projekt visuelle kg-forschung

ist informell, frei und «under construction» der teilgebenden An- und Abwesenden. Dies Projekt KUNST der GRUPPE zur visuellen Kunstforschung = projekt visuelle kg-forschung (ehemals Projekt KunstderKunstTherapie) läuft im Prinzip seit dem 16. Oktober 2014 und bis voraussichtlich Dezember 2022.

In Zusammentreffen und Begegnungen werden die Möglichkeiten visuellen KunstSchaffens präsentiert. «Wesentlich» werden die Merkmale visueller Kunstforschung «ataktisch» angeordnet. Um signifikante und wichtige Punkte und/oder Fluchtpunkte anzuzeigen. Die Verbindungslinien zu Zonen, Themen und Materialien aufzuzeigen. «Porträts» und/oder «Landschaften» sowie weitere Konfigurationen, Topografien, Wissensformen und Details zu Bildern herauszustellen. Damit es markiert und festgehalten wird. Vorläufig schreibe ich. Zumeist werden aktuelle künstlerische Produktionsverfahren, Entwürfe, Resultate, Konzepte und Pläne besprochen. Die aktuell beobachtet, diskutiert und zu einem terminierten Kunsttalk (in- und exklusiv via Skype) werden.

Im Vordergrund sind die Elemente und Merkmale mehrdimensionaler Räume und Verbindungen visueller Kunsterfahrungen, die zeit- und ortsunabhängig werden. Die gleichzeitig und/oder parallel zur Kunstforschung angewandt werden. Mit der Präsentation, Vorstellung und Mitwirkung der anwesenden Künstler*innen werden sie automatisch sichtbar. Elemente, die mit den Augen («Visus», «Licht» etc.) beobachtet werden und allgemein berühren können. In Bildern, Zeichnungen, Gemälden und Videos zum Beispiel, die haptisch erlebbar werden. «Assoziationen» und/oder «Memorandum» erzeugen. Sobald diese isoliert, gefiltert, selektiv eingefangen auf dem Bildschirm erscheinen. Gesehen, besprochen und dazu geschrieben wird. Die Bilder, die den *Winkel* und *Ort* der Herstellung als visuell-künstlerische Information verlassen haben. Jetzt im *Tsunamie der Bilderflut* global mit fliessen. Falls es dem einen oder anderen noch zu abstrakt, traum- oder märchenhaft klingen mag. Durch die teilgebende An- und Abwesenheit wird es vital, lebendig, bewegt und konstruktiv werden.

Da immer auch fotografiert, angesprochen, aufgezeichnet, übersetzt, widersprochen, gespeichert, geschrieben, verlinkt, kommentiert, erweitert, abgelenkt, performt, verdichtet, zusammengefasst, geändert, gefilmt, erinnert, ausgestellt, gesprochen und immer so weiter wird.

Die «Autorenschaft» wird sich mit Engagement der wesentlichen Beiträge zur Planung, Durchführung und Organisation sowie Auswertung der Forschungsarbeiten im projekt visuelle kg-forschung bis 2022 geklärt. Die andere Position, die von der kollektiven Autorenschaft ausgeht. Dies ist das Konzept der «Autopoiesis». Autopoietische Systeme sind selbsterhaltend und selbstorganisierend und damit selbsterzeugend. Sie sind selbstreferentiell, weil sie die Zustände der Elemente in operational (geschlossener) Art und Weise verändern. Dies meint die Formen der Zusammenarbeit und des Zusammenseins, die nicht als Altruismus, Ideal, Avantgarde und Schönheit, Dekoration und Design oder Bewegung und Gegenreformation daher kommen wollen.

Zusammensein als *originelle* Idee und Hervorbringung der Subjekte, die hier einfach im «Projekt» erscheinen. Tafelbilder im fotografischen und/oder Videos, Filme und Bücher etc. verbinden. *Kunst ohne Werke* und *Ästhetik ohne Absicht* produzieren. Visuelle und gedankliche Entwürfe des Künstlerseins als Autorschaft in jedem Fall, sobald geschrieben wird. Entwürfe, die überdacht, bedacht, geschützt oder frei gelassen werden (müssen).

