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erwartungen

lll zu den sogenannten höheren Gehirnfunktionen (Neocortex) gehörend, stellen Erwartungen die Zone bis Grauzone, den Zwischenbereich und eventuell ein Medium dar, um die Vorstellungskraft mit Kalkül zu verbinden. Und Experten meinen heute, dass Künstler*innen den Begriff Medium besser nicht verwenden sollten. In jedem Fall wird es, wie der heikle Drahtseilakt in schwindelerregender Höhe. Sobald du dich zu weit zur einen Seite lehnst, füllt sich d-ein Kopf sofort mit nicht mehr realisierbaren Phantasien oder Illusionen sowie Fantastik. Neigst du dich zu sehr zur anderen Seite, verbringst du dein Leben damit To-do-Listen anzufertigen.

Mit dem Minimum an Realitätssinn und dem Maximum an Optimismus werden dir nebulöse Erwartungen ins Ohr geflüstert, dass d-ein Werk der »Riesenerfolg« wird und dass es leicht werden und sich von selbst machen wird, sobald du investierst, am Besten Geld – viel Geld. Und in der Tat : hier und da öffnet sich die Tür … das SchauFenster wie von Geisterhand. Da der Himmel und d-eine Arbeit schafft es tatsächlich von selbst. Es geht dir leicht von der Hand, denn nicht das optische Instrument führt den Pinsel, die Nadel und Zeichenstift, sondern immer die Hand des KunstSchaffenden. Doch unrealistische Erwartungen stellen sich schnell ein. Bedürfnisse und Gefühle, aus der Hoffnung heraus oder aufgrund von Erfahrungen und Erinnerungen an wunderbare und alte Zeiten. Bedauerlicherweise werden – auf Illusionen aufgebaute Erwartungen – fast immer zur Desillusion und Enttäuschung. Aus diesem Grund häkeln und stricken viele lieber, nähen nach Schnittmuster, kochen nach Rezept, Putzen, Trainieren und Arbeiten nach Wochenplan.

Aus dem Werk – selbst – sich ergebende Erwartungen sind hingegen das nützlichste Werkzeug des Künstlers. Was du über d-ein nächstes Werk wissen musst, ist in d-einem letzten enthalten. Der Ort, an dem du über d-einen Stoff etwas erfährst, liegt in der nächsten Verwendung des Stoffes. Der Ort, um über d-eine Ausführung etwas zu erfahren, liegt in d-einer nächsten Ausführung. Anders gesagt: D-ein Werk ist d-ein Führer und Mentor – das vollständige, umfassende, unbegrenzte Nachschlagewerk für d-eine Arbeit. (Ein solches Buch gibt es nicht noch einmal und es gehört dir alleine). Es funktioniert in dieser Weise für k-einen anderen.

Fingerabdrücke, sonstige Ausdünstungen und die DNA befinden sich überall; und nur du allein weisst, wie sie dahin gekommen sind. D-ein Werk sagt dir etwas über d-eine Arbeitsmethoden, d-eine Disziplin, d-eine Stärken und Schwächen, d-eine dir eigenen Gesten, d-eine Bereitschaft, Dinge aufzunehmen und zu durchdringen.

D-eine nächsten Lektionen liegen in d-einer Arbeit direkt vor dir: Um zu sehen, musst du dir nur d-ein Werk genau anschauen – ohne Urteil, ohne Bedürfnisse oder Furcht, ohne Wünsche oder Hoffnungen. Ohne emotionale Erwartungen. Frage d-ein Werk, was es braucht, nicht was du brauchst. Schiebe dann d-eine Ängste beiseite und höre zu oder schau genau hin: es geht um die Geschichte des Bildermachens

nichtverstehenserwartungen – schaue zu und beobachte – beim visuellen kunst schaffen, bildermachen und zusammensetzen

Haus&Schrein die Caramel-Reliquie:

Andreas Peschka 2020

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2

#kunsttalk 2.3 am 02.06.2020

ab 19:00h

«ZOOM» MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

ACHTUNG: «LIVE-STREAMING» ca. 90 Minuten

THEMA: ERWARTUNG

am Beispiel der Anwesenden und Teilnehmenden

Der Malaktion vorausgegangen war die Auseinandersetzung mit dem Themenkreis „Öffentlichkeit und Erfahrung” im Rahmen des Projektes „Wandmalerei im außen Bereich”. 

Die drei Ebenen des Bildes – das eigentlich zum Bild im Bild wird – spiegeln diesen Entstehungsprozess wider: 

1. Diskussionsgruppe 

2. Thema selbst, die „Studiensituation“ 

3. Betrachtergruppe 

Bei der Betrachtergruppe, den „Grauen Männern” handelt es sich um das Bildzitat. Zitiert wird aus dem Bild „Die Erwartung“ (1935) des surrealistischen Malers »Richard Oelze« (1900-1980) u.a. 

http://www.villa-wessel.de/AusstellungsSeiten/Richard_Oelze/richard_oelze.html

https://ruprecht.art.blog/2018/03/09/waelder-toter-augen/

documentaarchiv

DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK

http://www.armin-schreiber-kunstpaternoster.de/what_about_oelze/richard_oelze.html

_ besser eingeschlossen als ausgeschlossen zu sein _ – ^ «Gruppe» : wer kommen mag

von Julia zum #kunsttalk 2.3
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Vorhang; curtain

verwirklicht physische und digitale Ausprägungen im Hier und Jetzt

als zeichen des widerstands den vorhang als ein stück stoff auf offner strasse zu schwenken : wie die moderne bacchantinnen kreiselnd ausser kontrolle zu geraten : wieviele tanzschritte braucht es für die versöhnung mit den gespenstern der vergangheit – spielen ist die wirksamste lern-lehrmethode – dies movement artikuliert denken leben in der gegenwart
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Vorhang; curtain
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https://www.flickr.com/photos/geopoet1/2381507917/
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#kunsttalk

Caramel waschen, als wüsche ich Gold: Bernsteingold in Analogie: Birgits Zuckerarchitektur wird reduziert.

https://drive.google.com/file/d/1GWeDjXO6_oxEz4OANpwJk3OE5Zpc70R9/view?fbclid=IwAR3TMQTQV9ja0xSMHfLX4DK644NrVJ694GhK3zc6i7yPhu7_zxY6umB47X8

pdf in farbe ausgedruckt, konturen wirken intensiver sichtbar als im schwarz – weiss modus; verschiedene DIN A4 papierqualitäten ausgewählt für’s weitere bearbeiten bis Dienstag: 02.06.2020 ff

@Peter Mönnike’s Resultat im Fotografischen:
Bastelei zur Telefonkritzelei, zoom Inframince: Francesca in den Wänden – gespenstisch – medial Laminainterferenzen bis zum pdf – zum Ausdrucken und Selber bauen – do it yourself /// an und mit und durch die – Architektur: Gehäuse, Hausschachtel und Aufbewahrungsort basteln bis fotografisch – für die Zucker-Karamel-Kandisfragmente, die @Andreas Peschka & @Birigt Matter verschenken, verbreiten und versenden – first come – first serve – und so weiter
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Mit Buchstaben — weisseis

