Die Magie der Hermes Baby hat mich noch nicht verlassen. Das #Kunstbuch, das Unikat und das Original entwickelt die Gedanken in Kapitel an einer »Hermes Baby« Schreibmaschine. Keine Ahnung, welches Modell mir ausgeliehen wird. Ab den 1960iger Jahre gab es die Hermes Baby "Bicolor", also erstmals mit zweifarbigem Band für die Maschinenpoesie.
Im Zoologischen Garten in Zürich sitzt die Schimpansin Nanette an der Hermes Baby Jubiläum, wie im Beitragsbild zu sehen ist.
die übersicht
Vorab soll hier eine Übersicht, in der jeweils ein Satz ein Kapitel vorstellt, die Gliederung darstellen, bis die »Hermes Baby« zum Schreiben vor mir steht. Diese entzückende Schreibmaschine für die Autorschaft | Autorenschaft, die mir freundlicherweise in der nächsten Zeit ausgeliehen wird. Die Zwischenzeiten werden bis dahin durch Projekte überbrückt. Obgleich ich so gespannt bin. In erwartungsvoller Vorfreude sozusagen. An einer mechanischen Schreibmaschine mit Durchschlagpapier auf eingezogenen Papierbögen zu schreiben wird traumhaft schön, romantisch und nostaligsch. Ohne diese lästigen Rechtschreibfehlerkorrekturprogramme.
Der freundliche, freizügige und vertrauensvolle Leihgeber, der aktuell noch unterwegs ist, wird sich in den nächsten Tagen melden, um weiteres zu organisieren - Konditionen und Übergabe der Leihgabe - vereinbaren. Bis dahin mache ich mir nur Gedanken. Ohne diese aufzuschreiben. Ohne diese Gedanken auszusprechen, zu bewerten und zu beurteilen. Ohne die Gedanken in Gesten zu hüllen, in Worte zu kleiden, in Farben zu malen, in Videos oder fotografische Bilder zu transformieren.
Farben kann ich mir leichter merken, wenn ich ein Wort, Begriff, Name, Code, Nummer und Bezeichung dafür habe:
Klingt wie die #Beschreibung eines sehr auffälligen, sehr spezifischen Farbtons von etwas … vielleicht einem schicken Auto oder EI? Was?¿¿
DU bevorzugst DIES und reagierst sofort:
Ah, es sieht so aus, als ob Sie eine witzige Mischung aus deutschen Farb- und Stilbeschreibungen gefunden haben! konterte @matze2001 sofort zu @Pymwater , der meinte, dass ist ein ganz schöner Brocken, aber wenn
Hellgrau= li Metallicblau = met Anthrazit = anth Glänzender= glänzend Kitsch = ki
dann scheint es, als würden ein sehr glänzendes, helles Grau und metallisches Blau mit einem Hauch von dunklem Anthrazit beschrieben sein – alles mit etwas Kitsch für mehr Flair! Und nicht mehr Ei! Es zaubert das Bild einer auffälligen, vielleicht übertriebenen, glänzenden #Farbe hervor.
Ist das etwas, woran Sie oder Du bei einem Design gedacht haben mögen und denken?¿¿¿
Leider kann @gunterlierschof dir oder Ihnen heute kein Bild direkt dazu zeigen, aber ich kann dir helfen solange helfen, dir das vorzustellen!
#kunstderkunsttherapie bis der nächste #kunsttalk stattfindet.
"Stell dir ein Ei oder einen anderen Gegenstand vor, der in einem glänzenden, metallic blauen Farbton lackiert ist, der mit einem Hauch von anthrazitgrau kombiniert wird. Das Ganze wirkt fast #futuristisch, mit einem auffälligen, fast schon kitschigen Glanz, der an die bunten Farben in einem alten Sci-Fi-Film (Science Fiction) erinnert. Der #Lichtreflex von dieser glänzenden (komplett verschlossenen und verdichteten) glatten und glasigen #Oberfläche würde je nach Blickwinkel immer wieder andere Töne in Blau und Grau bis #Mondgrau zeigen – die @bimatter mag und mögen wird - das perfekte Beispiel für etwas, das gleichzeitig modern und ein bisschen sehr übertrieben, fast romantisch bis nostalgisch wirkt.
