die kritik (48:03) auch an diesem ringen um kriterien (48:06) festzuhalten und das beides gleichzeitig (48:10) hinzubekommen also gesellschafts und (48:12) werk kritik zu üben (48:14) das macht die aufgabe in meinen augen (48:16) gerade so reizt folgt herzlichen dank : Deutsch (automatisch erzeugt bearbeitet) – deutschsprachig redaktionell nachbearbeitet – kaum wirklich leser-erwartungs-freundlich

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2

#kunsttalk 2.2. am 19.05.2020

THEMA: INFRAMINCE

am Beispiel von Francesca Woodman 

#kunsttalk 2.2. 19.05.2020

fotografische tableaux vivants – «Tableau vivant» – werden nicht nur als antizipierende Erprobung des Todes von Francesca Woodman (Roland Barthes etc.) gelesen – ästhetische Gegenwärtigkeit des Verschwindens – SELBSTPORTRäT – Selbstporträt – Selbstportraits – Selbstbildnisse – Selfies – Bild im Bild sowie Poesie_Musik_Tanz_Figur_Gesten in Gestaltungen usw.. Als Bild nutzt sie die Verflüchtigung als Voraussetzung für das Entstehen neuer Gestaltungen oder Erprobungen zur visuellen Formalisierung im Fotografischen

Sie setzt den «eigenen Körper» als materielles Medium und Bildobjekt ein. Bilderzählungen, in den die tragische Selbstbezogenheit möglicherweise weniger entscheidend wird als der spielerische Umgang mit dem wandelbaren und flüchtigen SELBSTBILD. Zusammensein von anwesendem und abwesendem Wesentlichen – 

enttäuschen jede Form der Erwartung-en möglicherweise:

francesca-woodman-10512

Mitten in den Erschütterungen des Ersten Weltkriegs preist Sigmund Freud in seinem Essay (1916) »zur Vergänglichkeit« den Reiz der Flüchtigkeit des Lebens. Der Wert des Vollkommenen (oder Perfekten und sauber Geleckten), sei es der Natur, der menschlichen Erscheinung oder der Kunst. Diese braucht nach Freud nicht zu überdauern, weil dieses Schöne nur durch seine Bedeutung für unser Empfindungsleben bestimmt wird. Für ihn besteht das Essenzielle unseres modernen Daseins in der Anerkennung der Fragilität der Welt, in der wir existieren und auf die wir reagieren. 

Das subjektive Empfindungsleben des Menschen wird für ihn der Massstab:

von schankungsweite:

Empathie mit Dingen; die Situation, das Innere des Hauses, das Innere, Interieur der Wohnung, drin sein, draußen sein; die vorgeblich weibliche Sphäre, Haushalt, Wohnlichkeit, schwinden hinter den fast leeren verwahrlosten Räumen; in die Haut fahren, aus der Haut fahren; da gibt es noch den Sinn: die Haut als eigenen Ort zu imaginieren, nicht nur die Wohnhaut mit der Körperhaut zu identifizieren – INFRAMINCE – sondern sich in deren Schichten, Tapeten-, Putz-, Konstruktions- Lamina zurückzuziehen, darin zu verschwinden, als Maus, als Geist, Haut unter Häuten, Bindegewebe: 

 – In der Lamina propria liegen Blutgefäße, Lymphgefäße und Nerven. In manchen Schleimhäuten finden sich hier auch Drüsen (z. B. Mundschleimhaut, Magen, Zwölffingerdarm). Ausschließlich in der Wand der Speiseröhre und des Magen-Darm-Trakts ist in die Lamina propria eine Schicht aus glatter Muskulatur eingelagert, die Lamina muscularis mucosae.[5] In der Lamina propria der Nasenschleimhaut liegen erweiterte Venen (venöse Sinus). Zudem bilden Plasmazellen in der Lamina propria von Schleimhäuten Immunglobulin A, welches der Immunabwehr dient.[6]

Scham, in der Ecke stehen, sich im Spiegel gespiegelt sehen, zur Geltung kommen, die Augen der anderen, die eigenen Augen, Hausauge, das Fenster in der Wand: hindurch gehen = gesehen werden, endgültig, also zugleich verschwinden, nicht wie die Maus durchs Mauseloch hinter den Wänden rascheln, ein Geheimes im eigenen Körper sein, ein Unsichtbares mit Oberfläche, was raschelt die Haut, nein, großer Schritt, großer Wurf, tiefer Fall. Stand es in den Zeitungen? Ein Auge fehlt: das Objektiv.

Francesca Photographin photographiert sich in fading portraits, schwindend:präsent.

Photographie als Verfahren mit dem Resultat fixierter Schichten Chemie auf Papier: Silber ausgewaschen, das latente Bild wird als Negativ fixiert sichtbar, dann ausbelichtet in einem zweiten chemischen Prozess auf Papier: ergibt als Resultat: Sichtbarkeit zweiter Art.

Abnahme der Ansichten per Licht von den Oberflächen, Weiterleitung, … Süßkind beschreibt den Prozess, mit dem Grenouille, von seinen Opfern den je individuellen, menschlichen Geruch abnimmt als ein kompliziertes Verfahren, aus dem eine flüchtige Substanz resultiert: Duft. Ein mediales Extrem. 

Es sind die Photos, die Francesca erscheinen lassen, gespenstisch interferent mit den Schatten, den Mustern, den Unterschlüpfen, den Attitüden, Rollenspielen, … formwandelnde Ansichten, die man sich bei den Photos abholen kann, wie einen Geruch am Flakon. Die Photographin ist tot.   

von ari q:

Die Sexualität scheint sich immer mehr in die extremen Ausformungen hinein zu entwickeln, körperlich wie geistig. Unsere Zeit empfindet kaum mehr etwas als anstößig. Im Gegenteil. Was noch als Sex-Skandal gewisse Chancen hat, in die Medien zu kommen, wird sofort für Tausende zur Gebrauchsanweisung. Was treibt die Menschen heute ins Bizarre und Extreme? Der wesentliche Aspekt der gesamten Diskussion um die Extreme der Sexualität liegt in der Struktur unserer Empfindungen. Wir sind darauf programmiert, nur uns selbst wahrnehmen zu können, alle Wahrnehmung ist nur Selbstwahrnehmung. Wenn nun der Körper sich einer bestimmten Situation aussetzt und dadurch im Körper ein anderer Systemzustand erzeugt wird, meldet das eigene neuronale System dem Gehirn, also in diesem Fall dem limbischen System, die neue Lage. Dieses steuert die Sexualität und ist auch im wesentlichen für Fortsetzungs- und Abbruchsaktivitäten zuständig. Das Instrument dafür ist herkömmlich bekannt als Ekel

von Birgit Matter:

Birgit Matter 2004 Bielefeld

ja – seit dem 20. Jahrhundert verändert es sich auch enorm

Thomas Macho: „Das Leben Nehmen“ –

Suizid in der MODERNE 

Grabsteine sind eher Denkmäler als Monumente? 

Monumentale Bauten sind Gräber – Pyramide-n.

Alte Häuser sind Archiv von menschlichen Spuren?

Feuerlöscher im Museum sind eher keine Kunst.

Dinge – ready made – sind “Wesen”, die Geschichten erzählen?

Ready Made – fertig – bereit – parat (zur Hand) : Versatzstücke – Fragmente

#kunsttalk 2.2 19.05.2020 ab 18:30h vorbereiten – wie Bilder lebendig werden – zur Anthropologie des schöpferischen Menschen – Humanen – anwesenden Körpern – Menschen

von schankungsweite:

Ausschneidebogen, Karamelbehälter: Zusammenbau und Befüllung in KunstTalk 2.3 … unter Verwendung der Zucker/Karamellieferung von «Birgit Matter». Ich schicke Karamelstücke auch an 10 KunstTalkteilnehmer. Der Behälter läßt sich drucken, ausschneiden, zusammenbauen. A4 Format. Je steifer das Papier, desto besser.

Andreas Peschka
THEMA: INFRAMINCE
am Beispiel von Francesca Woodman 

Fotografieren heisst sich das fotografierte Objekt „aneignen“. Es heisst sich selbst in bestimmte Beziehungen zur Welt zu setzen, die wie Erkenntnisse – und deshalb wie Macht – Überzeugungskraft – anmuten. Das gedruckte Wort scheint weniger trügerisches Mittel zu sein, um die Welt auszulaugen, sie in den Gegenstand der Vorstellung zu verwandeln, als das fotografische Bild, das heute den grössten Teil der Kommunikation vermittelt. Kenntnisse, die der Mensch vom Erscheinungsbild (Bilder-Szenen) der Vergangenheit und der Spannweite der Gegenwart „besitzt“. Das, was über die Person oder Ereignisse geschrieben wird, wird im Grund Interpretation, genauso wie handgefertigte, auf das Visuelle beschränkte Aussageformen, etwa Zeichnungen und Gemälde.

https://docs.google.com/document/d/1E7j5Zx1B2knG8DU4ReNqRPmkxn7dde4bMC77TcpzCcw/edit#heading=h.xzrg6n2taqia

https://www.theguardian.com/artanddesign/2014/aug/31/searching-for-the-real-francesca-woodman

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/beine-in-tesa

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#kunsttalk001

¿arbeiten? – Was ist Arbeit? Welche Art von Arbeit_

  1. MAI ist vorüber – Tag der Arbeit – Arbeit tönt seriöser als Spaß haben. In den Tag zu leben, etwas gestalten und Kunst zu schaffen. ¿Arbeit? – Was ist Arbeit? Welche Art von Arbeit.
  2. MAI ist vorüber – Tag der Arbeit – #kunsttalk ADMINS besprechen, planen & probieren – chatten: Einstellungen & Konstellationen etc. organisieren: Einführung in U-Theorien oder «Führungen vor der leeren Leinwand»? Sind leere Leinwände immer weiss?
  3. MAI ist vorüber – online – schreiben & mit-gestalten – offenes Atelier. Die Gespräche im Teutoburger Wald – Statistik-Zürich in der deutschsprachigen Wikipedia & Gemeinschaftszentren werden zu ProdUsing #DataLiteracy aufgezeichnet. #VisualLiteracy & Ästhetik & Schreibsysteme interessieren weiterhin.
  4. MAI ZOOM ADMIN TEAM und BANDE bespricht und schreibt zu Fragestellungen: ADMIN & MEMBER mit und ohne Profilbild -Funktionen ZOOM sowie Planung des #kunsttalk 2.1 – Marcel Duchamp via Skype, ZOOM & Google doc & YouTube etc. (CH & Europa & ( )) parallel – Ankündigungen per Social Media // Content- & Terminologie- & Memes-Management oder wie wäre es zu bezeichnen? Videoaufzeichnungen & LIVE-STREAMING & ach ja, die Admins – arbeiten und schrieben ins doc, jaja (!) ja, und das «BILD» – die Bilder für den Hintergrund – das Konzept – die Konzepte
  5. MAI umgebungen für #smartsetting – #kunsttalk 2.1 – #environments Räume, bewegte bis mobile Bilder im LIVE-STREAMING mit Audio- und Videospuren sowie Aufzeichnungen in Reflexion? Wo bleibt der Gong, die Musik, der Rhythmus, der Tanz, der Sprechgesang
  6. MAI Router installiert – Zettelwirtschaft & Akten zum Teil entsorgt_ Ameisen krabbeln durch den Fensterspalt
  7. MAI LecturePerformance „Jetzt über Geld reden nicht“ mit Birgit Matter & Günter Lierschof : «Batman-n würde auch nicht töpfern» Das nennt man doch so : oder bezeichnet es so : ist das gegessen, dass der Schein «Wirklichkeit» ist? Juwelen, Kelche, Münzen & Geldscheine – dreckiges bis schmutziges GELD – «Vanitas Stillleben» – gekochte oder rohe EIER – gelbe bis graue ENTEN – zwei oder die unerklärbare Leichtigkeit des Materials, Dings und Zeugs // in Detail und Kontext anschauen,. Anatomiezeichnungen bis Aufzeichnungen – in Videosequenzen performen wir – «Babylon Berlin» – BUDDHA – ROSENKRANZ – Hampelfrau bis – Mann – OMAN.
  8. MAI TAG DER BEFREIUNG – denkwürdiger Tag – 8.05.1985. Warten – AKTIV bis INTERAKTIV – abgeschlossen oder angeschlossen // Spargel schälend. Anschlussfähigkeiten // Öffentlich versus Privat, welche praktischen Unterschiede werden hiermit via Social Media transportiert? #SmartSetting – Kommunikation unter Freunden – Kommunikationen mit Freunden und Kommunikation unter Unbekannten bis zum »Festival«. Keine Ahnung. Online oder Offline, wen interessiert’s
  9. MAI #kunsttalk 2.2 läuft auf Hochtouren https://kunstderkunsttherapie.com/2020/05/15/kunsttalk-2-2-19-05-2020/
  10. Mai *oder ist es doch nur basteln?!

https://www.news.uzh.ch/de/dossiers/Künstliche-Intelligenz.html

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#kunsttalk001

Was die Kunst noch zu sagen hat Beitrag 1

Was die Kunst noch zu sagen hat: Ästhetische Kritik als Gegenwartsanalyse.

