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gompost gom spektakel

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1. Projektbeschreibung

GOMPOSCHT ist ein spartenübergreifendes Kunstprojekt an der Schnittstelle von Spoken Word, Performancekunst, Installation und Typografie. Die Arbeit greift kritisch und poetisch zugleich die bleierne Schwere heutiger Kommunikationskultur auf: Textfluten, Bürokratensprache, Überinformation und digitale Verzettelung.

Ausgangspunkt ist ein literarisches Fragment – ein poetischer Text, inspiriert u. a. von Hannah Arendts Freiheitsbegriff und dem Kommentar von Pierroz („Die Freiheit, frei zu sein“). Dieser Text wird in einem installativen Raum durch eine performative Handlung kompostiert:

wörtlich und metaphorisch, haptisch performativ.

Ziel und Absicht ist es,
die Besucher:innen mit der Kraft des Reduktiven, der Stille und der haptischen Sprache fadenscheiniges »ästhetisch« zu konfrontieren – und eine neue Beziehung zu Schriftzeichen, Buchstabe, Bedeutung und Raum zu ermöglichen.

2. Künstlerisches Konzept

Das Projekt wird als Live-Performance mit installativem Charakter realisiert. Der Raum ist zunächst als „Bleiwüste“ inszeniert: voller dichter, unleserlicher Typografie, gedruckter Textfragmente und akustischem Druck durch Drucker- und Tastengeräusche.

Im Verlauf der Performance werden diese Sprachreste dekonstruiert, entsorgt und zu neuem Denken kompostiert. Absätze werden zerrissen, Sätze gekürzt, Worte mit Erde vermischt. Gleichzeitig entsteht – live und sichtbar – eine neue visuelle Sprache: Bullet-Points, Handlettering, Leere.

Ein zentrales Symbol ist das rostige Hufeisen, das aus einem Gomposthaufen gezogen wird – als Zeichen für Glück durch Verfall. Die Performance endet in Stille und lädt das Publikum ein, sich frei im neu entstandenen Raum zu bewegen.

3. Relevanz

Kritische Auseinandersetzung mit Sprachökologie
GOMPOSCHT thematisiert die Überproduktion von Texten in digitalen und administrativen Räumen und fragt, wie Sprache wieder leiblich, lesbar und wahrhaftig werden kann.

Förderung künstlerischer Interdisziplinarität
durch die Verbindung von Literatur, Bildender Kunst und Performance wird eine neue künstlerische Ausdrucksform geschaffen, die jenseits klassischer Sparten funktioniert.

Partizipation und Reflexion
Das Publikum wird nicht belehrt, sondern in einen Erfahrungsraum eingeladen, in dem Sprachmüll sinnlich erfahrbar und transformierbar wird.
4. Umsetzung

Ort:
Ein leerstehender Büroraum, eine umgebaute Scheune oder eine Galerie mit installativer Infrastruktur, ein Garten, eine Wiese.

Format:

ca. 30-minütige Performance

anschließender freier Erkundungsraum

optional: begleitende Typo-Workshops oder Publikumsgespräche

Team:

1 Performancekünstler:in

1 Raumgestalter:in / Szenograf:in

1 Typograf:in / Schriftkünstler:in

1 Techniker:in (Ton, Projektion)

1 Mediengestalter: in für Bild und Ton

1 Veranstaltungssponsor:in

5. Zeitplan

Phase Zeitraum

Konzeption & Textarbeit Okt–Nov 2025
Proben & Bau Dez 2025 – Jan 2026
Premiere Februar 2026
Weitere Aufführungen März–Mai 2026
6. Finanzierung

Gesamtkosten geschätzt: 12.000 € (incl. Honorare, Material, Raum, Technik, Transport, Kommunikation)

Posten Kosten

Künstlerhonorare 6.000 €
Raummiete / Technik 2.000 €
Materialien / Installation 1.500 €
Öffentlichkeitsarbeit 1.000 €
Produktion & Logistik 1.500 €

6 Antworten auf „gompost gom spektakel“

Eine gute Sache – Bravo werte Matter – natürlich würde ich es begrüssen, dass dem Manifest Umsetzungen/Taten folgen würden – in diesem Sinne halte ich mich hier nun kurz und verbleibe mit herzlichen Grüssen – Oberaargauer Kunstsanatorium, Heimleiter D.T.Koller

ja, gute Sachen – Bravo – ist angenommen! Dem Manifesten folgen Umsetzungen – Transformationen – Taten, keine Frage! In diesem Sinne hatte ich mich doch länger als gedacht hier aufgehalten und grüße jetzt herzlichst aus dem unterzürichischen Seeland bei strahlendem Sonnenschein mit Menschenmassen, die selten den Zebrastreifen nutzen und die Straßen mit Autos versperren, während sie am Natel 📱 „rumdaddeln“, falls man dies so schreibt, Kunstforscherin birgit matter

KI:

Es könnte sein, dass „Gom“ eine Abkürzung für etwas anderes ist, das im Zusammenhang mit der Post steht. Ohne weitere Informationen ist es jedoch schwer zu sagen, was genau gemeint ist.

KI

„GOM“ steht für „Grüngut- und Organische Materialien“ und ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Kompostierung und Abfallwirtschaft verwendet wird. Es bezieht sich auf die Art von Materialien, die typischerweise in einen Komposthaufen gehören, wie Gartenabfälle (Gras, Laub, Strauchschnitt) und Küchenabfälle.

„Gom post“ ist kein standardisierter Begriff oder eine offizielle Bezeichnung im Kontext der Schweizerischen Post. Es könnte sich um einen Tippfehler handeln oder um eine spezifische Anfrage, die nicht klar formuliert ist.

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