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Allgemein Assemblage auf den Leinwänden zeichnet es sich ab auf der Leinwand zeichnet es sich ab auf Leinwand wird in Farbe gemalt Ausstellung Überschreibungen bild im bild bild im bild Bildträger der anfang doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme Echtzeit Essay gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen künstlerisch forschen Kunst kunstprozesse KunstSchaffen Liebe zur Malerei Malweisen zur freien Verfügung Medienmündigkeit Metabilder Original schreiben visuelle Kunst

#kunsttalk : das #bild wird getragen – #bild:er werden er-tragen – deshalb in rot

alles dreht sich um das Anfangen – etwas anzufangen: #Reenactment #Preenactment

Die Wendung zum (sozialen) Affekt und zur (brieflichen, mündlichen, sprachlichen und namentlichen) @Adressierung und „Rede“ und “Gespräch“ kommt jetzt etwas unerwartet – plötzlich – daher. Die Welt der digitalen Gefühle wurden früher eher etwas robuster imaginiert, zum Stichwort: reentry. Das Bild im Bild, #Metabild:er und doppeltes Bild oder Bild im Bild kurz #BIB oder #PIP oder Mise en abyme sind die Kategorie:n unter denen es abläuft. Wohlmöglich Weniger Wunderbar Weitreichend Weiterverfolgend #differenziert. (Braucht es ein Glossar zur Erklärung?) Eher höflich überformt bis überformend und mit der passenden Anrede und @Adressierung versehen, um es #später wieder als «REENACTMENTS» und «PREENACTSMENTS» zwischendurch anzusehen, anzuschauen oder zu beobachten. Die #Annäherung:en an die diffuse #Performance und #Praxis im #Alltag, sozusagen jeden Tag «kunst schaffen» und zu schreiben. Die Beliebtheit der namentlichen Ansprache beruht bis heute in ihrer persönlichen Aufdringlichkeit und Direktheit, welche-r sich heute kaum eine-r erwehren kann, sobald etwas angeboten und zugesandt wird.

Anfang-en – alles dreht sich um den Anfang – etwas anzufangen und zu beginnen: danke.

Damit bedarf es weder majestätischer Flügeltüren noch einem #Flügel, noch den Bibliotheksausweis, um den Blick auf den Raum voller Bücher, Bilder und Texte zum Wissen und der Erkenntnis zu eröffnen. Keine meterhohen Regale mit funkelnden Buchstaben auf Bücherrücken, die eintätowiert in Leder oder Leinen und sonstige Materialien aus den Regalen und Gestellen abstrahlen. Die rote Maulwurfshaut (Moleskine) leuchtet einladend. Keine Gerüste oder fahrbaren #Leitern, die geräuschlos hin und her geschoben werden. Kein vorsichtiges Abtasten der fremden, noch unbekannten und verschollenen Magazine, Bilderwelten und Landschaften zwischen den Buchdeckeln wird erwartet. Keine mit Leder, Papier oder Textil überzogene Gewebe, die den schweren Buchblock vor Stössen, Beschädigung und Traumata schützen. Kein binden oder heften der Seiten im Fadenkreuz wird benötigt. Dort, wo die Augen und Blicke noch träumerisch einen Augenblick hängen bleiben könnten. Kein haptisches Erlebnis der Buchseiten und Bild(er)seiten als Qualität mehr, welche durch Gewicht und Menge in den Händen (mit oder ohne Schutzhandschuhe) spürbar bleibt. Kein Daumenkino der Kapitel und Eselsohren an den Passagen der Buchseiten, auf die – wie zum Beweis – gedeutet werden könnte. Da diese gerade besonders wichtig und bedeutend sowie wertvoll erscheinen. Keine Signaturen, die etwas zeigen oder als Tatsache beweise wollen. Beim Weiterblättern keine seltsam aufsteigenden oder fremden Gerüche und Düfte der längst vergangenen Zeit. #Romantik pur: der längst vergangenen, geheimen und in sich zurück gezogenen „Buchkultur“. Auf leisen Sohlen oder barfuss, da diese Menschen so empfindsam geworden sind. Die langsame Fertigung der Gedanken beim Schreiben funktioniert mit Reden, Schweigen und Zeigen. Einige bevorzugen die Ruhe, Stille und Abgeschiedenheit in den Regionen, Ecken und Winkeln der Erde sowie Natur und Pilzkultur. Kein aufschlagen, zeigen, hinweisen, lesen oder nachschlagen in den auf dem Rücken liegenden Bücherflügeln mehr. Kein Bild – kein Foto – keine Abbildung: nur auf Sparflamme bedruckte Flachgebiete und Plattformen an Seiten mit Buchstaben – meist schwarz auf weiss oder grau und auch rot: Nur, die Zeichen und Symbole sowie die #Form:en und #Farbe:n werden gelesen und diffenziert.