Aus diesem Grund evoziert dies Projekt visuelle kg-kunstforschung insbesondere die Nähe- und Fernverhältnissse des Künstlerseins im deutschsprachigen Proberaum. Als Labor und Experimentierfeld, Studio und Büro für Interaktionen am Ort im Lokalen und via Skype. In dem visuelle Kunst, poetische Literatur und Wissenschaft keine Wirklichkeit abbilden. Sie sind vielmehr Sagen und Reden über visuelle Kunst und Kunstforschung, die am Ort und anderen Orten gemacht wird. Weil ästhetisches Denken sich kaum in der Analogie von Kopie und Modell (Stil- und Richtung isotaktisch) ausdrückt, sondern eher in der Genauigkeit der Anordnungen.

Der Ansatz von Sätzen, die das Begriffsgeschehen der Sprache (vorerst in deutscher Sprache) zu Zeichen- und Bildsprache visueller Kunst(-sprache) subjektiv verdichten. Erweitern und – in der Transformation von Aussagen – zu einem Bedeutungsgeschehen machen und stattfinden lassen, welches zur Kenntnis genommen wird. Da es zur neuen und anderen Anordnung des Sehens wird.

Differenzen zur Wirklichkeit visueller Kunst und den Verständnismöglichkeiten werden zunehmend un-abhängiger und/oder auf-nahme- und anschluss-fähiger. Autonom, frei, subjektiv und konsensfähig bleiben sie in jedem Fall. (Vom Konsens zum «Dissens» ist immer möglich). Falls künstlerische Vorschläge zur visuellen Kunstforschung hier «eingereicht» und vorgeschlagen werden. Sprachlich und informativ angereichert, besprochen und beurteilt werden. Teilgaben und Mitarbeit an der «Redaktion» und dem Gutheissen der Zwischenresultate und Endversion an texten, skripten und visuell-künstlerischen features. «Feature» und «Merkmal» der visuellen Kunst, die hier nach und nach durch ästhetische, bildkünstlerische und visuell-künstlerische Praktiken produziert und sichtbar werden. In erster Linie Bildwerke und Verfahren im fotografischen aktueller Gegenwarts- und *Hypergegenwartskunst*, die gespeichert, laufend sichtbar transformiert, damit öffentlich ausgestellt und archiviert werden.

Tätigkeitsbereiche und Zonen visuellen KunstSchaffens, die mit

benannt werden. Bislang nur lose zusammenhängen. Um die Anordnung der Begriffe vorläufig genauer herzustellen, werden einzelne Begriffe bislang blau wikifiziert. Einerseits, um diese an Allgemeinverständlichkeit anzubinden. Anderseits, um die Begriffe als Ansatz für die Bildbetrachtung und das Bildverstehen anzuwenden.

Die verwandten Begriffe werfen (immer wieder neue) Fragestellungen zur visuellen Kunst und Kunstforschung in diesem projekt visuelle kg-forschung auf. Zum Beispiel Fragestellungen, die «Environment», «Umgebung» und vor allem das «Setting» betreffen. Den «Ort», «Raum» sowie «Kontext» und die jeweilige «Zone» oder Zonen im Einzelfall, die individuell und/oder kollektiv als Kunstforschung der Gruppen, dargestellt werden. Die «Intentionalität» der Kunstforscher*in und Autor*in, die etwas und sei es nur ein Objekt, Detail und Merkmal im Bildwerk, dem Bildakt und Bildpanorama oder Film in den Vordergrund rückt. Da es besonders wichtig erscheint, zu beachten ist und den Ansatz für die Fortsetzung bildet.

In sichtbarer Gegenwart anderer werden oft mögliche und vorläufige Antworten auf künstlerische Fragestellungen gegeben. Da die Art und Weise der visuellen Kunst nach Ansatz der Kunstschaffenden oft klar entschieden, abgeschlossen und fertiggestellt ist. Da bleibt, ein neues Bild zu malen und feature eröffnen. Hier werden die Bilder im Fotografischen immer wieder anders installiert und zusammengestellt. Damit jederzeit abrufbar, auf wenn die Seite als nicht verfügbar erscheint, für die an- und abwesenden im projekt visuelle kg-forschung.

