Blog – Tagebuch – Bullet Journal

Zwischen Büchern, der Angriff: Stifte in schwarz, weiss und leuchtendem Neon, schnell zur Hand. Ausgangspunkt P.O.V. (Point of View) zu sieben neuen Arbeiten, die sich zu einem Werkkomplex versammeln überwiegend entstehen dokumentarische Bilder (Scans, Stills sowie Fotografien als Datei (file)), die einen trügerischen und verfälschenden Eindruck vom Geschehen vermitteln: vom Freiheits- und Freizeitidyll zwischen Freunden […]

ZettelchensTRAUM – Tb – BuJo

Zwischen Büchern, der Angriff: Stifte in schwarz, weiss und leuchtendem Neon, schnell zur Hand.

Ausgangspunkt P.O.V. (Point of View) zu sieben neuen Arbeiten, die sich zu einem Werkkomplex versammeln

überwiegend entstehen dokumentarische Bilder (Scans, Stills sowie Fotografien als Datei (file)), die einen trügerischen und verfälschenden Eindruck vom Geschehen vermitteln: vom Freiheits- und Freizeitidyll zwischen Freunden beim gemeinsamen Tun und Kunstschaffen.

Sprechen und Aufzeichnen. Zeichnen und Zeigen. Präsentieren und Begründen:

Geltungsfragen der ästhetischen Erkenntnis selbst, um ihre Begründung als »Erkenntnis und Wissen« darzustellen. Denken im Ästhetischen, im Musischen und Poetischen, in Synthesis zwischen Anschauung und Begriff ist Erkenntnis, seit 1755 mit Immanuel Kant.

Mehr und mehr kam es bei mir jedoch mit dem Bloggen, Tagebuch & Bullet Journal schreiben zum Videochatten, LiveStream, Gesprächen via Zoom & YouTube, kurz #kunsttalk. Oder per Telefon, Direktnachricht und Besuch im Labor (Rote Fabrik Zürich), Atelier (Programm Bern, Klybeck Areal Basel etc.). Handelt es sich um dominierende Motivketten in der europäischen Kunst & Kultur oder um die (intentionalen) Fragestellungen Einzelner?

Wird das Schreiben ins Verhältnis zu Landschaften, Räumen, Ideen und Gedanken (anderer) als Denkfigur gesetzt?

Um beispielsweise Bilder (Propaganda, Werbung) zu entlarven, so hat es Berthold Brecht (BB) in seinem Aufsatz „Über die Wiederherstellung der Wahrheit (1934)“ vorgeschlagen, sollten sie sprachlich-diskursiv bearbeitet, analysiert und richtiggestellt werden: „In Zeiten, wo die Täuschung gefordert und die Irrtümer gefördert werden, bemüht sich der Denkende, alles, was er liest und hört, richtigzustellen. Was er liest und hört, spricht er leise mit und im Sprechen stellt er es richtig. Von Satz zu Satz ersetzt er die unwahren Aussagen durch wahre. Dies übt er so lange, bis er nicht mehr anders lesen und hören kann.“ Was Brecht vorschwebt, ist ein Programm der Richtigstellung von Unwahrheit und Verführung, eine Sprachwerdung des suggestiven Bildes, das sich tendenziell dem Text und der Kritik zu entziehen versucht.

Bei der Operation, mittels Sprache das Bild in Kritik aufzulösen, erfährt das Bild eine Neubewertung; es ist nicht mehr blosse Wirklichkeitsbeschreibung, sondern schon Teil der Wirklichkeit selbst geworden – eine Erkenntnis, die sich heute im digitalen Zeitalter mit seinem Daseinszustand der bildlich Emergenz vollends bewahrheitet.

https://www.facebook.com/groups/bildbetrachtungundbildverstehen

Sich mit einem Blog zu befassen, um das Trojanische Pferd des Schreibens und Selber Tuns, Sprechens und Denkens zu retten, hat Gründe: Alleinsein und der Arbeit an etwas unzerstörbar allgemeinen, welches keinen Produktionsgesetzen unterworfen ist. Möglicherweise die Lebensdauer eines Sauerteigs hat, welcher zwischen Brot (sehr wenig) und Knäckebrot (mehr kann man nicht erwarten) liegt. Wir wollen über Blog & Tagebuch & deine persönliche Agenda #kunsttalk reden. Über das Schreiben und in keinem Fall das PUBLIZIEREN?!

Tagebuchschreiber sind in der ähnlichen Situation wie der Lesende oder die Lesende: Konstrukt, Utopie = Science Fiction; Ego-Fiction = Auto-Fiction = Autobiografie; Fotoalbum = Erinnerung. Tatsachen, Fakten und die Wahrheit wieder her- und richtig stellen?!

Bloggen ist für mich wie Zettelchen schreiben,

die man sich (fast heimlich) zusteckt und nicht jede-r sofort findet 🙂

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