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biographie:n & autobiographie:n

autobiographie:n der nicht-schreiber und schreiberinnen 
... das interesse, welches auto-biographischen texten bis heute  entgegengebracht wird, hängt vermutlich mit den überzeugungen  zusammen, dass es sich um „wörtliche rede“ handele, die direkt und unmittelbar von den betroffenen und der person persönlich ausgehe und deshalb sowohl ihre weltanschauung:en als auch ihr stilempfinden (philosophisch, ästhetisch, künstlerisch, literarisch, kulturell, sozial, politisch, psychosozial etc.) reflektiere ...
wenn oder sobald lesende das vorhandensein einer oder besonderen schreibweise entdecken, mindert dies, die arbeit am sprachlichen ausdruck - sofern sie von der Autorin, dem Autor oder der Autorenschaft selbst stammen - nicht im geringsten die authentizität der botschaft:en; ja, sie erhöhen möglicherweise sogar deren wert als mehrwert für die anderen und unbekannten



nun, das konstrukt des autobiografischen (welches auch vertrag oder autobiographischer pakt genannt wird) kann bewirken, dass verwechselungen (das verwechsel und das verwechselt werden) entstehen; und zwar zwischen dem Autor, der Autorin, dem Erzähler, der Erzählerin, dem Erzählenden und Erzählten sowie dem »#Modell«, welche:s die Wahrnehmung der Schreibweise begünstigen. Und quasi zu neutralisieren versuchen. Auch, um diese transparent und durchsichtig zu machen. Dies Verschmelzen vollzieht sich durch die Markierung als Autobiographie. Auf der Ebene der Gattungszuordnung des Textes oder Buches, welche nicht rot, gebunden und auf dem Buchmarkt erhältlich sein muss oder müssen


das Internet erscheint vollkommen ausreichend


Der Unterschied zur «apokryphen» Autobiografie, wie zum Beispiel die tagebuchartigen Aufzeichnungen von »Elsbeth von Oye« um ca.(1340), die handschriftlich in Ich-Form ihre Visionen und Begegnungen mit Gott beschreiben, die sie durch Selbstgeißelung, Selbstkasteiung, Selbstfesslung und Fasten produzierte. Sie behauptete, diese direkt durch Gott empfangen und in die Feder diktiert bekommen zu haben. Sie sind so bis heute »Teile und Seiten des Oetenbacher Schwesternbuchs« geworden, welches in Heidelberg archiviert ist


wird durch die, in Zusammenarbeit verfasste Autobiographie, wie sie heutzutage in mehr oder weniger offen bekannten Form:en praktiziert wird, die Störung im System und Betriebssystem des Internets verursachen? Oder, eher möglicherweise in Zukunft bedingen? Dadurch werden wir möglicherweise daran erinnert, dass das »WAHRE« selbst ein #ARTEFAKT ist. Und, dass der »Autor« oder die »Autorin« ein Ergebnis des oben erwähnten Vertrages zur Lektüre und Rollenübernahme sind, die immer ein Teil dieses #Paktes bleiben werden, solange diese differenziert werden können:

Textsorten zwischen der Autobiographie und Biographie, wobei unterschiedliche #Formen möglich sind, die alle oder insgesamt letztendlich die #Form von #Zeugnis, Beweis und Text darstellen. Die Arbeitsteilung zwischen mindestens zwei »Personen« offenbart die Vielzahl, der beim Verfassen der Autobiographie mitwirkenden Instanzen, welches allgemein vermutlich für jeden (angefangenen und beendeten) Schreibprozess gilt. Hierdurch wird kaum nur die Einheit der authentischen Autobiographie nachgeahmt, sondern deren indirekte und kalkulierte Verfasstheit, Gestimmtheit und Geste als Wechselspiel unterstrichen 

Ich bin immer mehrere, wenn ich ich (ich) schreibe oder bewusst auslasse, ein »ich« zu schreiben, sogar wenn ich das und es alleine tue. Und es handelt sich hier- oder dabei nicht um innere Gespräche des gespaltenen oder unbewussten Ichs. Sondern um die Artikulation der Phasen von Schreibarbeiten und Überarbeitungen, die jede:r sofort erkennen kann

Zeichnungen und  Malerei setzen verschiedene Haltungen voraus. 
Filmen und Kino setzen verschiedene Haltungen voraus.