Als Referenz und Bezug zu Primär- und Sekundärquellen sowie auch grauen Quellen, zum Selbst, Subjekt und Mensch in und ausserhalb der Gruppe, Generation, Zivilgesellschaft, Kultur, Programm usw. wird es hier herausgestellt. Jeweils zu den Hintergründen, Folien der «Explikation» und Stellungnahme der Künstler*innen vorgeschlagen. Zur «Biografie» und Autobiografie, Konzept und Strategie der künstlerisch forschenden Intervention u.a. zum Beispiel, zu der gedacht wird. Sowohl als auch in ästhetischen Mustern, Prinzipien, Regeln, Gesetzen, Moral, Ethik etc. künstlerische Erfahrungen zu denken. Die ebenso Kenntnisse bereithalten, Vorschläge unterbreiten und visuelle Kunst erkennen können.

Herausforderungen der ästhetischen Kommunikation, welche heute die visuelle kg-forschung genauso die Allgemeinheit wie «Allmende» betreffen. Diese können sowohl empirisch oder empiristisch als auch anti-empirisch oder anti-empiristisch sein. Zumindest «zwei– und mehrdeutig» angeordnet, um genau zu sein. Mehr und mehr wird ästhetische Kommunikation heute direkt zur «Operationalisierung» und «Kunstforschung» eingesetzt. Zur visuellen Fabrikation und Produktion von anderem «Wissen» angewandt. Sobald es in den Kanon einer Gruppe eingespeist wird, zum Beispiel als Hypothese. In die Berechnung der Programme, Pläne und Strategien visueller Kunst und offener Wissenschaft (Zeit und Raum) eingefügt wird. Wobei die Fragen im «Licht ihrer besten Möglichkeiten» zwar verstanden, doch zu wenig aufschlussreich geklärt, erklärt und wirklich bewiesen werden. Dementsprechend selten weiter untersucht, erforscht, beurteilt und evaluiert werden. Solange es nur als ein Sonder- und Spezialfall, Ausnahme- und Grenzfall und/oder Einzelfall oder «prekärer» Fall behandelt und betrachtet wird.

Somit wird es darum gehen, „was der Fall ist“ und der «Gegenstand» dieser prekären *Choreografien* des Künstler*innenseins in Autorenschaft im projekt visuelle kg-forschung. Von der radikalen Kraft Mitwirkender wird es abhängen.

Reflexionen, Reflexionseinheiten zum ästhetisch-visuellen Kunstverständnis, werden heute als „Resonanz“, „Echo“ und „Quellen“ im «emphatischen» Sinne bezeichnet. Die Betonungen der Zonen ästhetischer Autonomie, freischaffender und selbstständiger Kunstschaffender, Kunstforscher*innen und anderer, die (ästhetisch) immer auch kommunizieren.

Dies- und jenseits sowie mit den etablierten Forschungseinrichtungen (Schulen, Hochschulen, Organisationen, Vereinen, Stiftungen etc.), die hierauf spezialisiert sind, wird (vorerst nicht oder gerade vermehrt) zusammen gearbeitet?? Mit diesem WordPress-Format und Design wird vorläufig experimentiert und geprobt. Um zeitgenössische visuelle Gegenwarts- und/oder Schwesternkunst (Literatur) sowie Kunsttalks zu initieren. Künstlerische Performance und kunstbasierte Forschung und Kunstforschung (kollaborativ) mit Autorschaft darzustellen.

«Auf der Suche nach der verlorenen Zeit», «Zäsuren in der Zeitgeschichte», «kollektiver Erinnerung» … Fragmente des kollektiven Gedächtnis, die jederzeit wieder aufgegriffen werden können.

Dies projekt visuelle kg-forschung basiert bislang auf geteilten Problem- und Zeitzusammenhängen mit mittelfristigen Perspektiven zur künstlerischen Forschung und Kunstforschung. (Leerstellen und Fehler sind bislang kaum beseitigt). Im »Kreis der Menschen, die aufgrund bestimmter Gemeinsamkeiten zusammengehören, sich aufgrund gemeinsamer Interessen und Ziele kurz- bis längerfristig zusammengeschlossen haben«. Wie die Gemeinschaft und Zivilgesellschaft hat diese Gruppe keine Form, kein genuin parteiliches, gewerblich-geschäftliches oder juristisches Format. Auch (noch kein) künstlerisches Manifest oder den expliziten Forschungs- und Projektauftrag, der durch Drittmittel finanziert wird. Die Selbst-Institutionalisierung («Autopoiesis») ist zurzeit willkürlich und freiwillig. Somit schön – schäbig – schwankend – freischwebend – fliessend.

