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künstler_in*nen-typen heute

Walter Benjamin schrieb über «Sergei Tretjakow», 
den einflussreichen Artikel «Der Autor als Produzent». 

Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
welches 1936 veröffentlicht wurde, verfasste Benjamin im Pariser Exil. 

Und was heisst bei Brecht: #HALTUNG. Sie ist neu, und das Neuste an ihr, dass sie erlernbar ist. Genauso wie das Schreiben, das Produzieren von Theaterstücken, das Fotografieren. das Filmen und Videos herstellen für's Internet.

«Wohnraum ist immer auch Schreib- und Denkraum, das Wohngebaren die Haltung des Künstlers zu seinem Material. Das Schema ist in zwei Felder unterteilt, in denen sich jeweils zwei Arten des Wohnens gegenüberstehen» 
https://www.adk.de/benjamin-brecht/
Brecht's Wohnung in Herrliberg hatte Max Frisch etwas «anregend Vorläufiges» attestiert. „Die Wohnung […] befindet sich in einem alten Gärtnerhaus (welches ich gerne hätte, denn ich habe Paul Kornfeld «Blanche oder das Atelier im Garten» schon vor Jahren so um 2000 gelesen und wollte JAMES JOYCE «Ein Porträt des Künstlers als junger Mann» gern lesen), Dachgeschoss. Wir essen in der Küche […] oder in der Diele, die etwas Estrichhaftes hat wie überhaupt die ganze Wohnung, etwas anregend Vorläufiges […] zum schwarzen Kaffee setzen wir uns endlich in einen Arbeitsraum, der ein schönes Fenster gegen den See und die Alpen hat, die für Brecht allerdings nicht in Betracht kommen; er findet das Fenster auch schön, nämlich weil es Helle gibt. Das Zimmer hat etwas von Werkstatt: Schreibmaschine, Blätter, Schere, Kiste mit Büchern, auf einem Sessel liegen Zeitungen, hiesige, englische, deutsche, amerikanische, […] auf dem großen Tisch sehe ich Kleister mit Pinsel, Fotos, Bühnenbilder von einer Aufführung in New York.“

Was Max Frisch als unheimisch charakterisierte, stellte für Brecht das #Umfeld dar, welches #schöpferischesArbeiten nicht nur ermöglichte, sondern gleichsam anregte. Benjamin besuchte Brecht in Herrliberg und sie spielten #Schach. Sie dachten und redeten sowie argumentierten und schrieben in #Extremen.

Spielten sie mit dem #schachspiel von Man Ray, wozu er die Figuren zwischen 1916 und 1920 erfunden hatte? 



Ob sich Berthold Brecht, Walter Benjamin, Max Frisch, Man Ray, Marcel Duchamp und Johannes Itten je in Herrliberg begegnet sind oder gemeinsam die ARYANA-Strasse entlang gegangen sind, dies weiss ich noch nicht. Doch ich denke jedesmal an diese Künstler, wenn ich über die ARYANA-Strasse zur Mansarde oder Atelier gehe, um künstlerisch zu schaffen und forschen. Über die ARYANA-Strasse habe ich bereits den Bildträger aus 100% Leinen = Leinwand ohne Grundierung und Farbauftrag getragen, die ich selbst zusammengezimmert und heftet habe. Mit der Leinwand fängt's an und hört's vermutlich auf: 