Moritz Stumm

Kunstkritik drehe sich um sich selbst, es fehle ihr an Sinn, Verstand und Formbewusstsein sowie Courage. In Interessenskonflikte und Interessengeflechte sei sie verheddert und habe kein Bewusstsein mehr für ihre AUTONOMIE. Auch der Gegenwartskunst wird dieser Mangel an Sinn, Verstand und Formbewusstsein sowie Qualität vorgeworfen.

Die Kunstproduktion, welches die Künstler hervorbringen, funktioniert nicht ohne die «Distribution» und die »Rezeption«. Gegenstands- und Gegenwartsanalysen zu dem was Kunst noch zu sagen hat:

Die Ökonomisierung betreibt eine Entleerung der Kunst.

KUNSTVERRAT

Die Moralisierung betreibt zugleich eine Überladung der Kunst.

Die FREIHEIT und AUTONOMIE der KUNST wird verraten, und damit die Kunst als Ganzes.

Dan Colen
B. 1979

HOLY SHIT

signed and dated 2006 on the reverse
oil on plywood
48 x 36 in. 121.9 x 91.4 cm.

VERSPORTLICHUNG der KUNST? oder KUNST auf Höhe der ZEIT?

GELD wird zur eigentlichen autonomen KRAFT der KUNST oder GELD kommt, wenn man es richtig gemacht hat?

Kunst dient dazu die eigene Kultur- und Bildungsbeflissenheit zu re-präsentieren.

Wird Kunst dabei immer und automatisch zur Ware?

Künstler sprechen selten über Geld und wie sie davon berührt, beeinträchtig und beschädigt werden. Es ist schlimm vom Kunstmarkt vereinnahmt zu werden. Der Verrat beginnt dort, wo die Künstler nicht über ihre Rolle reflektieren.

»Verballhornung« der Kunst bis zur repressiven Toleranz der Künstler, da der Glaube, das die Kunst alles kann und darf.

Kunst trägt zum Ausdruck und zum Vehikel der Ungleichheit bei:

https://www.guiding-architects.net/de/verlorenwustekatarreisebericht/

Zweifel am Konzern sind nicht die Zweifel der Kunst!

https://www.yumpu.com/de/document/read/5227184/kunst-ist-currywurst

Veränderte Nachfragestruktur und Bedürfnisse nach Kunst?

Künstler Galerist und Kunstmuseum nehmen wir kaum in den Blick?

Sammler suchen den Austausch und die Interaktion mit dem Künstler?

Alle haben ein oder die eigene Vorstellung was und wie Kunst zu sein hat.

Künstler finden den Austausch mit Künstlern

auch per ZOOM – #SmartSeeting#Social Media

Der Sog der Nachfrage_ fremde Interessen schleichen sich ein_

Schleichender Kunstverrat der Entleerung: Künstler sind nur Spielzeug der Sammler, sie machen mit dir, was sie wollen. Ihnen geht es nicht um dich, sondern nur ums Geld. Wachsende Nachfrage:

Eric Fischl

Timm Ulrichs „Ich kann keine Kunst mehr sehen“

Birgit Matter hat gestern ihre Kunstsammlung in Google gelöst.

Post – Autonomie – Künstler machen sich gemein mit anderen – werden zu Auftragskünstlern im vormodernen Sinn und verlieren ihre Freiheit.

Der ontologische Rang der Kunst verändert sich laufend. Das Ideal einer Gegenwelt in der Moderne, ohne dass dieser Anspruch je eingelöst werden konnte. Der Hoffnung, die reale Welt lasse sich in der ästhetischen Erfahrung transzendentieren. So dementieren die Post-Modernen und Post-Autonomen an Macht orientierten Postionen der Kunst dieses alte Ideal der Autonomie der Kunst.

Was sind die Ursachen des Bewusstseinswandels?

Wird es diskutiert?

Betriebsblindheit gegenüber GELD. Woher es stammt und was es in ästhetischer Hinsicht bewirkt.

Autonomie der Kunst ist kein Vakuum oder luftleerer Raum : 23.35 Min.

relativiert wird, wenn die kunst ihre souveränität einbüßt, dann fällt es schwer von einer autonom oder eben auch nur sowie kunst zu sprechen. manche künstler meinen ihre kunst sei doch immer dieselbe egal wo sie gezeigt und von wem

sie bestellt und bezahlt wurde

ich glaube nur eine solche sicherlich idealistisch gedacht zur vorstellung der kunst ist doch sehr naiv

die bildende kunst ist mehr als die literatur

oder der film von dem rahmen abhängig in dem sie erscheint es wissen wir ja spätestens seit marcel duchamp also seit jahren

gerade weil heute alles kunst sein kann

es also nicht allein auf das objekt selbst sondern auf dessen wahrnehmung ankommt ist sie auf ihre glaubwürdigkeit angewiesen und nicht zuletzt der künstler ist es, der sie beglaubigt

vor allem dann, wenn er selbst als teil seiner kunst in erscheinung tritt. wie bei joseph beuys oder eben bei marina abramovic – gewiss muss der künstler kein guter kein gerechter menschsein auch ein steuersünder kann ein guter maler auch ein drogendealer ein guter bildhauer sein

nebenbei bemerkt auch ein künstler der frauen sexuell nötigt wofür er hoffentlich vor einem gericht angemessen bestraft wird, vermag ein verdammt beeindruckendes werk abzuliefern

die kunst geschichte ist voll von solchen fällen in denen die künstler vor dem gesetz oder moralisch fehlen und trotzdem werke abliefern die von der kunstgeschichte bis heute gefeiert und gewürdigt werden und es geht also nicht um gesetzes treue!

aber jenseits dieser gesetzestreue geht es um so etwas was sich das ethos oder epos der künstler nennen würde um das eigene braucht diese autos um das eigene der (25:40) kunst zu schützen (25:41) der raum der freiheit um es pathetisch(25:44) zu sagen kann die kunst nur sein wenn (25:47) der künstler sie tatsächlich frei hält (25:49) von den versuchungen der unfreiheit und (25:53) eine aufgabe der kritik der als (25:56) gegenwarts analyse könnte es sein. ihm dabei unterstützend zur seite zu stehen (26:02) in von diesen versuchungen der (26:04) unfreiheit frei zweiten doch denn was (26:07) passiert, wenn die unfreiheit einzieht (26:10) dann ist die kunst eben nicht länger (26:13) solistisch – wahnsinnig – gaga formalismus (26:16) nicht jene feingeister, deren nuancen (26:19) nur experten zugänglich sind (26:22) vielmehr wird sie (26:25) die sie kaum mehr zu widerstehen vermag (26:28) dazu gehören die erwähnten ökonomischen (26:31) anliegen, die eigenes in der kunst als (26:34) ressource instrumentalisieren (26:36) die monetäre und die soziale rendite zu (26:39) steigern (26:40) dazu gehören aber ebenso man könnte (26:43) sagen am anderen ende der großen kunst (26:46) wippe ethisch politische (26:49) verwertungsinteressen.

wie ich gerne im weiten kürzeren teil dieses vortrags (26:54) zeigen möchte mein lieblingsbild aufgenommen auf der biennale in venedig (27:05) im vorigen jahr.

autonomen und souveränen KUNST zu sprechen:

Seit Duchamp wissen wir, dass der „Rahmen“ wichtig ist, indem die Kunst erscheint

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#KUNSTTALK 2 Allgemein Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild buchseiten der anfang Duchamp Echtzeit Essay essay Existenzfrage Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis herstellen im Fotografischen integrative Forschung Künstler*in künstler*in Künstlerbuchseite künstlerisch forschen künstlerische Forschung Kunst Kunstforschung kunstprozesse KunstSchaffen kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit Metabilder Original Praxis des Schreibens schreiben Seite der Künstler*in Theoriebildung transdisziplinär Versionsgeschichte visuelle Kunst

#KUNSTTALK 2.1 am 05.05.2020

ERSTE MEETING #KUNSTTALK 2.1:

ACHTUNG: LIVE-STREAMING 90 Minuten

#KUNSTTALK 2.1

ZUGANG: MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

THEMA MARCEL DUCHAMP

BEI DEM DIE KUNST, IM NAMEN DER PERSPEKTIV, FREI MIT DEM BETRACHTER AUSGEHANDELT WIRD:

*KONZEPT(e)KUNST

https://www.youtube.com/results?search_query=Duchamp

https://docs.google.com/document/d/1FBRi95qF0KL9QBqcDdnwCPP0Xzal4PeKEbsOEwJ7L5Y/edit#

browserbasiert über https://zoom.us/

2. Meeting #kunsttalk Staffel 2.2 19.05.2020 INHALT  

3. Meeting #kunsttalk Staffel 2.3 02.06.2020 INHALT  

4. Meeting #kunsttalk Staffel 2.4 16.06.2020 INHALT  

5. Meeting #kunsttalk Staffel 2.5 30.06.2020 INHALT  

6. Meeting #kunsttalk Staffel 2.6 14.07.2020 INHALT  

https://praxistipps.chip.de/zoom-online-nutzen-videokonferenzen-im-browser_118718

welche Spuren – Ankündigung – #KUNSTTALK – ZOOM – abrufbereit

endlich-mal-erklärt-warum-ist-einUrinalkunst

Seit Duchamp wissen wir, dass der „Rahmen“ wichtig ist, indem die Kunst erscheint. Aus diesem Grund experimentieren wir mit Meetinglösungen im Gartner Magic Quadrant 2019 für und im #kunsttalk am Diensttag zweiwöchentlich.

Am 5.5.2020 um 19:00h beginnt es live und läuft weiter mit:

ZUGANG

MEETINGPASSWORT: 060049

Duchamp – Andreas Peschka – Geburtstag
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Allgemein artistic Research der anfang künstlerische Forschung schreiben Versionsgeschichte

asemic

Schrift und Zeichen sind das Mittel der visuellen Kommunikation und dienen zur Aufzeichnung der Sprache. Zivilisationen auf der ganzen Welt haben verschiedene Schriftzeichen und Buchstaben entwickelt, die ihre Kultur und Geschichte darstellen. “Asemic Writing” bezeichnet Schreiben ohne wörtliche Bedeutung, Buchstaben, Zeichen und Linien ohne Sinn.

Mit Asemic Languages wurden durch künstliche Intelligenz Buchstaben geschaffen, die keine Bedeutung haben; nur Formen und Linien, die wie Schriftzeichen aussehen. Das Projekt fokussiert sich allein auf die Form der Buchstaben, nicht auf deren Bedeutung. Für die Entwicklung dieser einzigartigen Schrift wurden handschriftlich verfasste Aussagen von zehn internationalen Künstler*innen zusammengetragen. Durch das Erlernen unterschiedlicher Handschriften in verschiedenen Sprachen sammelte die künstliche Intelligenz Informationen über die Formen jedes Zeichensystems und die Eigenheiten der Verfasser*innen. Die Textzeilen sind dabei trügerisch und sehen aus, als ob sie wirklich eine und die wichtige Bedeutung hätten.

Asemia

Asemic_writing

Autograph

Automatic_writing

Constructed_script

Creative_writing

Doodle

Free_writing

Handwriting

History_of_writing

List_of_writing_systems

Lorem_ipsum

Postliterate_society

Proto-writing

Seme_(semantics)

Sign

#SmartSetting

Surrealist_automatism

Undeciphered_writing_systems

Visual_poetry

Writing

Diese Methode zeigt möglicherweise Effekte, die man kaum sofort erwartet: Sie verlangsamt nämlich, nach einigen Zeilen Schreibens, das Denken. Und wenn Gedanken nicht mehr in Fluchtgeschwindigkeit davonhuschen, hat jede-r vermutlich mehr davon. Als ich mir die Frage gestellt habe: „Wie könnte ich m-einen Blog in Zukunft füllen“ hatte ich allenfalls die paar vagen Vorstellungen wie „Rezensionen?“ oder „Werkstattberichte?“ oder die Bilder anderer Künstler?“ zu zeigen.

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#kunsttalk001 Allgemein artistic Research Ausstellung öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Künstler*in künstlerisch forschen Kunstforschung kunstprozesse kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit schreiben transdisziplinär visuelle Kunst

vor-bereiten #kunsttalks

blau = definitiv

kollaborativ wird das format #kunsttalk via skype.com/de & ZOOM vorbereitet

  • es wird immer aufgezeichnet! (auch wenn wir technisches und organisatorisches auf der „Hinterbühne“ – backstage – backoffice – als Admins bis Host besprechen)
  • es wird protokolliert!
  • es könnte öffentlich werden! (durch Live-Streamen oder die Extraentscheidung)
  • jede-r kann Mitmachen beim #kunsttalk

wechseln zu Enterprise-Videokonferenzen mit Instant-Messaging und Content-Sharing – Meeting – Optionen

https://www.youtube.com/channel/UCrrySgaQ4OSqabo5cRDF8mQ?view_as

Accumulation: Searching for Destination, 2014 – 2016

Chiharu Shiota

Informationsgrundlagen für das Verständnis von Struktur und Entwicklung (sowie System-en) des Kunstfeldes (#kunsttalk) werden für das Verhalten, Teilnehmen und Teilgeben der Akteure interessant. Es regt zur Selbstreflexion an und bewahrt davor, in einem luftleeren Raum zu agieren bis zu experimentieren. Unmögliches zu verlangen, zu erwarten und zu wünschen. Wobei zunehmend Phantasie – Illusion – Zauber – Poesie – Geheimnis – Faszination – Magie – Ästhetik – Sinnlichkeit – Selbermachen – Assoziationen – Unverfügbares usw. der Gegenwartskunst im #kunsttalk interessieren. Zur Vorbereitung der Videokommunikation im „neuen“ Format ZOOM wird hier kurz pausiert. Dieser Wechsel wird das „Kinderspiel“ für die Anwender werden. Wir freuen uns auf den ersten Dienstagabend im Mai, den 05.05. 2020 um 19:00 Uhr.

Weitere Fragen werden auf Globalisierung und deren Rückfluss auf die Kunst zielen. Wie weit reicht Inklusion, und ja, wo ist diese mehr Wunsch als Realität?

Interessant ist, zu beobachten, wie sich Präferenzen gegenüber künstlerischen Medien (wie Geräten, Hilfsmitteln, Instrumenten, Enterprise-Videokonferenzen mit Instant-Messaging und Content-Sharing – Meeting per ZOOM bei (bildenden) Künstler*innen etc.) ändern.

Malerei und Skulptur sowie inzwischen auch Installationskunst und Fotografie dominieren das Interesse des Publikums selbst angesichts der von manchen ausgerufenen «Postmedia-Ära». Video und digitale Produktionen hingegen bilden das Schlusslicht der Präferenzliste. Ungeachtet des gesellschaftlichen Stellenwerts, welchen das Internet und die (virtuelle) Welt und Welten und (social media) Netzwerkkulturen mittlerweile gewonnen haben.

«Open Access» mit verschiedensten Zugängen, Möglichkeiten und Funktionen der neueren und älteren Geräten (Device), d.h. Mobiltelefone – Computer – Tablet etc. per »ZOOM« für den #kunsttalk schaffen und einrichten.

Ziel – Zweck – Nutzen: Teilnahme ist parallel – synchron – mit ZOOM möglich: mit oder ohne Kamera (Video) – mit oder ohne Hintergrundbild – stumm oder sprechend (Mikrofon) – schreibend oder teilend – beobachtend oder zuhörend – parallel sichtbar chatten – streamen – aufzeichnen usw.

https://docs.google.com/document/d/1FBRi95qF0KL9QBqcDdnwCPP0Xzal4PeKEbsOEwJ7L5Y/edit?usp=sharing

https://docs.google.com/document/d/1ROSiy7woW_BAO9XAGpeLHKUb7M3502QmRnxDaFtU5_k/edit#heading=h.38pxbihw2cgz

kinderleicht!

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#kunsttalk001 Allgemein artistic Research Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Echtzeit gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen künstlerisch forschen Kunstforschung kunstprozesse KunstSchaffen Medienmündigkeit

vorschauen auf #kunsttalks

Heiner Altmeppen
„GRÜNES UFER, GRÜNER SEE“
ACryl auf Karton auf Holz
26 x 23 cm










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#kunsttalk001

auto-bio-grafie

nur mit den auto-bio-grafie-n wird das KünstlerSEIN mit Werk möglich?!

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Kunst

#kunsttalk 01.27


#kunsttalk – Impression

vom 1. Oktober 2019 bis 30 März 2020 fand von
19:00 – 20:00 – 22:00 Uhr zweiwöchentlich am Dienstagabend
der #kunsttalk erste Staffel statt.

Birgit Matter – Andreas Peschka – Naomi Greenberg

luden hierzu via Gruppe auf Skype mit Videokonferenz und Aufzeichnung des #kunsttalks ein, der anschliessend auf YouTube veröffentlicht wurde.

es war demokratisch –

die Termine waren fixiert für die nächsten 6 Monate –

Vorgehensweise – Videoaufzeichnung – Prospektiven vorbesprochen


wo ablegen – Bild und Bilder malen oder/und zeichnen ✍️ – oder schreiben oder sonst wie installieren – performen – aufführen und ausstellen … in jedem Fall darüber sprechen und in keinem Fall nur „labern“. . . …

Jede-r war willkommen, der sich via Skype dazu einklinken wollte – Sprechen – Chatten – Zusammensein

https://join.skype.com/nuZTuLz4vzLp

videoaufzeichnung

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#kunsttalk001

#kunsttalk 14 – mit zwischen durch

#kunsttalk 14
zwischen durch
#kunsttalk zwischendurch
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#kunsttalk001

#kunsttalk 13 mit Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis von Andreas Peschka im Kommentar

Türöffner für #kunsttalk 14 und vorerst den letzten in dieser Session #kunsttalk 1.10 – 31.03.

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Ausstellung «#DieKunst» Essay Fotografisches künstlerische Forschung Kunst transdisziplinär

blogs 2015 – 2020

Quintessenzen im Fotografischen seit 2015

under construction

dokumentieren – archivieren – herstellen – erneuern – entsorgen – veröffentlichen, sonst wie entäussern, verschenken, verspenden oder verkaufen?

Aus welchen «Quellen» werden visuelle künstlerische (kunst-therapeutische) und forschende künstlerische Arbeiten heute geschöpft?

These: Jede «Künstler*in» schöpft heute selbst. Subjektiv und selektiv wird aus diversen «Quellen» und «Methodenrepertoires» genommen. «Bilder» werden angelegt, die Effekte sind verblüffend, weil sie ohne den elektronischen oder sonstigen Bildspeicher auskommen. «Workflow» und/oder «visuelles KunstSchaffen» und «Forschen» werden immer zusätzlich initiiert.

Anhand künstlerischer Arbeiten im zeichnerischen, malerischen, schriftlichen und fotografischen sowie den Videoaufzeichnungen wird heute – aktuell- bis zeitlich verzögert – kommuniziert. Mit Dingen und Material wird heute zeitgemäss bis unzeitgemäss visuell ästhetisch kommuniziert. Dabei wird immer kulturelles, ethisches und moralisches mit gezeigt. Retro- und prospektiv ergeben sich gehaltsästhetische Reflexionen. Oft schriftlich, mündlich, spontan oder geplant dazu. Neue künstlerische Aspekte, Erkenntnisse bis Ansätze und Formate können so entstehen, die für künstlerische Forschungsarbeiten, Performances und Ausstellungen genutzt werden. Damit neue Feature für die Praxis (oder auch Theorien und Philosophien begleitenden mit) entwickelt werden.

Storytelling wird zur «Information». Zeichnungen im fotografischen bis malerischen werden zum «Bildakt», der ästhetisch bis phantasievoll, assoziativ bis emphatisch kommuniziert.
«Essay» schreiben wird relevant.
«Re-search» wird brisant bis riskant. «Visual Literacy» wird immer schneller und dynamischer erfasst. Jede-r kann heutzutage Bilder zwischen denen früher Hunderte oder Tausende von Kilometern und Jahren lagen, einfach nebeneinander hängen. Und nur so in diesem Nebeneinander begann ich allmählich die Zusammenhänge zu erkennen. Und ich meine, nur ein Künstler, ein visueller Zeichen-Setzer, der nahe genug an der Praxis (und auch deren technisch-naturwissenschaftlichen Bedingungen) sich aufhält, kann dies so sehen. Dennoch weiss ich, wie verschlossen Künstler sind, wenn es um ihre Methoden geht – so ist es heute, und warum hätte dies jemals anders sein sollen. Die Bilder selbst werden das Material, mit denen Thesen bewiesen und belegt werden. Genauere Berechnungen so genannter »optischer Kunstgriffe« werden interessant.

Künstlerische Forschung wird hier sichtbar – (auch noch lücken- bis fehlerhaft und unverfügbar) ohne Edition – produziert – präsentiert – visualisiert – beleuchtet erscheinen.

Für «kollaboratives Lesen und Schreiben» – «künstlerische Forschungen» – kunstbasierte – Kunstforschungen etc. werden die Zusammenhänge und Kontexte experimentell-er, sobald damit angefangen wird.

Offene Wissenschaft und «Open Science» werden zumeist chronologisch in Zusammenhängen der jeweiligen Systeme und Systematiken sowie deren Versionsgeschichte-n erbracht. Einiges wird hier nach wie vor im Entwurfscharakter hängen bleiben. Da es zurzeit noch an Support, Begleitung und aktiven sowie freiwilligen Unterstützungen mangelt. «Open Access» ist bis 2020 zu 100% in der Schweiz und Europa anvisiert. Dies heisst offener Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, Materialien und «Informationen» im Internet.

Richtungsweisend für Künstler*in-nen und KunstSchaffende sowie die Kunst-Therapeut-innen in der »Schweiz«, die vermutlich auch in oder mit inter-nationale-n Diskurse-n „verankert“, „verflochten“ sowie „verwoben“ oder „verknüpft“ sind. Inwieweit es wichtig-er und relevant-er sowie bedeutend-er wird?

Cyperspaces weltweit: #Environment, #Freiraum, #Room für Meeting per zoom.us oder skype, #SmartSetting, #Kontext, #Chatline, #YouTube usw. welche Rolle wird es heute für die künstlerische Forschung spielen? Welche Rolle werden #OpenData & #DataLiteracy etc. für künstlerische Forschungsbemühungen spielen?

Erfahrungen und Erlebnisse m visuell-ästhetisch-künstlerischen bis performativen Handeln und Sprechen werden hier als «haptische Wahrnehmung» im Folgenden bezeichnet. Die Art und Weise oder the State of the Art sowie das Resultat und abschliessende Fazit werden heute häufig sehr schnell erwartet. Subjektive Erfahrungen und Erlebnisse der (inter-subjektiv-individuell-erfahrenen) Praxis benötigten Zeit und Engagement.

Subtexte und Bilder bleiben – als Analogien – bestehen?!

Geheimwissenschaft oder Alchemie?

Falls es sich hier zum Teil bildlich – im fotografischen und textlichen (Hypertext und Permalink) – sichtbar – herzustellen, zu verlinken und zu überschneiden beginnt. «Interferenz» wirken in jedem Fall.

Sobald das Forschen im künstlerischen bis fotografischen oder historischen beginnt.

Anzufangen, selbst mit den Geräten- und Management- und Kommunikationssystemen zu arbeiten und zu experimentieren. Hier ein- und anzufügen. Dort a-synchron zu trans-formieren. Zusammen-Treffen. Ohne selbstverständlich und natürlich die Kunst und das künstlerische bis kunstbasierte Forschen in Gänze formalisieren zu wollen:

Mit «Visual Literacy» im Fotografischen werden heute der «Bildakt» und »visuelle Kunst« behandelt. Mit filmisch bewegten Videosequenzen – mit oder ohne Text und Audiospuren oder Musik hergestellt. Die Merkmale, Qualitäten, Wissen und Er-Kenntnisse von Kunst (der KunstTherapie) werden heute eher selten audiovisuell – im diskursiven Gespräch über Kunst – aufgezeichnet.

Die Gruppe (Kunst der KunstTherapie) und der #Kunsttalk nehmen sowohl an sozialer «Gruppenkohäsion» als auch Adhäsion und Dehäsion laufend mit Teilnahmen und Teilgaben zu. Die Rezeptions- und Reflexionsgrade im Ästhetischen zu den Künsten und dem KünstlerSein divergieren logischerweise mit Zunahme an Beiträgen und Artefakten.

In Zukunft werden Werkstätten, Wohnzimmer, Labore, Ateliers, Küchen, Keller, Mansarden, Garagen, Büros, Fabriken etc. im Lokalen und Urbanen als alltägliche, banale, trivale und nur noch »dilettantische« Experimentierfelder gelten? Zu Asche, zu Staub oder im weissen Rauschen des Internets online „unter- oder zugrunde“ gehen? Wo beginnen die visuellen Künste? Wo hört Volkskunst, Popkultur, Werbung und Marketing auf und beginnt die Kraft der Kunst in die Gesellschaft hinein zu wirken?

Zu Asche Zu Staub ewiges Gesetz, doch noch nicht jetzt – Zeitstaub

Richtig.

Angeblich kann heute jede-r (generalisierte Jedermann und Jederfrau sowie Bot, Roboter, Alexa oder Siri, Google etc.) sprachliches und auch bildliches erkennen und sogar „wissenschaftlich“ analysieren. Dies fast genau so oder ebenso so gut oder sogar besser, schneller und präziser machen, wie der Mensch? Zeichnen, Malen und Fotografieren mit entsprechenden Programmen und Anwendungen sind heute kinderleicht herzustellen, zu produzieren sowie ins Internet zu posten sowie zu verbreiten.

Doch nur experimentale Systeme KunstSchaffender & künstlerisch Forschender geben zusätzliche

Informationen – Wissen und Kenntnisse – praktisch und faktisch zur «Oral history» – «Literatur» – «Visual Literacy» – «Wissenschaft» – «künstlerischen Forschung». Zumeist zum «Bildakt» im Fotografischen, der (besonders) subjektiv und individuell besprochen wird: Sobald die ästhetische «Kunstsprache» der Künstler*in-nen kommuniziert und/oder die künstlerischen Forscher*in-nen direkt, deutlich, anwesend dazu mit kommunizieren.

Dies kann komplex und kompliziert bis anspruchsvoll vernetzt werden.

TATSACHEN und ARTEFAKTE werden in kunst-therapeutischen und | oder künstlerischen «Smart» Setting der Künstler*in als «visuelle Kunst» sichtbar und evident. Zumeist mit »Wovon man sprechen und nicht sprechen kann…«

Visuell-künstlerische und ästhetische Forschungsbemühungen werden jederzeit sichtbare Ergebnisse, Resultate sowie das Fazit und die Pointe vorschnell oder abschliessend evozieren.

seit 2018/1 im Mittelpunkt: DAS BILD „Stoffwechsel mit der Wirklichkeit – Bildqualitäten“

Bislang wurde überwiegend erzählt und kommentiert sowie Erfahrungen ausgetauscht, selbst und zumeist handschriftlich mitgeschrieben. Notiert, entworfen und verworfen sowie liegen gelassen. Nicht mehr angefasst, vergessen und aus dem „Weg“ geräumt.

Fotografieren, einfügen, schreiben und verlinken werden oft auf später verschoben. Da es zusätzliche Arbeit bereitet, die kaum eine/r vergütet oder bezahlt. Oder freiwillig gerne erledigt. Die künstlerische Praxis des Malens und visuellen KunstSchaffens wird durch Schreiben und Forschen quasi unterbrochen, wie viele heute noch meinen.

#keinebrotloseKunst

Zum Beispiel:

Die zukünftigen Herausforderungen: «das Kunstversprechen und die Lebensgeschichte des Bildes», das Kunstversprechen von nur einem Bildakt und «Science Fiction» zu intensivieren, zu erzählen und aufzuschreiben. Falls der Bildakt – das Porträt, die Leinwand, die Landschaft, das Stillleben, die Komposition etc. – sowie der Rahmen oder die Rahmungen (»frames«) im Mittelpunkt visueller Kunstbetrachtungen sowie Rezeptionen bleiben.

Jede-r «künstlerische Forscher*in» und «visuell Kunstschaffende» dokumentiert, archiviert und speichert. Wobei heute gerade die Probleme der Speicherung immer aktueller werden. Parallel und nebenher sowie in der Art und Weise, wie aufzeichnet, aufbewahrt und gelagert wird.

Viele schaffen überwiegend für ihre künstlerischen (Forschungs-)Projekte, an denen sie beteiligt und die sie thematisch involviert sind. Heute wird zumeist «visuelle Kunst» und «künstlerische Forschung» als Ergebnis und Resultat «künstlerischer Prozesse» (oder kunsthistorischer Prozesse) als Buch oder Katalog etc. publiziert, als Ausstellung und Verkauf eröffnet. In Buchform als sogenannte Künstlerbücher werden heute Forschungsarbeiten überwiegend noch als sogenannte «Graue Literatur» oder «wissenschaftliche Literatur» gedruckt, veröffentlicht und verkauft.

Wird «wissenschaftliche Literatur» und «Science Fiction» nach Werktyp (Kunst- und Denkmaschine) für die visuelle Kunst – Künste relevant-er werden? Welches Forschungsdesign wird im Einzelfall oder Kollektiv angewandt? Welches wird sich bewähren? Zwischenzeitliche Postionen – Perspektiven und Richtungswechsel sowie Transformationen und Aneignungen der Künstler*in-nen und «künstlerischer Forschung» mit und ohne Subtexten, Konzepten und Plänen werden vermutlich zunehmen.

süss & giftig wie zuckerguss

haptisch berühren & einfügen

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  • Ausstellungskatalog

analog – digital – 2020

wie sinnvoll wird diese Differenz, Unterscheidung oder Definition bis 2020 für «visuell künstlerisch Forschende» in «OpenSource» und «OpenScience» des Internets und social media sein und/oder bleiben?

In erster Linie wird vermutlich der Modus 1:1 // – 1:2 // – 1:3 // – 1:5 // – 1:16 anstatt der Modus 1:N mit «künstlerisch zu forschen» herzustellen versucht.Um die «Authentizität» «Echtheit» «Tatsache» etc. zu verbürgen, zu beweisen, zu verantworten, zu bezeugen – letztendlich zu garantieren.

Ist es sinn- und wirkungsvoll das Unterscheidungsmerkmal, die Distinktion: «digital» und «analog» konsequent in der ästhetischen Kommunikation und im Sprachgebrauch der visuellen Künstler*in-nen zu löschen oder auszulöschen? Welchen Sinn erzeugen heute die Differenzen – analog und digital – in der Kunst (der KunstTherapie)?

Welchen Sinn und welche Bedeutung erzeugen heute deutschsprachige Wortbildungen – wordings – Metaphernbildung etc. im inter-nationalen Kunstkontext und Kunstdiskurs?

Die «künstlerische Performanz» ist darauf angelegt «visuelle Kunst» zu schaffen. «Kollaborativ und Miteinander» im Dialog, Trialog und auch Polylog zu sprechen, zu schreiben sowie im LIVE Streaming aufzeichnend zu veröffentlichen.

«Ästhetisch zu handeln und ästhetisch zu kommunizieren» über lokale Begrenzungen, Behausungen, Rückzugsorte und Nischen, Winkel und Ecken etc. als Bedingungen des «SmartSettings» hinaus: Kunst zu schaffen. Jede-r Künstler*in und die Künstler*in-nen stellen hier «künstlerisches Forschen» und «visuelles KunstsCHaffen» her. Sowohl zeit- und ortsgebunden sowie unabhängig davon wird es a-synchron im #kunsttalk gezeigt und besprochen. Wobei immer die anderen (mit) beobachten und (auch) urteilen.

NEUER ZUGANG oder nur die zusätzliche Verbindung, wir bitten in den Warteraum per Zoom.us

Wie beeinflussen die technischen Material- und Medienwechsel im Fotografischen durch Live-Streaming der Geräte (Devise): Mobil Phone, Computer und Tablets, beispielsweise die bildliche und textliche Gestaltung der Seiten hier in WordPress?

Bilder im Fotografischen

am Bildschirm (Display) der Mobiltelefone (Device) und auf den Kommunikationsplattformen im Internet wird heute viel gepostet. Zahlreich – quantitativ sowie qualitativ – wird immer auch ästhetisch kommuniziert und kommentiert.

(Materielles bis körperliches, zeichnerisches bis malerisches, visuelles bis sprachliches sowie musikalisches bis spielerisches und wissenschaftliches bis gehalts-ästhetisches und künstlerisches oder philosophisches zum Beispiel in der Mundart, Geste, Bewegung, Tanz, Spiel, Aktion etc. in – mit – durch die Handlung kommuniziert). Kommunizieren in der Kunst-Bildsprache und Ästhetik der Künstler*in und Künstler*innen wird wesentlicher. Und um Kunst- oder Stilvermittlung wird es HIER OFFENSICHTLICH NICHT gehen.

Quintessenzen im Fotografischen seit 2016

Unterwegs sein – ins Bild – ins Fotografische – setzen, war das Motto. Der anderen Künstler*in der Gruppe – Bildnisse des eigenen KunstSchafffens und künstlerischen Forschens – visuell-ästhetischen und direkt in Anwesenheit zu präsentieren und kommunizieren. Eventuell zu adressieren: Die Entscheidung der Künstler*in zum KunstSchaffen und künstlerischen Forschen.

kunst oder was? wird immer die Frage bleiben
KUNST oder WAS?

Gezeichnet, gemalt, gestaltet, gestrickt, gelismet, performt, inszeniert, fotografiert, gesprochen, getextet, gefragt und geantwortet und gereist wird vermutlich für das Begehren, die Sehnsucht, das Verlangen sowie die Sachen der Kunst. Die Interessen – den roten Faden und seidenen Faden – nicht zu verlieren und immer wieder zu finden oder zu suchen, um die Anschlussfähigkeiten kommunikativ zu erhalten. Am Faden, an dem einiges oder vieles – auch auf der Höhe der Zeit – zu hängen scheint. An die gesponnenen Fäden der Geschichte, des kulturellen Gewebes und der kulturellen DNA knüpft jede-r vermutlich anders an. Dies wird spannend. Wie werden heute Metaphern, Zitate, (fehlende) Titel oder Untertitel und Zusatzmaterial zum Bild heute aufgefasst? Wirkt es zu fadenscheinig, kalenderspruchartig und heuchlerisch für die Bildbetrachtung und das Bildverstehen sowie Forschungsvorhaben? Wie werden die weiteren Vorgehensweisen im Projekt Kunst der Gruppe (Kunst der KunstTherapie) gestaltet und vitalisiert? (Ohne visuelle Kunst nur formalisieren zu wollen). Kommt es der einzelnen Künstler*in mehr auf die Form oder den Inhalt / Content an? Wie findet heute die Verschränkung von Form und Inhalt in den visuellen Künste mit Anwesenheit statt?

In – mit – durch die Praxis

Praktiken des visuellen KunstSchaffens verbinden und verlinken – künstlerisches – wissenschaftliches – forschendes. Ob Handeln analysierend – präsentierend – visualisierend – realisierend – schreibend – reflektierend – sprechend etc., wir werden sehen. Die Zukunft vor Augen: den Bildakt retro- und prospektiv vor Augen haltend. Visuell zu bearbeiten: wo – wie – wann – wozu – warum – weswegen – weshalb und letztendlich für wen, interessieren nicht mehr. Die Definition der Zielgruppen als Publikum war kurzzeitig im Fokus.

Den freien, selbstständigen, engagierten und motivierten Künstler*in-nen und den künstlerischen Forschungsanliegen wenden wir uns aufmerksam zu.

Kunstmuseum Thurgau Kartause Ittingen Anfang 2016, Aargauer Kunsthaus Aarau, Basilica Bar Lounge Zürich, Schwarzcafe und Terrassen während der Manifesta 11 der Kunsthalle Zürich waren unter anderen die Stationen, die wir aufgesucht haben. Nicht ohne Grund haben wir uns in den Vorhallen der Museen getroffen.

Quintessenzen im Fotografischen seit 2017

Auf der Terrasse und im Eingangsbereich der Kunsthalle Zürich, des Kunsthauses Aarau, Luzern, Basel und Bern und im «Programm», Schwarzcafe, Cafe Gloria Zürich waren die lokalen Treffpunkte.

Wie wird das letzte Bildnis oder Selfie als Künstler*in aussehen?

Welche nahen Verwandten oder welches Mitglied der Familie hat gemalt, fotografiert und künstlerisch ästhetisch kommuniziert?

Wer war Kunst schaffend in der Familie? Gibt es Erinnerungsbilder, die bis heute die ästhetische Kommunikation beeinflussen?

Welches Kunstwerk als Bildakt war eindrucksvoll? Wird möglicherweise bis heute in Erinnerung gehalten? Welche werden vergessen?

Wer in der Familie hat gemalt? Wer in der Familie war künstlerisch tätig?

Welche Bilder anderer Künstler*innen hängen (bei mir) an der Wand? Welche Kunstwerke werden gesammelt? Welche nicht? Weshalb nicht?

Wie werden heute die Verbindungen, Kontakte und Beziehungen zu Künstler*in-nen gepflegt?

Quintessenzen im Fotografischen seit 2018

253 KUNSTFORUM Vom Sinn der Kunst

Wozu  Kunst?

Was kann Kunst?

Wie denkt Kunst?

brauchen frauen in visueller kunst und kunstforschung «schutz», um (nicht) als feminin – weiblich – oder als «guerrilla girls» – identifiziert und stigmatisiert zu werden?

https://artemisia.blog/2020/01/02/guerrilla-girl-aus-vorarlberg/

https://www.arte.tv/de/videos/063643-002-A/kuenstlerinnen/?fbclid=IwAR02HbHYhCsL8VKT4R119wfc8CcOzQEP24mFitK3Xlbtm2xtm5X5nY2ueG4

https://www.arte.tv/de/videos/063643-004-A/kuenstlerinnen/

jedwede kunstform wird aus sich heraus – und nicht aus der von aussen kommenden rahmen-bestimmung, begrenzung und erwartung vom sinn der kunst – zu verstehen sein. Die wird die Herausforderung:

Kategorien
#kunsttalk001

denk den alarm

Denkalarm – Denkalarm – Denkalarm _ – `

DACH – Architektur – LecturePerformance – Gewölbe im deutschsprachigen Teil EUROPAS – germanspeaking part of europa _ -` freischaffende Künstler (Gründer der Klausur – Zäsur – des Gedankens im Gedenken – bildlich, szenisch bis performativ – in jedem Fall frei gesprochen bis geschrieben und ja, gezeigt – gezeichnet bis aufgezeichnet) und jederzeit heute auch via social media zu erreichen:

«Denkalarm» als Seite

«Denkalarm» als Gruppe

Darüberhinaus Künstler – Kunstkritiker – Kurator – Aktionator – Gastprofessor – Abgeordneter – Kultursprecher und so weiter. Alles: um in jedem Fall dem »scheuen REH« namens Kunst näher zu kommen.

In den Spurensuchen hinterfragen wir den Kunstbegriff bis Kunstgriff an sich.

Werden wir über «Theoriegelände» und «Felder» sowie durch «Räume» und «Wälder» sowie #SmartSetting der Kunst zu geistigen Festungen wie ( ) spazieren? Wer wird an der Philosophie – Ästhetik – ( ) im deutschsprachigen Diskurs und Kanon vorbeikommen?

Bleiben wir beim Essay und #kunsttalk mit »Kunst und Wirkung«. Merklich skeptisch gegenüber verfestigten und institutionalisierten Zuordnungen, Paradigmen, Chronologien und axiomatischen Rahmenbedingungen, Referenzen und Rezepten, ja und auch Ideologien, die offensichtlich gegeben werden?. Die prononciertesten deutschsprachigen Künstler und Kunstschaffenden, die zur »Kunst/Wissenschaft/Gesellschaft/Finanzen/Wirtschaft/Kultur/Gewalt etc. Quer denken« – beginnen künstlerisch zu handeln, ästhetisch zu kommunizieren und schreibend zu kommentieren

Kategorien
Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme Essay Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen im Fotografischen Künstler*in Künstlerbuchseite künstlerisch forschen Künstlerische Forschung Kunst Kunstforschung KunstSchaffen Medienmündigkeit Metabilder Original Praxis des Schreibens Seite der Künstler*in Versionsgeschichte visuelle Kunst

gemeinschafts-katalog

Entwurf:

@Filterraum kommentierte am 22. März 2020 via Twitter:
das artikelbild sieht aus wie was ausgekotztes @Pymwater
@testa_alfred
@adloquii : Konzentrationsschwäche
@hansnoed Bundesamt: nicht schön
@BirgitMatter

und weitere werden kommentieren…

ich erlaube und gestattet mir zu gestalten, zu vergrössern und fett die Begriffe zu markieren, die relevant werden, da diese häufiger erscheinen, zitiert, erläutert, erklärt, aber noch selten definiert werden.

Bilder, Videos als Bildakte zur Verdeutlichung anzufügen : ob es nur dem Text beigelegtes zur Illustration werden wird?

ausgekotztes Bahnhofstrasse Zürich

Menu – Menü in 26 Buchstabenzeichen – foto – grafisches Material

Kochen als die älteste bildende Kunst beschreiben?
Peter Kubelka, 1934 in Wien geboren, mehr als nur Professor, der an der Städelschule in Frankfurt eine „Klasse für Film und Kochen als Kunstgattung“ hatte, zudem Koch, vergleichender Theoretiker, scharfsinniger Beobachter, Kulturanthropologe, Sammler, Künstler, Mitbegründer der Anthology Film Archives in New York, Filmemacher, Avantgardist, Musiker, Reisender und subtiler Theoretiker des Essens, hat das praktische Denken über das Kochen auf ein philosophisches Niveau gehoben und auf kulturenvergleichendeweise den irritierenden Nachweis erbracht, dass Kochen Kunst ist. Mehr noch, er hat die vorschnell benannte Unterscheidung zwischen Mensch und Tier ad absurdum geführt und durch den geweiteten Blick auf andere Ess- und Kochkulturen die gefährliche Enge eurozentrischer Betrachtungen und Wahrnehmungen vor Augen geführt. Er gab zahlreiche Interviews, schrieb Texte etwa über „die essbare Metapher, die Kommunikation einer nicht wortgebundenen Weltanschauung mit Beispielen zum Ansehen, Anfühlen oder Verkosten“....
Peter Kubelka

https://www.qiio.de/meinung-ist-kunst-mit-lebensmitteln-ein-ethisches-no-go/

https://www.kunstplaza.de/kunstlexikon/art-o-gramm-was-ist-eigentlich-performance-art/

https://www.sueddeutsche.de/stil/kunst-mit-lebensmitteln-bei-anruf-suess-1.1537261

«Ausstellungskatalog»

A:P: Einen starken Eintopf: im Topf aber nicht Eingekochtes sondern gemeinsam zu garendes Allerlei, ja genau beliebig, zufällig; nahrhaft sich gegenseitig durchsetzend, bunt, ein Duft davon, Meta. Immer wieder kosten, immer wieder steuernd: es kommen Wirbel auf, ein Rühren, und immer wieder ein Aufmerken: was ist denn nun dieses zu kosten. Also gut, der große Topf, mitwachsend, von Herd zu Herd: Aber was dann diesbezüglich: Katalog: Ausstellungskatalog?

gemein-schafts-katalog, der (nur) im Internet veröffentlicht – online – jederzeit auszudrucken ist. An die Wäscheleine gehängt werden darf – drinnen oder ja, draussen – damit dieser anderswo – im Kontext räumlicher Bedingungen und Verhältnisse des Geländes und der «Landschaft» – sehenswürdig und erkennbar wird.

Situationen künstlerischer Performance und Arbeit am gemein – schafts – katalog dieser visuellen und ästhetischen Kommunikation – werden nach wie vor sowie zurzeit im #kunsttalk – #smartsetting – #experimentieren – #forschen – #künstlerisch – #kunstbasiert fortgesetzt. Da es zu «Grundlagen» – Ansätzen und Erkenntnissen – beitragen wird, die erklären helfen,

wie sich Kunst verändert, sobald sie als forschende Gemeinschaftsleistung verstanden und aufgezeichnet wird!.

Hypothesen und Forschungsfragestellungen werden sich zusehend zu Working Papers / Arbeitspapieren entwickeln, die dem Künstler und Wissenschaftler sowie distanzierten Beobachter gleichermassen verständlich werden (könnten). Sowohl asketische Logiker und Analytiker als auch mystische Artefaktiker und bildende bis darstellende Künstler werden auf ihre Kosten kommen. Sowie die vernunftbetonten, selbstbestimmten, autonomen und freien Personen und Menschen, die – Kunst und Forschung – interessiert. Wahrnehmen im Sehen. Hören. Denken. Handeln. Erzählen bis Erklären. Gemeinsam schreiben. Aufzeichnungen, Inhaltsverzeichnisse, Videocuts und Formate werden folgen. Es noch sichtbarer, offensichtlicher, vitalisierender, effektiver bis automatisch herstellen?

A:P: Da wüsst ich mal gern, was denn für Kosten aufgewandt wurden, die hier wwweh-schreibend/bildernd aufgewogen werden sollen, nach billiger Forderung? Oder ob es nicht hätte heißen müssen: auf’s Kosten kommen, als eine intensivere Art von, auf den Geschmack. Mithin halt würd uns auf das Gerechteste jene Aufmerksamkeit zuteil, die Geschmackstester, gar Gourmets einem Kostbaren an Augen-Zungen-Nasen-Arbeit einverleibend und aneignend zukommen lassen — und noch über Rest, dem Teesatz und «Kompost», sich orakelnd hermachen.

B:M: Ja, dies wüsste ich auch gerne. Die Kosten für WordPress sind bekannt. Die Kosten für Ästhetische Geschmacksurteile und Geschmacksbeurteilungen kaum. Auf’s Kosten komme ich jeweils, sobald ich anfange. (1) Ohne Name ist der Anfang des Himmels und der Erde (2) ‚Nichts‘ ist Name des Anfangs von Himmel und Erde (George Spencer Brown). Wie gliedern – wer gliedert diesen Text – Inhaltsverzeichnis und Index? Okay – können wir später machen. Vorerst schreiben. Später die Aufbereitung für die schnelle Durch- und Übersicht: macht das Sinn?

Wie die Ansätze in- und gegen sowie miteinander oder auch ineinander greifen – nacheinander – aufgeblättert – aufgefaltet oder aufgefädelt werden. Kaum, wie Zuckerwatte verwebt und versponnen. Wie farbige Zuckerperlen auf die Gummischnur gereiht. Die übrigen Zuckerkrümmel, -körner oder -kristalle werden aufgefegt, die zuvor auf die Unterlage gestreut wurden. Die grüne Schneideunterlage – mit oder ohne Innenkern – trägt sichtbar weisse raffinierte Zuckerkristalle, die zuvor aus den Zeitungsseiten geschüttelt und gestrichen wurden. Auf dem grünem Kunststoff werden sie gut sichtbar für den Genuss als Augenschmaus. Im Einzelnen auch offensichtlich erkennbar. Die Millimeter-Einteilung auf der speziellen Oberfläche, die das Ausrutschen des Messers verhindert. Die Unterlage wird nicht geknickt. Vor Sonneneinstrahlung und dem Tageslicht geschützt. Als Mouse Pad kann sie eingesetzt werden. Die Schneideunterlage, die ich für die künstlerische Arbeit nutze, liegt zurzeit funktionslos unter dem Bett. Sie wartet geduldig auf den nächsten Einsatz.

A:P: Wie raffiniert! Anders gedreht geht es auch: Kaum wie Zuckerperlen, wie ich sie von Kiosk der Badeanstalt holte und vom Handgelenk knabberte in einer vom Süßen abgelenkten eigen-Zärtlichkeit, die ich 10jährig, dünnhäutig nicht zugegeben haben würde, mithin doch also der Zuckerwatte weich klebrige Widerspruch zu den distinkt zur Neige gehenden Perlen. Imaginierend tauchen, statt zu messen. {Zuckerwatte Topos weiter verfolgen}

Derweil werden die versandten Gedankenbilder (der Textseiten des Linden-, Eichen- und Kastanienblatts) aufgeschichtet, entfaltetet und handgreiflich glattgestrichen. Das Verpackungsmaterial des «Zuckerbergs» (mit Rotwein übergossen, mit Caramel überzogen)

#kunsttalk zwischendurch

In der «Zuckerbergwelt», sobald wir im Internet – social media – facebook – twitter – instagram – youtube & co online – anwesend – sind? Oder zum Beispiel bei «genderopen» versuchen diese Textsorte des Gemeinschaftskatalogs einzugeben?