Aufzeichnung ist heute jedoch das jederzeit vorhandene Medium auf den mobilen «Displays». Kostengünstiger Notbehelf?! Und der Text? Bedarf weder komplizierter Technik, noch sperriger Gerätschaften, Maschinen, Utensilien und Ausstattungen sowie Bibliotheken. Heute kann sich der Text an sich mit passenden Maschinen und Programmen sogar fast von selbst herstellen, ausbreiten und übersetzen und ja, auch transformieren. Automatisch verbreiten und überschreiben. Ohne jegliches Dazutun! Ohne Verstehen! Das Fremde, Befremdliche und Ausserirdische sowie Eindringliche zu sehen, erkennen und verstehen zu lernen. Untertitel oder Bildunterschriften, die bei jedem Gespräch zwischen Menschen automatisch mitgeschrieben und aufgezeichnet werden. Sobald «Bildtelefon» – «Videochat» – «Zoommeeting» mit entsprechenden Konferenzfunktionen, Aufzeichnungsmodalitäten und Fenstern per App oder #Browser aktiviert werden. In Lautsprache und Mundart gesprochen bis geredet, vorgetragen oder diktiert wird. Beginnt die Maschine, besser fangen die Maschinen sofort an miteinander zu kommunizieren. Die Programme beginnen im gleichen Takt – möglichst synchron und dennoch asynchron – die Audiospur-en zu «transkribieren». Audio und Sound first. Das visuelle kommt dazu?

Künstliche bis künstlerische Aktionsformen – Vitalitätsformen – Experimentalformen und -systeme – jetzt: der humane Aufschrei, die Sprache und Stimme, der Ton und Sound, welche:r sich ermächtigen. Die deutlich widersprechen: „…“. Wobei es die Endgeräte, Maschinen, Techniken und Programme weniger zu interessieren scheint, die doch die entscheidende Rolle (Funktion und Aufgabe) mit spielen, falls es überhaupt funktioniert.

Jede*r freut sich: es funktioniert, die audiovisuelle Übertagung und Aufzeichnung läuft. In zeitlichen Verzögerungen und Verzerrungen oder auch Störungen, die kaum mehr bemerkt und wohlweislich ausgeblendet werden. Da die Diskussion zum Thema und so weiter als Vorbereitungen zum #kunsttalk als sogenanntes Agendamachen und Manifeste schreiben stattfindet. Irritationen treten lediglich durch technische Störungen, soziale und kulturelle Störungen in den menschlichen Beziehungen und den Kommunikationen auf, da die Maschinen keine (menschlichen) Beziehungsprobleme kennen: entweder oder. Sowie als ob. Tonübertragungen fallen aus, das bewegte Bild gefriert, wird zum Standbild und Videostill, welches sich jede-r wünscht & lacht! Soweit dies zumindest wie es bislang im #kunsttalk zu erfahren war.