Das Bilddass meinganzes Tunschwarzauf weissmit Buchstabenbrandmarkt

Mit Buchstaben — weisseis
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zwei àpfel

zwei Äpfel duften vor sich hin
damit die Geschichte beginnt und anfängt
LIVE-STREAM-ING
die Bild in Bild sich fortsetzt

es duftet und verströmt

und ist nicht mein


literaturkritik

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Was die Kunst noch zu sagen hat Beitrag 2

es zeigt vom 06.07.2018

«siehe auch»

umzug der honico ihn (27:11) indianer aus brasilien angeleitet von (27:14) ernesto neto also die ethisch (27:19) politischen verwertungsinteressen sind

glaube ich in ihrer vereinnahmenden (27:24) macht kaum zu unterschätzen und das hat (27:27) gerade der vergangene sommer 2017 (27:30) bewiesen ein sommer an gefüllt mit (27:32) lauter großausstellung wie der biennale in venedig den skulptur projekten in münster oder natürlich der documenta in kassel

vieler orts ließ sich eine überdeutliche (27:44) verschiebung beobachten weg von der ästhetik

hin zur ethik und

diese (27:49) verschiebung ist auch keineswegs (27:51) verwunderlich (27:58) so wie etliche unternehmen auf ein (28:01) ethisches bewusstsein ethisches (28:04) bewusstsein setzen und ihren kunden die (28:07) entsprechend dafür bezahlen ein gutes (28:09) gewissen verkaufen weil diese durch (28:12) ihren kauf weder kinderarbeit (28:15) umweltschäden noch tierversuche (28:18) unterstützen

in diesem falle die firma (unternehmen, fabrik etc.) in das sind (28:23) der name sagt es selber schon

weiß sich (28:26) die frucht trägt ja auch so eine art (28:27) heiligenschein also dieser art von (28:32) ethischem bewusstsein machen diese (28:34) firmen zu einem handelsprodukten (28:37) vergleichbarer weise verlegen sich auch (28:39)

viele künstler und kuratoren auf das (28:41) feld des (drogenkonsums) tugendkonsums (28:44) hier wird das schicksal diverse (28:46) unterdrückter indigener völker eben zum (28:49) beispiel diesen indianern aus brasilien (28:52) thematisiert wie aber auch das leben von (28:55) geflüchteten ausgebeuteten oder auch (28:57) behinderten menschen

hier wird die kunst (29:00) nicht zu mitteln erotischer (29:03) selbstdarstellungsbedürfnis dafür aber (29:05) zur mitte der eigenen rechtschaffenheit (29:09) ausdruck zu verleihen und andere für (29:11) einen weg der bekehrung zu gewinnen um (29:14) mal diese religiöse metapher zu (29:16) verwenden

sie bildhaft das was ich meine (29:21) sind bild hat verdichtete fand fand sich (29:24) das oder dieser art von (29:26) instrumentalisierung auf der documenta (29:29) in den unteren räumen der neuen galerie zu sehen gab es dort eine zeichnung von gustave courbet die für den kurator adamczyk so etwas wie das kern werk seiner ausstellung darstellte

der saaltext wollte coupés vorstudie für in späteres ölbild als zitat meditation (30:03) über die macht des teilens und der (30:05) solidarität (30:06) zitat ende verstanden wissen (30:10)

courbet nehme hier zitat die (30:12) dringlichkeit prophetisch vorweg (30:16) alternative ökonomien zu erfinden und (30:20) dem neoliberalen würgegriff auf unsere (30:23) menschliche existenz zu entkommen

mal ganz kurz die dringlichkeit nimmt er (30:28) vorweg

alternative ökonomien zu erfinden (30:31) und dem neoliberalen würgegriff auf (30:33) unsere menschliche existenz zu entkommen (30:36) also der moralischen appell war damit (30:38) eindringlich formuliert

wenn schon die armen untereinander barmherzig sind so (30:43) seid ihr es liebe documenta besucher (30:45) bitteschön ebenfalls untereinander und (30:48) natürlich zu den armen (30:49) doch so klar die botschaft klar so (30:52) verwirrend war sie zumindest für mich (30:54) zugleich denn der neoliberale würgegriff auf unserer menschlichen existenz durfte (31:00) sich damit dann auch der begüterte (31:02) besucher der documenta gemeint fühlen (31:04) wird auch seine menschliche existenz (31:06) gewirkt ist er also auch das opfer (31:09) sozusagen der bettler der den bettelnden (31:11) kinder gibt oder geben sollte vor allem (31:14) ist mit milden gaben dem neoliberalismus (31:17) tatsächlich beizukommen ist

caritas jene (31:21) alternative ökonomie von der im saaltext die rede ist dann sollte man die (31:26) rolle dieses bild ist sollte auch die (31:28) begleitende kuratoren lyrik vielleicht (31:30) nicht überbewerten (31:32) doch zeigte sich hier exemplarisch der (31:36) lern- und leerfahrt (lern- und lehrpfad)

oder lehrfahrt dem diese dokumente folgten sie sprach zum gewissen des (31:42) einzelnen besuchers daraus resultierte (31:45) der nicht ganz kleine neben widerspruch (31:48) dass die documenta ihre besucher im (31:49) grunde dazu aufforderte die dokumente (31:52) unverzüglich zu verlassen

denn hätten diese die botschaft ernst (31:57) genommen

die kab und vielen weiteren werken der (32:00) ausstellung unterlegt war (32:02) dann hätten sie ihren reichtum an zeit (32:05) kraft und geld nicht dafür verschwenden (32:08) dürfen durch endlos viele spielstätten (32:11) der documenta zu streifen sie hätten (32:12) vielmehr einer partei beitreten oder in (32:16) den partisanenkampf wieder den (32:18) neoliberalismus ziehen oder auch nur (32:21) in der flüchtlingshilfe tätig werden (32:23) müssen um irgendwie den würgegriff zu (32:26) lockern (32:27) aber gut dass es nur einen neben (32:29) widerspruch zeigt allerdings wie stark (32:32) die post autonomie viele (32:34) großausstellungen beherrscht die kunst (32:37) gilt auch hier nicht länger als (32:39) gegenwelt die den zweck losen zweck (32:42) gewalt wäre und entsprechend spielt der (32:44) begriff der qualität den kritiker ja (32:47) doch irgendwie immer noch hoch halten (32:49) sollten keine rolle mehr (32:53) 2014 stellte sind schick die rhetorisch (32:56) gemeinte frage wie es qualität zu (32:59) definieren (32:59) seine antwort für ihn sei das zitat eine (33:03) lehre kategorie zitat ende (33:06)

denn diese unterstelle es gebe verbürgte und als sicher geltende werte in wahrheit sei qualität

zitat immer die qualität von jemand anderes zitat ende (33:15)

deshalb qualität eine lehre (leere) kategorie (33:18) geworden sei musste er offenbar alles (33:22) auf der ausstellung auf die reale welt (33:24) beziehen musste alles nach möglichkeit (33:27) anwendungsbezogen und nutzbringend (33:29) erscheinen lassen (33:31) in kunstwerken wie diesem hier zum beispiel mit der aufschrift ich war ein