Haltungen, die (auch) Schreibende kennen, da es sie sowohl mit dem Feld, der bereits geschriebenen Texte und Kunst in Verbindung setzt, als auch mit dem Bedürfnis oder Gefühl, welches befriedigt oder befriedet sowie zufriedengestellt sein möchte 



Auch Maria Lassnig spielt mit dem Gedanken an eine Biografie bzw. eine Autobiografie, wie fragmentarische Aufzeichnungen ihrer Erinnerungen und Tagebucheinträge verdeutlichen, die heute Autorinnen zu Dissertationen und Romanen verhelfen



Indem für die relative Isolierung der Rolle:n gesorgt wird, stellt die in Zusammenarbeit verfasste Autobiographie den «Glauben« an eine und die Einheit sofort in Frage, auf welcher - in der Gattung der Autobiographie - die Konzepte des Autors - deckungsgleich zur Person als Autorschaft basieren. Diese derartige Schreibarbeit ist überhaupt nur möglich, weil die Schreibarbeit und tagtägliche -Schreibwerkstatt immer verschiedene Teile, Phasen und Arbeitsschritte aufweist, auch wenn die Schreibenden sich dessen (oft nicht sofort) bewusst sind, da sie selbst die Rolle:n übernehmen, annehmen und wieder ablegen - in den sie schreiben oder zu schreiben versuchen. Jede Person, die beschliesst, ihr Leben in Autobiographie aufzuschreiben. Sie verhält sich so, als wäre sie möglicherweise ihr eigener Beobachter (Überwachungskamera) sowie Ghostwriter zugleich: 

1.  Ghostwriter pflegen keine Notizen über ihre Quellen anzufertigen und verheimlichen diese offensichtlich

2.  für die Modelle (d.h. die Personen, deren Leben in der Autobiographie erzählt wird) ist nur das fertige (vorliegende) schriftliche Produkt oder Manuskript von Bedeutung. ((Und Verlage haben bis heute kein oder kaum Interesse daran, offenzulegen in welcher Art und Weise, noch in welchem Umfang die vorgenommene Schreibarbeit und Bearbeitung bestand)). Es zählt allein das Ergebnis, das sichtbare Resultat, welches als gedrucktes und gebundenes Buch zu veröffentlichen ist

3.  das Modell hat die Aufgabe, zu sagen, was es weiss, und auf die Fragen zu antworten; von einer Verantwortung dafür ist es vorläufig befreit. Aufgrund der blossen Tatsache, dass der Andere zuhört, Notizen macht, Fragen stellt und sich später um die Strukturierung kümmert, wird das Modell auf die Funktion der #Quelle reduziert. Es kann daher dem Erinnern freien Lauf lassen, unberührt von den Zwängen, die mit schriftlicher Kommunikation verbunden sind

4.  die Redakteure übernehmen demgegenüber sämtliche Aufgaben der Strukturierung, Inszenierung und Kommunikation mit der Aussenwelt. Verdichten, Zusammenfassen, Überflüssiges beseitigen, Relevanz-Achsen auswählen, eine und die Ordnung, Struktur und Reihenfolge festlegen. Aber auch eine Äusserungsform wählen, einen bestimmten Ton, eine Art von Beziehung zum Lesenden (Zuschauenden, Zuhörenden und fremden sowie anderen Beobachtenden). In jedem Fall, die Instanz dessen zu erarbeiten, der aus der Ich-Perspektive spricht und formuliert und aktiv ist oder aktiv sein wird

5.  das Leben eines Menschen kann ohne Zweifel sehr gut durch Erzählung des anderen Menschen, Person oder Figur, sowie Bürger präsentiert werden. Oder, was noch besser ist: Die Wortwahl bzw. der Schreibstil des Modells können von einem Dritten übernommen und verwendet werden. Durch die Entwicklung der modernen Interview-Techniken und des modernen Romans - welche gleichwohl noch Raum lassen für die Umformulierung und Neustrukturierung - treten in der Endfassung des Textes - die Fragesteller oder nur eine Fragestellerin und ein Befragter und die (eine) Befragte zu Tage, was auch die Möglichkeit zu neuen #Zwischenlösungen eröffnet: Wenn die Intervention kritisch und kreativ ist, dann nähern wir uns der Biographie; wenn diese Intervention aber nur bemüht ist, um Sprachrohr des Modells zu sein und dabei diskret in den Hintergrund zu treten scheint, dann nähern wir uns der Autobiographie. Das Publikum weiss diese Situationen mit einer expliziten Mittelfigur sehr zu schätzen, weil es daran durch Radio und Kino sowie Fernsehen gewöhnt wurde; es kann auf diese Weise das Objekt seiner Begierde (das Leben einer ((berühmten)) Person mit Namen) in der Art von - im übertragenden Sinne zu verstehendem - Stereoklang geniessen, dass heisst mit und durch die autobiographische:n als auch heterobiographische:n Perspektive:n



Der Autor eines Textes ist meistens diejenige Person, die den Text geschrieben hat; aber das Schreiben allein genügt nicht, um zum Autor zu werden. 



Im Bereich der in Zusammenarbeit verfassten … «Autobiographie» sind der Verleger (oder der Herausgeber einer bei diesem erscheinenden Buchreihe) mehr als bloss Rädchen im Getriebe; oft geht die #Initiative von ihnen aus, und sie übernehmen beträchtliche Verantwortung für die Existenz und sogar Struktur des Buches. Es ist zwar gut, auf diese Weise das Konzept der #Verantwortung und das der #Produktion zu erweitern; aber dies steht im Widerspruch zum Mythos des Autors und der Autorschaft, die für das Funktionieren der Systeme notwendig sind. Das auf dem Autor und der Autoschaft aufbauende System ist nicht nur eine unverzichtbare Bedingung, sondern auf gewisse Weise auch die zentrale Botschaft der Gattung: Autobiographie oder Biographie



Und wenn nicht gar am Ende der eigentliche Autor das Publikum selbst ist, dessen Wünsche und freiwillige Leichtgläubigkeit (indem es sich gerne betrügen lässt, wenn dabei eine bestimmte literarische #Form gewahrt wird) all diesen Büchern das Gewicht (die Autorität der Urheber- und Autorschaft) verleihen, das ihnen andernfalls vielleicht und eventuell fehlen würde



Auch durch die neuen Bezeichnungen, wie z.B. ›Nouvelle Autobiographie‹, ›autobiographie postmoderne‹ oder ›autofiction‹ versuchen einige Autobiographietheoretiker*in:nen, die problematisch gewordenen #Ich–Identität sowie #Fiktionalisierung der Gattung Rechnung zu tragen. »Den Bruch mit der Tradition nicht im negativen Sinne als Ende«, sondern positiv als Weiterentwicklung:en der Gattung festzuschreiben. Auch für Michaela Holdenried »ist die Autobiographietheorie (Texte zur Theorie Biographie und Autobiographie, Theorie der Biographie; Intertextualität, Interkulturelle Literaturwissenschaft:en usw.) 
nur durch einen Paradigmen- und Theoriewechsel aus dieser theoretischen Sackgasse zu bewegen«

tatsächlich spielen selbsterfindung:en die wichtige rolle:n. Denn ihre existenz als künstlerin:nen ist auch die artige, mutige … trotz enormer äusserer widerstände, vieler rückschläge und enttäuschungen. es lässt sie sich nicht davon abhalten, mit beharrlicher konsequenz ein leben als künstlerin - trotz scheitern - gewisser rückschläge - zu führen. die selbsterfindung wird zur realität. in der biografie geht es daher auch wesentlich darum, welches bild und welche bilder - im wahrsten sinne des wortes - sie von sich selbst zeichnen und malen und die anderen von ihnen zeichnen und malen 

exemplarisch oder aussergewöhnlich 

zugleich für ein frauenleben ihrer generation, einer generation


dies scheint heute 2023 massgeblich zu werden 

Von matter birgit

#pilotprojekte
#nobreadlessart
#keinebrotloseKunst
#katharinavonzimmern
#kunsttalk1
#diekunst

visual arts - art and scientific re-search _ arthistory
contemporary performance art
projects: #16

