zeichnen, von dem ich nichts weiß. Ich weiß am meisten von meinen Grenzen und dem, was ich noch nicht weiß,
weshalb ich [Birgit Matter] auf weiß in weiß male und am liebstem mit dem Bleistift, Tinte oder in schwarz schreibe.
Die, welche:r liest ((oder die, sie und lesenden, die mitlesen) machen sich beim Wort oder einer Anhäufung von Wörtern die Vorstellung:en
oder ein einziges Bild (ist eine Vorstellung schon ein Bild?); die, welche die Wörter schreibt, hat(te) die Vorstellung oder das Bild vor Augen; der, der ein Bild mit Worten beschreibt (das er eben zeichnete), hat eine Vorstellung, wie er das Bild zeichnete
in Anlehnung an Maria Lassnig 1992, aus: Hans Ulrich Obrist, Maria Lassnig, Die Feder ist die Schwester des Pinsels, DuMont, 2000
da muss »man« abgetrennt sein von Erinnerungen ...
die Schwester:n hineinlassen und die Schere zur Seite legen.
Verliert der Vogel eine Feder und ihr findet sie, ist sie verhornt und kann leicht gespitzt werden als die ausgerupfte Feder von einem rechten oder linken Flügel.
[Dazu werden jeweils die fünf äußersten Schwungfedern jedes Flügels verwendet, von denen die zweite und dritte die besten sind. Rechtshänder bevorzugen dabei die Federn des linken Flügels, Linkshänder, die des rechten].
Schneidet zunächst die Spitze des Kiels ab. Erhitzt dann etwas Sand in einer feuerfesten Form ungefähr 15 Min. lang im Backofen bei 200 Grad. Im heißen Sand wird das Ende des Kiels leicht hin und her gedreht und lasst es dann abkühlen. Dabei wird es hart.
Denkt über die Aneignung der Feder nach «Federkiele gibt's seit dem frühen Mittelalter» und die Aneignung:en in Formen nach und vor
Hätte ich einen rechten Pinsel, bräuchte ich keine Feder. Die Feder spreizt sich, spaltet sich, gehorcht nicht. Noch weniger der Pinsel. Die Hand zittert.
Im Kopf entstehen Bilder. Immer neue. Sie wollen heraus, beginnen zu kreisen, umeinander zu wirbeln. Also nutze ich den Kugelschreiber und kritzle, kann die Worte bald selbst nicht mehr lesen –
Oh! Ich schreibe ja, ich haue in die Tasten, ich nehme mir, wie schon Heidegger kritisierte und Nietsche lobte, etwas heraus, eine Hilfestellung, eine Teilautomatisation, ach, das geht ja so leicht! Das erfreut!
Wehe, wenn ich die nächste Stufe wähle. Es schreibt. Ohne mich. Benötigt weder meine unfertigen Bilder im Kopf, die umschrieben und ausgemalt werden wollen, noch meine Hand.
Dann wäre ich überflüssig.
schön geschrieben: „hätte ich einen Pinsel, dann bräuchte ich keine Feder“ : nicht nur im Kopf, auch mit dem Material, die als Pinsel genutzt werden entstehen Bilder. Ja, immer neue, nicht nur mit dem Kugelschreiber, Bleistift und weiterem Zeichengerät oder Zeicheninstrumenten. Mit Steinen, Tonfiguren, Pflanzen, Halme, Besen, Haare, Messer, Scheren und ja, sogar mit den bloẞen Fingern, den Händen und der Zunge sowie Zahnbürsten.
Winckelmann fordert: „Der Pinsel, den der Künstler führet, soll in Vertand getunkt sein!“
5 Antworten auf „die feder ist der pinsel“
Hätte ich einen rechten Pinsel, bräuchte ich keine Feder. Die Feder spreizt sich, spaltet sich, gehorcht nicht. Noch weniger der Pinsel. Die Hand zittert.
Im Kopf entstehen Bilder. Immer neue. Sie wollen heraus, beginnen zu kreisen, umeinander zu wirbeln. Also nutze ich den Kugelschreiber und kritzle, kann die Worte bald selbst nicht mehr lesen –
Oh! Ich schreibe ja, ich haue in die Tasten, ich nehme mir, wie schon Heidegger kritisierte und Nietsche lobte, etwas heraus, eine Hilfestellung, eine Teilautomatisation, ach, das geht ja so leicht! Das erfreut!
Wehe, wenn ich die nächste Stufe wähle. Es schreibt. Ohne mich. Benötigt weder meine unfertigen Bilder im Kopf, die umschrieben und ausgemalt werden wollen, noch meine Hand.
Dann wäre ich überflüssig.
schön geschrieben: „hätte ich einen Pinsel, dann bräuchte ich keine Feder“ : nicht nur im Kopf, auch mit dem Material, die als Pinsel genutzt werden entstehen Bilder. Ja, immer neue, nicht nur mit dem Kugelschreiber, Bleistift und weiterem Zeichengerät oder Zeicheninstrumenten. Mit Steinen, Tonfiguren, Pflanzen, Halme, Besen, Haare, Messer, Scheren und ja, sogar mit den bloẞen Fingern, den Händen und der Zunge sowie Zahnbürsten.
Winckelmann fordert: „Der Pinsel, den der Künstler führet, soll in Vertand getunkt sein!“
danke, für dies schöne Zitat mit der Zeichnung dazu https://petrastextzeit.wordpress.com/
ja, wir leben in Zeiten des >Überflusses< , der Überschwemmungen, der Kriege und der KI|AI
Ich weiss mir recht wenig
und das ist auch gut so
denn; wüsste ich etwas mehr
käme der andere
mit dem was ihm
einfällt zu kurz
ich muss rein gar nichts
die Erinnerungen
überfallen mich trotzdem
deine Grenzen sind Lügner
deine Ängste Diebe
traue ihnen nicht
Wir alle sind einziARTige UnikatOriginale
Iᄊ und auf WErden
https://abload.de/img/yourfutureiswatching.06k6p.jpg