(33:36) fremdling und ihr habt mich beherbergt (33:39) von julia priebe oder von hans haacke (33:44) überall in der platt plakatiert wir alle (33:47) sind das volk wie all are the people (33:51) solche plakativen im wahrsten sinne (33:54) plakativen appelle kann man ehrenwert (33:57) finden auch dringend notwendig im (33:59) politischen sinne und doch frage ich (34:03) mich was passiert wenn künstler sich (34:06) primär als verfechter einer ethik (34:08) verstehen also für das bessere und (34:10) eindeutige eintreten mithilfe etwas ja (34:15) dass der vernunft folgt oder folgen muss (34:18) und allgemein überprüfbar und in sich (34:20) corinth sein muss dann wird daraus nur (34:24) zu leicht ein weiterer fall von kunst (34:27) fahrrad (34:27) schließlich kann ein künstler nicht (34:29) beides für sich in anspruch nehmen der (34:31) einen seite die verbindliche prinzipien (34:34) der (34:34) ethik und auf der anderen seite die im (34:37) besten sinne befremdliche (34:39 prinzipienlosigkeit der ästhetik ethik (34:44) und ästhetik und das ist mir tatsächlich (34:45) ein wichtiger punkt verlieren an die (34:49) eigener wirkungsmacht und bedeutung wenn (34:52) man sie nach gutdünken durchmischt oder (34:55) gar für austauschbar erklärt ein (34:58) ethischer grundsatz ist ja nur dann (35:00) wirklich überzeugend wenn er unabhängig (35:03) ist von der ästhetischen erscheinung (35:05) also wenn die überzeugung nicht als (35:08) hässlich abgetan werden kann oder als (35:11) schön gepriesen werden muss als (35:13) geschmackvoll oder geschmacklos (35:14) kritisiert werden kann (35:18) umgekehrt bekommt die freiheit der kunst (35:21) bekommt die ästhetische erfahrung erst (35:24) dann eine tiefe wenn sie nicht von (35:26) vornherein durch ethische ansprüche (35:28) eingegrenzt wird und also ihre autonomie (35:31) einbüßt das gute der ästhetik ist nicht (35:34) das ethisch gute das verantwortliche (35:38) sondern die erfahrung des un-(35:39)-verantwortet das gute der ästhetik ist (35:42) dass sie uns wenn die sache denn auf (35:45) geht in einen schwebezustand zu (35:47) versetzen vermag und sich so die (35:49 bedeutung und die moral der dinge (35:52) verklären und für einen abstand zu (35:54) unseren kategorien aus richtig und (35:57) falsch gewinnen können das soziale an (35:59) der kunst ist also recht eigentlich das (36:01) asoziale weil sie unsere vorstellung von (36:05) dem was sozial sei unterläuft weil sie (36:08) hilft das leben jenseits der kunst zu (36:10) relativieren zu hinterfragen zu (36:12) unterminieren (36:13) doch wie könnte das gelingen wenn die (36:15) ethik selbst zur ästhetik erklärt wird (36:18) dann regiert im zweifelsfall eine art (36:21) richtigkeit denken dass die spielräume (36:24) der kunst zersetzt (36:27) in jüngster zeit gab es viele fälle wo (36:30) das eben das passiert ist dieser art von (36:32) zersetzungsprozesse zu beobachten waren (36:35) fälle die davon zeugen wie bedroht diese (36:38) spielräume unterdessen tatsächlich sind (36:40) fälle auch die noch einmal die (36:41) notwendigkeit ein (36:42) kritik als gegenwart analyse (36:45) unterstreichen (36:48) um es an einem beispiel zu zeigen als (36:51) kelly walker 2016 eine große ausstellung (36:55) in missouri eröffnete im postmuseum von (36:58) saint-louis hat er eigentlich nur getan (37:01) was er mehr oder weniger schon seit (37:03) langer zeit tut er hatte fotoarchive (37:06) durchkämmt hatte sich bilder von den (37:08) straßenkämpfen der 60er jahre (37:11) herausgegriffen auch zeitschriften cover (37:14) wie dieses hier was sie hier sehen und (37:17) hatte diese bilder kopiert mit weißer (37:19) und schwarzer schokolade auch mit (37:21) zahnpasta überzogen und dann auf (37:24) leinwand gedruckt mit solchen motiven (37:27) wollte walker wie das museum schreibt (37:31) zitat themen der identität rasse klasse (37:34) sexualität und politik destabilisieren (37:38) zitat ende man kann nur sagen es ist ihm (37:41) gelungen (37:44) auf dem steht steht das oft in der (37:48) ausstellung angebracht werden musste (37:50) contens content that may be difficult to (37:54) some news also inhalte die doch (37:56) schwierig sein können (37:59) also just diese die stabilisierung traf (38:02) beim publikum mich auf wenig gegenliebe (38:05) museumsbesucher privaten sogar die (38:07) wörter an einmal kam es zu einer (38:09) prügelei der künstler und aktivist david (38:12) warf kelly auf facebook vor dieser habe (38:16) als weißer mann bilder schwarzer frauen (38:19) und fotos von schwarzen menschen (38:22) beschmiert dieses werk so schreibt der (38:28) künstler

(keine Bildungstapete weit und breit zu sehen)

dieses werk ist beleidigend für (38:31) schwarze menschen (38:32) der implizierte vorwurf hier habe ein (38:34) künstler das leid anderer für seine (38:36) künstlerischen machenschaften (38:38) ausgebeutet so wurde von schwarzen (38:41) mitarbeitern des museums schließlich (38:43) eine petition verfasst und der weiße (38:45) künstler zu einer entschuldigung (38:47) aufgefordert für sein werk seine bilder (38:50) sollten wenn ich zerstört wo so doch (38:53) umgehend aus den sälen (38:55) walkers kunst habe hieß es in der in der (38:59) petition rassische und kulturelle (39:02) spannung unbehagen und verletzungen (39:05) hervorgerufen jeden fall kennen sie (39:12) wahrscheinlich ist eigentlich der (39:13) bekannteste der im letzten jahr (39:14) diskutiert worden weil nämlich ähnliche (39:17) vorwürfe wie kelly auch die malerei die (39:19) malerin den erreichten als die 2017

auch (39:25) der whitney biennale in new york ein (39:27) bild aus stellte nur waren es diesmal (39:29) viele ihrer künstlerkollegen die von (39:33) klassischer wut muss man sagen dazu (39:36) aufriefen das kurz wirkt wirklich zu (39:38) vernichten ist einfach nicht nur weg zu (39:40) räumen sondern ist zu vernichten schutz (39:44) hatte schatz hatte die leiche von emmett (39:47) till gemalt der mit 14 jahren in (39:49) mississippi von einem lynchmob zu tode (39:52) gefoltert worden war weil er angeblich (39:54) einer weißen frau hinterher gepfiffen

hatte pilz mutter hatte bei der beisetzung darauf bestanden den sack nicht zu verschließen denn alle sollten sehen wie grausam wie gnadenlos ihr sohn zugerichtet worden ist. das bild wurde tatsächlich zu einer (40:10) ikone im freiheitskampf der schwarzen und als trainer schätzen darauf zugriff und das nacht um es nach zu malen und (40:19) auf ihre sehr charakteristische malweise (40:22) für die gegenwart zu interpretieren (40:25) da schien das fiel fast wie blasphemie (40:29) es dürfe nicht länger hingenommen werden