Doch im Gegensatz zur Gemeinschaft in der immer auch die Selbstabschaffung lauert, wird hier jenes Selbst vom Subjekt, der Person, dem Bürger und dem Mensch erwartet. Da hier im Prinzip die moderne Institution, demokratische Tradition der Aufklärung und Menschenwürde gewahrt werden soll, die keiner «Menschenführung» und/oder Leadership bedarf. «Demokratie» ist «postheroisch».

  • Autonom veranstaltende bürgerliche Subjekte entscheiden selbst

Gruppen sind privater Natur. Sowie das Künstler-Sein selbst heute noch als ein Problem privater Natur behandelt wird? Es wird vermutlich allein die Gruppe Gleichgesinnter oder gleich Verstimmter sein. Die in gemeinsamer Versammlung und Veröffentlichung aus dem geteilten Privatismus etwas zeigen will. Eine Gruppe im Bekenntnismodus und wieder ist es ein Bekenntnis, dem kaum ein Geständnis folgt???

Vielmehr kultiviert die Gruppe Zusammentreffen und regelmässige Versammlungen im Kunsttalk. («Kunstpause», die zu beachten ist). Künstlerische Handlungen werden zu ästhetischer Kommunikation im «Bildakt», «Text», «Essay» und «Performance» etc. mit Belieben selbst zusammengestellt. Auch subjektive Formen des künstlerischen *Geschlechts* gesellschaftlicher Zumutbarkeit werden hier ohne Sprach- und Erkenntnisskepsis gezeigt.

Theorien und Texte zur visuellen Kunst und Kunstforschung. Vorläufige Fragestellungen:

  • werden «Konzeption» (Werk) und «Konzept» (Entwurf) durch Sprachlosigkeit und Stille der Sichtbarkeit visueller Kunst vorgezeichnet?
  • werden theoretische, wissenschaftliche, literarische, ästhetische und persönlich-subjektive Überlegung und Denkweise der Künstler*in offensichtlich?
  • wie werden die Zonen der Sichtbarkeit, die Menschen wirklich berühren können, eröffnet?
  • wird Sichtbarkeit auf die Wirklichkeit fokussiert oder wird sie bewusst von der Wirklichkeit und/oder Realität abgelenkt?
  • für wen wird heute vorbereitet, entworfen, gestaltet und geplant?
  • was und wie wird davon achtsam wahrgenommen und reflektiert?
  • welche Wertform, Qualität und Symbolik visueller Kunst wird heute als Denk- und Satzfigur und Choreografie reproduziert?
  • welche An- und Bezugnahme und Evidenz wird wichtig?

Wo der Wert visueller Kunst haptisch, sinngebend, bedeutend und wichtig wird, breitet dieser sich notwendig aus. Dieser bezieht vieles auf sich und dichtet sich gegen Entwertungen und Unvermittelbarkeiten ab, soweit die Annahme. Die Logik der Intensität und Kräfte visueller Kunsterfahrung und ästhetischer Praxis werden durch Bilder und Sprache (Kunst- und Wissenschaftssprache, Poesie, Lyrik etc.) zudem als Information übersetzt, erweitert und bereichert.

Transformiert, verknüpft bis verknotet, verlinkt und verbunden, damit es weitergeht. Da es an der Wirklichkeit etwas in Momentaufnahmen und auf Dauer sichtbar werden lässt. Welches gefühlt, empfunden und spontan gestaltet und immer noch hinzufügt werden kann. Etwas, dass ohne Künste kaum zu erfahren wäre.

Da die Schwäche zunächst aus der «Negation» des Eigenwerts eines Zeichens und Bildes kommt. Die in szenische, fotografische und filmische oder malerische Momentaufnahmen des Gedächtnis als ästhetische Kommunikation übertragen, reproduziert und erinnert werden. In Umgangssprachen (wieder) auftauchen können, falls darüber gesprochen wird. Der Vorrang bildlicher Angleichung, Vergleiche und Entwicklungen (Anverwandlungen) des visuell-künstlerischen Dargebotenen werden heute immer schneller gesehen, übersehen, weggewischt und verworfen. Bildbetrachtung, Bildverstehen und visuelle Kunstforschung werden notwendig, um die gespeicherte Information im Bild als visuell künstlerisch zu erkennen, aufzuschlüsseln und zu decodieren.