Zurzeit schmilzt das Eis, die Zuckerwürfel als Baumaterial lagern oder sich ausgeschwemmt in die Kanalisation und das Salz beginnt zu kriechen in aufgestellten Gefässen hier und anderswo. Die viktorianische Affektökonomie – in verknappter Sprache, Rede sowie Geste – zur #Performance. Fragen zur Technik und Medien treten in den Vordergrund. Kaum die «Blogs», »Vlogs« und «Features» oder «Formate» noch die #Form:en und Formerfindungen der sogenannten #Kunstwerke und Artefakte, die den Unterschied herstellen. Möglichkeiten zu Vernetzung:en, Verbindung:en sowie Verlinkung:en oder Beziehung:en werden im Fokus des Blickfeldes des Users behandelt. Flüssige Essays: Erzählungen und Story Telling im Rede- und Textfluss der Visualisierung-en. Bildfahrzeug:e – Bilderflut:en – Serie:n – Skulptur:en – Figur:en – neue soziale Plastiken in Film- und Videosequenzen, die noch nicht geschnitten, musikalisch untermalt oder zusammengefasst oder andersweitig bearbeitet worden sind, um das Fazit, Resultat oder die Konsequenz-en aus #kunsttalk 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Staffel oder den #Hochzeiten zu ziehen.

Vlogs: Gorillia und Media?

Aloïse Corbaz oder Robert Walser?

Auf nach Basel,

Bregenz, Biel, Bern, Berlin, Wien, Venne, New York, London, Tokio etc. Beziehungsgeschichten zwischen deutsch & englischsprachigem: zurück oder vor?

Im Moment : Zuhause sitzend, sitzen bleibend oder reisen.

Gleichzeitig unverblümt und keusch, reduziert und zart bis zärtlich, kühn und schüchtern bis zurückhaltend, bescheiden, leicht bis affektbeladen – schwer bis verspielt: in jedem Fall ist die #kunstfigur performativ! Oder sind es die #kunstfigur:en, die um das Neid-Paradox ringen. Neid ist damit letztlich integrativ, weil er, wenn auch in konfliktreicher Weise, eine Weltordnung nicht zersetzt, sondern anerkennt und bestätigt.

Regressiv oder reduziert: Bilder lesen, schreiben, zeichnen oder malen bzw. mit #Acrylfarben übergiessen, #Zucker bestreuen oder mit #Salzkriechen? Mit gefrieren und erwärmen, Wasser und Sauerteig hantieren, was macht das oder es für einen #Sinn? Welche Unterscheidungen werden möglich und sich im weiteren durchsetzen?

Expressiv, progressiv, mutiges oder ausdrucksstarkes? Bilder, Texte und Projekte selbst gestalten. Sowie mit-zu-machen und teil-zu-geben

Do it yourself, oder so? Komplizierte bis radikale und komplexe Mit-Teilungen und Beiträge zum Bild, Text und Projekt:en formen, teilen und zu kommunizieren.

Hingegen überlässt der komprimierte Text es den Gefühlen der Menschen (und später dann eventuell auch den Tieren, wie zum Beispiel Katzen, Hunden, Schafen, Huhn, Affen oder Pferden etc.) die Leerstellen, Lücken und Zwischenräume selbst zu füllen. Fehler oder wesentlich Fehlendes sowie Unrichtiges selbst zu verbessern, auszubessern, zu erneuern oder richtig (her-)zustellen.

Kennst du Leere, kennen Sie Leere?

Kennst du leere Plätze – leere Räume – Leeres? Diese Art der Konzentration, diese Entleerung (im Bataille’schen Sinne, sorry, rutschte mir dazwischen «die innere Erfahrung») stellt letztlich die Abstraktion und Distanz der Körper aus ihrer Gegenwart her und dar. Die Distanz, der Vergangenheit, die beständig an Wert zu verlieren scheint. In der Konzentration und Gegenwart wird der «Gegenstand» irreal, surreal und ja, sogar ziemlich antisozial, aber möglicherweise künstlerisch, wirtschaftlich, ökonomisch und kulturell valutiert.

Hohle Worte ködern, ziehen sich zurück und spielen nur. Reduktion, Rückzug und Verborgenheit steigern die Intensität bis zur Sensation, dem Höhepunkt, das FEST, die Feierlichkeit, dem FESTIVAL, die HOCHZEIT? Feiern wir sie wirklich gerne?