Dana Schutz’s “Open Casket,” a 2016 painting in the Whitney Biennial. Credit.. Collection of the artist

https://www.wikiart.org/en/dana-schutz/open-casket-2016

das zitat eine weiße person schwarzes (40:35) leiden in profit und vergnügen verwandle (40:38) schrieb hanna black die die petition auf (40:44) setzt also nicht die art und weise wie (40:47) schatz den leichnam gemalt hatte empörte (40:50) black es ging in der debatte nicht um (40:52) künstlerische valeurs nicht um das was (40:55) die kunstkritik klassischerweise (40:58) beschäftigt nicht um fragen der (41:00) komposition der faktor der (41:02) ikonografischen originalität es ging (41:05) vielmehr um gesellschaftskritik (41:08) beck verurteilt weniger das bild selbst (41:11) als dessen funktionalisierung seine (41:14) verwendung für ökonomische und (41:17) aufmerksamkeit politische zwecke mehr (41:21) als alles andere sprach aus ihrem brief (41:24) brief von hanna black der vorwurf dass (41:28)

die kunstwelt post autonom geworden sei

(41:31) nicht länger jenen ort darstelle – in dem im sinne immanuel kants ein interesse loses wohlgefallen oder im sinne von jürgen habermas einen herrschaftsfreien diskurs möglich werde. auch das museum sei kein schutzraum mehr – so – die kritik auch hier regierten profit // (41:50) und vergnügen

der aufruf das gemälde zerstören

41:55 impliziert daher auch eine aufforderung. 41:57 sich gegen das system der absurden (42:00 – 20200524 um 20:29h DADA Diskurs via ZOOM auditiv folgend)

ökonomisierung wie ich sie eingangs (42:02) ( und ich sie laufend störe, denn dabei kommt nix raus!) gestört habe zu wenden (42:04) eben gegen diese spekulations fantasien – 42:07 – und die selbstdarstellungs gelüste (42:09) fehler sehr reicher menschen (42:11) es war ja tatsächlich dasselbe jahr

in dem leonardo für 450 millionen dollar (42:16) versteigert wurde in derselben (42:18) auktionswoche übrigens wie ein rennwagen (42:21) – (autoverkäuferin Panagiota Petridou) ebenfalls versteigert wurde ein ferrari wer dann für 7,5 millionen (42:26) dollar verkauft wurde (42:28) man muss diesen hintergrund kennen um (42:32) die vorwürfe richtig zu verstehen

denn gerade im zeichen dieser hyper (42:36) ökonomisierung werde (42:38) wer hält den Kasten sauber – ein Admin – Host – Moderator – Rechteverwaltung. Die Priaten war (der Zeit voraus) eine Partei.

zitat schwarzes leid als rohmaterial (42:40)

Malina Film

benutzt so der vorwurf von black sie (42:44) leitet daraus hätten eine forderung ab (42:46) die dazu angetan ist die grundfesten der (42:50) kunstproduktion und erst recht der (42:52) kunstkritik zu erschüttern lag schrieb (42:55)

zitat es steht schatz nicht zu sich mit (42:58) der thematik gemeint ist das sujet des (43:01) gewünschten jungen zu befassen ihre (43:03) begründung die freie rede und die (43:06) kreative freiheit weißer menschen (43:09) gründen auf der unterdrückung anderer (43:12) und stellen keine natürlichen rechte dar (43:15) das gemälde muss verschwinden also die (43:19) freiheit der kunst geklärt (43:22) der freiheit stellen keine natürlichen (43:24) rechte da beiden sie so lange von weißen (43:26) menschen missbraucht worden (43:28) deswegen können diese freiheitsrechte (43:30) auch aberkannt werden können das ist das (43:33) argument mit die sozialen medien (43:36) tatsächlich erklang dann auch dieser ruf nach zerstörung und wurde der brief

wurde von vielen leuten unterschrieben – allerdings waren nur nicht schwarze (43:46) menschen für diese unterschrift (43:48) zugelassen was hier passiert war (43:51) offenkundig beginnt sich die (43:53) instrumentalisierung der kunst zu (43:55) rechnen ganz gleich ob es bei diesem (43:57) bild ist tatsächlich um politische (43:58) aufklärung um eine form von gemalter (44:01) solidarität ging oder nicht die (44:03) künstlerin ihr werk werden in sippenhaft (44:06) genommen und es geht allein um ethische (44:08) fragen darum wer für wen eintreten darf (44:11) und mit welcher position aufzutreten hat (44:14) die klage gilt dabei nicht zuletzt den (44:18) philister haften wohl meinen der (44:19) künstler wie die kritikerin hanna black (44:22) ebenfalls deutlich machte (44:23) es gehe in der kunst doch nur um profit (44:26) und spaß so ihr vorwurf während unweit (44:29) des museums weiterhin schwarze (44:32) communitys in hoffnungsloser aber armut (44:35leben44:36) man kann dem schwerlich widersprechen (44:39) eine kunst die eigentlich keine kunst (44:41) mehr sein will sondern auch post44:44autonome weise eine form politisch(44:47) moralischer belehrung tendiert zu(44:50)moralischer bigotterie

das ist blacks (44:53) vorwurf sie konnten die kunst tendiert (44:56) zur selbst aushöhlung zum selbst verrat (44:58) weil sie ihr privileg der absoluten und (45:02) zuständigkeit aufgibt und nun quasi im (45:05) gegenzug den zorn jena auf sich zieht (45:09) die ihrerseits viel besser zu wissen

meinen was die künstler den zu und (45:13) zeigen sollten wofür die kunst gut sei: in dem moment also in dem die kunst – ihren anspruch auf autonomie verrät

wird (45:22) sie ihrerseits verraten so könnte man (45:25) sagen aufgekündigt wird die alte (45:27) verabredung sie sei frei und (45:29) unantastbaren schulden niemand (45:32) rechenschaft auf doppelte weise gerät (45:36) die kunst also in bedrängnis zum einen wie gezeigt durch ökonomische vereinnahmung dadurch so könnte man (45:43) sagen dass sich die kunst ihren wert (45:45) abkaufen lässt weil dieser wert nur45:48prima durch ihren preis bestimmt wird (45:50) zum anderen gerät sie in bedrängnis weil (45:53) sie sich nützlich machen will weil sie (45:56) das gute jenseits der kunst sucht und in dem maße in dem sie zum kombattanten im kampf um kulturelle identität wird auch zum opfer solcher moral scharmützel zu werden droht die dokumente um noch ein letztes mal darauf zurückzukommen

hat das im vorigen sommer besonders in athen

zu spüren bekommen wo die kuratoren (46:21) ganzen bereits geschilderten sinne angetreten waren den bürger griff des neoliberalismus zu lockern auch dort und sie am ende doch selbst die gewirkten waren weil sich viele kritische geister

in athen vor einem linkslinke geister (46:36) nicht damit abfinden wollten dass sie (46:39) auf so einer rein symbolischen ebene im (46:41) medium der kunst zum objekt einer in(46:44) ihren augen vor juristischen(46:46) entwicklungshilfe werden sollten (46:48) deswegen gab es viele graffiti es gab (46:51) viele aktionen die dokumente so heißt es (46:53) hier sei das botox des kapitalismus

man wolle sich nicht explodieren lassen

(47:01) die botschaft des protests waren nicht (47:03) zu überhören sie galt nur am rande den (47:06) politischen verhältnissen es war vor (47:08) allem ein protest wieder den kunst

