Kategorien
bild im bild

»nach- und vordenken«

8 Antworten auf „»nach- und vordenken«“

ja, hier wird gearbeitet sowie kunst geschaffen; um den blogbeitrag, die kommentare zu lesen und neue zu schreiben, die du dir einfach vorlesen lassen kannst: markieren, rechte maustaste und sprachausgabe: viel glück!

@gerlintpetrazamonesh danke für den verfassten Kommentar: “Tatsächlich. Ich habe schon öfters mal versucht, hier was zu schreiben, aber es verhält sich, wie so ein Fexierbild… VEXIERBILD – Mal geht es, mal nicht. Was will Kunst, alte Frage? Ja, was will sie? Ein antiker Grieche würde vielleicht auch darauf hinweisen, dass sie Schönheit, Harmonie und TECHNIK wiedergibt und dass es davon nie genug geben kann. Auch damit hat er recht. Mancher aus vor:fotografischer Zeit würde vielleicht auch sagen, sie solle »die Wirklichkeit« WAHRHEIT wieder:geben. «Ein Kunststück», das noch nie vollständig gelang, denn die Wirklichkeit ist nun mal größer! JAWOHL. Drei-, Vierdimensional, nicht statisch usw. Also will »die Kunst« etwas verdeutlichen: ETWAS IN FLIESSENDEN DATENFLÜSSEN: Etwas, das in diesen Wirklichkeiten zu stecken scheint und entweder zu unauffällig, und sei es Monas Lächeln, oder zu krass ist, etwa Pablos Guernica. Etwas, das hinter diesen Wirklichkeiten – ich nehme absichtlich die Mehrzahl, denn Jeder nimmt seine eigene wahr, unsere eigene Wahrnehmung ändert sich, die ganze Wirklichkeit erfassen wir nie, da ist immer noch mehr! – zu stecken scheint, nicht recht greifbar, wabernd, undeutlich. JA, GENAU und SCHÖN ERFASST.
Und wenn das so gut gelingt, dass andere das Objekt verständnisinnig betrachten DANKE VIELMAL und nicken oder es gar für einen horrenden Preis kaufen wollen, dann ist es wohl Kunst. Oder? JA.JA: JA

lieber patient pierroz wunderbar nicht dazuzugehören, oder?!

die ausgegrenzte, exklusive ausnahme als künstler noch sich selbst zu sein. hiermit ist selbstverständlich und natürlich nicht das subjekt schlicht- oder schlechtweg gemeint, das sich von der welt isoliert. Sondern ein ort der kommunikation. der verschmelzung von subjekt und objekt. als die verwüstungen der intelligenz die gebäude abgetragen hatten, von denen ich gesprochen habe, verspürte das menschliche leben einen mangel (wenn auch nicht gleich eine totale ohnmacht). diese weittragende kommunikationsform, diese verschmelzung, die es bis dahin durch eine meditation über gegenstände herbeizuführen war, die eine (pathetische und dramatische) geschichte hatte. es scheint, dass man sie nicht mehr erreichen könnte. man muss also wählen — entweder hartnäckig dogmen treu bleiben, die in den bereich der kritik gefallen waren — oder auf die einzige form glühenden lebens, auf die verschmelzung, verzichten. die poesie sowie die liebe in romantischer form waren die wege, auf denen viele versuchten, der isolierung, der einpferchung eines lebens zu entgehen, das in kurzer zeit seines offensichtlichsten auswegs beraubt wurde. aber selbst wenn die neuen auswege von der art wären, dass man nichts von dem alten vermissen müsste, es funktioniert kaum und macht die teile seines möglichen verlustig.
nicht angemeldet, eingeloggt, erreichbar und direkt ansprechbar zu sein.

sei es per wordpress, instagram, fb, linkedin, tt, xing oder x und wie sie sonst noch so alle heissen, um signale und nachrichten zu senden und mitzuteilen, was los ist.

in der heutigen zeit wird zum …»glück«… nicht mehr so viel und somit viel weniger telefoniert, obgleich fast jede:r ein telefon, wenn auch smart im »sack« hat. diese aufdringlichste form der kommunikation unterbleibt, wird meines erachtens bewusst unterbunden. diese klingelnde form durch ein »horn« direkt ins ohr. diese schallwellen basierte:n information:en, denen sich kaum einer entziehen kann, da sie wie im rundfunk ausgesendet und empfangen werden. ohne anstalt. ohne sende- und programmanstalt. sie können somit ziemlich quälend sein. da es direkt, ohne umwege oder umleitungen in den kopf – auf den geist – geht. so kann kaum »eine:r« ungestört weiter vor sich hin werkeln; vor sich her schreiben, sei es lyrisch oder poetisch; kreativ oder künstlerisch ausgefeilt und wortwörtlich gestaltet. produzieren. gerade auch dann, wenn es direkt zum gegenwärtigen desaster führt, mit dem er eigentlich ganz zufrieden ist, da – eine (1) baustelle genügt.