12 Antworten auf „biographie:n & autobiographie:n“

vieles liegt vermutlich daran, dass sich hinter diesen Identitätsproblemen angespannte Kräfteverhältnisse verbergen sowie Zwänge, die mit den Regeln der verschiedenen Kommunikationskanäle zusammenhängen. Das Modell und der Ghostwriter oder zwei Personen können nur durch die Vermittlung den Status des Autors erreichen (bzw. ihn sich anschliessend untereinander streitig machen). Wer möchte und will nicht durch die durchsichtigen Schleier blicken, welche die Textproduktion verhüllen, da ihm das wichtigste (…) // Heutzutage wird im Ghostwriter weniger der »öffentliche Schreiber«, der für andere eintritt oder an deren Stelle agiert, als vielmehr eine Art von Kostümhändler oder Maskenbildner gesehen. Den Spezialisten für Autobiographien entweder »von der Stange« oder »massgefertigt«. Und die Antworten hierauf sind gar nicht so einfach. Zunächst einmal gibt jeder Schreibstil dem Text eine gewisse Färbung, die Anlass zu Vertuschungen, Gerüchten, Skandalen und Nachforschungen gibt

Gefällt 1 Person

vielleicht sind wir alle, wenn wir »erfüllte Individuen« sein möchten, nur die #Figuren in einem Roman ohne Autor. Die #Form der Autobiographie ist zweifellos nicht das Ausdrucksmittel eines prä-existierenden Individuums, ja nicht einmal eine »Rolle«, sondern etwas, das Existenz des »Individuums« seinerseits bestimmt

Gefällt 1 Person

Die Seele stört sich nicht an den Verwirrungen des menschlichen Geistes: ja, solange es nicht zusätzlich Leid, Schmerzen und Terror erzeugt

Die Seele gibt jedem ihre Wohnstatt in Einheit, mit der Wahrnehmung eines, die Umwelt durch die Haut abgrenzenden Leibes: möglicherweise: solange das ich ein Zuhause als Struktur des Raums benötigt: ziemlich wahrscheinlich in den europäischen Kulturen; als Leibsubjekt bin ich vom Fleisch dieser Welt, welches mir vollkommen ausreichend erscheint

Die Seele will keine Nachahmung durch indirekte und kalkulierte Verfasstheit, einer Geste sowie einer Gestimmtheit eines anderen. Ja.

Die Seele will keine invasive Verletzung, durch die spirituelle oder weltliche Dominanz eines anderen. Zwar bin ich manchmal mehrere, doch zur Hauptsache, bin ich wie in der realen Welt, der Schau, im Drama zwar beteiligt, doch ganz für mich alleine. Ja.

Gefällt 2 Personen

Es ist nicht die Seele die Leid, Schmerzen und Terror erzeugt, es ist der Mensch selbst, der im Unbewussten stecken bleibt.
Mein Leib ist Natur, ich bin Natur in der Natur, diese Welt, welche die Nabelschnur zur Nahrung der Leibeinheit uns gereicht.

Gefällt 1 Person

Die Seele packt mich täglich am Schopf, ein vereinfachtes Abbild, über die Wirklichkeit der Seele, durch ihre Traumführung zu schaffen, dessen Form und Beschaffenheit, keinem Massverhältnis entspricht, damit mir selbst durch die Ausführung in Worte und Gedanken, dem Vorhandenen Skript entspricht.

Der Traum führt alle Farben, wobei ich das rot bevorzuge.

