projekte visuelle kg-forschend

in Zusammentreffen und Begegnungen wird kommuniziert:

in-formell – frei-willig – farbig – «under construction» – sichtbar werden. Als Entwürfe – Verfahren – Konzepte in Bild und Text werden diese zum Teil her-aus-gestellt oder baumelnd an Fäden aufgehängt. Diese Projekte KUNST der GRUPPE zur visuellen Kunst forschend = projekte visuelle kg-forschend (u.a. auch Projekt KunstderKunst-Therapie) läuft seit dem 16. Oktober 2014 bis voraussichtlich Ende 2022.

visuell – ästhetisch – ethisch – aufzeichnend – lesend – schreibend – sprechend – dialogisierend usw. – zum KunstSchaffen und Forschen – immer nebenher – zusammen – zusätzlich: aktiv – gestalterisch bis gestisch – handelnd bis verhandelnd – in Mund- und Denkart – eigner Kunstart -sprechend bis handarbeitend – zuhörend bis zeigend – teilend bis verteilend – zeichnend bis bezeichnend – nennen bis benennen – konstruktiv bis operativ – experimentieren mit experimental System-en – schneidend und entscheidend – analytisch bis reflexiv – praktisch bis praxisnah – humorvoll bis komponierend – differenzierend bis integrierend – musisch bis poetisch – wissend bis erfinderisch – „knowledge“ durch «disparate» Handlungen, Stimmen und Gesten sowie Verfahren produzierend – die persönliche Kunsterfahrungen und Kunstsprachen transformieren – wissenschaftlich bis philosophisch – »Science Fiction bis Extro Fiction»… .

So und anders kommunizieren forschende Künstler_in-nen heute:

Legenden oder Typen an Künstler_in-nen – mit und ohne Werk – die unentwegt forschend tätig sind. Kommunikationsträger schaffen, die sie für ihre Performance im ZusammenSein – mit und ohne Publikum – nutzen. Sobald sie zum Beispiel zoom.us öffnen, sich im Warteraum oder Meeting befinden.

Gast- und Taktgeber im «Künstler_innenZusammenSein» beim Live-Streaming #kunsttalk wird (kaum) die «Agenda» werden. Sondern eher die endlos erscheinenden Listen – Threads – Chats sowie Arbeiten, die zwischen den terminierten Live-#kunsttalks ablaufen: verschiedene Tonlagen an Kommentaren – Musikstücke – polyphone Anthologie an Sub-Text_en – unterschiedlichste Farb- und Formauswahlen – Selektionen an Bildmaterial im Fotografischen bis Filmischen – Trailer – Making of -Materialien – Basiswerte – Themengebiete – (visuelle) Kunst und Artefakte sowie Literatur- und Theoriehinweise werden für Besucher_innen – Teilnehmende und Teilgebende – Leser_innen zur aufmerksamen Kenntnisnahme produziert.

Wer den „Lustmarsch durch’s Theoriegelände der ÄSTHETIK mit «Bazon Brock» und ins ästhetische Denken“ verschiedenartiger Landschaften unternehmen möchte, der wird sich hiermit bereits auf herzlichste eingeladen fühlen.

Disparate Stimmen der Künstler_innenƒtypen, die von radikal persönlichen Standpunkten aus sprechen: Quellenangaben – Hinter- und Vordergrundinformationen – Bio- und Informationssphären zu Kunstwerken – Künstler_in*nen und Forschende*n, die beachtenswert und sehenswürdig werden. Zumeist werden zwei Denkfiguren sofort aktiviert, die zugleich den

Evidenzanspruch der Künstler_in*nen

Evidenz des Kunstwerks als Gegenstand, Ding und Zeugs betonen

Evidenz der künstlerischen und kunstbasierten Forschung anerkennen

Anschliessend werden die Kunstwerke zumeist sofort verschenkt, versendet, verspendet, verkauft, entsorgt oder in sonstiger Weise ver-stoff-wechselt. Oder die Kunstwerke werden in Buchstaben- und Zeitungsseiten, in Noppenfolie oder Wattepad zur Polsterung eingewickelt und verpackt. In Behälter, Konservendosen, Black-Boxen, Kisten, Schachteln, Schubladen, Schuhkartons, Schränke, Archive, Freilager etc. gezwängt. Oder in’s Häuschen oder Schrein zum Schutz und zur Lagerung gelegt.

Achtung: Anwesende Künstler_in-nen könnten hierdurch «identifizierbar» oder direkt adressiert werden.

Auf den «Hausstil» wird hier verzichtet und stattdessen entschieden, eng an dem zu bleiben, was das Wesentliche jede-r künstlerischen Praxis ist und was im Grunde das Leben ausmacht, das wir kollektiv und bewusst teilen können. Ebenso wie die Künstler_in*nen stammen die Autor_in*nen auf verschiedensten Teilen Europas (der Welt) und haben unterschiedliche Lebenswege hinter sich. Bei der Zusammenstellung der Projekte wird darauf geachtet, dass sie etwas von der fragilen Intimität der Unterhaltung zwischen Menschen vermitteln, die durch gegenseitigen Respekt und Beziehung verbunden sind. Aus diesen Stimmen ergibt sich die Vielfalt der Ideen und Sprechweisen, die etwas von Kontingenz und den Widersprüchen sowie den Unterhaltungen zeigen, die im #kunsttalk stattfinden.

In brüsker Abgrenzung werden Überlegungen der Grauzone zwischen zwei Weltgrenzen als Sprachgrenzen, die nämlich trennen sollen, ohne das ganz leisten zu können, weil sie eben nicht aneinander, sondern von zwei Seiten ans Fantastische – künstlerisch – Forschende bis Science Fiction -grenzen.

(Be-)sprechen, (Be-)schrieben und (Auf-)zeichnen der #kunsttalks finden in den Eigenheiten künstlerischer Forschungen um den ästhetischen Eigenwert statt. Ästhetischer Eigenwert: Kunstwerk – Künstler_in* – ästhetische Künstlertheorie_n, die über gegenwärtige «States of the Arts» hinausweisen könn(t)en. Diese Besprechungen, Beschreibungen und Aufzeichnungen dürfen weiter und auch anders verwertet werden.

Sprache steigert und beschleunigt im Verlauf der gesellschaftlichen Entwicklung die Verständlichkeit der Kommunikation. Damit sinkt jedoch zugleich die Wahrscheinlichkeit, dass Kommunikation erfolgreich wird. Die «Schriftlichkeit» der Kommunikation dehnt die räumliche und zeitliche Reichweite dieser Kommunikationen aus, weil für deren Gelingen keine Kopräsenz der Kommunikationspartner mehr notwendig ist. Die Wahrscheinlichkeit eines Kommunikationserfolgs sinkt mit ihr jedoch weiter. Symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien stellen die Lösung für dies so entstandene Problem dar: sie reduzieren enorm die fragliche Unwahrscheinlichkeit.

«symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien»

(Mindmaps – Geschichten – Bio- bis Monografien – Topo- bis Tomografien – Kartografien bis Postkarten – Briefe bis Päckchen – Erzählungen und Erklärungen – Subtexte bis Kontexte – Synchronoptische Weltgeschichten – Bild-Akte bis Serien an Videosequenzen – Musikstücke bis Songs – Liedermachen bis Komponieren – Kanon- bis Solostimme -Zuckerwürfel bis Zuckerberge – Caramelstückchen bis Fragmente – Camouflage, die verschleiern und tarnen -Markierungen und Identifizierungen – Bau- und Zeichenpläne – Zick-Zack-Scheren und Blei-Stifte – Anleitungen für Plastiken – Baupläne für Skulpturen aus dem 2 – 3 D-Drucker – DNA – Codes – HD- Filme – Trailer – Performance und viel mehr: an Reste-Posten zum Versand und Versenden – zur Versteigerung oder Verschenken – Preisvergaben und Preisverhandlungen – könnten eventuell in Zukunft die Rolle spielen).

Andauernd wird neben den #kunsttalks forschend experimentiert:

basic re-search (grundlagenforschung)

applied re-search (angewandte forschung)

experimental development (experimentelle Entwicklung mit experimental System_en)

Zugleich – synchron und asynchron – systematisch bis unsystematisch – werden durch Anwesende Kunstpraxiserfahrung-en sprachlich und sichtbar eingebracht – gezeigt – ausgetauscht – aufbewahrt – abgelegt – adaptiert – angeeignet – gespeichert und so weiter. Und ja, auch bewertet und beurteilt. Vitalisierend – dynamisierend – beschleunigend – dramatisierend – emotionalisierend – sensibilisierend – ökonomisierend – behauptend und so weiter – kann es auch genannt werden.

#Rästelhaftigkeit

So wird #Rätselhaftigkeit die illusio, jenes Glaubens-System, das den Wert und ästhetischen Eigenwert der Arbeit erzeugt, eben auch von der Kritik eher stabilisiert als erschüttert. Aus literaturwissenschaftlicher Sicht scheint seit den 1990er Jahren die Fragen nach der materiellen Grundlage im künstlerischen Feld, keine verbotene Fragen mehr zu sein, sie scheint im Gegenteil die Generalfrage zu werden. Und die Kritik sowie Reflexion der Produktionsbedingungen inzwischen zum guten Ton zu gehören! Und was die Kritik der letzten Jahre als grossen epistemologischen Erfolg feiert, nämlich genau genommen die immer schon offenkundige Einsicht ihrer Verstricktheit in die (Macht-Geld-Liebe-Wahrheit-Kunst) Verhältnisse, wird für sie damit auch zum «Persilschein», konkurrenzlos – so – ƒ – weiterzumachen und sich verhalten können wie bisher.

Mit Kunstforschungen – künstlerischen bis kunstbasierten Forschungsbemühungen – werden hier gegenwärtige Kunsterfahrungen – im ZusammenSeins Anwesender – auch zur «neuen Sozialen Plastiken» hergestellt, die offensichtlich jede-r erkennen kann. Doch mit der Kunsterfahrung ist es heute nicht so einfach, wie jede-r weiss. Sie ist kein Spiegel, in dem sich die Welt und Realität abbildet oder 1:1 widerspiegelt. Sie wird nicht nach der Art des Fotoalbums, Spielfilms, Programms der Fernseh-Serie mit Regie, Plan und Ausstellung mit Führung im Museum oder nur nach dem Modell der «Besucherschulen» aufzubauen sein. Vielmehr haben wir es mit den sehr viel komplexeren und vielschichtigeren «Re-Aktionen» der Menschen im Künstler_in*nenSein und mit KunstSchaffen und Forschenden zu tun, die sich wechselseitig überformen, transformieren und überschreiben sowie damit spielen. Wobei es die «Schreibwerkstatt» sein könnte und eben gerade auch nicht. Da es immer anderes produziert wird, welches in und mit dieser „Werkstatt“ intendiert wird. Plausible Kommentare aus den Monologen, Dialogen und Polylogen können sich zu «Kunsttheorie-n» manifestieren, die zum Teil im Format #kunsttalk aufgezeichnet und gesendet werden.