Neben dem L'art-pour-l'art #Künstlertypus benennt Pierre Bourdieu zwei weitere Künstlertypen im Ausgang des 19. Jahrhunderts. Es sind diese: der #kommerzielleKünstler und der #sozialengagierteKünstler. Zurzeit würde ich mich eher zu den sozial engagierten Künstlern zählen wollen. Genau genommen handelt es sich jedoch um Pole, in die die künstlerische Produktion eingespannt ist. In Polarisierungen, in die sie bis heute verbal oder wissenschaftlich eingespannt wird. Oder wesentlich zu sein scheint sowie immer wieder - auch von den #Künstlern - eingespannt wird, oder?! Diese Frage ist kaum zu übersehen, da sie wie ein Appell oder Bildmotiv wirkt!
»Meret Oppenheim«: „Guten Appetit, Marcel“ (Die weiße Königin) (1966). 
Gebackener Teig mit Rebhuhnrücken, Besteck, Teller, Glas mit Weinresten, Wachstuchschachbrett, Serviette, 32 x 32 x 10 cm. 
Sammlung von Foster Golstrom, gekauft 1990. Foto: Chris Puttere.
Greta Garbo with the lion mascot MGM studio in 1925
Frau = #Künstlerin neben Pferd ohne Sattel oder # Schaf mit Computer oder mobilen Geräten und Maschinen (Fotos #Digitalsat werden später dazu eingebettet) wären heute wesentlich passender, stärker sowie angemessener im Ausdruck der Ästhetik eines #Künstlertypus. Zumindest im «globalen Dorf des Internets», auf den Plattformen und in den Foren der sozialen Medien, wo es um #Hashtags, #Mehr- und #Marktwert im öffentlichen und privaten zu gehen scheint. 

Die Zeit der Ikonen (Schauspiel & Film & Pop & Punk), expressionistischen Ganzkörpermasken, Figuren, Statuen, Monumente und Denkmäler sowie der malerischen Kunstwerke an Porträts in Ahnengalerien und des Kunstgewerbes scheinen angeblich längst vorbei und total überholt zu sein. Obgleich sie längere Zeit den festen Platz in der Gesellschaft und Kultur eingenommen haben. 

Seit den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich um vieles «das goldene Filmband mit dem brüllenden MGM-Löwen» gelegt mit der lateinischen Aufschrift: ars gratia artis «die Kunst um der Kunst willen» ist in jedem Vorspann der Kinofilme aus dem Studio «Metro-Goldwyn-Mayer» zu sehen, welches 1924 gegründet wurde. Seitdem hat sich die Liste der aktiven und historischen Filmstudios erweitert. Die historischen Filmstudios  assoziiere ich mit Kinos, die in Berlin Biografietheater in den 20iger Jahren genannt wurden.

Film – Kino – Theater – Biografie-n – Schauspielhaus bis Schauspielräume – Unsichtbares Theater bis Theater der Unterdrückten – politische oder künstlerische Aktionsform des Strassen- bis Wohnzimmertheater
Bundesarchiv 1929: Münzstrasse im sogenannten Scheunenviertel in Berlin
Mein Biografietheater oder biografische Arbeit hat den #Anfang in #Berlin genommen, wozu ich später noch kommen werde. Vorerst geht's Text und Fotografischem weiter
La complicité Roberto Donetta
Roberto and Linda Donetta with Their Children Brigida and Saulle, 1905-1910
Im abgelegenen Val Blenio gab es wenig Arbeit, und Roberto Donetta hangelt sich von Beschäftigung zu Beschäftigung, um seine immer grösser werdende Familie durchzubringen. Mal arbeitet er als Marronibrater, dann als wandernder Samenhändler. Was seine Frau währenddessen tat: Keine Spuren:
Daneben widmet er sich intensiv der #Fotografie. Unermüdlich dokumentiert er das Leben in "seinem" Tal. Trotz wirtschaftlich schwierigster Umstände und gegen den Widerstand seiner Familie hält er an seiner #Leidenschaft fest und entwickelt künstlerische Ambitionen - Lichtmalerei - Inszenierungen im Fotografischen, die bis heute berühren. Und dann fand ich dieses Buch mit dem Artikel «DIE TECHNIK ALS TRÄGERIN DES KÜNSTLERISCHEN AUSDRUCKS»
screenshot aus https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dkd1915_1916/0173/scroll
screenshot aus https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dkd1915_1916/0173/scroll
Vor 1916 hat der Ausdruck #Typ die Künstlerpersönlichkeiten noch in starke Erregung versetzt, doch heute ist der darin ruhende Wahrheitskern fast jede:m #Künstler geläufig:

