An diesen Notaten ist nun besonders gut und genau zu erkennen, wie einige Besonderheiten der lichtenbergschen »Sudelbuchtechnik« übernommen werden. Für den jeweiligen "Zweck" eine Notiz und Notation im Zettelkasten: handschriftlicher Brief an Künstler, die Künstlerin:nen, die Postsendung, die SMS, der Tweet, die Nachricht, die elektronische Mail, der Papierzettel, der »Post it« Klebezettel an der Wand, am Spiegel oder der jeweiligen Kühlschrank- und Haustür neben dem Treppenaufgang (...), die Notiz, die Not tat, das sie notiert und aufgeschrieben wurde. Um diese Aufzuschreiben und (wi(e)der) Vorzufinden. Die Melodie, das Lied, das Gedicht, die Lyrik, die Prosa, die Studie, der Tanz und letztendlich das Buch für die Freunde dazu, welches einfach nur in die Tasche zu stecken ist und wäre, um es mitzunehmen und weiter zu tragen.
Ein Buch,
bis hierher fiel niemanden das fehlen der verben in diesem schreiben auf, die nun nachträglich eingefügt wurden; damit die sätze sinn ergeben. plausibel wäre es trotzalledem gewesen und geblieben, auf die verben grundsätzlich zu verzichten, da der textabschnitt von no:taten, keinen taten, noch tatsachen handelt. das fehlen der verben hätte die tatenlosigkeit und damit ein fehlen von tatsachen deutlich verstärkt und das schaffen der artefakte zu weiteren notizen und notaten kommuniziert.
Die Ausgabe an Notaten für einen Spaziergang durch's Gelände mitgegeben. Für den Spaziergang durch's Theoriegelände, die in die Umgebung und die Landschaft einladen. Wodurch die »Fußnoten« sowie »Fussabdrücke« umgestaltet und hinterlassen werden.
Fährten, die nur erfahrene Hunde aufspüren.
Ohne das spezielle Konsequenzen, Taten und Handlungen einer Transformation folgen, folgten und abzulesen wären. Zum einen gibt es da knappe Beobachtungen der Natur, Tiere, Menschen, der Landschaft und dem Wetter, die im Rahmen der Umgebung und Umwelt eines Ortes detailliert zu erkunden, aufzunehmen, fotografieren und dokumentieren wären. Oftmals werden sie in die Beobachtungen 1. erster und 2. zweiter Ordnung differenziert.
Das Problem mit Notizen
Wer keine Notizen macht, vergisst das Meiste wieder. Das merkst du zum Beispiel beim Lesen eines Buches. Angenommen, du hast vor einem Jahr ein Buch von 400 Seiten gelesen: An wie viel Prozent des Inhalts könntest du dich heute noch erinnern? Mehr als ein Fragment, die blasse Vorstellung oder der Erinnerungsfetzen an das Buchcover wird es vermutlich nicht sein, sobald du die Notizen für's Gespräch und den Besuch nicht mitgenommen hast.
Notizen helfen uns also dabei, wichtige Informationen für die Zukunft zu speichern. Sie sind ein Dienst, den wir für unser zukünftiges »Ich« und die »Community« machen?!.
Die Herausforderung besteht jedoch nicht darin, heute Notizen zu machen, sondern auf sie in #Zukunft wieder zugreifen zu können.
Denn ohne Struktur und Organisation gehen die meisten Notizen mit der Zeit auch wieder verloren.
Die meisten Leute notieren sich Dinge, die wenigsten schauen sich diese Notizen später wieder an.
Weißt du noch, wo du deine Mitschriften aus dem letzten Jahr aufbewahrst? Viele davon dürften nicht mehr relevant sein, einige können dir jedoch noch immer interessante Einblicke geben, sofern du sie mit neuen Erkenntnissen verknüpfen würdest. In der Praxis werden alte Notizen jedoch meist nicht mehr angeschaut und verstauben sozusagen. Und werden kurzerhand zusammen mit dem sonstigen Altpapier und Müll entsorgt.
Dies eröffnet das nächste Problem:
Aus dem Zusammenhang gerissen ergeben viele dieser alten Notizen auch keinen Sinn mehr. Und selbst wenn du ihren Sinn verstehen würdest, hättest du Schwierigkeiten, sie mit neuem und dem aktuellen Wissen und Nicht-Wissen zu verknüpfen, weil sie auf einem Blatt Papier, einem Zettel, leeren Briefumschlag oder Zeitungsrand und sonstigem Schnipsel isoliert notiert sind.
Angenommen du hast ein Buch, eine Biografie Michel Foucault »Werke und Freuden« von Michael Fisch im transcript Verlag vor zwei Jahren gelesen, eines über Sport vor einem Jahr und im Moment bist du gerade dabei, ein Buch über Produktivität, Wirtschaft, Geschichte und »Science Fiction« zu verschlingen.
Möglicherweise gibt es in allen vier Themenfeldern Prinzipien, die sich miteinander verknüpfen lassen.
Sofern du deine Notizen jedoch nicht miteinander verbindest, würden dir diese Ähnlichkeiten vermutlich gar nicht auffallen.
Diese Probleme löst der Zettelkasten:
Für Personen, die ein Interesse haben, ihren Aufbau an Notiz und Notation auf eine neue Ebene zu bringen, ist der Zettelkasten deshalb ein echter #Gamechanger, wie ich heute lesen durfte. Eventuell gestaltest du ein Miroboard, ein Video mit deiner eigenen Musik, Lyrik und Song, welches du zum Abruf auf verschiedenen Plattformen bereitstellst für die nächste Generation
Änderungsvorbehalte, denn der Zettelkasten ist nur eine Methode und Methoden gibt's bekanntlich viele für die Zukunft
ohne beitragsbild
**Prompt:** **Aufforderung:** Erstelle ein sehr detailliertes und scharfes Bild, welches das Konzept des Notizenmachens und seine Bedeutung für die Erinnerungserhaltung und -leistung der Menschen veranschaulicht.
Präsentiere eine künstlerische Anordnung verschiedener Notizformen wie handschriftliche Notizen, Postkarten, digitale Nachrichten und Bücher, die auf jahrhunderte alten Holzschreibtischen und dem Esstisch ausgebreitet sind. Weiches, natürliches Licht sollte die Szene erhellen und sanfte Schatten werfen, um die Tiefe des Anliegens zu verstärken.
Füge Elemente der Natur in den Hintergrund ein, beispielsweise eine Fensteransicht mit Bäumen, ein Feld mit einem Bagger und Menschen in leuchtenden und neofarbenden Arbeitshosen, welche die Verbindung zwischen Beobachtung und Notizen symbolisieren, währenddessen sie ihre Arbeitshandschuhe verlieren und einfach in der Landschaft liegen lassen.
Stelle sicher, dass das Bild eine hohe Auflösung hat, fotografisch und realistisch wirkt, um die komplexen Details der Notizen und die ruhige Atmosphäre einzufangen.
was für eine unglaublich wildwüchsige und verunkrautete anlage
Ist es nicht richtig, empfehlenswert sogar, sich an alten Meistern zu orientieren – hier Lichtenberg – um Kunst zu schaffen? Es ist nützlich. Vieles wurde schon erprobt, für gut befunden, und es ist nicht sinnreich, das Rad, das Wort, die Schrift neu zu erfinden. Darüber hinaus freilich darf und kann jederzeit Neues gewagt und erprobt werden.
Jedes geschriebene Wort
jede Zeichnung ist Handwerk
das für sich und den Autor spricht
oder auch nicht.
Was andere darin sehen und entdecken
nicht sehen wollen
nicht sehen können
ist etwas anderes.
Erinnerungen
quer durch die Gedankenwelt
ob der Mensch dem will oder nicht
driften hinab bis in die letzten Winkel
der eigenen Vergangenheit
ungewollte Gedanken
legen meist das nicht sehen wollen
der eigenen Schattenseiten bloss
damit erübrigt sich ein Zettelkasten
über das Gelesene über Ereignisse
und Erfahrungen die ein Mensch
in seinem Leben gemacht hat.
3 Antworten auf „»no:taten«“
was für eine unglaublich wildwüchsige und verunkrautete anlage
Ist es nicht richtig, empfehlenswert sogar, sich an alten Meistern zu orientieren – hier Lichtenberg – um Kunst zu schaffen? Es ist nützlich. Vieles wurde schon erprobt, für gut befunden, und es ist nicht sinnreich, das Rad, das Wort, die Schrift neu zu erfinden. Darüber hinaus freilich darf und kann jederzeit Neues gewagt und erprobt werden.
Jedes geschriebene Wort
jede Zeichnung ist Handwerk
das für sich und den Autor spricht
oder auch nicht.
Was andere darin sehen und entdecken
nicht sehen wollen
nicht sehen können
ist etwas anderes.
Erinnerungen
quer durch die Gedankenwelt
ob der Mensch dem will oder nicht
driften hinab bis in die letzten Winkel
der eigenen Vergangenheit
ungewollte Gedanken
legen meist das nicht sehen wollen
der eigenen Schattenseiten bloss
damit erübrigt sich ein Zettelkasten
über das Gelesene über Ereignisse
und Erfahrungen die ein Mensch
in seinem Leben gemacht hat.