Postkartenmotive: Frauenporträts oder Frauenmodelle an der Schrankwand
Trivialkunstsammlung
©trivialARTcollection-bimatter-2013

Wie an eine Wäscheleine wurden diese Postkarten nicht aufgehängt, dazu fehlten Leine und Klammern. Diese Postkarten – genauer Kunstdruckpostkarten – an der Schrankwand des Durchgangs oder Tunnels sind eher axiomatisch gesetzt, ausgerichtet und mit Tesafilm punktuell angeklebt. Sie ergeben Ausschnitte aus dem Koordinaten- oder Ordnungssystem, die nach einem – nämlich meinen – ästhetischen Geschmacksmustern zusammengesetzt sind. Nicht zufällig und willkürlich, sondern bewusst und überlegt entschied ich mich – sowohl beim Kauf der Karte als auch beim Ankleben. Könnte es jederzeit begründen und erklären: weshalb – wieso

  • künstlerische Arbeiten mit Text-en und Bild-ern – entstehen
  • bestimmte Wissensordnungen sich verändern, Forschungsgebiete sich erweitern und andere Möglichkeiten der «knowledge production» entstehen
  • Forschungsresultate und -ergebnisse – so weit entfernt sind
  • Mit Abstand: Wissenschaft und Kunst (Systemlogiken)

die bislang hier nur aufgelistet und als Zettel an die Wäscheleine in den WIND gehängt werden. Hierbei kommt es nämlich darauf an, wie Bilder – mit und ohne Text – in Zukunft gemeinsam – nicht nur produziert sondern geschaffen – gesehen und gelesen werden.

Künstlerisches Zusammensein: um der Kunst zu dienen?! Was für ein Quatsch und Unsinn! Welche fixen Leitideen werden dazu kommen? Befinden wir uns im Zeitgeist der Diktatur: #Kunstdiktatur, #Gesundheitsdiktatur, #Kapitaldiktatur, #Technologiediktatur usw. oder im Ausnahme- und Notzustand?!

Oder wird nur der besondere Fall = Sonderfall behandelt?

Parallel beginnen Andreas Peschka und Birgit Matter zu lesen: Science Fiction Romane. David Foster Wallace „Unendlicher Spass – Infinite Jest“ von 1996 – in der deutschen Übersetzung von 2009 – sowie die Kunst- und Denkmaschine von Dietmar Dath „Niegeschichte“. Auch um andere Bücher – zu lesen – zu besprechen. Die Entscheidung (Bifurkation) trifft, setzt und markiert jeweils der Künstler formal bis farbig.

Jede-r kann heute schnell die Grenzen der Sprache oder des Sprachlichen anzeigen. (Wer über NEUES redet, muss neue Wörter dafür finden?! Aber es muss immer an Altes anknüpfen, oder?! Damit es verstanden werden kann?!). Jede-r kann Grenzen anzeigen: akustisch – haptisch – gestisch – retinal – visuell sicht- und verstehbar. Jede-r kann die Grenzen des Vorstellbaren, Phantastischen, Hörbaren, Greifbaren etc. anzeigen. Um in den Sichtweisen – auf die Sache, die Dinge und das Zeugs an sich – eventuell allgemein gesprochen zur Ruhe oder in Unruhe, Bewegung und Dynamik zu kommen. Die neuen Sichtweisen der Situation zu erkennen. Methodenlehren befassen sich damit, wie man zu klaren Sachverhalten gelangt oder gelangen kann. Dieser Anspruch wird widersprüchlicher, paradoxer und unsinniger zugleich!!!

Wird die Form bevorzugt oder die Formen der Unruhe – Störungen – Irritationen? Oder werden die farblichen Zonen bevorzugt, um über den Sachverhalt auf zu klären oder den Sachverhalt zu erklären? Wem und wozu werden diese Aufklärungsversuche dienen?

Sobald und wenn bildliche und textliche Gestaltungen gemeinsam & zusammen, kooperativ & künstlich bis künstlerisch forschend (weiter und tiefergehend) erzeugt werden?! Wird die Aufmerksamkeit auf den durch die Kunst hervorgebrachten Effekt gerichtet?

A:P: So nah wohl nicht, daß Neues sich einschlingend mit Altem verknüpft, wo es doch zum Abriß heftig davon abstemmt, fortspringt, um im individuellen Moment abdriftender Loslösung abgesondert sprachlos eigen sein zu können. Lächerlich die Bemühungen aus dem Alten heraus einfangend nachzufassen. Hierher müssen sie erst mal kommen!

„Versteht mich nicht!“

„!“

Qualitative Forschungsverfahren begründen ihr Vorgehen in Abgrenzung zu quantitativen Verfahren mit dem besonderen Charakter ihres Gegenstandes: Qualitative Forschung re-konstruiert Sinn und/oder subjektive Sichtweisen, die im Einzelnen sehr unterschiedlich gefasst sind und werden: “subjektiver Sinn“ – “latente Sinnstruktur“ – “Alltagstheorien oder subjektive Theorie“ – “Deutungsmuster“ – “Wirklichkeitskonzepte oder -konstruktionen“ – “Muster“ oder “narrative Identität“.

Forschungsauftrag ist Verstehen: gearbeitet wird mit bildlichen und sprachlichen Kommunikationsträgern – Äusserungen – bildlichen und sprachlichen Handlungen. ‚Symbolisch vorstrukturierten Gegenständen, die einen allgemein bekannten Basiswert (z.B. Würfelzucker, Eier) besitzen. Mit (hand-)schriftlichen Texten (z.B. an der PC-Tastatur) – “geronnenen Formen“ – ‚Zeichen, Zeichnen, Zeichenakt in Zwischenräumen‘, die fotografisch gefilmt und aufgezeichnet werden. Öffentlich zugänglich gemacht. Der Gegenstands- und Gattungsbereich (»Instant Kunst«)

Eric Hattan. Courtesy of Kolumba

Copyright: Eric Hattan, Basel
Foto: Stefano Schröter, Luzern

kann auch als Denkfigur für soziale Skulptur oder Neue Soziale Plastik verstanden werden. Kommunikation und Offenheit sind der “kleinste gemeinsame Nenner“: Zählen, Rechnen und Messen (der methodische Zugang in der standardisierten quantitativen Forschung). Die qualitative Forschung hingegen zeigt: wie Raum für Äusserungen des differenten Sinns und deren Bedeutung geschaffen wird. Die folgenden Bedeutungen des Sinns sind kaum “objektiv“ gegeben, wie jede-r weiss, sondern werden durch subjektive – intersubjektive – Aktionen – Interaktion der Menschen und Personen gebildet. Sie sind nicht zufällig und einfach beliebig – sie werden konstruiert und kommuniziert.

@Andreas Peschka, unknow artist, Quelle Pinterest

Da Einzelerscheinungen (Phänomene – Meme) als Indikatoren – Anhaltspunkte – Vektoren – Träger der Kommunikation in Beziehung stehen und in einem Ausstellungsraum in Beziehung und Verbindung gesetzt werden. Zumindest zu einem – zu Grunde liegenden Ansatz – Grundsatz (A priori) – Regel – Gesetz – Ordnung – Plan: Konzept, Muster, Schema, Konstruktion etc. subjektiver ästhetischer Kunsterfahrung – Kunstbetrachtung – Kunstverstehen. Die These und die Annahme dieser qualitativen Forschung ist (mir wird milchglasklar bewusst, weshalb ich soeben über diesen Satz mit oder ohne Schreibfehler gestolpert bin; es lag kaum an der Beschreibung, Erklärung und den Kenntnissen zu qualitativen Forschungsverfahren, deren Methoden und Bemühungen oder deren Berechtigung in den Human- Sozial – Kulturwissenschaften sowie der Soziologie etc. Sondern an dem Verb bei dieser These und Annahme, die eben keine Fragestellung: ist! Denn dies kleine Tu-Wörtchen stellt fest, stützt ab und sichert. Hiermit wird die These und Annahme nicht nur aufgestellt, sondern sogleich «felsenfest» behauptet: das ist so und zwar genauso – und nicht und in keinem Fall anders. Und einiges oder viel dazu unternommen wird, zu beweisen: wie wahr das (es) ist oder wie das (es) wahr wird).

Eric Hattan, Basel St. Jakobshalle „Unverrückbar“ https://hattan.ch/home/

Dennoch: auch nach dieser Information stimmt irgend etwas weiterhin nicht. Es ist die ungewöhnliche Form der Betonstütze, die das Prinzip der Säule grundsätzlich auf den Kopf stellt: das Kapitell, hier der Findling, liegt unten, wo diese Säule zudem dünner ist als oben.

Es ist das Spiel mit den Erwartungen, das den Betrachter so verwirrt: Im Gegensatz zu dem Stein, der mit 24 t Gewicht praktisch unverrückbar ist, ist die übliche Konstruktion komplett umgedreht.

Und, zumindest gedankliche Bewegung ist in diesem Kunstwerk drin.

ZUERST DER STEIN – «Unverrückbar» Kunst und Bau von Eric Hattan in der St. Jakobshalle Basel als Video zur Bewegung

: durch die Einzeläusserungen hindurch lassen sich zugrundeliegende künstlerische Muster und/oder das Konzept und kunstbasierte Konzepte identifizieren. Denn einerseits sind die Einzeläusserungen Ausdruck dieses zu Grunde liegenden Musters oder Konzepts, andererseits wird das Muster und Konzept durch die Vielzahl seiner Äusserungen und Aufzeichnungen erfasst, transformiert, eventuell adaptiert bis zu angeeignet sowie in Erinnerung behalten. Es wird demnach keine dauerhaft fixierte, feste und stabile und abgesicherte Struktur, die hier gezeigt und im Weiteren besprochen wird!

 

Fast perfekt fertig.

Video-Aufzeichnung zum gemeinschaftskatalog 01 – den Anfang nicht geschnitten

Silber-halo-genid-Kristalle – heute «Mikrokristalle» – und auch Zuckerkristalle sind empfindlich für auftreffendes Licht. Ihre Größe ist sehr unterschiedlich. In der Regel sind sie viel kleiner als 1/1000 mm. Und ihre Anordnung innerhalb der Gelatineschicht ist eher zufällig.

(Um filmübliches, transparentes Trägermaterial – z. B. Acetat, Polyester, früher die feuerempfindliche Nitrocellulose – lichtempfindlich zu machen, werden Kaliumbromid und Silbernitrat in flüssiger Gelatine gelöst (Silberbromid entsteht, ein lichtempfindliches Silberhalogenid), welches auf das Trägermaterial gegossen wird. Es bildet sich das feine Netz aus Silberhalogenid-Kristallen, die aus gleichmäßigen Gittern aus Bromionen und kleinen Silberionen bestehen. Durch Erhitzen wachsen die Kristalle zusammen und die gleichmäßigen Kristallgitter werden etwas gestört. Aber genau diese Störung ist sehr wichtig für den fotografischen Prozess, denn dadurch verlassen permanent Silberionen die ursprünglichen Plätze auf ihren Kristallen).

Das latente Bild

Kristalle_2
extrem winziger Teil davon, extrem vergrößert

Auswirkung der Belichtungzeit


Trifft nun Licht auf das Kristall, so werden von Bromionen Elektronen gelöst, die ebenso wie die freien Silberionen beweglich sind. Die freien Elektronen und die Silberionen re-kombinieren und es entsteht elementares Silber. Aus einer Vielzahl winziger Silberatome (metallisches Silber) entsteht auf unserem Filmbild auf diese Weise das so genannte latente Bild.

Das Bild ist auf dem Film festgehalten, aber noch nicht entwickelt. Es kann, wenn es weiterem Licht ausgesetzt wird, auch wieder zerstört werden. Bei der Entwicklung wird schließlich um die kleinen Silberhäufchen herum weiteres Silber abgeschieden. Dadurch entstehen an stark belichteten Stellen dunkle Bereiche. Die restlichen Bereiche werden beim Fixieren ausgewaschen und werden transparent.

A:P: Transparenz macht Unsichtbar.

B:M: JAAAA!!!

B.M: Bei Michael Hampe hatte ich es gelesen – müsste die Quellenangabe hierzu noch heraussuchen. Was machen wir hier: die tatsächlich gemachten Erfahrungen (fiktional) transformieren und ohne normative Absichten zu (re-)produzieren? Die «Form des Körpers» – die «Form der Skulptur» – die «Form der neuen Sozialen Plastik» (neu) inszenieren und in Szene setzen?

Unfertiges und bewusst Antiperfektes werden automatisch zu Artefakten

Kulturgut und Kulturgüter aus Nahrungs- und Lebensmittel werden automatisch zu Artefakten der Gegenwartskunst. Resultate und das Fazit der künstlerischen bis kunstbasierten Forschung werden heutzutage automatisch zur Kunstforschung oder für die Kunst- und Kulturwissenschaft genutzt? Aus laufenden künstlerisch-forschenden und kunstbasierten Projekten und/oder der Kunstforschung werden sie hier möglichst sicht- und lesbar dargestellt: Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Plastiken etc. im Fotografischen bis Filmischen mit und ohne zusätzlichen Text.

Fragmente und Fragen:

  • Werden sie zu ästhetischen Körpern, Programmen, Formaten, Serien und/oder zum Manifest oder Plan?
  • Werden sie hierdurch zu Kunstwerken mit Quellencode?
  • Sobald sie angeschaut – ausgedruckt – aufgehängt und veröffentlicht werden?

Das architektonische Zentrum wird vorerst dies Content – Management – System WordPress sein: SOBALD WIR ONLINE SIND. Die Philosophie wird die „Mutter“ der Logik: Sprache und Erde. Die Zone für medienphilosophische Exkursionen, um zu zeigen, wie heute über Kunst, Farben und Form-en gedacht, gesprochen und geschrieben, geredet wird und werden könnte. Kritische Fragen werden – in jedem Fall – die Werkzeuge für die Toolbox sein. Die objektorientierte Programmierung wird zum „Vater“ für das ästhetische und bildgebende Kunstschaffen. Hierdurch wird eventuell WordPress mehr und mehr zum führenden Autorensystem in Zukunft werden?! Ich will nicht führen! Ich will Autor und Schriftsteller, visuelle Künstlerin und Forscherin – künstlerisch & wissenschaftlich – sein:

A:P: Du bist ja noch echt hart drauf! Ich höre schon die Fragebögen knistern, die wir an uns selber verteilen! Und dann kommen die Analysen: quantitativ und qualitativ (37:40)-

Begin (document) / frontpage – frontmatter / make title / list of figures / list of tables / table of contents / mainmatter – chapter – appendix – backmatter – end (document).

A.P: tradieren der Konventionen der Buchdruck Kultur – wie im Kino – erzkonservativ – mal‘ sehen.

Homepage & Content – Management – Systeme werden zunehmend zum experimental System mit Möglichkeiten für’s künstlerische Atelier, die Schreibwerkstatt und das Basiscamp, Labor sowie Studio im Design der Smartphone Version «mobile first». Das Smartphone muss zur Hand sein, sobald es heissen wird: «what’s the matter»?.

Die Frage, die hinter alldem und den #kunsttalks steht, lautet:

„Wodurch wird eigentlich Kunst zu Kunst und/oder Gegenwartskunst?“ Wodurch wird Forschung zu Forschung und/oder Wissenschaft?

Oh, du heilige Programmatik —

B:M: Geschichten setzen den Lauf der Dinge und die Abfolge der Bilder von Menschen hinter und unter sowie neben ein-an-der. Chronologie wird zum Fluss, dessen Bett sich kaum verändert. Es wird mehr zur Routine als zur Notwendigkeit. Denn Geschichte zu schreiben ist keine Wissenschaft, die Regeln folgt. Allerdings ist sie auch noch keine Kunst – Potpourri an Meinungen – der kaum, wenig oder gar nicht spezialisierten Künstler. Sogenannte Generalisten haben es heute schwer, denn sie können nur kompensieren und improvisieren, was an Orientierungswissen verloren gehen wird.

Projekte beginnen hier:

B:M: Anfangen bezeichnet und definiert Erwartungen? Ja, ich komme mit «Erwartung». Es kommt eventuell auch ganz anders. Der Kreis-Verkehr könnte jeweils auch anders aussehen_ // mir geht’s um die besseren Alternativen – Optionen – Möglichkeiten:

A:P: Birgit kommt mit Erwartung – irgendetwas mit dem es anfängt, dies klingt und tönt so zielgerichtet auf Erfüllung und Ausrichtung konzentriert – dies öffnet nicht, sondern schliesst sofort ab.

B:M: an das Original: wirkliches – echtes – wahres – reales – einmaliges – schönes und künstlerisch – fast Perfektes (Perfekt bis Perfektion ist vollendete Vergangenheit) bis Antiperfektes als Artefakte (aus den laufenden 16 Projekten heraus auszustellen). Um nur und ausschliesslich das Beste(!) zu zeigen: Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Plastiken, Masken, Fotografisches bis Filmisches und Texte, Dokumente und Bücher, die zum Kunstwerk mit Geschichte, Revisionen und Quellencodes werden. Ich nenne es deshalb kurz: «what’s the matter»

A:P: Das ist interessant, Du beginnst mit Erwartungen. Ich eher nicht. Ich bastel mir sowas wie ein Ökotop, eine Landschaft. Die werde ich bereisen. Sie entwirft Details, wie z.B. Sehenswürdigkeiten, die ich mitnehmen will, wo ich am Ende gewesen sein will, aber wenn nicht, dann auch nicht.
Ich steile vor allem nicht auf: wahr, einmalig, etc – was heißt das schon? Hineinstolper-Upps: Falsch angefangen – Beckett im Kursbuch Nr. 1.

Video-Aufzeichnung zum gemeinschaftskatalog 02

Künstler ködern https://alaska.si.edu/record.asp?id=66 mit dem Ice Scratcher – das Bild

Ice Scratcher

[…] dass sich die Wahrnehmung feiner abgestuft entwickeln wird. Vermutlich wird das, was wirklich «weiss» war, plötzlich noch leuchtender erscheinen. Je sensibler Weiss wahrgenommen wird, desto […]

Annäherung und Anschleichen des Eskimos mit der Benutzung des Ice Scratchers (Seehundkralle) an die Robbe – die seltsame Hand berührt den Schnee auf dem Eis – sie wollen, dass wir konkurrieren?

B:M: warten – warten auf? «Samuel Beckett»? Du beschreibst es mit Basteln. Mit Basteln kenne ich mich aus und mit dem Reisen auch. Doch Reisen und Tourismus sind zurzeit durch die Ausnahmesituationen und Ausgangssperren in Europa lahmgelegt – aufgrund der Pandemie durch den Virus «COVID 19» weltweit – ‚One World: Together at home‘ verordnet und weist an: zuhause zu bleiben. Doch, was wird da-:nn sehenswürdig – was wird zur Sehenswürdigkeit: zum Bildmotiv an diesem und einem anderen Ort?! Für den Augenblick und die Dauer, sobald reisen in die Landschaften –nicht Phantasie und Fantastik – unterbunden wird? Wie stellt die Landschaft und/oder Phantasie Sehenswürdigkeiten für Reisende, Touristen sowie Daheimgebliebene her, die zuhause am Tisch sitzen bleiben? Die Kursbuchseiten «Falsch anfangen» von dir – Andreas – fügen sich hier herrlich ein, die ab dem 10. Juni 1965 erhältlich waren. Und auch als Fehlstart zu übersetzen wären. Richtungslosigkeit und Menge an Raum für Interpretationen werden mit dem Kursbuch seit 1964 eröffnet. Im Juni 1965 begann ich zu laufen. Faktennarrativ – uninteressant – »sprachlose (nonverbale) Intelligenz« –

BAND 266 KUNSTFORUM
Die Kunst des Gehens
sinnlich – anarchisch – eigensinnig

„Spazieren muss ich unbedingt, um mich zu beleben“ – Robert Walser verstand Gehen als ästhetisches Verfahren und als unerschöpfliche Inspirationsquelle, ohne die er nicht schreiben konnte. (Robert Walser Der Spaziergang 15. Auflage 2019 Suhrkamp Zürich & Frankfurt am Main). Für die leidenschaftliche Wanderin Simone de Beauvoir war jeder «Ausflug ein Kunstwerk». Und (Zuckerberg), auch Mark Zuckerberg oder Barack Obama nutzen „Walking Meetings“ für ihre Besprechungen, um innovatives Denken zu fördern.

(Wann, wodurch und wie wird Denken innovativ?)

In der Kindheit einst mühevoll erlernt, erscheint uns Gehen als Bewegungstechnik im späteren Leben so selbstverständlich – ein im Alltag uns unbewusst begleitender Existenzakt. Dass Gehen so viel mehr ist als Fortbewegung, zeigen (die hier gesammelten) Beiträge, die das künstlerische und kulturelle Potential nicht nur des Gehens oder Voranschreitens erforschen.

Dieser Themenband blickt auf das ästhetische und poetische Verfahren, das diesen Existenzakt in der Kunst und in angrenzenden Bereichen wie Tanz, Land Art, Performance-Kunst, Film, Fotografie, Literatur, Philosophie begleitet.

Vom anarchischen Bewegen bis zum sinnlichen Flanieren: im Moment des Gehens zeigt sich ein poetisches Konzept, das sich der Beschleunigung unseres Lebenstempos widersetzt.

«Spaziergang»

Aus diesem Grund gehe und spaziere ich fast täglich ins INTERNET – in den CHAT – in das Meeting

A:P: Habe ich auf der Startseite von http://vorversion1.geopoet.de/
[http://enzensberger.germlit.rwth-aachen.de/kursbuch.htmlhttps://www.spiegel.de/kultur/literatur/feuilleton-institution-kursbuch-wird-eingestellt-a-559115.html]

Womit eigentlich? Angefangen. Das ist interessant, Du beginnst mit Erwartungen. Ich eher nicht. Ich mach mir sowas wie eine Landschaft, eine Topographie.

B:M: Topographie – „die Landkarte ist nicht die Landschaft“ – Tomographie – Tomografie. Bildgebende Verfahren und Schnitte – schreibend bis beschreibend. Bastelsituationen? Nicht der Bastel-, Kaufmanns- oder Bauchladen! Heute spricht man eher von Onlinestore oder -shop. Kunststoffdispersionen? Was wird aus der «Angst vor dem Apparat»?

A:P: Eine karte des Landes im Maßstab 1:1. Wie man sie macht, wie man sie nutzt, wie unmöglich eine solche ist (?zu sein scheint).

A:P: Den Finger des Geistes auf der Landkarte ausführen.

A:P: Es gibt diese Übergänge zwischen den außen und den innen durchwanderten Landschaften. Überhaupt kann ich sie kaum mehr anders erleben, denn als Interferenzenschwimmer. Gibt es ein Wanderschwimmen, Wandertauchen, wandernd in Lösung gehen und sich in gleicher Bewegung zusammenfinden? Ach, „Paddler“ heißen im Perry Rhodan Universum Extraterristrische, die fremde Stofflichkeiten annehmen können, die eigene Struktur dabei aber nicht verlieren. Sie reparieren komplexeste Maschinen. Ist auch eine Maschine eine Landschaft?

B:M: Nun, versuche bei Google das Hintergrundbild zu wechseln, die erste Kategorie, die mir zum Wechsel angeboten wird: LANDSCHAFT!

Wenn es ein Land gibt, dass bekannt ist. Wenn es nicht bekannt ist, dann ist es um so irrer beim Betreten. Erstreckung und Raum – Landschaften sind für mich: immer abstrakter – offener – erstaunlicher geworden – Mikro – Meso – Makro Ebenen. In dem Moment, wo man sich einlässt: viele „Strukturdinger„. Speziell, wenn man Musik hört. Die werde ich bereisen. Es gibt Details, wie Sehenswürdigkeiten, die ich evtl. mitnehmen will, wo ich am Ende gewesen sein will, aber wenn nicht, dann auch nicht.

Insgesamt stehe/steile ich nicht auf: wahr, einmalig, o.ä. – was heißt das schon? Fiktion ist’s, die Wissen schafft. Bin nicht der Bannerträger für solche Sachen, Werte …. Oder doch, flattern lassen, was ist das für ein Wind? Sobald etwas digitalisiert wird – z.B. ein analoges Gemälde, Besuch im Museum, wird per Digitalkamera aufgenommen und gelangt ins Internet. Stellt man sich vor, wie es flitzt, knallt, kompliziert verzweigt auf viele Empfänger. Ein Tropfen Code verbreitet sich im Gewebe.