Unterhaltung, Schauplätze oder Bühnen werden kaum zu #visuellerKunst und #Performance genutzt, da sie der künstlerischen Erwartung, den Ansprüchen und der Forschung kaum entsprechen, die heute wissenschaftlich gefordert ist. Und wer glaubt, Wissenschaft sei Mittel zum Zweck, verwechselt sie mit Technik. Wer glaubt, Wissenschaft biete Orientierung und Sinn, verwechselt sie mit Religion. Wer glaubt, Wissenschaft macht die Welt transparenter, verwechselt transparent mit Durch- oder Hellsichtigkeit.

Transparenz ist schwarz!

Wer das Wissenschaftliche der Wissenschaft sucht, ist auf dem Weg.

In Zeiten des globalen Bürgerkriegs und der Krisen werden diese weiterhin zu Unterlassungen, Sammlungen, Archiven, Freilagern der #Bild:er visueller Kunst leiten. Sie verhüllen die vernetzten Operationen gesellschaftlicher und computerbasierter Erzeugung:en und Automatisierung:en bestimmter Selektion:en und Filterung:en. Sie animieren zu #Sammlungen. Die Daten eher zu „klauen“ als diese selber zu machen: do it yourself #DIYS. Die Voreinstellungen maschinellen Sehens und Erkennens, die mit strikt gekoppelten Ideologien der Präferenzen – wie Werbung, Marketing, Propaganda etc. mit Bild- und Spracherkennung heute funktionieren: https://ai.googleblog.com/2015/06/inceptionism-going-deeper-into-neural.html

https://andandand.org/

Dies soweit

Wird es sich um lexikalische, die »Indexikalität« relevanter «Informationen» handeln, die visuell – ästhetisch – subjektiv bis intersubjektiv – in Form von Macht, Geld, Liebe, Kunst und Wahrheit usw. kommunizieren? Wie werden visuell künstlerische Erfahrungen und Erlebnisse heute in wissenschaftliche, theoretische und literarische Bedeutung:en durch Menschen transformiert und umgewandelt? Wie wird die Ästhetik des Performativen und die *Neue Soziale Plastik behandelt? Oder wie wird gerade bewusst davon abgelenkt und in Rücksichtnahme und Bescheidenheit gelenkt oder diese gelöscht? Werden Verbindung:en, Vernetzung:en sowie Zunahme:n an Verkoppelung:en / Verlinkung:en / Verkuppelung:en und Verbreiterung:en der Texte mit den Bilder sowie Kritiken zunehmend in Breite und Weite sowie auf Tiefe erwartet? Was ist mit dem Medienbruch? Was wird aus den #Medienbrüchen?

Der Tiefe des Einbruchs beim Wechsel des Musters und beim Prozessmusterwechsel wird selten bemerkt? Falls ja, handelt es sich nur um Kategorisierung:en und Indexierung:en oder Codierung:en und Clusterbildunngen die keinem Konzept mehr folgen und e-flux werden? Die Farbe oder die Form, welche die entscheidende Unterscheidung darstellen? Um die Rahmungen der Axiomatik definierter Namen(s)- und Zeichen- und Stilkonventionen im Kontext: weiblicher, männlicher (gerne auch anderer und unbekannter an- und abwesender) Künstler*in-nen darstellen in Sekundenbruchteilen.

Performer*innen, Performance-Künstler*innen, Autor*innen, Forscher*innen, Wissenschaftler*innen, Schriftsteller*innen, Theoretiker*innen, Maler*innen, Beobachter*innen, Zeug*innen oder sonstige Typen etc. möglicher sozialer Rollen kunstschaffender Menschen, die in der Gegenwart der Maschine zu Maschine Kommunikation des #SmartSettings sind und sein werden. Menschen, die auch dabei sein wollen und möchten, teilnehmen und geben.

Die Kunstrichtung «Performance»: im englischen Sprachraum „Performance Art“, die sich seit ungefähr den 1960er Jahren auch in den Bildenden Künsten weiter entwickelt wird. Wieso und weshalb wird heute dazu wissenschaftlich und künstlerisch geforscht und damit weiter gemacht? Es wird doch sofort sicht- und abrufbar, sobald es als Video aufgezeichnet und über Kanäle auf YouTube etc. hochgeladen ist beziehungsweise wird. Die Geschichte:n und die Erzählung:en werden sicht- und erkennbar weiterlaufen. Da es im Live-Stream im Fotografischen und Filmischen mit Text – audiovisuell – aufgenommen, aufgezeichnet, dokumentiert und maschinell transkribiert wird. Jederzeit wieder abrufbar, falls es (wieder) gefunden, mit einem Klick aktiviert und angeschaut wird. Und mit Zeitstempeln kommentiert werden

Ein_Bild_ist_ein_Bild_Wie_funktioniert_unsere_Wahrnehmung

*Ein Bild ist ein Bild*

Wahrnehmungsusancen

Womöglich ist nur sehr wenig wirklich geschehen; gleichzeitig unendlich viel passiert, welches sich »parallel & synchron» als Wahrnehmungsusancen der Kulturen ereignet. Der (kanadische) Medientheoretiker Marshall McLuhan, der immer wieder und viel zitiert wird, hat 1964 schon den prophetischen «Aphorismus» geschrieben: «von den Nerven der gesamten Menschheit umgeben. Sie sind nach aussen gewandert und bilden eine elektrische Umwelt».

elektrifizierte Umwelt und Umgebungen: #smartsetting

Entwurf speichern, abonnieren nicht vergessen – wir wünschen 100, zumindest auf dem YouTube Kanal #kunsttalk, um die URL anzupassen
wir arbeiten daran

das Problem ist nicht das Design oder #Pattern mit dem wir umgehen

Zwischendurch aktualisieren, Pause machen. Medien wechseln, die Hände waschen : nicht vergessen!

Komplexe Themen, Topoi und Schlagworte müssen, dürfen und sollen komplex sein und bleiben, auch wenn sie (schriftlich – ästhetisch – bildlich – malerisch – zeichnerisch – mündlich, wissenschaftlich, empirisch etc.) kommuniziert werden und weiterhin kommunizieren sollen. Jedes Detail, Ding, Zeugs, Objekt und jede #Form und jeden Unterschied erklären und dazu erzählen wollen, wie mühsam, anstrengend und langwierig wird das denn werden? Manchmal reicht es, ein Beispiel zu geben oder Einblick zu gewähren, wie Experimentieren und Forschen generell funktioniert, um Interesse und «Wissensdurst» sowie Neugierde oder ja, auch Neid zu wecken. Auch dann, wenn es nicht funktioniert?!

Die Formate und die #Form:en waren dann möglicherweise ästhetisch. kooperativ und kollektiv oder praktisch zu wenig abgestimmt, unangepasst und wurden ab- und weggeschnitten, gelöscht und schnell wieder beiseite gewischt oder weggeschmissen. Verdrängt!!! Da es nicht funktionierte. Visualisierung:en und Bildgebung:en sowie die (ästhetische) Kommunikation und die Ästhetik des Performativen funktioniert immer für sich: offensichtlich – selbsterklärend – sichtbar – unmittelbar – direkt (sobald ein Gedanke sich fertigt im ästhetischen Denken).

«Wikipedia» und/oder #Wikidata sowie #Medienpädagogik etc. ersetzen selbstverständlich keine #Wissenschaft, #visuelle Kunst und #künstlerische Forschung_en. Auch kein #visuelles Kunstschaffen, die künstlerische Performance und LecturePerformance, da diese dem anderen, fremden und noch unbekannten Code und Clusterbildungen der Kunstsystem:e folgen. Wikipedia kann kaum akademische, künstlerische Werke sowie Theoriefindung:en aufwiegen. Wikipedia und Wikidata erinnert allenfalls daran, wie unklug es wäre, aus Arroganz das Internet-z zu meiden. Dies Terrain im Wissens- und Kunstfeld sowie auf dem #Kunstforschungsfeld oder den #Kunstforschungsfeldern zu verspielen.  Die Onlineenzyklopädie bleibt das Mysterium : vom Kollektiv für alle frei zugänglich und offen geschaffen, gratis und omnipräsent.

Mit Wikipedia und Wikidata usw. explodiert das #Wissen. Die Allerweltsenzyklopädie bringt in Erinnerung, wie radikal Demokratie in ihrer Gleichheitsforderung und Aufklärung für die nächsten Gesellschaften sein wird? Und sie zeigt, wie wenig sich #Gleichheit gerade in Wohlstandsgesellschaften auf Ökonomie reduzieren lässt – sobald die Reichtümer wie #Wissen, #Kenntnis und #Information, wie visuelle und bildende Kunst – da sind. Sie präsentieren sich still und leise: Schieben sich mit # nach vorne – mäandern ganz langsam – in den Suchmaschinen, wie die Luft zum Atmen im Vergleich zum Himmel. Sternenhimmel. Das Salz kriecht in und aus den Gefässen, bildet Salzkristalle

Noch während der überwiegende Teil der menschlichen Geschichte in Bezug auf die Reproduktion von Bild:er problematischer gewesen ist als Worte, Akustik, Audio und Sound zu reproduzieren. Nicht einmal die grössenwahnsinnigsten Fürsten, Tyrannen oder Diktatoren hätten sich je vorgestellt, alle Kunstwerke der Menschheit an einem Ort zu versammeln – so immens viele Einzelobjekte – Skulpturen zusammenzuführen oder zusammenzustellen. Dies erschien immer als aussichtsloses Unterfangen. Mit dem Aufkommen der Fotografie zeichnet sich jedoch die Möglichkeit ab, dass der Gelehrte Repräsentationen sammeln konnte, was der Tyrann, Fürst oder Mann, nicht als Beute zu sammeln vermochte.

Man kann heute ohne «Übertreibung» sagen, dass die Fotografie oder #Fotografisches, die akademische Disziplin Kunstgeschichte = Kunstforschung überhaupt erst möglich gemacht hat. Das Diaformat homogenisierte Grössen, Stile und Epochen und naturalisierte die «Teleologien» der Kunstgeschichte auf #Briefmarkengrösse. Überdies wird das mechanistische Repräsentationsregime des #Fotografischen ein #Kernstück für die Entwicklung der #Semiotik des #Bildes und Bildaktes. Die Fotografie wird zugleich die »Apotheose« und Infragestellung der Realismusvorstellung:en der Malerei. Die Idee der Wissenschaft des Zeichens, des semiotischen (semantischen) Diskurses selbst, hängt vom Fotoeffekt und Fotoreflex ab. Und:

»Warum sollte der Mensch nicht sein Geheimnis haben? Oder ein Tagebuch?« Eva Demski (1999) Zettelchens Traum. Über autobiografisches Schreiben, visuell künstlerisches Forschen und Kunstschaffen oder durch Performen (ästhetisch bis gestisch) kommunizieren. Und es gehört schon einige Ignoranz zur Behauptung, wer realistisch male oder skulpturiere, habe sich gleich die Beachtung des Kunstbetriebs oder der Politik verscherzt.

«ÄsthetischeKunstwerke», «Halbpräsizierungen», «Erzählungen», «Entwürfe» und «#Preenactments» werden in dieser Art und Weise, mit diesem Feature, Design, System und Format #kunsttalk auch automatisch zur *Hyper-Gegenwart* und *Hypertext (Ted Nelson). Revisionen, Kommentare und Kritiken mit der Veröffentlichung als Live-Streaming interessieren?

Am Besten mit #Zeitstempel und #Kapitelmarken versehen, damit darauf jeweils konkret reagiert werden kann!

