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FREIHEIT MACHT angst

Nic Hess: Der Schrei
2000

Farbiges Klebeband auf Acrylplatte

2. DAY Topic: Freiheit Macht Angst

30.10.2020 Programm
Ort: ZKB Freiraum , Bahnhofstrasse 9, 8001 Zürich, Eingang Börsenstrasse

Inspirationen von Paul Watzlawick in meiner Arbeit am Thema #Medienwechsel & #Freiheit / deutsch & englisch 

TOPIC: Freiheit Macht Angst – freedom powers fear

Nutzungsbestimmungen FREIRAUM

Firefox oder Chrome

„bring your own device“ – Kopfhörer & Mikrofon

Adapter bitte nicht vergessen! 

browserbasiert oder App per ZOOM – Live-Streaming

«Festival-Stream»  Kenncode: 060049 

Die TeilNahme im Zoom-Meeting wird LIVE an verschiedene Internet- Adressen übertragen und bleiben gemeinfrei verfügbar: CC0, d.h. jede-r ist frei es zu nutzen, wie er möchte – vergleich zur Literatur – Namensnennung wäre wünschenswert als Quellenangabe oder Zitat.

08.00

Start Live-Stream / Einrichten im Design “Neue Arbeitsumgebungen” 

09.00

Begrüssung durch Alois Huber, Birgit Matter, Stefan M. Seydel (Intro in #SmartSetting und #CommunityCare)

09.30

Die Diplomarbeit von Paul Watzlawick am C. G. Jung-InstitutBirgit Matter – EULE – Michael Koch (ZHdK)

10.00

Circus* – Communikations Choreografien. Das 4.  Axiom. Andrea Koehler-Ludescher, Paul Watzlawick Institut Wien

11.00

HÖSCHELE Andre, “Fake News”, Ärzte ohne Grenzen”

11:30

Blazenka Kostolna liest aus ihrem Buch mit musikalischer Begleitung 

12.00

BLUME Ramita – Paul Watzlawick und die Ethik 

12.30

Christoph Höschele, HUBER Alois “Interpreting Paul Watzlawick”-in between and the moment……”Füllseln, das NICHT Gesagte” https://vimeo.com/613141 

13.00

Jeanine Osborne Lesung  VICTORY & Martin Kunz musikalisches 

13:30

*futureLearn from Africa – ressourcenarme Regionen, insbesondere Kamerun Oscar Guy Wambo Kamga (MD/MPH) – Telemedizin

14.00

Vernissage Publikation: #DataLiteracy – Elemente einer Kulturform der Digitalisierung (Carl Auer Verlag, Heidelberg) Stefan M. Seydel

14.30

Ulrich Hagg, Relationale Freiheit – bezogene Individuation bei Watzlawick und Co. 

15.00

Andreas Peschka Vorlage Pattern & Scanner Birgit Matter WAGNIS MUSTER Performance: Pattern Practise

15.30

LecturePerformancerotblaumintfarbige #erdbeerHOchZEIT” – Basislager: Denken & Kommunikation. Lagerung: Dinge, Material & Zeugs, die sich entpuppen zur HOCHZEIT (Marcel Duchamp & Lydie Fischer Sarazin-Levassor – Neodada – freitag – LP – Buch – Besteck – Kohle usw.) – #PaulWatzlawick 100. Jubiläum 2021 Birgit Matter & Irmgard Gottschlich & Bettina Alexa Göbeler & Lars Herrmann & Gäste 

16.00

Musik Alois Huber (GEMA- Abklärung – vor 1960er Jahren frei) 

17:00

Aufräumen / Ende 2. Day «Festival-Stream»

3. DAY Topic: #PaulWatzlawick  #xx7zrh  #tweetupZRH

31.10.2020 Programm
Ort: Zürcher Hochschule der Künste, ZhdK 4.T48, Michael Koch (NEAR-Toolbox) Live/Remoted | Thema: Open Space, Unconferencing.

«Festival-Stream»

Freiheit Macht Angst – Freedom Powers Fear

– Du hast 7 Minuten Zeit
– 3 Minuten Umbaupause
– Keine Diskussionen
– Verpflegung in umliegenden Shops und Restaurants
– Schnapp dir einen freien Termin und Slot, mach’ mit!

«Festival-Stream»  Kenncode: 060049 

Host 1: filterraum; Co_Host 2: Birgit – alternierend

09.00

Start Live-Stream / Einrichten | Wegbeschilderung nicht vergessen!

10.00

#SmartSetting – Definition, Stefan M. Seydel 

10.10

#Video Einspieler – 2. Tage: #PaulWatzlawick #ZRH, Birgit Matter

10.20

Einführung “Tischdoku” (PC – Andreas Peschka), Michael Koch

10.30

WAGNIS MUSTER Performance Pattern Practice KOLLABORATION I Andreas Peschka

10.40

1/3 Paul Watzlawick 5. Axiome, FH St.Pölten / Sozialpädagogik n.n.

10.50

Lars Herrmann: Zylinder & Zeichnungen

11:00

Parallel: 7. Sitzung 31. Oktober 2020, ZHdK, 11-13 Uhr

– X-cene Matinee Isabel Lewis & Steffi Hessler //

Windtunnelgespräche

11.10

Paul Watzlawick in Hottingen (sms/Andrea Köhler-Ludescher?)

11.20

Einführung “Raum mit Eule” (Notebook & Birgit Matter), Michael Koch, ZhdK

11.30

WAGNIS MUSTER Performance Pattern Practice KOLLABORATION II  Andreas Peschka

11.40  

1/3 Paul Watzlawick 5. Axiome, FH St.Pölten / Sozialpädagogik n.n.

11.50

kunst der kunst-(therapie).com & #kunsttalk Birgit Matter 

12.00

Polsprung 1/4  /sms 😉 Stefan M. Seydel

12.10

N.N. ZKB “digital” – 150 Jahre ZKB – Jubiläum (n.n. ist in Anfrage 😉

12.20  

1/3 Paul Watzlawick 5. Axiome, FH St.Pölten / Sozialpädagogik n.n.

12.30

WAGNIS MUSTER Performance Pattern Practice KOLLABORATION III  Andreas Peschka


12.40 

Michael Koch, ZhdKh – Polystudio (Computer, PC von wem?)

12.50

*futureLearn from Africa – ressourcenarme Regionen, insbesondere Kamerun Oscar Guy Wambo Kamga (MD/MPH)

13.00 

@Tomak POSTERBOY OF ANTIKUNST – https://studiotomak.com/


13.10  

Vitaltransformer 

13.20 

RoomKit – ZHdK, Michael Koch


13.30 

“Neue Soziale Plastik” & Verkörperung, Birgit Matter

13.50 

«Social Impact art» & videokunst nowadays , n.n. 

14.00 

Theaterlaborant HSG singt


14.10 

Vitaltransformer schräge Sprüche ohne Spucke

14.20  

14.30

Jeanine Osborne – Performance – Singen  & Martin Kunz musizierend

14.40 

Jeanine Osborne – Performance – Singen  & Martin Kunz musizierend

14.50

Verabschiedung mit Birgit, Alois, Michael, Stefan etc. / Ausblick auf weitere Arbeit und Sonntag 

15.00

ENDE und Türschliessung mit den Tools der ZhdK / Umzug ins Foyer der ZhdK / Open End

«Festival-Stream» 

4. DAY Topic: Fazit, Vertiefen, Networking

31.10.2020 Programm

Bye-Bye-Frühstück im https://zaehringer.ch/

am Predigerplatz/Niederdorf ZH

«Festival-Stream»

Host 1: filterraum; Co_Host 2: n.n. – alternierend

Anmeldung bis 1o. Oktober – danach Reservation (durch sms)

Paul Watzlawick in Hottingen

Spaziergang an den Beustweg und das damalige C. G. Jung-Institut Gemeindestrasse 27 Hottingen, Zürich

Ende – «Festival-Stream» – Ausblicke ins Jubiläumsjahr 2021 100. Jahre #PaulWatzlawick german speaking part of europe

FREIHEIT MACHT ANGST der Titel für’s Festival #ZRH #PaulWatzlawick Zürich ist fixiert. Für Anwesende, Teilnehmende und Teilgebende sowie Mitmachende und Abwesende: alles ist erlaubt?!<?!!?! Personen, die intensiv & engagiert mit Hinweisen zu #PaulWatzlawick 4.0 RE:LOADED – seinen Axiomen digital – telepräsent – online – heute kommunizieren, sind auf’s herzlichste willkommen

Wer gerne tele-präsent dabei sein möchte:

mitmachen, mehr dazu erfahren sowie beitragen will – da Kommunikation maschinell bis telepräsent und menschlich kommuniziert – so paradox – es heute klingen mag: aktiv bis reaktiv – konstruktiv bis radikal konstruktivistisch: DIYS Do It Your Self, Google doc., WordPress, YouTube etc. schreiben, aufzeichnen, dokumentieren, filmen, schneiden, farblich gestalten, ausschneiden, scannen, aufnehmen, weiterleiten, teilen usw.

#PaulWatzlawick Landing Pages hier könnten auch deine URL – Seiten – Beiträge – erscheinen:

Beitragen – telepräsent – online: Bild abgeben, Video einfügen, sprechend oder lesend – präsentieren und präsent sein. Kommunizieren in jedem Fall – per-formen – wer mag: #Präsentation#Vortrag#Rede#Beispiele aus der (eigenen) Arbeit geben. Jede handwerkliche bis künstlerische und wissenschaftliche Form sowie Beitrag wird willkommen sein. Die «klassischen» bis «hybriden» Formate im Sinne von #PaulWatzlawick 4.0 re:loaded werden nicht nicht kommunizieren. Zeigen – visualisieren – sagen – sprechen – reden – per Videoübung & «Festival-Stream». Gemeinsam & kollaborativ & kooperativ: kollektiv „g’scheiter“ werden. Gemeinsam im #SmartSetting kommunizieren: Open Space – freie Räume:

FREEDOM POWERS FEAR

Freiheit Macht angst

“Das Problem der Freiheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geistesgeschichte der Menschheit. In der Idee der Freiheit finden letzthin alle menschlichen Probleme ihren gemeinsamen Nenner, vor allem aber das des Schicksals, der Verantwortlichkeit und des Bösen. List, Raub, Auflehnung, Mord und Zerschlagung einer alten Ordnung sind seit jeher mit dem Akt der Erringung der Freiheit und damit eines höheren Bewusstseins, schicksalshaft verkettet empfunden worden.” Diese ersten Sätze sind die Einleitung aus der Diplomarbeit von Paul Watzlawick am C.G. Jung-Institut 1954.

http://www.archiv-der-angst.de/

WER HAT HEUTE NOCH ANGST VORM ROTEN BUCH? – «Bullet Journal»?!
„How Real is Real?“ 
„Die Situation ist hoffnungslos, aber nicht ernst“

#PaulWatzlawick selbst war einer jener Vielen, welcher nach neuen Anfängen gesucht hat. Er war angeblich hypersensibilisiert auf kommunikative Besonderheiten. Er wäre möglicherweise der Erste gewesen, welchem die sprachlichen, schriftlichen und verhaltensmässigen Veränderungen heute via Social Media und ZOOM oder SkYPE Videokonferenz aufgefallen wären?!

3 x 3 Axiome nach #PaulWatzlawick re:loaded 4.0
  1. Man kann nicht nicht unterscheiden
  2. Man kann nicht nicht beobachten
  3. Man kann nicht nicht handeln
  4. Re:Aktion kann nicht nicht digital und analog zugleich sein
  5. Dynamik kann nicht nicht symmetrisch und komplementär sein
  6. Logik der 1. und 2. Ordnung kann nicht nicht wandelbar sein
  7. Metakommunikation kann nicht nicht unklar sein, da es Art und Weise – Zusammenhang – Kontext – darstellt
  8. Kalkül kann nicht nicht unklar sein, da es die Art und Weise des Zusammenhangs – Kontexts – der Kommunikation beeinflusst
  9. Metakommunikation und Kalkül eröffnen Schnittstellen und können nicht nicht Antworten auf intentionale Fragestellungen sein
  10. Metabild

Mit Metakommunikation und Kalkül muss #PaulWatzlawick noch etwas anderes gemeint haben. Doch: wie, was, wo?

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #computer

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #symbolleiste

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #smartsetting

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #spielen

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #selbst

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung #DIYS do it your self

MAKING OF: «Festival-Stream»

https://guenterlierschof.blogspot.com/2017/05/gedanken-zu-das-manifest-der-ordnung.html

Topic Day: Paul Watzlawick

Freedom Powers Fear
Watzlawicks Interesse an der menschlichen Psyche führte ihn ab 1950 über das CG Jung Institut Zürich nach Rom, Bombay und San Salvador. Das Thema Freiheit, das er in seiner Diplomarbeit am CG Jung Institut Zürich aufnahm, interessierte ihn für den Rest seines Lebens. Später konzentrierte er sich nicht mehr auf Tiefenpsychologie, sondern auf eine systemisch konstruktivistische Perspektive auf Kommunikation. Als Pionier am „Mental Research Institute“ in Palo Alto (Kalifornien) leistete er in den 1960er Jahren einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung der menschlichen Kommunikation, ihrer Formen, Störungen oder Paradoxien. In den folgenden Jahrzehnten verbreitete Stanford-Professor Watzlawick diese neue Denkweise weltweit durch seine humorvollen Bestseller wie „How Real is Real?“ oder „Die Situation ist hoffnungslos, aber nicht ernst“. Wesentliche Aspekte seiner Arbeit scheinen zeitlos zu sein, was die moderne Neurowissenschaft bestätigt. Heute – 70 Jahre nach seiner Ankunft in Zürich – werfen wir einen Blick auf sein Lebenswerk und reflektieren dessen aktuelle Relevanz.

https://junginstitut.ch/

Angst, Panik und Furcht sowie Angsterkrankungen und -störungen sind zu differenzieren. Darüber zu sprechen und zu kommunizieren ist Freiheit und kein Tabu. Angst, Erregung, Lampenfieber bis hin zu Furcht und Panik können sich periodisch bis zu körperlichen, vegetativen und psychischen Alarmreaktionen bei Menschen und Tieren steigern.

https://www.pfeffermint.ch/de/portfolio/zkb-freiraum/

Lieblingsstück https://zett.zhdk.ch/2020/06/24/near-toolbox/

Wenn Gott tot ist, gibt es dann keine Tabus mehr?

Diese Frage stellte vor ca. 140 Jahren der Autor Fjodor Michailowitsch Dostojewski in seinem Roman: „Die Brüder Karamasow“. „Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt“ soll Dostojewski in einem Brief geäussert haben. Dostojewski untersucht den Nullpunkt der Freiheit seiner Helden mit Fragestellungen nach dem Sinn des Lebens, des Leidens und der Welt, die eine zeitlose Wirkung auf den Lesenden entfalten. Dostojewski weist nach, dass die Frage nach dem Sinn des Lebens letzthin die Frage nach dem „unbekannten“ Gott ist. Paul Watzlawick befasste sich am C.G. Jung Institut in seiner Diplomarbeit u.a. mit diesen Fragestellungen. Sicherlich Fragen, die damals die Welt erschütterten und immer wieder aktuell werden, sobald jede-r anfängt sich zu Fragen und diese Frage zu stellen: „ob alles erlaubt ist, wenn Gott tot ist?“ Die Gedanken sind frei: Freiheit Macht angst!

«Work in Progress»

Work in Progress – agil – #PaulWatzlawick 4.0 #ZRH #Festivalstream

Der Begriff Konstrukt ist enger verwandt und verknüpft mit dem Begriff «Konzept». Das Konzept betont stärker, dass es sich um einen wissenschaftlichen oder theoretischen Begriff im Zusammenhang und Kontext handelt, während bei dem Konstrukt die Betonung auf der Nicht-Beobachtbarkeit und Sichtbarkeit liegt. Für den Begriff der Freiheit könnte gelten: Gedanken sind frei, Freiheit schmeckt wie peppermint, Freiheit wird zu Vorhängen in Rot bis Meeresblau, Freiheit wird zum Toolbox-Raum, Freiheit wird zum Spielraum, Freiheit wird zum Traum, Freiheit wird zum Freiraum

Freiheit und Gesellschaft Freiheit und Freiraum
Freiheit und Wissenschaft Freiheit und Near-Toolbox

Freiheit und Gesell*schaft
Freiheit und Kunst
*raum
Freiheit und Wissen*schaft
Freiheit und Sozial
*raum

kollaborativ – konsekutiv
https://independent.academia.edu/AndreasPeschka

http://mareikemaage.de/de/installationen/archivderangst

Freiheit – Freedom
FreedomLetters Wall in Hamburg
Datum: 1. Oktober 2016, 13:30:14
Quelle – Eigenes Werk – Urheber HA Schult

„Die Freiheit einer Gesellschaft ist so groß wie die, die sie ihrer Kunst gibt.“[42]

https://www.degruyter.com/view/title/123649 Freiheit/Freedom

MACHT FREIHEIT ANGST?

Wenn der Mensch nicht über sich selbst bestimmt, wer macht es dann

https://dissent.is/paulwatzlawick/
nächstes Vorbereitungsmeeting 08.10.2020 um 11:00 Uhr

Zur Orientierung die Fragen von Andrea Köhler-Ludescher, die handlungsleitend werden:

Wie hat Sie die Arbeit von Paul Watzlawick in/direkt beeinflusst?

direkt und indirekt beeinflussen mich die Theorien und Texte von Paul Watzlawick jeden Tag.

Was ist aus Ihrer Sicht ihre Bedeutung?

bedeutend wird, dass es sich situativ immer wieder herstellt und herstellen wird, wie bspw. die 1. und 2. Ordnung der Kommunikation. Worüber man nicht sprechen kann, was sich nicht beschreiben lässt, soll aus den Abläufen verschwinden. Langsam nur steige ich in die Programme der Maschinen und Maschinchen ein, habe den Drucker 2-D mit neunen Laserfarben installiert. Den 3- Drucker auf den Dachboden gestellt, da Figuren, Skulpturen und Plastiken aktuell kaum gewünscht werden, sondern mehr Pattern und Karten. Drei Schritte vor und zwei zurück – der Takt. Kontrolle leitet sich aus dem französischen als Gegenrolle oder dem Gegenregister ab. Es bezeichnet eine Rolle oder ein Rädchen, ein passgenaues Gegenstück, welches zur Überprüfung verwendet wird. Die Form tastet ab, die Register prüfen, ob und inwieweit die Muster und Pattern sich fügen. Weshalb oder warum fällt es so schwer, ich weiss es noch nicht. Aus Sicht der Steuerung ist es von Vorteil, wenn die zu steuernden Objekte möglichst wenig Zeichen deutlich verwenden, da die niedrige Komplexität den Aufwand ihrer Lenkung reduzieren wird und die Verbindung stabilisiert. Manche Steuerungsingenieure entwickeln deshalb eine regelrechte Komplexitätsphobie, da sie befürchten, zu vielfältige Zeichenvorräte könnten nicht mehr ausreichend verbunden werden, um eine reibungslose Lenkung zu gewährleisten. Danke Hans-Christian Dany für die Inspirationen zum kybernetischen Zombie aus Paul Watzlawick 4.0 RE:LOADED. Salz und nicht Zucker wäre den Zombies zu geben, damit sie ins Grab zurückkehren.

Wo/inwiefern sehen Sie die Relevanz von Watzlawicks Werk und Wirken für Sie heute? (für Individuen, Organisationen, Gesellschaft) bzw. wo liegen aus Ihrer Sicht heute die Schwerpunkte?

Der #Schwerpunkt wird auf die Zeichen der Interpunktion – Wagnispattern – Szenografisches KnowHow zur Verlinkung, Versendung und Mit-Gestaltungsmöglichkeiten durch KOMMUNIKATION via ZOOM & MIRO & VIDEO gesetzt. Zur grundsätzlichen Forderung: „Man kann nicht Nichtgestalten“ – NICHT nicht filmen und nicht nicht ins Bild setzen vergleichbar mit dem metakommunikativen Axiom von Paul Watzlawick „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Was ist neu oder veraltet?

Gibt es noch etwas, was Sie einbringen möchten ?

(rotes – blaues – mintfarbendes) – BuCH – Foto – Video – Aufzeichnungen. Am Liebsten: selbsthergestellte Bücher – Tafeln – Pattern – Bilder – Videos von Künstler*innen. Emailadressen, Homepages, Seiten usw., die sie empfehlen.

Bitte, ein Foto oder Profilbild von Ihnen oder dir und ggf. der Hinweis zur Tätigkeit/Institut/Feld/ Bereich etc.

Kontakte

„Gegenwärtig gibt es in Deutschland keine Fronten zwischen Wissenschaften und Gestaltung mehr, allerdings ist die Museumslandschaft selbst in Gegner und Befürworter von szenografischen Methoden gespalten. Dass Räume durch jede Art ihrer Bespielung von Museumsobjekten geprägt werden, macht szenografisches Know-how zur grundsätzlichen Forderung: „Man kann nicht Nichtgestalten“ – vergleichbar mit dem metakommunikativen Axiom von Paul Watzlawick „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Die Nachfrage nach guten Ausstellungen in einer durch digitale Medien übersättigten Gesellschaft steigt. Diese Nachfrage ist auf der einen Seite im Mangel an haptisch begreifbarer Vermittlung und an authentischem Erleben von originalen Objekten in nicht-virtuellen Räumen begründet und auf der anderen Seite im Bedürfnis, dabei gewesen zu sein.“

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#kunsttalk

#kunsttalk 3.4 am 20.10.2020

19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

Kenncode: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten via YouTube

DIES IST KEINE ÜBUNG!!!

3. Staffel

Forschung als Verkörperung

06.10.2020 Thema #kunsttalk 3.3

DIES WAR KEINE ÜBUNG!!!

https://drive.google.com/drive/folders/1ibP2QroDEB6vikX0NcnEc44Y8NtUH-Kr
https://drive.google.com/drive/folders/1ibP2QroDEB6vikX0NcnEc44Y8NtUH-Kr

03.11.2020 Thema #kunsttalk 3.5

#PaulWatzlawick #ZRH #Festival wie war’s

17.11.2020 Thema #kunsttalk 3.6

was wird nach der #erDbeerHOchZEIT aus den Büchern, dem #kleinen Gemälde, den Bilder im Fotografischen, den Aufzeichnungen und Videos werden, die übertragen und gemeinfrei verfügbar bleiben?

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#kunsttalk #PaulWatzlawick visuelle Kommunikation

ErdbeerHOchZEIT

2. DAY TOPIC #PaulWatzlawick #ZRH #Festival-Live-Stream

30.10.2020 ab 15:00h

Peter Mönnikes ist der Brautführer

HOCHZEITEN scheiden die Geister?

trag‘ – zeig‘ : «etwas»rotes – blaues – mintfarbenes

B-YOD

DIY

Seiteneinsteiger*innen in die „Hochzeitsfotografie“ & „Film- und Videoproduktion“ dringend gesucht:

In vielen Kulturen findet bis heute der rituelle Austausch von Gütern und Diensten zur Hochzeit statt: Mitgift – mit gegebene Geschenke aus Glas, Kristall, Porzellan – Brautpreis – Brautgabe – Brautdienst – Morgengabe – Serviceleistungen – Spiele – Gedichte – Laudatio – Reden – Überraschungen – Aufführungen – Tanzdarbietungen – musikalische Begleitungen – Showeinlagen – Feuerwerk – Hochzeitstorte usw. spontan – wohl durchdacht – von „langer“ Hand – geplant & organisiert

«rotblaumintfarbentragende» #erdbeerHOchZeit

Zoom-Meeting ID 874-3179-0133

Zoom-Kenncode 060049 

jede-r ist willkommen – hiermit sofort herzlichst eingeladen!

Dies vorweg: die Scheidungsraten liegen derzeit bei etwa 50% in der Schweiz (Europa?, Indien?, Amerika?, Afrika?, Australien?, Asien?) – es muss kein-er, aber es kann jede-r:

Woran mag es liegen, dies hätte #PaulWatzlawick gefragt?

HOCHZEITEN auf «Höhe der Zeit» in der Schweiz – global – privat und öffentlich (dies Unterscheidungsmerkmal wird unklar) – nehmen an Anziehungskraft und Attraktivität als Foto-, Bild- und Filmmotiv zu? Insbesondere durch die Zunahme der Zoom-Meeting-Videokonferenz Funktionen, die aufgezeichnet und dokumentiert werden. Der liebevolle Rundum-Service – mit und ohne Regie – Anweisung und Programm wird angeboten, der vielerorts und vielfach telepräsent sein wird. Und in jedem Fall gelingt:

Jede-r mag jetzt kurz innehalten:

es wird was & wozu soll es dienen – welchen Nutzen hat es?

Die #erdbeerhoCHzeit per Zoom-Meeting vorzubereiten zu planen und zu feiern ohne Organisationszwang – Dresscode etc.?!

Bringt Lieblingsbücher – Lieblingsbilder oder was auch immer – zur temporären #erdbeerHOchZEIT – BOOKSHARING – die Zusammenlegungen der Medien aus bestehenden Archiven: bildwechsel & wechsel der prozessmuster „nähren“ die Veranstaltungen & „speisen“ die Veröffentlichungen im Netz.

Zusammen geniessen wir & erleben geistigen Gebrauch

mit und ohne Pfefferminz und Kaugummi!

In der heutigen Corona-krisen-zeit werden #Zoomwedding oder #erdbeerHOchZeiten interessante Methoden und Verfahren, um Freunde und Verwandte per Videokonferenz an der (eigenen) Trauung teilhaben zu lassen. Dem (eignen) sich Trauen und mutig sein: von Wien, Lüneburg, Köln, Düsseldorf, Trier bis Zürich und Dissentis, St. Pölten, Burgenland, Küssnacht etc.. Nicht nur in New York, auch in Zürich werden Trauungen per Zoom möglich. Die Mehrheit (Masse) der Menschen formalisiert es heute noch so: freundschaftliche Beziehungen mindestens einmal im Leben mit einem Hochzeitsfest zu feiern.

Während die Ehe heute aufgrund hoher Scheidungsraten als instabil und kurzlebig gilt, lässt sich gleichzeitig ein Boom aufwendig inszenierter Hochzeiten beobachten. Wie sind diese Praktiken der öffentlichen Inszenierung von intimen Paarbeziehungen und Einbettungen (Embedding) zu verstehen? Was hat dies Begehren nach Hochzeiten mit Liebe oder dem #PaulWatzlawick #ZRH #FESTIVAL-LIVE-STREAM zu tun?

Ziel ist es, Einsichten darüber zu kommunizieren, wie durch Hochzeitspraktiken Emotionen zum Ausdruck gebracht und hergestellt werden. Wie in diesen Inszenierungen zugleich Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität normalisiert – transformiert – kommuniziert werden. HOCHZEITSFESTE und HOCHZEITGÄSTELISTEN, die zugleich phantastisch, romantisch, weiss, grün, hölzern, silbern, golden, eisern, schwarz, erdig, steinig, diamanten- bis stilvoll, glitzernd bis stylisch im Boho-Chic bis märchenhaft pastellfarben bis in neon beleuchtet – mit oder ohne Dresscode und Kleiderordnung – inszeniert und organisiert werden.

Jede-r bringt Vorstellungen zur HOchZeit auf der Höhe der Zeit mit:

Hochzeitsfotografie, zum Beispiel

wer hat noch nie ein Hochzeitbild gesehen, bitte sofort melden!

Hochzeitsfotos, Videos und Geschichten, Fotoalben, Bücher etc. bitte hier an fügen, kommentieren und gerne kritisieren:

Künstlerhochzeiten:

Hochzeit von Marcel Duchamp und Lydie Sarazin-Levassor am 7. Juni 1927
Hochzeitsfoto von Blazenka Kostolna
Hochzeitsfoto von Blazenka Kostolna
Hochzeitsfoto von Blazenka Kostolna
Hochzeitsfoto von Irmgard Gottschlich 1963
Hochzeitsfoto von Blazenka Kostolna
Hochzeitsfoto von Blazenka Kostolna
Hochzeitsfoto von Blazenka Kostolna zur #erdbeerhochzeit

Wie sind diese paradoxen Phänomene – ambivalenten Gefühle und Einstellungen – zu aufwendigen – komplexen – ereignisreichen – Vorbereitungen und Planungen: Regie – Programm – Spiele – Musik – Menü etc. für den einen «besonderen Tag im Leben» – im Sinne der Kommunikation – Medienwechsel und Transformation – heute zu beobachten? Praktisch und theoretisch – wissenschaftlich und künstlerisch – ästhetisch – kulturell bis zu sozial sowie politisch, gesellschaftlich, ökonomisch, ökologisch etc. aufzufassen, sobald die

  • Lokalität, der Ort und Raum, der reserviert wurde, kaum mehr die Atmosphäre und Aura des Hochzeitsfests dominant beeinflussen und bestimmen wird
  • Hochzeitstafeln, die eingedeckt und dekoriert werden. Damit aus Konferenztischen: wieder Ess- und Fee-Tische zur #erdbeerhochzeit 99. Jahre #PaulWatzlawick zum 100. Jubiläum in 2021 werden. Du kannst nicht nicht gestalten und nicht nicht kommunizieren!
  • Einladungs- und Menükarten «selbst» ausgewählt und gedruckt, handschriftlich beschrieben, farblich gestaltet, eingescannt, anschliessend versandt oder papierlos gepostet werden. Pattern zu Muster verschoben und verbunden werden
  • Pakete gepackt und mit der Post versandt werden
  • Farben «selbst» per Video-Hintergründe mit telepräsenter Teilnahme an der #erdbeerHOchZeit ausgewählt und bestimmt werden

Die Gästeliste:

Yves Netzhammer Animationsfilmproduktion

Herr Wald filtert den Raum

Herr Wortranken schreibt

Einladungskarte von Herrn Wortranken 19.10.2020 zur #erDbeerHOchZEIT #ZRH
Von Herrn Wortranken 19.10.2020 zur #erDbeerHOchZEIT #ZRH ersteNACHT
Von Herrn Wortranken 19.10.2020 zur #erDbeerHOchZEIT #ZRH FACETTEN

Herr Peschka wagt Pattern

Von Herrn Peschka zur #erdebeerhochzeit #ZRH

Herr Seydel macht Programm

Herr Vitaltransformer werkelt

Herr Huber macht Musik – PR

Herr Mönnikes Brautführung

Herr Klenk denkt sprechend

Herr Tauchner möchte Kaffee

Herr Hinkel, leider verreist

Herr Matter, ausser Haus

Herr Koller, leider im Krankenhaus

Herr Herrmann, ruft an

Herr Koch

Herr Koch ITZ-Support

Herr Kunz musiziert

Herr Lierschof arbeitet am Gesamtkunstwerk

Herr Höschele, noch nie gesehen

Herr Dany plattformplattform

Herr Schläppi immer dabei

Herr Vetsch ist am iPhone

Herr Lippuner am Bodensee

Wolfgang Luh im Herrenabend

Herr Bischof im Atelier

Herr Kamga telemedizinisch immer erreichbar: Termin zur Sprechstunde – kostenlos

von G. Oscar Kamga Wambo

Herr Metzmacher fotosinniert

Herr Nussbaum spielt Gitarre

Herr Neb schafft Kunst

von Matthias Neb

Herr Staudinger bitte sprechen

Herr Strickler konzipiert

Herr Frischkecht beleuchtet

Herr Schwietzke arbeitet in 3D

von Andreas Schwietzke

Berthold Stephan Maichel

Jean Paul Baret

Wulf Rössler

Lutz Debus

Martin Lenz

Peter Schneider

möchtest DU – auf der Gästeliste stehen?

Bitte melden!

Wie lässt sich dieser Aufwand für die Vorbereitungen & Inszenierungen der Hochzeitsfeier, bei gleichzeitiger Instabilität der »kleinsten« Institution in der Gesellschaft unter den Aspekten „FREIHEIT macht ANGST“ heute & aktuell auffassen? Wird es die mikro- oder makrosoziologische – kommunikative Studie werden? Im Ansinnen und Vorausblick auf das 100. Jubiläum #PaulWatzlawick 2021.

Werden #Paul & #Paula aktiv sein?

Welche Rolle werden #Medienwechsel im Zuge der Vorbereitungen und beim #erdbeerHOchZeitsfest am 30.10.2020 spielen?

Einsichten & Erkenntnisse werden aktualisiert:

visualisiert, realisiert, vitalisiert, beobachtet, installiert, inszeniert sowie meist mündlich und zeigend kommuniziert oder präsentiert. Sobald diese «Hochzeitspraktiken» Emotionen zum «Ausdruck» bringen:

Bitte, nicht Weinen.

Bitte, nicht Lachen.

Bitte, nicht wegschauen.

Bitte, nicht weghören.

Bitte zeigen:

Das Quäntchen Glück, Freude, Heiterkeit und Freiheit empfinden: Wie durch Inszenierungen & Erzählungen zugleich Vorstellungen & die Vorstellungskraft der HOCHZEITEN sich entwickeln, imaginieren, umsetzten, transformieren, dokumentieren sowie kommunizieren.

Live-Stream-Lebensereignis – welches quasi

den roten Faden zur Freiheit oder das rote BAND ZUR FREIHEIT -___———-_ __———impliziert. Untersuchungen & «Experimentelles» werden konkret zu »HOCHZEITSPHÄNOMENEN« – per ZOOM Meeting – zusammengestellt. Künstlerische, poetische und wissenschaftliche sowie musikalische Beiträge zur Forschung der gesellschaftlichen & gemeinsamen Praxis des Hochzeitsphänomens – (commitment without binding) – werden – im Detail – zur Kenntnis und Einsicht genommen. Wie sie sich ergeben, passieren und bewähren.

Aufzeichnen und dokumentieren. Zum vertieften Verständnis der wechselseitigen Dynamiken: zwischen den Beziehungsebenen der Kommunikation der Teilnehmenden und Teilgebenden: gesellschaftliche, kulturelle, kollaborative, künstlerische & forschende (bio-psycho-soziale) Praxis der Denkfiguren, die hierdurch auch anti-multi-trans-postdisziplinär etc. sowie radikal konstruktiv wird:

die GESCHICHTE des roten FADENS kennt jede-r Mensch?

Wer kennt das rote Buch?

DIES ist keine KUNSTAUSSTELLUNG!

Keine Kunstausstellung wird dies

KUNST wird hier nicht ausgestellt.

In den Architekturen – physischer – körperlicher und virtueller – Räume – Studios, Labore, Büros etc. sowie den technischen Anschluss Möglichkeiten, die sich durch Kommunikation zum #Festival #ZRH #PaulWatzlawick – via Zoom dominant ergeben telepräsent werden

#FESTIVALSTREAM

FREIHEIT MACHT ANGST – FREEDOM POWERS FEAR

„Schlüssel“ „Besteck“ „Gedeck“ – „TAFELN“ – Konferenztische zu Esstische – Fetische werden – 5 – mehr oder weniger – mit ERDNAHRUNG – bedecken

Bücher & Twitternachrichten & Pressemitteilungen & Informationen sowie Bilder und Filme im Fotografischen sowie Musik sind dazu bereits im Internet verfügbar:

https://www.derstandard.de/story/2000067813327/paul-watzlawicks-lektionen-fuer-das-digitale-miteinander

https://www.univie.ac.at/constructivism/events/2007-0331-watzlawick.html

Paul Watzlawick hatte die wunderbare Gabe, immer genau zu wissen, worüber er schrieb, sich jedoch von diesem Wissen nie die Freiheit nehmen zu lassen, sich auch das Leiden und das Unglück des Menschen letztlich eher wie ein Naturforscher anzusehen, der darüber staunen kann, wie die Leute es schaffen, so zu leiden und so unglücklich zu sein, als wie ein Betroffener, der glaubt, er müsse sich von jedem Phänomen, das ihm begegnet, unbedingt anstecken lassen.

Diese Kombination von Hinschauen einerseits und Verschieben des Kontextes andererseits gehörte vermutlich zu seinen Fähigkeiten. Dabei war er von der Ausbildung her kein Naturforscher, aber auch zunächst kein Psychologe, sondern ein Philosoph. 1946 immatrikulierte er sich am Institut für Ökonomie und Handel der Universität Venedig. Er belegte Philosophie und studierte neue Sprachen (Philologie). 1949 promovierte er im Fach Philosophie. Von 1951 bis 1954 absolvierte er eine Ausbildung in Psychotherapie am Carl-Gustav-Jung-Institut in Zürich, die er mit einer Diplomarbeit abschloss.

Mit dieser Diplomarbeit von 1954 wird der 2. DAY TOPIC Freitag, den 30.10.2020 beginnen.

Paul Watzlawick nahm dann 1957 für drei Jahre einen Ruf auf den Lehrstuhl für Psychotherapie an der Universität von San Salvador an, bevor er 1960 an das „Mental Research Institute“ in Palo Alto, Kalifornien, ging. Dort hat er mit Janet H. Beavin und Don D. Jackson seine Kommunikationstheorie ausarbeitete und mit Gregory Bateson Schizophrenieforschung betrieb. In Palo Alto ist er auch gestorben.

https://taz.de/!297160/

Am Samstag, dem 31. März 2007 ist er gestorben,

nach einem langen und schweren Leiden, bestätigte eine Sprecherin der Stanford Universität in Palo Alto. Paul Watzlawick stellte fünf Grundregeln (pragmatische Axiome) auf, die die menschliche Kommunikation unter Menschen erklären, die bis heute vielfach ergänzt wurden und bis heute werden:

#PAUL WATZLAWICK 4.0 RE_LOADED

Zu diesen gehört die Einsicht, dass es unmöglich ist, sich der Kommunikation zu entziehen („Man kann nicht nicht kommunizieren“). Die Sprache Wirklichkeit schafft und dass Kommunikation weit mehr Informationen als nur das gesprochene Wort – die Zeichnung – das Bild – den Begriff – die Benennung – die Information – die Beschreibung – die Erklärung – die Erzählung – den Namen – die Daten etc. beinhaltet, scheint jede-m heute klar und bewusst sowie gegenwärtig zu sein.

Diese Nachricht vom Tod Paul Watzlawick in 2007 traf jedoch gleichzeitig mit der Kurzmeldung ein, die lautete:

in Indien habe eine Frau die Ehe mit einem BUCH geschlossen. Diese Meldung wäre Paul Watzlawick wohl nicht entgangen. Denn einen MannHerrFrau – Tier etc. wollte diese Inderin um ihres Seelenfriedens willen nicht heiraten, und so wählte sie – statt der weltlichen Wirrnis der Geschlechter – den Bund mit einem heiligen BUCH.

Inwieweit diese Meldung wirklich wahr ist, den Tatsachen und Fakten oder den sogenannten FAKENEWS der Presse entsprechen, interessieren uns beim Vorbereiten und Kommunizieren zu dieser #ERDbeerHOchZEIT – #ERDbeerHOCHzeit – #erdbeerHOchZEIT – #erdbeerHOchzeit – #erdbeerHOCHzeit – #erdbeerhochzeit und dem 100. jährigen Geburtstagsjubiläum *Paul Watzlawick im Jahr 2021 sowie dem #PaulWatzlawick #ZRH #Festivalstream 2020 vermutlich kaum.

Wir wollen uns nämlich „trauen“

„wie ärgerlich, unmöglich & ungewöhnlich ist es nur heute ein Buch zu heiraten?“

Wie wird ein Buch geheiratet?

Wie heiratet man ein Buch?

Welches Buch wird geheiratet?

Wessen Buch wird geheiratet?

Bitte, erkläre und erzähle es mir:

oder bringt dein Bücher zur temporären Hochzeit!

Da müsste man sich für nur eines entscheiden.

Es für heilig erklären.

Diese Gedanken und Ideen sind (vermutlich) charmant:

https://www.instagram.com/p/CFJd5fjF1uP//

Kunst- und Ausdruckstherapien

Irmgard Gottschlich
Irmgard Gottschlich

https://www.facebook.com/bimatter01

Irmgard Gottschlich
Irmgard Gottschlich
ERWARTUNGEN
Birgit Matter
Bettina Alexa Göbeler

bagfinearts.com

„Kohle“ von Bettina Alexa Göbeler aus Vehrte 1.6 Milliarden Jahre alt

Pattern bis Parkett für die ERDbeerHOchZEIT in Zürich

Andreas Peschka

DER MASKENBALL

Paul Watzlawick erläuterte in einem Interview:

«Der systemische Ansatz basiert auf der Situation im Jetzt und Hier. Das heißt auf der Art und Weise, in der die Menschen miteinander kommunizieren und im Kommunizieren dann in Schwierigkeiten kommen können. Wir versuchen also zu verstehen, wie das menschliche Bezugssystem funktioniert, in dem der sogenannte Patient mit drinnen steht und mitwirkt … Unsere Frage ist: Wozu? Was ist die Funktion des sogenannten Symptoms? Das geht so weit für mich, dass, wenn ich zum Beispiel Ehe-Therapie betreibe, der Patient nicht mehr der Mann oder die Frau, sondern die Beziehung zwischen diesen beiden Menschen ist. Das ist mein Patient. An der Beziehung will ich arbeiten.» (aus der Zeitschrift Kommunikation und Seminar, Junfermann, Paderborn, Heft Juni 2007, S. 55).

In welchem Buch steht es?

Auf welcher Seite?

In welchem Stream – Video – Film – Kanal wird es gesendet?

https://kunstderkunsttherapie.com/paulwatzlawick-zrh-festival_freiheit-macht-angst/

PATTERN von ANDREAS PESCHKA

während – parallel – im #kunsttalk 3.3
unsigniert – während – parallel – im #kunsttechtalk 1.1
unsigniert – während – parallel – im #kunsttechtalk 1.1

https://drive.google.com/file/d/1Ke3kT69Smox3jySF7pXyPf1FoWWY78f0/view

wie wenn ein schmied bei einem bäcker vorbeikäme und feststellen würde: ‚der hat ja gar keinen hammer, der arbeitet nicht‘ Moritz Klenk

Automobilfertigung -(Anhängerkupplung). DasZusammenführenderKarossemitdemMotorodereinemkomplettenAntriebsstrangwirdinderAutomobilfertigungals „Hochzeit“ bezeichnet. Zum Schluss23 KB (2.687 Wörter) – 18:44, 15. Aug. 2020 – // horizontal abnehmbar

https://www.genius-community.com/allgemein/lustige-woerter-aus-der-autowelt-was-ist-eine-hochzeit-8445/
Pattern von Stefan M. Seydel für die #erdbeerhochzeit, wofür er das Handy quer hält
Kategorien
#KünstlerZusammenSein #kunsttalk artistic Research ästhetische Kommunikation «#DieKunst» bild im bild bild im bild Bildträger doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme Experimental System Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen integrative Forschung künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung Künstlersein künstlerzusammensein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung kunsttalk 3.1 Medienmündigkeit Metabilder Original transdisziplinär visuelle Kommunikation

#kunsttalk kontexte – kachelmosaike

kollaborativer Charakter (N:N) – mit besonderem Augenmerk auf die komplexen Situationen der Kachelmosaike – welche sich am Bildschirm – audiovisuell mit – in – durch Bildakte – Videoansichten im Einzelnen – mehrerer bis zu vielen – herstellen werden.

Mosaike – bekannte und beliebte Gattung der bildenden Künste, bei der durch Zusammenfügen von verschiedenartigen oder verschiedenen Teilen: Muster – „Gestalten, Figuren, Skulpturen, Plastiken“ – Bilder entstehen und andere Experimentalformen möglich werden:

Bedeutungen: Bilder an der Wand

am Boden oder als Fussboden- oder Tischbelag oder an der Decke, bestehend aus kleinen (bunten) Steinchen – Blättern – Zetteln

Oder im übertragenden Sinne: etwas, das aus vielen kleinen Bruchstücken – Fragmenten – zusammengesetzt den Musen geweiht; damit künstlerisch wurde und bis heute noch wird.

Mosaik (deutsch) – Substantiv (n,f) – das weibliche Genus wird heutzutage nur noch selten verwendet. Bedeutungen, Herkunft, Ober- und Unterbegriffe sowie Beispiele.

Mosaikartig

Mosaik-Zyklus-Konzept

Mosaiksystem

Mosaikstruktur

Mosaikschwanzratte

Mosaikkünstler

Mosaikfussboden

Mosaikform

Mosaikfadenfisch

Mosaikbild

Im Mittelalter waren islamische Architekten der westlichen Welt mehr als 500 Jahre voraus: Die Ornamente einiger orientalischer Bauten weisen eine so genannte quasi-kristalline Geometrie auf, die westlichen Wissenschaftlern erst seit rund dreissig Jahren bekannt ist. Bei dieser Geometrie wiederholen sich zwar einzelne Elemente, doch nie das Muster als Ganzes. Peter Lu von der Harvard Universität und Steinhard von der Princeton Universität entdeckten die quasi-kristallinen Ornamente in der iranischen Stadt Isfahan an religiösen Gebäuden aus dem 15. Jahrhundert. Sie basieren auf Hunderten von Zehnecken und sind so aufwändig und genau konstruiert, wie es mit Messlatte und Zirkel kaum zu erreichen sei. Diese komplexen, im Persischen „girih“ genannten zehnzähligen Mosaike wurden tatsächlich mit einem Bausatz von nur fünf verschiedenen Kacheln erstellt. Diese mit Linien verzierten fünf Kacheln haben die Form eines Zehnecks:

eines Fünfecks, eines Sechsecks, eines Kristalls, einen Rhombus und einer Figur, die an eine Fliege zum Umbinden erinnert. Mit diesen Kacheln konnten die islamischen Handwerker eine Vielzahl an Mustern erzeugen. Davon zeugen Gebäude im islamischen Kulturraum zwischen der Türkei und Afghanistan.

Das übergeordnete Muster wurde aus mehreren hunderten kleineren Kacheln mit dem selben Muster erstellt. Dabei entstand das Muster, das heute quasikristallin genannt wird. In der westlichen Welt wurden quasikristalline Mosaike erst später beschrieben. Roger Penrose entdeckte 1974 quasikristalline Muster, die sogenannte Penrose

Geheimnis der Kachelmosaike

zwischenzeitliche Versuchsanordnung
Selektion der Karamellstückchen auf Tageszeitungspapier vor der Flutung
Selektion der Karamellstückchen auf Tageszeitungspapier vor der Flutung
Lagerung und Versuchsanordnung in Aktion multimedial als Grafik im Bild fotografisch
mit Bild im Bild (BiB – PiP) per Hand erfasst
Bild im Bild (BiB – PiP) per Hand in Armlänge mit Geräten erfasst
Bild im Bild (BiB – PiP) im Kameraobjektiv in die Hände genommen kontexte #kunsttalk 3.1

https://kunstderkunsttherapie.com/2020/07/28/kunsttalk-3-1-am-08-09-2020/

#WAGNISMUSTER

Kategorien
#KünstlerZusammenSein #kunsttalk artistic Research «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild Bildträger Echtzeit Existenzfrage Experiment gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung künstlerzusammensein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung Kunstforschung kunsttalk 3.1 Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens visuelle Kunst

#kunsttalk 3.2 am 22.09.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten via YouTube

abonnieren nicht vergessen

3. Staffel

08.09.2020

zweiwöchentlich Dienstagabend ab 19:00 Uhr am

06.10.2020

20.10.2020

03.11.2020

17.11.2020

Kategorien
#kunsttalk

Forschung als Verkörperung:

A. Entwicklungsfelder

https://miro.com/app/embed/o9J_kpwD1sQ=/?&pres=1&animate=1

Parallelisierung von Kunst und Wissenschaft bei Edgar Wind Text von Bernadette Collenberg-Plotnikov Seite 65-86 „Wie verändert sich Kunst, wenn man sie als Forschung versteht?“ Judith Siegmund (Hg.) 2016, transcript verlag, Bielefeld.

#SmartSetting ZHdK
#keinebrotloseKunst

B. Enterprise in virtuelle Umgebungen

ab ca. 1:07:00 es handelt sich um dies «kleine Gemälde»

fünf Entwicklungsfelder für virtuelle Forschungsumgebungen:

Räume und Tools – für virtuelle Forschungsumgebungen:

Forschungsplan und Forschungsprojekt zum Bild:

Suchaktion: wer kennt dieses Bild & hat es zuletzt gesehen?

#Follwerpower zeigen: zum Detail vom Bild zum Bildakt

#kleines Gemäldes – Lebensgeschichte – Kunstversprechen:

soziale Ästhetik als neue Perspektive auf Verkörperung von Kultur

Originally tweeted by birgit matter (@BirgitMatter) on September 19, 2020.

#Smart Setting per Zoom – Meeting – VideoKonferenz – Aufzeichnung

C. Expeditionsreise beginnt

in virtuelle bis reale Umgebungen

Homepage – Landing Page – #kleinesGemälde:

IMG_9193.JPG fotografische Aufnahme iPhone x bei Tageslicht am 09.09.2020
IMG_2590.JPG fotografische Aufnahme iPhone x bei Tageslicht 09.09.2020

bildbeschreibung-en – kollaborativ – #kunsttalk mehrwert & erkenntnis werden kunstschaffend & forschend zugleich – synchron

Auffällig, die Vorderseite der bemalten Leinwand in den Massen 325 x 225 mm weist keine Signatur und Datierung auf. Auf der Rückseite ist eine Widmung handschriftlich – leserlich – akzentuiert – in dunkler Farbe aufgezeichnet. Vermutlich ist die Textur vom Künstler und Maler selbst mit Feder und Tinte aufgeschrieben worden. Wie auf eine Post- oder Grusskarte: Zum Andenken (als Geschenk) an einen Freund? Service, Dienstleistung oder als ‚Danke Schön‘ für einen Kunden – Auftraggeber – namens Herrn Elwin Stutz. Dies Gemälde wurde überreicht – eingewickelt – möglicherweise in Zeitungspapier verpackt, damit er es mit nach Hause nehmen und seiner Frau schenken und mitbringen konnte. Zum Teil wurde die Widmung 1945 mit Kugelschreiben geschwärzt, wie ich erfahren durfte. Dies #kleineGemälde wurde mehrmals auf die Flucht mitgenommen: „Dieses kleine Gemälde ist ein Andenken von Kauen von A. Jocius an Herrn Elwin Stutz“.

«Andenken»

von

deutsch veraltet Kauenrussisch Ковно Kownoweißrussisch Коўна,  polnisch Kowno, heute «Kaunas» zweitgrösste Stadt in Litauen – Gedenkorte in Europa, die ich im Mai 2017 besuchte. 20200915 – arolsen-archives.org – Antragsformular ausgefüllt – Neuen Ordner – Folder angelegt, um die Dokumente abzulegen (hiermit bestätigten wir Ihnen den Eingang des Onlineformulars. Ihr Anliegen wird direkt zur Bearbeitung mit der Vorgangsnummer 2020-09-15:024 weitergeleitet. Bitte geben Sie diese bei der Korrespondenz immer an. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, diese wurde automatisch generiert. Die Beantwortung erfolgt durch unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Reihenfolge des Posteingangs).

«Ambient Art» – hier geht es um die soziale und vorwiegend – kollektive Involvierung – in die interaktive und kommunikative – Untersuchung: Bedingungen und Methoden der Interaktion zwischen Kunst und Umgebung oder umgekehrt. Die Manifestation gegen die Isolierung des Kunstwerks – #kleines Gemälde – von Zeit, Raum und sozialem Kontext sowie #SmartSetting gegen seine Reduktion auf ein Tauschobjekt. Gegenstand, Ding oder Zeugs, die heute leichter zu entsorgen, wegzuwerfen und auszulöschen sind als aufzubewahren und zu lagern.

(»Analytische Malerei« – »Fundamentale Malerei« – »Geplante Malerei« – »Radikale Malerei« – »Essentielle Malerei« – »Malerei-Malerei«)

Andenken ehren

«Steine ins Rollen gebracht, Steine, die rechnen»

Steine, die ins Feld gesetzt, aufeinander gelegt und aufgetürmt werden?

Warum oder weshalb Menschen Stein(e) stapeln?

Steine sind für mich wie »Schlagworte« und «Schlüsselbegriffe», die somit zur zentralen Bedeutung und sich hier laufend verändern werden. Da sie den weitgehenden Aufschluss in einem bestimmten Bereich, Zusammenhang sowie Blickfeld geben:

Das kleine Gemälde

wird zu #kleinesGemälde im Internet mit Homepage durch Support anderer werden.

Dies farbig bemalte Leinwandgewebe (IMG_9193.JPG) aus feinem Rupfen ist robust, durch fachkundiges Einfalten des bemalten Leinwandgewebes an den Ecken, über die Holzrahmung in den Massen 32.5 x 22.5 cm gezogen. Nur bis zu den Seitenkanten, sowohl verdeckend als auch sichtbar, gespannt. Komplett um die Seitenkanten herum wurde das Gewebe nicht bis auf die breiteren Seiten oder Rückseiten der Holzleisten gezogen, um es dort mit den Nägel zu befestigen. So wie bei Leinwänden, die als Bildträger und elastischer Malgrund – über Keilrahmen aus Holz – gespannt sind.

Hierdurch wird dieser ungehobelte Holzrahmen auf der Rückseite – quasi nochmals zu einer Art Holzeinrahmung für ein »nicht« geplantes, un- bewusst gemaltes, unbehandeltes und unsichtbares Bild und Gemälde. Ein nicht oberflächenfixiertes – schlussüberzogenes – fleckiges bis abstraktes -oder analytisch gemaltes Leinwandbild aus der Zeit, welche vom Kunstschaffenden signiert ist. Beschriftet und teilweise flächig geschwärzt bis verdunkelt ist. Die Datumsangabe, Jahreszahl und weitere Informationen über die Herkunft des Bildes – kleines Gemälde – sind nachträglich mit Kugelschreiben über die Handschrift des Kunstschaffenden geschwärzt und somit unleserlich gemacht worden. Kugelschreiberflecken gehören zu den hartnäckigen Flecken. Die Flüssigkeit aus der Mine besteht aus drei Elementen: Harze, Farbstoffe und Lösungsmittel. Die jeweilige Zusammensetzung halten Kugelschreiberproduzenten geheim. Ansammlungen und Häufungen von Verfärbungen und Farbflecken sowie Farbspuren sind deutlich auf dem „naturbelassenen“ beigefarbenen Leinwandgewebe zu erkennen. Kleine Farb- und Staubpartikel, die abstrakt verteilt oder zufällig auf der Gewebefläche haften geblieben sind. In der Mitte des unteren Bildrandes – im Anschluss an die Schwärzung – die mittlerweile bläulich verfärbt ist, befindet sich ein Loch. Stecknadelgross ist die Leinwand durchstochen, um durch das verdichtete Gewebe hindurch zu blicken. Bislang wurde dies Gemälde / Bild weder gereinigt, noch restauriert. Der Versuch, die Verfärbungen mit dem Lösungsmittel Aceton oberflächlich zu entfärben, schlug fehl.

Die grosse Zeit des Leinwandbildes begann etwa um 1500, wo begonnen wurde Gewebe als elastische Bildträger zu nutzen. Werkstoffe und Techniken der Malerei lassen sich seitdem in „Drei Grundfaktoren der Maltechnik“ beschrieben: der Malgrund, auf den sich alles aufbaut, die Farbmittel, die den anteiligen Wert an Pigmentteilchen in der Mischung zum Ausdruck bringen, das Bindemittel, welches die Verkittung, den Zusammenhalt und die Befestigung auf dem Grund durch Farben (deckend, lasierend, vergilbend) erwirkt und ausschlaggebend für die optische Gesamtwirkung der Malerei ist. Die Schlussbehandlung: die der Malerei Schutz gegen äussere Einwirkungen gewähren, um sie so dauerhafter zu machen. Der Schlussüberzug ist nicht unwesentlich, da dieser dem Bild die gewünschte Oberfläche und damit optische Endwirkung und Verdichtung gibt.

In der »analytischen Malerei«, die ihre Wurzeln in der Krise der modernen Kunst in den 1960iger Jahren hat, verfährt die Selbstreflexion nicht begrifflich (wie zum Teil der Conceputal Art) oder situationsreflexiv (wie in der sogenannten Kontextkunst), sondern malerisch: was in den Blick der Reflexion gerät sind die Malerei als materielle Tätigkeit (als Verfahren, als Prozess) und das Gemälde als vielschichtiger materieller Körper. Solche materiellen Bedingungen der Malerei, die reflektiert werden, sind: Bildträger, Farbe (Tubenbezeichnung), Farbmaterial, Binder, Lösungsmittel, Pinsel, Bildformat, Bildgrösse, Malverfahren, Pinselduktus, Bewegungsverlauf und Textur. Da die Gemälde der Analytischen Malerei als sogenannte »non-relational-paintings« Komposition vermeiden und darüber hinaus ihre reale Herstellung als Spur einer Tätigkeit zeigen wollen. Den analytischen MalerInnen wurde »Leere«, die Abwesenheit von Komposition und optischer Vielheit, der Mangel an »BILD« häufig zum Vorwurf gemacht. Doch die Wahrnehmung, die nicht mehr hartnäckig an einer idealistischen-ästhetischen Einstellung (an einem konsumierbaren geistigen oder expressiven Gehalt der Malerei) festhält, eröffnet neue Bereiche sensueller Differenzierungen. Denn während in der klassisch-modernen Malerei, die materiellen Mittel, die Bildträger, Pigmente, Lösungsmittel etc. nicht selbstständig in die Wahrnehmung eintreten durften, bereichern in dieser neuen »materialistischen« Malerei (Terminus Robert Rymans) die vielfältigen materiellen Qualitäten das Feld der Sichtbarkeit.

Die Betonung der Autonomie und Verschlossenheit dieser Malerei ohne Sujet, ohne Komposition, ohne mimetische und expressive Bedeutung werden wesentlich. Deren Wahrnehmung nähert sich doch auch wieder dem ästhetischen Wahrnehmungsmodell der Moderne, der ästhetischen Kontemplation an. Gabriele Honnef-Harling schrieb dazu: »Es sind die >die Bilder ohne Bilder<, denen man gerecht wird, wenn man sie als kontemplativ begreift, sie als reine, stille Bilder sieht, als autonome, zweckfreie, interesselose. Es sind diese Bilder, die unserem idealistischen Kunstbegriff vom autonomen Kunstwerk entsprechen.«

Mal- oder Bildgrund

Dies elastische und bemalte sowie zugeschnittene – Leinwandgewebe ist wahrscheinlich – nachträglich über die unbehandelten Holzleisten – in der Stärke von 1 x 2.5 cm – gezogen worden. Die Holzleisten sind stark nachgedunkelt und bilden das rechteckige Format und den Rahmen, über den das – zuvor mit Ölfarben bemalte – Leinwandgewebe gespannt ist. Mit dicken rostigen Nägeln im Verhältnis zu dem fein gewebten Rupfen oder Jute ist es festgenagelt. In unregelmässigen Abständen zwischen 7 bis 3.5 cm sind die flachen und breiten Nagelköpfe durch das gemalte Leinwandgewebe tief ins Holz eingeschlagen und versenkt. Deutlich sichtbar entlang der vier Seitenkanten:

diese Seitenkanten waren durch die silberfarbene, breite und gestufte Mehrfachrahmung eines Zier-, Dekor- oder Schmuck-Rahmens aus Vollholz verdeckt. Dieser Schmuckrahmen, auf Gehrung passgenau – um das kleine Gemälde als Landschaftsbild herum, wurde nachträglich Ende der 50iger oder Anfang der 60iger Jahre im letzten Jahrhundert angefertigt. Mit vier dünnen Stiftnägeln – an jeder Leinwandseite nicht sichtbar – war es innenseitig an dem äusseren Vollholzrahmen fixiert. Vermutlich um das Gemälde nachtäglich mit dem silberfarbenen – gestuften und geschichteten – breiten Holzrahmen dekorativ als Wandschmuck im Wohnraum aufzuwerten. Am 26. Juli 2020 wurde dieser entfernt – seitdem hängt dies #kleineGemälde rückseitig in der Luft – an einem Haken an der weissen Wand in Gesellschaft anderer Bilder und der Bilderflut im Internet.

«windschiefes» – #kleinesGemälde im Rahmen bei Tageslicht – auf dem Boden liegend

Die Oberfläche des Leinwandgewebes wird über die Holzrahmung bis heute in Spannung gehalten, die jedoch nachgibt, sobald sie mit den Fingern berührt wird. Die Rückseite der Rahmung ist eher handwerklich robust bis dilettantisch einfach und funktional zusammengezimmert. Zu wenig kunstfertig – nach akademischer oder industrieller Massgabe – Norm oder Modell – zusammengesetzt. Wie z.B. die Keilrahmen – die es heute allerorts – in Bastel- und Fachgeschäften, Bau- und Hobbymärkten oder Online als Künstlerbedarf in unterschiedlichen Grössen zu kaufen und bestellen gibt. Zumeist weissgrundiert und fertig präpariert als Leinwand und Malgrund.

  • Damals – vor ca. 70 – 80 – 90 – 100 Jahren – wurden Leinwandbilder – Gemälde – in der Stadt Kaunas, Region Litauens, Baltikum – in dieser Art und Weise – in erster Linie hergestellt?

Diese eher pragmatische Verarbeitungsmethode wurde gewählt, da man vermutlich wusste oder ahnte, dass es über Jahre und länger so halten und überdauern wird. Oder weil Kunden dies so wünschten? Da sich Leinwandbilder so schnell – einfach und seriell – herstellen lassen? Mir ist nur dies – eine Bild – von A. Jocius – bekannt. Keine Serie – keine Skizzen.

  • Serie und Skizzen zu diesem #kleinenGemälde anfertigen: to do.

Keine dieser Eckverbindungen der Holzleisten des kleinen Gemäldes ist passgenau auf Gehrung gesägt. Keine extra Schlitze für Kantenhölzer sind in den Eckverbindungen ausgespart worden, um spitze Holzkeile zum Nach-Spannen des Rahmens und Leinwandgewebes einzuschieben. Um das Leinwandgewebe – bei Spannungsverlust der Oberfläche – erneut zu spannen oder „zu trimmen“. Die einfache und stabile Holzverbindung – Überblattung – der Kantenleisten ist deutlich sichtbar (IMG_2590.JPG), sobald das Motiv der Landschaft des Gemäldes um 180 Grad gewendet oder auf die Rückseite gekehrt oder gedreht wird. Die Holzleisten sind halbiert ausgespart und stumpf aufeinander genagelt. Mit jeweils 2 Nägeln schräg versetzt fixiert. Die Nägel wurden vermutlich gekürzt und abgeschliffen, damit sie den zuvor bemalten und passend zugeschnittenen Leinwandbezug nicht durchstechen. Verletzen oder sichtbar als Ausbeulungen an der Oberfläche der Landschaft auf dem kleinen Gemälde hervortreten. Die plane Fläche des Landschaftsbildes wird kaum in der optischen End- und Gesamtwirkung durch hervortretende Nagelspitzen oder zusätzliche Punkte oder Wölbungen gestört.

  • Weshalb sind einfache Eckverbindungen aus unbehandelten Holzleisten für Leinwände und zur Rahmung des signierten Leinwandbildes heute eher untypisch, zu wenig kunstfertig, unpraktisch und selten geworden?
  • Was wird heute noch mit einfachen Eckverbindung aus ungehobelten, stark nachgedunkelten und vernagelten Holzleisten als Rahmen, um ein kleines signiertes, beschriftetes und geschwärztes sowie fleckiges bis abstraktes und analytisch gemaltes Leinwandbild assoziiert?

Keilrahmungen für elastische Malgründe aus Leinwandgewebe sind heute zumeist industriell gefertigt und werden nur von Hand zusammengesteckt oder fix und fertig als präparierter Malgrund gekauft. So kann das elastische Leinwandgewebe, welches über die Holzrahmung gezogen ist, falls es an Oberflächenspannung zu verlieren droht oder sich zu verziehen beginnt, mit Hilfe zweier Holzkeilen in jeder Ecken nachgespannt oder „getrimmt“ werden.

In jedem Fall ist diese bemalte Leinwand nachträglich passend für diesen Holzrahmen zugeschnitten und angenagelt worden. Sie könnte aus einem grösseren Bild – Gemälde – herausgeschnitten und somit verkleinert worden sein. Oder die Landschaft ist mit Ölfarben – aus Tuben – direkt auf das aufgespannte Leinwandgewebe ohne Rahmen gemalt worden, um es anschliessend auf dem Holzrahmen zu fixieren.

Farb- und Bindemittel

für den Bildaufbau und die Bildkomposition des Gemäldes auf dem Malgrund – grundierter Stoff – Rupfen oder Jute in Leinwandbindung – gewebt – un-gebleicht oder uni eingefärbt. Dieses Leinwandbild wirkt eventuell auf den ersten flüchtigen Blick, umgangssprachlich wie ein „alter Schinken“. Volkstümlich bis bäuerlich, zu harmonisierend und ausgewogen – romantisierend bis naturalistisch – oder idyllisch bis kitschig. In jedem Fall: Antikunst.

  • Oder als «abstrakte, minimalistisch, analytische, radikale Malerei», sobald das #kleine Gemälde gekehrt, gedreht und gewendet wird? In jedem Fall: Kunst?

Dies Leinwandgewebe ist in jedem Fall auf einer Seite grundiert und verdichtet worden. Da sonst die Farbmittel und Ölfarben durch’s Gewebe gesickert und auf der anderen Seite als Farbflecken sichtbar wären. Die sichtbaren Farbflecken auf der Rückseite und dem Gewebe scheinen eher zufällig und oberflächlich, wie „Schmutz“, „Spuren“ oder „Verunreinigungen“ haften geblieben zu sein.

Die Landschaftsdarstellung, wie sie mit handelsüblichen Ölfarben, Pinsel oder Spachtel auf das grundierte Leinwandgewebe – eventuell in einem Spannrahmen – auf- oder übertragen worden ist. Es wird suggeriert, wie die Landschaft vom Maler und Betrachter augenscheinlich wahrgenommen, gesehen und empfunden wurde. Freihand stehend oder sitzend in der Landschaft skizziert, erinnert und gemalt. Oder es wurde von einer Postkarte kopiert? Himmel – Gebäude – Felder – Bäume usw. in Freiluft- und «Freilichtmalerei» oder im Atelier, der Werkstatt oder Wohnraum ist es von Tag zu Tag oder Abend zu Abend mehr farblich ausgestaltet bis fertiggestellt worden. So, wie es durch die Augen des Malers gesehen oder den Auftraggeber bestellt wurde.

Dementsprechend sind die Farb- und Bindemittel eingesetzt, welche die Formgebung des #kleinenGemäldes dominieren. Das Landhaus mit Scheune, Stallgebäude oder Stallung auf einem Hügel vor reifen und bereits gemähten Feldern, Kiefern etc. und unter dem mehrfarbigen, stark bewölkten sonnigen Himmel. Der Bildausschnitt suggeriert die Flüchtigkeit der vorbeiziehenden Wolken. Die fast weitläufige Perspektive in die Kurland-Landschaft Litauens, die einen Hang hinauf über Felder und Wiesen darstellt. Möglicherweise diente die Landschaft in der Nähe von Kaunas als Bildvorlage. Der Farbauftrag mit dem Pinsel wirkt grob, holzschnittartig bis eventuell ungelenk oder bewusst expressiv und stimmungsvoll farblich eingesetzt. Auffällig im Vordergrund die grob gemalten und farblich angedeuteten – dunkelfarbigen Nadelgehölze, die Kiefern darstellen, die typisch für den Landstrich des Baltikums sind. Der gewählte Bildausschnitt der Landschaft ist – auf den Hügel oder Hang – sowie die gebogene Horizontlinie mit den spitzen Giebeln des Bauern- oder Landhauses – mit dem fast gleich grossen Dächern – konzentriert. In Form und Farbe fast identisch. Das tieferliegende Gebäude hinter dem Hang mit der gleichfarbigen Dachfläche zum Landhaus, jedoch ohne die angedeutete Form eines Schornsteins. Möglicherweise im Spätsommer, da das mittlere Feld, der Farbfelder, wie das bereits gemäht Kornfeld wirkt.

Die Gebäude konzentrieren und begrenzen den Bildmittel- und Hintergrund durch die intensivere, detailgenauere Form- und Farbgebung im Kontrast zur Umgebung. Die Wiesen, Felder und Büsche sowie vereinzelten Bäume zeigen einen flächigen bis pastösen und teilweise fast reliefartigen Farbauftrag. Das Gemälde zeigt die Systematik und die Symbolik die als zentral- oder mehrperspektivische Komposition nach Vorbild einer Landschaft bezeichnet wird? Hell und dunkel zur Bildung der Farbkontraste sind mit der gewissen Tiefenwirkung in den Raum hinein farblich erkennbar. Komplementäre Farbkontraste zur Tiefenwirkung scheinen ansatzweise auf rotem Untergrund mit Grün ausgearbeitet zu sein, um diese räumliche Wirkung zu erzeugen?

  • Welche malerischen (empirischen-ästhetischen) Kenntnisse sind in dieser Landschaftsmalerei eingesetzt, um die (optisch-visuelle) Gesamtwirkung – Bewertung – Beurteilung: typisches Landschaftsbild des Baltikums zu erreichen?

Die Schatten unter den Bäumen im Vordergrund deuten an, wie sie wahrscheinlich augenscheinlich in der Landschaft angenommen oder leibhaftig in dieser Landschaft vom Maler und Betrachtenden gesehen worden sind und heute noch werden?

  • «Malweiber» – es könnte – von einer Frau oder Frauen oder einem Kind – Kindern gemalt worden sein?

Dies ist das Experiment, das Provisorische, die permanente Veränderung, die Formulierungsversuche, das experimental System zum

formalen und farblichen Bildaufbau des #kleinenGemäldes, worüber wir im #kunsttalk sprechen:

»Bart De Baere« fordert die «lebendige Ausstellung», zu deren wichtigsten Momenten das «Unerwartete und Unvorhersehbare» zählt, das sich durch den Verzicht auf eine «vorgegebene Struktur» einstellen möge. Das als Bedingungen der Möglichkeiten angelegte »Framing« und «Meeting» als #kunsttalk per Zoom soll es erlauben, dass »die verschiedenen KünstlerInnen und Kunstschaffenden über ihre Werke miteinander« kommunizieren.

Doch, dieser verklärten Kommunikation ergeht es ähnlich wie der ebenso als Negatives zur herrschenden Praxis gedachten Autonomie des Kunst-Werkes:

  • Landkarte und Reiseroute des #kleinenGemäldes herstellen – to do
  • Das Kunstversprechen, die Lebensgeschichte & Biografie – to do
  • Bedeutung des Gemäldes als Trug und ihre – Bildräumlichkeit – als Illusionismus & Täuschung denunzieren- to do
  • Materielle Wirklichkeit des Objekts – keine andere Möglichkeit mehr übrig zu sein, sich mit Malerei zu beschäftigen – to do
  • Was das Gemälde ist, ist genau das, was gesehen wird – to do
  • Unabhängig aller Illusion, Abbildung, Illustration – to do
  • Flächige, lineare, farbige Kompositionen – Design – to do
  • Farbanalyse per Programm – to do Peter
  • Analysiere den Farbraum – punktuell an der Oberfläche – to do
  • Geo-graphische-metrische Analyse über Bildaufbau – to do Andreas
  • «Tatort ist Leinwand»
»windschief« – gleichschenkliges und gleichseitiges – Giebeldreieck – Himmel dunkel – Baumwipfel schattenlos
»Frottage« der malerischen Oberflächen in Graphit am 21.9.2020 Papier Cuisson, Backtrennpapier, Carta da forno 38 x 42 cm & Pitt® Graphite Set – Zinn von 26 – # 112974
«Häuschen oder Schrein – mit und ohne Giebelzeichen – Zierde» #kunsttalk 3.2
  1. Gleichzeitig Attraktion & Schutz & Abriegelung des Blickes durch DACHSCHMUCK – GIEBELZEICHEN – ZIERDE
  2. Zierde – Dachtraufe bieten Schutz vor Wind – Geistern
  3. Anlocken & Abschrecken – synchron – gleichzeitig

INFRAMINCE

was passiert mit dem Bildraum?

Farbproben an-mischen – to do

Farbpalette erstellen – to do

Analoge Pigmentfarben anmischen – to do

Digitale Tools für analoge Farben – to do

ExpertInnen anfragen – to do

MalerInnen anfragen – to do

Visuelle KünstlerInnen anfragen – to do

LandschaftsmalerInnen anfragen – to do

ArchitektInnen anfragen – to do

HandwerkerInnen – Zimmerei anfragen – to do

KunsthistorikerInnen anfragen – to do

KulturwissenschaftlerInnen anfragen – to do

Museums- und Kunstsammlungen anfragen – to do

Passanten auf der Strasse fragen – to do

#kleinesGemälde im Fotografischen als Bildakt und Bildausschnitt gespiegelt 20200920

Die Giebelzeichen oder Giebelzierden stellen im ursprünglichen Sinn die Krönung des Hausgiebels dar, welche die Dachbedeckung gegen den Wind schützen soll. Giebelspitze-n sind hier sichtbar und extra fein eingezeichnet. Filigran eingezeichnet und farblich angedeutet wie der Baumwipfel oder -gipfel des jungen Baums. Die Begriffe bezeichnen das Gleiche und werden parallel verwendet. Tönismägi, Estland – einfache, verlängerte »Windbretter«

// am 21.9.2020 beginne ich mit dem Abzeichnen der Giebelzeichen, die dunkel und vogelartig in den taghellen Himmel ragen //

Die archäologische Forschung bestätigt, dass in der ursprünglichen Form der Giebelzeichen die Windbretter einfach übereinander gelegt waren und weiter verliefen. Vermutlich stammt diese Konstruktion eines X-Kreuzes – auch Radkreuz genannt – bereits aus der Altsteinzeit. Durch diese Bauweise etablierte der Mensch eine weitere Zweiteilung: Neben der eigentlichen symbolischen Wirkung des Zeichens verlieh er ihm zusätzliche Kräfte durch bewusste Gestaltung und Anbringung unter dem Blickwinkel praktischer Zwecke.

Das X-Kreuz wird als dynamisches und einflussreiches Zeichen der Menschheit gedeutet. Die Dynamik ist hierbei von vorrangiger Bedeutung: sie umfasst die kontinuierliche Bewegung, der die Menschen in der Urzeit unterworfen waren, zum Zwecke des Jagens und Sammelns, dem jahreszeitlichen Verlauf oder dem Zug der Beutetiere (als Nahrungsgrundlage) folgend.

Zunehmend entdeck(t)en auch Künstler und Handwerker diesen Gestaltungsspielraum. Sie ließen ihrer Kreativität freien Lauf und arbeiteten ihre ureigenen Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen in Form einfacher oder komplizierter Motive in die Giebelzeichen – Giebelzeichen ein – wodurch gleichzeitig die Zierfunktion und Ornamentik stärker in den Vordergrund rückte. Die Formen änderten sich und enthielten gleichzeitig mehr Motive und Schmuckelemente.

Der Gartenzaun ist als Begrenzung angedeutet und erkennbar, der einen jungen und zierlichen Baum und Busch zum Hof und der Scheune als Areal zu den Wiesen und Feldern des Hangs ein- und abgrenzt. Der weisse Schornstein in der Mitte auf dem Dachfirst mit der gelblich weissen Fläche – unterhalb – ist besonders akzentuiert. Die Veranda oder überdachte Terrasse oder das Vordach des Eingangs wird dadurch fast säulentragend hervorgehoben und in seiner räumlichen Ausdehnung verstärkt. Sechs Fenster sind durch die weisse Farbgebung erkennbar sowie der überhängende Hausgiebel über zwei Fenstern an der nördlichen oder rechten Giebelseite des Haupthauses

https://github.com/zumbov2/colorfindr

20200922 – Industriewerk – Massenware #kunsttalk 3.2 FARBEN – #kleinesGemälde
  • Herkunftsspur: Galerievermerke
  • Besitzervermerke
  • Signatur – Grafisches Element
  • Versteckte – verdeckte Signatur in der Malerei
  • Unterschrift zurück nimmt – gar nicht signieren
  • Signatur – Anfängerhabitus?
  • Hier hat sich jemand mit einfachsten Mitteln Mühe gegeben
  • Holzrahmen drückt nicht durch
  • Am Holzrahmen abgeschnitten
  • Grundierung – Untermalung
  • Fett auf mager gemalt – geschichtet – malen nach Regeln
  • „Fett“ bedeutet bindemittelreich und „mager“ bindemittelarm
  • keine Risse auf der Farboberfläche sichtbar
  • Lebhaft – grossflächige wässerige Untermalung – Markierungen
  • Untermalungen – Hinweis auf gekonnte – bewusste Malerei
  • Handwerkliches Können – wie Farbe eingesetzt wird
  • Maler setzen Farbe aus der Tube direkt auf die Grundierung
  • Aufhängung mit Band & Schlaufe
  • Schrift vergrössern und mit Helligkeiten zu spielen, um die Schrift leserlich zu machen // Handykamera // zoomen // Beleuchtung – Licht verstärken
  • Billig und lieblose Art der Verarbeitung – Auftragsarbeit
  • Massenproduktion
  • Künstler der vor sich hin malt und froh ist, wenn er etwas verschenken kann
  • «Genremalerei» – kunstgeschichtlich
  • Restaurationsstudentinnen
  • Labor kostet Geld
  • Wie der Kontext – Expertise erstellt wird
  • Nicht schlau nach BB, die Geschichte eines Bildes herauszufinden
  • Anders herangehen // keine invasiven Techniken nutzen
  • Der Spass
  • Schlimmes & schlechtes Bild
  • #kleineGemälde erhält Wert als *Versuchskaninchen
  • Wer hat vergessen dies Bild wegzuwerfen (Wegwerfbewegung)
  • Bild wird zur Sozialen Plastik – lingualisieren – kommunizieren
  • Möbel der Sprache – Skulpturen – Soziale Plastik – Sehtext
  • Der Maler hat sich dieses niemals vorstellen können
  • Dies Bild kommt aus einer Gegend – Bernsteinfunde normal
  • Die Nische kümmert sich um ihr Objekt
  • Keiner will es haben, es wird darüber geredet
  • Was steckt dahinter? Der unbekannte Maler und Urheber
  • Perspektivische Fehler
  • Giebelzeichen & Brauchtum erkunden
  • Walter Benjamin – jedes Stück der Sammlung – „klebt am Zusammenhang“

Irmgard Gottschlich sagt: September 30, 2020 um 18:30

Hallo alle, hab mir den Talk angehört/angeschaut: nach kleinem Anfangsgetüdel / menschlich/ nett/ verständlich/ das muss man erstmal alles besser machen!!!!, erlebte ich bis zum Schluss eine hochinteressante Diskussion um die „Kleine Landschaft“ herum: Mein allererster Kommentar dazu war eher „abwertend“, und das verteidige ich weiter, weil ich aus einer bestimmten Sicht (Kunstanspruch heute) geurteilt habe. Das Bild ist gut komponiert, technisch gut gemalt, vom Thema her anspruchsvoll. Der Umsetzung fehlt es an Authentizität, an persönlicher Stellungnahme zum Thema Landschaft, Landwirtschaftliches , ländlicher Raum und seine Besonderheiten usw. Das Gespräch ist- Andreas` tolle Bemerkung- zu einer Art sozialer Plastik geworden, die sich zwar nicht mit den jeweiligen sozialen Prozessen in einer bestimmten Zeit in Verbindung bringen lässt ( das gibt das Bild m.E. so nicht her). Aber das Gespräch ließ sich ein, auf 1, die Suche nach der Kompetenz/ Profession des Malers/der Malerin- malerisches Handwerk, Rahmung usw. – ich bin da eine Schlecht-Könnerin- hab mich amüsiert/war berührt , und die Wertschätzung dieses kleinen Werks stieg an. Dann die Assoziationen, die die Sujets auslösten: Wo sind die Fenster, der Eingang, die Schuhe im Flur, die Hecke, die Felder-Bestellung…..Das Bild selbst liefert weniger weiterführende Erkenntnisse, eher Erinnerungen an Bekanntes, aber Vergessenes.Zu den weißen Fenstern, richtige oder falsche Seite- sie sind formal gut an dieser Stelle, verbinden farbformal. Was mir noch auffiel, war die Vogelperspektive in der Darstellung- das spricht für Absicht oder doch Postkartenvorlage ( oft wird nur die Zeichnung oder die Bildaufteilung einer Vorlage genutzt und in der malerischen Umsetzung verändert. Die Farben- oder Luftperspektive ist auch etwas verfremdet: Vordergrund – Bäume und GAAAANZ hinten die Gebäude haben eine ähnliche malerische Deutlichkeit .Alles in allem gibt es hier und da Abweichungen von einer Nur- Abbild- Darstellung, aber dann kommt mir zu sehr das eklektizistische des Malstils in die Quere in Verbindung mit dem Abbildhaften der Zeichnung. Fazit für mich:nicht DAS BILD würde ich anerkennen und den Maler als Person, beides ist sozusagen ein Medium für all diese liebevollen und bestimmt mit großem Engagement und handwerklichem Können betriebene Malerei. Die Würdigung insgesamt kann steigen für Kunst-Originale und handwerkliches Handeln an sich. Und das Betrachter ihre Schlüsse und ihre Erkenntnisse daraus ziehen, ist selbstverständlich gegeben. Euch vielen Dank für diesen interessanten Talk.

http://www.plattformplattform.ch/Hans-Christian-Dany

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#kunsttalk 2.6 am 14.07.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

Fotografien dürfen anstrengen

fotosinn.de zu schwarz-weiss Fotografien – Portraits im Fotografischen

Critical Zones

https://www.amadelio-films.com

werden wir in diesem letzten #kunsttalk 2.6 der 2. Stafel – vor der Sommerpause – sprechen



Häuschen & Schrein zum Ausdrucken und Selber bauen

Carmelstückchen verpackt

https://www.academia.edu/3489139/Fluxus._Kunst_gleich_Leben_Mythen_um_Autorschaft_Produktion_Geschlecht_und_Gemeinschaft?email_work_card=thumbnail

https://www.facebook.com/groups/791099654629273/permalink/816159608789944/

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öffentlich sprechen

Jetzt über Geld reden nicht?!

Endlich ist es soweit: die Dokumentation der LecturePerformance “Jetzt über Geld reden – nicht?!

Doch wie wird es weitergehen?

Wollen und können wir bald an andere Orte, in andere Lokale und Räume im deutschsprachigen Raum reisen, um diese LecturePerformance direkt künstlerisch anbieten zu können?!. Sobald die »Corona-Massnahmen« gelockert und reisen wieder möglich sein wird. Die Vorbereitungen laufen:

Trotz Ausnahmesituationen und Ausgangssperren in Europa – aufgrund der Pandemie – durch den Virus «COVID 19» – weltweit – ‚One World: Together at home‘ – zuhause und daheim – in den „Räumen“ sitzen zu bleiben.

Seit September 2019 läuft die LecturePerformance der Künstler MATTER & LIERSCHOF parallel – gemeinsam – zusammen – laufend online weiter. Aufgezeichnet und dokumentiert wird immer. Nur selten veröffentlicht. Wir proben. Nachdem die Speicherkarte mit den Filmen mehrmals per Post hin- und hergeschickt wurde, lehrt es uns: per Einschreiben «Material» zu adressieren und zu versenden, damit es auch wirklich ankommt.

Die Grund-Prinzipien der «Materialien» – «Dinge» – «Zeugs» – «Sachen» – «Bilder» – «Zeichnungen» – «Gegenstände» – «Leinwände» – «Löffel» haben sich seit der Erfindung der Fotografie bis heute in einigen Punkten zwar extrem verändert, in anderen sind sie aber auch erstaunlich gleich geblieben. Worin sie gleich geblieben sind: im physikalisch-chemischen Vorgang: Lichtverteilungen auf Trägermaterial – aufzuzeichnen. Worin sie sich ändern: Kommunikations- und Bildträger im Namen der Kunst zu sein sowie diese weiterzureichen und zu versenden!

So lästig es auch sein mag:

Ich wollte mehr darüber wissen. Nicht nur, weil vieles aus der digitalen Welt – Parallelen zur Wirklichkeit – aufzuweisen scheint. (Etwa, dass die Größe des Filmkorns und die Größe der lichtempfindlichen Dioden auf einem Kamerasensor über Bildrauschen bzw. Korn und Lichtempfindlichkeit entscheiden). Da es sich um das technische – kulturelle und künstlerische – haptische und akustische – sowie auch interaktive Erbe handelt – welches die Basis bildet für diese Kunstform: LecturePerformance.

Heute scheinen wir die Rationalisierung der Sinne im unglaublichen Ausmass mit zu erleben.

Die Kunst der Verfeinerung, die Raffinesse und die Aufmerksamkeit für Details, Vertiefungen und bedächtige Auseinandersetzungen werden eventuell vernachlässigt. (In meinem bestechend leichten Text über das Konzept – Ei – Weiss – Farbe – wird sich dieser Tendenz entgegengesetzt – in stillen Bilderfolgen. Um Beiträge zur Anthropologie des schöpferischen Menschen, Körpers und Leibs sowie Speichermediums selbst in den Focus zu rücken). Welche sich in das Konzept der Leere (utsu/emptiness), genauer der Hohlheit (karappo) einbetten. Es wird – schlicht – als Kommunikations- und Speichertechnik bezeichnet. Sobald Menschen miteinander in Kontakt treten, werfen sie einander nicht einseitige Informationen zu, sondern machen sich in der Regel das Bild, den Klang oder Ton und ja, auch die Stimme und Handlungen von ihrem Gegenüber zu eigen. Verständigung hängt also nicht davon ab, wie überzeugend das Argument und die Behauptung und Geste des Gegenübers sein wird, oder?! Wie es vorgetragen, erzählt und erklärt wird, sondern wie wir unserem Gegenüber zuhören.

Seit Corona haben wir gelernt: hin- zu -hören – dank der rahmenden Maskenpflicht:

Deshalb haben die Menschen im Laufe der Geschichte begonnen, sich etwas für die Kommunikation und deren Träger nutzbar zu machen, das hohlen Gefässen und dem Klang des Geldes ähnelt sowie entspricht.

Anders als die visuellen erkennbaren Zeichen, die in ihrer Bedeutung auf bestimmte Weise eingeschränkt sind. Sie fungieren beispielsweise in ihrer Einfachheit die unübertroffenen Symbole, wie zum Beispiel: die rote Sonnenscheibe auf der japanischen Flagge. Oder wie das Geldstück, welches sofort zu kreiseln beginnt. Oder der Pfahl oder das Kreuz, die wie grosse, hohle Gefässe, jedes Bild in sich aufnehmen können, das sich die Menschen von ihnen machen.

Unter dies Konzept der Leere fällt das Vakuum. Die riesigen und luftleeren Räume der Grabanlagen oder Kirchen sowie Teehäuser und Gartenanlagen, die damit assoziiert werden: Monumentale Bauten, wie Pyramiden, Kathedralen, Hochhäuser und Monumente sowie Zuckerberge; an Grabsteine, Denkmäler, Plastiken und Skulpturen wäre zu denken. Es hat mich dazu bewogen etwas über Stille und Leere zu schreiben. Aber während ich daran arbeitet, kam ich der Farbe weiss auf die Spur. Für Günter Lierschof ist weiss die «Farbe». Wenn ich hier schwarz auf weiss schreibe, kann es passieren, dass «WEISS» nicht mehr als weisse Farbe betrachtet wird.

Oder sobald Günter mit weisser Farbe auf das schwarzgrundierte Blatt zeichnet, malt und schreibt sowie markiert.

Dies ist das Zeichen dafür, dass sich die Wahrnehmung feiner abgestuft entwickeln wird. Vermutlich wird das, was wirklich «weiss» war, plötzlich noch leuchtender erscheinen. Je sensibler weiss wahrgenommen wird, desto feinfühliger werden auch die Schatten differenziert.

Wenn wir jetzt unser Augenmerk darauf legen, dass die Farbe (sowie vermutlich auch das Geld) von jedem Menschen individuell entdeckt wird. Liegt dann nicht der Kern der Gefühle in der Rührung darüber, wie wir die Farben und den Klang von etwas entdecken.

Und das genau dieser Aspekt in den Farbnamen und Tonlagen mitschwingt? Es gibt in der Natur keine Farbe, die isoliert und unabhängig existiert: Farbe verändert sich mit der subtilen Abstufung des Lichts, wie jede-r weiss. Hieraus entstehen Eigenschaften, denen durch Worte klare Konturen verliehen werden. Ich bin zutiefst davon geprägt, dass diese sprachlichen Entsprechungen zutreffen. Und irritiert, wenn sie nicht entsprechen und zutreffen.

Die Farben sind in jedem Kulturkreis traditionell in Form von Farbbezeichnungen erhalten (geblieben), in denen sich die Farbauffassung und das Farbverständnis wider-spiegeln.

In der japanischen Etymologie bezeichnet das Wort iro (Farbe) auch den Geliebten / die Geliebte. Es ist in viel weitere Bedeutungsfelder eingebettet als unsere heutige Auffassung von Farbe. Sobald wir Farben beurteilen, sind wir – ob zum Guten oder Schlechten – sei dahingestellt – unwillkürlich durch die Farbstifte oder Buntstifte geprägt, mit denen wir in der Kindheit gemalt haben. Die unsere Vorstellung davon bestimmen, welche Farbe das Wasser hat oder welche Farbe die Haut oder der Körper haben wird.

Aber was wäre, wenn es keine Parameter und nur sehr, sehr wenige Wörter gäbe, um Farben zu benennen?

Günter Lierschof, was wäre mit den blauen und quadratischen Ohren der Elefanten?

Heute sind die Massgaben – in der Länge eines Elefantenbabys voneinander – Abstand – voneinander zu nehmen_ und „Bitte, nicht schon wieder über Geld zu reden!“

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research ästhetische Kommunikation öffentlich schreiben öffentlich sprechen

künstler_in*nen-typen

Walter Benjamin schrieb über «Sergei Tretjakow» den einflussreichen Artikel „Der Autor als Produzent“. «Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit» verfasste Benjamin im Pariser Exil und es wurde 1936 veröffentlicht. Doch: seitdem ist einiges geschehen.

Was heisst bei Brecht: HALTUNG. Sie ist neu, und das Neuste an ihr, dass sie erlernbar ist.

«Wohnraum ist immer auch Schreib- und Denkraum, das Wohngebaren die Haltung des Künstlers zu seinem Material. Das Schema ist in zwei Felder unterteilt, in denen sich jeweils zwei Arten des Wohnens gegenüberstehen usw.»

https://www.adk.de/benjamin-brecht/

Brecht’s Wohnung in Herrliberg hatte Max Frisch etwas «anregend Vorläufiges» attestiert. Was Frisch als unheimisch charakterisierte, stellte für Brecht das Umfeld dar, welches schöpferisches Arbeiten nicht nur ermöglichte, sondern gleichsam anregte. Benjamin besuchte Brecht in Herrliberg und sie spielten Schach. Sie dachten und redeten sowie argumentierten und schrieben in Extremen.

Neben dem L’art-pour-l’art Künstlertypus benennt Pierre Bourdieu zwei weitere Künstlertypen im Ausgang des 19. Jahrhunderts. Es sind diese: der kommerzielle Künstler und der sozial engagierte Künstler. Genau genommen handelt es sich um Pole, in die die künstlerische Produktion eingespannt ist und in die sie bis heute eingespannt zu sein scheint sowie immer wieder wird, oder?!

Dies «oder» mögen viele kaum am Ende der Frage!

Greta Garbo with the lion mascot MGM studio in 1925

Um den brüllenden MGM-Löwen ist das goldene Filmband gefasst mit der lateinischen Aufschrift: ars gratia artis. Die Redewendung ist in den Vorspannen des Filmstudios «Metro-Goldwyn-Mayer» zu sehen, die 1924 gegründet wurden.

Ausgehend von tradierten KünstlerTypen, werden aktuelle Fragen um
Status und Eigenwahrnehmung der Künstler_*in-nen heute immer noch und immer wieder diskutiert.

#kunsttalk

Mit welchen
Rollenbildern und Erwartungen sehen sich Künstler*in_nen konfrontiert,
wie weit gestalten sie dabei Ihr Image
selbst?

Die aufkommende Kreativwirtschaft fordert das traditionelle
Verständnis von Funktion und Status
der Künstlerfgur heraus.

Wie gehen die Betroffenen damit heute um?

Welche Chancen und Risiken sind mit der Ökonomisierung künstlerischer Tätigkeiten verbunden?

Poet und Philosoph oder Unternehmer und Manager – upp’s jede-r im #kunsttalk sitzt – liegt und zeigt – sich im Trend: the new artist

http://thenewartist.net/resultate/?fbclid=IwAR2iHR9LTLZZiFZytnndSvxJp2TrkrChP_7KeP6xWIvsxM8XE_w-JsY-FdE

wird jede-r nur noch poetisch bis philosophisch, unternehmerisch bis managen als Künstler*_in unterwegs sein? // bin gespannt auf den nächsten #kunsttalk am Dienstagabend https://kunstderkunsttherapie.com/2020/06/18/kunsttalk-2-5-am-30-06-2020/ – werde bis dahin die Briefe aus dem Päckchen weiterreichen

Sofort könnte jede-r Vorschläge zur Verbesserung dieser Fotografie offerieren: wie die Teile attraktiver – imposanter – wirkungs- bis effektvoller ins Bild zu setzen wären. Um das Häuschen und den Schrein für die Caramelstückchenlagerung zu bauen – kleben – schneiden – basteln – richten sowie zusammen zu setzen:

https://drive.google.com/file/d/1GWeDjXO6_oxEz4OANpwJk3OE5Zpc70R9/view?fbclid=IwAR3TMQTQV9ja0xSMHfLX4DK644NrVJ694GhK3zc6i7yPhu7_zxY6umB47X8

https://kunstderkunsttherapie.com/2020/06/18/kunsttalk-2-5-am-30-06-2020/

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2 artistic Research «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild Bildträger Echtzeit Existenzfrage Experiment gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis im Fotografischen künstlerisch experimentieren künstlerisch forschen künstlerische Forschung KünstlerSein kunstbasiert Forschen kunstbasierte Forschung Kunstforschung Medienmündigkeit Metabilder Praxis des Schreibens visuelle Kunst

#kunsttalk 2.5 am 30.06.2020

ab 19:00 h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

Critical Zones

Päckchen M Welt bis 2 kg


Häuschen & Schrein zum Ausdrucken und Selber bauen

https://www.gewuerzmuehle-brecht.de/produkt/bourbon-vanillezucker/

https://www.spektrum.de/lexikon/physik/fraktale/5252

http://www.food-info.net/uk/colour/caramel.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Detail

Irmgard Gottschlich Den Prozess kann man nur ahnen, deine Begeisterung kommt rüber, zumal das Foto hier einfach toll aussieht, ich kann mich gar nicht satt sehen. Verrückt, Andreas, ich hätte gern ein solches Kleid- diese morbide Backpapier, die klebrigen Braun- Töne, das eingestreute, das aufgelaufene- ich träume von rinem Kleid aus Caramelstücken💃💃💃

immer vorwärts, hin zur antiken Definition – als Entsprechung von Wort und Tat!

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#KUNSTTALK 2 artistic Research Ausstellung bild im bild Bildträger der anfang im Fotografischen künstlerisch forschen LecturePerformance Metabilder

das bild wird hoch gehalten

Der blinde Fleck bezeichnet den Moment, der sich vor oder hinter der Leinwand (aus 100% Leinen – grob bis fein gewebt – un-grundiert) für Bildträger (beim Malen, Betrachten, Verstehen und Denken) herstellt.

Die wissenschafts-philosophische Reflexion der Kunst wirkt auf den ersten Blick wie ein sehr ungewöhnliches und obendrein aussichtsloses Unterfangen, gilt doch die Kunst zumeist als etwas, was überhaupt nicht in den Bereich der wissenschaftlichen Disziplinen fällt und mit diesen auch nicht konkurriert oder konkurrieren will. Von der künstlerischen Praxis wird angenommen, dass sie, obgleich ihr Bildungswert zugesprochen wird, schlicht anderen Zielen und Zwecken dient als wissenschaftlicher Forschungen.

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Allgemein artistic Research bild im bild der anfang Fotografisches im Fotografischen Versionsgeschichte visuelle Kunst

lang-weilig bis andauernd

Frage: Weshalb wurde der Äbtissin das Münzrecht von Zürich abgenommen?
Die Kirche Fraumünster mit Frauenkloster wurde 853 von König Ludwig dem Deutschen gestiftet. Es wurde von Frauen des europäischen Hochadels bewohnt. Das Kloster genoss die Gunst von Königen und die Äbtissin hatte das Münzrecht von Zürich bis ins 13. Jahrhundert. Die Frage: Weshalb wurde der Äbtissin das Münzrecht von Zürich abgenommen?
Bilder beschwören – Bilderverschwörung – Verschwörungsbilder
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#KUNSTTALK 2 öffentlich sprechen bild im bild doppeltes Bild oder Bild im Bild #BIB oder #PIP oder Mise en abyme gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis künstlerische Forschung KünstlerSein kunstbasierte Forschung Medienmündigkeit Metabilder visuelle Kunst

#kunsttalk 2.4 am 16.06.2020

ab 19:00h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

THEMA: Bifurkation oder der unendliche Spass

am Beispiel der Anwesenden

Teilgebenden und Teilnehmenden

falls die moderierende Funktion gewünscht wird, bitte kommentieren

so war’s beim letzten ZusammenSein und KunstSchaffen

wir warten auf dich . ZOOM WARTERAUM . bitte eintreten:

Die Aufzeichnung wird gestartet

„Wie nah darf Kunst den Wissenschaften und der Technik sein, den Erkenntnisweisen und Warenproduktionsweisen der Neuzeit, ohne ihren Kunstcharakter einzubüssen?“

Die Chaosforschung etabliert sich seit Ende der 1970er Jahre. Im Anschluß an die «Kybernetik» und die Allgemeine «Systemtheorie» wird diese oft als eigene Forschungsrichtung weiter betrieben. Obwohl in solchen Systemen deterministische Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge bestehen, können aufgrund vielfacher Wechselwirkungen, Vernetzungen und Rückkopplungseffekte keine Vorhersagen wie beispielsweise in einfachen linearen Systemen getroffen werden. Bereits sehr kleine Veränderungen der Ausgangsbedingungen können zu großen, nicht vorhersehbaren Auswirkungen führen („Schmetterlingseffekt“).

Die zentrale Methode der Chaosforschung ist die Computersimulation, die zu einer Reihe von Erkenntnissen führte, die heute Bestandteile der Chaostheorie sind, z.B. daß sich chaotisches Verhalten im Zeitablauf zu geordneten Mustern einschwingt. Diese Ordnungsmuster („Attraktoren“ oder „Fraktale“) können bildlich dargestellt und typisiert, nicht aber exakt vorausgesagt werden. Ebenso scheint der Übergang von der Ordnung ins Chaos gewissen Prinzipien zu folgen, die als „Bifurkationen“ (mehrfache Verzweigungen im System) beschrieben und optisch dargestellt werden. Ob die Ansätze der Chaosforschung auch für die Analyse psychischer und sozialer Systeme oder künstlerischer bis kunstbasierter Forschungen geeignet sind, kann derzeit noch nicht beurteilt werden.

dieser #kunsttalk hätte auch «Bifurkationen» und die endlichen Spässe heissen können; zum Abschluss dieses Talks wurde das Thema für den #kunsttalk 2.5 noch nicht abschliessend formuliert und fixiert.

Haus&Schrein die Caramel-Reliquie – Andreas Peschka 2020
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erwartungen

lll zu den sogenannten höheren Gehirnfunktionen (Neocortex) gehörend, stellen Erwartungen die Zone bis Grauzone, den Zwischenbereich und eventuell ein Medium dar, um die Vorstellungskraft mit Kalkül zu verbinden. Und Experten meinen heute, dass Künstler*innen den Begriff Medium besser nicht verwenden sollten. In jedem Fall wird es, wie der heikle Drahtseilakt in schwindelerregender Höhe. Sobald du dich zu weit zur einen Seite lehnst, füllt sich d-ein Kopf sofort mit nicht mehr realisierbaren Phantasien oder Illusionen sowie Fantastik. Neigst du dich zu sehr zur anderen Seite, verbringst du dein Leben damit To-do-Listen anzufertigen.

Mit dem Minimum an Realitätssinn und dem Maximum an Optimismus werden dir nebulöse Erwartungen ins Ohr geflüstert, dass d-ein Werk der »Riesenerfolg« wird und dass es leicht werden und sich von selbst machen wird, sobald du investierst, am Besten Geld – viel Geld. Und in der Tat : hier und da öffnet sich die Tür … das SchauFenster wie von Geisterhand. Da der Himmel und d-eine Arbeit schafft es tatsächlich von selbst. Es geht dir leicht von der Hand, denn nicht das optische Instrument führt den Pinsel, die Nadel und Zeichenstift, sondern immer die Hand des KunstSchaffenden. Doch unrealistische Erwartungen stellen sich schnell ein. Bedürfnisse und Gefühle, aus der Hoffnung heraus oder aufgrund von Erfahrungen und Erinnerungen an wunderbare und alte Zeiten. Bedauerlicherweise werden – auf Illusionen aufgebaute Erwartungen – fast immer zur Desillusion und Enttäuschung. Aus diesem Grund häkeln und stricken viele lieber, nähen nach Schnittmuster, kochen nach Rezept, Putzen, Trainieren und Arbeiten nach Wochenplan.

Aus dem Werk – selbst – sich ergebende Erwartungen sind hingegen das nützlichste Werkzeug des Künstlers. Was du über d-ein nächstes Werk wissen musst, ist in d-einem letzten enthalten. Der Ort, an dem du über d-einen Stoff etwas erfährst, liegt in der nächsten Verwendung des Stoffes. Der Ort, um über d-eine Ausführung etwas zu erfahren, liegt in d-einer nächsten Ausführung. Anders gesagt: D-ein Werk ist d-ein Führer und Mentor – das vollständige, umfassende, unbegrenzte Nachschlagewerk für d-eine Arbeit. (Ein solches Buch gibt es nicht noch einmal und es gehört dir alleine). Es funktioniert in dieser Weise für k-einen anderen.

Fingerabdrücke, sonstige Ausdünstungen und die DNA befinden sich überall; und nur du allein weisst, wie sie dahin gekommen sind. D-ein Werk sagt dir etwas über d-eine Arbeitsmethoden, d-eine Disziplin, d-eine Stärken und Schwächen, d-eine dir eigenen Gesten, d-eine Bereitschaft, Dinge aufzunehmen und zu durchdringen.

D-eine nächsten Lektionen liegen in d-einer Arbeit direkt vor dir: Um zu sehen, musst du dir nur d-ein Werk genau anschauen – ohne Urteil, ohne Bedürfnisse oder Furcht, ohne Wünsche oder Hoffnungen. Ohne emotionale Erwartungen. Frage d-ein Werk, was es braucht, nicht was du brauchst. Schiebe dann d-eine Ängste beiseite und höre zu oder schau genau hin: es geht um die Geschichte des Bildermachens

nichtverstehenserwartungen – schaue zu und beobachte – beim visuellen kunst schaffen, bildermachen und zusammensetzen

Haus&Schrein die Caramel-Reliquie:

Andreas Peschka 2020

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2

#kunsttalk 2.3 am 02.06.2020

ab 19:00h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

THEMA: ERWARTUNG

am Beispiel der Anwesenden und Teilnehmenden

Der Malaktion vorausgegangen war die Auseinandersetzung mit dem Themenkreis „Öffentlichkeit und Erfahrung” im Rahmen des Projektes „Wandmalerei im außen Bereich”. 

Die drei Ebenen des Bildes – das eigentlich zum Bild im Bild wird – spiegeln diesen Entstehungsprozess wider: 

1. Diskussionsgruppe 

2. Thema selbst, die „Studiensituation“ 

3. Betrachtergruppe 

Bei der Betrachtergruppe, den „Grauen Männern” handelt es sich um das Bildzitat. Zitiert wird aus dem Bild „Die Erwartung“ (1935) des surrealistischen Malers »Richard Oelze« (1900-1980) u.a. 

http://www.villa-wessel.de/AusstellungsSeiten/Richard_Oelze/richard_oelze.html

https://ruprecht.art.blog/2018/03/09/waelder-toter-augen/

documentaarchiv

DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK

http://www.armin-schreiber-kunstpaternoster.de/what_about_oelze/richard_oelze.html

_ besser eingeschlossen als ausgeschlossen zu sein _ – ^ «Gruppe» : wer kommen mag

von Julia zum #kunsttalk 2.3
von Julia zum #kunsttalk 2.3
von Julia zum #kunsttalk 2.3
#kunsttalk 2.3 Live-Stream
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Vorhang; curtain

verwirklicht physische und digitale Ausprägungen im Hier und Jetzt

als zeichen des widerstands den vorhang als ein stück stoff auf offner strasse zu schwenken : wie die moderne bacchantinnen kreiselnd ausser kontrolle zu geraten : wieviele tanzschritte braucht es für die versöhnung mit den gespenstern der vergangheit – spielen ist die wirksamste lern-lehrmethode – dies movement artikuliert denken leben in der gegenwart
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Vorhang; curtain
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https://www.flickr.com/photos/geopoet1/2381507917/
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