die angelegenheit:en einer baustelle, die sich auch in bezug auf email- und briefverkehr und akt:enablage sowie performance ergeben, wurden bereits detailliert beschrieben, dokumentiert und hoffentlich zur kenntnis genommen. zwischen. zahlreichen freiwilligen vertraglichen verpflichtungen und den regelmässigen einnahmen der rezeptpflichtigen medikation, die bereit gestellt wurde und weiterhin wird. auch damit bloss keiner auf abwege gerät. abdriftet zu den illegalen baumfällern, denen buẞgelder bis zu einem jahr gemeinnützige arbeit drohen. 2008 stellten die illegalen bereits 5% der us-arbeitskräfte, also ca. 8 millionen. heruntergebrochen auf die schweiz möchte ich es jetzt : 2024 : nicht betonen, noch ausmalen. und dann auch noch diese fast dreiste behauptung, das dass konstitutionelle und konsistente denken der ursprung tödlicher langeweile sei?!:.

gemein und dreist: richtig. natürlich ist die sprache nicht nur ein musik:instrument, werk:zeug, kommunikations- und beweismittel. es muss ja auch nicht mehr gejagt und gesammelt werden, noch darüber die verständigung stattfinden, wer, wann, wo und welche trophäe erhalten hat. sekten bilden nur die anderen. während man selbst aufgrund der hochdosierten medikation leider auf den prickelnden sekt im glas und dies anstossen mit einem zum wohl verzichten muss. auch falls man nur für die gegenwart ist : dies hier und jetzt : des weiss unterlegten raums und der zeit, da fehlt nix. da passt es. da stinkt nix.

ja, an »tontafeln in keilschrift« dachte ich schon des öfteren.
uuuhhh, jetzt ist mir ein ich herausgerutscht. dieser platzhalter für die kulturell und national fundierte tatenlosigkeit : nur einer identität, die bei vielen zu irritationen führt, die bleiben. ja, dies hatten wir ( jetzt ist mir, neben einem ich auch noch ein …wir… herausgerutscht _ hoffe nur, dass es nicht noch schlimmer wird und auch noch ein »uns« aufscheint ), wovon sich jede:r wieder und zwar sofort befreit. hier ist es wieder: dies be:frei:en.

es kann sehr wohl sein, dass in der natur kein vertrauen »grundsätzlich« vorhanden ist. der vertrauensvorschuss erst mit kulturellen, religiösen, zivilisatorischen, gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen sowie technischen entwicklung:en entstanden ist. keine ahnung, vorstellbar wäre es. in jedem fall überleben population:en und bevölkerung in einem ökosystem mit und ohne ki/ai. sowie ohne #katharinavonzimmern1524_2024, #katharina2024 und #kathainavonzimmern, so viel scheint klar zu sein.

doch, die erkenntnisse zu ihr, dem #frôwenmünster, der reformation und der gegenreformation sowie der bewegung der täufer sind extrem aufschlussreich:
für deutschsprachige region:en auf dieser welt.

der link zum arbeitsdokument ogy.de/zr1g

mir herzerweichenden grüssen birgit matter

https://

hier findest du alle kommentare zu diesem beitrag
https://kunstderkunsttherapie.com/2024/01/25/nach-und-vordenken/#comments

permalink: https://kunstderkunsttherapie.com/2024/01/25/nach-und-vordenken/comment-page-1/#comment-1090
in den papierkorb legen: https://kunstderkunsttherapie.com/wp-admin/comment.php?action=trash&c=1090#wpbody-content
spam: https://kunstderkunsttherapie.com/wp-admin/comment.php?action=spam&c=1090#wpbody-content

da gibt’s die leute, die dem »hyperlink« mehr vertrauen als der kunst

»beim systematischen nachdenken« – sowas kann ich nicht und möchte es auch nicht können wollen – und schon erlebe ich einen moment der freude, aus dem einfachen grund nicht mitdazuzugehören.

»in meinem denken möglichst konsistent und nachvollziehbar zu bleiben« da schimmert bereits das versagen durch – und/oder: ist das konsistente denken nicht der ursprung tödlicher langeweile?

zugegeben, ich bin gemein, immer lästere ich, aber die sprache als instrument, als werkzeug, lehne ich immer mehr ab, hat doch die kommunikation, die die sprache zu ermöglichen scheint, aber eben dann doch nicht erfüllt, doch gerade zum gegenwärtigen desaster geführt- mir persönlich bleibt darum kaum mehr als die poesie, bin aber damit eigentlich ganz zufrieden – eine (1) baustelle genügt.

»mich wachrufen aus den dämmerigen zuständen« das gefällt mir, ist auch eine privat persönliche unternehmung, deshalb überzeugt sie auch – alles andere wäre der dann doch eher etwas peinliche versuche einer sektenbildung.

