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#kunsttalk 14 – mit zwischen durch

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#kunsttalk 13 mit Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis von Andreas Peschka im Kommentar

Türöffner für #kunsttalk 14 und vorerst den letzten in dieser Session #kunsttalk 1.10 – 31.03.

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Ausstellung «#DieKunst» Essay Fotografisches künstlerische Forschung Kunst transdisziplinär

blogs 2015 – 2020

Quintessenzen im Fotografischen seit 2015

under construction

dokumentieren – archivieren – herstellen – erneuern – entsorgen – veröffentlichen, sonst wie entäussern, verschenken, verspenden oder verkaufen?

Aus welchen «Quellen» werden visuelle künstlerische (kunst-therapeutische) und forschende künstlerische Arbeiten heute geschöpft?

These: Jede «Künstler*in» schöpft selbst, subjektiv aus diversen «Quellen». «Methodenrepertoires» und «Bilder» werden angelegt und gesammelt. Auch, um im «Workflow» des «visuellen KunstSchaffens» und «Forschens» zu sein und zu bleiben.

Anhand künstlerischer Arbeiten im zeichnerischen, schriftlichen und fotografischen, mit Dingen und Material sowie den Videoaufzeichnungen wird heute aktuell kommuniziert. Immer wird auch visuelles, kulturelles und ästhetisches mit kommuniziert. Retro- und prospektiv ergeben sich gehaltsästhetische Reflexionen dazu. Neue künstlerische Aspekte, Erkenntnisse bis Ansätze und Formate entstehen, die für künstlerische Forschungsarbeiten, Performances und Ausstellungen genutzt werden. Damit neue Feature entwickelte werden.

Storytelling wird zur «Information». Zeichnungen im fotografischen bis malerischen werden zum «Bildakt», der ästhetisch bis phantasievoll, assoziativ bis emphatisch kommuniziert.
«Essay» schreiben wird relevant.
«Re-search» wird brisant. «Visual Literacy» wird bedeutend schneller erfasst.

Künstlerische Forschung wird hier sichtbar – lücken- bis auch fehlerhaft – produziert und präsentiert sowie visualisiert.

Für «kollaboratives Lesen und Schreiben» und «künstlerische Forschungen» wird es experimentell-er.

Offene Wissenschaft und «Open Science» werden chronologisch in den Zusammenhängen der Systeme und deren Versionsgeschichte erbracht. Einiges wird nach wie vor im Entwurfscharakter hängen bleiben, da es an Support, Begleitung und aktiven Unterstützungen mangelt. «Open Access» ist bis 2020 zu 100% in der Schweiz und Europa anvisiert. Dies heisst offener Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, Materialien und «Informationen» im Internet.

Richtungsweisend für die Künstler*in-nen und Kunstschaffenden sowie die Kunsttherapeut-innen in der »Schweiz«, die vermutlich in inter-nationalen Diskursen „verankert“, „verflochten“ sowie „verwoben“ sind. Dies wird vermutlich auch immer wichtiger und relevanter sowie bedeutender werden.

Cyperspaces weltweit, #Environment, Room für Meeting, #SmartSetting, #Kontext, #Chat usw. welche Rolle spielt es heute für die künstlerische Forschung? Welche Bedeutungen werden #OpenData & #DataLiteracy zugemessen?

Eine Art und Weise oder State of the Art wird häufig erwartet. Subjektive Erfahrungen und Erlebnisse im visuell-ästhetisch-künstlerischen bis performativen Handeln und Sprechen werden als «haptische Wahrnehmung» bezeichnet. Geheimes Wissen (inter-subjektiv-individuell-erfahrene) Geheimwissenschaft bis zur Alchemie interessieren auch, sobald das Forschen im künstlerischen beginnt.

Subtexte und Bilder bleiben – als Analogien – bestehen?!

Falls es sich hier zum Teil bildlich – im fotografischen und textlich (Hypertext und Permalink) sichtbar – anders herzustellen, zu verlinken und zu überschneiden – beginnt. «Interferenz» wirkt.

Anzufangen und zu beginnen, selbst mit den Geräten- und Management- und Kommunikationssystemen zu arbeiten und zu experimentieren. Hier ein- und anzufügen sowie zu trans-formieren wird auch zum Motto der Zusammen-Treffen ohne selbstverständlich und natürlich die Kunst und das künstlerische Forschen formalisieren zu wollen:

Ohne »visuelle Kunst« und «Visual Literacy» im Fotografischen – «Bildakt» – bis filmisch bewegter Videosequenz – mit oder ohne Text oder Audiospur – werden die Qualitäten und das Wissen um die Kunst der (KunstTherapie) heute nur noch selten behandelt?!

Die Gruppe KUNST der KunstTherapie und der #Kunsttalk nehmen sowohl an sozialer «Gruppenkohäsion» als auch Adhäsion und Dehäsion laufend zu. Die Rezeptions- und Reflexionsgrade im Ästhetischen zu den Künsten und dem KünstlerSein divergieren mit Zunahme der Beiträge und Artefakte.

In Zukunft werden die Werkstätten, Wohnzimmer, Labore, Ateliers, Küchen, Keller, Mansarden, Garagen, Büros, Fabriken usw. im Lokalen und Urbanen als alltägliche, banale, trivale und nur noch dilettantische Experimentierfelder und Experimentale Systeme der KunstSchaffenden & künstlerisch Forschenden im Einzelnen verstanden, sobald sie damit online gehen? Zu Asche und Zu Staub oder weissen Rauschen im Internet vergehen? Wo beginnen die Künste? Wo hört die Volkskunst, Popkultur und Werbung oder Marketing auf und beginnt die Kraft der Kunst in der Gesellschaft zu wirken?

Zu Asche Zu Staub ewiges Gesetz, doch noch nicht jetzt – Zeitstaub

Richtig.

Angeblich kann heute jede-r (generalisierte Jedermann und Jederfrau sowie Bot, Roboter, Alexa oder Siri etc.) sprachliches und auch bildliches erkennen und sogar „wissenschaftlich“ analysieren. Dies fast genau so oder ebenso so gut oder besser machen, wie der Mensch? Zeichnen, Malen und Fotografieren mit entsprechenden Programmen und Anwendungen sind fast kinderleicht herzustellen und zu produzieren sowie ins Internet zu posten.

Informationen – Wissen und Kenntnisse – die praktisch und faktisch – «Oral history» – «Literatur» – «Visual Literacy» – «Wissenschaft» – «künstlerische Forschung» werden zum «Bildakt» im Fotografischen (besonders subjektiv und selbst nur da) evident: Sobald die ästhetische «Kunstsprache» der visuellen Künstler*in-nen und künstlerischen Forscher*in-nen direkt, deutlich und erkennbar sowie anwesend dazu mit kommuniziert. Dies wird komplex und kompliziert bis anspruchsvoll vernetzt und verschachtelt zugleich werden.

TATSACHEN und ARTEFAKTE werden in kunst-therapeutischen und | oder künstlerischen «Smart» Setting als «visuelle Kunst» sichtbar und evident. »Wovon man sprechen und nicht sprechen kann…«

Visuell-künstlerische und ästhetische Forschungsbemühungen werden jederzeit sichtbar Ergebnisse, Resultate sowie das Fazit und die Pointe evozieren.

seit 2018/1 im Mittelpunkt: DAS BILD „Stoffwechsel mit der Wirklichkeit – Bildqualitäten“

Bislang wurde überwiegend erzählt und kommentiert sowie Erfahrungen ausgetauscht, selbst und zumeist handschriftlich mitgeschrieben. Notiert, entworfen und verworfen sowie liegen gelassen. Nicht mehr angefasst.

Fotografieren, einfügen sowie schreiben und verlinken werden oft auch auf später verschoben. Da es zusätzliche Arbeit bereitet, die keine/r vergütet und bezahlt. Die künstlerische Praxis wird quasi unterbrochen, solange das Schreiben und Forschen nicht auch als künstlerische Praxis begriffen wird.

#keinebrotloseKunst

Zum Beispiel:

Die zukünftigen Herausforderungen: «das Kunstversprechen und die Lebensgeschichte des Bildes» zu erzählen und aufzuschreiben. Falls der Bildakt – das Porträt und die Leinwand – sowie der Rahmen oder die Rahmungen im Mittelpunkt bleiben.

Jede «künstlerische Forscherin» und «visuell Kunstschaffende» dokumentiert selbst. Bislang parallel und in ihrer Art und Weise zeichnet sie auf. Sie schafft überwiegend für ihre künstlerischen (Forschungs-)Projekte. Heute wird zumeist abschliessend «visuelle Kunst» und «künstlerische Forschung» als Ergebnis und Resultat «künstlerischer Prozesse» (oder kunsthistorischer Prozesse) als Buch oder Ausstellung veröffentlicht.

In Buchform oder als Künstlerbücher werden heute noch die Forschungsarbeiten als sogenannte «Graue Literatur» oder «wissenschaftliche Literatur» gedruckt, publiziert sowie veröffentlicht und auch verkauft.

Welche «wissenschaftliche Literatur» wird nach Werktyp relevante werden? Welches Forschungsdesign wird im Einzelfall oder Kollektiv relevant werden?


Zwischenzeitliche Postionen, Perspektiven und Wechsel sowie Transformationen der Künstler*in-nen in die «künstlerische Forschung» mit und ohne Subtexten, Konzepten und Bildern werden zunehmen.

sehen

süss und giftig wie der zuckerguss bis zuckerberg

online – haptisch – berühren

knotenpunkt

Die Überschrift, der Absatz, die Liste, das Zitat, die Vorformatierung, das Thema und die Fragestellung interessieren beim Entwurf des Gemeinschaftskatalogs. In erster Linie wird vermutlich der Modus 1:1 statt 1:N im «künstlerischen Forschen» und «visuellen KunstSchaffen» herzustellen versucht. Vermutlich auch, um «Authentizität» «Echtheit» und «Tatsache» zu verbürgen, zu beweisen und zu bezeugen und zu garantieren.

neuer beitrag oder kommentar

analog und digital : 2020

wie sinnvoll wird diese Differenz, Unterscheidung oder Definition bis 2020 für «visuell künstlerisch Forschende» in «OpenSource» und «OpenScience» des Internets und social media sein?

Ist es sinn- und wirkungsvoll dies Unterscheidungsmerkmal, diese Distinktion: «digital» und «analog» konsequent in der ästhetischen Kommunikation und im Sprachgebrauch der visuellen Künstler*in-nen zu löschen oder auszulöschen? Welchen Sinn erzeugen Differenzen, wie analog und digital heute?

Welchen Sinn und welche Bedeutung erzeugt die deutschsprachige Wortbildung – wording – Metaphernbildung heute im inter-nationalen Kunstkontext?

Die «künstlerische Performanz» wird darauf angelegt «visuelle Kunst» zu schaffen und schaffen zu wollen. «Kollaborativ und Miteinander im Dialog und Trialog und auch Polylog zu sprechen und zu schreiben sowie aufzuzeichnen»

«ästhetisch zu handeln und ästhetisch zu kommunizieren» über die lokalen Begrenzungen und Behausungen oder Rückzugsorte und Nischen hinaus. Jede Künstler*in stellt und die Künstler*in-nen stellen hier selbst «künstlerisches Forschen» und «visuelles KunstsCHaffen» her.

Sowohl zeit- und ortsgebunden als auch unabhängig davon und zeigen oder besprechen es im #kunsttalk. Wobei immer die anderen beobachten und auch urteilen.

NEUER ZUGANG oder nur die neue und zusätzliche Verbindung?

Wie beeinflussen die technischen Material- und Medienwechsel im Fotografischen durch Live-Streaming der Geräte: Mobil Phone, Computer und Tablets, beispielsweise die bildliche und textliche Gestaltung dieser Seiten hier in WordPress als das Projekt KUNST der Gruppe (der KunstTherapie) und die Archivierung der Kunst der Kunst (Therapie) in Zukunft?

Bilder im Fotografischen

am Bildschirm (Display) der Mobiltelefone (iPhone, Android) und auf den Kommunikationsplattformen im Internet wird heute viel, zahlreich und quantitativ sowie qualitativ immer auch ästhetisch kommuniziert und kommentiert.

Materielles bis körperliches, zeichnerisches bis malerisches, visuelles bis sprachliches sowie musikalisches bis spielerisches und wissenschaftliches und gehalts-ästhetisches künstlerisch zum Beispiel in der Mundart, Geste, Bewegung, Tanz, Spiel und Aktion und in Handlung kommuniziert. Das kommunizieren in der Kunst-Bildsprache der Künstler*in und Künstler*innen wird wesentlich. Und um Kunstvermittlung geht es uns wahrscheinlich und vermutlich HIER NICHT?

Quintessenzen im Fotografischen seit 2016

Unterwegs sein – ins Bild und ins Fotografische – setzen, war das Motto am Anfang. Der anderen Künstler*in der Gruppe – Bildnisse des eigenen KunstSchafffens und künstlerischen Forschens – visuell-ästhetischen und direkt in Anwesenheit zu kommunizieren. Eventuell zu adressieren: Die Entscheidung der Künstler*in zum KunstSchaffen und künstlerischen Forschen, die sich beim Zusammentreffen präsentierten:

unterwegs

kunst oder was? wird immer die Frage bleiben
KUNST oder WAS? I

Gezeichnet, gemalt, gestaltet, gestrickt, gelismet, performt, inszeniert, fotografiert, gesprochen, getextet, gefragt und geantwortet und gereist wird vermutlich für das Begehren, die Sehnsucht, das Verlangen sowie die Sache der Kunst. Die Interessen den roten Faden und seidenen Faden kaum zu verlieren und immer wieder zu finden oder zu suchen, um die Anschlussfähigkeiten zu erhalten. An dem Faden, an dem einiges oder vieles heute – auf der Höhe der Zeit – auch zu hängen scheint. An die gesponnenen Fäden der Geschichte, des kulturellen Gewebes und der kulturellen DNA knüpfen jede-r anders an. Dies wird spannend. Reichen Metapher oder das Zitat zum Bild aus oder wird es zu fadenscheinig und kalenderspruchartig oder heuchlerisch wahrgenommen? Wie wird das weitere Vorgehen im Projekt Kunst der Gruppe (KunstTherapie) formuliert? Gestaltet und vitalisiert ohne die visuelle Kunst nur formalisieren und ausstellen zu wollen? Kommt es mehr auf die Form oder den Inhalt / Content an? Wie findet heute die Verschränkung von Form und Inhalt in der visuellen Kunst in humaner Anwesenheit statt?

Visuelles KunstSchaffen in der Praxis und Praktiken des KunstSchaffens sowie künstlerisches – wissenschaftliches Forschen – verbinden und verlinken. Um weiterhin motivierte visuell künstlerisch forschend zu sein. Egal, ob das Handeln analysierend – präsentierend – visualisierend – realisierend – schreibend und reflektierend wird. Die Zukunft vor Augen: den Bildakt retro- und prospektiv vor Augen. Visuell zu bearbeiten: wo – wie – wann – wozu – warum – weswegen – weshalb und letztendlich für wen? Die Definition der Zielgruppen als Publikum war für dies Projekt kurzzeitig im Fokus.

Visuelle Kunst der aktuellen Gegenwartskunst im Bildakt der freien, selbstständigen, engagierten und motivierten Künstler*in-nen und den künstlerischen Forschungsanliegen im Einzelnen wenden wir uns immer wieder aufmerksam zu.

Museumsgang Kunstmuseum Thurgau Kartause Ittingen Anfang 2016, Aargauer Kunsthaus Aarau, Basilica Bar Lounge Zürich, Schwarzcafe und Terrassen während der Manifesta 11 der Kunsthalle Zürich waren unter anderen die Stationen, die wir aufgesucht und bereist haben.

Quintessenzen im Fotografien seit 2017

Auf der Terrasse und im Eingangsbereich der Kunsthalle Zürich, des Kunsthauses Aarau, Luzern, Basel und Bern und im «Programm», Schwarzcafe, Cafe Gloria Zürich – waren und werden als lokale Treffpunkte für die Zusammentreffen organisiert.

Wie wird das letzte Bildnis oder Selfie als Künstler*in aussehen?

Welcher nahen Verwandten oder welches Mitglied der Familie hat gemalt, fotografiert und künstlerisch ästhetisch kommuniziert? Wer war Kunst schaffend in der Familie? Gibt es Erinnerungsbilder, die bis heute die ästhetische Kommunikation beeinflussen?

Welches Kunstwerk wird eindrucksvoll, möglicherweise bis heute in Erinnerung gehalten, welche werden vergessen?

Wer in der Familie war künstlerisch (kreativ) tätig?

Welche Bilder anderer Künstler*innen hängen (bei mir) an der Wand? Welche Kunstwerke werden gesammelt? Welche nicht? Weshalb nicht?

Wie werden heute die Verbindungen, Kontakte und Beziehungen zu Künstler*in-nen aktuell gepflegt?

Quintessenzen im Fotografien seit 2018

253 KUNSTFORUM Vom Sinn der Kunst

Wozu  Kunst?

Was kann Kunst?

Wie denkt Kunst?

brauchen frauen in visueller kunst und kunstforschung «schutz», um (nicht) als feminin – weiblich und als «guerrilla girls» – identifiziert und stigmatisiert zu werden?

https://artemisia.blog/2020/01/02/guerrilla-girl-aus-vorarlberg/

jedwede kultur- und kunstform aus sich heraus und nicht aus der von aussen kommenden rahmenbestimmungen, begrenzungen und erwartungen zu verstehen, wird die herausforderung:

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#kunsttalk001

denk den alarm

Denkalarm – Denkalarm – Denkalarm _ – `

DACH – Architektur – LecturePerformance – Gewölbe im deutschsprachigen Teil EUROPAS – germanspeaking part of europa _ -` freischaffende Künstler (Gründer der Klausur – Zäsur – des Gedankens im Gedenken – bildlich, szenisch bis performativ – in jedem Fall frei gesprochen bis geschrieben und ja, gezeigt – gezeichnet bis aufgezeichnet) und jederzeit heute auch via social media zu erreichen:

«Denkalarm» als Seite

«Denkalarm» als Gruppe

Darüberhinaus Künstler – Kunstkritiker – Kurator – Aktionator – Gastprofessor – Abgeordneter – Kultursprecher und so weiter. Alles: um in jedem Fall dem »scheuen REH« namens Kunst näher zu kommen.

In den Spurensuchen hinterfragen wir den Kunstbegriff bis Kunstgriff an sich.

Werden wir über «Theoriegelände» und «Felder» sowie durch «Räume» und «Wälder» sowie #SmartSetting der Kunst zu geistigen Festungen wie ( ) spazieren? Wer wird an der Philosophie – Ästhetik – ( ) im deutschsprachigen Diskurs und Kanon vorbeikommen?

Bleiben wir beim Essay und #kunsttalk mit »Kunst und Wirkung«. Merklich skeptisch gegenüber verfestigten und institutionalisierten Zuordnungen, Paradigmen, Chronologien und axiomatischen Rahmenbedingungen, Referenzen und Rezepten, ja und auch Ideologien, die offensichtlich gegeben werden?. Die prononciertesten deutschsprachigen Künstler und Kunstschaffenden, die zur »Kunst/Wissenschaft/Gesellschaft/Finanzen/Wirtschaft/Kultur/Gewalt etc. Quer denken« – beginnen künstlerisch zu handeln, ästhetisch zu kommunizieren und schreibend zu kommentieren

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Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme Essay Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen im Fotografischen Künstler*in Künstlerbuchseite künstlerisch forschen Künstlerische Forschung Kunst Kunstforschung KunstSchaffen Medienmündigkeit Metabilder Original Praxis des Schreibens Seite der Künstler*in Versionsgeschichte visuelle Kunst

gemeinschafts-katalog

Entwurf:

@Filterraum kommentierte am 22. März 2020 via Twitter:
das artikelbild sieht aus wie was ausgekotztes @Pymwater
@testa_alfred
@adloquii : Konzentrationsschwäche
@hansnoed Bundesamt: nicht schön
@BirgitMatter

und weitere kommentieren…

Menu – Menü in 26 Buchstaben im Grafischen – foto bis film – Material

darüberhinaus

Kochen, die älteste bildende Kunst
Peter Kubelka, 1934 in Wien geboren, mehr als nur Professor, der an der Städelschule in Frankfurt eine „Klasse für Film und Kochen als Kunstgattung“ hatte, zudem Koch, vergleichender Theoretiker, scharfsinniger Beobachter, Kulturanthropologe, Sammler, Künstler, Mitbegründer der Anthology Film Archives in New York, Filmemacher, Avantgardist, Musiker, Reisender und subtiler Theoretiker des Essens, hat das praktische Denken über das Kochen auf ein philosophisches Niveau gehoben und auf kulturenvergleichendeweise den irritierenden Nachweis erbracht, dass Kochen Kunst ist. Mehr noch, er hat die vorschnell benannte Unterscheidung zwischen Mensch und Tier ad absurdum ...