the new artist 

Resultate zu new artist vom 1. märz 2017 
bei dieser präsentation dufte ich zu gegen vor ort anwesend sein. es waren keine erregungen oder aufregungen oder zwischensprechende tumulte unter den anwesenden & versammelten #Künstlerpersönlichkeiten festzustellen oder auch nur im ansatz zu hören, sondern stttdessen interessierte nachfragen zu den Resulataten: https://thenewartist.net/wp-content/uploads/2017/03/The-New-Artist-Resultate-Ku%cc%88nstlerbefragung.pdf

Ausgehend von den tradierten Rollen-Vorstellungen, Mythen und den Resultaten dieser Befragung zu #KünstlerTypen heute,
werden auch 
#Haltungen, #Argumentationen und #Durchsetzungsstrategien der anwesenden, teilnehmenden oder teilgebenden Künstler_*in-nen im #kunsttalk interessant und auf den social media plattformen angesprochen.

«twitter – eine neue Form des Paratextes»
entzückend meine Vorliebe für’s japanische wird gesehen und unterstützt
«verschleierndes» und «verschleiertes» in Portraitmalerei – neo-figurative Malerei
deshalb habe ich heute die Schriftfarbe des Textes in grün #00ff00 und den Hintergrund in schwarz geändert, um zur #nextsociety.ch #Fussnoten und zu der Fussnote 6 - Strukturformen beitragen zu können. Welches sich jetzt offensichtlicher assoziativ ergibt.

#kunsttalk fragestellungen:

Sehen sich #Künstler*in-nen mit den speziellen Rollenbildern, Erwartungen und Anforderungen an einen spezifischen #Künstlertyp heute überhaupt konfrontiert? Welche Erwartungen und Anforderungen gehen von der #nextsociety aus ( ausser eventuell in #Fussnoten Erwähnungen zu finden oder nach Manifesten vorzugehen )?

Sehen sich #Künstler*in-nen heute selbst in den Rollenbildern des speziellen #Künstlertyps, den sie realisieren wollen? 

Wer beurteilt, entscheidet und erkennt den #Künstlertyp an, der für die #nextsociety relevant ist bzw. wird?

Inwieweit besteht Freiheit im Gestalten des Image als #Künstlertyps selbst in der #nextsociety? 

Die aufkommende Kreativ- und Design- sowie Formatwirtschaft fordert das traditionelle und klassische Verständnis von Funktion, Status und Rolle der Künstler*in-nen als #Künstlertyp heraus?

Welche Chancen und Risiken verbinden sich mit der #Ökonomisierung künstlerisch-forschender Tätigkeiten eines #Künstlertyps in der #nextsociety?

#Künstlertyp: #Poet und #Philosoph oder #Unternehmer und #Manager sind für die #nextscociety gefragt? 

jede-r #Künstlertyp im #kunsttalk sitzt - liegt - zeigt - sich im Trend:              

the new artist

wird jede-r poetisch, philosophisch bis unternehmerisch im oder mit dem #kunsttalk - interaktiv - konstruktiv bis radikal konstruktiv kommunizieren?

nächster #kunsttalk dienstagabend bis in die nacht

https://drive.google.com/file/d/1GWeDjXO6_oxEz4OANpwJk3OE5Zpc70R9/view?fbclid=IwAR3TMQTQV9ja0xSMHfLX4DK644NrVJ694GhK3zc6i7yPhu7_zxY6umB47X8
Sofort könnte jede-r Vorschläge zur Verbesserung dieser Fotografie offerieren: wie die Teile attraktiver - imposanter - wirkungs- bis effektvoller ins #Bild zu setzen und fotografisch aufzunehmen wären oder als #Digitalsat zu bearbeiten wären. Um das Häuschen und den Schrein für die #Caramelstückchenlagerung zu bauen - kleben - schneiden - basteln - richten  sowie zusammen zu setzen sind, die auf die Reise gehen:

trailer zum #kunsttalk 
https://kunstderkunsttherapie.com/2020/06/18/kunsttalk-2-5-am-30-06-2020/
Der Maler Willi Baumeister (1889-1955) schrieb in seinem Essay «Das Unbekannte als zentraler Wert» 
"Der Künstler kann nichts".                 
In diesem von Baumeister entworfenen Modell der #Formung bescheiden sich #Künstler mit der Rolle der #Anstossenden.
(für einen zu bestimmenden #Künstlertyp oder nicht für einen spezifischen #Künstlertyp? sondern für den #Arbeitsprozess).
"Ein bestimmter Typ spekulativer Mensch" projiziert die Vision-das Objekt und das Unbekannte als Bewegung, lässt das in Gang gesetzte auf dem Weg zum "Scheinziel" aber los und beobachtet, wie es die #Startbahn verlässt."Das vorangestellte Ziel fungierte nur als Reiz", um mit der ausgelösten Bewegung treiben zu lassen. Genau darin, im #Loslassen, in der Aufgabe der Kontrolle, der Arbeit am #Verschwinden der eigenen #Autorität, dem #Verlust des #Projektes und der #Projektion lägen die #Herausforderungen #künstlerischerArbeiten. Er meint, dass auch das Unbekannte (Antiform) nicht statisch und absolut sei, sondern beweglich und veränderlich. Es äußere sich in einer Vielzahl von Erscheinungsformen des Werdens und Vergehens. So wird das Leben zu einer ständigen Metamorphose. Anstatt sich im Projekt lieber haushaltend im Kreis zu bewegen, um bei Zielen anzukommen, die man am Anfang der Bewegung schon gekannt hat, geht es darum, die #Vision zu verlieren. Das Ziel wäre verloren, aber der Verlust wäre das Gegenteil von Mangel.

#Installation
#Malerei
#Zeichnung
#Skulptur, Plastik = Neue Soziale Plastik
#Fotografie
#Mixed Media
#Objekt, Assemblage
#Konzept Kunst
#Video, Film
#Druck, Grafik
#Performance, Aktion
#Textkunst, Schrift, Sprache weiter hier und in Büchern
#Collage als Gegenüberstellung - Zusammenstellungen
#Computer- und Medienkunst
#Transdisziplinäre Praxis
#sound Art, Ton, Klang
#Partizipationskunst, Socially engaged art via Zoom & YouTube
#Street Art, New Public Art (inkl. Land Art) twitter 

Zeitgenossen von Willi Baumeister 

Von matter birgit

Pilotprojekte
#nobreadlessart
#keinebrotloseKunst
#KatharinavonZimmern
#kunsttalks
#kunst

visual arts - art and scientific re-search arthistory
contemporary performance art
Project: #16

8 Antworten auf „künstler_in*nen-typen heute“

Guten Abend, Brigit Matter

Herzlichen Dank für Deine Antwort.

Ich stelle mir vor, dass das Subjektive, als ein Moment, der Wissenschaft, und zur Deutungshoheit der Geschichte der Menschheit, ihr nicht geheuer sein kann.

Und da ich und andere, (meine Behauptung) dem Unbewussten nicht wissen können, bleibt jedem der Mutterleib, aus dem er gekommen, ein Wortkonstrukt, nur in der eigenen Phantasie, so annähernd der Wirklichkeit, nach der eigenen Geburt erfahrbar.

Ich denke Heimat hat damit zu tun, dass ich es mir vermag, mich der Welt anzupassen und mit dem Unbewussten ( unter seiner Führung ) zur Einsicht, von Welt und Seele mich verantworten kann.

Nicht das aussen, Geld, Status, Besitz und Macht, nicht der Vergleich, kein Lehrsatz, kein Wegweiser führt zum Frieden mit mir selbst.

