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die seit über 250 Jahren mit Caspar David Friedrich zusammen ins »Bild« steigen, auf eine Leinwand mit Nebelmeer und Aussicht sozusagen einsteigen. Der Bildbegriff und die Bildanalyse sind seit der Romanik allgewärtig und werden durch die KI/AI, Kino, Film, Video, Streaming laufend im fotografischen re:produziert. »Rückenfigur:en« vermitteln die Aussicht und den Einstieg sogleich ins Bild, wie die Natur, die Landschaft, die Atmosphäre sowie die Stimmung eines Nebelmeers in einer männerdominierten, mechanisierten und medialisierten Welt:
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Visueller Dramatik
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Tiefenanalyse
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Aktualitätsbezug (Klimadiskurs usw.)
allein, einsam, verschroben: ein hagestolzer Mann steht »mutterseelenallein« - an einen Stock gestützt - auf einem Gipfel, über ein Nebelmeer blickend. »Himmlisch schön ist es zu Fuss zu gehen«. Unendlich, ewig, grenzenlos. grenzenlose schönschreibübungen mit kunstvoller verzierung, skizzen in sepia von weite und küstenlandschaft festhalten, landschaften die mehr (meer) dem geist gibt als dem auge, verfallene orte, die sehnsucht nach vergangenem ausdrücken, naturstimmung, ruine und glasfenster. spucknäpfe, himmelmalen ist wie gottesdienst mit malstab, traurige ruine, er weint wie ein kind. Die Erfolglosigkeit ist eine bitterböse, gefährliche Schlange. Sie versucht unbarmherzig des Echte und Originelle im Künstler abzuwürgen. Robert Walser