A:P: Mein Schreibtisch war im Wohnzimmer. Hinter den Büchern lief die Gardine des Fensters noch etwas weiter. Ein Store kleiner, weißer, harter Kästchen, langweilig, aber in den Gedankenpausen, mit meinem Pelikanfüller, nein die Tinte war blau, auch wenn sie wie Blut aus der Feder floß … brauchte ich bloß die Spitze an eine der Kreuzungen halten und beobachten, wie sich die Farbe im Stoff ausbreitete. Kästchen um Kästchen Quadrate fraß, doch bald als runder Fleck, immer als runder Fleck, immer langsamer, auch wenn ich mit Geduld und immer auf der Hut, die Mutter könnte gerad hereinkommen und sehen, wie ich lernte —

A:P: „Man stellt es ins Internet“? Was, stehen statt eilen? Stell dir vor, d.h. als ein Vorkommen. Ausdehnung, Verdichtungen, Senken, Höhen, Falten, Reichweite. Wenn so, kommt etwas Statisches bei raus – wie bewegt auch immer. Träges Beharren, der Überall-Speicher. Nicht eilen, sondern warten! Es wird von Speicher zu Speicher verteilt, Kopien in Ablage, also eher gelegt. Die Speicher sind mehr oder weniger stabile Regale, tragen mehr oder weniger verläßlich, sind einigermaßen – zugänglich.

Zugänglichkeit. Daher also „gestellt“: Stehen meint Bereitschaft. Ungeduld? Jede Vervielfältigung wartet darauf, sich weiterhin zu vervielfältigen.

Handyspeicher – ’s geht durch geht durch; es läuft von Kopf zu Kopf, von Bewusstsein zu Bewusstsein, und jedesmal hinterläßt’s vervielfältigt Abgelegtes. Orte des Speicherns – Intimität | interessant; was ist damit? Ist doch Erinnerung schon Entäußerung, Monitor heißt, ich zeige.

Aus dem Speicher wecken, einen Kitzel rühren, durch die vielen Falten der Kleidung, warme Höhlung über die Haut, Nähe, die wartet es sei doch das menschliche Gedächtnis Intimität nicht Speicher – Erinnerung – Ebenbildproduktion, wird verinnerlicht = Metapher. Wirksame Metapher — eventuell?

B:M: Ja, was heisst und wird als wahr, einmalig, echt, real usw. heute wirklich noch bezeichnet? Ja, und diese Metaphern: Künstler sprechen in Metaphern und metaphernreich. Und der Peter Kubelka schreibt auch Texte: „die essbare Metapher, die Kommunikation einer nicht wortgebundenen Weltanschauung mit Beispielen zum Ansehen, Anfühlen oder Verkosten“. Welche Qualitäten werden hierdurch signalisiert, vermittelt, angesprochen und gespeichert?

A:P:
WIRKLICH – was ist das? „wirksam“?
ECHT – ist es entweder sowieso, da bei mir in unmittelbarer Mache // andererseits gar nicht, da voraussetzungsreich und abgehoben
Kunst.
WAHR – die Problematik der Wahrheit geschultert, wow uff tough –
REAL –  … die Aura – Kontaktfläche und so weiter – Glanz bis dunkel düster;
· A U R A · I S T · E R N Ü C H T E R N D ·
Ok, DAS war es jetzt! Die Enttäuschung vor dem Original. Das ist sowas von …!… kreativ: daß man sich vom Original ernüchtern läßt.

A:P: Kntktfläche Begegnung. Grenzfläche, unmittelbares Aneinander, Abstand = inframince – damit ist eine Unterscheidung substanziiert, ist ein Etwas, nun offen, offen, so groß zu werden, wie man es sich nur vorstellen will. Ein Raum für die Begegnung geschaffen, mag sein, ein Tempel, darin zentral hinten aufgestellt das Ding, nun entgegenstehend, nach mir greifend, vereinnahmend darin ohnmächtig [ist vielleicht selbst geraubt, Beute (wie grenzenlos das Nehmen), Signum eines Sieges, so hingestellt und promt unerreichbarer als zu vor, auch wenn einfach transportabel, ein Schild], näher, als hart an diese Ferne, bin ich nicht zu kriegen. Im Licht tanzt Staub, es zieht kühl, ein Apparat, wie er meiner Erscheinung Partikel abzieht und auf Platte bannt, macht nur ein Photo*. Die Faszination ist gebrochen: die Attraktion verschiebt sich – >> wenn jene Grenzfläche, so weit sie auch sei, das Moment „Kontakt“ bewahrt, zeugt sie selbst wieder Kontaktfächen à gogo, die inframice unmittelbar aneinander unterschieden vervielfältigen substanziiert ZWISCHEN … zwiebelhautKlaffen, petticoatHorizonte, spärenweltLaminate … expandiert.
*) So stark auch der geschilderte Tiefensog in den Raum einer Imagination, der den Betrachter sonst alles vergessen läßt, vom Gemälde bis zur VI-Brille absturzgleich, doch: Oberfläche bleibt abweisend.

B:M: ja, was ist Wahrheit – was ist real? Ja, wie ist Wahrheit, wie wird diese real? Reden, sprechen und schreiben wir jetzt aneinander vorbei oder treffen wir uns? Müssen wir uns überhaupt noch treffen, seitdem wir vereinbart haben, um hier jetzt (zu Kunstwerk und Quellcode) zu schreiben?

A:P: Kunstwerk und Quellcode – das ist eine spannende Angelegenheit. Das wäre mal zu besprechen. Konzeptuelle Begründung. Kann man ein Kunstwerk knacken? Wie oft?

Oder ist ein Quellencode etwas anderes? Ein quellender Code, ein Code aus Quellen, kommend aus, bestehend aus?

Ok, ich weiß. Wie geraten die eigene Arbeit und die Webseite aneinander/ineinander? Wechselwirkungen, Framing, wie werden sie zusammen wahrgenommen. Vergiftet die Eigenart der Internetpräsentation, ihre Struktur und Anlage, … wird die eigene Arbeit vom Internet vergiftet.

Ich habe eine ähnliche Scheu vor Therapien. Da jeder Therapeut mit mächtigen Instrumenten auf mich zukommt, die seine Wahrnehmung formen, die mein Verhalten bestimmen können, mich verändern (nachdem sie Therapeuten eingelassen, haben sich schon Klöster aufgelöst) – plötzlich bin ich kein Künstler mehr, jedenfalls nicht mehr so.

Zur Zeit will ich das Internet als Werkzeug auffassen, mit dem bestimmte Sachen möglich sind, die anders nicht möglich wären. {Liste machen, wie. & Könnte man versuchen, Grenzen auszutesten, das System zu unterwandern?}

A:P: https://de.wikipedia.org/wiki/Quelltext Wo kommt das her, das mit dem Quellcode. „geknackt“ In der Genetik hat man den Quellcode, seit Genome in eine menschenverständliche Form übersetzt werden können. Eine Basisinformation des Lebens, der Biosphäre; auch wenn man noch lang nicht versteht, was man da liest. Dennoch ist es nun möglich Veränderungen der Biosphäre gezielt zu performen.

B:M: Biosphäre: eintauchen «Landschaft mit dem Sturz des Ikarus» – Infosphäre auftauchen. Sag‘ mal ein anderen Begriff für NATUR!

Das Ölgemälde Landschaft mit dem Sturz des Ikarus zeigt im Stile der Niederländischen Renaissance eine Szene aus den Metamorphosen des Ovid. Die bekannteste Ausfertigung befindet sich in den Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel und misst etwa 73,5 Zentimeter in der Höhe und 112 Zentimeter in der Breite. Lange wurde angenommen, sie stamme vom flämischen Maler Pieter Bruegel dem Älteren. Während dessen Urheberschaft bezüglich der Komposition als gesichert gilt, ist zweifelhaft, ob er die konkrete Fassung gemalt hat. Möglicherweise handelt es sich um eine frühe Kopie eines Originals von Bruegel.

B:M: Grenzen des Systems und der Umgebung „auszutesten“, dies fordert mich schon länger heraus? Listen macht jede-r und Anwendungsprogramme für diese Listenform gibt es zahlreiche. Liste – Listen (hören) – Katalog. Hier treffen Ansichts- und Arbeitsweisen zusammen. Das Internet als Werkzeug und Toolbox zu nutzen. Welche Sachen werden genau möglich, die anders nicht möglich werden? Wird die Eigenart der Internetpräsenz durch Struktur, Anlage und Architektur verzuckert und vergiftet? Wird Arbeit und künstlerische Arbeit durch’s Internet vergiftet? Wie werden die Wechselwirkungen und Framings sowie die farbigen Zonen wahrgenommen? Wie geraten Arbeiten und die Beiträge aneinander und ineinander? Wollen wir hierzu chatten? 22.03.2020 15:56h – in den nächsten Tagen?

B:M: Zum Beispiel bin ich mit berechtigter Sicherheit davon ausgegangen, dass es in der zivilisierten Vergangenheit zu einem Kunstobjekt (schwarz weiss Fotografie und Ölgemälde und kunsthandwerklich verzierter Brieföffner, Dosenöffner und Schlüssel) Quellen gibt. Ich weiss lediglich nichts von ihnen oder über sie. Der Ursprung der Idee oder gar des Modells muss nicht in den Daten liegen. (Die Biografien von Wissenschaftlern und Künstlern sind voller Geschichten über gelegentliche Geistesblitze und zukunftsträchtige Ideen, die fern ab der Datenquellen auftauchten). Als Forschende heute finde ich die erhofften Schriftstücke und bin zum Teil ziemlich erfreut und zufrieden. Das Gefundene als solches ist für mich die Bestätigung für mein Vermuten, Vertrauen und Hoffen und Wissen. Es verursacht keine Überraschung mehr, eventuell noch Erinnerung.

Die hier vorgelegt Schrift ist jedoch etwas Besonderes und eventuell wird eventuell auch überraschen. Sie bedarf – in jedem Fall – erläuternde Hinweise. Denn sie liegt ausserhalb dessen, was im Vergleich zu allgemein bekannter Kunstliteratur, künstlerischer Literatur und Forschung sowie Wissenschaft erwartet und als Landschaft und Topografie gesehen werden darf und gesehen wird?

Wir ergänzen (nicht nur) bereits Bekanntes. Wie Verfasser grundsätzlich «*Wesentliches» beschreiben. Werden zu Entdeckungen. Form und Inhalt sowie Formen und Inhalte zeigen dem Charakter nach: wesentliches?! Sie offenbaren Grundsätze, Schemen und Muster, deren Bedeutung bisher un-bekannt und deren Wesentliches verborgen und rätselhaft war. Die Gewichtung des Gesagten, Geschriebenen und Gezeigten lässt sich im vorhin- oder vorherein nicht bemessen. Mit Sicherheit wird viel gesagt werden: ohne die hier dargelegte Grammatik, Symbolik und Semantik der Zeichen – Formen – Farben zu kennen.

  • Wird künstlerische Ästhetik freigesetzt?

https://blog.kulturbanause.de/2012/09/wordpress-dateien-zum-download-anbieten/

Warum der Künstler Mike Bouchet 80 Tonnen Scheiß-Kunst ausstellt

B:M: GAIA oder Ge oder Geo – basteln und/oder entwerfen bis konstruieren – wildes und domestiziertes Denken – spätestens seit Claude Lévi-Strauss. Für die Syntax gegen die Semantik _____________________/// und was ist mit der Grammatik? Nicht jede-r ist gleichmassen befähigt, Theorie und / oder Poesie zu entdecken, aber niemand braucht ein Genie zu sein, um brauchbare Theorie und / oder Poesie zu generieren (Barney G. Glaser und Anselm L. Strauss). Jede-r kann anfangen «Phänomene» zu untersuchen.

A:P: In jedem Fall ist Querlüften gefährlich, da die Zettel mit den so wichtigen Notaten all der Basissätze und Evidenzen durch-ein-an-der-fliegen. Wieso werden die Zettel nicht angeklammert – angefügt – aufgehängt, um sie jederzeit griffbereit zu haben? Weil die Überlegungen, die Prozeduren, die Messungen schnell und spontan auf ein an der folgen, die Notizen dazu sekundär sind, Vermittlungen an Auftraggeber, bestenfalls an die eigene spätere, später gar nicht besonders notwendige Erinnerung. Zwischen fliegende Zettel kann man leichter einfügen. Es wird