Kategorien
#kunsttalk

ww v ww

warm weiẞ versus wechsel wirkung:e:n 

»#diekunst weiß um die bodenlosigkeit des symbolischen, 
des ästhetischen durch bild:er und text:e als die in:form:at:i:on, die allein:e durch die »konstellation« ÷ »die konjunktion« oder die aneinanderreihung von »elementen« zusammengehalten wird und damit die »aberration« schon enthält. die optische aberrationen (abbildungsfehler) sind die abweichungen vom perfekten »mathematischen modell«. wichtig ist hier der hinweis, dass sie nicht durch den physikalischen, optischen oder mechanischen mangel verursacht werden«.
world wide web (W3) versus world wide web (W4) neXT 


quadratisch : quadratische funktionen


dies wird die flächige : ästhetische

»hypermediale«

informations:ab:ruf:initiative zu dem eindeutigen namen #katharinavonzimmern, frowenzimmer und »frôwenmünster« werden. diese initiative wird durch briefkontakte, buch- und postkarten- sowie dokumentensendungen materialisiert und intensiviert. mit dem maschinellen nutzen werden anmaẞende angriffe und zugriffe sowie die anschlussfähigkeiten kommuniziert. universum, metaverse und kosmos sind diese bis heute für menschen und künstler mit und ohne programm. plan, projekt oder sonstige vorhaben und unternehmungen, welche den wert auf die worte, die begriffe, die konzepte, die vorstellungen, die bilder, die visionen und die modelle legen

für künstler_künstler, die öffentlich und privat zum gestalten bereit sind. künstlerin_künstlerin, die machen ...

die ausstellungen mit produzieren. installieren und inszenieren. die kunstwerke begleiten. zudem weiter ausstatten und initiieren. aus und mit dem »maschinenraum« der künstler_künstler werden sie die grundlage sein, die sich um den #kern, #nucleus oder die #knotenpunkte organisieren

die architektur der räume in den geographischen umgebungen in europa, in welchen dokumente, fotos, videos, musik sowie die #bilder, die #figuren, die #objekte und die #kunstwerke heute präsentiert und produziert sowie versandt werden. in der »galerie« ansicht werden diese oftmals gesehen und gestreamt. betrachtet, beobachtet und gespeichert. #zeitgenössischekunst. #gegenwartskunst im »livestreaming« per smarten »setting« und aus dem studio heraus ermöglicht es heute einiges und nicht nur experimentelles. #kunstwerke und künstlerische #prozesse mit und ohne führung:en, künstlerische performance:s und künstlerische versteigerung:en mit zu erleben als wirklichen mehrwert. zu fragen, zu diskutieren und so in gewisser art und weise daran teilzuhaben und zu partizipieren

ja, richtig gelesen: teil zu haben.

der kern als #knotenpunkt ist bis heute die schönere impression als nur das leuchtende »etwas am firmament und himmelszelt« zu sein. die gastgeber:in lädt ein:

informationen zu laufenden künstlerischen projekten offen dar zu legen, mit und ohne geheimnis, mystik, mythologie und handlungs- und betrachtungsanweisungen sowie theorie:n


die praxis

#kunsttalk : der maschinenraum
die zeichenmaschinen, die malerei der perfekten formen, prompt, benutzungsspuren und -störungen, geschlossene und offene formen : schwarz verzinkt, galvanisches verzinken


projekt: schwarz und schwarzes, «was bleibt sind irritationen»

projekt: #daskleineRoteBuch #theSmallredBook 2.edition

projekt: #dasKleineGemälde #theSmallPainting homepage

projekt: der fleck : taché : priming : details anstelle

projekt: der weisse kittel

projekt: anamorphotische kunst responsiv

projekt: das material aus dem textuelles leben gemacht wird

projekt: das material aus dem bildliches und figuratives wird

projekt: selektion & isolation der elemente

projekt: frame & aufmerksamkeitsfenster

projekt: im bewusstsein user & das andere mitlesen

projekt: mucksmäuschenstill & lebensecht

projekt: totengedenken

projekt: aus ihrer sicht : zurechtgestutzt

projekt: #keineBrotloseKunst brotbackpergamente

projekt: mehl, staub, puder, requisiten, äffchen, farben

projekt: ihre reiselust, zeitreisen, niegeschichte

projekt: posthume wunder, unverfügbarkeiten, wissen

projekt: die heimlichen, zufälligen und freiwilligen geschenke

projekt: lichtempfindlichkeiten, inframince, zu dichte nähe

projekt: das böse in den blick nehmen : #gegengewichte

projekt: bund : bündiges


künstlerinnen haben den besseren blick, um das blickfeld darzustellen, welches dem hochverehrten »publikum« vorgeführt wird?! sie vermögen es die interaktionen zwischen ausstellungsgegenständen und den betrachtenden aktuell zu beleben?! die verzerrungen, die verformungen, den »bias«, die unfairness, die nicht sofort gesehen & erkannt werden, zu benennen und herauszustellen?!