Das zunächst noch so (un-)sichere, (un)-mittelbar Erfahrene wird zum Kondensat dieser Mixtur – «Amalgan». Zur Baustelle für die nächste Arbeit am Konzept der Konstruktion der experimental System_e. Die sich jede-r heute aneignen, schaffen oder mieten darf, da sie für jede-n zugänglich und offen werden: «Open Access».

Gibt es rot? Welch‘ abwegige Frage?

Das Rot ist komplex; jede-r der mich kennt, weiss um das rote Zimmer. Je nach Vorgaben, Ausrichtungen und Umgebungswerten – in dieser und jener Weise – wird rot eingegrenzt oder niemals für künstlerischer Arbeiten eingesetzt. Nun sehen wir kaum nur die (Farb-)Qualität als ästhetischen Eigenwert. Wir betrachten Zeichen, Gestalten, Figuren, Skulpturen und Plastiken in Kontexten und Umgebungen (environment). Identifizieren Merkmale, Formen, Auffälligkeiten und die Sehenswürdigkeit in der Umgebung. Wir beziehen uns vermutlich auf Grössen. Zumeist im komplexen Gefüge an Szenen der Wahrnehmungsinhalte, die wir nach den uns eigenen kulturellen Vorgaben, Sozialisationen und Erfahrungen – als ästhetischen Eigenwert – der Gegenstände oder Ordnung der Dinge bestimmen. Möglicherweise wird das erkannt, was dem allgemeinen Bekanntheitsgrad entspricht. Die Erkenntnis – dieser Wahrnehmungen und Bestimmungen – werden oft wiederum in Begriffe und Symbole codiert und mit Bildern illustriert.

Einzel- und Kollektiverfahrungen werden anhand – der Bildakte und Begriffe – zu ordnen versucht. Begriffsrepertoire, welche auch Erkenntnis- und Wissenschaftstheorien sowie Lexika und Nachschlagewerke etc. zur Verfügung stellen. Hier werden eventuell im Folgenden Begriffe auch sehr unterschiedlich und neu definiert oder mit Bedeutung belegt werden. Bildakte neu und anders betrachtet als es allgemein und üblich gedacht – bedacht – überdacht wird. Da in den deutschsprachigen Kulturräumen der «Eigenwert des Ästhetischen» unterschiedlich gewichtet wird, wie jede-r heute weiss und erfahren darf. Ja, selbst die Frage, was Zuschreiben des ästhetischen Eigenwerts bedeutet, wird von Menschen (Systemen, Kulturen etc.) sehr unterschiedlich aufgefasst und bewertet. Aktuell finden deshalb demokratische Abstimmungen zu Begriffen im #kunsttalk statt.

«Wesentlich» werden Begriffe – Kategorien – Items – Indikatoren – Vektoren – Parameter – Merkmale – Attribute – Informationen – Konzepte – etc. zu theoretischen, praktischen und philosophischen Überlegungen hervorgebracht. Zur visuellen «künstlerischen und kunstbasierten Forschung» sowie «Kunstforschung» mit ästhetischem Eigenwert werden diese hier im Folgenden «ataktisch» angeordnet.

Um möglichst signifikante und relevante ästhetische Eigenwerte der Symbole, Aspekte und Artefakte etc. herauszustellen : die Punkte – Fluchtpunkte – Archimedische Punkte – Angelpunkte – Linien – Skizzen – Skulpturen – Graphiken und Entwürfe – im Fotografischen bis Filmischen – Musischen und Tänzerischen – Malerischen und Poetischen und ja, auch den Kanon der Konzeptkunst, Instantkunst und Performance sowie Land Art heute betreffen (können). Den zeitweiligen bis dauerhaften – «Standpunkt» – «Visus» – «Standort» in Anwesenheit und Kopräsenz der Anderen vor dem Bildschirm – Monitor und Display – «Web-Video» – im WorldWideWeb W3 können dabei „berührt“ werden. Handlungs-, Spiel- und Zwischenräume evozieren. Eröffnen: aus diversen Blickwinkeln und Perspektiven heraus: Zonen, Ebenen und Dimensionen ästhetischer Eigenwertigkeit im Künstler_in*nenSein und Kunstschaffen beleuchten. Der (alte und neue) Blick: auf das Experiment – in – mit – durch Kunst – wird mit dem experimental System und Systemen in Kommunikation mit Anderen und diversen Trägern angesprochen. Bei dem Kunst und KunstSchaffen, im Namen der Perspektive, frei mit den Betrachtenden, Kunstschaffenden und Forschenden ausgehandelt wird. Von der Inszenierung des Blicks werden auch Werkbegriffe um den ästhetischen Eigenwert betroffen sein. Welche wiederum eng an Kunstbegriffe gebunden werden.

Wozu ist denn Kunst heute da, wenn nicht zum Betrachten?

Was heisst aber betrachten? Wie wird betrachtet? Wie verstehen wir Betrachtung, sobald die Kunst sich vom Abbilden verabschiedet?

Die westliche »Perspektive« aus der Architektur wird da- und hierbei noch häufig als Begriff für die Konstruktion der räumlichen Tiefenwirkung verwendet. Diese Perspektive hat (einmal) die Sehgewohnheit der westlichen Kultur repräsentiert: Zeichensysteme für den räumlichen Ausbau: Hoch- und Tiefbau. Heute geometrische und mathematische Elemente im Vektorenraum – horizontal – vertikal – zum Beispiel für die Stadtplanung, Hochhäuser, Clouds usw. kurz: 3D genannt: Geomatik und Vermessung. Diese Perspektive, die erstmals 1435 in kunsttheoretischen Schriften des Universalgelehrten Leon Battista Alberti dargelegt wurde, deren eigentliche Entwicklung jedoch Filippo Brunelleschi zugeschrieben wird. Dieser Baumeister machte 1410 diese bahnbrechenden perspektivischen Berechnungen. Doch angeblich gibt es keinen eigentlichen Erfinder der Zentralperspektive, da es die Entwicklung darstellt, die sich den Bedürfnissen der Kunstschaffenden und der Betrachter in der abendländischen Kultur anpasste. Erst der Malerarchitekt Filippo Brunelleschi und Leon Battista Alberti benutzten in ihren architektonischen Zeichnungen die geometrisch konstruierte Zentralperspektive und legten damit die für jede-n nachvollziehbaren Gesetze zur Konstruktion der Perspektive fest.

Wie, weshalb und warum ist es zu diesen Entwicklungen gekommen? Dies wird uns hier vorerst nur am Rande interessieren. Da wir hier mit der programmierten Architektur der Informatik in diesen Möglichkeiten des Designs in WordPress arbeiten. Mit Zoom sowie anderen (experimentalen) Kommunikations-System-en und Trägern nebenher arbeiten werden. Wobei die (virtuellen bis wissenschaftlichen) Systeme, Felder und Räume, Gelände und Landschaften wichtiger werden. Sobald diese für künstlerische Forschungsanliegen konstruktiv genutzt, angewandt bis angewendet sowie verwendet werden. Bestimmte Forschungsanliegen weiter zu entwickeln, dar- und herzustellen sowie zu speichern und zu versenden. (zu dokumentieren, zu archivieren und/oder zu musealisieren). Wir arrangieren uns zwangsläufig mit dem binären System des Forschungslabors, in den Umgebungen (environment) der heutigen Strukturen und Möglichkeiten der Computerarchitektur. Sobald hier Eingaben und Kommentare gemacht werden, die sich laufend verändern, transformieren, überschreiben sowie über-formen werden. Um Kontrolle, Steuerung und Lenkung oder Führung kann es im Einzelfall dabei kaum mehr gehen. In Hinblick auf die Freiheit, die Autonomie und das Ansinnen um den ästhetischen Eigenwert der Kunst und Forschung werden wir aktiv, dynamisch, mobil und auch widersprüchlich bis widerständig sein und hoffentlich bleiben. Um möglichst nicht nur in den »ästhetisch-nominalistischen Zirkel«, der um sich selbst kreisenden Wertbildungsprozesse von Macht – Geld – Liebe – Wahrheit – Kunst zu geraten.

Zu statisch hat sich die Kunstgeschichte darauf verpflichtet, nur das als bedeutend anzusehen, was auf den ersten Blick innovativ und überraschend erscheint: ein verkürzter Blick. Wo, wann und wieso wird diese zentralperspektivische Sichtweise heute noch angewandt? Angewendet oder bei der Betrachtung erwartet? Entspricht diese Sichtweise heute der Wahrheit des forschenden Geists (speculative mind) in der Kunst? Die Erwartung, schnell etwas zu erblicken, erkennen und konkret in Bezüge zur Realität und Wirklichkeit oder Vorstellung setzten zu können. Die Erwartung, mit erhöhter Beschleunigung (Acceleration) noch etwas erblicken, erkennen und Bezüge setzen zu können. Die Erwartung, schnell Regeln, Gesetzmässigkeiten, Prinzipien und Axiome etc. zu erkennen.

Zu verstehen und auf den Punkt – Schwerpunkt und/oder Fluchtpunkt – zu bringen? Wodurch entsteht dies Bedürfnis «schnell» und noch in „Beschleunigung“ etwas zu erkennen und durchblicken zu wollen? Oder sofort und auf der Stelle »Hindurchblicken« zu wollen? Es sich transparent, durchsichtig und hell erleuchtet zu wünschen? Die Welt ist nicht transparent, wie jede-r weiss! Ist dies Bedürfnis ir-rational, un-realistisch – träumerisch – märchen- bis zauberhaft? Ohne sich anzunähern, ohne zu lesen oder ohne sich bewegen zu – müssen oder wollen – etwas sofort zu verstehen?.

Wann werden diese »Grundlagen zur Bildgestaltung in Theorie und Praxis« heute benutzt? Werden die Frage-n der Perspektive heute in der Kunst zur Bestimmung und Bewertung des ästhetischen Wertes überhaupt noch genutzt? Inwieweit wird die Bestimmung des Kunstwerks unter Einbeziehung der Perspektive seiner Produzentin heute notwendiger, denn je?