In diesem Sinne werden aus der Rolle der Subjekte in der Gruppenbestrebung ästhetische Entgrenzungen und Zonen des Autonomieversprechens der visuellen Kunst in Hypergegenwart wiederbelebt und re-produziert. Diese Re-Produktionen richten sich gegen die Romantisierung, Nostalgie und Utopie der unentfremdeten Arbeit und Meisterschaft der Künstler*innen und KunstSchaffenden als Realisierung des Menschen in der Natur. Solche Romantisierungen entfremdeter Subjektformen stellen letztlich nichts mehr als privilegierte Vermenschlichungen eines Unmenschlichen dar. Die systematische Diskreditierung der «antimodernen Verfahren» der visuellen Kunst als letztlich «reaktionär» und nur «reproduktiv».

Doch heute werden sie immer noch als Ausdruck moderner Hoffnung auf die emanzipierte Verwirklichung eben desjenigen romantischen Subjekts des Künstler*seins benannt. Dem Überschwang an «Utopie» und «Dystopie» hyperrealer Wirklichkeit, der hiermit zugleich auch kritisiert wird. Der bis heute anhaltende Ruf nach Entökonomisierung der modernen Kunstautonomie und Kunstfreiheit ist exemplarisch für die Aktualisierung des romantischen Dilemmas zu sehen. Der in jeder Ecke und Winkel des Raums auf dieser Welt stattfindet und möglicherweise weiter stattfinden wird.

Der Dunkelraum zwischen (Kino-)Leinwand, Bühne und Zuschauern, wird kaum beobachtet und berücksichtigt.

Wesentliche Inputs und subjektive Ansatzpunkte werden sich hier zunehmend zum «Bild», «Imago», «Logo» und «Text» verdichten. Sobald diese direkt von KunstSchaffenden, künstlerisch Forschenden und anderen Interessierten ästhetisch kommuniziert werden. Inwieweit sich ästhetische Impulse weiter #verdichten, #verfliegen, #verfransen, #verflüssigen, #auflösen oder #verdampfen wird sich offensichtlich mit den Interaktionen zeigen. Sowohl im «Dialog» der wörtlichen Rede, dem Gespräch und Polylog mit Un-Bekannten als auch im Kommentar, «Essay» und «Interview», stellen sich immer wesentliche Informationen zur visuell-ästhetischen Kunsterfahrungen her.

Oft wird der «Bildakt» zum bewegten und bewegenden Bildersujet. Bildobjekt und Bildtäger in Serie, Bilderfolge, Bilderreihe, Bilderzyklus werden auch zur Anordnung der Bilder im visuelle kg-forschungsprojekt. Hierhin wird sich das Experiment mit ästhetischer visueller Kunsterfahrung der Künstler*innen widerspiegeln. Auch, falls es in bekannte, vertraute und gewohnte oder poetische Sprachmuster übersetzt wird. Deutsche Umgangssprache, Mundart und Muttersprache sowie in Schreibweise der Anwesenden gezeigt wird. An die Möglichkeit der Übersetzung und Transformation wir immer gedacht. Die Ergänzung mit Informationen und Assoziationen, um weiter zu machen oder es (auch einfach so) sein zu lassen.

Licht- und Erinnerungsbilder im Fotografischen und kollektiven Gedächtnis eröffnen oft die Frage der Form, Gestalt und Charakters der Bildmotive visueller Kunst und Kultur. Sowie den Zugang zu einen in ihnen entgrenzten und sich entgrenzenden Formalismus. Die farblichen Darstellungen im Licht und Design am Display, Screen oder auf der Leinwand werden durch die Endgeräte immer auch als Zonen (re-)produziert. Markierungen und Texte werden als Vordergrund und Hintergrund sowie Block wahrgenommen. Im Environment verknüpfen sich immer wieder auf’s neue oder in bereits bekannter Art und Weise. Die konventionellen Vorstellungen technoider „Weiblichkeit“ und „Fluidität“ zum Beispiel, die sich in aktuellen Vorstellungen von Subjektivität im Informationszeitalter auch immer wieder herstellen und selten überwunden werden.

Von KunstSchaffenden (auch KunstderKunstTherapie) wird heute erwartet, das sie Erfahrungshorizonte des Anderen, des Fremden, Unbekannten und Fernen anderer Generationen, Gender und Geschlechter, Kulturen etc. freiwillig und friedlich, verständlich und nachvollziehbar berücksichtigen. Mit dieser Prämisse wird das Kunstversprechen ausgesprochen: Bilder sind im Mittelpunkt der Vorstellung und Sprache, den Begriffen und dem Wissen. Bilder fügen wirklich Wesentliches und Wichtiges hinzu. In dieser Art und Weise wird es auch in der Praxis visueller aktueller *Hyper-Gegenwartskunst* erfahren.

Bewusst und mit Absicht werden neue Erfindungen, bild-künstlerische Erkenntnisse und Wahrheiten sowie ästhetisch-subjektive Träume und Erfahrungen einer Gruppe kunstschaffender KunstTherapeut-innen oft streng privat und vertraulich behandelt. Im Geheimen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird vieles zurückgehalten. Im Verborgenen aufbewahrt. Bilder als Mittel zu therapeutischen Zwecken werden eher vernichtet, entsorgt und verbrannt. Zu Abfall und Müll des Happenings, Events, Fluxus, Rituals und der Lerneinheit gemacht. Rituell verbrannt oder gemeinsam begraben. Mit dem Zweck, diese gerade und eben nicht der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Um Abwesende an diesen visuellen, ästhetischen, intimen, subjektiven, individuellen und/oder anonymen Kunsterfahrungen eben gerade nicht teilhaben oder profitieren zu lassen. Um keinen Einblick in den Mythos der Gruppe Dyade der Kunst der KunstTherapie zu gewähren.

In diesem WordPress-Environment, Kontext, Umgebung und Setting wird eventuell auch mit dem Ab- und Zufall experimentiert. Die ruhige «Erfindung» visuellen KunstSchaffens wird genutzt. Für einen Moment und die Dauer der «Erkenntnis» kommuniziert. Vieles kann wohlmöglich subjektiv, autobiografisch und weiblich werden, auch ohne es in den Kontext von verwirklichen, realisieren, visualisieren, präsentieren und scheitern stellen zu wollen. Die Ästhetik subjektiver Verhaltensmuster, Gesten und Handlungen jenseits jeder «Romantik» wird angestrebt: die Entgrenzung als Formalismus. Schreiben als Experiment menschlicher, subjektiver und maschineller Ausdrucksmöglichkeiten; Fotografieren als Experiment menschlicher, subjektiver und maschineller Ausdrucksmöglichkeiten; Filmen als Experiment menschlicher, subjektiver und maschineller Ausdrucksmöglichkeiten; Malen als Experiment menschlicher, subjektiver, handwerklich- technischer und maschineller Ausdrucksmöglichkeiten sind heute jederzeit zu überholen; Formen und Formulierungen menschlicher, subjektiver und handwerklicher Ausdrucksmöglichkeiten: Es werden Situationen, Inszenierungen, Szenen und Choreografien sowie Kartografien der Landschaften (auch jenseits von Hollywood und Google etc.) und Porträts zusammengestellt. Präsenz und Selbstform im Jenseits der Hierarchie mit Vorbild- und Modellfunktion, dies wird «wirklich wichtig» werden.

In erster Linie wird visuell-künstlerisches KunstSchaffen der Künstler*innen immer noch mit der Arbeit im Atelier, Werkstatt, Studio, Fabrik, Keller, Mansarde oder Wohnzimmer und öffentlichen Raum sowie der Ausstellung vor Ort assoziiert. Auch wenn zunehmend Videos, Plastiken und sonstige Kunstwerke, Rauminstallationen, Kunstbücher, Skulpturen, Plattformen und Programmen etc. produziert werden. Kunstausstellungen (mit «Vernissage» und «Finissage») zu der Gäste, Freunde und Besucher als Publikum und Zuschauer eingeladen werden. Kunstbücher, die mit und ohne Plot einer Geschichte gedruckt werden. Plattformen, die mehr oder weniger Zulauf haben. Programme, die als App. zu laden sind usw.

Die Ausstellungsbilder hier werden durch die Künstlersubjekte selbst und in ihrem manipulierenden und ästhetischen Blick hergestellt. Bilder, die durch das fotografische Kameraobjektiv und Computerprogramm (im Nachhinein oder Parallel) für Veröffentlichungen bearbeitet werden. «Text» und «Kommentar» werden hier direkt hineingeschrieben.

«Künstlernachlässe» und «Basisdokumentationen» werden heute verwaltet, um später wieder «verwertet» werden zu können.

Bildakte der Künstler*in, die bislang kaum die offensichtliche Anbindung zum Text, Kontext und diesem Environment haben. Im Kontext der Literatur, Wissenschaft und Kunstgeschichte, Kunsthistorie oder Kunstforschung oder kunstbasierten Forschung gegenwärtiger Kunst des 21. Jahrhunderts erhalten sie hier auch Möglichkeiten. Automatisch werden sie mittels «Hypertext» und «Permalink» in diesem Environment verbunden. Wodurch sich Überschüsse an Bedeutung und aktualisierende Verknotungen zu Netzwerken, Systemen und Kontakten ergeben und ereignen werden.

KunstSchaffende entscheiden immer selbst, welchen Input sie in diesem Setting und Environment für die laufendenden bild-künstlerischen und forschenden Prozesse zum Bildakt und Text freigeben werden. Betrachtende und Rezipierende sind Beobachtende und Teilnehmende sowie «Partizipierende» auch im *Cyberspace* des interaktiven Settings und Environments. KunstSchaffende, die in ihrer Art und Weise interpretieren und ästhetisch kommunizieren. Sie identifizieren und beurteilen. Hierzu werden die Blogs, farbigen Textblöcke und Seiten angelegt, die auf Annahmen, Hintergrundwissen, Hypothesen und Fragen und auch Antworten hindeuten. Die Jederzeit kopiert, geändert und umgeschrieben etc. werden. Damit sie (nicht) in der Ästhetik und Mystik des 20. Jahrhundert, Buchdruck und Philosophie behaftet bleiben: «Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen» (Ludwig Wittgenstein 1918)

Ziel ist Evidenz aktueller visueller Gegenwartskunst und Ästhetik herzustellen: im künstlerischen Handeln, Kommunizieren und Forschen in Prozessen in diesem Environment und Kontext. Diese werden vorerst durch den Bildakt in «Form» sowie «Textur» – «Hypertext» und «Zeichen» – parallel sichtbar flexibel hergestellt.

Die vorerst grundsätzliche Postion: ästhetische Kunsterfahrung bestimmt die subjektive Differenzerfahrung. Diese wird (heute noch) durch Konzeptionen der Mystik, vom Mystischen und Ästhetik im 20. Jahrhundert (Philosophie – Literatur – visuelle Medien) charakterisiert und geprägt. Die «Dialektik» von Schweigen, Kunstpause und Zeigen deutet darauf hin.

Zeitgenössische und gegenwärtig visuelle Kunst, künstlerische oder kunstbasierte Forschung und Kunstforschung differenzieren die KunstSchaffenden heute in Lager und Positionen. Auch die künstlerische Praxis der KunstSchaffenden differenziert sich mit den Stellungnahmen. Künstler*innen der aktuellen visuellen Gegenwartskunst ent-spezialisieren sich zunehmend durch «Generalisierung». Sie versuchen Gegenöffentlichkeit oder Gegenbewegungen zu initiieren, indem sie nach Verfahren und Herausforderungen der Ästhetik in neuen Forschungs- und Handlungsfeldern suchen. (Als KunstTherapeut-in-nen spezialisieren die Künstler*in-nen ihr KunstSchaffen zu Behandlungsmethoden mit Patienten oder Klienten im institutionalisierten und organisierten Setting und Forschungsfeld. In den künstlerischen Forschungsfeldern visueller Gegenwartskunst werden akademisch-professionelle, wissenschaftliche und philosophische Stellungnahmen sowie ästhetisch-visuell künstlerische Praxis gepflegt und kultiviert sowie selten offen diskutiert). Die Kompetenzen KunstSchaffender werden hierdurch ebenso, wie durch Auftragsarbeiten von Kunden und Klienten des Kunst- und Absatzmarkts beeinflusst.

Autonome bis autodidaktische sowie subjektiv freie künstlerische Erfahrungen (empirischer Ästhetik) der Menschen als Subjekte werden in jedem visuellen KunstSchaffen hergestellt. Sie ergeben sich automatisch durch die Mensch zu Mensch, Mensch zu Maschine zu Mensch, Kommunikation.

Markante Trennlinien, Konturen und Zonen, die sich zwischen «visueller Wahrnehmung» und «haptischer Wahrnehmung» als Ästhetik abzeichnen und eröffnen. Der menschlich-subjektive «Ausdruck», der auch ohne Worte kommuniziert und möglicherweise visuell-ästhetisch ist und bleibt. Doch erst die ästhetisch-visuelle «Kunstsprache» der Künstler*in und KunstSchaffenden bewegen und motivieren. Informationen, die sich beim ästhetischen Handeln und Kommunizieren herstellen und als Merkmale und Elemente zu erkennen sind. Oft werden sie als visuell-künstlerisch, ästhetisch praktisch oder wissenschaftsbasiert sprachlich und deskriptiv festgestellt. Hier werden sie in jedem Fall (neu) transformiert. «Kunst» – «Wissenschaft» – «Technik» werden hier ansatz- oder versuchsweise zusammengestellt. Verbunden, verlinkt und verkettet, obgleich sie in der Kommunikation Mensch – Maschine – Mensch auseinander driften oder zu driften drohen.

Mit dem «Begriff» der ästhetischen «Kommunikation», «Handlung», «Technik», «Performance» – Poesie» – «Poiesis» – «Praxis» – «Theorie» – etc. werden durch die KunstSchaffenden die Ansätze und die Trennlinien gezogen. Die Zonen differenziert und definiert. Hierdurch eröffnen sich (neue) Möglichkeiten in Räumen, Träumen und Environment des Cyberspaces.

Visuelles KunstSchaffen, Kulturtechniken, Kompetenzen und Wissen sowie Erkenntnisse werden zu Ideen. Ästhetische Vorstellungen und Modelle, falls sie in inter- und trans-subjektiven Zusammenhängen hergestellt werden. Mit Theorien, Philosophien, Wissenschaften und bio-psycho-sozialen Erleben des Selbst oder Subjekts werden sie oft in engere Beziehung gesetzt. Der Bezug zur Biografie und Autobiografie der Kunstschaffenden oder Konzept der Kunstforschung scheint heute die Rolle, Bedeutung und Wichtigkeit zur Beurteilung zu haben???

Engagement zum visuellen KunstSchaffen, künstlerischen Forschen und Arbeiten der Künstler*in-nen bewegen sich heute zunehmend um Zugang, Anschluss sowie Schnittstellen zu öffentlichen formellen und informellen Projekten in kulturellen Räumen, wie zum Beispiel «offspace».

Um den visuell-künstlerischen «Bildakt» im offspace und cyberspace kommunizieren ästhetische Stellungnahmen der partizipierenden Anwesenden. Hier werden sie einerseits von der Künstler*in selbst und andererseits kollaborativ mit Hypertext und Text verknüpft und zudem verkettet. An dem jede-r und Maschinen mitschreiben, die diesen Zugang und diese Schnittstelle verwenden.

Der Dialog wird für den Moment und Augenblick sowie die Dauer des «Ausstellens» als Kon-Text und Situation im Setting und diesem Environment vorläufig hergestellt. Hierdurch wird vermutlich subjektives «visuelles Kunstschaffen» und «künstlerische oder kunstbasierte Forschung» der Künstler*innen in Betrachtung und auch Reflexion angesprochen. Gleichzeitig wird durch Ausstellen im Fotografischen und Hypertext der andere oder neue Modus gezeigt, (wieder-)hergestellt und (re-)produziert und ästhetisch kommuniziert.

Vergleichbar zur Kunstausstellung in einem anderen Raum an einem anderen Ort. Wodurch die künstlerische Praxis der Künstler*in vor Ort im Lokalen unterbrochen, durchbrochen und gestört wird.

Name muss genannt werden

keine kommerzielle Nutzung erlaubt

keine Derivate (Änderungen) erlaubt

Die visuell-künstlerische Praxis und Forschungsarbeit in diesem Environment werden zur *Raumstationen* und *Spacewalks* des Künstlerseins im projekts visuelle kg-forschung. Die bereitwilligen Vorschläge der KunstSchaffenden werden zur Realisierung genutzt. Zur Archivierung mit informierter Einwilligung des personenbezogenen und urheberrechtlichen Datenschutzes gemäss creativecommons (http://www.creativecommons.ch/). Vorerst und solange bereitgestellt bis sich andere Verwendungen und Anwendungen mit diesem projekt visuelle kg-forschung herausstellen werden.

Name muss genannt werden
sonst ist alles erlaubt


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