Ich bin im Traum zeitlebens noch nie einem Gott begegnet.; obwohl ich dem behaupte, dass alle Götter aus dem Mutterschoss der Seele vor entworfen sind.

Dem Innen, ist das Wahre, der Zweifel beigesetzt.

Die Seele hat noch nie einen Pakt der reinen autonomen Vernunft unterzeichnet.

Die Seele stört sich nicht an den Verwirrungen des menschlichen Geistes.

Die Seele gibt jedem ihre Wohnstatt in Einheit, mit der Wahrnehmung eines, die Umwelt durch die Haut abgrenzenden Leibes.

Die Seele will keine Nachahmung durch indirekte und kalkulierte Verfasstheit, einer Geste sowie einer Gestimmtheit eines anderen.

Die Seele will keine invasive Verletzung, durch die spirituelle oder weltliche Dominanz eines anderen. Zwar bin ich manchmal mehrere, doch zur Hauptsache, bin ich wie in der realen Welt, der Schau, im Drama zwar beteiligt, doch ganz für mich alleine.

Ein Menschenbild muss ich mir nicht anmassen, ich bin Mensch und nichts anderes. Es handelt immer um innere Gespräche eines unbewussten zum Bewusstsein führenden Ichs.

Das Tun durch die Zeichensetzung, welche gar nichts voraussetzt, formt meine Haltung zum hier und jetzt.

Mittelchen der Gewandtheit die ich der Schreibarbeit, der Zeichnung oder auch der Malerei, welche nur meine einfache Haltung als Mensch voraussetzt und noch viel mehr, mit dem schreiben von Noten bewandert, die Musik, die auf mich zukommt, in Verbindung setzt, als auch mit dem Bedürfnis oder dem Gefühl, welches dem Geschaffenen, dem ich nicht der Autor dessen bin, nie befriedigend sein kann.

Aus der Einheit, des gesagten der Seele, stellt sich mir ihre Wirklichkeit aus Äonen, aus ihrem Kosmos, dazu mir keine Frage.

Die Seele stellt zu allem Seienden, in ihren Diensten, ein Anfang und ein Ende. Ich lausche dem Türöffner des Unbewussten, zur Erkenntnis, was die Seele, den Menschen schon immer zu sagen gehabt hat.

Es genügt, wenn jemand Interesse daran hat, dass ich aus meinem Leben meine Geschichte erzähle.

Ich bin der Seele, nicht einmal eine Randnotiz.

Das Formale folgt, der Geschichte, aus dem Kinästhetischen, in einem danach.

Fragen sind an sich obszön, verstehen heisst auf etwas antworten zu können.

Niemand ist die Quelle eines anderen.

Was ich dem anderen bin, ist ein Bild, eine Bewegung, die ihm durch die Verdoppelung in seinem Hirn, als seine Wirklichkeit aufersteht.

Mein Erinnern hat kein freien Lauf, ich bin täglich berührt vom Sagen, was mir die Seele, quer meiner Gedankenwelt mir vorhält.

Mein Gewissen ist der Redaktor in meinem Denk. Das Denken übernimmt sämtliche Aufgaben, die Festlegung einer Ordnung und Reihenfolge in meinem Äußerungen.

Den Ton, den meine Äusserungen im anderen auslösen, den habe ich nicht in der Hand.

Mein Bewusstsein ist nicht die Instanz, zum richtig oder falsch für einen anderen.

Ein Dritter wird nie Zeuge sein, was in mir sich alles tut und geschieht.

Mein ich steht an der Schmiede, an der Esse, am hämmern einer Aussage, auf kleinem Feuer.

Die Mittelfigur zwischen Falschheit und Wahrheit ist immer die Seele. Wer mir zuhört, kann nicht zugleich der Schriftführer meiner Gedanken sein.

Gefällt 1 Person

Ein etwas, was nur in der Vorstellung existiert; etwas Vorgestelltes, Erdachtes als eine literarische Fiktion

Eine bewusst gesetzte widerspruchsvolle oder falsche Annahme als methodisches Hilfsmittel bei der Lösung eines Problems

Gefällt 1 Person

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