„Wertvolle zeitgenössische Kunst ist, was erfolgreich (von den Organen der Kunstwissenschaft und der Kunstkritik) zu Kunst erklärt wird„:

Wir hoffen sofort auf Widerspruch: vitalisierende Diskurse und Diskussionen im sozialen, kulturellen, symbolischen sowie humanen, politischen und auch ökonomischen („Jetzt über Geld reden, oder nicht?!“). Ausserhalb der etablierten Systeme der universitären Stichwortgeber, die Kunstpolitik und Kunstmarkt betreiben, d.h. sie produzieren mit aller diskursiven und symbolischen Macht diese Realität-en. Die akzeptiert und respektiert sowie rigoros ignoriert werden können. Denn sobald der Blick zum Beispiel auf ausser-europäische Meisterwerke fällt, die aus dem osmanischen, indischen oder japanischen etc. Kulturkreis stammen, kann diese Sichtweise kaum mehr plausibel stimmen.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Meister_der_Hamza-N%C3%A2ma-Handschrift_001.jpg

Zum Teil sind es raffinierte Darstellungen von Räumen, die unserer physischen Erfahrung als Mensch, sich in der Wirklichkeit und der Realität zu bewegen, sehr viel näher zu kommen scheinen als die linearen (geometrischen – mathematischen – universitären) Perspektiven der Listen, Statistiken und Algorithmen. Die Zentralperspektive ist die Erfindung – der westlichen und abendländischen – Abmessung und Kultur. Jede-r und jede-m stellt sich hierbei heute sofort die Frage: wo und an welchem Punkt sich der Betrachtende befindet und welchem Linien- und Farbverlauf zu folgen wäre.

Sobald in das Fenster des Bildschirms und/oder auf das mobile Display des Geräts und Monitors geschaut wird. Die Zentralperspektive – bei statischen bis dynamischen – Bilderfolgen und Web-Videosequenzen wird möglicherweise zur Orientierung des Blicks und zur Erzeugung von Weite und Tiefe im Bildraum ein-gesetzt. Als Brennpunkt und Fokus zur Bildbetrachtung und Bildverstehen herangezogen, um den ästhetischen Eigenwert des Bildakts zu bestimmen, benennen und betonen zu können. Als These wird es vorläufig angenommen; wobei es bei den Bildbeispielen der Multiperspektive kaum mehr angenommen werden kann und komplizierter zu werden scheint:

Beispiel ausgeprägter Multiperspektive: »Die gefrorene Stadt« 160 × 160 cm, von Matthias A. K. Zimmermann Mathias Zimmermann Standort: Aargauer Kunsthaus (Schweiz)
Beispiel ausgeprägter Mulitperspektive: «Die gefrorenen 16. Räume» 160 x 160 cm, von Birgit Matter Birgit Matter Standort: Herrliberg (Schweiz)
https://irights.info/artikel/mario-purkathofer-wir-zelebrieren-eine-kultur-des-remix/26451 Mario Purkathofer Standort: Dock 18 Rote Fabrik Zürich (Schweiz)
Beispiel ausgeprägter Multiperspektive: «GRÜNWURZELERZÄHLUNG» 140 x 140cm, Wandinstallation: Farbstift-Zeichnung DIN A4 auf Papier & Stoff von
Irmgard Gottschlich
im Jahr 2020 Standort: Nordeutschland
EXPOSURE (Portrait of Gabriele)
Eggtempera/Acrylic/ Gesso Board
Private Collection, Frankfurt
© erikhoffmann
Andreas Peschka Standort: Lüneburg
Lucia Baruelli Standort: Programm Bern (Schweiz)
Günter Lierschof «Derivate» Standort: Innsbruck (Österreich) https://luhmannsschwarzehefte.wordpress.com/2020/06/27/kommentar-zu-unterscheidung-https-www-carl-auer-de-magazin-das-anhalten-der-welt-die-unterscheidung/
An autoscopic moment , 2010 Acrylic on wood 22.5 x 27.5 cm Nicole Ottiger Standort: Zürich (Schweiz)
Norma Prima Standort: Wesslingen (Schweiz)
Blazenka Kostolna Standort: Zürich (Schweiz)
Maja Seifert Metz «Schafe» Standort: Forch (Schweiz)

Wie ist es nun mit dem #Schaf und den #Schafen? Oder den künstlerischen Arbeiten, die in „privaten“ Zimmern mit den Bildmitteln (Farbe, räumliche Illusion und Faktura) erzeugt und hergestellt werden? Sowie die Ideen, die diesen Produktionen zugrunde liegen!

Antworten auf Fragestellungen werden dahingehend wichtig und relevant: wie (selbstverständlich – intuitiv – wirklich – realistisch – natürlich – assoziativ – automatisch – kulturell – sozialisiert – akademisch etc.) heute diese Bildakte am Bildschirm vom Subjekt persönlich gesehen, wahrgenommen und betrachtet werden? Mit welchen Begriffen wird der ästhetische Eigenwerte benannt, belegt und deklariert. Begriffe, die über gefällt mir, schön oder hässlich hinausweisen?

Wie wird die »andere Perspektive« und «gezeigte Perspektive» aufgenommen, die weniger der mathematischen, geometrischen und konstruierten Zentralperspektive entspricht? Wie wird der «ästhetische Eigenwert» der Kunsterfahrung Kunstschaffender und Betrachtender und Forschender heute beurteilt, bewertet und bemessen? Und wenn: wie genau? Durch die Aufteilung des Bildes und Bildaktes in Betrachtungsausschnitte – ohne Ortswechsel? Durch die Verwendung des «Zoom-Objektivs – Teleskop- und Teleobjektiv – von Kameras im Fotografischen?

Wie verändert sich Kunst, wenn man sie als Forschung durch’s Kameraobjektiv des Mobiltelefons versteht?

Mit der Fotografie» und/oder «Zoom-Meeting mit Videoaufzeichnung und/oder «Live-Streaming» möchten wir uns auch begrifflichen Beschreibungsmöglichkeiten des «ästhetischen Eigenwerts der künstlerischen Bildakte und Sujets» forschend bis wissenschaftlich sowie auch allgemeinverständlich annähern:

Dreidimensionale Objekte, Dinge, Zeugs und Gegenstände auf zweidimensionalen Flächen

Dreidimensionale Körper, Räume, Landschaften, Steine Häuser, Tiere und Menschen sowie Seerosen und Schmetterlingsflügel auf zweidimensionale Flächen

Dreidimensionale Figuren, Skulpturen, Plastiken, Porträts und Reliefs auf zweidimensionalen Bild- und Kommunikationsträgern

Haptisch erfassen: malen, zeichnen, inszenieren – im Fotografischen bis Filmischen – produzieren. Wodurch der «räumliche» Eindruck des Stand- und Stilllebens im Bildakt durch die Bild- und Kommunikationsträger sowie Betrachtenden oder Beobachtenden evoziert und bewegt wird. Vermutlich kaum immer in – mit – durch Tiefenwirkungen, wie es die zentralperspektivischen Darstellungsformen suggerieren?

Hier könnte dein «Bildakt» – «Seite» – «Video» – «Musik» – «Poesie» – «Skulptur» etc. hierzu erscheinen

sowie deine andauernde künstlerische und/oder kunstbasierte Forschungsarbeit erscheinen!

Andreas Peschka

Weiter, gemeinsam und zusammen erkunden. Dazu experimentieren und forschen und ja, schreiben, lesen und arbeiten – sprechen und schrieben – aufzeichnen und veröffentlichen: Inwieweit wir hierdurch unsere Arbeit »nach alten Regeln« aufs Spiel setzen? Oder uns zum Teil bewusst an die Grenzen der Nicht-Kunst bewegen und wagen, bleibt abzuwarten.

Aus diesem Grund haben wir schon früh „Fäden“ und „Fransen“ – „Gedanken- und Grant(apfel)splitter“ – „Fragmente“ – „Zuckerwürfel bis Caramel“ – „Bilder und Texte“ – aus dem Geröll, den Ruinen und auch Trümmern – sowie vieles aus den Geweben, den Kontexten und Filmen der europäischen (abend- und morgenländischen) Kultur – Zivilgesellschaft – Individualgeschichte angenommen. Perspektivisch wird versucht zu revidieren und zu aktualisieren. Egal, ob Kritzelei oder Material. Um dies heute möglichst schnell sichtbar – aus deutschsprachigen Räumen – ins Internet (einpflegend) her zu stellen. Wir jammern wenn, dann immer auf sehr hohem Niveau (auch um darzustellen, wo wir uns gerade im – worldwideweb w3) – nicht befinden, mögen oder können.


Copyright: Eric Hattan, Basel
Foto: Stefano Schröter, Luzern

Sichtbar bis offensichtlich «Kunst am Tisch» und «mit dem Tisch» und «über den Tisch hinaus» Kunst zu schaffen:

Aus aktuellem Blickwinkel wird interessant, dass das Verhältnis zwischen Kunst und Wissenschaft hier reflektiert und tätig praktiziert wird. Da die Methoden der Kunst das reiche, noch unerforschte «wissenschaftliche» Material darstellen. Hierdurch werden offensichtlich Anschlussfähigkeiten angeboten, die benötigt werden, um konstruktiv künstlerisch bis wissenschaftlich weiter zu forschen: Zu Bild und Text – bis zu Science Fiction (Traum, Buch, Film usw.) der (bildenden) Kunst – gegenwärtigen und zeitgenössischen Kunst – wen es interessiert. Mit und ohne Werk – Charakter oder Stil – im Künstler_in-nentypus home alone today = alleine zuhause im Alltag zu arbeiten und Kunst zu schaffen sowie zu forschen. Zu den künstlerischen und kunstbasierten Projekten im #SmartSetting zu kommunizieren. Mit zu machen; ja, und preiszugeben: ohne Scham, ohne Schuld und ohne Erwartung. Sei mutig! Ohne zu moralisieren und ohne in erster Linie zu monetarisieren, mächtig sein zu wollen, liebend zu verführen, Wahrheit und Kunst zu predigen oder zu verkünden. Sei mutig! Gehe von («guten» und «konstruktiven») Absichten aus! Paradox.

«symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien»

Aus einem soziologischen Blickwinkel differenzierte Niklas Luhmann die Systeme Wissenschaft und Kunst unter anderem dadurch, dass die Kunst (in ihrer modernen Verfasstheit) notwendig von sich selbst handelt. Neben Infragestellung und Ergründungen von Realitätskonstruktionen, die die Kunst sicherlich bewirkt und beabsichtigt, stellt sie immer auch eine Behauptung in den Raum. Nämlich die Behauptung, dass es sich bei dem jeweils Präsentierten um Kunst handele.