»wobei antike und mittelalterliche werke nur sporadisch vorkommen« – was deren relevanz aber weder erhöht noch begründet; ich persönlich bin für die gegenwart, das ist alles drin, oder fehlt dir da was, liebe birgit?

»geräte sowie maschinen« völlig egal mit was man es macht – du darfst es auch ein stein ritzen.

»die belanglosigkeit:en der sprache« da schiebst du der sprache etwas unter – ich denke es sind die schreibenden die belanglos sind, vor allem dann, wenn sie mit »selbst und selber« daherkommen, was eine vorstellung/überzeugung eine persönlichkeit voraussetzt – da soll mir mal jemand erklären, was das denn sein soll, eine »persönlichkeit« – und auch wenn ich ein „ich“ hinsetze, empfinde ich das als eine art platzhalter für eine kulturell fundierte ratlosigkeit – siehe auch: »was bleibt sind irritationen«

»#diekunst will vermutlich, soweit der kunst überhaupt das „wollen und ein wille“ anzudichten ist, be:frei:en.« – das hatten wir schon mal, das mit dem befreien, und ich bestehe darauf, dass das die frage »befreien von was« auf den plan ruft, und ich erlaube mir hier die bemerkung: wer glaubt sich von was befreien zu müssen, ist bereits verloren – strampeln, weiterstrampeln ist aber keineswegs untersagt – ich wünsche viel vergnügen – kleine kinder strampeln gerne, zuckende muskelbewegungen erzeugen im gewissen sinne einen rausch und die nachfolgende ermüdung beruhigt, sediert; was will man mehr?

»du tust mir nichts, ich lass dich leben« – jedes gegenüber birgt rein durch deren existenz eine gefahr und wird sofort auf ihr gefahrenpotential überprüft – ein vertrauen, ein grundsätzliches vertrauen ist in der natur, als auch in der natur der menschen kaum vorhanden, es wäre schlichtweg zu lebensgefährlich, respektive sterbensgefährlich, also tödlich – dies meine behauptung, die ich hier mal in den raum stelle

mit herzlichen grüssen patient pierroz – https://vitaltransformer.ch/pierroz/

ja, so könnte es sein

… dass andere das »Objekt« verständnisinnig betrachten und nicken oder es gar für einen horrenden Preis kaufen wollen, dann ist es wohl Kunst …
… dass andere das »Subjekt« des Satzes verständnisinnig lesen und nicken oder es gar geschenkt bekommen wollen, dann ist es wohl Kunst …
… dass andere »Katjekte«, die beides sind, d.h. weder Subjekte noch Objekte, sondern die Wirklichkeit, die sich aus komplexen Abhängigkeiten errechnet …

Häufig erscheinen diese wie die bildliche Darstellung nur eines Gegenstandes, dessen seitlichen Konturen bei genauer Betrachtung die Umrisse zweier spiegelbildlich gesehener Figuren ergeben. Oder auch das #BILD, auf dem eine oder mehrere versteckt eingezeichnete Figuren zu suchen sind: Suchbild oder Bilderrätsel

Narrative ‚Verrätselung‘ bezeichnet die erzähllogische »Strukturanlage«, die den inkonsistenten Bedeutungszusammenhang herstellt. Verrätselung für sich genommen beschreibt das Resultat der Verschlüsselung, wie sie im Rätsel vorliegt. Ob das Rätsel die Kunst ist, entscheiden andere …

Tatsächlich. Ich habe schon öfters mal versucht, hier was zu schreiben, aber es verhält sich, wie so ein Fexierbild… Mal geht es, mal nicht. Was will Kunst, alte Frage? Ja, was will sie? Ein antiker Grieche würde vielleicht auch darauf hinweisen, dass sie Schönheit, Harmonie wiedergibt und dass es davon nie genug geben kann. Auch damit hat er recht. Mancher aus vorfotografischer Zeit würde vielleicht auch sagen, sie solle die Wirklichkeit wiedergeben. Ein Kunststück, das noch nie vollständig gelang, denn die Wirklichkeit ist nun mal größer! Drei-, Vierdimensional, nicht statisch usw. Also will die Kunst etwas verdeutlichen. Etwas, das in diesen Wirklichkeiten zu stecken scheint und entweder zu unauffällig, und sei es Monas Lächeln, oder zu krass ist, etwa Pablos Guernica. Etwas, das hinter diesen Wirklichkeiten – ich nehme absichtlich die Mehrzahl, denn Jeder nimmt seine eigene wahr, unsere eigene Wahrnehmung ändert sich, die ganze Wirklichkeit erfassen wir nie, da ist immer noch mehr! – zu stecken scheint, nicht recht greifbar, wabernd, undeutlich.
Und wenn das so gut gelingt, dass andere das Objekt verständnisinnig betrachten und nicken oder es gar für einen horrenden Preis kaufen wollen, dann ist es wohl Kunst. Oder?

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Entdecke mehr von #dieKunst

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen