kunstforschung künstlerisch forschen what’s the matter

ENTWURF roh, kaum ausgefeilt und geschliffen: Versuchen, Probieren und Experimentieren im Sinne von DIYS (Do It YourSelf) wird zum Schlüsselbegriff: «Künstlerische Forschung», «kunstbasierte Forschung» und «Kunstforschung», die bereits Vorstellungen zum «Oxymoron» eröffnen: Kunst des Wissens und Wissen der Kunst wird zum Forschungsgegenstand: dem Bild- und Textakt. Womit schneller der Arbeitskreis Bild – Druck – Papier assoziiert wird als der Hyperlink. Zu Videomitschnitten und Aufzeichnungen im Fotografischen, die behandelt – live-gestreamt – be-ob-achtet – be-sprochen – be-schrieben und ver-dichtet – um-gewandelt und trans-formiert werden.

Mit Maschinen und Menschen kommuniziert dieser Forschungsgegenstand zugleich, parallel, neben- und miteinander sowie untereinander – bi- bis multilateral, sobald es auch hier sicht- und lesbar wird. In den «Schriftzeichen» (Typen, Formen, Farben, Design etc.) und «Pixel» im Fotografischen, die ästhetisch – mit Beweiskraft – artefaktisch kommunizieren. Auch durch diese Architektur des Content Management Systems : wordpress.com. Sobald Zeichen, Symbole, Bilder, Videos, Filme, Träume, Texte, Illusionen, Imaginationen, Poesien, Romantiken, Nostalgien, Malerei, Märchen, Grafische Novellen, Bilderbücher oder sonstige Abbildungen etc. hochgeladen und gespeichert werden.

SCIENCE FICTION?

Durch Daten-sätze, Kunst-worte und Bild-akte wird es zur «eigenen» Wissensform des Zeugs, welches gelagert, dokumentiert und aufbewahrt sowie gespeichert wird. Dinge, die sich aneinander messen – Weltlinien – die «referieren» und zwar ohne Bezugssystem. Ästhetisch – mit und ohne Fehler und Fehlendes – kommunizieren: un-verfügbare Leerstellen: schwarz auf weiss

Mit dem Schreiben, Entwerfen und Aufzeichnen sowie Lesen wird täglich von Neuem angefangen. Wie es im Fotografischen: mit Video, Videokonferenzen und Filmaufzeichnungen sowie Schnitten und Filtern weiterlaufen wird? Zu dem Forschungsgegenstand: *bildeigene Wissensform* und *ästhetische Bildträger* (visuelle Kunst) wird in verschiedenen Umgebungen, Bedingungen und Raumzeiten geforscht. Mit Anwendungsprogrammen im smarten «Setting», den vorhandenen experimental Systemen via Internet sowie der Kommunikation „vom Hammer bis zum Nagel“ wird freiwillig geforscht, re-konstruiert oder re-produziert. In Bedingungen des jeweiligen Settings und Kontext, die sich «zu-fallend» ergeben. Obgleich diese zum Teil «bewusst» aufgesucht und besucht werden. Spontan, geplant und terminiert werden. Freiwillig – kostenlos – in jedem Fall auch inszeniert werden. Mehr oder weniger – gerichtet – geplant – vorbereitet – initiiert – ge- und bewohnt – an-ein-an-der-hängend – verbunden – verknüpft – seriell – veröffentlicht werden.

Aufzeichnungen, welche möglicherweise die kulturelle, biosoziotopische bis biopsychosoziale, wirtschaftliche, politische gesellschaftliche sowie wissenschaftliche «Tragik der Allmende» und «public:domain» re-produzieren & herstellen (werden).

Dies vorweg: Heimlichkeiten, Geheimnisse und Rätsel sowie der Zauber und die Faszination der Bildnisse als Geschichte: ob als Landschaftsbild – Selbst-Porträt – Bio-grafie des KünstlerSeins (mit und ohne Werk-anspruch oder Konzept // Autobiografie). Ästhetisch kommuniziert in jedem Fall: das Bild – Image – Logo des KünstlerSeins. Der Bildakt, der bewusst ästhetisch inszeniert und performt wird. Das Bild, welches bewusst komponiert, gestaltet, gezeichnet, gemalt fotografiert wurde. Das Bild und Image, welches weitergereicht, gespeichert, verinnerlicht, gezeigt usw. & wiedererkannt wird. Das Bild, dessen Wert, Reichweite und Geschichte (Historiografie) bekannter werden. Das Bild, dessen „Lebensgeschichte und Reise“ re-konstruiert wird. Das Bild, welches (noch) nicht als Abfall – Müll – Scheiss entsorgt wurde.

Das Bild, welches zurzeit noch an der weissen Wand hängt.

Das Bild aus dem 20. Jahrhundert, welches als typische «*Volkskunst» zahlreiche Angebote an Klischees, Etiketten und Stigmata sowie Bedeutungen und Werten zu re-produzieren vermag, die heute sowie damals mit dem Künstlerdasein und der Kunst zusammenhängen könnten. Provenienzforschung zu dem kleinen und einfachen Gemälde der Kriegs- oder Vorkriegszeit des 20. Jahrhunderts sowie den möglichen politischen, historischen und künstlerischen Dimensionen und Bedeutungen, die heute noch wirken.

Die Seilschaften und die Beziehungen soziotopischer Kantinenmoral des Kunst- und Kulturbetriebs interessieren hierbei vorerst kaum, d.h. Streiche, Angriffspläne, Spiele, Hinterhältigkeiten, Strategien der Durchsetzungskraft und die Fallen des Künstlerdaseins (mit und ohne Werkanspruch) aus dem Akademie- und Hochschulbetrieb. Nach dem vertraulichen Blinzeln mit den Augen, nach dem Ein- und gar Beide – Augen – Zudrücken, den blinden Flecken und dem verständigem Schulterklopfen, mit Absprache, Sprachregelung und Geheimzeichen – kurzum: nach Kumpanei bis Filz wird (kaum) gesucht, sondern nach dem freien und freiwilligen Zusammenspiel: um die #bildeignen Wissensformen #ästhetischer Bildträger. Diese mit erkenntnisreichen Informationen «kommunikativ» zu verlinken.

„Glaubensbrüder- und Schwesternschaften“ und Wahlverwandtschaften, die offen und öffentlich das Argument, Zeichen und die Kunst sowie Bilder und die sprachliche bis ästhetische Kommunikation lieben. Zonen, in denen Nicht das Meinungsfähige herrschen und dominant sein soll, sondern das Argument mit Begründung und Erklärung sowie Quellenangabe und Verlinkung zählt. Gefahndet wird nach (gemeinschaftlichen) Linien, Fäden, Fasern, Verbindungen sowie Verlinkungen und Bezügen. Beziehungen innerhalb und ausserhalb künstlerischer Kontexte und Lebenszusammenhänge, die zu gesellschaftlichen, kulturellen, historischen, wissenschaftlichen Zwecken gegründet werden. Und bis heute im Zusammensein und Zusammenschluss der Kunstschaffenden und Forschenden entstehen, entwickeln und organisiert werden. Cliquen, Klumpen, Gruppen, Clubs, Unternehmen, Organisationen, Vereine und Netzwerke sowie Freundschaften, die für ihre «Leute» sorgen: Kabbeleien -Leidenschaften – Durchfechten oder Abschliessen – Kontrollieren? Durch Gegner- und auch Feindschaften, Freundschaften in Begegnungen, Organisationen oder Unternehmungen sowie Projekten und Spielen wird die Praxis in sichtbarer Offenlegung und Öffentlichkeit mit einigem drum und dran, an Problemen und Schwierigkeiten aktuell bis alltäglich gezeigt. Zum Beispiel die Rollenfunktionen, die eingenommen, gezeigt, präsentiert, gespielt und jederzeit wieder abgelegt werden können? Doch hier geht es kaum nur um das Künstlerdasein heute, sondern in erster Linie um das Bild. Die *Art- und „Lebensweise“ des Bildes, in der eventuell vernünftiges Denken mit schwimmt und am Ruder steht, «selbst» steuert und paddelt. Hierzu wird auch das rote Logbuch angelegt bis angewendet.

«Bullet Journal» zum Bild nicht zu weit im Voraus planen …

Informationelle, freie und autonome Selbstbestimmung scheint heute wie damals gefährdet und riskant zu sein. Denn die Freiheit wird nicht gegeben, sondern sie muss genommen werden und sich durch-setzen. Der selbstgesetzte Anfang und das Ende sind die Interpunktion. Die persönliche Verantwortung für das Künstlerdasein – mit und ohne Kunstwerk – die künstlerische Forschungen entstehen lässt. In „grossartiger“ Mechanik diskursiver Logik und Vernunft können neuartige Vertragsmatten, Wagnismuster und Kunstwerke sowie Formate für Aktionen, Objekte und Performance zum oder mit dem Bild entstehen. Zwischen organischen Zellenhaufen, Kompost und Lebensknollungen, Erdäpfel und Kartoffel, Sauerteig und Brot etc. wird visuelle Kunst auszulegen, zu stellen, setzen und legen – immer erlaubt sein. Gehäuse für die Kunst: öffentliche und soziale Behausungen, Häuser, Sammlungen und Container. Schreine, Gebäude und Architekturen werden konstruiert und entworfen. Die Neuen sozialen Plastiken werden aufgebaut, organisiert und gepflegt, die allzeit sicher betastet oder betreten werden dürfen. So in etwa beschreibt Ferdinand Tönnies die Aufklärung in der internationalen Diskussion von Lars Clausen / Carsten Schlüter (Hrsg.) Hundert Jahre „Gemeinschaft und Gesellschaft“ 1991.

Intensiv, andauernd und auch tiefer sowie weiter gehend forsche ich, forschen wir künstlerisch grundsätzlich zum «Bild». Zum Bildakt – Bildwerk – «Bildsatz» und zum Ansatz im Kontext und Setting der Gemeinschaft, Gesellschaft und Gruppe rufe ich: Wie Wittgenstein hebe ich hiermit die Art und Weise auf: sich den Satz »wie ein lebendes Bild« vorzustellen. Die Leser*innen und Experte*innen werden es sofort einzuschätzen wissen und gar nicht mehr weiter lesen und diesem Ansatz entspannt (liegende Acht) folgen – . Doch, diese Auffassung behandelt (auch den) wörtlichen Sinn des Satzes, nämlich als den Sachverhalt, der den Satz wahr machen würde, sobald er in der wirklichen Welt bestünde und real bzw. realisiert wird. Was die Wörter, Wort und Schlüsselbegriffe bezeichnen und bedeuten, die im Bild gespeichert sind, interessiert. Das es sich eventuell um nichts anderes handelt, als um unsere guten alten Bekannten, vermute ich. Die »geistigen Bilder«, die uns durch die Erfahrung und Erinnerung eingeprägt, eingeimpft und verinnerlicht wurden oder worden sind. Wir werden sehen:

Sobald sich etwas an der Oberfläche (des Monitors) bildlich, wörtlich und fragmentarisch abzuzeichnen beginnt, werde ich unweigerlich unruhig und aktiv. Hierzu fange ich an zu erklären, begründen, erzählen, kommentieren, moderieren und zu handeln. Nachzuschlagen in den Büchern oder zu zeichnen, malen und fotografieren bzw. zu filmen, zu filtern und zu schneiden. In jedem Fall zu kommunizieren. Eventuell auch, um zu suchen und zu finden, um das vorläufige Fazit zu ziehen oder die Pointe zu setzen. Wesentliche Resultate zu erkennen («basic findings») handschriftlich abzulegen. Still, schweigend, aufmerksam. Beobachtend werde ich, sobald sich Material zum Bild und/oder Wort im malerischen – fotografischen bis filmischen – bis auch poetischen – abzuzeichnen und darzustellen – beginnt. Die Choreografie, Bildkomposition und Orchestrierung im Video – mit und ohne Musik – die als Untermalungen beginnen, sobald diese von den anderen zusammengeschnitten, beleuchtet und gefiltert werden. Zum Soziogramm graphisch dargestellt – verbunden – verlinkt bzw. analysiert werden .

Interpretieren, synthetisieren, systematisieren, anordnen, organisieren, managen, verschachteln, gestalten, umwandeln, experimentieren und per-formen: mit – durch – in Bildakten und Bildträgern (wie gemalt, gezeichnet, gedruckt etc.) im fotografischen bis filmischen Genre, Video, Buch, Blog und Home- bzw. Landing Page. Aufzeichnungen und Dokumentationen – Videos – rücken dabei zusehend in den Vordergrund zur Verlinkung. Allein, zu zweit, im Team und in der Gruppierung mit Bekannten und Unbekannten wird über das *Bild* : Bilderzyklus gesprochen. Die Reihe, Serie, das Mosaik, die Assemblage etc. des «Einzelbild» im fotografischen bis filmischen als Videostill – nach-gedacht, geredet, geschrieben. Assoziativ mit Daten verlinkt, Information verbunden, integriert bis migriert, verlinkt und kommentiert. Gleichzeitig wird zusätzlich gezeigt, demonstriert, präsentiert und probiert sowie experimentiert.

Zum «Bildakt» wird häufig (wissenschaftlich – historisch – empirisch) assoziiert. Assoziativ geschrieben und gesprochen, sobald es als Illustration oder Abbild von etwas gesehen wird. Zum «Bildakt» wird hier immer künstlerisch – kunsthistorisch – kunstwissenschaftlich bis kunstbasiert – weiter in Telepräsenz geforscht. Gefilmt, aufgezeichnet und direkt sofort veröffentlichtlive gestreamt – lifestream. Gezeichnet, skizziert, entworfen etc. und wiederum referiert, präsentiert oder per-formt. Nahezu, wie am „laufenden Band“ in Fabriken und Produktionsstätten, die heute Projekt-e, Netzwerk-e, Organisation-en und Institut-e oder Institution-en oder auch Schule-n, Lehre und Philosophie (Filosofie – #PaulWatzlawick in seiner Diplomarbeit am CG Junginstitut 1954) genannt werden. Sobald die *bildeigene Wissensform der Bildträger* sowie die *Ästhetik* kommuniziert. Wobei wird das oder mein I-CH forschend aktiv. Da dies I-CH immer (mit) kommunizieren und handeln will, scheint klar. Auch wenn oder sobald es ek­lek­tisch wird.

Homepage für’s Einzelbild wird organisiert, bearbeitet & bewirtschaftet:

Thesen – Hypothesen – Hyperthesen – Hyperlinks zur bildeigenen *Wissensform* des Bildakts werden oft kaum mehr bis ins Detail entworfen, hergestellt, assoziiert, verknüpft, verlinkt, überprüft, aus- und hergestellt sowie realisiert – evaluiert und validiert. Sondern immer schneller & beschleunigter ent- und verworfen, eher als Abfall & Müll entsorgt, als untersucht oder damit experimentiert.

Die Entwertung funktioniert heute schneller als die Bewertung und die Beurteilung des Artefakts als Kunstwerk.

»Recycling« oder Kompost, in jedem Fall Wiederverwertung.

Gesammelt, archiviert und gespeichert wird immer. Abgelöst, gelöscht sowie beendet wird immer schneller. In Bruchteilen von Sekunden werden Bilder betrachtet möglicherweise ohne Verständigung. Im Verlauf der Zeit (Chroniken, Versionen und Geschichten) werden diese möglicherweise (wieder) herzustellen sein. Erinnert und re-produziert (werden) möglicherweise (kontingent). Da sie zu Fragmenten – des unendlichen Gedächtnisses – im Internet werden. Denen die Geschichte – im Sinne der Bio- oder Historiografie – verloren gegangen ist oder sein wird. Mittels der Maschinen, Endgeräte und Programme (APP) lassen sich Verbindungen und Verlinkungen zu Kanälen und Informationsdatenbanken im Internet jederzeit (wieder) herstellen – anschliessen und re-konstruieren – und mit dem Einzelbild verlinken ( – )?

Visuelle Kunst als «Forschung» und «offene Wissenschaft» handelt somit zwangsläufig und im Prinzip vom Bild der Bilder. Dem «Einzelbild» und «Bildakt» im Raum der Open Space Technology? Videostill, Film und der Aufzeichnung, d.h. von bewegten und vitalisierten Bild-Bildern an der Leinwand. An die Wand, auf den Bildschirm oder sonst wo hin lassen sich heute die Bilder jederzeit projizieren, live-streamen und (eventuell auch) vitalisieren als bildeignen Wissensform.

Mögliche Fragestellungen, die hierdurch aufgeworfen und sich stellen oder formulieren werden?

Bewertung: 5 von 5.

Bilder liebt mein I-CH im Prinzip – mit und ohne Leidenschaft – Satz und Sätze liebt und lebt das I-CH im «Prinzip» zwischen den Interpunktionen. Die monologisierende Rede, das Selbstgespräch, die Erzählung und das sprechende Denken sind bislang zu wenig die Prinzipien, die mein I-CH sich aneignet, zu eigen macht und veröffentlicht. Informationelle Selbstbestimmung und Selbstständigkeit sowie freiberuflich tätig zu sein, werden für mich hierzu immer notwendiger:

Autonomie

macht FREIHEIT ANGST? FREIheit Macht ANGST!

Wird FREIHEIT zur FORSCHUNG zum VERB – TUWort – SATZ?

Wird FREIHEIT zur FORSCHUNG zum VERB – TUWort – BILD?

Wird FREIHEIT zur FORSCHUNG zum VERB – TUWort – Kunst?

Inwieweit dies bereits mit künstlerischer und kunstbasierter Forschung, Kunstforschung und Wissenschaft(en) zu tun hat, wird sich im weiteren abklären. Wie hängen Performance, Zeichnungen bis Kennzeichnungen: Gemälde, Fotografien, Rauminstallationen, Videos, Live-Streaming, Filme, Projektionen, Techniken, Performance, Literatur, Spuren und Kontinuum etc. heute künstlerisch noch mit dem Bildakt eines Einzelbilds als Gemälde oder eines Bildes auf der Leinwand an der WAND zusammen?

Welche Möglichkeiten und Chancen bieten heute die bildlichen Aufnahme- und Dokumentationsformen – mit denen jede-r heute via Internet – privat bis öffentlich – experimentiert?

Wie und wodurch entstehen die Zusammenhänge zu künstlerischer und kunstbasierter Forschung, Kunstforschung, offener Wissenschaft und Open Space Technology?

Statische, bewegte und mobile sowie geteilte Bildwerke, Bildakte, Träume, Szenen, Installationen und Schnitte (Cuts) etc., die erkennbar erinnert, assoziiert und antizipiert werden. Da diese (immer auch) malerisch bis poetisch – musikalisch bis stimmlich – ästhetisch visuell – bis verkörpert kommunizieren, sobald diese ausgesendet und empfangen werden.

Im Vorder- bis Hintergrund – Mittel- bis Untergrund, je nach Kameraeinstellungen des Objektivs werden heute – bis zu 360 Grad und darüber hinaus – aufgenommen – übertragen und transformiert. Sowie live gestreamt und gesendet, wenn entsprechendes Equipment installiert, angewandt und genutzt wird.

3D – heisst die Zauberformel – DRUCKEN

Thematisch und fragend kehre I-CH jedoch immer wieder zum Bildakt des Gemäldes und Textes zurück. Die projiziert und re-produziert werden. Der Bildakt, der wie eingefroren wirkt, sobald dieser im Video stillgestellt – gezeichnet und gemalt – wird. Dies wird im Zusammensein mit anderen – (Kollaborationen im SmartSetting) – möglichst sinnvoll (zärtlich – fluffig, ohne den anderen- zu verletzen) respektvoll, aufmerksam bis achtsam versucht. Darum und damit es sich entsprechend an der Bildoberfläche und den Bildoberflächen (deutlicher) abzuzeichnen beginnt. Dies Abzeichnen hängt für mich mit der «bildhaften Figur», dem «rhetorischen Stilmittel», der «Kunstfigur» und dem «Porträt» sowie der «Landschaft» in erster Linie (Weltlinien) zusammen.

Sowie anderem und weiterem, wie zum Beispiel dem Kontext, dem Ort, dem Raum, der Tradition, der Kultur, den Menschen usw.. Landschaft und Topografie, Sphäre und Aura, Historie und Chronologie, Geschichte und Poesie, Schwelle und Zone, dem Raum und Weltraum – Kosmos – Welt- und Menschenbild usw… Doch mich interessiert zurzeit und vorerst eher : die Details

Detail

Durch die «Produktionsästhetik» und die «NEUE SOZIALE PLASTIK der widerständigen Beziehungen» im Zustand und Zuspruch des KünstlerSeins mit und ohne Werk wird hier laufend geschrieben, gefilmt beobachtet und aufgezeichnet. «Sample» – «Remix» – «Sammlung» – «Archiv» etc. von Bild- und Textmaterial wird es zugleich, welches selbst hergestellt & verlinkt wird. Ohne zusätzliche Hilfsprogramme, Bots etc., jedoch durch Anwendungen (Apps) und die Mitwirkung von Menschen und dem Humanen an sich. Somit wird und bleiben es Situations- und Momentaufnahmen menschlicher Verkörperung, die mit Text und Bild sowie Bildern und Texten im Fotografischen verbunden, eingebunden und verlinkt bleiben. Auch falls diese sich zu Datensätzen und Videosequenzen transformieren, die sich anders darzustellen, verteilen und auch auf- und abzulösen beginnen.

Die Gegenstands- und Zwillingsformel sowie Konjunktion (Wortart) kann (nur dann) der Reichweite gegenwärtiger visueller Kunst und Kunstforschung gerecht werden, wenn sie sich in Formen von Nach- und Beweisen, Handlungen und Bildern gesichert und garantiert (her-)auszustellen vermögen und veröffentlichen. Doch, wie passiert es in der heutigen Zeiten, wo es im Prinzip jede-r technisch machen kann, macht und machen könnte. Mit maschineller mobiler Infrastruktur: mobil first

Nur, die Liebe zur Zeichnung, Malerei, Skulptur und Neuen Sozialen Plastik geniessen bis heute die Sonderstellung in der Kunst. Ebenso, wie der physische Raum der Architektur, die Musik, Lyrik und Poesie: Zeugs und Dinge sowie die Landschaft.

Ex- und Impression, auch Romantik des Humanen, Genealogie und Möglichkeit beweist den künstlerischen Ausdruck als Effekt der konzeptuellen Versuchsanordnung und Bild-Komposition. Für erweitertes Malerei- und Kunstverständnis spricht heute, dass gemalte Bilder seit ca. den 1960er-Jahren nicht nur im übertragenen Sinne, sondern buchstäblich über ihren Rahmen, die Wand und den Raum hinausweisen

Soweit der Ansatz, mit dem hier angefangen wird. Wobei jede Modernismus-Kritik kaum im Denkmuster und Schemata des Gegners und Unbekannten verhaftet verbleiben wird.

Kunstforschung ist zu den Künsten die relativ (neu) hinzukommende Tätigkeit, die dabei ist, sich herauszubilden. Anhand der Beispiele ergeben sich Gemeinsamkeiten («Koinzidenz», «Interferenz», «Resonanz» etc.) sowie Verschiedenheiten («Kontrast», «Differenz», «Widerspruch» etc.) zwischen individueller und kollektiver Bild-, Sprach- und Text- sowie Kunstbetrachtung und -verständigung. Wobei Perspektiven zentral auf das Bild oder die Textpassage ausgerichtet werden, die im Vordergrund beleuchtet sind.

Solange funktionierende Programme zur visuellen Kunstforschung und zur Herstellung künstlerischer Artefakte als *bildeigene Wissensform* entwickelt werden, bleibt die ästhetische Kommunikation für die Menschen interessant. Sowohl generations- und kulturübergreifend – als auch subjektiv bis objektiv – operationalisierbar bis intersubjektiv wird es wichtig – bedeutend – wertvoll werden

Mit dieser ins Bild gesetzten Ästhetik des Performativen fängt das visuelle Kunstschaffen, jede Kunstforschung und die Thesen- bis Hypothesenbildung an. Mit Versuchsanordnungen wird experimentiert. Sie endet zumeist bei einem erneuten anfangen. Auf- und ausstellen oder an älterem – bereits vorhanden – (retro- und prospektiv) antizipierend weiter zu arbeiten. Da immer neue, unbekannte und unvorhersehbare Fehler – Störungen – Verzerrungen (mit, in, durch’s Bild(re-)produzieren – sichtbar und behandel- sowie erkennbar werden. Fehler, Fehlendes und Lücken, die ästhetisch immer (mit-) kommunizieren – störend bis effektiv – mächtig wirken. Sobald künstlerisch und wissenschaftlich vorgestellt, umgesetzt, transformiert, illustriert, integriert, perforiert etc. wird.

Dieser künstlerische Forschungsansatz setzt unmittelbar an der alltäglichen menschlichen Handlungspraxis an, mit der Bilder und Bildträger heute manipuliert, gestaltet und mitgeschnitten sowie gemalt und gezeichnet, gedruckt oder verlinkt werden (können). Fehler werden deshalb nicht und kaum auszuschliessen sein. Die hergestellten Bilder im Fotografischen werden motivisch bis symbolisch überformt, sobald darüber gesprochen und dazu geschrieben wird – soweit die vorläufige Hypo- bis Hyperthese zum Hyperlink

Diese Kunstforschung zeigt hierzu Beispiele, Nachweise, Videos und Dokumentationen kaum in nur chronologischen Reihenfolgen, Listen und Seiten :

«Gemeinsamkeit», gegenseitige Verlinkungen («Interferenz»), Verschiedenheit («Differenz»), inter-subjektive («Resonanz»), die sich mit der ins Bild gesetzten *Ästhetik des Performativen* offensichtlich zeigen.

Mehr und mehr beginnen sich »Prekäre Choreografien« abzuzeichnen, sobald künstlerische Handlungspraxis und visuelle Kunstforschung als *bildeigene Wissensform* sichtbar erscheinen werden

r-evolution medialer welt-en – beginnt jeweils um 16:00 Uhr

Kunstforschung, Künstlerische Forschung und kunstbasierte Forschung bedeutet für mich, sich mit ästhetisch-visuellperformativen bis sprachlichen Denk- und Handlungsweisen offener Wissenschaft-en, visueller Kunst im #SmartSetting in «Social Media» und Open Space Technology zu befassen. Die Techniken, Werkzeuge (Tools), Leinwände (Tatorte und Umgehungsstrassen der Malerei) in fotografischer Gegenwart aufzunehmen, die durch Kameraobjektive gefilmt und aufgezeichnet werden. Das #SmartSetting wird zeit- und ortsunabhängig für visuell-performative und wissenschaftliche Kunstforschung angewendet. Als »Diskurs« zu den #Projekte 16 benutzt. Dies „Sowohl als ob“ werden sowohl Seiten als auch Ansichten und Perspektiven des visuell-performativen Künstlerseins mit und ohne Werkanspruch re-präsentieren, die in erster Linie zur Kunstforschung dienen.

Vorerst möchte I-CH es so bezeichnen. Sobald die Forschungsaktivitäten hier in die bestimmte und bestimmbare Richtung weitergehen oder abgeschlossen werden. Am Anfang ist das „Aufsuchen“ sowie „Besuchen“ wichtig und wertvoll. Die Einrichtung in bestimmten Räumlichkeiten, Workshops, Konferenzen, Tagungen, Sessions, Festivals als Künstler*in und Wissenschaftler*in.

Zwischen den visuell kunstschaffenden Künstler*innen und/oder forschenden Wissenschaftler*innen und/oder schreibenden Autor*innen und/oder Schriftsteller*innen und/oder Zeichner*innen und/oder Maler*innen und/oder handelnden Performer*innen und/oder sprechenden Theoretiker*innen, und/oder anderen Rollenprofilen der Zuschauer*innen, Beobachter*innen, Betrachter*innen, Teilgeber*innen etc. befindet sich immer das I-CH zur Verständigung, auch dann, wenn es nicht sichtbar oder verbal kommuniziert. Und zwar immer in wechselnden Funktionen und Rollen der teilgebenden und teilnehmenden oder auch nur beobachtenden An- und Abwesenden im #SmartSetting.

(Eventuell wären explizit die Signaturen zu erwähnen, falls es gewünscht, erwartet und notwendig wird und der Erkenntnis dient). Die Aufzählungen (soziokultureller und künstlerischer) Rollenprofile und Funktionen zur «Charakterrolle» der (neuen) «Figur» – «Figuration» – «Kunstfigur» (Kunstforschung, Künstlerische Forschung, kunstbasierte Forschung) lassen sich heute schnell mittels Listen – Drehbuch – Regie erstellen.

Als «Thread» in Bild und Text zum Thema oder zu einer Fragestellung werden diese fast endlos zu Listen – wie zu Rattenschwänzen – per social media erweitert. Verzweigend, fortsetzend sowie verlinkend bis tentakeln diese weiter. «Siehe» hierzu den laufenden Thread zum #Schaf #9November2016 auf der Social Media Plattform Facebook mit ca. 2400 Kommentaren zu Fragestellungen: manuell wurden Bild- und Textkommentare ein- und angefügt ohne Hilfsprogramme und Bots.

In Bilder- und Filmserien, Videosequenzen und «Vlogs», Bild mit und ohne Text Blogs, wir hier lassen sich heute romanhafte bis erzählerische Essays und Konzepte schnell ästhetisch kommunizieren, komprimieren, verdichten und verbreiten.

Die kulturelle und künstlerische Rolle der «Frau» zum Beispiel, die im Bild immer anwesend, teilgebend und mittragend wird. Als künstlerische Forscher*in und / oder Wissenschaftler*in wird sie auch mit in den Fokus genommen. Treffender formuliert die Markierungen, anhand denen Bilder, Images und Logos als Frauenbezogen erkannt, benannt und identifiziert werden. Der Begriff der zum Bild: Frau im Künstlerdasein und künstlerische Forscher*in ausgesprochen, geschrieben und (ästhetisch) kommuniziert wird

Der «Slogan», das «Motto», die «Marke», die mit und ohne #hashtag via social media zum Bild / Video ästhetisch kommuniziert wird. Das LOGO, welches übergreifend, allgemein verständlich im deutschsprachigen Raum, Europa und nahezu weltweit kommunizieren soll?. Der Claim, der sich ausschließlich im deutschsprachigen Raum als Fachbegriff der Werbebranche seit den 80er Jahren etabliert hat, interessiert mich weniger. Häufig wird dieser jedoch Synonym zum Begriff “Slogan” verwendet. Slogan beschreibt streng genommen eher den allgemeinen strategischen Anspruch der Marke als die textliche und bildliche Umsetzung der Aussage. Als Taglines und Tags werden Slogans im amerikanischen Sprachraum bezeichnet. Endlines und Straplines werden im englischen Sprachraum verwandt. Im französischen Sprachraum sind die Werbeslogans als “Signatures” oder “Slogans Publicitaires” bekannt. Und Lemas ist der spanische Begriff für die Slogans. Dieser Begriff Lemas ist wiederum nicht zu verwechseln mit «Lemma», der Grund- und «Nennform» des Wortes. I-CH kann nur fehlendes oder fehlerhaftes in Wort und Bild produzieren, sobald I-CH alleine heute anfange. Denn es scheint ja alles bereits im Internet bis Internetz an Wissen und Erkenntnis vorhanden zu sein

Welches Bild der Frau wird heute weiter getragen? Ständig re-aktiviert und kommuniziert sowie mit Attributen belegt? Eventuell wird es bei den An- und Abwesenden folgendes auslösen:

*Erlebnisse, Erfahrungen und vitale Erwartungen, die sich kaum nur im Zentrum des visuellen KunstSchaffens und Künstlerseins ansiedeln. Durch Kunstforschung oder sprechendes, schreibendes, zeichnendes, malendes und ästhetisches Denken und Handeln ins Bild gesetzt werden. Die mit offenen Wissenschaften bis zu Illusionen und Träumen der unendlichen Weite und Offenheit zusammenhängen können*

  • »Bild» (Merkmal/Qualität)
  • «Sujet» (Inhalt/Index)
  • «Ding» (Gegenstand/Sache/Zeug)
  • «Kategorie» (Denkmal/Begriff)
  • «Namen» (verbale Zugriffsindex/wissenschaftliche Definition)
  • «Zeichen» (visueller Zugriffsindex/wissenschaftliche Definition)
  • «Konzept» (Entwurf/Plan)
  • «Theorie» (Betrachtung/Kunstforschung)
  • «Film» (Kunstform/bewegte Bilder)
  • «Technik» (Kunstfertigkeit/praktische Künste)
  • »Forschungdesign« (Versuchsplan/Versuchsanordnung)
  • »Tool-Box« (R-Toolbox) – NEAR Toolbox ZHdK ZH
  • «Tarot-Karten» (Spiel– oder Postkarte)
  • «Video» (in elektronischer Form kodierte optische Sequenzen)
  • »Instrument« (Instrumentarium)
  • «Liste» der Zeichen, die aufgezählt werden: Aufzählungszeichen – (…./………../………/… ——__/___———…………..““““““‘-‚.‘-.?^^„„____‘:,;-““““““- Formate in Fortsetzung (Kontinuation bis Kontinuum) und so weiter *sowohl als ob* … assoziieren – beobachtet – interpretieren – anverwandeln – immer wieder antizipieren etc. in elektronischer Form kodierter optischer Sequenzen, Situationen und Szenen aus wechselnden Einzelbildern und bezogen auf das »Bild« und darüber hinaus kommunizieren

Wird das «Bild» und der «Bildakt» heute durch Video und Kamera überwacht, beobachtet, kontrolliert sowie zensiert?

Und zeigt dieser Film, dies Video und das Bild, welches tatsächlich vergegenwärtigt werden kann (vgl. Franz Schuh: Schreibkräfte, Köln: DuMont 2000, S. 222)?

«Live-Übertragungen» in Echtzeit, die kaum je im (öffentlichen) «Fernsehen» oder «Public Viewing» gezeigt werden. Live-Stream-Videos und/oder Vlogs, die ausgestrahlt und mit Endgeräten empfangen werden. Mit Bildtelefonen, wie Handy, Natel, iPhone, Tablet, Computer, Rechnern, Bildschirmen etc. und den passenden Applikationen der Anwendungsprogramme.

«Videokonferenzschaltung», per Skype oder zoom.us, die an Gruppen freiwillig teilnehmender gleichzeitig gesendet und empfangen werden. Live-Stream-Videos, die gespeichert, dokumentiert, bearbeitet und archiviert werden. Diese Darstellungsarten eröffnen möglicherweise automatische, doppelte und mehrfache «Kontingenz» sowie das Kontinuum zur visuellen Kunstforschung, ästhetischen Kommunikation und den offenen Wissenschaften der Open Space Technology

Warten Bilder, die Dinge und die Kenntnisse der *bildeigenen Wissensform* nur darauf: an einem Ort, im Zeitraum (wieder) zur Anwendung, ins Gespräch und die ästhetische Kommunikation gebracht sowie eingeschleust oder ausgestellt zu werden?

Im livechat (LiveChat) zum Beispiel auf YouTube (CH) oder Social Media Plattformen werden künstlerische Erlebnisse zunehmend sichtbar und/oder auch akustisch bis musikalisch bezeugt

Mehr oder minder selektiv mitgeschnitten und erinnert.

Im Strom der Netzwerktheorien, Maschinen und im *Tsunamie der Bilder* oder *Traum* fliesst vieles – wird fluid. Welches nach und nach, parallel sowie gleichzeitig und direkt mit-erlebbar sowie re-vitalisiert werden kann. Sobald sie in der (virtuellen) Realität (wieder) erscheinen. Zumeist in der voreingestellten Bild-Qualität: Automatisch (720p), Untertitel: Nicht verfügbar, Melden, Hilfe und Feedback, Wiedergabegeschwindigkeit: 0,25fach – Normal – 2-fach sowie «VR» Modus (wieder) anzusehen sind, falls diese angesehen wird

formate und feature für visuell künstlerische, kulturelle und/oder wissenschaftliche projekte (wissenschaft: im dialog – bilateral) werden zunehmend so bereit gestellt und für jede-n abrufbar. Vermutlich für das (allgemeine) Publikum der Bürger, Zuschauer und das Volk, die es interessiert

Neue Forschungsfragen lassen sich so generieren und formulieren sowie aufstellen. Neue Methoden, neue Instrumente, neue Techniken, neue «Applikation», neue Versuchsanordnungen, neue Proben, neue Übungen usw. entwickeln. Das neue «Artefakt» (Bild, Bildakt, Zeichnung, Gemälde, Videostill, Performance etc.) der visuellen Kunst wird heute gegenwärtig und zeitgenössisch hergestellt

Die Videos, die hier ein- und angefügt sowie verlinkt werden, sind als Live-Stream produziert. (Live-Streams werden meistens nur mit geschnitten und bildtechnisch wenig bearbeitet. Im jedem Fall werden sie mit den heute vorhandenen Geräten und Möglichkeiten ohne Budget hergestellt. Um (neue) Erkenntnisse und (relevante) Informationen in Zusammenfassungen zur visuellen Kunstforschung zu »selegieren« und zu «verlinken». Um es später eventuell (wieder) zu «erzählen»; möglicherweise «erklären», «zeigen», «präsentieren» und übertragen sowie transformieren zu können: in andere Zonen, Bereiche, Felder und Räume. (Michael Hampe: Die Lehren der Philosophie. Eine Kritik, Berlin: Suhrkamp 2014)

Vermittlung der visuellen Kunst: Muss «hierüber» heute noch gesprochen werden? Wessen Stimmen, Bilder und Performances werden aus den Mainstream-Erzählungen in die „Videokonferenz“ des #SmartSetting aufgenommen und offensichtlich an- und besprochen? Was wird wie und wann als Wert relevant? Verworfen, gelöscht bis blockiert und relativiert? Welche Erkenntnis, welches Resultat und welche Pointe werden zur bildeigenen Wissensform des Bildes formuliert?

Wird visuelle Kunst im «Bildfeature» der Gegenwart auf Social Media Plattformen und im #SmartSetting für die Kunstforschung und die offenen Wissenschaften wirklich vorangetrieben oder nur re-produziert? Aufzufassen, Festzuhalten, Mitzutragen und/oder Mitzuteilen? Sowohl kritisch zu widerlegen als auch zu fragen oder anderes herauszustellen.

Bildlich (endlich voraussichtlich) im *Feature* herzustellen, darum wird es sich beim KünstlerSein mit und ohne Werk handeln. Wird heute in erster Linie auf den Ersatz kulturell homogener Selbstbilder, Stimmen und Performance fokussiert? Oder wird eher auf das Material, die Technik und den Rahmen des Bildes als Wissensform fokussiert? Auf die Zeichnung, Entwurf, Skizze und Gemälde als Bild, Leinwand oder Umgebungsfaktoren im Detail fokussiert? Welche Rolle spielen heute die Zentralperspektive und die Fluchtpunkte in der visuellen Kunst?

Die beweglichen und hybriden Positionsbestimmungen und Haltungen der Künstler*innen als Statement – in Bildform und/oder Illustration – bestimmen die Wissensform und Erkenntnis heute?! Den Titel und das Thema, welches gewählt wird. Werden Kunstforschung und visuell-ästhetisches Denken oder sprechendes Denken durch und mit der Stimme und Geste verbal und nonverbal (vor-)gegeben?

Wird mit dem Schaffen des Bildes überhaupt neues ästhetisches Denken, Erkenntnis und Wissen ohne Sprache freizusetzen sein? Oder wird gerade die Kontingenz und das Kontinuum der Weltsicht betont, die mit der Sprache mit und ohne Bezugssystem und -rahmen gegeben ist? Dies wird untersucht:

Die Chronik laufender Ereignisse und Aktivitäten visueller Kunstforschung und individueller ästhetischer «Bildbiografie» der Künstler*innen werden hierdurch berührt. Mir geht es um konkretes hinsehen und die Bilder aus der «Kontaktzone» heraus darzustellen, die berühren. Wird es wirklich dieses detailverliebte und genaue und präzise Hinschauen werden? Dieser hinwendungsvolle, achtsame, neugierige und interessierte Blick auf scheinbar Beiläufiges und Nebensächliches im Bild – dem monochromen Leinwandbild, welches ich so ein-dringlich finde. Fotografien, Zeichnungen und Gemälde sind immer stille Zeugen einer lauten bis lärmenden Umgebung (Stadt/Land/Fluss/See/Berg/Himmel usw.): Sie sensibilisieren Betrachtende – wie den Künstler selbst – für die Schönheit des Fehlerhaften und Fehlenden – unterwegs zu sein

Das Bild, welches nicht gezeigt werden soll, behandelt, dokumentiert, laufend bearbeitet oder diskutiert wird, interessiert mich. Die Fabrikation von anderem Wissen, welches das allein wissenschaftliche oder künstlerische Vorgehen nicht vermag. Im visuellen Kunstschaffen, künstlerischen Forschungsprozessen und Projekt-en kommuniziert die soziale, kulturelle und ästhetische Praxis :

Formatexperimente und die experimentellen Komponenten der Kunstforschung in ihren Praktiken der Materialisierung, Visulalisierung sowie Realisierung als Kunstformat werden hier im vorläufigen Entwurfscharakter betont. Bilder ermöglichen Erlebnis und Erfahrung ihres aktiven «Konstituens» von Wissen und Kritik. «Bildkritik», die gespeichert, gelagert oder auch entsorgt, gelöscht, zerstört und vernichtet worden ist und immer noch wird. Hiermit stellen sich die Fragen nach den Grenzen visueller Darstellbarkeit möglicher Extrem-Erfahrungen in Bildern visueller Kunst. Sowie nach den Grenzen ihrer kultur- und bildwissenschaftlichen Beschreibbarkeit und Bildanalyse. Die «cultural turns», wie iconic turn (Gottfried Boehm) und pictorial turn (William J. T. Mitchell) haben sich als zwei Paradigmen geisteswissenschaftlicher Bildforschung in den öffentlichen «Kulturen» bis heute etabliert:

kreuz – doppel kreuz # – koordinatensystem im bild – an haltestellen in der landschaft (environment) in der Open Space Technology

Seitdem ist einiges geschehen: die bildtheoretische und bildkritische sowie historische Perspektive wird zum Bestandteil. Elemente, die sich in vielfältiger Art und Weise kontrastieren. Gleichzeitig entwickeln sich institutionelle Bedingungen und (massen-) mediale Dispositive weiter. Mit zeitlichem Abstand stellen sich Fragen zur Bildwissenschaft, dem Bild und dem Bildakt als Leinwandbild an sich. Da moderne Untersuchungen davon ausgehen, dass Bilder als (eine) Art (non-verbale) Sprache sofort verstanden werden. Die ästhetische Erfahrung: spezifische Differenz- und/oder Kontrast-Erfahrung des Erlebens des Bildakts als symmetrisch – kongruent – authentisch oder was auch immer – gilt es zu bestimmen. Bilder werden kaum mehr für transparente Fenster zur Welt gehalten, sobald sie als Sorte der Sprache in Zeichen und Hyperlink begriffen werden. Zeichen, die sich trügerisch bis aufschneidend im Gewand der Natürlichkeit und Transparenz der Open Space Technology präsentieren. Hinter denen sich aber der opake, verzerrende, willkürliche Mechanismus der Repräsentation, ein Prozess ideologischer Mystifikation verbirgt (William J. T. Mitchell 2018, S. 18).

Wie werden die ideologische Mystifikation, die überholten Mythen zu anderen Paradigmen und ›turns‹ in der Gegenwart verkörpert, gezeigt, wahrgenommen und hinterfragt?

Wie wird das Potenzial und die Transformation ästhetischen Handelns (Denkens) außerhalb der etablierten Bildwissenschaft und Kunstfelder zur Anwendung gebracht?

Hängt ästhetisches Denken am Rahmen und Systemen von Referenzen und/oder an der Referentialität des Bildträgers?

Welche Rolle spielen Dinglichkeit, Materialität und Örtlichkeit sowie die Landschaft und Oberfläche der Leinwand heute in der visuellen Kunst und Kunstforschung?

Heute ist nicht immer so deutlich, was als Ergebnis künstlerischer Forschung gilt!

linie – reihenfolge – präsentation – performance mit bild: die Form – Ästhetik – Zumutung

Experimente mit der Leinwand

Künstlerisch forschender Aktivität und Performanz gehen visuelle Kunstperformance, Bildbetrachtungen sowie Bildverständigungen etc. voraus: Genderperspektive und Ästhetik? *Genderperspektive* wird somit den Betrachtenden oder Beobachtenden vorausgehen und ästhetischer Bewertungen und Beurteilungen erzeugen. Und jeglichen Änderungen und Erweiterungen des Forschungsfokus im Feld werden auch die Perspektiven von Gender in gewisser Weise vorauseilen: Nicht Raum, nicht Bild, nicht Performanz noch Ritual rütteln an der Erkenntnisordnung der Weltenlinien der Dinge selbst. Wohl aber Gender als die Hauptachse der gesellschaftlichen und sozialen Tiefenstruktur-en, aus denen sich die kulturelle Ordnung der Wissenssysteme und Tradition überhaupt erst herausbilden. Das Befinden 100 Jahre nach Bauhaus, die drei fff – form follows function. Ich begreife das Bild und Kunstwerk als ein Instrument, um damit spezifischen Erfahrungen zu ermöglichen und bestimmte Handlungen und Reflexionen zu provozieren. Als solches ist das materielle Werk nicht das eigentliche Ziel des künstlerischen Projekts. Doch es ist der entscheidende und wesentliche Faktor: künstlerischen zu «forschen»:

  • Was wird passieren, sobald sich diese Hauptachsen der sozialen und kulturellen Tiefenstruktur der Ordnung von Rollen auf den Oberflächen in Form und Funktion abbilden und abzeichnen werden?
  • Wird das Bild oder werden die bewegten Bilder zu Wesen und Wissenssystemen per se?
  • Womit und wodurch wird das Bild überhaupt ein Bildakt, das etwas wertvolles ist?
  • Wie wird das «Bild» opportun, hoffnungsvoll und widerspenstig?
kreuz – # – koordination in widerspenstigkeit, die sich in bewegung setzt

Hier geht es eher darum, der anderen Art von Referentialität und Wirklichkeit oder Realität die Geltung zu verschaffen – die nicht nur hermeneutisch in Sinn- und Bedeutungskernen verkapselt bleibt. Die Sonnenlicht, die Oberfläche und die Bewegung sowie Dynamik selbst mit einbezieht. Referenz und Referentialität (überhaupt erst) werden sichtbar : Evidenz, Präsenz, Artikulation von Dinglichkeit, Materialität, Zeugs und Form, die der Funktion folgt. Während bei der Referenz der Bezug auf die Sache (Gegenstand) selbst im Vordergrund steht, geht es bei der Referentialität darum, die Bezugssysteme darzustellen und zu bezeugen. (Die Bezugnahme und das Beziehen auf – wird hierdurch – in den Mittelpunkt und auf die Fluchtpunkte gerückt).

bild-wand – wand-bild

bild- wandler

bild-wanderung

bildfahrzeug – vehikel

«Bildfahrzeuge» und Formexperimente, im Video festgehaltene Performance werden zu exemplarischen Annäherungen an das (Di-) bis (Tri) Lemma. Die Blocksätze, die zum Bild geschrieben werden. Zugleich wandert diese Annäherung in «Dimensionen» der Forschungsbereiche ein: Migration in Felder, Räume und Lager visueller Kunst. Hiermit wird der gegenwärtigen, historischen, sozialen und medialen Dimension im Alltag Rechnung getragen. In dies Gemisch aus künstlerischen, kuratorischen, wissenschaftlichen und auch administrativen sowie ästhetischen Perspektiven, Interpretationen und Zuschreibungen, die bis heute «zollfrei» gelagert und archiviert werden.

Informationen, Wissen und Erinnerungen, die (kollektiv) in Bildern, Blocksätzen und Geschichten gespeichert werden und (nicht mehr und kaum) erzählt werden. Solange diese sich nicht an den Grenzen der visuellen Kunst kreuzen (crossing the borders of art). »Ironische Umkehrungen», Paradoxien und Verzerrungen (Bias) sowie Re-Präsentationen in laufenden Integrations- und Migrationsdiskursen, die sich offensichtlich und sichtbar zeigen, kommunizieren und darstellen lassen. Migration, Integration – dies lenkt visuelles Kunstschaffen ab? Und in der Tat, so behaupten einige, bei übermässiger Fixierung auf die kommunikativen Themen kann man für die kunst- bis wertvolle Seite der Kunst blind werden.

Im Umzeichnen von Schatten sahen nämlich schon der römische Autor Plinius d. Ä., aber auch Leonardo da Vinci den Ursprung der (bildenden) Kunst. Wer das weiss, dem sagt ausgerechnet dank dem Licht, Farbe, Ornamentik und Textur des Schattens, das Ästhetisches an Leben gewinnt. Etwas über das Wesen der Kunst und der Vorstellungskraft an sich, die nicht nur Hybridität, Hyperlink, Migration und Exil sind.


Intentionalität, Fragestellung und Selbstpositionierung oder Stellungnahme werden heute zumeist sofort von künstlerisch Forschenden, Künstler*innen und Kunstschaffenden erwartet.

Die flüchtigen, systematischen und intensiven Ansammlungen von Beiträgen und Geschenken zur Kunstforschung, um Bildgeschichten, Bildeinwanderungen und Bilderfluten sowie die Kunstforschung – künstlerische und kunstbasierte Forschung in Open Space Technology fortzusetzen.

Wobei es sich oft auch nur um Bilder, Filme, Videos, Bücher, Texte, «Paratexte», Kontexte, Ausstellungen und Räume sowie Freiräume visueller Kunst / Künste handelt. Die eher die «Schweigespirale» erzeugen. Als die mögliche Kontroverse, «Kritik» und weitere Untersuchung oder Fortsetzung zu erzeugen.

Wie es zum Beispiel schon der Begriff «Forschung» offenlegt, der in der deutschsprachigen Debatte sehr umstritten wird. Oft lautet der Vorschlag der visuellen Kunst und Künste: dieser Begriff sei durch «ästhetisches Denken» zu ersetzen. Bedeutet es durch «Praktiken ästhetischen Denkens» auf malerisch phantasievolle, zeichnerische, grafische und visuell künstlerische Art und Weise auf «monochromen» Flächen, Plattformen und Landing Pages gleichzeitig aktiv zu sein?

visuelle kunstforschung und künstlerisches Forschen kommuniziert ästhetisch – im Dialog – bilateral – per Videokonferenz im Dienstgebäude Zürich

Bei der Kommunikation in Kunsträumen können «Wortklauberei», «Rabulistik», «Sophisterei» oder die «Typisierung von Argumenten» die bedeutende und wertvolle Rolle und Funktion spielen. In Interviews oder Befragungen (mit und ohne Leitfaden) werden diese zu präsentierten Bildern, aufgehängten und verlinkten Bilderserien erfasst. Allein – durch die aufmerksame Zuhörerschaft und Beobachtung der Beobachtung – sind ausführliche Bilderzählungen zu provozieren und zu dokumentieren. Geschichten, die über Bildschirme und mobile Displays (#SmartSetting) hinaus schweben, abfallen und zufallen.

Und jedwede-r kennt das Problem: Bild, Skizze, Entwurf, Zeichnung sowie Fotografie, Video oder Arbeit sowie Farbe und Form, die ganz anders erscheinen als es (vorher vermutlich) gedacht und vorgestellt wurde. Hybrid erscheint, sobald es auf der Plattform des gemeinsamen Projekts, in der anderen Umgebung und im Ausstellungsraum vorort erscheint. Sobald es selbst gemacht, hergestellt, visuell und/oder sprachlich kommuniziert wird. Künstler*in-nen gestalten, beabsichtigen und entscheiden die Fertigstellung: Format – «Feature» – Forschungsresultat. Kommunizieren selbst aus ihrer Perspektive unter der Zentralperspektive, die jede-r heute einnehmen kann. Sie unterbrechen hierdurch häufig ihre künstlerische Praxis und Tätigkeit des Kunstschaffens sowie der Kunstforschung am Ort. Zugunsten der HochZeitsFeier in Telepräsenz, dem Festival, der Veranstaltung und Video-Konferenz, die am Ort organisiert wird.

Mit diesen visuell-künstlerischen Versuchen (Entwurf – Design – Form – Gestalt – Fragment – Video im Fotografischen etc.) wird laufend experimentiert. Performative Imitation und Inspiration sowie Inszenierung, die Wahrheitsfähigkeit und Erkenntnisgehalt («Episteme») im Moment und auf Dauer als Lager: Sammlung und Versionsgeschichte speichern und archivieren. In bewegten bis mobilen Bild-Bildern (Bildfahrzeugen), Text-Texten (Kontexten), Video-Videokonferenzen bis Aufzeichnungen auf Seiten und Kanälen, in Beiträgen auf Plattformen, die sich mit der Auto-Strasse, Plätzen, Bahnhöfen und anderen Orten und Räumen jederzeit direkt sicht- und beobachtbar überkreuzen – verlinken – frei-willig – Open Space Technology und künstliche Intelligenz werden.

Im Moment bedeutet es noch Kunstforschung und «Performance» für – mit und durch den Bildakt. Inwieweit die künstlerische Performance realisiert wird, entscheiden immer andere mit. Ob es «Lecuture Performance», «Performance Effekt», «Performance Poetry», «Performance Visuality», «Visual Litercay» usw. «Liveness» bis «Lebendigkeit» etc. wird. Diese Fälle («circumstances») visueller Kunst werden betrachtet. Gelesen, adaptiert, kopiert, kommentiert, kommuniziert oder schweigend stehen gelassen. Erzähl- und erklärbar und möglicherweise so versteh- und nachvollziehbar werden. Anschlussfähig, zugänglich verlinkt oder abschliessbar und in sich geschlossen gemacht. Exklusiv oder inklusiv – wen es heute noch interessiert.

Re-visonen und Recherchen zu künstlerischen Forschungsarbeiten werden mit gespeicherten Entwürfen und veröffentlichten Formaten möglich, die hier z.B. jederzeit (auch wieder) zu editieren sind. Sobald diese als Manifest erscheinen und beleuchtet werden. Wobei das Anliegen der Kunstfigur Birgit Matter in keinem Fall das Manifest oder Denkmal oder nur ein Bild ist. Sondern, dass es jederzeit (neu) aufgerufen, angesehen, geändert wahrgenommen sowie kopiert und re-produziert sowie verwandelt, geschnitten und wieder verlinkt werden könnte.

Versionsgeschichten und Geschichten (Logbücher), die reichhaltig, nahezu unüberschaubar und mobil als Assest Management wertvoll werden. Mit Liveness, Open Space Technology, Technizität und Medialität werden es auch Geschichten, die auf Verhandlung «fluidisierender» Effekte in der Informationsgesellschaft und den Kulturen heute hindeuten. Effekte, die verbreitert, verkörpert, «verleiblicht» und/oder vertieft werden und wirken (können). #keinebrotloseKunst – Design und (neue) Formen – Formate – Ordnungen und Anordnungen des Sehens und des Erkennens: verpacken und versenden – dominieren heute den Online-Handel. Visuelle Kunst und Kunstforschung, die sich mit künstlicher Intelligenz – den Programmen, Hilfsprogrammen und Suchmaschinen – zusätzlich zum Bildmaterial ergeben werden, sobald diese hierzu eingerichtet und angeschaltet werden.

Die Beispiele visuell-künstlerischer Forschungsaktivität werden heute zumeist durch Künstler*innen & Forscher*innen «selbst» bis «selbstständig» zum Ausdruck gebracht und präsentiert sowie kommuniziert. Welchen Einfluss wird «Performance» als ästhetische «Heterotopie» auf die Ermächtigung der Subjekte sowie auf die Wissensgenerierung erzeugen? Im Mittelpunkt der Untersuchungen werden Strategien und Pläne zur Visualität, Oralität und Korporalität als zentrale (mediale) Verfahren künstlerisch-ästhetischer Performance angenommen. Die eventuell durch ein Bild (re-produziert) dargestellt, gezeigt oder re-präsentiert werden (können).

Künstlerische Performance und Dokumentation sind in jedem Fall Serviceleistungen, die Kunstschaffende, Künstler*innen und auch KunstTherapeut*innen sowie Forscher*innen sowieso *extra* und zusätzlich in die Öffentlichkeit und Systeme einbringen (wenn sie sich mit der Welt verändern). Andauernde künstlerisch-visuelle Arbeit des Kunstschaffen und Kulturkompetenz, die du, sie und andere in jedem Fall immer mit-bringen und mit-entscheiden. Falls es sich um Kunst, die Künste und Forschungsresultate handelt. Die Zukunft: was und wie zum Beispiel mit diesen Blocksätzen, Bildern und Videos in Zukunft passieren wird. Die sich hier nach und nach – «Remix» – herstellen.

Ob sie zur Aktivität, zum ästhetischen Denken und Kommunizieren durch Diskutieren in Gruppen der «society for artistic research» oder «analytischen Psychologie» werden, wird sich durch »PERFORMANCE« zeigen, ergeben und verbreiten.

Die einleitenden Begriffe «Künstlerische Forschung», «kunstbasierte Forschung» und «Kunstforschung» belegen, wie Forschung nach dem bestimmten Forschungstyp praktiziert wird. Zur Orientierung hat Henk Borgdorff (2007) die folgenden Typen eingeführt, nach denen sich Forschungsaktivitäten differenzieren und zuordnen lassen:

  • 1) Forschung über die Künste («research on the art»),
  • 2) Forschung für die Künste («research for the arts»)
  • 3) Forschung in den Künsten («research in the arts»)

Die Sorge und Befürchtung oder auch ANGST künstlerisches Forschen könnten die Massstäbe, Normen und Methoden oder das Forschungsdesign der Wissenschaften (Natur- und Geisteswissenschaften) angelegt werden, teile ich in keinem Fall. Der autonome (subjektive) Status, mit dem Künstler*innen ihre ästhetische Handlungsfreiheit, unmittelbare Produktiv- und Bildkraft, künstlerisches Wissen sowie ästhetisches Denken, Sprechen, Schreiben etc. als «Performance» einsetzen, findet vital, aktiv und auch durch Unterlassen statt. Hier wird es zudem programmiert durch Vorgaben und Wahlmöglichkeiten in WordPress-Design formal und informell unterstützt. Aus meiner Sicht ist es der Bereich, der die Kunst der Kunst-Therapie in den letzten 12 Jahren erfasst hat und weiterhin verändern wird. Bereiche der Kunstforschung, die zu den Künsten relativ neue hinzukommende Tätigkeit, die dabei ist, sich sichtbarer und erkennbarer herauszubilden, sobald diese veröffentlicht werden. Wie zum Beispiel teilgebendes beobachten, besichtigen und betrachten, re-vidieren, recherchieren, kritisieren und kommentieren. Um zu sehen, erkennen und verstehen, worum es wirklich, real und in Wahrheit gehen könnte. Bei Musealisierung künstlerischer Aktionen und Performance handelt es sich weniger um die Konservierung der Vergangenheit als vielmehr um die Schaffung der Zukunft des öffentlichen Raums (und Freiraums), der Zukunft der (visuellen) Kunst und Künste der Zukunft überhaupt (Hito Steyerl 2018, S. 55).

Wo stehen wir in der «künstlerischen Forschung»?

Forschung im emphatischen Sinn ist immer Aktivität, die traditionellerweise etwas bezeichnet, das in Universitäten, Industrielabors und Kompetenzzentren mit Auftrag und Drittmitteln zumeist *Geld* und *Mitteln* geschieht. Und nicht etwas, das Menschen tun, sobald sie visuelle Kunst an einem Ort oder in einem Raum mit Vitalität ästhetisch spüren, wahrnehmen und schaffen. Im Studio, Atelier und in Fabriken werden visuelle Kunst und Künste zumeist produziert, um sie dann in Lokalitäten, an verschiedenen Orten auszustellen. In *Liveness* und *Lecture* zu performen und zu präsentieren oder dazubieten.

Durch digitale Vernetzungen, den Informationsaustausch in weitgehender Ortsunabhängigkeit, wird visuell künstlerische Forschung mit Computernetzwerken möglich. *Knotenpunkt* – *Rattenschwanz* – *Verlinkung* hinzugefügt, die dynamisch und «rhizomatisch» anwachsen werden. Hierdurch eröffnen sich Zugänge und Anschlussfähigkeiten zum virtuellen Raum der Open Space Technology, in den viele bisher an Ort und Zeit gebundene Funktionen und auch Rollen einwandern. Als Seite oder home- und landing page wird dieser Raum oft noch bezeichnet. Möglicherweise in dem Verständnis, welches noch von analog gedruckten Artikel-, Buch- und Bildseiten oder Zeitungsseiten sowie dem Fernseher als der Bildschirm im Wohnzimmer ausgeht?

Künstlerische Forschung wird hier eher mit der experimentellen und praktischen Entwicklung der ästhetischen visuellen Artefakte zu tun haben. Sowie deren Historie und Lebensgeschichte, Kunst- und Bildtheorien, Kunstgeschichte und „Visuellen Forschungsprozessen“ im emphatischen und authentischen Sinn mit ästhetischem Mehrwert. Obwohl (sowohl als ob) künstlerische Forschung sicherlich danach trachtet, unsere Welt mit neuen Schlüsselbildern und -begriffen, Kunstwerken und neuen künstlerischen Praktiken zu bereichern, strebt sie vermutlich nach (grundlegendem) Verständnis von unserer Welt und uns selbst, die in Begriffs- und Bildkonzepten, Plänen, Projekten, Programmen, Modellen, Ordnungen und Organisation visuell-künstlerischer Praktiken eingebettet sowie verlinkt sind. Auch wenn es kaum für möglich gehalten und auf den ersten Blick erkannt und verstanden wird.

Bei künstlerischer Forschung ist es mir wichtig zu betonen, dass das Forschungsziel, der Forschungskontext, die Forschungsmethoden, und die Art und Weise, wie die Resultate re-präsentiert und dokumentiert werden, untrennbar mit der visuellen Praxis von Produktion und Spiel sowie Performance als Videoaufzeichnung verbunden sind und bleiben. Wobei es kein Videospiel oder Game ist, sondern Re-enactment und Neuinszenierung. In denen es kaum nur um die Darstellung, Visualisierung oder Illustration von Forschungsergebnissen geht, sondern um Merkmale und Kriterien. Begriffe, Richtungen und Fluchtpunkte, Mehrwert, Qualität, Index und Inhalt, die nach wie vor zur visuellen Kunst und «Visual Literacy» dazu gehören.

Tatsächlich nimmt die künstlerische visuelle Praxis hier die zentrale Rolle ein. Mit künstlerischen Forschungsexperimenten wird diese umkreist, um- bis beschrieben oder unterschrieben. Der Forschungsgegenstand ist die kreative oder performative Praxis des Bildes der Künstler bzw. der Künstlerin als *Liveness*, die auch mit den Live-Streams öffentlich wird.

Diese Veröffentlichungen richten mehr auf (ein oder das) Nichtwissen oder Noch-nicht-wissen. Sie schaffen Raum in Open Space Technology (und hier gibt es viel digitalen Raum für Ausstellungen) für das Ungedachte, das Unerwartete – den Gedanken oder Zufall – ästhetische Ereignisse, so dass alles – auch ganz anders sein- und hiermit werden könnte.

«Kontingenz» & «Kontinuum» künstlerischer Forschung interessieren. Tatsächlich differenzieren sich hierbei möglicherweise drei Gruppen von Negationen:

  • Erstens jene, die aus Logik und Rationalität herausfallen
  • Zweitens jene, die das Grund- und Sinnlose als Skandalon der klassischen Ontologie und Erkenntnistheorie benennen
  • Drittens jene, die das Begriffslose, das den Rahmen von Prädikation und Attributation sprengt, kaum willkommen heissen

Im öffentlich rechtlichen Fernsehen, Rundfunk, Wikipedia etc. sind Gruppen von Negationen ebenso wie auf Youtube und anderen Social Media Plattformen zu finden: zum Beispiel «die kunst des negativen denkens». Wie populär, öffentlich und interessant es wird, sobald aus Künstler*innen, Kunstschaffenden, KunstTherapeut*innen etc. auch Forschende werden: https://www.srf.ch/kultur/kunst/wenn-aus-kuenstlern-forscher-werden

Informationen, «Open Access», Begriffe, Wissen und Kenntnis werden unübersichtlich sowie unscharf und kryptisch für die künstlerische Forschung und individuelle Suchbewegung der Künstler*in. Die Situation fordert zweifelsohne heraus. Gedankliches und praktisches entwerfen oder praktisches und gedankliches verwerfen. Das Paradox der künstlerischen Forschung erzeugt Befangenheit und Schüchternheit macht Mut mit dem Anfangen: Neu Anfangen: Umschreiben, Zeichnen, farbig figurativ oder informell malen. Thematisch – motivisch arbeiten und fotografieren

Die Lebensgeschichte (Genealogie oder Genealogie) des Einzelbildes – jede-r muss sich entscheiden. Bildakt, Videostil oder Gemälde, welches ästhetisch kommuniziert. Weiter zu erforschen. Zur Skulptur oder Neuen Sozialen Plastik, V-log, B-log, Block-Satz, Interpunktionen, die ebenfalls ästhetisch kommunizieren.

Bildende Künstler*innen befassen sich intensiv, intuitiv und tiefer gehend mit ästhetischen Aspekten der Kommunikation und Bildsprache. Insbesondere, wenn sie bewusst klassische, moderne oder postmoderne Kunst schaffen und Reflexionen dazu anstellen. Sich in gegenwärtiger-zeitgenössischer-visueller Kunst, Visual Literacy und Kunstforschung zu bewegen sind offene und eröffnende Herausforderungen.

Die Zeichnung ist die Öffnung der Form in mehrfachem Sinn: als Anfang, Aufbruch, Anstoss, Anlauf, Anheben und Abfallen. Dies erste Motiv erinnert mich eher an die Zeichenbewegung als an die umrissene Figur; essenzielle Unfertigkeit wird in dieser Figur angezeigt.

Unabgeschlossenheit und dies noch Nicht-Erreichen der eigentlichen Form werden sichtbar zum Ausdruck.

Nicht-Erreichen der Form oder eines Stils beim Zeichnen werden offensichtlich

Zur Annäherung an die Form und zur Verständigung der Zeichen und Begriffe wird vorerst «Gemeinsprache» verwendet. Künstlerisch und wissenschaftlich wird heute transdisziplinär in englischer Sprache geschrieben und kommuniziert. Zur ästhetischen und assoziativen Kommunikation der visuell-künstlerischen Forschung verwende I-CH jedoch die Mutter-sprache sowie die Historie der deutschsprachigen Kultur, wie diese sich mir zurzeit darstellt. Die an den Anfang immer die «Begriffsklärung» und «Definitionsmacht» setzt, die dann mit der Gemein- oder Allgemeinverständlichkeit verlinkt werden, um für Organisationen und Bereiche auf dem Feld zu sorgen. Typisch für die Wissenschaften, für die Künste eher untypisch und zu gewöhnlich & allgemeinverständlich. Da sie die visuelle künstlerische und ästhetische Forschung auf Begrifflichkeit und Bezugssystem (kaum einengt) wissen möchten noch wollen. Sondern verbreitert (horizontal) und vertieft (vertikal)

Die Lust an der Zeichnung nach Jean Luc Nancy (2013) vertieft. Dabei wird die praktisch-künstlerische Arbeit an der Bildgestaltung übersehen, ausblendet und verhindert. In dieser Art und Vorgehensweise wird visuell-künstlerische Forschung weder – typisch – wissenschaftlich noch theoretisch. Auch nicht – besonders originell – künstlerisch verschriftlicht und versinnbildlicht. Möglicherweise allgemein verständlich, gegenwärtig – ortsge- und ungebunden – ästhetisch kommunikativ – kommuniziert. Computerprogramme lesen oder schreiben diesen Text in andere Sprachen automatisch. Übersetzen diesen in eine ausgewählte Sprache mit der wählbaren Stimme weiblich oder männlich automatisch. Je nach Präferenz lässt es sich einstellen und wählen.

Kopieren, ausdrucken, ausschneiden, kommentieren. Umschreiben, kritisieren – anders – diesen Blocksatz und die Zeichnungen kombinieren. Die Blocksätze zu verwenden – diese werden hiermit freigesetzt und frei gegeben. Missverständnisse sowie andere praktische Gebrauchsweisen zur ästhetischen Kommunikation werden mit Texten und Zeichnungen sowie Musik kaum auszuschliessen sein. Missverständnisse und Missverständigungen werden sogar gewünscht und nahezu erwartet

Feldforschungen im eigenen Vorgarten haben mich dazu gebracht: Künstlerische Forschungen zwischen Adaptation und Abgrenzung seit den 70igern (oder auch 60iger) Jahren zu verfolgen, ästhetische Amalgamierungen, spurenkünstlerische Strategien, Kunsttheorien und Kunstpraktiken usw. Diese Spuren lassen sich auch auf die Fähigkeit des Spürens beziehen. Die Unwillkürlichkeit der Spur, die mit ihrem Sich-Einlassen über die Dimension der Wahrnehmung hinausgehen, da sich von scheinbar peripherem Vorgefundenen (z.B. Stein, Licht, Dose, Schaf, Brot, Staub, Bild, Zucker, Caramel) ihre Umwelt / Environment, Geschichte und Biografie erschliesst. Im Sinne der Levi-Strauss’schen bricolage wird die autodidaktisch, selbständig und nach individuellen Massstäben (Prinzipien) agierende Forschung der Spurensicherungskunst beispielsweise der Deutungshoheit der institutionellen Disziplinen sowie Konzeptkunst – entgegen gesetzt. Dennoch ist die künstlerische Forschung angehalten, die Gegenwart und ihre historischen Bedingungen zu kritisieren, um Neudefinitionen von Subjektivitätsformen und Bildakten zu transformieren.

Dies Bedürfnis der Emanzipation künstlerischer Forschung von wissenschaftlichen Forschungsmethoden kann ich nachvollziehen. Da es aus meiner Sicht und Erfahrung die Versuche der Annäherung und Parallel- bis Bilateralen Kommunikation werden, auch wenn sich die Richtung auf praxisorientierte künstlerische Perspektiven vermehren werden. Richtungswechsel transversal und nicht nur der Point of View (POV) zu Fluchtpunkten, die künstlerische Forschung erneuern werden.

«Kunstforschung» konzipiert und berührt «Wissenschaftsästhetik»

Ästhetische Wissenschaft, die das spezifische Wissen und die Kompetenzen der Künstler*innen nutzt, um sie in anderen Kontexten als dem Kunstsystem oder Kunstbetrieb zur Anwendung zu bringen: Künstlerische Kompetenzen und Arbeitsweisen werden hier fast automatisch mit wissenschaftlichen zumindest mathematischen verbunden, verknüpft, verlinkt, verwunden und verknotet. Um neue Erkenntnis und Information sowie problemorientiert neues Wissen her- und bereit zu stellen. Zum Beispiel, um neue Thesen, Hypothesen und Fragestellungen für zukünftige Forschungen zu generieren oder zu formulieren. Mit Quellenangaben zu operieren und mit empirischer «Ästhetik» visuell-künstlerisch zu forschen, zu argumentieren, zu kommentieren, zu kritisieren, zu schreiben und zu schriftstellern gefällt mir zurzeit. Um es eher Salopp(e) zu sagen – ja – es wird erwartet, dass hier herumgekrittelt wird.

Vom Bildakt (im Fotografischen: Farbfotografie, Postkarte, schwarz-weiss Fotografie, Negativ, Gemälde, Zeichnung etc.) als «Gegenstand» des Vorhabens des KunstSchaffens und der Kunstforschung gehe ich aus. Dafür habe ich mich entschieden und zwar für jene, bei denen ich sicher bin, dass sie faktisch und materiell vorhanden sowie mit meiner Person, Körper und Subjekt heute noch in Zusammenhang zu bringen und in Verbindung sind. Obgleich die meisten vor meiner Lebenszeit als Künstler*in entstanden sind. Dokumente aus dem 20. Jahrhundert und 21. Jahrhundert setze ich in den Fokus oder werfe sie in den Vorgarten, um diese zu fotografieren. Da diese Emotiv mit Geschichte und Historie behaftet und auch belastet sind. Kaum müssen sie in erster Linie mit visueller Kunst oder einem Wert als Kunstwerk heute belegt sein, wenn ich anfange künstlerisch zu forschen und praktisch zu arbeiten.

«Geschichtswissenschaften», «Geisteswissenschaften», «Kulturwissenschaft-en» oder «Bildwissenschaft» und «Kunstgeschichte» etc. befassen sich auch damit, Fotografien und Fotografisches mit bildkünstlerischen und wissenschaftlichen Fakten und Informationen zu verbinden. «Kunstforschung» wird für mich subjektiv, kontingent und andauern. Hierzu arbeite I-CH im «Typoskript». Älteren Fotoabzügen in Schwarz-Weiss, zu Grautönen, Negativen und Negativfilmen sowie Negationen. Künstler*in-nen stellen der «Wissenschaft» oder den Wissenschaften und der «Kunstforschung», häufig auch die Biografie der eigenen Person oder Selbstpositionierungen als Mensch zur Verfügung. Die Beteiligung an Versuchen, Experimenten und Mitarbeiten wird hierdurch in Aussicht gestellt. Da es den Künstler*in-nen selten um das klar definierte Ergebnis und Ziel geht, als vielmehr um Prozesse, die etwas hervorbringen und künstlerisch und ästhetisch bereichern können. Dies bestätigen Künstler*in-nen mit ihren mündlichen, schriftlichen und bildlichen Stellungnahmen, Teilnahmen und Kommentaren sowie Beiträgen oder Verträgen. Womit auch tänzerische Umkreisungen und schrittweise Handlungen gegen das Gewicht der Schwerkraft oder Bequemlichkeit sowie den Strom des «Mainstreams» und der *Arche Kunst beschrieben sind. Die ästhetische Kommunikation und Handlung des «Selbst» beim praktischen künstlerischen Tätigsein DIYS interessiert – jeweils.

Schwarz, Dunkel sowie Licht und «Opazität» oder die Form der Quadrate, im Malerischen bis Fotografischen, faszinieren mich. Möglicherweise aus Selbstschutz, damit «Abstraktion» und «Theorie» nicht als zu rigide und tot erlebt und wahrgenommen werden. «Selbstbespiegelung» in nur einer Behauptung, Optimierung und Maximierung als Selfie etc. liegen mir fern. (Die zu Selbstliebe, Selbsthass, Egomanie, Narzismus, Sucht, Depression oder sonstigen Pathologien, Eitelkeiten oder Sünden führen können, die mich weniger interessieren, falls sie ästhetisch kommunizieren).

Im (surrealen) Studio experimentiere ich lesend, schreibend und denkend. Oder denkend, lesend schreibend, ich weiss es nie so genau.

Handwerklich und gestalterisch arbeite ich mit sogenannten natürlichen, künstlichen und künstlerischen Materialien, Stoffen, Pigmentfarben sowie Kohle bis Grafit u.a. auf unterschiedlichen Bildträgern im Atelier. Oft auf dem Holzboden sitzend, bis es körperlich zu unbequem und schmerzhaft wird. Zeitweise fasziniert mich Staub, Mehl, Senf und Ton. Formen und Farben, die ins Auge fallen, mit denen Erlebnisse, Erinnerungen und Erfahrungen empirischer Ästhetik und bildkünstlerischer Bildakte zu verbinden sind.

Unterbrüche, Störungen gibt es immer, inwieweit diese die künstlerische Forschung und Arbeit oder Aktivität beeinflussen, entscheidet die Künstler*in. Zum Beispiel die Literatur, Kataloge zu Kunstausstellungen der Künstler*in-nen die Aufmerksamkeit zur Zusammenarbeit binden. #Schafe, die gefüttert werden müssen oder ich verreise. Die Schafe wurde der Herde des Wanderschäfers überlassen. Handschriftlich schreiben, zeichnen und malen 1:1 in sogenannte Kunst- und Schwarzbücher. An den Endgeräten der Mensch-Maschine Kommunikation 1:N hängt heute jede-r : Nabel zur Welt

Doch sich in die Lebensgeschichte vom «Kunstwerk», «Bildakt» und Einzelbild in Aktion oder in Stille oder Konzentration zu vertiefen werden herausgefordert. Zu Künstler*in-nen Kontakt aufzunehmen, begleiten diese Kunstforschung, künstlerische Forschung und kunstbasierte Forschung kontinuierlich. Versuche aktueller Aufzeichnung – Notizen – direkt auf die blanko Seite oder den weissen Rand einer bedruckten Buch- oder Prospektseite aufzuschreiben oder direkt hier hinein zu zeichnen oder schreiben. Hierdurch entstehen Lücken, Fehler und neue Zwischenräume und Leerstellen.

Beispielhaft zu schreiben, um es später nochmals zu lesen, zu ändern oder zu verändern. Die Freiheit betonen im Umgang mit dem Material, Medien und Mündigkeit. Treffsicherheit und Genauigkeit. Keine «Willkür» «blinde(r) Entscheidung» «Wildheit» «Beliebigkeit––––––––––––– produzieren, wird es hierdurch kaum, da es durch Maschinen und Menschen überwacht wird. Die Intensität der visuell ästhetischen (weniger der sozialen oder kulturellen) Handlungssituation malerisch und zeichnerisch zu unterstreichen. Zwischen Zwang und Obesession in der Bewegung des Augenblicks: in der Geste von Gedachtem und Ausgeführtem scheint es ästhetisch zu kommunizieren. Zurzeit wirken kleinere Bild-Formate, Skizzen und Zeichnungen sowie Kritzeleien für mich befreiender als die grösseren und raumeinnehmende Bildakte und Installationen; die zu sehr beeindrucken, aufdringlich bis mächtig, gewaltig bis entfesselnd wirken wollen. Videos projiziere ich somit selten an die Wand und sehe sie mir im mobilen Display an.

https://kunstderkunsttherapie.com/2020/07/08/forschung-als-verkorperung/

https://dreher.netzliteratur.net/3_Konzeptkunst_Text.html

Ende der Kunst

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