»Und das ist möglich, weil es um Kommunikation geht und nicht um blosse Dinghaftigkeit.« (Niklas Luhmann: Die Kunst der Gesellschaft, Frankfurt a. M. 1997, S.481)

#kunsttalk

Eine Behauptung in den Raum zu stellen folgt oft Regeln der Kunst, wie Pierre Bourdieu sie analysiert, denn sie haben Schnittstellen zum Feld der Wissenschaft und Kunstwissenschaft. Der Produktionsradius beziehe ebenso die öffentliche Zurschaustellung, den Kunstmarkt und die Auseinandersetzung mit Kolleg_innen ein. Im Kunstsystem herrschen angeblich ökonomische Regeln. Regeln des Geschmacks, Regeln der Durchsetzung und Aufmerksamkeitsökonomie (Birgit Matter, Andreas Peschka und die anderen kaum interessieren). Bourdieu geht davon aus, dass im Kunstfeld »der Wettstreit um den Spieleinsatz verschleiert« werde und »hinsichtlich Gruppenregeln des Spiels bestes Einverständnis« bestehe. Daher sei die Frage nach der materiellen Basis von Kunst die »verbotene Frage«. (Pierre Bourdieu: Die Regeln der Kunst. Genese und Struktur des literarischen Feldes, Frankfurt a. M. 2001, S.270-271)

„Jetzt über Geld reden, nicht?!“

Künstlerisch bis kunstbasiert zu forschen werden offensichtlich mit (oder auch nach) Präferenz beobachtet, beachtet, bezeugt und bewiesen sowie codiert und weitergeleitet. In Gegenwart und Anwesenheit der Künstler*in_nen und Betrachtenden zu forschen, zu experimentieren und zu kommunizieren erfordert (- kein weder oder nach wie vor, sondern dies sowohl als ob -). Mit «Porträts» und/oder «Landschaften» sowie weiteren bildlichen, filmischen, semantischen, symbolischen, musischen und poetischen, archäologischen, genealogischen etc. Dingen, Zeugs, Fragmenten, Kon-figurationen, Topo-grafien, Skulpturen und Plastiken, Häusern und Schreinen als Wissensformen der Gegenstände werden diese augenblicklich – im Moment – sofort augenscheinlich und sehenswert. Mit den Details – der Ton- und Audiospur – der Stimme der Sprecher_in betont. Gedicht, Erzählung und Geschicht sowie Essay betont besprechen, die zuvor geschrieben werden. Schauspielkunst, LecturePerformance usw., die mit – durch – in den Aufzeichnungen sichtbar – jederzeit – re-produzierbar werden. Vorstellungen, Aus- und Zurschaustellungen sind selten die Spiegelungen der Aussenwelt. Unterbrechungen und Reflexionen über die künstlerische Praxis werden sie in jedem Fall werden. Reflexionen werden durch Kultur und Historie beeinflusst. Die Art und Weise : wie aktuell und gegenwärtig wahrzunehmen und diese Wahrnehmungen zu interpretieren, wiederzugeben und zu speichern sind.

Hier wird gespeichert, markiert und gekennzeichnet. Eventuell auch der Abfall und die Reste mit eingespeist, die normalerweise nach dem KunstSchaffen und Forschen oder Experimentieren entsorgt werden. Für die Dauer (nicht) festgehalten, damit diese (wieder) vergessen werden. Jederzeit wird gelöscht – verändert – transformiert werden. Umgewandelt, angeeignet bis verstoffwechselt und modifiziert.

Jede-r darf (heute) anwenden und sich jederzeit im Internet und am Netzwerk im WorldWideWeb bedienen. Selbstbewusstsein ist demnach nur Camouflage – des sich in seinen Eigenreaktionen aus der Erfahrungssammlung – bestimmenden Selbst (Thomas Metzinger, Being No One. The Self-Model Theory of Subjectivity. Cambridge 2011).

Selbst und Selber machen

Bis zur Pointe, Hyperbel, Fazit & Zwischenresultat:

doch es geht gar nicht um das Ziel, Ergebnis und ein mögliches Endresultat und oder die Metapher, die verspeist wird. Die freiwillige *Serviceleistung durch Kunsterfahrung der Kommunikationsträger, welche die Differenz des übergeordneten Denkens in Bild und Text sowie Video über das Selbst hinaus anzeigen:

zum Beispiel, wie : Marcel Beyer Putins Briefkasten. Erzählungen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2012ISBN 978-3-518-46324-6

oder

zum Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=9Qdj61T_Oewhttps://www.youtube.com/watch?v=9Qdj61T_Oew …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… die Stellen mit dem Briefträger und der Besucherschule müssen gehört und verstanden werden. Nur lehrend lernen können – sich selbst belehrend lernen können – in Hinblick auf die Problematik: „wissenschaftler müssen so kreativ sein wie künstler und künstler müssen sich genau so gut begründen können wie wissenschaftler“:

Bazon Brock

States of the Arts // wer es immer noch im Singular und den Anspruch «Singularität» wünscht, wird vermutlich – im Weiteren – hier ent-täuscht werden. Und kann weiterhin im Lustmarsch durch’s Theoriegelände über Felder durch Städte und Dörfer marschieren. Sich durch Ablenkungen, Abwege, Umwege und Kreisverkehre leiten lassen.

Und eventuell auf adressierte Postwurfsendungen im Briefkasten warten.

Da es hier immer mehrere – in – mit – durch – Bild und Text sowie per Webvideoaufzeichnung #kunsttalks herstellen werden :

Vorläufig schreibend – denkend – sprechend – visualisierend – handelnd – versendend wird somit jede-r. »Projekt Gutenberg«, «Sachbuchforschung», »Wikimedia« und sonstige Quellen im Internet sowie Wasserquellen werden genutzt, verwendet und ja, auch kombiniert – zum KunstSchaffen und weiteren Forschen.

André Jonas in der Nähe der heiligen Quelle
Birgit Matter in der Nähe der heiligen Quelle und unterwegs im Norden Europas
https://www.millesgarden.se/

Laufend Informationen, Geschichten, Skulpturen, Häuser und Gärten sowie Assoziationen und Filme, Bücher usw. zu generieren, die als Erkenntnisse und Erfahrungen der Autor-en und Künstler*in-nen aufzufassen sind und aufgefasst werden können. Aufgrund (ihrer) Forschungs-Arbeiten – heute – aktuell – gegenwärtig – weiterleitet werden und in diesem Diskurs erscheinen.

Zumeist werden aktuelle künstlerische Produktionsverfahren, Entwürfe, Zwischenresultate, Konzepte und Pläne besprochen, die auffallen und zu beobachten sind. Diskutiert wird viel, zumeist verstreut auf zusätzlichen – fernen und privaten -Kanälen.

«Geredet» – gesprochen – gezoomt – organisiert wird dabei immer:

neben den #kunsttalks und in den sogenannten #kunstpausen der 2. Staffel (in- und exklusiv via Zoom und nicht mehr per Skype) treffen Kunstschaffende und künstlerisch Forschende – anwesend und teilgebend – im KünstlerSein zusammen. Locker, unverbindlich sowie freiwillig (ohne Zwang, Auftrag, Pflichtenheft und Akquise von Drittmitteln) wird das #SmartSetting immer auch spielerisch genutzt. Im Vorder- und Hintergrund sowie nebenbei werden Elemente, Merkmale und Variablen mehrdimensionaler Verbindungen zu Grafiken visueller – künstlerischer bis musischer und filmischer – künstlerischer Erfahrungen gezeigt. Zeit- und ortsunabhängig, in den Aufzeichnung der WebVideos bereit gestellt, die u.a. auf YouTube veröffentlicht sind.

https://www.youtube.com/channel/UCrrySgaQ4OSqabo5cRDF8mQ?view_as

Die gleichzeitig – synchron bis asynchron – und/oder parallel – zur Kunstforschung und weiteren künstlerischen und kunstbasierten Forschung ablaufen, angewandt oder dazu verwendet werden (können). Mit der Präsentation, Vorstellung und Mitwirkung der anwesenden Künstler*in-nen werden sie (authentisch bis simultan und auch *selbst inszenierend) automatisch bis offensichtlich sichtbar aufgezeichnet und gespeichert. Kommentiert und/oder als «Surrogat» – Konzept – Methode für Übungen und weitere Experimente und Forschungsaktivitäten in dem experimentalen System oder Systemen genutzt.

Elemente, Merkmale des ästhetischen Eigenwerts, die mit den Augen («Visus», «Licht», «Körper» etc.) wahrgenommen werden. Allgemein und speziell ästhetisch bis haptisch berühren können und berührt werden. In Bildern, Zeichnungen, Gemälden und Videos zum Beispiel, die abrufbar werden, sobald sie im Internet im Kanal erscheinen oder auf einer Plattform (angeblich) veröffentlicht sind. Und auch von unbekannten Zuschauern und Publikum gesehen werden können.

«Assoziationen» und/oder «Memorandum» und anderes mehr sowie hoffentlich auch Kritik und Anteilnahme erzeugen. Die zu Texten und Kontexten sowie Theorien, Modellen und Bildern sowie Vorlagen, Entwürfen, Konzepten und Systemen an Wissensprodukten und -produktionen heute führen können, die bislang noch zu wenig bekannt und unbekannt sind. Sobald diese isoliert, gefiltert, selektiv per URL aufgerufen und auf dem Bildschirm und Display erleuchtet und gesichtet werden. Die Bilder und Informationen, die den *Winkel*, die „Ecke“ und den Herstellungs*Ort* als visuell-künstlerische und ästhetische Information verlassen haben. Frei gesetzt werden. Und nun, im *Tsunamie der Bilderflut* – * im Fluss der Meere und Ozeane * sowie »Parallelwelten« global im Internet mit fliessen. Auch falls es für den einen und den anderen Menschen noch zu abstrakt, traum- oder märchenhaft, geheimnisvoll bis gespenstisch oder geisterhaft bis zweifelhaft klingen mag. Durch die teilgebende An- und Abwesenheit wird es vital, konkret und möglicherweise verständlicher. Lebendig bewegt und dynamisch bis konstruktiv sowie humorvoll bis auch ironisch kommunikativ. kollaborativ bis solidarisch werden.

Da heute immer und jederzeit fotografiert, aufgezeichnet, übersetzt, widersprochen, gespeichert, geschrieben, verlinkt, kommentiert, erweitert, abgelenkt, performt, verdichtet, zusammengefasst, geändert, gefilmt, beobachtet, erinnert, vergessen, ausgestellt, gesprochen und so weiter (werden) wird. Zumeist herum, um die jeweiligen Social Media Plattformen und Oberflächen der Content-Management-Systeme, gruppieren sich die menschliche Bedürfnisse sowie Einstellungen und Vorstellungen, die überwiegend und eher mit «Stasis» assoziiert werden.