«Ausstellungskatalog» =

gemein-schafts-katalog, der (nur) im Internet veröffentlicht – online – jederzeit auszudrucken ist. An die Wäscheleine gehängt werden darf – drinnen und / oder ja, auch draussen – damit dieser anderswo – im Kontext räumlicher Bedingungen und Landschaften – sehenswürdig wird.

Situationen künstlerischer Performance und Arbeit – visueller und ästhetischer Kommunikation – werden nach wie vor und zurzeit im #kunsttalk – #smartsetting – #experimentieren – #forschen fortgesetzt. Da es zu «Grundlagen» – Ansatz und Erkenntnis – beitragen wird.

Hypothesen und Forschungsfragestellungen sich entwickeln, die dem Laien, Künstler und Wissenschaftler gleichermassen verständlich werden. Sowohl dem asketischen Logiker und Analytiker als auch mystischen Artefaktiker und bildenden bis darstellenden Künstler bis Performancekünstler sowie vernunftbetonte, selbstbestimmte, autonome und freie Personen werden auf ihre Kosten kommen. Wahrnehmen im Sehen. Hören. Denken. Handeln. Erzählen bis Erklären. Gemeinsam schreiben. Aufzeichnungen, Inhaltsverzeichnisse, Videocuts und Formate werden folgen. Es noch sichtbarer, offensichtlicher, vitalisierender, effektiver bis automatisch herstellen?

A:P: Da wüsst ich mal gern, was denn für Kosten aufgewandt wurden, die hier wwweh-schreibend/bildernd aufgewogen werden sollen, nach billiger Forderung? Oder ob es nicht hätte heißen müssen: auf’s Kosten kommen, als eine intensivere Art von, „auf den Geschmack„. Mithin halt würd uns auf das Gerechteste jene Aufmerksamkeit zuteil, die Geschmackstester, gar Gourmets einem Kostbaren an Augen-Zungen-Nasen-Arbeit einverleibend und aneignend zukommen lassen — und noch über Rest, dem Teesatz und «Kompost», sich orakelnd hermachen.

B:M: Ja, dies wüsste ich auch gerne. Die Kosten für WordPress sind bekannt. Ästhetische Geschmacksurteile kaum. Auf’s Kosten komme ich jeweils, sobald ich anfange. (1) Ohne Name ist der Anfang des Himmels und der Erde (2) ‚Nichts‘ ist Name des Anfangs von Himmel und Erde (George Spencer Brown). Wie gliedern – wer gliedert diesen Text durch Inhaltsverzeichnis und Index? Okay – können wir später machen. Vorerst schreiben.

Wie die Ansätze in- und gegen sowie miteinander oder auch ineinander greifen – nacheinander aufgeblättert – aufgefaltet oder aufgefädelt werden. Kaum, wie Zuckerwatte. Wie farbige Zuckerperlen auf die Gummischnur gereiht. Die übrigen Zuckerkrümmel und Körner werden aufgefegt, die zuvor auf die Unterlage gestreut wurden. Die grüne Schneideunterlage – mit oder ohne Innenkern – trägt die weissen raffinierten Zuckerkristalle, die zuvor aus den Zeitungsseiten geschüttelt und gestrichen wurden. Auf dem grünem Kunststoff werden sie sichtbar. Im Einzelnen offensichtlich erkennbar. Die Millimeter-Einteilung auf der speziellen Oberfläche, die auch das Ausrutschen des Messers verhindert. Die Unterlage wird nicht geknickt und vor der Sonneneinstrahlung und Tageslicht geschützt. Als Mouse Pad kann sie eingesetzt werden Die Schneideunterlage liegt zurzeit nutz- und funktionslos unter dem Bett. Wartet auf den nächsten Einsatz für die künstlerische Arbeit.

A:P: Wie raffiniert! Anders gedreht geht es auch: Kaum wie Zuckerperlen, wie ich sie von Kiosk der Badeanstalt holte und vom Handgelenk knabberte in einer vom Süßen abgelenkten eigen-Zärtlichkeit, die ich 10jährig, dünnhäutig nicht zugegeben haben würde, mithin doch also der Zuckerwatte weich klebrige Widerspruch zu den distinkt zur Neige gehenden Perlen. Imaginierend tauchen, statt zu messen. {Zuckerwatte Topos weiter verfolgen}

Derweil werden die versandten Gedankenbilder (der Textseiten des Linden-, Eichen- und Kastanienblatts) aufgeschichtet, entfaltetet und handgreiflich glattgestrichen. Das Verpackungsmaterial des «Zuckerbergs»:

#kunsttalk zwischendurch

Leben in der «Zuckerbergwelt», sobald wir im Internet – social media – «genderopen» u.a. online anwesend sind?

Postkartenmotive: Porträts von Frauen an der Schrankwand
Trivialkunstsammlung
©trivialARTcollection-bimatter-2013

Wie an die Wäscheleine sind diese kaum aufgehängt. Diese aufgeklebten Postkarten – genauer Kunstdruckpostkarten – an der Schrankwand des Durchgangs oder Tunnels sind eher axiomatisch angeklebt und ausgerichtet. Sie ergeben Koordinaten- oder Ordnungssysteme nach ästhetischen Wahrnehmungs- und Geschmacksmustern.

  • Künstlerische Arbeiten mit Texten und Bildern – entstehen
  • Forschungsergebnisse und Resultate – weit entfernt

die bislang aufgelistet und als Zettel an die Wäscheleine in den WIND gehängt werden. Hierbei kommt es nämlich darauf an, wie Bilder – mit und ohne Text – in Zukunft gemeinsam – nicht nur produziert sondern geschaffen – gesehen und gelesen werden. Künstlerisches Zusammensein: um der Kunst zu dienen?! Welche fixen Leitideen werden dazu kommen? Befinden wir uns im Zeitgeist der Diktatur: #Kunstdiktatur, #Gesundheitsdiktatur, #Kapitaldiktatur, #Technologiediktatur usw. oder im Ausnahme- und Notzustand?!

Parallel beginnen Andreas Peschka und Birgit Matter den Roman von David Foster Wallace „Unendlicher Spass – Infinite Jest“ von 1996 – in der deutschen Übersetzung von 2009 – sowie andere Bücher – zu lesen und zu besprechen. Die Entscheidung trifft jeweils der Künstler und markiert diese farbig.

Jede-r kann schnell Grenzen der Sprache oder des Sprachlichen anzeigen. (Wer über NEUES redet, muss neue Wörter dafür finden? Aber es muss immer an Altes anknüpfen, damit man es versteht und verstanden wird?). Jede-r kann Grenzen des haptisch – retinal – visuell Sicht- und Verstehbaren anzeigen. Jede-r kann Grenzen des Vorstellbaren, Phantastischen und Hörbaren anzeigen. Um in Sichtweisen – auf die Sache, die Dinge und das Zeugs an sich – eventuell zur Ruhe oder auch erst in Unruhe, Bewegung und Dynamik zu kommen. Methodenlehre befasst sich damit wie man zu klaren Sachverhalten gelangt. Wird die Form – Formen der Unruhe – Störungen – Irritationen bevorzugt – da-nn werden bildliche und textliche Gestaltungen sofort gemeinsam & kooperativ & künstlich bis künstlerisch (weiter und tiefergehend) erzeugt?!

A:P: So nah wohl nicht, daß Neues sich einschlingend mit Altem verknüpft, wo es doch zum Abriß heftig davon abstemmt, fortspringt, um im individuellen Moment abdriftender Loslösung abgesondert sprachlos eigen sein zu können. Lächerlich die Bemühungen aus dem Alten heraus einfangend nachzufassen. Hierher müssen sie erst mal kommen!

„Versteht mich nicht!“

„!“

Qualitative Forschungsverfahren begründen ihr Vorgehen in Abgrenzung zu quantitativen Verfahren mit dem besonderen Charakter ihres Gegenstandes: Qualitative Forschung re-konstruiert Sinn und/oder subjektive Sichtweisen, die im Einzelnen sehr unterschiedlich gefasst sind und werden: “subjektiver Sinn“ – “latente Sinnstruktur“ – “Alltagstheorien oder subjektive Theorie“ – “Deutungsmuster“ – “Wirklichkeitskonzepte oder -konstruktionen“ – “Muster“ oder “narrative Identität“.

Forschungsauftrag ist Verstehen: gearbeitet wird mit bildlichen und sprachlichen Äusserungen: ’symbolisch vorstrukturierten Gegenständen‘ (z.B. Würfelzucker) – mit (hand-)schriftlichen Texten (z.B. an der PC-Tastatur) – “geronnenen Formen“ – Zeichen, Zeichnen, Zeichenakt in Zwischenräumen, der fotografisch gefilmt und aufgezeichnet wird. Dieser Gegenstand (»Instant Kunst«) kann über Kommunikation und Offenheit als “kleinster gemeinsamer Nenner“ verstanden werden und gerade nicht über das Messen (über den methodischen Zugang der standardisierten Forschung). Die qualitative Forschung zeigt: wie Raum für die Äusserung des differenten Sinns und Bedeutung geschaffen wird. Die folgenden Deutungen und dieser Sinn sind kaum “objektiv“ gegeben, wie jede-r weiss, sondern werden (auch) durch intersubjektive Aktionen und Interaktion der Menschen gebildet. Sie ist nicht zufällig und beliebig. Da diese als Einzelerscheinung (Phänomene – Meme) oder Indikator in Beziehung stehen zu einem zu Grunde liegenden Ansatz, Konzept, Muster, Schema etc. (Eine der Annahmen qualitativer Forschung ist: durch die Einzeläusserungen hindurch lassen sich zugrundeliegende Muster und/oder das Konzept identifizieren. Denn einerseits sind die Einzeläusserungen Ausdruck dieses zu Grunde liegenden Musters, andererseits wird das Muster durch die Vielzahl seiner Äusserungen erfasst. Es ist demnach keine dauerhaft fixierte Struktur.

 

Fast perfekt fertig.

Silber-halo-genid-Kristalle – heute Mikrokristalle – und auch Zuckerkristalle sind empfindlich für auftreffendes Licht. Ihre Größe ist sehr unterschiedlich. In der Regel sind sie viel kleiner als 1/1000 mm. Und ihre Anordnung innerhalb der Gelatineschicht ist eher zufällig. Um ein filmübliches, transparentes Trägermaterial – z. B. Acetat, Polyester, früher die feuerempfindliche Nitrocellulose – lichtempfindlich zu machen, werden Kaliumbromid und Silbernitrat in flüssiger Gelatine gelöst (Silberbromid entsteht, ein lichtempfindliches Silberhalogenid) und auf das Trägermaterial gegossen. Es bildet sich ein feines Netz aus Silberhalogenid-Kristallen, die aus gleichmäßigen Gittern aus Bromionen und kleinen Silberionen bestehen. Durch Erhitzen wachsen die Kristalle zusammen und die gleichmäßigen Kristallgitter werden etwas gestört. Aber genau diese Störung ist sehr wichtig für den fotografischen Prozess, denn dadurch verlassen permanent Silberionen die ursprünglichen Plätze auf ihren Kristallen.

Das latente Bild

Kristalle_2
extrem winziger Teil davon, extrem vergrößert

Auswirkung der Belichtung
Trifft nun Licht auf einen Kristall, so werden von Bromionen Elektronen gelöst, die ebenso wie die freien Silberionen beweglich sind. Die freien Elektronen und die Silberionen re-kombinieren und es entsteht elementares Silber. Aus einer Vielzahl winziger Silberatome (metallisches Silber) entsteht auf unserem Filmbild auf diese Weise das so genannte latente Bild.

Das Bild ist auf dem Film festgehalten, aber noch nicht entwickelt. Es kann, wenn es weiterem Licht ausgesetzt wird, auch wieder zerstört werden. Bei der Entwicklung wird schließlich um die kleinen Silberhäufchen herum weiteres Silber abgeschieden. Dadurch entstehen an stark belichteten Stellen dunkle Bereiche. Die restlichen Bereiche werden beim Fixieren ausgewaschen und werden transparent.

A:P: Transparenz macht Unsichtbar.

B:M: JAAAA!!! Bei Michael Hampe hatte ich es gelesen – müsste die Quellenangabe hierzu heraussuchen. Was machen wir hier: die tatsächlich gemachten Erfahrungen (fiktional) transformieren und ohne normative Absichten zu (re-)produzieren? Die «Form des Körpers» (neu) inszenieren?

Unfertiges und bewusst Antiperfektes werden zu Artefakten

Kulturgut und Kunst werden sozusagen zu Gegenwartskunst. Ergebnis und Fazit der künstlerischen bis kunstbasierten Forschung werden heutzutage automatisch zur Kunstforschung oder für die Kunstwissenschaft genutzt? Aus laufenden künstlerisch-forschenden und kunstbasierten Projekten und/ oder der Kunstforschung werden sie hier möglichst sicht- und lesbar dargestellt: Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Plastiken etc. im Fotografischen bis Filmischen mit und ohne zusätzlichen Text.

Werden sie zu ästhetischen Körpern, Programmen, Formaten, Serien und/oder zum Manifest nach Plan?

Werden sie hierdurch zu Kunstwerken mit Quellencode?.

Sobald sie angeschaut – ausgedruckt – aufgehängt und veröffentlicht werden?

Das architektonische Zentrum wird vorerst dies Content – Management – System WordPress sein: SOBALD WIR ONLINE SIND. Die Philosophie wird die „Mutter“ der Logik, Sprache und Erde. Die Zone für medienphilosophische Exkursionen, um zu zeigen, wie heute über Kunst, Farben und Form-en gedacht, gesprochen und geschrieben, geredet wird und werden könnte. Kritische Fragen werden in jedem Fall die Werkzeuge sein. Die objektorientierte Programmierung wird zum „Vater“ für das ästhetische und bildgebende Kunstschaffen. Hierdurch wird eventuell WordPress mehr und mehr zum führenden Autorensystem in Zukunft werden:

Begin (document) / frontpage – frontmatter / make title / list of figures / list of tables / table of contents / mainmatter – chapter – appendix – backmatter – end (document).

Homepages mit Möglichkeiten werden zunehmend zum künstlerischen Atelier, Schreibwerkstatt und Basiscamp, Labor und Studio im Design der Smartphone Version «mobile first». Das Smartphone muss zur Hand sein, sobald es heissen wird: «what’s the matter»?.

Die Frage, die hinter alldem und den #kunsttalks steht, lautet:

„Wodurch wird eigentlich Kunst zu Kunst und/oder Gegenwartskunst?“

Oh, du heilige Programmatik —

B:M: Geschichten setzen den Lauf der Dinge und die Abfolge der Bilder von Menschen hinter und unter sowie neben ein-an-der. Chronologie wird zum Fluss, dessen Bett sich kaum verändert. Es wird mehr zur Routine als zur Notwendigkeit. Denn Geschichte zu schreiben ist keine Wissenschaft, die Regeln folgt. Allerdings ist sie auch noch keine Kunst – Potpourri an Meinungen – der kaum, wenig oder gar nicht spezialisierten Künstler. Sogenannten Generalisten haben es heute schwer, denn sie können nur kompensieren und improvisieren, was an Orientierungswissen verloren gegangen ist.

Projekte beginnen hierzu:

B:M: Anfangen bezeichnet und definiert Erwartungen? Ja, ich komme mit «Erwartung». Es kommt eventuell auch ganz anders. Der Kreis-Verkehr könnte jeweils auch anders aussehen_ // mir geht’s um die besseren Alternativen – Optionen – Möglichkeiten.

A:P: Birgit kommt mit Erwartung – irgendetwas mit dem es anfängt, dies klingt und tönt so zielgerichtet auf Erfüllung und Ausrichtung konzentriert – dies öffnet nicht, sondern schliesst sofort ab.

B:M: an das Original: wirkliches – echtes – wahres – reales – einmaliges – schönes und künstlerisch – fast Perfektes (Perfekt bis Perfektion ist vollendete Vergangenheit) bis Antiperfektes als Artefakte (aus den laufenden 16 Projekten zu schaffen und auszustellen). Nur und ausschliesslich das Beste(!) zu zeigen: Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Plastiken, Masken, Fotografisches bis Filmisches und Texte, Dokumente und Bücher, die zum Kunstwerk mit Geschichte, Revisionen und Quellencodes werden. Ich nenne es deshalb kurz: «what’s the matter»

A:P: Das ist interessant, Du beginnst mit Erwartungen. Ich eher nicht. Ich bastel mir sowas wie ein Ökotop, eine Landschaft. Die werde ich bereisen. Sie entwirft Details, wie z.B. Sehenswürdigkeiten, die ich mitnehmen will, wo ich am Ende gewesen sein will, aber wenn nicht, dann auch nicht.
Ich steile vor allem nicht auf: wahr, einmalig, etc – was heißt das schon? Hineinstolper-Upps: Falsch angefangen – Beckett im Kursbuch Nr. 1.

B:M: warten – warten auf? Samuel Beckett? Du beschreibst es mit Basteln. Mit Basteln kenne ich mich aus und mit dem Reisen auch. Doch Reisen und Tourismus sind zurzeit durch die Ausnahmesituationen und Ausgangssperren in Europa lahmgelegt – aufgrund der Pandemie durch den Virus «COVID 19» weltweit – ‚One World: Together at home‘ verordnet und weist an: zuhause zu bleiben. Doch, was wird da-:nn sehenswürdig – was wird zur Sehenswürdigkeit: zum Ziel und Bildmotiv am Ort?! Für den Augenblick und die Dauer, sobald reisen in die Landschaften und/oder Phantasie unterbunden wird? Wie stellt die Landschaft und/oder Phantasie Sehenswürdigkeiten für Reisende, Touristen sowie Daheimgebliebene her, die zuhause sitzen bleiben? Die Kursbuchseiten «Falsch anfangen» von dir – Andreas – fügen sich hier herrlich ein, die ab dem 10. Juni 1965 erhältlich waren. Auch als Fehlstart zu übersetzen wären. Richtungslosigkeit und Menge an Raum für Interpretationen werden mit dem Kursbuch seit 1964 eröffnet. Im Juni 1965 begann ich zu laufen. Faktennarrativ – uninteressant – »sprachlose (nonverbale) Intelligenz« –

BAND 266 KUNSTFORUM
Die Kunst des Gehens
sinnlich – anarchisch – eigensinnig

„Spazieren muss ich unbedingt, um mich zu beleben“ – Robert Walser verstand Gehen als ästhetisches Verfahren und als unerschöpfliche Inspirationsquelle, ohne die er nicht schreiben konnte. (Robert Walser Der Spaziergang 15. Auflage 2019 Suhrkamp Zürich & Frankfurt am Main). Für die leidenschaftliche Wanderin Simone de Beauvoir war jeder «Ausflug ein Kunstwerk». Und (Zuckerberg), auch Mark Zuckerberg oder Barack Obama nutzen „Walking Meetings“ für ihre Besprechungen, um innovatives Denken zu fördern. (Wann, wodurch und wie wird Denken innovativ?)

In der Kindheit einst mühevoll erlernt, erscheint uns Gehen als Bewegungstechnik im späteren Leben so selbstverständlich – ein im Alltag uns unbewusst begleitender Existenzakt. Dass Gehen so viel mehr ist als Fortbewegung, zeigen (die hier gesammelten) Beiträge, die das künstlerische und kulturelle Potential nicht nur des Gehens oder Voranschreitens erforschen.

Dieser Themenband blickt auf das ästhetische und poetische Verfahren, das diesen Existenzakt in der Kunst und in angrenzenden Bereichen wie Tanz, Land Art, Performance-Kunst, Film, Fotografie, Literatur, Philosophie begleitet. Vom anarchischen Bewegen bis zum sinnlichen Flanieren: im Moment des Gehens zeigt sich ein poetisches Konzept, das sich der Beschleunigung unseres Lebenstempos widersetzt.

«Spaziergang»

Aus diesem Grund gehen wir fast täglich ins INTERNET – CHATTEN – BESPRECHEN

A:P: Habe ich auf der Startseite von http://vorversion1.geopoet.de/
[http://enzensberger.germlit.rwth-aachen.de/kursbuch.htmlhttps://www.spiegel.de/kultur/literatur/feuilleton-institution-kursbuch-wird-eingestellt-a-559115.html]

Womit eigentlich? Angefangen. Das ist interessant, Du beginnst mit Erwartungen. Ich eher nicht. Ich mach mir sowas wie eine Landschaft, eine Topographie.

B:M: Topographie – „die Landkarte ist nicht die Landschaft“ – Tomographie – Tomografie. Bildgebende Verfahren und Schnitte – schreibend bis beschreibend. Bastelsituationen? Nicht der Bastelladen! Kunststoffdispersionen? Was wurde aus der «Angst vor dem Apparat»?

A:P: Eine karte des Landes im Maßstab 1:1. Wie man sie macht, wie man sie nutzt, wie unmöglich eine solche ist (?zu sein scheint).

A:P: Den Finger des Geistes auf der Landkarte ausführen.

A:P: Es gibt diese Übergänge zwischen den außen und den innen durchwanderten Landschaften. Überhaupt kann ich sie kaum mehr anders erleben, denn als Interferenzenschwimmer. Gibt es ein Wanderschwimmen, Wandertauchen, wandernd in Lösung gehen und sich in gleicher Bewegung zusammenfinden? Ach, „Paddler“ heißen im Perry Rhodan Universum Extraterristrische, die fremde Stofflichkeiten annehmen können, die eigene Struktur dabei aber nicht verlieren. Sie reparieren komplexeste Maschinen. Ist auch eine Maschine eine Landschaft?

B:M: Nun, versuche bei Google das Hintergrundbild zu wechseln, die erste Kategorie, die dir zum Wechsel angeboten wird: LANDSCHAFT!

Wenn es ein Land gibt, dass bekannt ist. Wenn es nicht bekannt ist, dann ist es um so irrer beim Betreten. Erstreckung und Raum – Landschaften sind für mich: immer abstrakter – offener – erstaunlicher geworden – Mikro – Meso – Makro Ebenen. In dem Moment, wo man sich einlässt: viele „Strukturdinger“. Speziell, wenn man Musik hört. Die werde ich bereisen. Es gibt Details, wie Sehenswürdigkeiten, die ich evtl. mitnehmen will, wo ich am Ende gewesen sein will, aber wenn nicht, dann auch nicht.

Insgesamt stehe/steile ich nicht auf: wahr, einmalig, o.ä. – was heißt das schon? Fiktion ist’s, die Wissen schafft. Bin nicht der Bannerträger für solche Sachen, Werte …. Oder doch, flattern lassen, was ist das für ein Wind? Sobald etwas digitalisiert wird – z.B. ein analoges Gemälde, Besuch im Museum, wird per Digitalkamera aufgenommen und gelangt ins Internet. Stellt man sich vor, wie es flitzt, knallt, kompliziert verzweigt auf viele Empfänger. Ein Tropfen Code verbreitet sich im Gewebe.

A:P: Mein Schreibtisch war im Wohnzimmer. Hinter den Büchern lief die Gardine des Fensters noch etwas weiter. Ein Store kleiner, weißer, harter Kästchen, langweilig, aber in den Gedankenpausen, mit meinem Pelikanfüller, nein die Tinte war blau, auch wenn sie wie Blut aus der Feder floß … brauchte ich bloß die Spitze an eine der Kreuzungen halten und beobachten, wie sich die Farbe im Stoff ausbreitete. Kästchen um Kästchen Quadrate fraß, doch bald als runder Fleck, immer als runder Fleck, immer langsamer, auch wenn ich mit Geduld und immer auf der Hut, die Mutter könnte gerad hereinkommen und sehen, wie ich lernte —

A:P: „Man stellt es ins Internet“? Was, stehen statt eilen? Stell dir vor, d.h. als ein Vorkommen. Ausdehnung, Verdichtungen, Senken, Höhen, Falten, Reichweite. Wenn so, kommt etwas Statisches bei raus – wie bewegt auch immer. Träges Beharren, der Überall-Speicher. Nicht eilen, sondern warten! Es wird von Speicher zu Speicher verteilt, Kopien in Ablage, also eher gelegt. Die Speicher sind mehr oder weniger stabile Regale, tragen mehr oder weniger verläßlich, sind einigermaßen – zugänglich.

Zugänglichkeit. Daher also „gestellt“: Stehen meint Bereitschaft. Ungeduld? Jede Vervielfältigung wartet darauf, sich weiterhin zu vervielfältigen.

Handyspeicher – ’s geht durch geht durch; es läuft von Kopf zu Kopf, von Bewusstsein zu Bewusstsein, und jedesmal hinterläßt’s vervielfältigt Abgelegtes. Orte des Speicherns – Intimität | interessant; was ist damit? Ist doch Erinnerung schon Entäußerung, Monitor heißt, ich zeige.

Aus dem Speicher wecken, einen Kitzel rühren, durch die vielen Falten der Kleidung, warme Höhlung über die Haut, Nähe, die wartet es sei doch das menschliche Gedächtnis Intimität nicht Speicher – Erinnerung – Ebenbildproduktion, wird verinnerlicht = Metapher. Wirksame Metapher — eventuell?

B:M: Ja, was heisst und wird als wahr, einmalig, echt, real usw. heute wirklich noch bezeichnet? Ja, und diese Metaphern: Künstler sprechen in Metaphern und metaphernreich. Welche Qualitäten werden hierdurch signalisiert, vermittelt, angesprochen und gespeichert?

A:P:
WIRKLICH – was ist das? „wirksam“?
ECHT – ist es entweder sowieso, da bei mir in unmittelbarer Mache // andererseits gar nicht, da voraussetzungsreich und abgehoben
Kunst.
WAHR – die Problematik der Wahrheit geschultert, wow uff tough –
REAL –  … die Aura – Kontaktfläche und so weiter – Glanz bis dunkel düster;
· A U R A · I S T · E R N Ü C H T E R N D ·
Ok, DAS war es jetzt! Die Enttäuschung vor dem Original. Das ist sowas von …!… kreativ: daß man sich vom Original ernüchtern läßt.

A:P: Kntktfläche Begegnung. Grenzfläche, unmittelbares Aneinander, Abstand = inframince – damit ist eine Unterscheidung substanziiert, ist ein Etwas, nun offen, offen, so groß zu werden, wie man es sich nur vorstellen will. Ein Raum für die Begegnung geschaffen, mag sein, ein Tempel, darin zentral hinten aufgestellt das Ding, nun entgegenstehend, nach mir greifend, vereinnahmend darin ohnmächtig [ist vielleicht selbst geraubt, Beute (wie grenzenlos das Nehmen), Signum eines Sieges, so hingestellt und promt unerreichbarer als zu vor, auch wenn einfach transportabel, ein Schild], näher, als hart an diese Ferne, bin ich nicht zu kriegen. Im Licht tanzt Staub, es zieht kühl, ein Apparat, wie er meiner Erscheinung Partikel abzieht und auf Platte bannt, macht nur ein Photo*. Die Faszination ist gebrochen: die Attraktion verschiebt sich – >> wenn jene Grenzfläche, so weit sie auch sei, das Moment „Kontakt“ bewahrt, zeugt sie selbst wieder Kontaktfächen à gogo, die inframice unmittelbar aneinander unterschieden vervielfältigen substanziiert ZWISCHEN … zwiebelhautKlaffen, petticoatHorizonte, spärenweltLaminate … expandiert.
*) So stark auch der geschilderte Tiefensog in den Raum einer Imagination, der den Betrachter sonst alles vergessen läßt, vom Gemälde bis zur VI-Brille absturzgleich, doch: Oberfläche bleibt abweisend.

B:M: ja, was ist Wahrheit – was ist real? Ja, wie ist Wahrheit, wie wird diese real? Reden, sprechen und schreiben wir jetzt aneinander vorbei oder treffen wir uns? Müssen wir uns überhaupt noch treffen, seitdem wir vereinbart haben, um hier jetzt zu Kunstwerk und Quellcode zu schreiben?

A:P: Kunstwerk und Quellcode – das ist eine spannende Angelegenheit. Das wäre mal zu besprechen. Konzeptuelle Begründung. Kann man ein Kunstwerk knacken? Wie oft?

Oder ist ein Quellencode etwas anderes? Ein quellender Code, ein Code aus Quellen, kommend aus, bestehend aus?

Ok, ich weiß. Wie geraten die eigene Arbeit und die Webseite aneinander/ineinander? Wechselwirkungen, Framing, wie werden sie zusammen wahrgenommen. Vergiftet die Eigenart der Internetpräsentation, ihre Struktur und Anlage, … wird die eigene Arbeit vom Internet vergiftet.

Ich habe eine ähnliche Scheu vor Therapien. Da jeder Therapeut mit mächtigen Instrumenten auf mich zukommt, die seine Wahrnehmung formen, die mein Verhalten bestimmen können, mich verändern (nachdem sie Therapeuten eingelassen, haben sich schon Klöster aufgelöst) – plötzlich bin ich kein Künstler mehr, jedenfalls nicht mehr so.

Zur Zeit will ich das Internet als Werkzeug auffassen, mit dem bestimmte Sachen möglich sind, die anders nicht möglich wären. {Liste machen, wie. & Könnte man versuchen, Grenzen auszutesten, das System zu unterwandern?}

A:P: https://de.wikipedia.org/wiki/Quelltext Wo kommt das her, das mit dem Quellcode. „geknackt“ In der Genetik hat man den Quellcode, seit Genome in eine menschenverständliche Form übersetzt werden können. Eine Basisinformation des Lebens, der Biosphäre; auch wenn man noch lang nicht versteht, was man da liest. Dennoch ist es nun möglich Veränderungen der Biosphäre gezielt zu performen.

B:M: Biosphäre: eintauchen «Landschaft mit dem Sturz des Ikarus»

Das Ölgemälde Landschaft mit dem Sturz des Ikarus zeigt im Stile der Niederländischen Renaissance eine Szene aus den Metamorphosen des Ovid. Die bekannteste Ausfertigung befindet sich in den Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel und misst etwa 73,5 Zentimeter in der Höhe und 112 Zentimeter in der Breite. Lange wurde angenommen, sie stamme vom flämischen Maler Pieter Bruegel dem Älteren. Während dessen Urheberschaft bezüglich der Komposition als gesichert gilt, ist zweifelhaft, ob er die konkrete Fassung gemalt hat. Möglicherweise handelt es sich um eine frühe Kopie eines Originals von Bruegel.

B:M: Grenzen des Systems und der Umgebung „auszutesten“, dies fordert mich schon länger heraus? Listen macht jede-r und Anwendungsprogramme für diese Listenform gibt es zahlreiche. Liste – Listen (hören) – Katalog. Hier treffen Ansichts- und Arbeitsweisen zusammen. Das Internet als Werkzeug und Toolbox zu nutzen. Welche Sachen werden genau möglich, die anders nicht möglich werden? Wird die Eigenart der Internetpräsenz durch Struktur, Anlage und Architektur verzuckert und vergiftet? Wird Arbeit und künstlerische Arbeit durch’s Internet vergiftet? Wie werden die Wechselwirkungen und Framings sowie die farbigen Zonen wahrgenommen? Wie geraten Arbeiten und die Beiträge aneinander und ineinander? Wollen wir hierzu chatten? 22.03.2020 15:56h – in den nächsten Tagen?

B:M: Zum Beispiel bin ich mit berechtigter Sicherheit davon ausgegangen, dass es in der zivilisierten Vergangenheit zu einem Kunstobjekt (schwarz weiss Fotografie und Ölgemälde und kunsthandwerklich verzierter Brieföffner, Dosenöffner und Schlüssel) Quellen gibt. Ich weiss lediglich nichts von ihnen oder über sie. Der Ursprung einer Idee oder gar eines Modells muss nicht in den Daten liegen. (Die Biografien von Wissenschaftlern und Künstlern sind voller Geschichten über gelegentliche Geistesblitze und zukunftsträchtige Ideen, die fern ab der Datenquellen auftauchten). Als Forschende finde ich erhoffte Schriftstücke und bin zum Teil erfreut und zufrieden. Das Gefundene als solches ist für mich die Bestätigung für mein Vermuten, Vertrauen und Hoffen. Es verursacht keine Überraschung.

Die hier vorgelegt Schrift ist jedoch etwas Besonderes und eventuell auch überraschend. Sie bedarf in jedem Fall der erläuternden Hinweise. Denn sie liegt ausserhalb dessen, was im Vergleich zu allgemein bekannter Kunstliteratur, künstlerischer Literatur und Forschung sowie Wissenschaft erwartet und als Landschaft und Topografie gesehen werden darf?

Sie ergänzen (nicht nur) bereits Bekanntes. Wie die Verfasser Wesentliches beschreiben. Werden zu Entdeckungen. Form und Inhalt sowie Formen und Inhalte zeigen dem Charakter nach: wesentliches? Sie offenbaren Grundsätze, Schemen und Muster, deren Bedeutung bisher un-bekannt und deren Wesentliches verborgen und rätselhaft war. Die Gewichtung des Gesagten, Geschriebenen und Gezeigten lässt sich im vorhin- oder vorherein nicht bemessen. Mit Sicherheit wird viel gesagt werden: ohne die hier dargelegte Grammatik, Symbolik und Semantik der Zeichen – Formen – Farben zu kennen.

  • Wird künstlerische Ästhetik freigesetzt?

https://blog.kulturbanause.de/2012/09/wordpress-dateien-zum-download-anbieten/

soll ich weiter machen auch wenn du es scheisse findest?

B:M: GAIA oder Ge oder Geo – basteln und/oder entwerfen bis konstruieren – wildes und domestiziertes Denken – spätestens seit Claude Lévi-Strauss. Für die Syntax gegen die Semantik _____________________/// und was ist mit der Grammatik? Nicht jede-r ist gleichmassen befähigt, Theorie und / oder Poesie zu entdecken, aber niemand braucht ein Genie zu sein, um brauchbare Theorie und / oder Poesie zu generieren (Barney G. Glaser und Anselm L. Strauss). Jede-r kann anfangen «Phänomene» zu untersuchen.

A:P: In jedem Fall ist Querlüften gefährlich, da die Zettel mit den so wichtigen Notaten all der Basissätze und Evidenzen durch-ein-an-der-fliegen. Wieso werden die Zettel nicht angeklammert – angefügt – aufgehängt, um sie jederzeit griffbereit zu haben? Weil die Überlegungen, die Prozeduren, die Messungen schnell und spontan auf ein an der folgen, die Notizen dazu sekundär sind, Vermittlungen an Auftraggeber, bestenfalls an die eigene spätere, später gar nicht besonders notwendige Erinnerung. Zwischen fliegende Zettel kann man leichter einfügen. Es wird sich schon jemand finden, der Versionsgeschichte schreibt (vllt ein Bot?).

B:M: wird kurz aufgerufen https://kunstderkunsttherapie.com/2020/03/27/blogs-2015-2020/ und schon geht’s weiter – immer weiter – voran: Viele derjenigen in wissenschaftlich, kühlabwägenden Traditionen aus- und weitergebildeter und erzogener Kollegen rümpfen über den Grossteil des in diesem Bereich erstellten Schreibens und Schrifttums eventuell nur die «NASE» – zu viel Zuckerwatte, zu unspezifisch, unbewiesen und auch noch … zu wenig romantisch. (Nase, ich rieche und denke an »William Kentridge« – Oper – Operation – Aufführungen bis Ausstellungen). Ich habe es bei etlichen Gelegenheiten selbst erlebt und nicht selten waren die Reaktionen auch berechtigt. Mir liegt deshalb viel daran, andere und bessere Möglichkeiten zu finden.

Betreiben wir eine Studie?

Inge Löök, Zuckerwatte im Park

>Layoutmäßig s.o. bin ich soweit, den alten Zuckerwattedamen ihre Linksbündigkeit zu lassen, da sie ohnehin ständig wieder dahin rutschen! Tzzz! Immerhin links.<

»Inge Löök« Entdecken sie die phantasievolle Welt oder „Altwerden funktionaler und formaler Differenzierung“ * und die „nächste Gesellschaft“?

*) Wie sich das anhört!? f&f Diff. und nächste – (too much, echt zu viel, zwei Alte an Zuckerwatte, laß ich mir noch gefallen, aber Quarantäne mit Feenfolk, nein. Es braucht Kartoffen, nüchterne, Knubbelexempel. [A:P:)

JA!

Moritz von Schwind: «Der Traum des Gefangenen»

Zu den Bereichen Malerei, Fotografie, Videokunst, Performance und Musik sowie Poesie zur jeweiligen Persönlichkeit des Künstlers nüchterne Knubbelexempel (Beispiels) und Kartoffen? Kartoffeln wären mir lieber_

Jedes Medium ein Gitterfenster.

„Das Bewusstsein bewegt sich in engen Schranken, eingespannt in eine kurze Zeitstrecke zwischen Anfang und Ende, die erst noch etwas um ein Drittel durch periodischen Schlaf verkürzt wird. Das Leben des Körpers dauert etwas länger, es fängt stets früher an und hört sehr oft später auf als das Bewusstsein. Anfang und Ende sind die unvermeidlichen Aspekte aller Vorgänge. Jedoch bei näherem Zusehen fällt es ungeheuer schwer, anzugeben, wo etwas anfängt und wo etwas aufhört, denn die Ereignisse und Vorgänge, die Anfänge und Beendigungen bilden genaugenommen ein nirgends teilbares Kontinuum. Wir teilen Vorgänge ab zum Zwecke der Unterscheidung und des Erkennens, im Grunde dabei wissend, dass jede Trennung arbiträr und konventionell ist. In das Kontinuum des Weltvorganges greifen wir damit nicht ein, denn «Anfang» und «Ende» sind in allererster Linie Notwendigkeiten unseres bewussten Erkenntnisprozesses“ (vgl. C.G. Jung : Wirklichkeit des Seele. Rascher-Verlag Zürich und Stuttgart, S. 161).

A:P: Ist vielleicht möglich, von Zukünftigem her | „Wodurch wird eigentlich Kunst zu Kunst und/oder Gegenwartskunst?“ | zu umgrübeln, immer um diese Grube rum, von der man nicht wissen kann, ob sie nicht etwa ein Grab ist.
Vor welchen Entwicklungsaufgaben stehen nun mal die kunstbesessen Tätigen derzeit auf dieser Höhe der Zeit / Senke der Zeit.

A:P: Im Modus der Schlaflosigkeit, ist’s vielleicht erlaubt
kryptisch unerschlossen kurz zu posten:
— Viertel vor fünf, früher Morgen
— Stichwort-
— Entwürfe ad Nachtgedanken:
— Blicke nach vorn zurück nach vorn … treiben
— Entwicklungsaufgaben für die Künste am Rande der Welt
— Globalokale Imagination, Phantasie, Entwurfsfähigkeit – Kunst
— verstehend und ausarbeitend universalisierend öffnend
— ScienceFiction ist auszuweiten, #Quellcodeknaxe
— umgrübeln

A:P: Was ist die Botschaft der Pandemie?
— Die Biosphäre textet und testet virale Symbioseangebote an die Menschen
gen delivery service logistics
— die Macht der Viren in der Evolution,
— Virolutionen, im Meer genetischer Information
— Viralizität des Kosmos, heuristisch, stochastisch
— kombinatorisch, die Gene flüstern miteinander Grauses
— Kurs halten bei tödlichem Selektionsdruck aus unterschiedlichen
— Richtungen; wollen die Menschen die mörderischen Wege
— nicht gehen, aber die gen-Kommunikation nicht abreißen lassen
— notwendigerweise, da Updates, manche, je diese …, nützen
— dann?
[s. Quellcodeknax nr. 1]

Tun wir also etwas, was Viren auch tun; möglicherweise brauchbare Sinnfetzen kommunizieren, einbauen und per Evolution bedenken?

Ein Wort ist vielleicht anzumerken: „#Quellcodeknaxe“. Ich halte es bewußt etwas häßlich, Bruchschmerz. Man hat angfangen, die Geninformation der Biosphäre zu lesen und ihre Anweisungsstruktur zu nutzen; damit haben Menschen einen extrem direkten Zugang zu den biologischen Grundlagen. Der Quellcode ist geknackt. Dies nehme ich als Exempel. Mir scheint, es lohnt danach zu suchen, ob Ähnliches nicht auch woanders passiert. So sind die Versuche, der Klimaerwärmung entgegenzuwirken, das erste absichtliche Geoengineering Projekt in Korrektur eines unabsichtlichen. Oder: Die Abwendung von fossilen Energieträgern bringt, daß Energie im Grunde überall zu ernten wäre, in die Aufmerksamkeit der Ingenieure.
Geopoetische Plastik.

B:M: Sobald mit dem 3-D-Drucker – #Quellcodeinformation – erstellt werden könnte.

B:M: Der Ursprung einer Idee oder gar eines Modells muss nicht in den Daten liegen. (Die Biografien von Wissenschaftlern und Künstlern sind voller Geschichten über gelegentliche Geistesblitze und zukunftsträchtige Ideen, die fern ab der Datenquellen auftauchten). Ein Einfall, gleich ob es sich um den eigenen oder einen entliehenen handelt, ist vermutlich nutzlos. Solange der Künstler ihn nicht aus einer blossen Anekdote in ein anderes und auch theoretisches Element transformiert. Einsichten und Einfälle versuchen wir hier in relevante Kategorien – Eigenschaften und ja, Hypothesen zu verwandeln. Und die Moral: dass man solcherart Reflexionen über persönliche künstlerische theoretische Erfahrungen wohlweislich kultivieren sollte. Häufig unterdrücken wir sie oder schreiben ihnen den Status von blossen Meinungen zu, anstatt sie als Sprungbrett zu nutzen. Es obliegt jede-m die geborgten Einfälle in eigene Einfälle zu verwandeln oder umzumünzen. Der Kunstgriff besteht bisher darin, das, was man für theoretisch möglich oder wahrscheinlich hält, dem gegenüberzustellen, was man in der Landschaft und auf dem Feld antrifft.

Zwischenfrage: wie positionieren wir uns zum »radikalen Konstruktivismus« »Dadaismus« und sonstigen *ismus bis *ismen?

A:P: Positionspotentiale. Dies Schreiben selbst als Metapher. Es geht nicht auf große kompositorische Bögen, mir fehlt dazu der Abstand, da ich drin bleibe, Körnigkeit, Flickarbeit, kurze Schübe, Hineinzitiertes auch von mir Selbst, Verweise, … unwahrscheinlich, daß uns derart „Anfang, 1., 2., dritte & Haupthöhebung, Abfall, Rausschmeißer, Schluß“ o.ä. Muster kommen. Andere aber, welche? Zu was sind all over Geschiebe, Brekzien, brekszientistische Erfahrungs- und Frageanlässe fähig, wenn wir sie ansetzten. Nicht positionieren wir uns, sondern mal diesen, mal jenen -ismus.
[Was in Schulen zu Lernstoff verkommt, parallel zum kunstwissenschaftlich fixierten Lehrplan: malt nach impressionistischem, expressionistischen, dadaistischem, bauhäuslerischen usw. Muster, das ist nun auch so und nur Stoff, ein „So könnt man, jetzt, dank den Riesen und ihren Schultern, mal weitermachen …“.]

Es entsteht eine Tropflinie, ein Tropfentext, ein Twitterfall, der aus den Intervallen entsteht. Zwischen den Absätzen, Wörtern, Lettern, (Auch des Codes?) gibt es genug virtualisierte Leere, die Möglichkeiten ins Sein lockt. Weit draußen, wo die Leere am leeresten, am ärmsten ist, da nehmen die Dinge der Welt sich endlos zerteilend Abstände ein, spannungsreiche, und warten. Was mag eine Linie dort im Felde der Potentiale sein? Was springt dort zwischen „weit“ „draußen“ in die Wirklichkeit?

Das könnten verkittete Fragmente sein, Hesiods Theogonie gegenseitig umfaßt ad Aktuelle Vakuumkosmogonie. Das war mal flüssig. Hat neue und alte Bruchspalten. Und so weiter. Als Text ist es auch Musik.
[Von Geomartin – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10289506]

Uran-reiche Quarz-Haematit Brekzie am Mt. Gee, Mt. Painter Gebiet, South Australia; unterschiedlich große Trümmer

Die Erde als Planetoidenbrekzie. Wir als eine solche. Wir sollten das bisherige mal Verschlagworten. Wenn schon mehrD-Plastik, dann doch nicht ohne Landmarken. Zudem, kann zeitlich mindestens Neues automatisch markiert werden, wo es auch plaziert erscheint?

Bei aller Schwankungsweite – es stellen sich Fragen bzgl. der Handhabbarkeit in der Zusammenarbeit:

Letzte Revisionen sind im Vergleich immer schnell nachzuvollziehen!

Indexieren?

ZOOM-Kanal-CHAT-Meeting

„Da kommt ein Wort aus dem Text heraus wie ein Stein und erschlägt mich.“

Kategorien
#kunsttalk001

Türgriffe – Türklinke

Türgriff der evangelischen Stadtkirche Lüttringhausen von Ernst Oberhoff.

Ernst Oberhoffs hat mit Lack-Fließ-Arbeiten, Anfang der 50er Jahre für das neue Wuppertaler Opernhaus gemalt. https://www.musenblaetter.de/artikel.php?aid=3074

in Zeiten des Notstands, der Zustand gegenwärtiger Gefahr für rechtlich geschützte Interessen, dessen Abwendung nur auf Kosten fremder Interessen möglich ist?!.

Die Voraussetzungen sind ähnlich wie beim rechtfertigenden Notstand, denn es muss eine Notstandslage bestehen.

Die erforderliche Abwehrhandlung allerdings wird danach bemessen, inwieweit es zumutbar ist, die Gefahr hinzunehmen. Tatbestandlich – wohnt dem entschuldigenden Notstand (immer noch) das «Ultima Ratio» Prinzip – inne, welches jede-r mehr und weniger kennt. Diese Reglung verkürzt insoweit die Liste der schützenswerten Rechtsgüter auf die drei höchsten Rechtsgüter der Rechtsordnung: „Leib“, „Leben“ und „Freiheit“, wobei „Freiheit“ als Fortbewegungsfreiheit, nicht Handlungsfreiheit verstanden wird.

Das menschliche Leben ist das höchste Rechtsgut

So wie es die Juristen in ihrer manchmal etwas eigenartig anmutenden Sprache zu sagen pflegen. Es gehört zur Aufgabe des Staates, dieses höchste Rechtsgut mit allen vertretbaren Mitteln zu schützen. 

Künstler bis Künstlerin und Künstlersein werden zum Akteur – Agenten – Abenteurer.

Doch im #kunsttalk sitzen auch wir in den eurozentrischen sozialisierten – ästhetischen bis technischen – anthropozänen bis virulten – erworbenen bis subjektivierten – und (ich entschuldige es jetzt und hier auch komfortablen) Perspektiven fest. Richtungen und Ausrichtungen, die wir verbalisieren und visualisieren. Sowie kommentieren. Beständig weiterleiten, verlinken sowie propagieren, weil wir diese für richtig halten und Erfahrung haben. Um uns in unserem MenschSein bis zur Empathie und KünstlerSein zu bestärken?

Verstärken? Wir werden – immer wieder gegenseitig – auch genau darin festgesetzt und bestimmt. Uns sozial bestätigen sowie animieren – es so und zwar genauso – visuell bis performativ – musikalisch bis zur eigener Tonalität – kommunikativ – menschlich zu tun und dementsprechend zu handeln.

Wir widersprechen uns.

Und zwar ständig gegenseitig – loten Paradoxien, Machbarkeiten und Möglichkeiten sowie Konflikte, Wissen und Erkenntnisse und auch Erfahrungen aus, genauso wie jede Gruppe von Menschen im ZusammenSein! Weisen uns hin. Trotzdem – wir versuchen – uns jeweils zu widersprechen, über die (nur) bequemen, routinierten und bekannten Grenzen zu springen.

Welches momentan hoffentlich sehr spürbar und erlebbar wird.

Informationen gebend.

Typisierend – charakterisierend bis kategorisierend – symbolisierend usw. werden sie hiermit auch stigmatisierend? Wird es immer wieder zur einen oder anderen Seite in Begriffe und Angriffe genommen, die wahrgenommen werden dürfen. Keine-r weiss es so genau, wie es gesehen und weiter werden wird.

Kategorien
Allgemein Ausstellung der anfang Echtzeit Essay gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen künstlerisch forschen Kunst kunstprozesse KunstSchaffen Medienmündigkeit Original schreiben visuelle Kunst

zum #kunsttalk : ein bild ist

Anfang – alles dreht sich um den Anfang – etwas anzufangen und zu beginnen: danke. Die Wendung zum Affekt und zur (brieflichen, mündlichen, sprachlichen und namentlichen) Adressierung kommt jetzt etwas unerwartet. Die Welt der digitalen Gefühle wurden früher eher etwas robuster imaginiert. Weniger differenziert. Eher höflich überformt und mit der passenden Anrede versehen, um es als REENACTMENTS anzusehen. Die Annäherung an die diffuse Performancepraxis im Alltag. Die Beliebtheit der namentlichen Ansprache beruht bis heute in ihrer Aufdringlichkeit?

Aufzeichnung ist heute jedoch das jederzeit vorhandene Medium auf den mobilen «Displays». Kostengünstiger Notbehelf?! Und der Text bedarf weder komplizierter Technik, noch sperriger Gerätschaften, Utensilien und Ausstattung. Heute kann sich der Text mit passenden Maschinen sogar fast von selbst herstellen, ausbreiten und übersetzen. Untertitel, die bei jedem Gespräch zwischen Menschen automatisch mitgeschrieben und aufgezeichnet werden. Sobald «Bildtelefon» und der Videochat bis Konferenzfunktion mit Aufzeichnungsmodalitäten aktiviert werden. In Lautsprache und Mundart gestisch gesprochen bis geredet wird. Beginnt die Maschine und das Programm im gleichen Takt zu «transkribieren».

Somit bedarf es weder majestätischer Flügeltüren, noch den Bibliotheksausweis mehr, um den Blick auf einen Raum voller Bücher und Bilder zu eröffnen. Keine meterhohen Regale mit funkelnden Buchstaben, die eintätowiert von den leuchtenden Bücherrücken aus den Regalen als Bilder abstrahlen. Keine Gerüste oder fahrbaren Leitern, die geräuschlos hin und her geschoben werden. Kein vorsichtiges Abtasten der fremden, noch unbekannten und verschollenen Magazine, Bilderwelten und Landschaften zwischen den Buchdeckeln. Keine mit Leder, Papier oder Textil überzogene Gewebe, die den schweren Buchblock vor Stössen, Beschädigung und Traumata schützt. Kein Binden oder Heften der Seiten mit Fadenkreuz. Dort, wo die Augen und Blicke noch träumerisch hängen bleiben könnten. Kein haptisches Ereignis der Buchseiten oder Bildseiten mehr, welches durch Gewicht und Menge in den Händen spürbar bleibt. Kein Daumenkino der Kapitel und Eselsohren an den Passagen der Buchseiten, auf die gedeutet werden könnte. Da diese gerade besonders wichtig und bedeutend sind. Beim Weiterblättern keine seltsam aufsteigenden Gerüche und Düfte. Einer längst vergangenen, geheimen und in sich zurück gezogenen Buchkultur. Kein aufschlagen, zeigen, hinweisen und lesen oder nachschlagen in den auf dem Rücken liegenden Buchflügeln. Kein Bild – kein Foto: nur auf Sparflamme bedruckte Flachgebiete mit Buchstaben – meist schwarz auf weiss oder grau.

Künstliche bis künstlerische Aktionsformen – Vitalitätsformen – Experimentalformen und -systeme und jetzt, der humane Aufschrei und die Sprache bzw. Stimme, die sich ermächtigt. Die deutlich widerspricht. Wobei die Endgeräte, Maschinen, Techniken und Programme weniger interessieren, aber doch die entscheidende Rolle mit spielen, falls es funktioniert.

Jede*r freut sich: es funktioniert, die audiovisuell Übertagung und Aufzeichnung läuft. In zeitlichen Verzögerungen und Verzerrungen, die kaum bemerkt werden. Da die Diskussion zum Thema und so weiter als Vorbereitungen zum #kunsttalk als Agendamachen stattfinden. Irritationen treten lediglich durch technische Störungen oder Beziehungen auf: die Tonübertragung fällt aus oder das bewegte Bild gefriert zum Standbild ein.

Zurzeit verschmilzt es kaum mehr zur viktorianischen Affektökonomie in verknappter Sprache, Rede und Performance. Fragen zu «Blog», »Vlog« und «Feature» oder «Format» sowie deren Möglichkeiten, Vernetzungen sowie Verbindungen treten in den Vordergrund. Flüssige Essays, Erzählungen im Rede- und Textfluss der Visualierung – Bildfahrzeuge – Bilderfluten – Skulpturen – soziale Plastiken in Filmsequenzen, die noch nicht geschnitten und musikalisch untermalt oder zusammengefasst sind, um das Fazit oder das Ergebnis #kunsttalk zu präsentieren.

Vlogs: Gorillia und Media? Aloïse Corbaz oder Robert Walser? Auf nach Basel, Bregenz, Biel, Bern, Berlin, Wien, New York, London etc. Beziehungsgeschichten zwischen deutsch & englischsprachigem: zurück oder vor?

Gleichzeitig unverblümt und keusch, reduziert und zart, kühn und schüchtern bis zurückhaltend, bescheiden, leicht bis affektbeladen – schwer bis verspielt: in jedem Fall performativ.

Regressiv: Bilder lesen, schreiben, zeichnen oder malen bzw. mit Acrylfarben übergiessen?

Expressiv, progressiv, mutiges oder ausdrucksstarkes? Bilder, Texte und Projekte selbst gestalten und mitzumachen? Komplizierte bis radikale und komplexe Mit-Teilungen zum Bild, Text und Projekt kommunizieren.

Hingegen überlässt der komprimierte Text es den Gefühlen der Menschen (und später dann eventuell auch den Tieren, wie zum Beispiel Katzen, Hunden, Schafen, Huhn, Affen etc.) die Leerstellen, Lücken und Zwischenräume selbst zu füllen und Fehler zu verbessern. Kennst du Leere, kennen Sie Leere? Kennst du leere Plätze – leere Räume? Diese Art der Konzentration, diese Entleerung (im Bataille’schen Sinne, sorry, rutschte mir dazwischen «die innere Erfahrung») stellt letztlich die Abstraktion der Körper aus ihrer Gegenwart dar. In der Konzentration wird der «Gegenstand» irreal, surreal und ja, sogar antisozial.

Hohle Worte ködern, ziehen sich zurück und spielen nur. Reduktion, Rückzug und Verborgenheit steigern Intensität bis Sensation?

Unterhaltung und Schauplätze sind kaum visuelle Kunst. In Zeiten des globalen Bürgerkriegs werden diese weiterhin zu Unterlassungen und Freilagern der Bilder und Filme visueller Kunst führen. Sie verhüllen die vernetzten Operationen gesellschaftlicher und computerbasierter Erzeugung und Automatisierung: bestimmter Selektion und Filterung sowie Sammlung. Die Voreinstellungen maschinellen Sehens, die mit strikt gekoppelten Ideologien der Präferenzen – wie auch Werbung, Propaganda etc. als Bild- und Spracherkennung heute funktionieren: https://ai.googleblog.com/2015/06/inceptionism-going-deeper-into-neural.html

https://andandand.org/

Dies soweit.

Wird es sich um lexikalische und/oder ästhetisch relevante «Informationen» handeln, die kommunizieren? Werden die visuell künstlerischen Erfahrungen in wissenschaftliche, theoretische und literarische Bedeutung transformiert und umgewandelt? Wird die Ästhetik des Performativen behandelt oder gerade davon abgelenkt? Werden die Verbindungen, Vernetzungen sowie die Zunahmen an Verkoppelungen / Verlinkungen von Text – Bild und Kritiken hier zunehmend zu erwarten sein, damit es weitergeht?

Falls ja, handelt es sich nur um Kategorisierungen? Um Rahmungen der Axiomatik definierter Namen(s)konventionen: weiblicher, männlicher (und gerne auch anderer und unbekannter an- und abwesender).

Performer*innen, Performance-Künstler*innen, Autor*innen, Forscher*innen, Wissenschaftler*innen, Schriftsteller*innen, Theoretiker*innen, Maler*innen, Beobachter*innen, Zeug*innen etc. mögliche soziale Rolle kunstschaffender Menschen, die in der Gegenwart der Maschine zu Maschine Kommunikation sind und sein werden. Menschen, die dabei sein wollen und möchten.

Die Kunstrichtung «Performance»: im englischen Sprachraum ”Performance Art“, die sich seit ungefähr den 1960er Jahren in den Bildenden Künsten weiter entwickelte. Wieso und weshalb wird heute dazu wissenschaftlich und künstlerisch geforscht und weiter gemacht? Es wird doch sofort sicht- und abrufbar, sobald es als Video aufgezeichnet und über Kanäle hochgeladen wird. Die Geschichte und Erzählung sicht- und erkennbar weiterläuft. Da es im Live-Stream im Fotografischen und Filmischen mit Text audiovisuell aufgenommen und aufgezeichnet ist. Jederzeit wieder abrufbar, falls es wieder gefunden, mit einem Klick aktiviert und angesehen wird.

*Ein Bild ist ein Bild*

Womöglich ist nur sehr wenig wirklich geschehen, gleichzeitig unendlich viel passiert oder es hat sich ereignet. Der (kanadische) Medientheoretiker Marshall McLuhan, der immer wieder und viel zitiert wird, hat 1964 schon den prophetischen «Aphorismus» geschrieben: «von den Nerven der gesamten Menschheit umgeben. Sie sind nach aussen gewandert und bilden eine elektrische Umwelt».

Entwurf speichern

Zwischendurch aktualisieren, Pause machen, Medienwechsel nicht vergessen und die Hände zu waschen.

Komplexe Themen müssen, dürfen und sollen komplex bleiben, auch wenn sie (schriftlich – ästhetisch – bildlich – malerisch – zeichnerisch – mündlich, wissenschaftlich, empirisch etc.) kommuniziert werden. Aber es muss nicht jedes Detail erklärt werden oder gerade doch das Detail, das Ding, das Zeugs? Manchmal reicht es, den Einblick zu gewähren, wie Forschung generell funktioniert, um das Interesse und den «Wissensdurst» sowie die Neugierde zu wecken. Und falls es nicht funktioniert?! Die Formate waren dann ästhetisch vermutlich zu wenig abgestimmt, unangepasst und wurden ab- und weggeschnitten oder gelöscht. Visualisierung und Bildgebung sowie (ästhetische) Kommunikation und die Ästhetik des Performativen funktionieren immer nur sichtbar.

Doch «Wikipedia» und/oder Medienpädagogik etc. ersetzen selbstverständlich keine Wissenschaft oder visuelle Kunst. Auch kein visuelles Kunstschaffen und Kunstperformance, da diese dem anderen Code folgen. Wikipedia kann kein akademisches, künstlerisches Werk oder Theoriefindung aufwiegen. Wikipedia und Wikidata erinnert allenfalls daran, wie unklug es wäre, aus Arroganz das Internet zu meiden. Dies Terrain im Wissensfeld zu verspielen.  Diese Onlineenzyklopädie bleibt das Mysterium für mich: vom Kollektiv für alle frei zugänglich geschaffen, gratis und omnipräsent. Mit Wikipedia und Wikidata usw. explodiert das Wissen. Die Allerweltsenzyklopädie bringt in Erinnerung, wie radikal Demokratie in ihrer Gleichheitsforderung sein wird. Und sie zeigt, wie wenig sich Gleichheit gerade in Wohlstandsgesellschaften auf Ökonomie reduzieren lässt – sobald die Reichtümer wie Wissen und visuelle Kunst da und präsentiert sind wie die Luft zum Atmen.

»Warum sollte der Mensch nicht sein Geheimnis haben? Oder ein Tagebuch?« Eva Demski (1999) Zettelchens Traum. Über autobiografisches Schreiben sowie visuell künstlerisches Forschen und Kunstschaffen (ästhetisch) zu kommunizieren. Und es gehört schon einige Ignoranz zur Behauptung, wer realistisch male oder skulpturiere, habe sich gleich die Beachtung des Kunstbetriebs oder der Politik verscherzt.

«Ästhetische Arbeiten», «Halbpräsizierungen», «Erzählungen» und «Preenactments» werden in dieser Art und Weise und mit diesem Feature auch automatisch zur *Hyper-Gegenwart*. Die Revisionen, Kommentare und Kritiken nach der Veröffentlichung interessieren? Anders als im rückwärtsgewandten Reenactment werden im Preenactment exemplarische Gegenwartsphänomene aufgespürt und mit Mitteln der Performance in die Zukunft fortgeschrieben. Ausgehend von gegenwärtigen Ökonomisierungen öffentlicher Güter erforschte zum Beispiel das „Preenactment Sprachlabor Babylon“ das Zukunftsszenario der Privatisierung der Sprache.  Klar: was wird passieren. (Kunst-)Sprache, (Bild-)Sprache, (Schreib-)Sprache, (Theorie-)Sprache bis (Philosophie-)Sprache etc. werden sich weiter entwickeln in öffentlichem Sprechen? Welche Bedeutung und Sinn werden der spontanen «Assoziation» und «Metapher» bei der Bildbetrachtung (heute noch) zugesprochen und zugeschrieben?

Die Zunahme an außer- und innereuropäischer Kompetenz (Kunst-, Kultur- oder Religionsvergleich, Ethnologie etc.) macht es immer wieder erforderlich, terminologisch-konzeptuelle und ideologische Festlegungen, Begriffe und Kategorien zu hinterfragen. Und zwar die, welche explizit oder stillschweigend auf westlicher Tradition, Kultur und Gewohnheit der Bildbetrachtung der Ikone, des Vorbildes, des Denkmals und des Fetischs oder auch der Vision sowie Vorstellung beruhen. Im Licht der audiovisuellen Live-Stream-Performanz werden andersartige Evidenzen, Erfahrungen und Wahrnehmungen beleuchtet, die Bild- und Kunstbetrachtung aktuell zu erweitern und zu bereichern.

Der Entwurf wird auf makro- meso- und mikroanalytischem Niveau in Verbindung zur Textvorgabe behandelt. Wobei jedoch die Hauptanliegen darin bestehen, angemessene Sprachen für Elastizität und die in ihnen enthaltenen Verhaltens- und Deutungsoptionen für Bild und Text visueller Kunst heute herzustellen, zu repräsentieren, auszustellen und zu eröffnen.

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#kunsttalk – semantik – cuts – fragmente

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Eigentlich bin ich an Bildern nicht interessiert

Anne Loch 1180, 2005 Acryl auf Leinwand 225 x 185 cm

Ich war einmal im Museum mit Oberlicht, obgleich es unter der Erde lag. Egal. Mir ging es, um die Künstlerin Anne Loch, die sich in komplexer Dialektik bewegte. Mit Bilderfülle und Bilderskepsis, die gleichzeitig ihr «Desinteresse» am Bild zeigen. «Eigentlich bin ich an Bildern nicht interessiert. Aber da war die Suche. Und dann: über der Sprache zu stehen, über Gefühlen und Bedürfnissen. Ja, vielleicht ist es so, dass auch die Suche inzwischen nicht mehr wichtig ist. Ich glaube: nicht mehr, denn das Ergebnis ist mir immer gleichgültiger». Diese Gleichgültigkeit ist Resultat dessen, was die Künstlerin tun, erreichen, malen und zeichnen will, dass seine Gültigkeit haben soll.

Die radikale Malerei von Anne Loch ist deswegen in gewissem Sinn eine negative Malerei:

Um die Malerei (und vor allem die Motive und die Natur) zu retten, negiert sie die Malerei: malend. Das ist Denkbewegung!

Die Bildliebe ist die Liebe zum Nichtbild. Und die Liebe zum Nichtbild ist der Ausdruck der Bildliebe.

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Titel noch nicht abschliessend gefunden

https://youtu.be/LBmLyGcaHyc

hiermit wären wir bereits im Zentrum der Schwierigkeiten: Beinhaltet nicht jedes Porträt (Selbstporträt) imaginäre Anteile? Anders geschrieben: Sobald das Porträt vorgibt, die Erzählung aus dem Leben des Künstlers zu sein, bleibt es doch eine Erzählung und somit im Bereich der Imagination. Was macht ein Werk, ein Bild, eine Skulptur zum Porträt – Selbstporträt? Auf diese Frage (und mit dieser Frage befasse ich mich schon seit längerem) hat es immer wieder und je nach Epoche und Kontext der Kunst- und Geistesgeschichte unterschiedliche Antworten gegeben. «Das Anliegen des Porträts kehrt ständig zurück» schreibt Jean Luc Nancy. Aber die Zeiten, in denen sich der Künstler ohne Ironie ins Zentrum des Bildes setzen konnte, sind offensichtlich vorbei.

Das Fragwürdige der Möglichkeiten, die eigene Person konsistent abzubilden, ist den Künstlern von heute mehr als bewusst.

Das Selbstporträt als exklusives Produkt künstlerischer Subjektivität ist damit Geschichte. Und es gibt mehr als einen Grund, ihm mit einiger Skepsis hinterherzuschauen. Zweifel an der Darstellbarkeit des Subjekts haben sich schon vor längerer Zeit eingeschlichen. Spätestens die Philosophie des französischen Poststrukturalismus hat althergebrachte Vorstellungen nahezu endgültig verabschiedet. Mit ihren Philosophemen vom Verschwinden des Menschen beziehungsweise vom Tod des Autors erteilten Michel Foucault und Roland Barthes modernen Konzeptionen von Subjektivität, künstlerischer Urheberschaft und Originalität eine radikale Absage. Jacques Derrida äusserte diesen Zweifel, indem er formulierte: »Das Selbstporträt, wenn es eines gäbe«. Er beschrieb es als eine Ruine, der immer schon eine Blindheit eingeschrieben ist. Mit einem konventionellen Porträtbegriff lassen sich die Bedingungen kaum mehr vereinbaren. Vor dieser Folie wurde die Wiederbelebung der Gattung Selbstporträt, wie sie spätestens seit den 1970iger Jahren zu beobachten ist, zum spannenden Unternehmen. Neue Typologien „kristallisierten“ sich heraus:

  • ANTIPORTRÄT (wie in Gestalt der kubistisch zersplitterten Figuren https://www.youtube.com/watch?v=_fBBXooAiko)
  • ALLOPORTRÄT (das Porträt des Selbst als Anderer wie beispielsweise in der inszenierten Fotografie)
  • METAPORTRÄT (das die eignen Bedingungen reflektiert)

vgl. hierzu auch Martina Weinhart, Selbstbildnis ohne Selbst. Dekonstruktion eines Genres in der zeitgenössischen Kunst, Berlin 2004. Das langsame Verschwinden des Abbilds des Künstlers aus seinen Selbstporträts ist vor allem in konzeptuellen Ansätzen zu verfolgen, die sich als GEGENENTWÜRFE zu ausdrucksorientierten, expressiven Modellen verstehen. Sie führen zu der leicht paradoxen Situation der Wiederbelebung des Genres in Form von dessen Widerlegung. Nicht zuletzt haben sich die Rahmenbedingungen für die Bildproduktion erdrutschartig bis flammend und extrem schnell verändert. Erstmals in der langen Traditionskette ist das Selbstporträt als Kulturtechnik im Alltag verbreitet und heute für jede-n zugänglich. Und niemand ist heute mehr bilderlos. Das Leben präsentiert sich als Bildgeschichte. Als Abfolge von Bildern im Fotografischen bis Filmischen der eigenen Person. Unser Gesicht wandert Tag für Tag in ein gigantisches virtuelles Bilderarchiv. Es stellt sich die Frage, wie das klassische Genre auf diesen radikal gewandelten aktuellen Kontext reagiert. Was haben die Künstler den omnipräsenten Alltags-Selbst-Darstellungen entgegenzusetzen?

Der problemlose Gebrauch des Pronomens ich (ICH – I-CH – I) verdeckt und verschmiert deutlich die Tatsache, «dass das Subjekt in Wirklichkeit ein kompliziertes, zerbrechliches Ding ist, über das sich schwer sprechen lässt und ohne das doch gleichwohl sprechen (schreiben jetzt) nicht möglich ist.

Ironie und Polemik hatte es genug gegeben. Der Aufbruch in den 1960iger Jahren mit seinen Angriffen auf verkrustete Strukturen und Hierarchien hatte keinen Platz mehr für Malerfürsten in Öl, lese ich gerade und muss breit schmunzeln. Im Zuge dieser angeblichen Aufräumarbeiten kam es zur Entmythologisierung des Künstlers als Schöpfers. Der war jetzt ein Arbeiter und sass in einem Boot mit dem Betrachter. Diese Phase erweist sich als die Keimzelle der Praktiken bis heute?

Wird der Sprache oder der Stimme heute zuviel Macht eingeräumt? Die sprachkritische Wende, die semiotische Wende, die interpretative Wende, die kulturelle Wende, die künstlerische Wende: Es scheint, dass in jüngster Zeit bei jeder Wende jedes »Ding« – selbst die Materialität – zu einer sprachlichen Angelegenheit, Geste oder einer anderen Form von Repräsentation wird. Mir geht es um die Sprache, um den Diskurs, um die Kultur und ja, um die (bildende) Kunst, Musik, Literatur usw.. In einer wichtigen Hinsicht ist das einzige, worum es anscheinend nicht mehr geht, die_ Materie.

Dabei zielt der Anspruch schliesslich über die Biografie hinaus, sobald der Künstler mit dem Bild in Hand auftritt und gleichsam stellvertretend sowie sinnbildhaft für seine Generation agiert.

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spur des traumas

der begriff des traumas ist mittlerweile fester bestandteil der alltagssprache geworden. negative und einschneidende erlebnisse werden als trauma bezeichnet, solange unter dem anhaltenden druck des erlebten schreckens auch die zukunft verformt wird.

bewusstsein für die seelischen wunden entstehen, die durch längere latenzperioden gegangen waren. unterschiedliche traumatische vergangenheiten kehrten in die gegenwart zurück. mit der entwicklung der neuen erinnerungskultur erreichte das vergessen sein ablaufdatum.

die grundlegenden verschiebungen, die sich hierbei ergeben, schlagen sich in paradoxien und kippbewegungen nieder. und zwar durch

  • leere und überschuss
  • subjektbegriff zwischen entleerung und neuer autorisierung
  • zusammenfall von vergangenheit und gegenwart
  • einbruch des realen und die wiederkehr der realität

in der beschreibung des traumas (wie auch des sublimen und des erhabenens zwischen grenzerfahrung und grössenwahn) eröffnet sich die kluft des WIDERSPRUCHS:

zwischen gegensätzlichen QUALITÄTEN

  • exzess
  • überschwemmung
  • überwältigung
  • leere
  • entzogenheit
  • unzugänglichkeit

diese bipolaren begriffsfassungen haben gewichtige folgen für die verfahren künstlerischer repräsentation. da auf leere, stille und entzug nur mit ikonoklasmus geantwortet werden kann:

form der negativen ästhetik

das schlüsselwort »void« wird zur auratisch-ikonischen formel erhoben

doch nur mit dem bild der architektur wird trauma als ein unzugänglicher und nicht assimilierbarer einschluss visualisiert, der sich allen versuchen der integration ins bewusstsein widersetzt.

mit dem begriff der leere ist auch die metapher der »krypta« verwandt. die krypta lässt sich deshalb als »negativgedächtnis« all dessen beschreiben, dem sich das bewusstsein nicht zu stellen und das

es deshalb auch nicht symbolisch zu codieren vermag.

auf den feldern und im rahmen feministischer, poststrukturalistischer und postkolonialer diskurse war das autonome, selbst autorisierte und selbstverantwortliche subjekt ohnehin als die westliche konstruktion entlarvt worden:

  • authentizität (individuelle echtheit / unverwechselbarer wesenskern)
  • qualität des unverfügbaren (pathologische unverfügbarkeit)

der zusammenfall von vergangenheit und gegenwart hat mit dem verlust der klaren differenz zu tun. die erfahrung (oder gerade nicht erfahrung) der traumatischen vergangenheit dringt andauernd in die jeweilige gegenwart ein. diese paradoxe durchkreuzung der gängigen zeitordnung ist immer wieder neu zu umschreiben. trauma bezieht sich häufig auf ein oder das ereignis. das nicht zurücksinkt in die vergangenheit; es kann demnach auch nicht vergegenwärtigt, zurückgeholt werden, weil es ja immer noch gegenwärtig ist.

es hat folgen für die grundfragen nach dem verhältnis von realität und repräsentation.

»realität« ist das, was die menschliche lebenswelt ausmacht und praktisches handeln erfordert. realität in diesem sinn ist das gegenteil von «konstruktion» als einer oder der kollektiven fiktion. die fiktion, in die sich die menschen einspinnen und/oder gesponnen haben. die fäden und das gewebe, welches sich nach autopoetischen regeln selbst produziert. realität steht deshalb heute auch für referenz. damit auch für das, was aus dem selbstgenügsamen symbolsystemen der postmoderne hinausweist auf:

  • gegenstände
  • empirische evidenz
  • emotionalität
  • wahrheitsgehalt
  • harte fakten
  • autorschaft
  • erfahrung

die avantgarde am anfang des 20. jahrhunderts hatte gegen den realismus mit den waffen der abstraktion und des surrealismus etc. gekämpft; die avantgarde am ende des 20. jahrhunderts wendete sich gegen die simulacra (wirklichen und vorgestellten dinge) der postmoderne mit dem trauma und der erneuerung der referenz. es sieht so aus: «als sei das reale, das die poststrukturale postmoderne verdrängt hatte, als trauma zurückgekehrt» – diese erkenntnis ist nicht von mir, sondern von Hal Foster aus The Return of the Real 1996, S. 146-166

KÜNSTLERISCHE PRAKTIKEN

Verbindungen zwischen Popart und Trauma zieht Hal Foster. In den nahezu zwanghaften Gesten der WIEDERHOLUNG, die die weltberühmten seriellen Bildcluster von Andy Warhol mit Sujets wie Marilyn Monroe, Campbell Tomatensuppe und Brillo Box (Soap Pads 1964) etc. organisiert, sieht er nicht nur die paradoxe Gleichsetzung von Referenzen. Gegenstandsbezug des Bildes und Betonung des Simulacrums, sondern auch die Verbindung zum Trauma. Foster spricht in diesem Zusammenhang von der (individuellen und kollektiven) Trauma-Abwehr: die immer zwischen Affektüberschuss und Affektlosigkeit angesiedelt ist.

Die entscheidende künstlerische Strategie ist und bleibt dabei die Geste:

Mechanische Wiederholung

Die in solchen Wiederholungsakten vollzogene Annäherung des Künstlers an die Maschine verspricht die befreiende Reinigung von menschlichen Sinngebungen und Affekten. Die allerdings nur denjenigen zugänglich wird, die selbst unter dem Schock oder dem Exzess von Affekten „leiden“, die Unruhe, Nervosität, Aufregung und Ungeduld erzeugen können. Diese Kunst, die einen unverhohlen autistischen Zug hat, interpretiert Foster als den Schutzschild gegen Verletzung und Trauma. In diesem Sinne zitiert er Warhol mit dem Satz: »Ich mag langweilige Dinge«. Langeweile und Langweiligkeit möchte jede-r jedoch nach Möglichkeit heute gerade vermeiden.

Hierdurch werden hybride Rollen Produser – »Produsing» – im 90 sec. Takt mit Sanduhr und Wecker eingeführt.

Neben der künstlerischen Praxis der mechanischen Wiederholung, die das Reale unter Simulation verdeckt, werden weitere künstlerische Praktiken und Varianten des »punctum» gezeigt, die mit der Bearbeitung der Oberfläche des Bildes einhergehen. Der Begriff »punctum« stammt von Roland Barthes, wie bereits in anderen Blogs erwähnt wurde.

Zusammen mit dem Begriff «studium» in seiner Analyse der Wirkungsweisen und Interaktionsformen mit Fotografien eingeführt hat. Auf Videoaufzeichnung im fotografischen übertragen lassen. Während «studium» den langen und eher meditativen Blick bezeichnet, der immersiv in das Dargestellte eindringt, steht »punktum« für ein affektives Berührtwerden vom Bild, das über Brüche, Schocks und Abschnitte führt. Barthes beschreibt das »punctum« als Aktivität, die vom Bild ausgeht. Wobei jedoch – ähnlich wie beim Trauma – offenbleibt, was hier externe und interne Bewegung ist: Dies Element ist es, das aus der Szene herausfällt. Wie ein Pfeil herausschiesst, m-ich durchbohrt.

Dies geschieht nicht auf der Ebene des Dargestellten. Sondern durch das »Verwischen und Verschmieren, Bleichen und Auslöschen, Erhitzen und Verbrennen, Verkleben und Zukleistern, Zerschneiden und Zerstückeln, Vervielfältigen und Kolorieren der Bilder«

In scharfen Gegensätzen zu Warhols überdeutlich konturierten seriellen Bildern entziehen zum Beispiel Gerhard Richters Techniken des Verschwimmens das Bild dem gierigen und gedankenlosen Zugriff der Betrachtenden. Hiermit wird nicht nur eine entgegengesetzte Strategie der Aufmerksamkeit verfolgt, sondern durch dies Unkenntlichmachen wird das Dargestellte verwandelt. Durch das Unkenntlichmachen des Dargestellten werden Fotografien in Erinnerungsbilder verwandelt. Damit werden sie aus dem maschinellen Speicher und Reproduktionsapparat sowie Familienalbum, Buch oder Dokument in das unzuverlässige und versehrte menschliche Gedächtnis zurückgeholt.

Zum traumatischen Realismus sind auch Formen der expressiven Ästhetik zu rechnen, die Joseph Beuys‘ Imperativ »Zeige deine Wunde!« folgen. Neben der Ausstellung von Wunden in der Ästhetik des Körpers und des Abjekten, des Schmerzes und der Betroffenheit besteht die weitere wichtige Funktion der Künste heute in der Übernahme der kulturellen Aufgabe der (sekundären) »Zeugenschaft«. Indem sie für das widerständige Erlebnis die kommunizierbare Form ästhetisch finden und es in gemeinsame Erfahrung übersetzen.

Bezeugt wird dabei die belastende Realität, die gesamtgesellschaftliche Verbindlichkeiten beansprucht, doch von der Gesellschaft noch nicht erkannt wird oder noch nicht ausgedrückt werden kann. In dieser Situation hat die Kunst selbst Anteil an der paradoxen Produktivität und Produsing. In den Künsten gehen Darstellungsformen und Reflexionsformen sowie Aufzeichnungsformen der Experimental-Systeme und Räume ineinander über. Was bedeutet, dass diese Werke auf ihre je eigene Art und Weise auch einen bedeutenden Beitrag leisten

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#kunsttalk artistic Research Ausstellung öffentlich schreiben bild im bild Echtzeit Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis herstellen im Fotografischen integrative Forschung Künstlerbuchseite künstlerisch forschen künstlerische Forschung Kunst Kunstforschung kunstprozesse kunsttalk LecturePerformance Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens Probe schreiben Seite der Künstler*in transdisziplinär Versionsgeschichte visuelle Kunst

massstabsgetreues

Moderne, postmoderne und post-postmoderne Autonomie visueller Kunst wird heute sofort erkannt. Über die klassische, moderne bis postmoderne oder auch die typischen Versuche der «Disziplinierung» und «Spezialisierung» visueller Ästhetik wird heute kaum gesprochen, die in erster Linie künstlerisch kommunizieren. Aufklärungs- und Befreiungsversuche visuell-künstlerischer Praxis, Praktiken und Performance, die immer ästhetisch – ohne Worte – «kommunizieren». Keiner weiteren Erklärung, Vermittlung und Analyse, noch Erzählung oder Erklärung bedürfen. Bilder, Videos und Aufzeichnungen im Fotografischen, die selbst-er-klärend erzeugt und freigegeben werden.

Klar ist, ich zeichne auf. Kopiere, füge ein, verändere und schreibe. Lösche, transformiere, gestalte, verwende und verlinke. So wie jede-r heute versucht ist, es zu machen? Ich meine, die Bilder im Fotografischen zu verwenden. Mit und ohne #hashtag, Text und Sprache sowie zusätzliche Audiospur zu posten. Diese hoch- und herunter zu laden und zu sich auf den Bildschirm einzuladen. «Raum- und Bewegungsbilder» bis «Farbklänge» im fotografischen – mit und ohne zusätzliche Effekte – Musik – audiovisuell herzustellen. Könnte ich das Audiopaper oder Hörspiel mit dem Mikrophone am Computer aufzeichnen? Das animierte Tik Tok Video mit der App. aufzeichnen und das Manifest dazu auf Papier aufschreiben? Anstelle mit den Fingern hier auf der Tastatur herumzudrücken, um die Lettern in den Artikel und Absatz einzufügen.

Wahrscheinlich wird es heute sowieso kaum einer mehr lesen, da es zu lang – grau und langweilig – kompliziert und verschachtelt daher kommt. Wer bevorzugt heute noch grau, blau, weiss usw.

MacBook Air schwarze Tastatur – iPhone graue Buchstabenfelder auf dem Touchscreen – iMac

Um sich «sozial» an möglichen «Schnitt- oder Teilmengen» – Gruppen – «Public Domain» und «Gemeinfreiheit» zu beteiligen. Am «Diskurs» oder der «Diskussion» Bildbetrachtung und Bildverstehen teilzunehmen. An den Prozessen künstlerischer Forschung, Kunstforschung und Wissenschaft (OpenScience) jederzeit aktiver mitzumachen. Wozu thematisch tagtäglich Blogs geschrieben und Vlogs geschnitten werden? Um Bilder im Fotografischen (Visual Literacy) und Texte (Oral-History) möglicherweise in – mit – durch künstlerische Anwendungsmöglichkeiten (besser) zu verstehen, die ästhetisch sowieso immer kommunizieren? Oder, um Bildakte visuell Kunstschaffender gegenwärtig – in direkter An- und Abwesenheit der Künstler*innen – im Zusammensein zu betrachten?

Wer informiert und beteiligt sich heute aktiv an den Systemen, die «Kulturgut» – «Museum» – «Kunstsoziologie», «Kunstbetrieb» – «Kunstsystem» – «Medienkunst« – «Kommunikation» – «Performance-Art» etc. betreffen?

In wie weit «Schönheit» – «Gesundheit» und «Krankheit» – «Wissen» – offene, freie bis zweckorientierte «Wissenschaft» – «Literatur» – «Kunstgeschichte» – «Gesellschaft» der nächsten Gesellschaft – «Politik» – «Kultur» – «Natur» – «Äther» – «Philosophie» – «Physik» – «Mathematik» – «Musik» – «Informatik» und so weiter hierbei die Rolle spielen, muss mich oder jede-n Einzelnen dies im Detail interessieren? Mache vorerst so weiter

Entscheide, lösche und wische, verdränge, mische oder wähle heute sowieso wie jede-r selbst aus. (Diese Auflistung folgt keiner Ordnung, keinem Konzept, Programm, Plan oder Code etc. und lässt sich problemlos erweitern, verändern oder löschen sowie anders definieren, sehen und zusammenstellen). Hierfür nutze ich bislang verschiedene Tools, Pools und Geräte und Utensilien. Geht es um den Zugang und Zugänge – den Zugang finden – die Zugangsberechtigung usw.?

Auch wenn Präsenz heute oft bedeutet Befasstsein, Tätigsein und Zeugesein für visuelles Kunstschaffen, ohne dabei angeheuert, ausgestellt und angestellt zu sein. Sollte ich es genauer, treffender und präziser formulieren, dass jede-r heute Erfahrenes und Erlebtes fotografisch, filmisch und schriftlich sowie audiovisuell aufzeichnet und speichert. Grosses Interesse an Kunst, sei es in Form von Musik, Malerei und Reisen sowie Unterwegssein zeigt. Befinden sich heute alle auf Forschungsreisen und Expeditionen oder Exkursionen? Hauptsächlich die Frauen, die zwischen 60 und 80 Jahren, den Biografiekurs aufnehmen, um ihre Autobiografie zu schreiben. Dies bestätigt das Datum 08.03.2020 Frauentag. Zumindest Gemeinsamkeiten (vgl. Andrea Züger Leben schreiben. Eine qualitative Studie zu Praktiken des autobiografischen Schreibens, 2019, S.12), die Frauen teilen. Doch, egal welchen Alters, weshalb werden Menschen zum «autobiografischen Schreiben» aufgefordert?

Jede-n möchte ich verstehen, die oder der es boykottiert. Unterlässt und nicht mitmachen will vom «Nullpunkt der Literatur» – Ende der Kunst – denken in Bildern oder In Bildern Denken ausgehen will.

Die Verstehens-Erwartung lauert in allen Ecken. Die Lebensgeschichte (nur) eines einzigen Bildes oder Bildakts als visueller Kunstanspruch, Kunstwerk und Rezeptionshabitus wird ästhetisch (dabei eher selten) übernommen (vgl. Marianne Karabelnik Das Kunstversprechen Lebensgeschichte eines Bildes 2018). Spielen die Musealisierung der Vergangenheit und Erinnerung oder die Verdrängung der Gegenwart eine Rolle dabei, sobald ich beginne zu schreiben und aufzuzeichnen? Text und Sprache scheint immer irgendwie mit eingeplant zu sein. Im Widerstand auch zu den Bildern in meiner Sprache und Mundart zu entstehen. Ästhetisch zu kommunizieren. Visuelle, malerische bis mundartliche Kunst zu schaffen und auch künstlerisch bis literarisch in meiner Sprache zu forschen. Und zwar in den Formen mit freiheitlichem und symbolischen Aussehen, Kultur und Kapital, wie heute schnell gesagt wird. „Im Schreiben und Erzählen ordnet sich mein Leben“ meinen Autor*in-nen, die Biografisches und Autobiografisches im Alltag und der Kunst aufzeichnen. Auch die, welche bewusst mit oder unter Pseudonym schreiben und anonym publizieren.

Öffnen sich zahlreiche Fenster, Zugänge und Ansätze, sowie Aufsätze und Artikel, die nur angeklickt, angetippt und leicht berührt werden?

Die Nichtverstehens-Erwartung besteht darin, dass alles verstanden wird und ich nahzu verärgert bin und zappelig werde. Verärgert darüber, dass in der Ausstellung und Herstellung beim Schreiben so gar nichts Neues, Irritierendes, Verstörtes und Fremdes zu sehen sein wird. Auch, da ich einzelne Bildakte im Fotografischen, Grafischen oder Malerischen noch kaum als «Interferenzphänomen» erkenne. So bleiben sie doch hier zumindest alle im Rahmen und der Form des Erwartbaren. Was heute unter Kunstfotografie, visueller Kunst sowie autobiografischer Literatur, Kunstliteratur sowie Kunstforschung, künstlerischer Forschung, Videokunst sowie künstlerischer Dokumentation verstanden wird.

Nur spezielle Kunstausstellungen – visuelle Kunstherstellungen -bekannter Bild*Künstler*innen und kunstwissenschaftlicher Resultate belegen bis heute, dass eben diese Erwartung auch unterlaufen wird und werden kann. Ich will das Gezeigte (nicht) verstehen, welches ästhetisch kommuniziert. Ich will mich daran *abarbeiten*, damit auseinandersetzen und verbessern helfen. Hierzu habe ich zwei Sauerteigkulturen zum Brotbacken anlegt, eine wilde Tomatenpflanze in einen Tontopf gesetzt und in den Wald gestellt. Die #Schafe einschliesslich mich an die Holzwiesstrasse und auf den Holzweg getrieben. Die #Schafe in diesem Jahr an die Herde des Wanderschäfers verkauft. Ich will nicht klagen, mich beklagen. Weder den Ärger und die Verärgerung herauslassen – noch freisetzen, wozu auch, wem würde dies Nützen? Was ich wesentlich kritisiere im Anstimmen des Kanons und Chors hier: Kunst verkommt zum Sedativum, zum Erlebnispark, zum Atelier- und Fabrikbesuch: allüberall (auf der Höhe der Zeit) diese Ausrufe: Wie sinnlich, wie taktil, wie haptisch, wie innovativ und produktiv! Nun, manche sagen *paraphrasierend*: das war schon immer so! Und zwar genauso und nicht anders.

Ja, das war es. Nur seit zehn, zwanzig Jahren und heute wird der Sprung, Re-produktion und Re-load etc. innerhalb der Generierung von symbolischem und sozialem Kapital gemacht, die ihresgleichen suchen.

Biografie. Ein Spiel / Theater und autobiografisches in Szene setzen

Bildwahrnehmung und der Habitus der Rezeption zum Beispiel werden durch die präzise Reportagefotografie (oder Biografie) und Filmsequenzen (die Filme sind unter uns) seit den ca. 1930er vorkonfiguriert. Filme (Filmtheorie), Radio (Radiotheorie) sowie Literatur (Literaturtheorie) und Bildtheorien sind in diesen Zusammenhängen zu nennen. Durch Museumsbesuche und Betrachtungen der Gemälde im Original oder spezielle Kunstausstellungen, Gespräche und Performance und so weiter werden weitere Investigationen (Nachforschungen, Untersuchungen) konfiguriert. Künstlerisch und technisch zu experimentieren. Zu versuchen andere Möglichkeiten zu finden, kann ich kaum und nur mässig widerstehen. Immer wieder anzufangen. Mögliches will ich ausprobieren – auf die Probe und zur Probe stellen –

Alltagserfahrungen werden häufig an der Nichtverstehens- oder Verstehenserwartung des Bildes im Fotografischen, Filmischen und auch Malerischen angelehnt. Mit visuellem Kunstanspruch re-produziert und für die An- und Abwesenden hergestellt. Wobei die Verständnisfragen hier ausdrücklich kein «Tabu» sein werden.

PC 6208 See, Speak, Hear No Evil, Vintage Japanese Photography Published by Catch Publishing at the heart of the image http://www.catch.nl/ angelehnt an das Drei-Affen-Prinzip der Verneinung und negativen Bedeutungswandel in der westlichen Kultur

Kunst wird als etwas Unverstehbares gesetzt.

Verständliche und durchschaubare Arbeiten, Untersuchungen sowie Experimente künstlerischer Forschungen der Künstler*innen verfehlen ihre Absicht, den Zweck und ein spezielles Ziel. Keine «richtigen» oder «wahren» Kunstwerke sowie »künstlerische Arbeit» zu sein, sobald sie durchschaut werden. Häufig wird Präsenz, Anwesenheit und sichtbar Performance sowie Stellungnahme der Künstler*innen zu visuellen Arbeiten erwartet. Zum Beispiel, um vom Original, echten und wirklichen sowie wahrhaften visuellen Kunsterlebnis -künstlerisch-wissenschaftlicher- Forschung – Aktion – Dokumentation zu sprechen.

In diesem Zusammenhang wird auch noch oft von «Authentizität» (wie in der «bildenden Kunst der Moderne») gesprochen oder diese erwartet.

In solchen Situationen richte ich meine Aufmerksamkeit auf einzelne Bilder und Szenen im Fotografischen. Fokussiere den Bildakt, nach ästhetischer Rezeption und Erwartung. Oder auch Nicht-Erwartung und beginne das Übrige und den Text sowie Gemurmel und Geräusche vorerst auszublenden. Doch selbst die ausgewählten Bilder können oft nur mit bestehenden Ordnungsmustern (historiografischen Ordnungsschemata oder axiomatischen Systemen und Algorithmic sowie humanen Assoziationen) erfasst werden. Mit Kontexten und Verhältnissen sowie Worten, Konzepten und Räumen oder Orten verglichen (oder abgeglichen) und beurteilt werden.

Der Anstieg an Informationsdichte im visuellen Bereich (Display) des Einzelnen kann Gefühle des Unverständnis, der Langeweile und Überforderung verstärken. Denn Bilder binden unsere Aufmerksamkeit und Begehren auch dann, wenn sie nicht, kaum verstanden werden und unbekannt bleiben. Auf zu schreiben und aufzuzeichnen, worüber und wovon gesprochen werden kann, geredet und erzählt wird, kann helfen sich in dieser Situation zurechtzufinden oder zu orientieren, wie einige sagen. Sich einzumischen in den laufenden Diskurs, Dialoge und Diskussionen sind für mich die zärtlichsten Formen der Annäherung an *neue Erkenntnisse.

Anschlussfähigkeiten zur künstlerischen Forschung, visueller Kunst und Erkenntnismöglichkeiten, die gesucht und gefunden werden. Selbst das Wort ergreifen, zu sprechen und zu schreiben sowie damit anzufangen – entweder allein – zu zweit – zu dritt – zu viert. Gestalten und selbst schreiben jeden Tag. Auch wenn es auf den ersten Blick, wie die «Investigation» und «Intervention», «Beweisführung» und «Rechenschaft» oder «Argumentation» sowie «Begründung» wirkt. Giorgio Agamben analysierte den griechischen Begriff «stasis», der sowohl Bürgerkrieg (Weltbürgerkrieg) als auch Unveränderlichkeit bedeutet: etwas, das potenziell sehr dynamisch ist, aber auch das völlige Gegenteil sein könnte. In den 80iger Jahren war die Verwendung dieses Begriffs noch umstritten, da einige versuchten, die (deutsche) Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg und deutsche Verbrechen aller Art herunterzuspielen. Viele andere Denker, darunter Hannah Arendt in Über die Revolution (1965), haben diesen Begriff reformuliert. Jean-Luc Nancy, Michael Hard und Antonio Negri neben vielen anderen gebrauchen ihn. Ursprünglich bedeutet stasis: Stillstand, Standpunkt und Stellungnahme. Doch mich interessieren die Fluchtpunkte…

Restitution und Begründung zu «Kulturbesitz» scheinen die Rolle des «Identitären in Kunst und Kultur» zu spielen. «Feuilleton» oder «Kunstforschung» als Kunstgeschichte-n, Science Fiktion-en oder Roman-e, in Spiel- und Kinofilmen, auch in Games, im Theater, in Musik etc. scheinen heute genauso – nebeneinander und parallel – bedeutend zu sein. Heute erzählte mir «Andreas Peschka» von der Theateraufführung: «Helges Leben». Im «Narrativ» des einzelnen Menschen wird es (wieder) erkennbar und erinnert. Obgleich es in anderen «Features», wie zum Beispiel http://www.soundstudieslab.org/what-is-an-audio-paper/, «Podcast», «Games» und wirklich kurze Videos (TikTok) zurzeit laufend parallel oder auch live auf YouTube etc. veröffentlicht wird. Auf die Definition der Sprache oder Worte scheint es dabei kaum und nicht mehr anzukommen. Jede-r weiss, wovon gesprochen wird?

Jede-r performt interaktiv mittels der Technik. Applikationen (Apps), da diese selbsterklärend und animierend – mit zahlreichen Effekten – kinderleicht bis sofort – meist kostenlos – zu bedienen sind. Gespielt, kreativ gestaltet und geschnitten bis aufgezeichnet wird – zumeist in Form: Video. Die immer neue kreative Kontrollformen mit freiheitlichen – witzigen Aussehen – bis künstlerisch ästhetischen Inhalt liefern, die zur schnellen, friedlichen und interkulturellen Verständigung zum Gemeinwohl beitragen?

Interferenzphänomene (Stroop Effekte) des Lesens und Verstehens des Sprachlichen und Erzählenden werden wichtig. Texte bis Texturen oder Kontexte werden ausgeblendet, ausgespart oder ab- und weggeschnitten. An diese Stelle tritt das komische oder dramatische Schauspiel, die bösartige Komödie der „kreativen Unterhaltung“. Die keiner Auseinandersetzung, tiefergehender Analyse und Kommunikation mehr Bedarf, da es ästhetisch, sofort und direkt vermittelt wird. Etwas – gegen das sich die künstlerische Arbeit – widersetzt.

Dennoch hält mich die Lektüre James Joyce „Ein Porträt des Künstlers als junger Mann“ (2012) – «A Portrait of the Artist as a Young Man“ (1916/17) – Jean Paul Vorschule der Ästhetik (1980-1990) – Natalie Lettner Maria Lassnig Die Biografie (2017) – «Feministische Avantgarde» sowie die Historie, Geschichten von der letzten Print-Tankstelle vor der Datenautobahn, sozusagen – im wahrsten Wort der Gegenstände – noch befangen. Sowie die Dinge an sich. Die wilden Jahre des Lesens und Sprechens, die «Ulrich Raulff» als kleines Porträt der «Generation Theorie» verfasste. Welche er kaum freiwillig preisgeben wollte. Wer das Erleben historischer Phasen erleben will, greift leicht zur maritimen Metaphorik »die Welle kennen, auf welcher wir im Ozean treiben, allein wir sind diese Welle selbst.« Doch reicht diese Kenntnis aus, um als forschende Künstlerin auch mit dem Netz zu arbeiten?

„Wovon man nicht sprechen oder erzählen kann“: Ästhetik Mystik MedienNaturAtmosphäreAuraÄtherAngstEmotionKitschAlltagskunstStreetart und so weiter? Visuelle Kunst: Bilder, künstlerische Ausdrucksmittel, Bildfahrzeuge oder -vehikel und andere bildtragende Medien (Visual Literacy) bis LecturePerformance sind weder Kunstgattung noch als die Kategorie oder nur das Format zu verstehen. Ihre komplexen Bedeutungen können sich bis zum gewissen Grad von der Sprache, ihrer Begrifflichkeit und auch den Worten und den semantischen algorithmischen – logischen Berechnungen der Ökonomie und Programmierungssprachen – Semiotik der Schulen bis Akademien als Organisationsform und Infrastruktur emanzipieren. Hin zu den «Interferenzphänomenen» möglicherweise, die verschieden verstanden und ausgelegt werden können – mit dem Bild und den Videoproduktionen sowie Aufzeichnungen, die veröffentlicht werden.

Bilderflut, noch nie gab es eine Zeit, in der so viele Menschen so häufig und in solcher Menge selbst Fotografien, Aufzeichnungen und Videos auf verschiedensten Kanälen herstellen, schneiden, zusammenstellen, verbreiten und kommentieren, wie heute. Die hohe Vertrautheit mit Fotografie, Film und Radio führt kaum zwingend zu differenzierter Wahrnehmung. Bildgestaltung- und Medienkompetenz sowie die Fähigkeiten und Kompetenzen zu ästhetischer Anschlusskommunikation. In den Formen der Audiospuren des Sprechens, Erzählen und Schreiben sowie passenden Bildmaterial dazu visualisieren und illustrieren. Gefühls- und Denkbewegungen, Körper- und Handbewegungen, Gesten, die sofort symbolisch – nonverbal – ästhetisch kommunizieren und interagieren. Beobachten und Zeigen als audiovisuelle Kulturtechniken, die kaum mehr umständlich gelesen und verstanden werden müssen?

Die Verstehens-Erwartung, denn kaum alle visuellen Aus- und Herstellungen haben in erster Linie Kunst- oder Literaturanspruch. Oft werden zum Beispiel Fotografien historisch gesammelt, um Ereignisse, Erfahrungen und Geschichten zu dokumentieren. Jede-r erkennt implizit. Spürt die Absichten und Angelegenheiten der Bilder. Schwingt mit im Kommunikationsmodus der Bilder im Fotografischen. Dabei ist es weniger aktives, bewusstes Durchdringen der Materie als eher die Abwesenheit von Irritation, Unverständnis und Betroffenheit. Nur unter Verzicht auf eine aktive Auseinandersetzung und nur bei ausdrücklicher Nachfrage, die sich schnell verflüchtigt, gehe ich vom Gefühl es Verstanden zu haben aus. Oft verlasse ich die Räume mit dem Gefühl, den eigenen Horizont *leicht* oder *stark* mit Erkenntnissen erweitert zu haben. Oft lande ich jedoch wieder bei dem handfesten oder barfüssigen. Selbstständig umsetzen, schreiben und gestalten sowie verlinken und performen.

Ent-täuschte Verstehens-Erwartungen: heute begegnen die gegenwärtigen bis hypergegenwärtigen Kunst- und Bildproduktionen jedoch nach wie vor dem blanken und auch reinen Unverständnis oder der spezialisierten ästhetischen Kunstkompetenz des Kunstbetriebs. Es wird möglicherweise dasselbe Unverständnis sein? Die sowohl Kunst-Liebhaber*innen als auch Künstler*innen gerne im angemessenen «Feature» der Darstellungsform zu sich nehmen. Welches von der Kunst, visueller Kunst, Kunstforschung und künstlerischer Forschung sowie Gegenwartskunst heute erwartet wird. Erst an diesen feierlichen Inszenierungen des vermeintlich «Zwecklosen im Namen der Kunst» entzündet sich dann der Ärger und das Ärgernis des Unverständigen. Dabei fühlen sie sich ausgeschlossen. Und gleichzeitig wird die Erlebnisbasis unter diesen Bedingungen sehr schmal, eng und unsicher.

Abwesende Verstehens-Erwartung, die kein Verständnis erwartet, sondern nur ein oder das Erlebnis. Hier wird kaum davon ausgegangen, dass sich in einem Bild, Kunstwerk und künstlerischer Arbeit der komplexe Sinngehalt subjektiviert, objektiviert sowie operationalisiert. Welcher mittels intensiver Anschauung oder Interpretation durchaus zu erschliessen wäre. Hierzu zählt beispielsweise, nie über das Gezeigte, Dargestellte und Sichtbare explizit zu reden und zu schreiben. Das Meiste im Verborgenen und Unsichtbaren zu halten.

Täglich fange ich an.

Nehme es sogenannt in Angriff, damit es nicht andere für mich und anstelle von mir tun. Möglicherweise können sie es einfacher, leichter und effizienter erledigen und wesentlich besser schreiben und darstellen als ich, egal, denn für mich ergibt es Sinn. So wie andere und Maschinen heute dazu in der Lage sind. Besser zu zeichnen, malen, schreiben, zu designen und zu kommunizieren und auch zu performen. Hierum geht es mir in erster Linie nicht. Ich schreibe trotzdem, gestalte und forsche weiter – im Widerstand. Und der massengeleiteten ästhetischen Kommunikation zu widerstehen. Ich versuche es anders anzupacken. Versuche häufiger einen Punkt zu setzen. Die Pause-n auch zu machen und zu nutzen. Anschlusskommunikation wird zu den Bestandteilen der Bild- und Medienkompetenz, soweit das Fazit.

Das Instrumentarium, um über Bilder im Fotografischen zu reden und zu erzählen. Nutze ich ausreichend die Möglichkeit den Bildakt in unterschiedlichen Bild-Kontexten zu betrachten? Je nach Blickwinkel, Bildposition und Bildreproduktion gelangen verschiedene Ensembles und Assemblages als mögliche «Interferenzphänomene» oder Auren ins Blickfeld.

Wobei es nach, wie vor ungewiss sein wird, was wirklich passiert, sobald ich hier zu schreiben und zu performen anfange? Keineswegs meine ich die Form des «Einschreibens», die bekannt ist. Die ich nutze, um etwas zu einem bestimmten Zweck oder mit bestimmten Fragestellungen (per Post) zu adressieren. In der Erwartung auf Antwort und Beantwortung der Fragen und Fragestellungen:

einschreiben – sammlungen momente auswählen – freigeben

In der Art und Weise, wie ich es bislang erfahre, dass es vor-formatiert, bewertet und definiert, beurteilt, mit-gemacht und unterlassen wird: entweder als (visuelle) Kunst oder Nicht-Kunst. Der Anfang war zum Beispiel: Automatismen der «Kulturtechnik», der «Wissenschaft» und des «Kunstbetriebs», und auch des «Kunstsystems» oder «Kunstbetriebs» kennenzulernen. Hier ergeben sich sichtbare Fortschritte.

Wegzulaufen, hin- und her zu laufen. Wandern, reisen, sich bewegen, fliegen, kreisen, tanzen etc. umherzuschweifen, aufzusuchen, zu gestalten und nachzudenken. Zu Überlegen. Zu lesen und zu erzählen und auszuprobieren. Kunst in Zeiten des globalen „Bürgerkriegs“, „Coronakrise“, „Weltkunst“ und „Intermedia Art“ in verschiedenen Lagern, Settings und Alltagskulturen zu schaffen?

Welche Rolle spielt visuelle Kunst in der globalen Kette der Projektionen als Produktion, Re-produktion, Re-Produsing? Die «Begriffe» und Auffassungen interessieren mich, die heute diskutiert werden.

Wird der Hyper- und Metatext (m-einer geschriebenen, künstlichen und natürlichen) Sprachzeichen, Symbole, Tönungen und Stimmlagen es herstellen? Damit der Bild- und Schreibakt die aktuelle Performance zur Gegenwartskunst (Hypergegenwart) visueller Kunst und Kunstforschung wird? Versucht diese angewandte künstlerische Forschung, die möglichst hohe ökologische Validität mit dem «Forschungsdesign» und «Responsive Webdesign» in der Gruppe und im Verlinken zu anderen Plattformen dies schon zu gewährleisten? Wird es sich hier von «journalistischen Textsorten» zu künstlerischen und wissenschaftlichen oder poetischen und literarischen Textsorten differenziert werden?

Sogleich wird es kaum an dem Anderen, Fremden und Unbekannten und dem Liebhaberpublikum abgleiten, da bin und bleibe ich sicher!

Trotzdem versuch ich künstlerisch weiter zu forschen: „Sieh es doch so“ – den Wechsel- und Drehpunkt, manche nennen diesen auch Angel- oder Sehpunkte, der Merkmale und Eigenschaften sichtbar oder noch sichtbarer herzustellen als Erkenntnis. Zu Aspekten, der lieb gewordenen und vertrauten Perspektive, unter Kunst, Ästhetik und Wissenschaft (Open Science) etc. mit zu machen. Ich liebe die Geschichte und Geschichten, aber die Geschichte (oder auch Historie) liebt mich nicht. Wie Hito Steyerl schreibt: Egal, wann ich sie anrufe, immer geht ihr Anrufbeantworter dran. Sie sagt: «Logo hier einfügen» (vgl. Hito Steyerl Duty Free Art Kunst in Zeiten des globalen Bürgerkriegs aus dem Englischen von Sabine Schulz 2017, S. 7).

Bild- und Kunstgeschichte sowie «Bildtheorie» und genauer Bildtheorien: wissenschaftliche, künstlerische, kulturelle, historische und philosophische Erkenntnisse (immer wieder) zu lesen und in Frage zu stellen. Aus diesem Grund: experimentiere ich damit. Mit verschiedenen Zugängen, Anschlüssen und Verbindungen zu Laborsituationen, Umgebungen und Feldern oder grünen Wiesen und Wäldern in situ, in place und am Ort: Experimentalsysteme und experimentelle Systeme.

Informationen aus dem Büchergestell, «World Wide Web» sowie dem (surrealen) Studio und Büro motivieren mich, um es direkt hier hinein zu schreiben, einzufügen und erneut zu verlinken. Der Speicherort, den ich jeder Zeit aufrufen, lesen und verändern, freischalten sowie wieder löschen kann?

Gedanken oder Assoziationen und «Denkfiguren» zum Bildakt als «Lemma» werden zentral.

Sobald diese ästhetisch kommunizieren. (Kunst-Therapien, die visuelle Kunst von anderen Bereichen des Lebens und der menschlichen Praxis abzugrenzen und zu integrieren versuchen). Zentral für den Begriff Kunst und visuelle Kunst sei somit die Differenz zu anderem, die (ästhetisch immer) mit kommuniziert werden. Mit geht es darum, dem Gefühl von Unverständnis (wie wahrscheinlich jede-m) zwischen Formen emotionalen Erlebens und nur der mentalen Verarbeitung der gezeigten Bilder (Rationalisierung) zu begegnen. Da sich die (ästhetische) Kommunikation und die Interaktion der Menschen mehr und mehr auch nur allein sich in visuellen Bereichen abzuspielen scheint, die beobachtet und verstanden werden.

Zurzeit stelle ich den «Bildakt», die «Pathosformel» und den «Fetisch» sowie das Schlagbild, Schlagwort und Bildfahrzeug in den Vordergrund.

Die ästhetische Kommunikation mit künstlerischer Performance und Erzählung werden zur formverändernden Akteurin. Und somit schon in den Fokus offener Wissenschaft und Kunst gestellt. Die künstlerische Praxis wird dabei nicht stillgestellt oder nur ausgestellt. Mit dem (auch autobiografischen) Schreiben hier, mag es sich momentan und dauerhaft ver-ändern. Heute wird (immer noch) erwartet, dass die Künstler*in in (sozialen) Räumen und Umgebungen für’s Publikum „ein“ Bild oder Bilderserie als Ausstellung zeigt. Die sie möglichst selbst her- und ausstellt hat (siehe hierzu Beitrag #wikiD 20190219 #OpenScience ab ca. 1:04:03). Wobei ich davon ausgehe, dass das erfahrene Publikum sehr sensibel auf «gefühlte» Bevormundung und Überzeugungskraft sowie Rede reagieren mag.

ab ca. 1:04:03 in diesem video-live-stream auf youtube veröffentlicht seit dem 20190219

Wahrscheinlich, weil ich so sozialisiert wurde. Sofort entsprechend darauf reagiere. Mich dementsprechend verhalte, mit Demut und Zurückhaltung oder herausfordernden Fragestellungen. Die jederzeit – weiterhin – automatisch und laufend durch die Umgebungen, wie zum Beispiel «SmartSetting» (Environment, Soziale Räume, Institutionen, #kunsttalk etc. und Menschen sowie Maschinen) sozialisiert werden. Ich konfrontiere mich damit, wie jede-r andere vermutlich auch. Da die Grenzen der Institutionen und Organisationen unscharf geworden sind, sowie sich ständig neu bilden. Informationen, die in jeder Form auch sicht- und unsichtbares (ästhetisch) und (unbewusst) mit kommunizieren.

Sobald ich anfange Bilder zu sammeln, zusammen zu fügen und neu her- und zusammen zustellen. Auszuwählen, zu fokussieren und zu entscheiden. Diese länger und intensiver betrachte, von tiefer möchte ich kaum sprechen, denn sie stellen für mich die Oberfläche dar. Da es ästhetisch in der einen und anderen Form-en sowohl speziell als auch allgemein-gültig ästhetisch kommuniziert oder kommunizieren kann. Ich überlege und denke längere Zeit nach:

Zeitgleich und weiterhin wird das Bild der Schrift hier vor-formatiert, mathematisch berechnet und gedanklich vor mir hergestellt, damit es jederzeit und allerorts (wieder) angesehen, beobachtet und bearbeitet wird. Die Versuche der «Definition» in diesem «Format» und «Feature» entsprechen dem, wie ich es augenblicklich und in diesem Moment sehe, wahrnehme und erkenne. Sobald ich es hier einfüge, dann setzen sich Maschinen und Programme sowie anderes in Bewegung oder Gang. Stellen Verbindungen, Verknotungen und andere Beziehungen oder Verlinkungen sowie verstricken, verhäkeln, verköppeln, verweben, verwerten oder verflüssigen her. Auch, um mit Angeboten, Informationen, Dienstleistungen, Hilfestellungen oder Beratungen, um es mir und Anderen mit Angeboten «Recht» zu machen. Die jetzt (noch) unbekannt sind und wahrscheinlich bleiben werden, wenn es nur «Lurker», Hilfsprogramme oder Bots etc. als Maschinen bleiben werden. Sie entscheiden, beurteilen, kontrollieren, beobachten und zensieren sowie überwachen (immer) mit. Die Maschinen (Bots), Menschen, Kunstschaffenden und Künstler*in-nen, die subjektiv und aus ihrer Sicht Aufmerksamkeit, Beobachtung und Feedback schenken, kritisieren, reden und Kontakt aufnehmen, mitwirken und schreiben, sind mir immer herzlich willkommen. Tönt blöd: ich weiss! Wird «Aufmerksamkeit» für Bild und Text in diesem Design WordPress heute überhaupt noch befürwortet, um künstlerisch zu forschen oder weiter forschen zu können? Die Textblöcke und Threats sind zu lang – schon klar!

Ästhetik und Kunstforschung in aktueller visueller Hyper-Gegenwartskunst der Künstler*in-nen ist, bleibt und wird vielfältig. Sogar kompliziert bis komplex, auch sobald es befürwortet und beobachtet wird. Und nicht nicht kommuniziert wird. Ästhetisch kommuniziert es immer, soweit die Annahme und der Grundsatz.

Wem nützen ästhetische Bildangebote zur Identifikation im Fotografischen? «Bild» und «Textur» geben Zwischenraum – Space sowie Raum – für Eigenwilliges, für Verweigerung, den Widerspruch und die Experimente der Künstler*in-nen allein, selbst und in der Gruppe. Künstlerische Experimente, Resultate und Ergebnisse sowie Entwürfe, Nachweise und Geschichten kommunizieren ästhetisch formal und inhaltlich, auch wenn sie sich hier zusätzlich (nicht) herstellen. Die Schriftform, die gewählte Sprache und Ausdrücke sowie das Design, Mode und Trend oder Dresscode beeinflussen die Darstellung der Ereignisse post factum.

Zu urheberrechtlich geschützten Werken gehören die künstlerischen Arbeiten und Entwürfe (ca. 70 – 110 Jahre), die nach wie vor gelten und den juristisch-geregelten Einfluss darstellen:

Erforderlich ist immer, dass das Werk in körperlich wahrnehmbarer Form vorhanden ist – blosse – Ideen, die nicht realisiert worden sind, geniessen keinen Schutz. Es geht darum, dass das Bild und Werk das Ergebnis der persönlichen geistigen »Schöpfung« ist. Das Gesetz spricht davon, dass der Urheber das ausschliessliche Recht hat, sein Werk in körperlicher Form zu verwerten. Dieses Recht (Urheberrecht, im Englischen: Copyright, auch Right to copy) umfasst das Vervielfältigungsrecht = Reproduktionsrecht. Bei Werken der bildenden Kunst besonders wichtig, das erlaubt, Vervielfältigungen des Werkes herzustellen.

Gleichviel ob vorübergehend oder dauerhaft, in welchem Verfahren oder in welcher Zahl oder Anzahl. Auch das bei Werken der bildenden Künste wichtige Ausstellungsrecht gehört zu den dem Urheber zustehenden Verwertungsrechten. Es ist das Recht, das Original oder Vervielfältigungsstücke eines Werkes der bildenden Künste zur Schau zu stellen. Das Ausstellungsrecht ist das einzige der Verwertungsrechte, das mit dem Verkauf des Originals eines Werkes der bildenden Künste auf den Käufer übergeht (sofern der Urheber sich beim Verkauf das Ausstellungsrecht nicht ausdrücklich vorbehält, was in der Praxis so gut wie nie vorkommt). Alle anderen Verwertungsrechte bleiben auch bei einem Verkauf oder Verschenken eines Kunstwerks beim Urheber. Der Urheber hat ferner das ausschliessliche Recht der öffentlichen Zugänglichmachung; dies ist das Recht, sein Werk in unkörperlicher Form öffentlich wiederzugeben (Recht der öffentlichen Wiedergabe).

Das scheint wichtig.

Hierin liegt wohl die nie endende Lust am wesentlichen, dem Wesen «visueller Kunst»: Indem Ideale von ihr entworfen – gedacht – gestaltet und sichtbar werden; erfindet sie sich selbst?! In Vergleichen und Entwickeln, in Selbst- und visueller Kunsterfahrung oder in künstlerischer Performance der anwesenden Künstler*in-nen beim Kunstschaffen im Setting, Environment oder bei der Performance. Hieraus ergibt sich für mich zum Beispiel auch die Geschichte und der Kontext der visuellen Kunst als moderne Beschränkungsform.

In den heute möglichen Darstellungsformen, die künstlerisch und wissenschaftlich interessieren, wenn sie zur weiteren Kunstforschung verwandt werden. Kunstwerke, Bildakte sowie Performance der Künstler*in sind oft rätselhaft und geheimnisvoll. sowie unverständlich. Selten sofort zu verstehen. Auch wenn sie die Selbst- und Kunsterfahrung der Künstler*in_nen visuell, schriftlich offensichtlich fotografisch als Bildakt dokumentieren. Mit der Kunstsprache der Künstler*in und Gruppe mit visueller Alphabetisierung zu Visual oder Oral Literacy werden.

Bewegende oder statische Bildakte im Fotografischen, die ästhetisch sofort kommunizieren, warenförmig, vielfältig und im Prinzip tot, wesens- und leblos sind. Auf dieser Homepage werden sie gesammelt und in social media frei- und preisgegeben. Heute beobachtet: mit gefällt mir / gefällt nicht beurteilt. Schnell weggewischt, wiederholt aufgerufen, bearbeitet, gespeichert, verändert oder gelöscht. Mit Freigabe und Veröffentlichung bewegen sich Bildakte im Fotografischen und die Schreibakte als Block (oder auch Buch) angeblich nach eigenen Gesetzen und Prinzipien, die bislang mit «Informationstheorie», «Theoriekritik» und «TextezurKunst» sowie Veranstaltungen, Workshops, Kursen, LecturePerformance, #kunsttalk etc. weiter bekannt werden.

Verständnis der Ästhetik als (mögliche) Entgrenzung, die immer mit kommuniziert? In dieser Perspektive eröffnen sich Fragen zur «Gestalt», «Plastik», «Figur» etc.. Deren «Interferenz» und «Intersektionalität» wird in diesem «Environment» oder #SmartSetting interessant. Im fotografischen Bildakt und Text sowie der Videoaufzeichnung sind Erinnerungen, Erfahrungen sowie Erlebtes enthalten. Fragmente, Information und Daten, die aufbewahrt und speichert werden. Mich interessiert der Zugang und Ansatz zu dem in ihnen entgrenzten und (sich) entgrenzenden Formalismus, der sich ästhetisch mit visuellem KunstSchaffen und Schreiben frei setzt. Neu formiert, gestaltet und gleichzeitig ästhetisch kommuniziert wird.

  • Wozu Kunst, was kann Kunst und wie denkt Kunst sind für mich Fragen.
  • Im Zuge des «Posthumanismus», «Posthistorie», «Postoperaismus» etc. stellen sich für mich immer wieder Fragen zur visuellen (Hyper-)Gegenwartskunst.
  • «Kreativität» und «Kompetenzen» der Künstler*in-nen, Forscher*in-nen und Autor*in-nen werden sich anders visuell herstellen, die nach wie vor ästhetisch kommunizieren.

Visuelle (Hyper-)Gegenwartskunst evoziert ästhetische Verfahren mit dem Ansatz, die an «Devianz» mit (un-)sicherem Ausgang zu reichen drohen. Mit diesem massstabsgetreuen Angriff sind die Technofrauen als Mythos der Maschine des 20. und 21. Jahrhunderts (Alex und Siri), das Cybermädchen und die Katze oder alte Frau (Silversurfer) als Symptom von Instabilität und das Guerilla Girl als Künstler*in heute gemeint. Das Guerilla Girl im Interieur des #SmartSettings im Lokalen in Zürich, Bern und Aarau, Studio, Büro und Atelier in Herrliberg.

Diejenige, die schon häufiger im Kreis Kunstschaffender, Künstler*in-nen, Wissenschaftler*in-nen und Anderer sass. Ästhetisch wortlos konsumiert und nur beobachtet und zugeschaute. Nicht nicht kommunizierte und kritisierte. Anders als bislang zu intervenieren, nachzuforschen und zu untersuchen versuchte. Offen ist, bleibt und wird der Zugang des „Wechselspiels von Theorie und Empirie“. Ziel ist es, die Offenheit für das, was und welches die künstlerische und ästhetische Forschung ergibt, zu bewahren. Dass heisst für mich: die eigenen theoretischen und ästhetischen Vorstellungen nicht überzubewerten. Ich will offen und neugierig bleiben auf die Fragen, die generiert und sich ergeben werden. Und die es tagtäglich anzupacken gilt.

Die «Guerrilla Girls», ursprünglich die anonym operierende feministische «Gruppe» in «New York», deren Ziel es ist «Sexismus» und «Rassismus» in der Kunstwelt zu bekämpfen.

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«Guerilla Girls» und Vorkämpferinnen werden in der Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum als Bewegung aktiv. Wird es in diesem Bildakt im Fotografischen augenscheinlich so hergestellt und ästhetisch kommuniziert, wie es zu den «Guerrilla Girls» in der Wikipedia beschrieben wird? Wo und wann wird es die Aufschreie geben? Wo sind und bleiben Robin Hood, Batman, Bat Boy und all die anderen Figuren?

visuell KunstSchaffen, künstlerisch forschen, ästhetisch kommunizieren und bewegen

Gestern: Der modernen, postmodernen und heute post-postmodernen Autonomie visueller Kunst in klassischer und typischer Disziplinierung der freien ästhetischen künstlerischen Praxis versuche ich mich anzunähern und gleichzeitig zu widersetzen. Vermutlich, um mich vor der Art und Weise nur einer Identifizierung nach typischen (menschlichen, personengebundenen, psychologischen, biologischen, sozialen, soziologischen, kultur- und humanwissenschaftlichen und körperlichen) Merkmalen visueller Kunst (der KunstTherapie) im face to face Kontakt an einem Platz, in einer Position, einem Bild und einem Ort und Raum zu entziehen.

Hieraus bedingt sich für mich die Geschichte der visuellen Kunst auch als moderner Beschränkungs- und Erweiterungsform. In Bild- und Warenformen im fotografischen, die ästhetisch kommunizieren. In wie weit sie als *Selfie*, *Selbstbildnis*, *Porträt* und *Image* oder auch nur *Logo* ästhetisch kommunizieren, ist bisher unbekannt. Heute nur mit gefällt mir nicht oder gefällt mir sofort beurteilt werden. Das Bild, die Szene und die Intervention im Vordergrund und vor dem Hintergrund in der Umgebung und dem Kontext und Raum wahrzunehmen, (auch wenn ich sie kaum mehr verstehen kann) sind Herausforderungen. Verständnis der visuellen Ästhetik, als deren mögliches Medium zur Entgrenzung im Fotografischen: was und wie sowie wie lange kommuniziert? In dieser Perspektive eröffnen sich Fragen zur Performance und Gestaltung der Form, Plastik, Skulptur, Maske und des Körpers in der Szene, Situation und Projektion als Performance. Im Setting der Umgebung und dem Environment, in dem es stattfindet und stattgefunden hat und stattfinden wird.

Mich interessieren die Zugänge und Ansätze zu entgrenzten und (sich) entgrenzenden Formalismen, die künstlerisch ästhetisch kommunizieren.

Diese evoziert in visueller Gegenwartskunst ästhetische Verfahren und Kommunikationsmöglichkeiten mit den Ansätzen, die an «Devianzen» mit (un-)sicheren Ausgängen reichen und zu driften drohen. Sobald diese nur mit der Idee, dem Ideal und Gedanken bemessen, verglichen und entwickelt werden, die sich verschriftlichen und aufzeichnen.

In diesem Angriff wird das Guerrilla Girl in den Vordergrund gerückt. Der Angriff im Fotografischen, auf das Interieur des Settings in einem lokalen Raum, wo es auch ästhetisch wortlos mit anderen kommuniziert. «GuerrillaGirls», die ursprünglich die «anonym» operierende feministische «Gruppe» in New York waren, deren Ziel es ist «Sexismus und Rassismus» in der Kunstwelt zu „bekämpfen“. «Guerilla Girls» sind in der Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum (Köln, Berlin, Hamburg etc.) aktiv. Mit dieser Fotografie wird es für mich jedoch augenscheinlich auch: redundant. Sobald der «methodische Störsinn» in Form der Unruhe im «Smart Setting» nur partizipierend und beobachten sowie nicht nicht kommunizierend wird. Ästhetisch nur durch Anwesenheit und Präsenz kommuniziert. Jederzeit wieder abrufbar wird. Doch denen nur zugänglich wird, welche die Möglichkeit und den Zugang hierzu finden.

gegen-reformation – gegen-öffentlichkeit – re-integration mit visuell-methodischem störsinn. ausblenden der körper – face to face – ästhetische sowie soziale kommunikation am 7.09.2018

Vielen Dank gilt den visuell Kunstschaffenden und kunstbasiert forschenden Künstler*in-nen in social media, vielerorts und Vorort im Cafe Gloria Josefstrasse 59, 8005 Zürich, „Rote Fabrik“ sowie Tina Piazzi & Stefan M. Seydel (http://dfdu.org/) Asylstrasse 9 CH 8032 Zürich-Hottingen, Zürcher Hochschule der Künste und Universitäten sowie C.G.Jung Institut. Danke an Hansruedi Matter, die Familienangehörigen und vielen Freunden im Atelier, Studio, Büro, Zuhause, Museum und Kunsteinrichtungen sowie auf ZOOM im #SmartSetting. Auf der Strasse, im Auto, auf der Vespa oder mit dem Velo, öffentlichen Verkehrsmittel oder welche zu Fuss und auch ganz anders unterwegs sind. Mit und ohne Natel, mobile Medien und Datenträgern, die sie zumeist in der Hand halten. Damit vor den Augen (zu haben), um sich zu orientieren und in der Welt zurecht zu finden.

Ohne euch wären und werden massstabsgetreue Angriffe mit methodischem Störsinn aktualisierender visueller (Hyper-)Gegenwartskunst – Open Science – Forschung – Kunst sowie LecturePerformance etc. kaum möglich. Weder hier herzustellen, noch zu schreiben, die visuell-ästhetisch kommunizieren. Ohne Informationstechnik etc. und bestimmte Institutionen (auch wenn ihre Grenzen unscharf geworden sind) wären diese Herausforderungen zukunftsweisend kaum möglich und weiterhin reizvoll. Auch ihnen gilt mein Dank. Die Danksagung in alphabetischer Anordnung täuscht die Gleichheit der Hilfeleistungen vor, die nicht existiert. Die Abstufung zwischen viel und wenig, zwischen Sachhilfen und technischen Hilfen, zwischen Angehörigen, Freuden und Kollegen sowie Filterraum und Künstlern möchte ich erwähnen.

Kunst der KunstTherapie, die Anliegen des Projekts Kunst der Gruppe und Visueller Kunstforschung hätte ich vermutlich auf sich beruhen und in Zukunft liegen gelassen. Kaum unter den Bezügen des Aufbaus dieser Seiten und Blogs sowie Infrastruktur in Bild und Text in Angriff genommen. Neu ist diese Herausforderung bis 2020 es wieder, immer wieder an- und aufzufassen und diese Verbindung nicht abreissen zu lassen, sondern noch stärker als bisher zu verketten, zu verknoten und zu verlinken. Damit diese Seiten und Blogs und Videos weiterhin interaktiv – möglichst frei, spontan und zufällig – weitergetragen oder verbreitet werden. Trotz des erhöhten Risikos, dass sich Fehler, Lücken, Unverständnis und Unverfügbares und auch Fehlendes und Fehler damit einschleichen, womit bislang keiner oder kaum jemand rechnet. Zu Items, Faktoren, Parameter, Merkmalen, Kategorien, Titeln, Überschriften, Gestalten und Formen und Lemmata sowie Artikeln, die auch subjektiv und ästhetisch kommunizieren. Die sich genau auf die Aspekte beziehen und individuelle Bedeutung haben, wie zum Beispiel:

  • visuell
  • ästhetisch
  • theoretisch
  • künstlerisch
  • wissenschaftlich
  • mathematisch
  • physikalisch
  • psychisch
  • materiell
  • grafisch
  • bildlich
  • textur
  • text
  • kontext

ohne titel – sammlungen – momente auswählen – heute und sofort freigeben – ohne kommentar

am klavier, die weissen und schwarzen tasten anschlagend und es buchstäblich nach draussen und ins öffentliche zu stellen – zu setzen – zu hängen – zu zeigen – zu präsentieren

Bei «künstlerisch relevanten Performern», die sich den gängigen Mechanismen verweigern. Beispielsweise die Einmaligkeit ihrer Performances dadurch steigern, daß sie die Dokumentation durch Foto oder Video verbieten, und daher öffentlich wenig bekannt sind oder bleiben wollen. Wenn es dann trotzdem das Echo bei anerkannten Kritikern, Agenturen oder Institutionen oder Organisationen der Performance-Szene gibt, ist die Relevanz sozusagen „mehr Wert” als bei Performern, die nur auf dem Medienklavier spielen und die »Dokumentation« und »Edition» (möglicherweise anderswo) anfertigen und drucken lassen.


«print matters»

Schliesslich wird im Französischen und anderen lateinischen Sprachen die Ausstellung als «Exposition» bezeichnet. Und nicht als «Imposition» oder «Komposition». «Saskia Sassen» charakterisiert diese Aktivitäten als «Bürgerpraktiken, die über die Nation hinausgehen.»

«Stasis» wirkt als Mechanismus, der das Kosmopolitische ins Korporative und die Polis ins Proprietäre konvertiert.

Kategorien
#kunsttalk001

Beat The Clock

https://www.zeit.de/2012/36/Ausstellung-Christian-Marclay-The-Clock/komplettansicht

https://www.arte.tv/de/videos/042949-000-A/overgames/

Kategorien
#kunsttalk001

#kunsttalk 12

die Aufzeichnungen haben begonnen:

ja, es hat begonnen. Ich bin dafür, dass wir Konflikte und die Probleme, um Bewertung und Beurteilung zwischen «Pouring» – «hoher (bildender) Kunst» – «Musik» … auf Höhe der Zeit auffassen. Nicht länger verschieben und aufschieben oder es als »Durchsetzungskunst» betrachten. Vor den Hintergründen zeichenunterrichtlicher Reformbestrebungen aus Schul- und Akademiewirklichkeiten, zum Beispiel.

Viel interessanter und vermutlich besser? Kommt es aus Kooperativen, Sozialen Medien, Quellcodeknacksen…

https://down.itsvse.com/item/de_11831.html

Redebedarf

das langweilt_

Was muss man machen, damit es Kunst wird?

Lassen sich Konzepte einbetten?

Welche Entdeckungen werden gemacht?

Sobald Performance – Installation – Konzeptkunst an die erste Stelle gebracht wird

FREI-HEITS-RAUM – Freiheitstraum – FREIRAUM

VERKAUFEN – VERSCHENKEN – VERSPENDEN

Kunst als Frage nach dem WERT DER KUNST: HEUTE! Wann ist Kunst? – Kunst als ästhetische Praxis und Performance. Was ist Kunst? Kunstgriffe bis essentialistischer Kunstbegriff werden relevant. Die Frage nach dem adäquaten Kunstbegriff?

Musik!

Text!

Konzept!

Komposition!

Bildqualitäten der MATTSCHEIBE!

ausziehen gefällt keinem – wir ziehen uns an – ziehen weiter – immer weiter

wir stellen «grosse» Fragen, die jede-r alleine und zusammen verstehen kann

wir pulen bis pullen aus der ECKE – englisch to pull, eigentlich = ziehen, schlagen. Herkunft ungeklärt:

Ich kann so’n bisschen erzählen, das weisst du im Prinzip auch.

Jemand stellt mir eine Frage, wo er die Antwort im Prinzip schon weiss?

Schaffensphase

Verknüpfungen zum #kunsttalk

Zur Performance: wir müssen da anfangen, wo wir sind.

Sprechgesang / Rap bis Rappen (Teil der Hip-Hop Kultur oder Abgrenzung dazu): viele Fäden aufmachen – Godot Krull ist kein Rapper & wird nie Rapper sein.

(Die Kunst und die Künste – der Versuch der Einteilungen – Kunst als Selbstverständigungen)

Einen Faden, den es gar nicht gibt 9:44

(„Das Problem der Freiheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geistesgeschichte der Menschheit“ schrieb Dr. phil. Paul Watzlawick. Mit diesem Satz leitet er seine Arbeit zur Erlangung des Analytikerdiploms am C.G. Jung-Institut ein, die er im Winter 1953/1954 in Rom zu „DOSTOJEWSKI UND DIE FREIHEIT“ verfasste)

Meister der Zeremonie – Adagio – ich bin kein übler Vergleich – ich bin – trage die Tage mit Anstand – ich bin

Klick Beat – Momente bis Dauer – Matrix

spürst du physisch – 1. Ordnung (Muster – Matrix)

berührt dich gedanklich – 2. Ordnung (Muster – Matrix)

kennst etwas davon – 3. Ordnung (Muster – Matrix)

verstehst es – 4. Ordnung (Muster – Matrix)

(1:1 – 1:N)

ab 13:33 chronologische #kunsttalkaufzeichnung kunst – phiolosophie – kreativ : ist das jetzt mehr Orientierung?

kein subjektives Gefasel über Entstehungsprozess!

Zur Musik: du nutzt hohe Stimme!

gutturaler Laut!

Stimme in der ich lande – denken und fühlen – andere Art von Zustand – hin staunen – was es ist

Alternativ und Pop – Alternativ Elektro – Mixed reality Cloud

Weiter mit TEXT: programmatisch sind diese Ton- bis Lautbildungen bis Materialaktionen zwar als Autotherapie bis zu einer Art Gruppentherapie zu erweitern. Selbst wenn das Publikum nicht direkt partizipiert, stellt sich die Frage nach den besonderen Rezeptionsweisen solcher aufgezeichneten Live-Aktionen im #kunsttalk gerade im Unterschied zu anderen Aktionen, wie beispielsweise Aktionen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, jedoch später als Fotografie und Film rezeptiert werden können. Oder Fotografien und Filme, die nur zu Rezeption angeboten werden. Die heutigen technischen Möglichkeiten besitzen die Funktion und dienen erklärtermassen jederzeit dazu, die Aktionen zu dokumentieren. Schliesslich geht es bei diesen Aktionen ja gerade darum, den traditionellen Status der Rezeption von Musik, Bildern und Künstlersein zu „überspringen“ und nicht zu zerstören. Zugunsten der besonderen Präsenzqualität, die sich durch körperlich und mithin unmittelbar Spürbares einstellen können.

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#kunsttalk001

radieren

„Ikarus“ 1995
Aquatinta – Kaltnadelradierung – Büttenpapier

Ikarus

wird in der europäischen Kultur immer wieder Gegenstand und Gestaltungsmotiv für künstlerische, wissenschaftliche und technische Arbeiten. «Klassik» bis «klassisch» kommuniziert es ästhetisch. Egal, ob es als das «bekannte» und «vertraute» Bildmotiv erkannt. Oder als Engel oder Phönix verkannt wird. Kommt vermutlich (gut) an…?!!!

Als Illustration eröffnet es heute neue Assoziationen und Möglichkeiten weiter zur Analyse mittels Bild- und Suchprogramme, Bücher und weiterer Serien. Vielfach werden diese heute abrufbar. Während die Münze in der Hand immer noch zwischen den Fingern gedreht wird: alter Taschenspielertrick von Strassenkünstlern?!

https://youtu.be/Ta8TJIkeAVQ

Jeder Bildakt kann als seelischer Zustand und Traummotiv mythologisch interpretiert, gedeutet und besprochen werden, dies ist klar. Die Psychoanalyse hat wohl immer die Einzigartigkeit des Kunstwerkes und die Schöpferkraft des Künstlers betont. Aus den Impulsen seiner Gefühlskonflikte kann der Künstler die Kunstwerke gestalten, die in überpersönlicher Weise gültig sind. Zum Gesamtkunstwerk und der Autonomie Kunst und des Kunstsystem werden immer – in jeder Art und Weise – von mehreren beigetragen.

Neue Ausdrucksformen

werden im Setting – #SmartSetting – Expertimental-Systemen und auch Zusammensein für die Kunst gesucht und gefunden. Dies war immer so und wird hoffentlich und vermutlich so bleiben. Auch, um weiter künstlerisch digital experimentieren und installieren zu können. Egal, ob betrachtend und beobachtend. Sowie an- und abwesend. Denkend, sprechend und / oder schreibend. Teilgebend und direkt performativ dabei zu sein. Weiterleiten ist auch okay. Visuell lesend. Jede-r geht heute „spazieren“ – praktisch und künstlerisch – forschend. Jede-r macht irgendwie mehr oder weniger bewusst mit. Greift zu diesem und das. Arrangieren, ein- und ausrichten oder sortieren bis ordnen. Beleuchten: inszenierend – schneidend bis verlinkend – hochladend. Dies werden die Herausforderungen. Und nicht nur das Fotografieren. Dokumentieren. Aufzeichnen. Schreiben. Posten auf irgendeinem Kanal oder der Homepage. Auch speichern, kaufen, ablegen, filtern, sammeln und aufhängen der Kunst wird möglicherweise relevant?!

Jede-r produziert und konsumiert. Jede-r verändert – wechselt und gibt dazu – so gut er kann?

Zum möglichen Räumen oder auch Einräumen für die «neuen» Ausdrucksformen: über die wir auch im #kunsttalk sprechen wollen? Assemblages, Performances, Videos, Audios, Tonspuren, Zusammenschnitte, Poesien, Musik und so weiter, die uns alltäglich im Zusammensein begegnen.

In dieser Idee der Freiheit finden letzthin alle menschlichen Probleme ihren gemeinsamen Nenner.

Vor allem das des Schicksals: Verantwortlichkeit und Böses. List, Raub, Kopien, Auflehnung und Zerschlagung der alten Ordnung sind seit jeher mit dem Akt der Erringung der Freiheit, und damit des Bewusstseins, schicksalhaft verkettet empfunden worden. „Kein Wunder, dass es als Hängen in den Seilen gespürt werden kann“.

In jedem Fall verlangt Freiheit den Anderen oder das Andere.

Allein in Freiheit zu stehen, heisst sich zu verschreiben oder auch zu versprechen. Oder sich nur dem zu verschreiben, der einem dieses (Danaer-)geschenk abzunehmen verspricht. Freiheit bringt vor allem Empathie, Engagement und Mut mit für’s «UN-Bekannte», «Fremde» und «Un-Bewusste». Diese kommen heute «einfach» – «so» – sowie «spontan» situativ und intuitiv daher. Egal, ob Endgeräte senden, empfangen und miteinander kommunizieren. Dementsprechend an- und eingestellt, justiert sowie extra aufgeladen werden müssen.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ postulierte Paul Watzlawick und hiermit bin ich beim aktuellen Thema: Paul Watzlawick 4.0 RE:LOADED. Hierzu wird das Festival zu seinem 99. Geburtstag vom 29.10. – 01.11.2020 in Zürch stattfinden:

https://docs.google.com/document/d/1CbpdU4U6PFk8fFfeQwN0iDdZiP7BNZumKgLzA2GGOUA/edit

Ich freue mich Dich und Sie im FREIRAUM zum Thema FREIHEIT begrüssen zu dürfen.

Zurzeit lese ich die Diplomarbeit „DOSTOJEWESKI UND DIE FREIHEIT“ von Dr. phil. Paul Watzlawick, die er 1954 zur Erlangung des Analytikerdiploms am C.G.Jung-Institut vorgelegt hat.

http://falschzitate.blogspot.com/2019/02/je-langer-man-ein-wort-anschaut-desto.html

https://prezi.com/bxreb8ye1c3j/paul-watzlawick/?utm_campaign=share&utm_medium=copy

23.05.2020 14:05 -15:35 h Imagination als Raum der Freiheit und des Spiels Prof. Dr. phil. Verena Kast E23 Festsaal CGJung Institut

13.06.2020 15:50 -17:20 h Das rote Buch – C.G. Jung und die Kunst Über Visionen und Zeitgeist Univ. Prof. Dr. Veronique Liard E1, E15, E17 Festsaal

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satz bis ansätze

Irgendwo habe ich diesen Satz aufgeschnappt und kein Bild dazu:

Wenn Du einen Satz schreibst, dann ist er da.

Sobald ich einen Satz schreibe, ist er da.

Er ändert sich nicht?!.

Er bewegt sich nicht, und so wird er – zu einem Ort.
Festhalten in der Zeit, das ist der wichtige Teil des Schreibens.

Die Wirklichkeit – den Ort zu finden – der zu EIS wird und gefriert,

obgleich mir heiss wird.

Die Fiktion – der Science oder der Kunst – den Ort zu finden – der nahezu und fernwirkend transparent wird.

Bin herausgefordert.

Bis zur Wahrheit? Bis zur Wirklichkeit?

Nicht bis zur nächsten Eiscreme, Glace oder flüssigem Sahnequark, es wäre nämlich zu geschmäcklerisch, beliebig und bis zu banal oder trivial.

Aus «Worten» werden Begriffe werden Systeme werden Architekturen werden Strukturen werden Manifeste werden Texte werden Kontexte werden Pläne werden Räume werden Landschaften. Keine Gehäuse oder Installationen an Orten, wie der Bühnenraum, wo man hinkommen oder hingehen kann.

Parallel, ja doch auch noch Bilder und Aufzeichnungen sammeln:

#visualart #digitalart #visualliteracy #graphicart #creative #enter_imagination #artwork #surrealism #awesome_surreal #photoshop #design #dada #modernart #art #danskkunst #postpostmodern #manipulation #photography #manifest #creartmood #edit #retouch #photooftheday #thegraphicspr0ject #edit_perfection #artproject #fotokunst #livestream #kunsttalk #arttalk #graphicroozane #igcreative_editz #collage #simulation #contemporaryart #edit_grams #assemblage #artresearch #openscience #recomposingartandscience #artistsin_labs #LecturePerformance

A-nsätze : «approaches to what»

B-eitragsbild : in Entwicklung – work in progress

C-WC

D-deutschsprachiger Raum

E-englisch zu übersetzen

F-eierabend

G-eschichte

H-aus

I-gel

J-ung

K-eller

L-angsam

M-aterial

N-enner

O-berlicht

P-atrone

Q-uasselstrippe

R-egenwurm

S-teurboard

T-esafilm

U-Boot

V-enus

W-asser

X-ray

Y-es

Z-ucker

003 Z wie zeichnen – als Tanz der Maschine Andreas Peschka

Zuckerwürfel- bis Zuckerberg – Videos zur Dokumentation schneiden_

Vor- und Nachbereiten

Legende sein

Es ist als ob ich versuchen würde, einen komplizierten Satz zu Ende zu schreiben – und die Geister der Bedeutung – genau das und dies zu verhindern wissen. Soll ich ihren Fluchtlinien folgen und also riskieren, weder die eigenen Interessen zu verteidigen noch die anderen zu repräsentieren? Kann ich ihre Legende sein, die mich ihrerseits lokalisiert, wenn nicht in meinem Körper, dann zwischen den Zeilen und im Zwischenraum? Die Praxis wird unverfügbar. Eine Praxis des Wissens zwischen Reflexion und Kreation, die meine Ausflucht aus einer vorherbestimmten Sprache, in die verstärkte Wirkung ihrer Schwingungsbreite transformiert? Legende kommt von legenda: „das was zu lesen ist“. Anders als die Sage beruht die Legende nicht auf Hörensagen, sondern montiert „die zu lesenden Stücke“. Fragmente. Als „Legende“ setzt sie sich immer dem Vorwurf falscher Tatsachenbehauptung aus. Und wird als „die Lügende“ (seit Martin Luther – 2017 Lutherjahr) und „fabulae fictae“ (seit Erasmus von Rotterdam) ebenso in den Wissenschaften verworfen. Doch sei es im Dienste von Geistern, Gedanken oder einer anderen Macht: als Legende werde ich von sozialen und kulturellen Rhythmen durchquert, die in der sowohl künstlerischen als auch politischen Praxis des Wissens die Gebrauchsanweisung der Wahrheit zwischen Himmel und Erde neu verhandeln.

https://www.udk-berlin.de/personen/detailansicht/person/show/stephan-porombka/

https://www.nzz.ch/feuilleton/eine-verteidigung-der-toten-maria-stepanova-spuert-ihrer-familie-nach-und-findet-das-geheimnis-der-erinnerung-ld.1448509

https://www.deutschlandfunkkultur.de/maria-stepanova-ueber-ihre-familie-sie-befanden-sich-in.1270.de.html?dram:article_id=433081

https://www.woz.ch/-a805

Poetik_und_Hermeneutik

Anthropologie der schöpferischen Menschen – aufgebrochen sein – freies Spiel der Möglichkeiten – die Verwesentlichung des Zufälligen – damit lass‘ ich euch allein


„Ich kann mich aber nicht entschließen, irgend etwas wegzuschicken, bevor das Ganze vor mir liegt. Whatever shortcomings they may have, das ist der Vorzug meiner Schriften, dass sie ein artistisches Ganzes sind, und das ist nur erreichbar mit meiner Weise, sie nie drucken zu lassen, bevor sie ganz vor mir liegen. Mit der Jakob Grimmschen Methode ist dies unmöglich und geht überhaupt besser für Schriften, die kein dialektisch Gegliedertes sind.“

Ready Made – fertig – bereit – parat (zur Hand) : VERSATZSTÜCKE