illusionsistes

bemerkenswerte details, tricks, zauberei, die atmosphären erzeugen, die das programm sind um zu unterhalten

wieviele räume, wieviele bilder, wieviele figuren, wieviele staturen, wieviele wappen, wieviele fahnen, wieviele vektorgrafiken _ wähle bitte pro raum nur ein bild aus für ca. 15 minuten

kaum nur 13 bis 45 sec., die sich die besuchende für ein kunstwerk in einem ausstellungsraum heute oft nur nehmen oder bereit sind dafür aufmerksamkeit aufzuwenden und zu spenden

die betrachtenden anteile sind wie hoch bei diesem blog, bei diesem stream?

warum soll man nicht an werbung, historische kunstwerke, bereits gesehenes und erlebtes, einen traum, einen film, reel oder foto auf instagram und im fernsehen denken, die ähnlichkeit:en haben oder ein paar schuhe? welches man sich eventuell wünscht

kannst du jetzt sagen, was dich interessiert?

jede:r betrachtet die kunstausstellungen durch die brille ihrer/seiner expertise & in gleicher weise bringen menschen ihre identität ein, auch damit es zum »thema« wird

jede:r kann kleckern und mit farben herumklecksen, kritzeln und schraffieren und in den maschinenraum gehen und etwas generieren. die natürlichen grenzen und verbindungen sind gekappt. wer zeichnet und schreibt sieht mehr? konvertieren durch die maschinensprache oder es »händisch« fehlerhaft bestehen lassen

ich notiere gerne mit bleistift
ich schreibe gerne handschriftlich

ich arbeite gerne im, mit und durch den maschinenraum:
keine schuld, kein scham, kein tabubruch bis tabubrüche

wer zeichnet : sieht mehr
wer schreibt : weiss mehr
wer malt: erfasst mehr
wer redet: erkennt mehr
wer musiziert: weiss mehr
wer postet: kann mehr
wer streamt: weiss es noch nicht










3 Antworten auf „ww v ww“

Liebe Kunstforscherin Birgit: in meinem dicken buch kommt max weber in erwähnung im zusammenhang mit der xenophopie der deutschen, durch die damals im späten 19. jahrhundert stattfindenen polnischen massenimmigration, bei der er, der max, der als grosser liberaler soziologe bezeichnete, die „alldeutschen“ unterstützt habe (…)

den naturwissenschaften ist in meinem dicken buch (eric hobsbawm: das zeitalter der extreme) unter dem titel „zauberer und lehrlinge“ ein ganzes kapitel gewidmet, darin steht so manches, unter anderem auch, dass bald einmal die, meistens in den labors gemachten entdeckungen, nur noch eine kleine clique überhaupt nachfollziehen habe können, und so eine praktische umsetzung nur sehr zögerlich, und wenn dann meistens durch kriegssituationen erfolgt seien.

die wissenschaft habe sich schon früh von den normalverbrauchern weitgehend abgekoppelt und dadurch sei mit dieser entzauberung auch das unbehagen in die welt gekommen, das uns ja bis heute beschäftigt, und natürlich auch reaktionen hervorgerufen hat, nämlich eine wiederverzauberung der welt mittels esoterik, oder auch durch zb. science-fiction, ufo-sichtungen, moderne theokratien bis zu diesen sehr beliebten verschwörungstheorien.

und dann würden von den jeweilig vorherrschenden regimes die wissenschaftlichen erkenntnisse auch immer wieder je nach bedarf „angepasst“ oder man könnte vielleicht auch sagen „zurechtgerückt“, zudem hätten diese regimes auch keinerlei bedenken, irgendwelchen religiösen oder pseudo-religiösen schmus mit diesen durch die wissenschaft errungenen technisierungen je nach belieben/bedarf zu verheiraten.

entzauberung der welt – ist natürlich blödsinn, im hinblick der damaligen wissenschafts-euphorie aber nachvollziehbar; vermutlich waren die damals einfach am drücker, oder am lautesten, denn es gab ja auch die antroposophen zu jener zeit, und die vegetarier (monte verita, ascona, schweiz), also durchwegs auch andere moden, in andere richtungen tendierende geistesströmungen.

es grüsst ergebungsvoll Patient Pierroz

klar: “kannst & darfst du jetzt sagen, was dich interessiert?“ –

wer ist der-die, der-die sagen, erzählen und schreiben soll:en, was ihn-sie interessiert?!
ja, vielleicht zuerst und eventuell rückfragen? – wer fragt,
der oder die lenken, steuern, navigieren und orientieren «perspektiven in richtungen», wie vergangenheit oder zukunft, aufmerksamkeit in jedem fall.