Die «Autorschaft» wird mit Engagement zu wesentlichen Beiträge möglich werden: Zur Planung, Durchführung und Organisation sowie Auswertung und Revision der Forschungsarbeiten im projekt visuelle kg-forschung bis 2022 individuell, kollektiv bis kollaborativ. Die andere Position wird sich klären, die von kollektiver Autorenschaft ausgeht. Der Autor und Künstler im KünstlerSein und dies könnte das Konzept der «Autopoiesis» sein. Autopoietische Systeme sind selbsterhaltend und selbstorganisierend und damit selbsterzeugend bis selbstständig. Sie sind selbstreferentiell, weil sie die Zustände der Elemente in operational (geschlossener) Art und Weise als experimental System verwenden.

Die Formen der Zusammenarbeit und des Zusammenseins der Menschen, die mit Altruismus, Ideal, Avantgarde, Vorbildern, Schönheit, Dekoration, Design etc. verbunden sind? Sich in Bewegung – Gegen-Reformation – Revolution – in andauernder Unruhe und Bewegung sowie auf dem Sprung befinden. Sobald sie mit dem System und den Systemen, in der Architektur der Maschinen und Geräte in der Hand und vor den Augen – künstlicher Intelligenz – daher kommen und teilnehmen?

Zusammensein und Zusammenarbeit als *originelle* Ideen zu Hervorbringungen der *Neuen Sozialen Plastiken der Künstler-Subjekte, die im «Projekt visuelle kg-forschen auftauchen und mitmachen?!.

Tafel- bis Leinwandbilder im fotografischen und/oder Videos, Filme und Bücher oder sonstige Quellen etc. werden genutzt, die laufend hineingetragen werden. Besprochen, genommen oder wieder verworfen werden. *Kunst ohne Werke* und *Ästhetik ohne Absicht* zu produzieren mag das eine sein. Das andere wird Kunst mit Werk – Ästhetik mit Absicht oder Konzept – künstlerisch forschend zu kommunizieren sein. Zum Beispiel visuelle und gedankliche Entwürfe des KünstlerSeins in Autorschaft aktuell und gegenwärtig zu performen, die in jedem Fall entstehen, sobald geschrieben und/oder aufgezeichnet oder nur gesprochen und dokumentiert wird. Entwürfe und Konzepte, die überdacht, bedacht, geschützt und frei gelassen sowie durch KünstlerSein verantwortet werden.

Aus diesem Grund evoziert dies Projekt visuelle kg-kunstforschung insbesondere Nähe- und Fernverhältnissse des KünstlerSeins in deutschsprachigen und europäischen Räumen des «SmartSettings» in Bild – Text – Sprache – Skulptur bis Plastik sowie Musik, Tanz, Poesie, Rhythmik und so weiter, wie jede-r sehen kann. Vom Labor bis Experimentierfeld und experimental System im Studio und Büro bis zur Küche, Badezimmer (heute lag Peter in der Badewanne als wir den #kunsttalk für morgen *vorbereitet und besprochen haben – doch es kam anders dabei – wie wir wissen).

Im Keller und Dachboden sowie Atelier, Studio und Freiraum in Zürich etc. wird via ZOOM interaktiv kommuniziert, gestreamt und aufgezeichnet. Oder auch eben bewusst, entschlossen entschieden und verschlossen nicht. Als Video aufgezeichnet (so wie zum Beispiel heute die Szenen aus den Räumen individueller Experimente des KunstSchaffens im künstlerischen ZusammenSeins. In dem (visuelle) Kunst, (poetische) Literatur, Musik sowie wissenschaftliches und theoretisches nicht nur Wirklichkeit abbilden, sondern Realitäten und Kunsterfahrungen gleichzeitig auch produzieren und kommunizieren). Sprechen und Reden sowie Handeln über – mit – durch – in (visueller) Kunst und Künste, künstlerische Forschung und Kunstforschung, die am Ort und an anderen Orten sowie in Räumen gleichzeitig hergestellt werden (können). Da ästhetisches Denken sich kaum in Analogie zu der Kopie, Modell, Programm oder Plan (Stil und die Richtung weisend – isotaktisch etc.) ausdrückt und verbreitet. Sondern auch mit der «Genealogie» zum Beispiel: Genauigkeit – Präzision und Systematik – der Anordnungen und Versuche sowie Experimente, die performt und ausgeführt sowie gespeichert werden. Die dargestellt – präsentiert – nicht aufgezeichnet und öffentlich gezeigt werden.

«grünspeichern» Birgit Matter 2020

Der Ansatz von Sätzen, die das Begriffsgeschehen der Sprache (vorerst in deutschen Sprachen) als Zeichen- und Bildsprache zur visuellen, musischen und poetischen Kunst (-sprache) verhäkeln – verdichten – durchströmen und weiter fliessen lassen. Erweitern und transformieren zu Aussagen und Zeugenschaft mit Beweis- und Evidenzkraft. Bedeutungsgeschehen mit Dingen und Material als Bildakte schaffen. Stattfinden lassen, welche zur Kenntnis und Erkenntnis genommen werden können, ja. Oder eben auch nicht. Da sie sofort wieder vergessen, verworfen oder gelöscht und getilgt werden.

Differenzen zur Realität und Wirklichkeit durch visuelle Kunst und den heutigen Verständnismöglichkeiten werden zunehmend un-abhängiger, inter-subjektiver sowie privater anstatt öffentlicher kommuniziert. Als Theorie und These zum Bildakt der Bewegt- und Standbilder im Fotografischen argumentiert, behauptet und auch spekuliert. Abhängig von der jeweiligen Aufnahme- und Anschluss-fähigkeit des einzelnen Menschens sowie dessen Bereitschaft und Aufmerksamkeit nicht ausschliesslich nur den eigenen, bekannten, impliziten und erlernten Präferenzen zu folgen.

Dem heutigen Spektakel der Unterhaltung, der Party und den Highlights und Höhepunkten der Erfolgsmedien wird oft sofort die Aufmerksamkeit geschenkt. Um diesem funktionierenden ästhetischen Eigenwert der generalisierten „Erfolgskommunikationsmedien“ abzulehnen und bewusst mit künstlerischen Interventionen zu widersprechen. Autonom, frei, subjektiv und dissensfähig zu sein und zu bleiben, heisst in jedem Fall – aufmerksam zu werden für Anderes, Fremdes und Unbekanntes, sobald es Differenz und Widerspruch zu erzeugen vermag. Denn vom Konsens zum «Dissens» – nicht übereinzustimmen – wird immer möglich sein und bleiben. In Zukunft eventuell immer wichtiger werden für die künstlerische Arbeit und künstlerisches bis kunstbasiertes Forschen, um neue Wissensformen zu produzieren.

Vorschläge zur visuellen Kunstforschung, künstlerischen und kunstbasierten Forschung werden hier laufend «eingereicht», dar- und hergestellt sowie beschrieben oder umgeschrieben. Sprachlich und visuell, musisch und poetisch mit Erkenntnissen oder Takt informativ angereichert, besprochen und ja, auch beurteilt und kritisiert. Teilgaben und Mitarbeit an der sogenannten «Redaktion» und «Organisation» dem Gutheissen der Zwischenresultate und Endversion wird immer gewünscht, auch für die Preisvergaben. Texte, Skripte, Entwürfe, Pläne und visuell-künstlerische Features bis Formate und Arbeiten werden durch die un-abhängigen Betrachtenden re-visioniert. «Feature» und «Merkmal» der visuellen Kunst, die hier – nach und nach – durch ästhetische, bildkünstlerische und visuell-künstlerische Praktiken produziert, evoziert und sichtbar werden. In erster Linie Bildwerke und Verfahren im fotografischen aktueller Gegenwarts- und *Hypergegenwartskunst*, die gespeichert, laufend sichtbar transformiert und öffentlich ausgestellt und revidiert – transformiert und überschrieben werden.

Tätigkeitsbereiche und Zonen bis Grauzonen visuellen KunstSchaffens werden nach wie vor häufig als

benannt. Bislang hängen diese Begriffe nur lose und fragil zusammen. Um die Anordnung der Begriffe vorläufig zu ordnen, aufzuhängen und einzubetten, werden die angewandten Begriffe bis Lemmata blau definitiv wikifiziert. Wem es nützt! Eventuell sind es auch nur Ablenkungen, Irrwege und Umleitungen. Einerseits, um diese an Allgemeinverständlichkeit „auf Höhe der Zeit“ anzubinden, damit sie Oberflächen des Verständnisses berühren oder abstützen. Anderseits, um Begriffe als Ansatz für «Dilemma» und «Trilemma» zu «Bildbetrachtung und Bildverstehen», «Denkalarm», «Kunsttalk 2020» sowie kunstbasierte bis künstlerische Forschung als Begriffsrepertoire anzuwenden und praktisch zu nutzen.

Die verwandten, gebrauchten und benutzen sowie auch definierten Begriffe werfen (immer wieder neue) Fragestellungen zur visuellen Kunst und Kunstforschung in diesen projekten visuelle kg-forschung aufwerfen. Zum Beispiel Fragestellungen zu «Environment», «Umgebung» und vor allem «Setting» und «SmartSetting» per zoom betreffen, welches immer «smarter» wird und zu werden scheint. Den «Ort», «Raum» sowie «Kontext» und die jeweilige «Zone» oder Zonen bis Grauzonen im Einzelfall, die individuell und/oder kollektiv als Kunstforschung und künstlerische bis kunstbasierte Forschung in – mit – durch Anwesenheit dargestellt werden. Die «Intentionalität» der Kunstforscher*in und Autor*in sowie Künstler*in nach Typ, die etwas und sei es nur ein Objekt, Detail und Merkmal im Bildwerk, dem Bildakt oder Bildpanorama präsentiert. Sowie den Film in den Vordergrund – Mittelgrund – Hintergrund – der Lage setzt, zeigt und ablaufen lässt. Da es relevant erscheint, zu beachtenswert, den Ansatz für Fortsetzungen bilden wird.

In sichtbarer Gegenwart anderer werden oft mögliche und vorläufige Antworten auf künstlerische Fragestellungen, Impulse und Interventionen gegeben. Da die Art und Weise der visuellen Kunst – Praxis – mit oder nach dem Ansatz und mit der Handlung der Kunstschaffenden oft klar entschieden, abgeschlossen und fertiggestellt sowie inszeniert und aufgezeichnet wird. Da bleibt nur: das neue Bild zu zeichnen oder malen, Feature eröffnen und die Performance zu starten. Hier werden die Bilder im Fotografischen (immer wieder auch) anders installiert, inszeniert, zusammengestellt, komponiert bis orchestriert. Mit der Textherstellung wird Absatz für Absatz sowie der «Indexierung» noch manuell verfahren. Mit den «Textsorten» befassen, um Muster in mündlichen und schriftlichen Formulierungsprozessen von Phrasen, Namen und Nennungen zu markieren. Werden Namen – Phrasen – Metaphern wesentlich eindeutiger als Allgemeinbegriffe?