Du könntest natürlich und selbstverständlich auch selbst nach #Bildern suchen, indem du Begriffe wie "metallic blue anthracite glossy" in einer Suchmaschine eingibst. Ich bin sicher, du wirst etwas finden, das dieser Beschreibung sehr nahe kommt! Ohne lyrische, poetische Verzerrungen, Zitationen und Wortakrobatik, die oft wie Kitsch aus #Poesiealben, #Illustrierten, #Tageszeitungen und #Kalenderseiten wirken.
Oder Du kannst zur nächsten Autolackierei, Malergeschäft oder Baumarkt gehen und nach dem Farbton fragen und dir diesen Farbton mischen lassen zum Colorieren der Eier, um diese anschliessend in Weckgläsern bis Ostern aufzubewahren, um nicht zum Osterfeuer oder Hexensabbat gehen zu müssen.
Du könntest ebenfalls Freunde fragen, was die dazu meinen, welcher Farbton dies/es sein könnte, damit es kein #Hexenwerk wird.
die verhältnisse
Das Verhältnis von Kapiteln zu Unterkapiteln wird weniger das einer Abzählordnung 1-10 werden, dies ist klar.
Eher wird sich zeigen, welche Gedanken selbstständig und natürlich sind (die der Hauptpunkte) und welche von diesen abhängen (die abhängigen Unterpunkte).
Einige Kapitel werden sicherlich kleinteiliger werden, manche monografisch zusammenhängend. Insbesondere, wenn es um die Werkdarstellungen der kunstschaffenden bildenden Künstler*innen und Autor#innen geht. Längere fremdsprachige Zitate werde ich sofort an Ort und Stelle in Fußnoten für die nächste Generation übersetzen. Diese Übersetzungen sind bei den literarischen Zitaten eher »Dolmetscherangebote« als »ästhetisch angemessene und ausgereifte« Angebote, die echte literarische, poetische, lyrische, prosaische paraphrasierende oder wissenschaftliche Übertragungen darstellen.
das missverstehen
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich über ein Kapitel und Unterkapitel das »Missverstehen« als Fehlübersetzung, Sprachlosigkeit, Transformation, Kollaboration oder Macht erklären will. Ich will niemanden ethisch oder moralisch zu irgendetwas verpflichten oder ein Zugehörigkeitsgefühl zu irgendetwas evozieren. Doch, der Gegenstand des Buches wird in jedem Fall vorgestellt. Die wichtigsten Begriffe, mit denen ich auf den Papierbögen und Schreibmaschinenseite ohne Tipp Ex hantieren werde. Die Begriffe, die untersucht werden sollen, sind natürlich und selbstverständlich nach und nach eingeführt worden. Die Erstkontakte werden ausgeführt. Dann wird geschrieben, was dies Buch ist und was nicht. Was dies Buch behauptet wird offensichtlich herausgestellt. Die Elemente des Unwirklichen werden nicht nur aufgezählt, sondern als Wege zum Genre erfasst. Ein persönlicher und ein gemeinsamer Zugang wird durch die genealogische Spurensuche geschaffen, die keine Eroberungs- oder Heldengeschichte wird. Kein Mythos, sondern eher eine Legende mit mehreren Anfängen und offenen Enden, wozu ich schon einiges las.
das dingschema
Wie man (nicht nur ästhetisch, bildlich und zeichnerisch) Formen vom Dingschema und Dingsda löst, sondern auch sprachlich, wird die Herausforderung werden. Ohne einfach abstrakt oder abstrakt herumkleckernd mit Farben zu werden. Ich will beweisen, dass/daß unsere Muttersprache nicht unser Denken oder unser Weltbild und die Vorstellung vom Weltraum und der Kunst festlegt. Ohne an den strukturfunktionalistischen Grundsätzen kleben zu bleiben. An der Physik der Mechanik zu scheitern, mit dem kargen Material eines unifarbendenen Farbbands konfrontiert, die Papierbögen in DIN A4 einzuspannen, die metallischen Lettern wie Hämmer zu bedienen, damit sie die Buchstaben wie einzelne Nägel einschlagen. Zum Zweck, welcher in der Kunsttalk Kultur, Gruppe und Szene verpönt ist. Sinn, Richtung und Ziel werden zu Entwicklungsfluchtpunkten:
Rekursion in Geschichte - Geschichte der Gegenwart - unruhige Träume vom Wissen - was ich weiß: literarische Angeberei der Verkettung von Zeichen und Zeichenketten zum Poetischen und Prosamodernismus aus der Nähe. Das Loch und der Graben im Wissen und im Wissen vom Wissen (Unwissen): Diese Bodenlosigkeit der Selbstreflexion des Bürgers in der direkten Demokratie, die/der getrieben (sind/werden) durch Pessimismus und Optimismus. Das Stoffliche und das Werkorganisatorische am guten und am bösen Blick zu messen/ermessen (suchen). Das ästhetische am bösen und guten Blick zu nutzen. Collagen, Assemblagen und Neologismen, die ich noch nicht kenne.
die werkstrategie
Im frühen zwanzigsten Jahrhundert nahm nicht nur die #KunstderKunsttherapie, Kunst - Therapie, die Kunst- und Kreativitätstherapien, Kunst- und Ausdruckstherapien sowie Kunstpsychotherapien Gestalt an, sondern auch Leute, die ihre Arbeit nicht so nannten. Niemals so genannt hätten, wenn ihnen der Name und dies Genre bekannt gewesen wäre. Viele befassten sich mit künstlerischen Problemen, die das Genre hat. Die das »Genre« braucht und löst, wie zum Beispiel das Schreiben, die Weltkunstform neben anderen Kunstformen, das Gesamtkunstwerk neben anderen Werken, die Ausstellung neben anderen Schaustellungen, welche die künstlerische Praxis, das Denken und selber schreiben bis heute unterbrechen.
die fans, die frau
Die Frau im Halbdunkel, die Fans der Gesellschaft bleiben zuhause oder fern. Die geraffte Geschichte einer kurzen Bewegung: Innovation als Expansion, die oftmals klassisch beginnt. Mit Wachstum, Aufstieg und Älter werden, die mit verschiedenen Känalen, Strömen und Verkehrs- und Spazierwegen sowie den Bäumen assoziiert sind.
Mit der Hausfrauenapokalypse, dem kreativen Direktor und Praktikanten, dem Autor und schusseligen Kurator der Revolte und weiteren seltsamen Verwandten, Freunden und Musikern, den jungen Leuten, die sich in der direkten oder indirekten Abgrenzung üben.
So träumt man vom Zweifel. Wie sich die neue Welle [new wave] von der älteren und vorsorglich, jeder späteren Welle an Gedanken distanziert.
der untergrund
des Denkens ist das entfesselte Unbewusste. Der uneinsichtige Geist, das rätselhafte und vernünftige Bewusstsein, das denkt. Die selektive Aufmerksamkeit, die verdrängten Wünsche, das getäuschte Selbst, dies unsichtbare ich, welches sich überall dazwischen sitzt und sich einzumischen versucht. Die instinktive Sprache, die unterschwellige Wahrnehmung, dies intuitive Entscheiden, die kontrollierte Handlung und das Handeln zur Kontrolle, die konzentrierte Vernunft mit Ausblick, die sich laufend für die Kommunikation bedankt.
Endnoten, Literaturverzeichnis, Sach- und Personenregister mit denen man sich auseinandersetzen könnte. Erzählbildnerei mit Gesicht, Profil und Namen sowie mindestens einem Account in Pixeldichte.
das schreibsystem
versus dem Schriftsystem ordentlich begründen. Die Wahrscheinlichkeit von der Ideologie und einem Dogma zu trennen, das Möglichkeitswissen quer durch die Zeit erforschen.
Worin liegt der ästhetischer Wert? Worin liegt der Erkenntniswert?
Zuvor muss die »Hermes Baby« in die »Revision« gebracht werden, falls ich beabsichtige fliessend und flüssig damit zu schreiben, teilt mir der Leihgeber mit. Zuerst müsste ich allerdings herausfinden, wer das noch macht. Dann planen wir das so! Und niemand kann uns daran hindern.