Anders als im rückwärtsgewandten #Reenactment werden im #Preenactment exemplarische Gegenwartsphänomene aufgespürt und mit den Mitteln der Performance in die Zukunft fortgeschrieben sowie fortgesetzt. Ausgehend von der gegenwärtigen Ökonomisierung öffentlicher Güter erforschte zum Beispiel das „Preenactment Sprachlabor Babylon“ das Zukunftsszenario der Privatisierung der SpracheWird die Zukunft privatisiert?

klar: wird passieren: und was dann?

(Kunst-)Sprache, (Bild-)Sprache, (Schreib-)Sprache, (Theorie-)Sprache bis (Philosophie-)Sprache etc. sind artifiziell. Schaffen Artefakte bis Science Fiction. Und was kommt nach Science Fiction? Sie werden sich weiter entwickeln in öffentlichem (mit denkendem) Sprechen (Moritz Klenk) und Schreiben (Sibylle Krämer)? Welche Bedeutung und welcher Wert wird der spontanen «Assoziation», «Metapher» und #Symbolik bei der Bildbetrachtung (heute noch) zugesprochen und zugeschrieben beziehungsweise zugeteilt? Dass wir uns in Bezug auf unsere Techniken und Technologien der Bildproduktion:en im vergleichbaren Zeitalter des Wandels, Umbruchs, der Revolution und Gegenreformation befinden, wissen wir. Nun müssen wir untersuchen, ob wir uns in den entscheidenden Entwicklungsstufen einer ähnlichen Transformation unserer Technik des Betrachtens, des Beobachtens, der Beobachtung der Beobachter etc. befinden….. Hierzu laufen die Reflexionen im Dialog, Trialog bis Polylog.

Die Zunahme an außer- und innereuropäischer deutschsprachiger Kompetenz (Kunst-, Kultur- oder Religionsvergleich, Ethnologie etc.) macht es immer wieder erforderlich, theoretische, terminologisch-konzeptuelle und ideologische Festlegungen, Festschreibungen und Definitionen der Begriffe und Konzepte sowie Kategorien der Zeichnungen und Grafiken sowie Bilder zu hinterfragen. Und zwar die, welche explizit oder stillschweigend auf westlicher und europäischer Tradition, Kultur, Religion und Gewohnheit der Bildbetrachtung einer Ikone, des Vorbildes, des Denkmals und des Fetischs oder auch der Vision und einer Vorstellung beruhen.

Im Licht der audiovisuellen Live-Stream-Performanz werden andersartige Evidenzen, Erfahrungen und Wahrnehmungen beleuchtet, die Bild- und Kunstbetrachtung:en aktuell zu erweitern und zu bereichern ver-suchen. Realität-Indexikalität-Kunst-Inframince-Zwischenraum-Wahrnehmung-Reflexion-Wirklichkeits-Gesellschaft:en im digitalen Zeitalter werden hierzu auf die Fläche des Monitors, Bildschirms, Displays und Plattform gerufen bzw. gesendet.

Der Entwurf wird auf meta- makro- meso- und mikroanalytischen Niveaus in Verbindung zur Text- und Bildvorgabe und den #Videosequenzen behandelt und kaum nur verhandelt. Wobei jedoch die Hauptanliegen darin bestehen, angemessene Sprachen für Elastizität, Bewegung und Dynamik, Eigenleben sowie die Wahrnehmungsmodalitäten zu #Formen der Bewegtbilder zu finden. Verhaltens- und Deutungsoption:en, die heute technologisch-kommunikativ herzustellen, zu repräsentieren, auszustellen, hervorzuheben, zu verbreiten und damit zu eröffnen sind:

Johannes Itten Aryanastrasse Herrliberg, der Leinwandbildträger auf offener Strasse

Von matter birgit

Pilotprojekte
#nobreadlessart
#keinebrotloseKunst
#KatharinavonZimmern
#kunsttalks
#kunst

visual arts - art and scientific re-search arthistory
contemporary performance art
Project: #16

2 Antworten auf „#kunsttalk : das #bild wird getragen – #bild:er werden er-tragen – deshalb in rot“

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