Die Referenz und der Bezug zu Primär- und Sekundärquellen sowie auch grauen Quellen, zum Selbst, Subjekt und Mensch und KünstlerSein – in und ausserhalb – dieser Gruppe, Generation, Zivilgesellschaft, Kultur, Programm oder Oberfläche usw. – werden laufend geschaffen. Jeweils zu Hinter- und Vordergründen – Folien an «Explikation» – die mit und in der Stellungnahme der Künstler_in-nen kommuniziert werden. Zur «Biografie» und Autobiografie – als auch zu Konzepten, Strategien und Plänen – künstlerisch Forschender mit ihren Interventionen und Experimenten als Beispiel des KünstlerSeins mit und ohne Werk.

Herausforderungen der ästhetischen Kommunikation, die heute sowohl die visuelle kg-forschung als auch die Allgemeinheit wie «Allmende» und public domain immer mit betreffen, sobald wir von (der) Öffentlichkeit zu sprechen beginnen. Diese können empirisch oder empiristisch sowie auch anti-empirisch oder anti-empiristisch sein. Zumindest «zwei– und mehrdeutig» angeordnet werden. Genau bis präzise und zutreffend sein können für bestimmte Ebenen, Zonen und Er-Kenntnisse sowie Wissensproduktionen. Mehr und mehr wird ästhetische visuelle Kommunikation zum Eigenwert. Heute direkt und sofort zur «Operationalisierung», «Kunstforschung», künstlerischen und kunstbasierten Forschung sowie direkt zur künstlerischen Performance eingesetzt, verwendet und angewandt. Zur audiovisuellen Fabrikation und Produktion von «Wissen» – Erkenntnis und Erfahrung – wird es verwendet, die am Rande und abseits des Mainstreams der Öffentlichkeit und Privatheit als ästhetischer Eigenwert entstehen.

Sobald es in den Kanon der Gruppe eingespeist wird, zum Beispiel als Hypo-These. In die Berechnung der Programme, Pläne und Strategien visueller Kunst und offener Wissenschaft (Zeit und Raum) eingefügt, gesendet und gepostet wird. Wobei Fragen im «Licht ihrer besten Möglichkeiten» zwar verstanden, doch zu wenig aufschlussreich und erkenntnisreich wirklich geklärt, erklärt und bewiesen werden. Dementsprechend selten weiter untersucht werden, d.h dazu geforscht, beurteilt und evaluiert wird. Solange es nur als der oder ein Sonder- und Spezialfall, Ausnahme- und Grenzfall und/oder Einzelfall oder auch «prekärer» Fall behandelt, beobachtet und betrachtet wird.

Somit wird es darum gehen, „was der Fall ist„. Der «Gegenstand» dieser prekären *Choreografien* des Künstler*Seins (in – durch – mit Autorschaft) in Anwesenheit in den projekten visuelle kg-forschung. Von der auch radikalen Kraft der Kunst und den mitwirkenden Menschen wird es abhängig sein. Reflexionen, Reflexionseinheiten zum ästhetisch-visuellen Kunstverständnis, werden heute mit „Resonanz„, „Echo“ und „Assoziation“ sowie „Erinnerung“ im «emphatischen» bis «empathischen» Ansinnen bezeichnet. Die Betonungen der Zonen ästhetischer Autonomie – freischaffender und selbstständiger – Kunstschaffender, Kunstforscher*innen und Anderer, die (ästhetisch) immer mit kommunizieren und unterbrechen wollen.

Dies- und jenseits sowie mit den etablierten Forschungseinrichtungen (Schulen, Hochschulen, Organisationen, Vereinen, Stiftungen etc.), die hierauf spezialisiert sind, wird vorerst kaum und zunehmend gerade vermehrt zusammen gearbeitet! In diesem WordPress-Format und Design wird vorläufig experimentiert, experimentell sowie probeweise und auch übend bis trainierend umgegangen. Um zeitgenössische visuelle Gegenwarts- und/oder Schwesternkunst (Literatur) sowie die #kunsttalks zu initiieren, anzukündigen und zu begleiten. Künstlerische Performance, kunstbasierte und künstlerische Forschung und Kunstforschung (kollaborativ) in – mit – durch Autorschaft und Respekt verantwortungsvoll herzustellen.

«Auf der Suche nach der verlorenen Zeit», «Zäsuren in der Zeitgeschichte», «kollektiver Erinnerung» … Bildliche, semantische Fragmente des kollektiven Gedächtnis, Handelns und Sprechens, die jederzeit wieder aufgegriffen, genommen und verändert werden können.

Die projekte visuelle kg-forschung basieren bislang auf geteilten technischen Problem-, Raum- und Zeitzusammenhängen mit mittelfristigen Perspektiven zur künstlerischen Forschung und Kunstforschung. (Leerstellen und Fehler sowie Lücken werden bislang kaum beseitigt). Im »Kreis der Menschen, die aufgrund bestimmter Gemeinsamkeiten zusammengehören, sich aufgrund gemeinsamer Interessen und (eventuell auch) Engagement kurz- bis längerfristig zusammen- und kurzschliessen«. Wie die Gemeinschaft und Zivilgesellschaft wird diese Gruppe keine Form, kein genuin parteiliches, gewerblich-geschäftliches oder juristisches Format annehmen. Auch (noch kein) künstlerisches Manifest oder den expliziten Forschungs- und Projektauftrag formulieren, der durch Drittmittel finanziert wird. Selbst-Institutionalisierung («Autopoiesis») wird zurzeit willkürlich, freiwillig und unabhängig angenommen. Somit schön – schäbig – schwankend – freischwebend – fliessend bis punktuell – verrauchend und duftend wie auch immer werden.

Doch im Gegensatz zur Gemeinschaft in der immer auch die Selbstabschaffung lauert, wird hier jenes Selbst vom Subjekt, der Person, dem Bürger und dem Mensch gewünscht. Da hier im Prinzip die post-postmoderne Institution und Organisation, basisdemokratische Tradition, Aufklärung und Menschenwürde auch gewahrt und bewahrt wird, die keiner «Menschenführung» und/oder Leadership und/oder Autorität oder bestimmter Zielgruppe bedarf. «Demokratie» ist grundsätzlich «postheroisch». (Die Menschenrechte wurden von Männer etabliert).

  • Autonom veranstalten und initiieren bürgerliche Personen und Subjekte immer entscheiden selbst:

Gruppen sind prinzipiell privater Natur. Ebenso, wie das Künstler-Sein selbst heute noch als das Problem privater Natur behandelt wird? Es wird vermutlich die Gruppe Gleichgesinnter oder gleich Verstimmter werden. Die in gemeinsamer Versammlung, ZusammenSein und Veröffentlichung aus dem geteilten Privatismus etwas zeigen und in die Öffentlichkeit bringen wollen. Die Gruppe im Bekenntnismodus und wieder ist es ein Bekenntnis, dem kaum Geständnisse folgen werden???

Vielmehr kultiviert die Gruppe Zusammentreffen und regelmässige Versammlungen zum #kunsttalk. («Kunstpause», die zu beachten sein wird). Künstlerische Handlungen werden zu ästhetischer Kommunikation. Der «Bildakt», der «Text», das «Essay» und die «Performance» sowie Aufzeichnungen in Serien und Staffeln etc. werden hier kaum wirklich zusammengestellt. Subjektive Formen des künstlerischen *Geschlechts* gesellschaftlicher Zumutbarkeit werden hier möglichst ohne Sprach- und Erkenntnisskepsis (Scham oder Schuld sowie Angst) gezeigt.

Theorien und Texte zur visuellen Kunst und Kunstforschung. Vorläufige Fragestellungen:

  • werden «Konzeption» (Werk) und «Konzept» (Entwurf) noch durch Sprachlosigkeit, Stille der Sichtbarkeit visueller Kunst und die verbotenen Fragen vorgezeichnet?
  • werden theoretische, literarische, ästhetische und persönlich-subjektive Überlegungen und Denkweisen der Künstler*in offensichtlich erkennbar und behauptet?
  • werden die Zonen der Sichtbarkeit, die Menschen wirklich ästhetisch berühren können, eröffnet?
  • werden Perspektiven auf die Wirklichkeit fokussiert oder werden die Sichtweisen bewusst von der Wirklichkeit und/oder Realität in Fantastie, Phantasie, Science Fiction etc. abgelenkt?
  • welche Wertformen, Qualitäten und Symboliken visueller Kunst werden heute als ästhetische Denk- und Satz- oder Kunstfiguren und Choreografien re-produziert?
  • welche Annahmen, Evidenzen und Reflexionen werden mündlich und schriftlich besprochen? Mit welchen Bezugsrahmungen und Referenzen werden sie besprochen?

Wo der Wert visueller Kunst haptisch, sinngebend, ästhetisch bedeutend und wichtig wird, breitet und verteilt sich notwendig aus. Dieser bezieht vieles auf sich und dichtet sich gegen Entwertungen und Unvermittelbarkeiten ab, soweit die Annahme und Hyperthese. Die Logik der Intensität und Kräfte visueller Kunsterfahrung und ästhetischer Praxis werden durch Bilder und Sprache (Kunst- und Wissenschaftssprache, Poesie, Lyrik etc.) zudem als Information transformiert, übersetzt, erweitert und bereichert. Transformieren, verknüpfen bis verknoten, verlinken und verbinden, damit es mit dem #kunsttalk weitergeht und weiter reichen wird. Da es an der Wirklichkeit etwas in Momentaufnahmen und auf Dauer in der Kunst und auch Kultur sichtbar werden lässt. Welches gefühlt, empfunden und spontan gestaltet und immer noch hinzufügt werden kann. Etwas, das-s ohne die visuellen Künste kaum zu erfahren und zu erkennen wäre: zentral- bis multiperspektivisch richtungsweisend, zukünftig sowie progressiv erzeugend.

Da die Schwäche zunächst aus der «Negation» des (ästhetischen) Eigenwerts des Zeichens und Bildes kommt. Die in szenische, fotografische und filmische oder malerische Momentaufnahmen des Gedächtnis als (ästhetische und/oder sprachliche) Kommunikation verbal oder non-verbal bis gestisch übertragen und erinnert werden. In mündlicher Umgangssprachen (wieder) auftauchen, falls darüber gesprochen wird. Der Vorrang bildlicher Angleichung, Vergleiche und Entwicklungen (Anverwandlungen & Verwandtschaften) des visuell-künstlerisch und ästhetisch Dargebotenen werden heute immer schneller und dynamischer sowie beschleunigter gesehen und wahrgenommen?. Erkannt, aber auch übersehen, weggewischt und verworfen. Bildbetrachtung, Bildverstehen und visuelle Kunstforschung werden dort notwendig, wo die gespeicherte Information im Bildakt als visuell künstlerische – individueller und subjektiver – ästhetischer Eigenwert symbolisch codiert worden ist und bis heute wird. Um zu erkennen, aufzuschlüsseln und zu decodieren.

In diesem Sinne werden aus den Rollen der Subjekte – Figuren, Personen und Menschen – in der Gruppen – Bestrebungen – ästhetische Entgrenzungen und Zonen des Autonomieversprechens der (visuellen) Kunst. In Hyper-Gegenwart eventuell still bis mündlich und auch körperlich wieder-belebt und re-produziert. Diese Re-Produktionen richten sich gegen die blosse Romantisierung, Nostalgie und Utopie und Apokalypse der un-entfremdeten Arbeit und Meisterschaft der Künstler*innen und KunstSchaffenden ab – als die blosse Realisierung des Menschenseins in der Natur. Die Romantisierung, z.B. entfremdeter Subjektformen, stellt letztlich nichts mehr als privilegierte Vermenschlichungen des Unmenschlichen dar. Sowie die systematische Diskreditierung der «antimodernen Verfahren» (der visuellen Kunst) als letztlich «reaktionär», «konservativ» und «reproduktiv».

Emanzipierte Verwirklichung und Realisierung, darauf hoffen viele Kunstschaffende im KünstlerSein. Doch heute werden sie immer noch als Ausdruck moderner Hoffnung auf die – eben desjenigen romantischen Subjekte – des Künstler*seins betont oder projiziert. Dem Überschwang an «Utopie» und «Dystopie» hyperrealer Wirklichkeit, die hiermit zugleich auch kritisiert werden. Der bis heute anhaltende Ruf nach Entökonomisierung der modernen Kunstautonomie und Kunstfreiheit wird exemplarisch, zur Aktualisierung des romantischen Dilemmas des KünstlerSeins. Welches in jeder Ecke, Winkel und Nische oder Wand auf dieser Welt im Wohnzimmer stattfinden kann und möglicherweise weiter stattfinden wird.

Der Dunkel- und Zwischenraum zwischen (Kino- oder Bildschirm)Leinwand, Bühnen- und Zuschauerraum wird hierbei selten beobachtet und berücksichtigt.

Wesentliche Inputs und subjektive Ansatzpunkte werden sich hier hoffentlich zunehmend zum «Bild», «Imago», «Logo» und «Text» verdichten und herstellen. Sobald diese direkt von den KunstSchaffenden, künstlerisch Forschenden und anderen Interessierten selbst (ästhetisch) kommuniziert werden. Inwieweit sich ästhetische Impulse weiter #verdichten, #verfliegen, #verfransen, #verflüssigen, #auflösen, #verdampfen oder #verfestigen werden, wird sich offensichtlicher durch die Interaktionen und mit den Videoaufzeichnungen zeigen. Sowohl im «Dialog» der wörtlichen und mündlichen Rede (Mundart), dem Gespräch bis Gerede im «Trialog und Polylog» auch mit Un-Bekannten wird es erkennbarer werden. Im Kommentar bis «Essay» oder «Interview», werden sich die wesentlichen Informationen zu (visuell-ästhetischen) Kunsterfahrungen (mit den Webvideos #kunsttalk) herstellen.

Oft wird der «Bildakt» zum bewegten und bewegenden Sujet. Bildobjekt und Bildträger in Serie, Bilderfolge, Bilderreihe, Bilderzyklus werden zur (systematischen) Anordnung der Bildakte in visuellen kg-forschungsprojekten genutzt. Die experimentellen Systeme mit ästhetischer visueller Kunsterfahrung der Künstler*innen mögen sich hierin widerspiegeln und abzeichnen. Auch, falls es in bekannte, vertraute und gewohnte oder unbekannte bis poetische oder wissenschaftliche Sprachmuster übersetzt wird. Wie es die deutsche Umgangssprache, Mundart und Muttersprache sowie die Schreibweisen der Anwesenden vorhalten und zeigen werden. An Möglichkeiten der Übersetzung und Transformation oder Modifikation und Assimilation wird beim Schreiben immer gedacht. Ergänzungen mit Informationen und Assoziationen, die zum Weiter machen motivieren oder es (auch so und zwar genau so) sein zu lassen.

Licht- und Erinnerungsbilder im Fotografischen und kollektiven Gedächtnis eröffnen oft die Fragen zu: Ausdruck, Form, Gestalt und Charakter der Bildmotive visueller Kunst. Sowie den Zugang zu einen in ihnen entgrenzten und sich entgrenzenden Formalismus. Die farblichen Darstellungen im Licht und Design des Displays, Screens oder auf der Leinwand werden durch die Endgeräte immer auch als Zonen in Farb- und Lichtverhältnissen (re-)produziert. Markierungen und Texte werden im Vordergrund und Hintergrund des Blocks und Absatz wahrgenommen sowie gelesen. Im Environment werden sie immer wieder auf’s neue oder in bereits bekannter Art und Weise (fast automatisch) verknüpft. Die konventionellen Vorstellungen technoider „Weiblichkeit“ und „Fluidität“ zum Beispiel, die sich in aktuellen Vorstellungen von Subjektivität im Informationszeitalter (auch immer wieder) herstellen und nur selten wirklich überwunden werden. Die Stimmen von Siri und Alexa sind weiblich.

Von KunstSchaffenden (auch KunstderKunstTherapie) wird heute erwartet, das sie Erfahrungshorizonte des Anderen, des Fremden, Unbekannten und Fernen und anderer Generationen, Gender und Geschlechter, Kulturen etc. freiwillig bis bereitwillig sowie friedlich, verständlich und nachvollziehbar berücksichtigen. Mit dieser Prämisse wird das Kunstversprechen ausgesprochen: Bildakt oder Bilder, Filme und Spiele sind im Mittelpunkt der Vorstellung und der Sprache, die zur Kommunikation konstruiert wird. Bilder fügen wirklich Wesentliches und Wichtiges der Sprache und dem Text hinzu. In dieser Art und Weise wird es zurzeit in der Praxis visueller aktueller *Hyper-Gegenwartskunst* erfahren.

Bewusst und mit Absicht werden neue Erfindungen, bild-künstlerische Erkenntnisse und Wahrheiten sowie ästhetisch-subjektive Träume und Erfahrungen in der Gruppe kunstschaffender KunstTherapeut-innen oft streng privat und vertraulich sowie datengeschützt behandelt. Im Geheimen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird vieles zurückgehalten. Im Verborgenen aufbewahrt. Bilder als Mittel zu therapeutischen Zwecken werden eher als „Röntgenbilder“ der Psyche geschützt – als Fetisch auf dem hauseigenen Altar genutzt – oder vernichtet, entsorgt und verbrannt oder vergraben, als der Öffentlichkeit preisgegeben. Zu Abfall, Müll oder Übungsmaterial des Happenings, Events, Fluxus, Rituals und der Lerneinheit gemacht. Rituell verbrannt, gemeinsam vernichtet, bevor irgendeine Öffentlichkeit Einblick nehmen dürfte oder könnte. Mit dem Zweck und Ziel, diese gerade und eben nicht der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und als Privatheit des persönlichen Gewinns aus Lern- und Therapieeinheit zu schützen. Um Abwesende – an diesen visuellen, ästhetischen, intimen, subjektiven, individuellen und/oder anonymen Kunsterfahrungen – eben gerade nicht teilhaben zu lassen und davon auszuschliessen. Keinem sonst die Chance zu geben oder irgendjemanden ausserhalb der Gruppe daran profitieren zu lassen. Um keinen Einblick in den Mythos der Gruppe der Kunst der Kunst-Therapie im institutionalisierten, klinischen und organisierten Setting zu gewähren, solange er aussenstehend ist.

Im WordPress-Environment – Kontext – Umgebung sowie Setting und Situation wird eventuell auch mit Ab- und Zufall experimentiert. Die ruhige, stille und überlegte «Erfindung» visuellen KunstSchaffens wird genutzt. Für den Moment und die Dauer der «Erkenntnis» ästhetisch zu kommunizieren. Vieles kann wohlmöglich subjektiv, autobiografisch und auch weiblich markiert werden, ohne es in den Kontext von verwirklichen, realisieren, visualisieren, präsentieren und scheitern stellen zu wollen. Die Ästhetik subjektiver Verhaltensmuster, Gesten und Handlungen jenseits jedweder «Romantik» und «Aufklärung» wird angestrebt?: die Entgrenzung als Formalismus!

Schreiben als Experiment menschlicher, subjektiver und maschineller Ausdrucksmöglichkeiten;

Fotografieren als Experiment menschlicher, subjektiver und maschineller Ausdrucksmöglichkeiten;

Filmen und Videoaufzeichnungen als Experiment menschlicher, subjektiver und maschineller Ausdrucksmöglichkeiten;

Malen als Experiment menschlicher, subjektiver, handwerklich-technischer und maschineller Ausdrucksmöglichkeiten werden heute jederzeit zu überholen sein;

Formen und Formulierungen menschlicher, subjektiver und handwerklicher bis gestalterischer Ausdrucksmöglichkeiten:

Es werden Situationen, Inszenierungen, Szenen und Choreografien sowie Kartografien der Landschaften (auch jenseits von Hollywood und Google etc.) und Porträts sowie «Images» – «Brands» – «Wording» erstellt sowie zusammengestellt und angeordnet. Präsenz in Anwesenheit und Selbstform weitab der Hierarchien mit Vorbild- und Modellfunktion wird vermutlich immer «wirklich wichtig» werden.

In erster Linie wird visuell-künstlerisches KunstSchaffen der Künstler*innen immer noch mit der Arbeit im Atelier, Werkstatt, Studio, Fabrik, Keller, Mansarde oder Wohnzimmer und öffentlichen Räumen assoziiert. Die Ausstellung in einem Raum vor Ort zum Ausstellungsthema gewünscht. Obgleich zunehmend Videos, Plastiken und sonstige Kunstwerke, Rauminstallationen, Kunst- und Kochbücher, Skulpturen, Plattformen, Programme etc. produziert werden. Kunstausstellungen (mit «Vernissage» und «Finissage») zu der Gäste, Freunde und Besucher als Publikum und Zuschauer eingeladen werden. Kunstbücher, die mit und ohne Plot der Geschichte und/ oder (Auto-)Biografie gedruckt werden. Oberflächen und Plattformen, die mehr oder weniger Zulauf haben und angeklickt werden. Programme, die als App. zu laden, zu bedienen sowie anzuwenden sind.

