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Schreibende übers Schreiben – Zitat 5

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wie mit den #Literaturwürsten von Dieter Roth https://www.moma.org/collection/works/141853

2 Antworten auf „Schreibende übers Schreiben – Zitat 5“

so wunderbar formuliert: „Ob sie/er das ganze Stück in einem herunterschlucken muss, um wirklich etwas davon zu genießen. Dem das zu erörtern, ist und obliegt nicht der Autorin/dem Autor. Weil der Schrift Steller nicht weiß, nicht wissen kann, was da alles, im Vergleich, schon Besseres in die anderen hineingewandert und gemundet hat.“ Und aus diesen #Gegensätzen haben sich in der Geschichtsschreibung Kämpfe und Krisen ergeben. Zum Beispiel Macaulay schrieb und wagte seinen Ehrgeiz zu bekennen, er wollte für einige Tage den neuesten Moderoman von Tische der jungen Damen verdrängen. Er spottete gerne über die „Würde“ der Geschichte, die er „eine Lieblingsvorstellung schlechter Historiker“ nannte, empfand sich als Dichter, der sein Material sichtet und formt, anstatt es zu vermehren.

Schreiben ist das Herstellen von Briefen, Geschichten, Prosa und Gedichten: „Man“ gibt es nicht. Das Endprodukt obliegt der Durchsicht, unterliegt dem Urteil eines Lesers. Ob sie/er das ganze Stück in einem herunterschlucken muss, um wirklich etwas davon zu genießen. Dem das zu erörtern, ist und obliegt nicht der Autorin/ dem Autor. Weil der Schrift Steller nicht weiß, nicht wissen kann, was da alles, im Vergleich, schon Besseres in die anderen hineingewandert und gemundet hat.

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