Herzliche Grüsse
Hans

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Guten Tag, Brigit Matter

Heimatlos
in einer befestigten
vom Wohlstand
besessenen
Gesellschaft

zum Seelenbrot
die tägliche Arbeit
an dem
vor Jahrtausenden
alten Sauerteig

der Nahrung
für sich
vielleicht auch
für die anderen

dem Geben
in allem
was man hat
ohne Lohn
und Anerkennung

Liebe Grüsse
Hans

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Guten Tag, Hans Gamma

in griechischen Majuskel und Minuskel

werden
heimatlose
herumziehende, reisende und vagabundierende
Nomaden (Angehörige eines Volkes [von Hirten])
Jenische
Fahrende
Roma usw. benannt.
Die Roma sind ein frühes Beispiel für ein vereinigtes Europa.
Sie sind Europäer, grenzenlos, denn sie haben die Revolution
des Nationalismus im 19. Jahrhundert in Europa nicht mitgemacht!

Flüchtende bis Flüchtlinge

Heimatlose Grossstadtnomaden

Wohnsitzlose

Obdachlose

Clochard, die nach einem alten französischen Rechtsgrundsatz
durften Arme auf den Märkten nach dem Läuten einer Glocke die auf dem Boden
liegenden Reste an sich nehmen, ohne bestraft zu werden. Heute darf man ohne bestraft zu werden über die Beine der Clochards steigen,
die auf dem Bürgersteig in St. Martin – mit und ohne – Unterlagen liegen, um das Café zu betreten. Der heimelige, warme und geschützte Ort, der so gut duftet. Jede-n der wohlständigen Gesellschaft nicht nur mit Nahrung versorgt, sondern mit raffinierten, süssen bis extravaganten Speisen.

Zum Seelenbrot
wird Konfitüre am Morgen gereicht.
Speck und Eier zu Mittag,
sowie Wurst und Käse am Abend geben, so isst Europa.
Wurst- und Käsesalat wäre auch möglich – tönt & klingt jedoch – zu unromantisch.

Weist eventuell auch zu sehr auf die Entwurzelung und erzwungene „Landstreicherei“
großer Teile der Bevölkerung hin.
Darunter die brotlos gewordenen Soldaten.

In der Psychoanalyse ist der Mutterleib die Urheimat.
Eventuell auch in manchen Religionen, Kunstreligionen bis -diktaturen, dies wäre zu evaluieren.
Jetzt bloss die Annahmen:
Wir alle verlassen diese Heimat; deshalb sind wir wandernde Wesen.
Heimatlos.
Eine solche Sicht der Dinge hat durchaus politische Konsequenzen für Europa.

Liebe Grüsse
Birgit

Danke, Hans für deinen inspirierenden Kommentar

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durch Andreas Peschka @Von schwankungsweite wurde zusätzlich zu Heimatlos die nicht Sesshaften angemerkt: die seit 1828 in Rotwelsch das Wort Kunde mit der Sonderbedeutung „wandernder Handwerksbursche, Bettler, Landstreicher“ belegen. Hieran anknüpfend verwendet die Rotwelschforschung seit dem 19. Jahrhundert die Bezeichnungen Kundensprache und Kundenlied für das sondersprachliche Wort- und Liedgut dieser Sprechergruppe, während im Sprachgebrauch der Sprechergruppe selbst seit 1906 die Eigenbezeichnung Kundenschall belegt ist und speziell das Rheinische Wörterbuch den Terminus Kundensprache allgemein für sondersprachlich-rotwelschen Wortschatz im rheinischen Sprachgebiet, ohne spezielle Zuordnung zu einer sozial definierten Sprechergruppe, verwendet.

nicht sesshafte wandernde Handwerksburschen bis Zimmerleute, Bettler und Landstreichen
KUNDEN so zu sagen
denen mit Kundenfreundlichkeit und Kundenorientierung begegnet wird?

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