Ausstellungsbilder werden durch die Künstlersubjekte selbst und Andere mit oder durch ihren manipulierenden und ästhetischen Blick hergestellt. Bilder, die durch das fotografische Kameraobjektiv und Computerprogramm (im Nachhinein oder Parallel) für Veröffentlichungen bearbeitet werden. «Text» und «Kommentar» werden hier direkt hineingeschrieben, dazu das Bild und der Link eingefügt.

«Künstlernachlässe» und «Basisdokumentationen» werden heute verwaltet, um eventuell später oder in Zukunft «verwertet» werden zu können?

Bildakte der Künstler*in, die bislang kaum die offensichtliche Anbindung zum Text und Kontext in diesem Environment haben, erhalten hier u.a. die Gelegenheit oder Möglichkeit. Im Kontext der Literatur, Wissenschaft und Kunstgeschichte, Kunsthistorie und Kunstforschung, kunstbasierten und künstlerischen Forschung gegenwärtiger Kunst des 21. Jahrhunderts zu erscheinen. Heute ergeben sich vielfältige Möglichkeiten und Methoden sich der visuelle Gegenwartskunst anzunähern. Automatisch werden diese mittels «Hypertext» und «Permalink» in dies Environment verbunden, um vielerorts gesehen und ausgedruckt und bearbeitet zu werden. Wodurch sich Überschüsse an Bedeutung und aktualisierenden Verknotungen zu Netzwerken, Systemen und Kontakten ergeben und ereignen werden.

Andreas Peschka

KunstSchaffende entscheiden immer selbst, welchen Input sie im Setting und Environment für die laufendenden bild-künstlerischen und forschenden Arbeiten zum Bildakt und Text freigeben werden. Betrachtende und Rezipierende sind Beobachtende, Teilnehmende sowie «Partizipierende» im *Cyberspace* des interaktiven «SmartSettings und Environments» zugleich. KunstSchaffende, die in ihrer Art und Weise interpretieren und ästhetisch kommunizieren. Sie identifizieren, entscheiden und beurteilen selbst. Hierzu werden die Blogs, farbigen Textblöcke und Seiten angelegt, die auf Annahmen, Hintergrundwissen, Hypo-Thesen sowie Fragen und zum Teil Antworten hindeuten, die nur noch ausformuliert werden müssen. Die Jederzeit kopiert, geändert und umgeschrieben, transformiert, umgestaltet und umgewandelt etc. werden. Damit sie (nicht) nur in der Ästhetik und Mystik des 20. Jahrhundert – Buchdruck und Philosophie – Seite für Seite – behaftet bleiben: «Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen» (Ludwig Wittgenstein 1918)

Zielvorstellungen, die aktuelle Evidenz visueller Gegenwartskunst und Ästhetik herzustellen versuchen, müssen wir leider bewusst ent-täuschen: künstlerisches Handeln, Kommunizieren und Forschen in diesem Environment, Kontext sowie Content-Management System wird anders hergestellt. Vorerst werden sie durch den Bildakt in «Form» sowie «Textur» – «Hypertext» und «Zeichen» – parallel sichtbar flexibel sowie unter- und auch nebeneinander dargestellt.

Die vorerst grundsätzliche Postion: ästhetische Kunsterfahrung bestimmt subjektives Differenzerleben. Dies Differenzerleben wird (heute noch) durch Konzeptionen der Mystik, des Mystischens und der Ästhetik des 20. Jahrhunderts (Philosophie – Literatur – visuelle Medien) charakterisiert, geprägt und wiederbelebt. Die «Dialektik» – Schweigen, Kunstpause und Zeigen – deutet darauf hin.

Zeitgenössische und gegenwärtig visuelle Kunst, künstlerische oder kunstbasierte Forschung und Kunstforschung differenzieren die KunstSchaffenden heute in Lager, Positionen sowie Zugehörigkeiten zu Gruppen, Institutionen und Vereine etc… Die künstlerische Praxis der KunstSchaffenden und deren Forschungsbemühungen differenzieren sich immer mit Stellungnahmen und sogenannten Behauptungen. Künstler*innen der aktuellen visuellen Gegenwartskunst ent-spezialisieren sich zunehmend: durch

  • «Generalisierung»
  • Verteidigung, Behauptung und Durchsetzung des Alleinstellungsmerkmals
  • Versuche sogenannte Gegenöffentlichkeit oder Gegenbewegungen sowie Gegenreformationen zu initiieren, indem sie Verfahren und Herausforderungen der Ästhetik in (neuen & anderen) künstlerischen Forschungs- und Handlungsfeldern suchen und entdecken.

(Als KunstTherapeut-in-nen spezialisieren die Künstler*in-nen ihr KunstSchaffen zu Behandlungsmethoden mit Patienten oder Klienten im institutionalisierten, organisierten oder klinischen Setting und Forschungs- bis Handlungsfeld. In den künstlerischen Forschungsfeldern visueller Gegenwartskunst werden akademisch-professionelle, wissenschaftliche und philosophische Stellungnahmen sowie ästhetisch-visuell künstlerische Praxis gepflegt und kultiviert sowie selten offen, öffentlich und nachhaltig diskutiert).

Die Kompetenzen KunstSchaffender und Forschender werden hierdurch ebenso, wie durch Auftragsarbeiten von Kunden und Klienten des Kunst- und Absatzmarkts beeinflusst.

Autonome bis autodidaktische sowie subjektiv freie künstlerische Erfahrungen (empirischer Ästhetik) der Menschen als Subjekte werden in jedem visuellen KunstSchaffen hergestellt. Sie ergeben sich automatisch. Durch die Mensch zu Mensch – Mensch zu Maschine zu Mensch – kommunizieren. Markante Trennlinien, Konturen und Zonen, die sich zwischen «visueller Wahrnehmung» und «haptischer Wahrnehmung» als Ästhetik abzeichnen und eröffnen. Der menschlich-subjektive «Ausdruck», der auch ohne Worte kommuniziert und möglicherweise visuell-ästhetisch wird, ist und bleibt möglicherweise als Erinnerung gespeichert. Informationen, die sich beim ästhetischen Handeln und Kommunizieren herstellen und als Merkmale und Elemente erkennbar werden. Oft werden sie als visuell-künstlerisch, ästhetisch praktisch oder wissenschaftsbasiert sprachlich und deskriptiv festgestellt. Hier werden sie in jedem Fall auch (neu) transformiert. «Kunst» – «Wissenschaft» – «Technik» werden hier ansatz- oder versuchsweise zusammengestellt. Verbunden, verlinkt und verkettet, obgleich sie in der Kommunikation Mensch – Maschine – Mensch auseinander driften und sich differenzieren, anstatt aneinander kleben und hängen zu bleiben.

Mit dem «Begriff» der ästhetischen «Kommunikation», «Handlung», «Technik», «Performance» – Poesie» – «Poiesis» – «Praxis» – «Theorie» – etc. werden durch die KunstSchaffenden die Ansätze sowie Trennlinien zur Differenzierung gezogen. Mögliche Zonen werden differenziert und definiert. Hierdurch eröffnen sich (neue) Möglichkeiten in den Räumen des Environments im Cyberspace zu träumen, aufzubauen und zu konstruieren?

Visuelles KunstSchaffen, Kulturtechniken, Kompetenzen und Wissen sowie Erkenntnisse werden zu Ideen und können zu Projekten werden. Ästhetische Vorstellungen und Modelle, falls sie in inter- und trans-subjektiven Zusammenhängen erneut hergestellt werden können und Anschlussfähigkeit zu Menschen oder Maschinen finden. Mit Theorien, Philosophien, Wissenschaften und bio-psycho-sozialen Denken des Selbst oder Subjekts wird es oft in engere Beziehungen sowie Bezüge zu Referenzen unter Name oder Pseudonym oder Künstlername gesetzt. Unter die Theorienamen gesetzt, wie die Sozialphänomene oder die Rezeptionstheorie in den Literaturwissenschaften. Der Bezug zur Biografie und Autobiografie der Kunstschaffenden und ihrer Konzepte der Kunstforschung, künstlerischen und kunstbasierten Forschung scheinen heute mehr Bedeutung und Relevanz im KünstlerSein und der Existenz der Künstler zu bekommen, sobald sie veröffentlichen und zusätzlich publizieren oder publiziert werden?

Engagement zum visuellen KunstSchaffen, künstlerischen und kunstbasierten Forschen und Arbeiten der Künstler*in-nen bewegen sich heute zunehmend um Anschluss-fähigkeit – Zugang sowie Schnittstellen zu öffentlichen formellen und informellen Projekten in kulturellen Räumen oder der Public Domain. Und zum Beispiel auch im «offspace».

Visuell-künstlerische «Bildakt» kommunizieren – im offspace sowie im cyberspace – mit den ästhetischen Stellungnahmen der partizipierenden, teilnehmenden und teilgebenden Anwesenden. Diejenige, welche mitmachen und zuschauen. Diejenige-n, welche die Zugänge und die möglichen Schnittstellen verwenden und nutzen. Der Dialog wird oft für den Moment und Augenblick sowie die Dauer des «Ausstellens» im Kon-Text und der Situation im SmartSetting genutzt. Hierdurch wird vermutlich subjektives «visuelles Kunstschaffen» und «künstlerische oder kunstbasierte Forschung» der Künstler*in-nen in der jeweiligen Betrachtung und auch Reflexion angesprochen und auf Resonanz treffen. Gleichzeitig wird durch das Ausstellen im Fotografischen mit Hypertext – der andere oder auch neue Modus – präsentiert, (wieder-)hergestellt und (re-)produziert, der ästhetisch kommuniziert.

Vergleichbar zur Kunstausstellung im anderen Rahmen oder Räumen am anderen Orten. Wodurch die künstlerische Praxis der Künstler*in vor Ort im Lokalen unterbrochen, durchbrochen und gestört oder in andere Richtungen gelenkt bis abgelenkt andres be- und durchdacht wird.

keine kommerzielle Nutzung erlaubt

keine Derivate erlaubt

Die visuell-künstlerische Praxis und Forschungsarbeit in diesem «Environment» kann zur *Raumstation* für *Space- und Kunstwalks* der Künstler*in-nen und #kunsttalks in projekten visuelle kg-forschung werden. Die freiwilligen Vorschläge: Teil- und Preisgaben der KunstSchaffenden, künstlerisch und kunstbasiert Forschenden, werden zur Realisierung – Transformation – Umsetzung und Verteilung genutzt. Zur Archivierung mit informierter Einwilligung des personenbezogenen und urheberrechtlichen Datenschutzes gemäss creativecommons (http://www.creativecommons.ch/). Vorerst wird es nur so bereitgestellt. Bis sich andere Verwendungen und Anwendungen und Notwendigkeiten mit diesen projekt en visuelle kg-forschung zeigen.

Name – Pseudonym – Künstlername muss genannt werden

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