überspringe ich und überspringst du diese identitätsuche (welche wohl eine vergebliche wäre & meine ratlosigkeit erweiterte) und vertausche ich den #begriff interesse mit dem begriff bedürfnis/verlangen/lust, dann wäre es einfach stille, die ich mir wünschte, in der ich mir vorstelle zur ruhe kommen zu können.

„mit stille meine ich eine reizlose umgebung;
keine bilder also, keine skulpturen, keine performance, keine literatur, keine katharina von zimmern, keine musik, etc.“,

einfach stille.

ohne die eingriffe, interventionen und kommentare der menschen, der humanen sowie der posthumanen (https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/233470/jenseits-des-menschen-posthumanismus/) faktoren,
aspekte, affekte und assoziationen oder auch bisoziationen durch die bürger und bürgerinnen blieb‘ es hier und wäre es
eventuell einfach nur still.

STILLE

Im Hintergrund nur Rauschen : noise to noise des maschinensraums
Im Vordergrund: einblicke in die werkstatt, das labor, die küche, die kemenate etc. sowie winkel und die ecke des raums, wo gerade experimentiert wird
mit herzlichen Grüssen die Technisierung, die Verwissenschaftlichung, ja, die Rationalisierung und Transkription dessen, was vormals als WUNDER galt.
Denn es ist soweit:
Mai 1913 Max Weber erfindet das groẞe Wort von »der Entzauberung der Welt«. In einem Essay über Grundbegriffe der Soziologie, welcher heute vielfach von den Sozial- und Human- und Kultur- und Kunst- sowie den Geisteswissenschaften genutzt wird, schreibt er darüber, was für die kapitalistische Struktur (nicht System) der Gesellschaft wichtig sei – dazu gehört die zunehmende Technisierung. Im Frühjahr 1913 reist er nach Ascona, ohne seine Ehefrau Marianne, um sich von seinen Süchten zu kurieren. So will er, entzaubert, wieder seine äuẞere «SCHÖNHEIT» herstellen. Doch keine Chance. Er fastet zwar in Ascona und hält Diät mit »Vegetarierfraẞ«, wie er an das »liebe Schnauzerl« seine Frau schreibt. Aber es hilft alles nicht: »die Polsterung und das Mastbürgertum weichen nicht. Der Schöpfungsplan will mich so.« Max Weber bleibt also dick, weil das so vorherberechnet wurde. Somit ist also auch bei ihm bereits deutlich mehr PLAN als Schöpfung. So wird vielleicht das eigene Gewichtsproblem zur Grundlage für eines der wichtigsten Schlagworte des 20. Jahrhunderts.

Was, lieber patient pierroz steht in deinem dicken und vielseitigen buch über das 20. jahrhundert dazu geschrieben?
Wird Max Weber erwähnt, eher ausgespart oder wie wird er beschrieben und eingebunden in den Kontext des Überblicks?

Am 1. Mai schrieb Oskar Kokoschka an Alma Mahler: »Der heutige Tag war nicht leicht für mich, da ich keinen Brief von Dir erhalten habe«.

kann/darf ich jetzt sagen, was mich interessiert? – wer ist der, der sagen soll, was ihn interessiert? müsste ich vielleicht zuerst rückfragen – überspringe ich diese identitätsuche (welche wohl eine vergebliche wäre & meine ratlosigkeit erweiterte) und vertausche ich den begriff interesse mit dem begriff bedürfnis/verlangen/lust, dann wäre es einfach stille, die ich mir wünschte, in der ich mir vorstelle zur ruhe kommen zu können. mit stille meine ich eine reizlose umgebung; keine bilder also, keine skulpturen, keine performance, keine literatur, keine katharina von zimmern, keine musik, etc., einfach stille.

mit herzlichen grüssen patient pierroz

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Entdecke mehr von #dieKunst

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen