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#kunsttalk

»no:taten«

3 Antworten auf „»no:taten«“

Ist es nicht richtig, empfehlenswert sogar, sich an alten Meistern zu orientieren – hier Lichtenberg – um Kunst zu schaffen? Es ist nützlich. Vieles wurde schon erprobt, für gut befunden, und es ist nicht sinnreich, das Rad, das Wort, die Schrift neu zu erfinden. Darüber hinaus freilich darf und kann jederzeit Neues gewagt und erprobt werden.

Jedes geschriebene Wort
jede Zeichnung ist Handwerk
das für sich und den Autor spricht
oder auch nicht.
Was andere darin sehen und entdecken
nicht sehen wollen
nicht sehen können
ist etwas anderes.
Erinnerungen
quer durch die Gedankenwelt
ob der Mensch dem will oder nicht
driften hinab bis in die letzten Winkel
der eigenen Vergangenheit
ungewollte Gedanken
legen meist das nicht sehen wollen
der eigenen Schattenseiten bloss
damit erübrigt sich ein Zettelkasten
über das Gelesene über Ereignisse
und Erfahrungen die ein Mensch
in seinem Leben gemacht hat.

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