fahrrad (velo) an diesem beispiel glaube ich (47:14) zeigt sich schon was eine kunstkritik im(47:16) zeichen der post autonomie und als eine (47:18) form von gesellschaftskritik sein kann (47:21) zumindest wenn sie von demonstranten von (47:24) einer kritischen öffentlichkeit (47:25) vorgetragen wird (47:27) was hier im vortrag eines kunstkritikers

den aufgabenbereich eines kunstkritikers (47:33) sein kann (47:33) das habe ich jetzt versucht ihnen (47:35) ansatzweise und exemplarisch (47:38) auszubreiten und zu demonstrieren das (47:42) heißt allerdings nicht dass möchte doch (47:44) noch kurz nachschieben )47:45( dass sich kunstkritik darauf beschränken )47:48( müsste oder sollte im gegenteil die )47:50( kriterien losigkeit hat ja die )47:53( instrumentalisierung in ökonomischer wie )47:55( in moralischer hinsicht und also den (47:58) kunst verrat und die entleerung erst (48:00) möglich gemacht (48:01) umso wichtiger ist es für die kritik (48:03) auch an diesem ringen um kriterien (48:06) festzuhalten und das beides gleichzeitig (48:10) hinzubekommen also gesellschafts und (48:12) werk kritik zu üben (48:14) das macht die aufgabe in meinen augen (48:16) gerade so reizt folgt herzlichen dank : Deutsch (automatisch erzeugt bearbeitet) – deutschsprachig redaktionell nachbearbeitet – kaum wirklich leser-erwartungs-freundlich

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#kunsttalk #KUNSTTALK 2

#kunsttalk 2.2. am 19.05.2020

THEMA: INFRAMINCE

am Beispiel von Francesca Woodman 

#kunsttalk 2.2. 19.05.2020

fotografische tableaux vivants – «Tableau vivant» – werden nicht nur als antizipierende Erprobung des Todes von Francesca Woodman (Roland Barthes etc.) gelesen – ästhetische Gegenwärtigkeit des Verschwindens – SELBSTPORTRäT – Selbstporträt – Selbstportraits – Selbstbildnisse – Selfies – Bild im Bild sowie Poesie_Musik_Tanz_Figur_Gesten in Gestaltungen usw.. Als Bild nutzt sie die Verflüchtigung als Voraussetzung für das Entstehen neuer Gestaltungen oder Erprobungen zur visuellen Formalisierung im Fotografischen

Sie setzt den «eigenen Körper» als materielles Medium und Bildobjekt ein. Bilderzählungen, in den die tragische Selbstbezogenheit möglicherweise weniger entscheidend wird als der spielerische Umgang mit dem wandelbaren und flüchtigen SELBSTBILD. Zusammensein von anwesendem und abwesendem Wesentlichen – 

enttäuschen jede Form der Erwartung-en möglicherweise:

francesca-woodman-10512

Mitten in den Erschütterungen des Ersten Weltkriegs preist Sigmund Freud in seinem Essay (1916) »zur Vergänglichkeit« den Reiz der Flüchtigkeit des Lebens. Der Wert des Vollkommenen (oder Perfekten und sauber Geleckten), sei es der Natur, der menschlichen Erscheinung oder der Kunst. Diese braucht nach Freud nicht zu überdauern, weil dieses Schöne nur durch seine Bedeutung für unser Empfindungsleben bestimmt wird. Für ihn besteht das Essenzielle unseres modernen Daseins in der Anerkennung der Fragilität der Welt, in der wir existieren und auf die wir reagieren. 

Das subjektive Empfindungsleben des Menschen wird für ihn der Massstab:

von schankungsweite:

Empathie mit Dingen; die Situation, das Innere des Hauses, das Innere, Interieur der Wohnung, drin sein, draußen sein; die vorgeblich weibliche Sphäre, Haushalt, Wohnlichkeit, schwinden hinter den fast leeren verwahrlosten Räumen; in die Haut fahren, aus der Haut fahren; da gibt es noch den Sinn: die Haut als eigenen Ort zu imaginieren, nicht nur die Wohnhaut mit der Körperhaut zu identifizieren – INFRAMINCE – sondern sich in deren Schichten, Tapeten-, Putz-, Konstruktions- Lamina zurückzuziehen, darin zu verschwinden, als Maus, als Geist, Haut unter Häuten, Bindegewebe: 

 – In der Lamina propria liegen Blutgefäße, Lymphgefäße und Nerven. In manchen Schleimhäuten finden sich hier auch Drüsen (z. B. Mundschleimhaut, Magen, Zwölffingerdarm). Ausschließlich in der Wand der Speiseröhre und des Magen-Darm-Trakts ist in die Lamina propria eine Schicht aus glatter Muskulatur eingelagert, die Lamina muscularis mucosae.[5] In der Lamina propria der Nasenschleimhaut liegen erweiterte Venen (venöse Sinus). Zudem bilden Plasmazellen in der Lamina propria von Schleimhäuten Immunglobulin A, welches der Immunabwehr dient.[6]

Scham, in der Ecke stehen, sich im Spiegel gespiegelt sehen, zur Geltung kommen, die Augen der anderen, die eigenen Augen, Hausauge, das Fenster in der Wand: hindurch gehen = gesehen werden, endgültig, also zugleich verschwinden, nicht wie die Maus durchs Mauseloch hinter den Wänden rascheln, ein Geheimes im eigenen Körper sein, ein Unsichtbares mit Oberfläche, was raschelt die Haut, nein, großer Schritt, großer Wurf, tiefer Fall. Stand es in den Zeitungen? Ein Auge fehlt: das Objektiv.

Francesca Photographin photographiert sich in fading portraits, schwindend:präsent.

Photographie als Verfahren mit dem Resultat fixierter Schichten Chemie auf Papier: Silber ausgewaschen, das latente Bild wird als Negativ fixiert sichtbar, dann ausbelichtet in einem zweiten chemischen Prozess auf Papier: ergibt als Resultat: Sichtbarkeit zweiter Art.

Abnahme der Ansichten per Licht von den Oberflächen, Weiterleitung, … Süßkind beschreibt den Prozess, mit dem Grenouille, von seinen Opfern den je individuellen, menschlichen Geruch abnimmt als ein kompliziertes Verfahren, aus dem eine flüchtige Substanz resultiert: Duft. Ein mediales Extrem. 

Es sind die Photos, die Francesca erscheinen lassen, gespenstisch interferent mit den Schatten, den Mustern, den Unterschlüpfen, den Attitüden, Rollenspielen, … formwandelnde Ansichten, die man sich bei den Photos abholen kann, wie einen Geruch am Flakon. Die Photographin ist tot.   

von ari q:

Die Sexualität scheint sich immer mehr in die extremen Ausformungen hinein zu entwickeln, körperlich wie geistig. Unsere Zeit empfindet kaum mehr etwas als anstößig. Im Gegenteil. Was noch als Sex-Skandal gewisse Chancen hat, in die Medien zu kommen, wird sofort für Tausende zur Gebrauchsanweisung. Was treibt die Menschen heute ins Bizarre und Extreme? Der wesentliche Aspekt der gesamten Diskussion um die Extreme der Sexualität liegt in der Struktur unserer Empfindungen. Wir sind darauf programmiert, nur uns selbst wahrnehmen zu können, alle Wahrnehmung ist nur Selbstwahrnehmung. Wenn nun der Körper sich einer bestimmten Situation aussetzt und dadurch im Körper ein anderer Systemzustand erzeugt wird, meldet das eigene neuronale System dem Gehirn, also in diesem Fall dem limbischen System, die neue Lage. Dieses steuert die Sexualität und ist auch im wesentlichen für Fortsetzungs- und Abbruchsaktivitäten zuständig. Das Instrument dafür ist herkömmlich bekannt als Ekel

von Birgit Matter:

Birgit Matter 2004 Bielefeld

ja – seit dem 20. Jahrhundert verändert es sich auch enorm

Thomas Macho: „Das Leben Nehmen“ –

Suizid in der MODERNE 

Grabsteine sind eher Denkmäler als Monumente? 

Monumentale Bauten sind Gräber – Pyramide-n.

Alte Häuser sind Archiv von menschlichen Spuren?

Feuerlöscher im Museum sind eher keine Kunst.

Dinge – ready made – sind “Wesen”, die Geschichten erzählen?

Ready Made – fertig – bereit – parat (zur Hand) : Versatzstücke – Fragmente

#kunsttalk 2.2 19.05.2020 ab 18:30h vorbereiten – wie Bilder lebendig werden – zur Anthropologie des schöpferischen Menschen – Humanen – anwesenden Körpern – Menschen

von schankungsweite:

Ausschneidebogen, Karamelbehälter: Zusammenbau und Befüllung in KunstTalk 2.3 … unter Verwendung der Zucker/Karamellieferung von «Birgit Matter». Ich schicke Karamelstücke auch an 10 KunstTalkteilnehmer. Der Behälter läßt sich drucken, ausschneiden, zusammenbauen. A4 Format. Je steifer das Papier, desto besser.

Andreas Peschka
THEMA: INFRAMINCE
am Beispiel von Francesca Woodman 

Fotografieren heisst sich das fotografierte Objekt „aneignen“. Es heisst sich selbst in bestimmte Beziehungen zur Welt zu setzen, die wie Erkenntnisse – und deshalb wie Macht – Überzeugungskraft – anmuten. Das gedruckte Wort scheint weniger trügerisches Mittel zu sein, um die Welt auszulaugen, sie in den Gegenstand der Vorstellung zu verwandeln, als das fotografische Bild, das heute den grössten Teil der Kommunikation vermittelt. Kenntnisse, die der Mensch vom Erscheinungsbild (Bilder-Szenen) der Vergangenheit und der Spannweite der Gegenwart „besitzt“. Das, was über die Person oder Ereignisse geschrieben wird, wird im Grund Interpretation, genauso wie handgefertigte, auf das Visuelle beschränkte Aussageformen, etwa Zeichnungen und Gemälde.

https://docs.google.com/document/d/1E7j5Zx1B2knG8DU4ReNqRPmkxn7dde4bMC77TcpzCcw/edit#heading=h.xzrg6n2taqia

https://www.theguardian.com/artanddesign/2014/aug/31/searching-for-the-real-francesca-woodman

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/beine-in-tesa

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#kunsttalk001

¿arbeiten? – Was ist Arbeit? Welche Art von Arbeit_

  1. MAI ist vorüber – Tag der Arbeit – Arbeit tönt seriöser als Spaß haben. In den Tag zu leben, etwas gestalten und Kunst zu schaffen. ¿Arbeit? – Was ist Arbeit? Welche Art von Arbeit.
  2. MAI ist vorüber – Tag der Arbeit – #kunsttalk ADMINS besprechen, planen & probieren – chatten: Einstellungen & Konstellationen etc. organisieren: Einführung in U-Theorien oder «Führungen vor der leeren Leinwand»? Sind leere Leinwände immer weiss?
  3. MAI ist vorüber – online – schreiben & mit-gestalten – offenes Atelier. Die Gespräche im Teutoburger Wald – Statistik-Zürich in der deutschsprachigen Wikipedia & Gemeinschaftszentren werden zu ProdUsing #DataLiteracy aufgezeichnet. #VisualLiteracy & Ästhetik & Schreibsysteme interessieren weiterhin.
  4. MAI ZOOM ADMIN TEAM und BANDE bespricht und schreibt zu Fragestellungen: ADMIN & MEMBER mit und ohne Profilbild -Funktionen ZOOM sowie Planung des #kunsttalk 2.1 – Marcel Duchamp via Skype, ZOOM & Google doc & YouTube etc. (CH & Europa & ( )) parallel – Ankündigungen per Social Media // Content- & Terminologie- & Memes-Management oder wie wäre es zu bezeichnen? Videoaufzeichnungen & LIVE-STREAMING & ach ja, die Admins – arbeiten und schrieben ins doc, jaja (!) ja, und das «BILD» – die Bilder für den Hintergrund – das Konzept – die Konzepte
  5. MAI umgebungen für #smartsetting – #kunsttalk 2.1 – #environments Räume, bewegte bis mobile Bilder im LIVE-STREAMING mit Audio- und Videospuren sowie Aufzeichnungen in Reflexion? Wo bleibt der Gong, die Musik, der Rhythmus, der Tanz, der Sprechgesang
  6. MAI Router installiert – Zettelwirtschaft & Akten zum Teil entsorgt_ Ameisen krabbeln durch den Fensterspalt
  7. MAI LecturePerformance „Jetzt über Geld reden nicht“ mit Birgit Matter & Günter Lierschof : «Batman-n würde auch nicht töpfern» Das nennt man doch so : oder bezeichnet es so : ist das gegessen, dass der Schein «Wirklichkeit» ist? Juwelen, Kelche, Münzen & Geldscheine – dreckiges bis schmutziges GELD – «Vanitas Stillleben» – gekochte oder rohe EIER – gelbe bis graue ENTEN – zwei oder die unerklärbare Leichtigkeit des Materials, Dings und Zeugs // in Detail und Kontext anschauen,. Anatomiezeichnungen bis Aufzeichnungen – in Videosequenzen performen wir – «Babylon Berlin» – BUDDHA – ROSENKRANZ – Hampelfrau bis – Mann – OMAN.
  8. MAI TAG DER BEFREIUNG – denkwürdiger Tag – 8.05.1985. Warten – AKTIV bis INTERAKTIV – abgeschlossen oder angeschlossen // Spargel schälend. Anschlussfähigkeiten // Öffentlich versus Privat, welche praktischen Unterschiede werden hiermit via Social Media transportiert? #SmartSetting – Kommunikation unter Freunden – Kommunikationen mit Freunden und Kommunikation unter Unbekannten bis zum »Festival«. Keine Ahnung. Online oder Offline, wen interessiert’s
  9. MAI #kunsttalk 2.2 läuft auf Hochtouren https://kunstderkunsttherapie.com/2020/05/15/kunsttalk-2-2-19-05-2020/
  10. Mai *oder ist es doch nur basteln?!

https://www.news.uzh.ch/de/dossiers/Künstliche-Intelligenz.html

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#kunsttalk001

Was die Kunst noch zu sagen hat Beitrag 1

Was die Kunst noch zu sagen hat: Ästhetische Kritik als Gegenwartsanalyse.

Moritz Stumm

Kunstkritik drehe sich um sich selbst, es fehle ihr an Sinn, Verstand und Formbewusstsein sowie Courage. In Interessenskonflikte und Interessengeflechte sei sie verheddert und habe kein Bewusstsein mehr für ihre AUTONOMIE. Auch der Gegenwartskunst wird dieser Mangel an Sinn, Verstand und Formbewusstsein sowie Qualität vorgeworfen.

Die Kunstproduktion, welches die Künstler hervorbringen, funktioniert nicht ohne die «Distribution» und die »Rezeption«. Gegenstands- und Gegenwartsanalysen zu dem was Kunst noch zu sagen hat:

Die Ökonomisierung betreibt eine Entleerung der Kunst.

KUNSTVERRAT

Die Moralisierung betreibt zugleich eine Überladung der Kunst.

Die FREIHEIT und AUTONOMIE der KUNST wird verraten, und damit die Kunst als Ganzes.

Dan Colen
B. 1979

HOLY SHIT

signed and dated 2006 on the reverse
oil on plywood
48 x 36 in. 121.9 x 91.4 cm.

VERSPORTLICHUNG der KUNST? oder KUNST auf Höhe der ZEIT?

GELD wird zur eigentlichen autonomen KRAFT der KUNST oder GELD kommt, wenn man es richtig gemacht hat?

Kunst dient dazu die eigene Kultur- und Bildungsbeflissenheit zu re-präsentieren.

Wird Kunst dabei immer und automatisch zur Ware?

Künstler sprechen selten über Geld und wie sie davon berührt, beeinträchtig und beschädigt werden. Es ist schlimm vom Kunstmarkt vereinnahmt zu werden. Der Verrat beginnt dort, wo die Künstler nicht über ihre Rolle reflektieren.

»Verballhornung« der Kunst bis zur repressiven Toleranz der Künstler, da der Glaube, das die Kunst alles kann und darf.

Kunst trägt zum Ausdruck und zum Vehikel der Ungleichheit bei:

https://www.guiding-architects.net/de/verlorenwustekatarreisebericht/

Zweifel am Konzern sind nicht die Zweifel der Kunst!

https://www.yumpu.com/de/document/read/5227184/kunst-ist-currywurst

Veränderte Nachfragestruktur und Bedürfnisse nach Kunst?

Künstler Galerist und Kunstmuseum nehmen wir kaum in den Blick?

Sammler suchen den Austausch und die Interaktion mit dem Künstler?

Alle haben ein oder die eigene Vorstellung was und wie Kunst zu sein hat.

Künstler finden den Austausch mit Künstlern

auch per ZOOM – #SmartSeeting#Social Media

Der Sog der Nachfrage_ fremde Interessen schleichen sich ein_

Schleichender Kunstverrat der Entleerung: Künstler sind nur Spielzeug der Sammler, sie machen mit dir, was sie wollen. Ihnen geht es nicht um dich, sondern nur ums Geld. Wachsende Nachfrage:

Eric Fischl

Timm Ulrichs „Ich kann keine Kunst mehr sehen“

Birgit Matter hat gestern ihre Kunstsammlung in Google gelöst.

Post – Autonomie – Künstler machen sich gemein mit anderen – werden zu Auftragskünstlern im vormodernen Sinn und verlieren ihre Freiheit.

Der ontologische Rang der Kunst verändert sich laufend. Das Ideal einer Gegenwelt in der Moderne, ohne dass dieser Anspruch je eingelöst werden konnte. Der Hoffnung, die reale Welt lasse sich in der ästhetischen Erfahrung transzendentieren. So dementieren die Post-Modernen und Post-Autonomen an Macht orientierten Postionen der Kunst dieses alte Ideal der Autonomie der Kunst.

Was sind die Ursachen des Bewusstseinswandels?

Wird es diskutiert?

Betriebsblindheit gegenüber GELD. Woher es stammt und was es in ästhetischer Hinsicht bewirkt.

Autonomie der Kunst ist kein Vakuum oder luftleerer Raum : 23.35 Min.

relativiert wird, wenn die kunst ihre souveränität einbüßt, dann fällt es schwer von einer autonom oder eben auch nur sowie kunst zu sprechen. manche künstler meinen ihre kunst sei doch immer dieselbe egal wo sie gezeigt und von wem

sie bestellt und bezahlt wurde

ich glaube nur eine solche sicherlich idealistisch gedacht zur vorstellung der kunst ist doch sehr naiv

die bildende kunst ist mehr als die literatur

oder der film von dem rahmen abhängig in dem sie erscheint es wissen wir ja spätestens seit marcel duchamp also seit jahren

gerade weil heute alles kunst sein kann

es also nicht allein auf das objekt selbst sondern auf dessen wahrnehmung ankommt ist sie auf ihre glaubwürdigkeit angewiesen und nicht zuletzt der künstler ist es, der sie beglaubigt

vor allem dann, wenn er selbst als teil seiner kunst in erscheinung tritt. wie bei joseph beuys oder eben bei marina abramovic – gewiss muss der künstler kein guter kein gerechter menschsein auch ein steuersünder kann ein guter maler auch ein drogendealer ein guter bildhauer sein

nebenbei bemerkt auch ein künstler der frauen sexuell nötigt wofür er hoffentlich vor einem gericht angemessen bestraft wird, vermag ein verdammt beeindruckendes werk abzuliefern

die kunst geschichte ist voll von solchen fällen in denen die künstler vor dem gesetz oder moralisch fehlen und trotzdem werke abliefern die von der kunstgeschichte bis heute gefeiert und gewürdigt werden und es geht also nicht um gesetzes treue!

aber jenseits dieser gesetzestreue geht es um so etwas was sich das ethos oder epos der künstler nennen würde um das eigene braucht diese autos um das eigene der (25:40) kunst zu schützen (25:41) der raum der freiheit um es pathetisch(25:44) zu sagen kann die kunst nur sein wenn (25:47) der künstler sie tatsächlich frei hält (25:49) von den versuchungen der unfreiheit und (25:53) eine aufgabe der kritik der als (25:56) gegenwarts analyse könnte es sein. ihm dabei unterstützend zur seite zu stehen (26:02) in von diesen versuchungen der (26:04) unfreiheit frei zweiten doch denn was (26:07) passiert, wenn die unfreiheit einzieht (26:10) dann ist die kunst eben nicht länger (26:13) solistisch – wahnsinnig – gaga formalismus (26:16) nicht jene feingeister, deren nuancen (26:19) nur experten zugänglich sind (26:22) vielmehr wird sie (26:25) die sie kaum mehr zu widerstehen vermag (26:28) dazu gehören die erwähnten ökonomischen (26:31) anliegen, die eigenes in der kunst als (26:34) ressource instrumentalisieren (26:36) die monetäre und die soziale rendite zu (26:39) steigern (26:40) dazu gehören aber ebenso man könnte (26:43) sagen am anderen ende der großen kunst (26:46) wippe ethisch politische (26:49) verwertungsinteressen.

wie ich gerne im weiten kürzeren teil dieses vortrags (26:54) zeigen möchte mein lieblingsbild aufgenommen auf der biennale in venedig (27:05) im vorigen jahr.

autonomen und souveränen KUNST zu sprechen:

Seit Duchamp wissen wir, dass der „Rahmen“ wichtig ist, indem die Kunst erscheint

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#KUNSTTALK 2 Allgemein Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild buchseiten der anfang Duchamp Echtzeit Essay essay Existenzfrage Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis herstellen im Fotografischen integrative Forschung Künstler*in künstler*in Künstlerbuchseite künstlerisch forschen künstlerische Forschung Kunst Kunstforschung kunstprozesse KunstSchaffen kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit Metabilder Original Praxis des Schreibens schreiben Seite der Künstler*in Theoriebildung transdisziplinär Versionsgeschichte visuelle Kunst

#KUNSTTALK 2.1 am 05.05.2020

ERSTE MEETING #KUNSTTALK 2.1:

ACHTUNG: LIVE-STREAMING 90 Minuten

#KUNSTTALK 2.1

ZUGANG: MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

THEMA MARCEL DUCHAMP

BEI DEM DIE KUNST, IM NAMEN DER PERSPEKTIV, FREI MIT DEM BETRACHTER AUSGEHANDELT WIRD:

*KONZEPT(e)KUNST

https://www.youtube.com/results?search_query=Duchamp

https://docs.google.com/document/d/1FBRi95qF0KL9QBqcDdnwCPP0Xzal4PeKEbsOEwJ7L5Y/edit#

browserbasiert über https://zoom.us/

2. Meeting #kunsttalk Staffel 2.2 19.05.2020 INHALT  

3. Meeting #kunsttalk Staffel 2.3 02.06.2020 INHALT  

4. Meeting #kunsttalk Staffel 2.4 16.06.2020 INHALT  

5. Meeting #kunsttalk Staffel 2.5 30.06.2020 INHALT  

6. Meeting #kunsttalk Staffel 2.6 14.07.2020 INHALT  

https://praxistipps.chip.de/zoom-online-nutzen-videokonferenzen-im-browser_118718

welche Spuren – Ankündigung – #KUNSTTALK – ZOOM – abrufbereit

endlich-mal-erklärt-warum-ist-einUrinalkunst

Seit Duchamp wissen wir, dass der „Rahmen“ wichtig ist, indem die Kunst erscheint. Aus diesem Grund experimentieren wir mit Meetinglösungen im Gartner Magic Quadrant 2019 für und im #kunsttalk am Diensttag zweiwöchentlich.

Am 5.5.2020 um 19:00h beginnt es live und läuft weiter mit:

ZUGANG

MEETINGPASSWORT: 060049

Duchamp – Andreas Peschka – Geburtstag
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Allgemein artistic Research der anfang künstlerische Forschung schreiben Versionsgeschichte

asemic

Schrift und Zeichen sind das Mittel der visuellen Kommunikation und dienen zur Aufzeichnung der Sprache. Zivilisationen auf der ganzen Welt haben verschiedene Schriftzeichen und Buchstaben entwickelt, die ihre Kultur und Geschichte darstellen. “Asemic Writing” bezeichnet Schreiben ohne wörtliche Bedeutung, Buchstaben, Zeichen und Linien ohne Sinn.

Mit Asemic Languages wurden durch künstliche Intelligenz Buchstaben geschaffen, die keine Bedeutung haben; nur Formen und Linien, die wie Schriftzeichen aussehen. Das Projekt fokussiert sich allein auf die Form der Buchstaben, nicht auf deren Bedeutung. Für die Entwicklung dieser einzigartigen Schrift wurden handschriftlich verfasste Aussagen von zehn internationalen Künstler*innen zusammengetragen. Durch das Erlernen unterschiedlicher Handschriften in verschiedenen Sprachen sammelte die künstliche Intelligenz Informationen über die Formen jedes Zeichensystems und die Eigenheiten der Verfasser*innen. Die Textzeilen sind dabei trügerisch und sehen aus, als ob sie wirklich eine und die wichtige Bedeutung hätten.

Asemia

Asemic_writing

Autograph

Automatic_writing

Constructed_script

Creative_writing

Doodle

Free_writing

Handwriting

History_of_writing

List_of_writing_systems

Lorem_ipsum

Postliterate_society

Proto-writing

Seme_(semantics)

Sign

#SmartSetting

Surrealist_automatism

Undeciphered_writing_systems

Visual_poetry

Writing

Diese Methode zeigt möglicherweise Effekte, die man kaum sofort erwartet: Sie verlangsamt nämlich, nach einigen Zeilen Schreibens, das Denken. Und wenn Gedanken nicht mehr in Fluchtgeschwindigkeit davonhuschen, hat jede-r vermutlich mehr davon. Als ich mir die Frage gestellt habe: „Wie könnte ich m-einen Blog in Zukunft füllen“ hatte ich allenfalls die paar vagen Vorstellungen wie „Rezensionen?“ oder „Werkstattberichte?“ oder die Bilder anderer Künstler?“ zu zeigen.

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#kunsttalk001 Allgemein artistic Research Ausstellung öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Künstler*in künstlerisch forschen Kunstforschung kunstprozesse kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit schreiben transdisziplinär visuelle Kunst

vor-bereiten #kunsttalks

blau = definitiv

kollaborativ wird das format #kunsttalk via skype.com/de & ZOOM vorbereitet

  • es wird immer aufgezeichnet! (auch wenn wir technisches und organisatorisches auf der „Hinterbühne“ – backstage – backoffice – als Admins bis Host besprechen)
  • es wird protokolliert!
  • es könnte öffentlich werden! (durch Live-Streamen oder die Extraentscheidung)
  • jede-r kann Mitmachen beim #kunsttalk

wechseln zu Enterprise-Videokonferenzen mit Instant-Messaging und Content-Sharing – Meeting – Optionen

https://www.youtube.com/channel/UCrrySgaQ4OSqabo5cRDF8mQ?view_as

Accumulation: Searching for Destination, 2014 – 2016

Chiharu Shiota

Informationsgrundlagen für das Verständnis von Struktur und Entwicklung (sowie System-en) des Kunstfeldes (#kunsttalk) werden für das Verhalten, Teilnehmen und Teilgeben der Akteure interessant. Es regt zur Selbstreflexion an und bewahrt davor, in einem luftleeren Raum zu agieren bis zu experimentieren. Unmögliches zu verlangen, zu erwarten und zu wünschen. Wobei zunehmend Phantasie – Illusion – Zauber – Poesie – Geheimnis – Faszination – Magie – Ästhetik – Sinnlichkeit – Selbermachen – Assoziationen – Unverfügbares usw. der Gegenwartskunst im #kunsttalk interessieren. Zur Vorbereitung der Videokommunikation im „neuen“ Format ZOOM wird hier kurz pausiert. Dieser Wechsel wird das „Kinderspiel“ für die Anwender werden. Wir freuen uns auf den ersten Dienstagabend im Mai, den 05.05. 2020 um 19:00 Uhr.

Weitere Fragen werden auf Globalisierung und deren Rückfluss auf die Kunst zielen. Wie weit reicht Inklusion, und ja, wo ist diese mehr Wunsch als Realität?

Interessant ist, zu beobachten, wie sich Präferenzen gegenüber künstlerischen Medien (wie Geräten, Hilfsmitteln, Instrumenten, Enterprise-Videokonferenzen mit Instant-Messaging und Content-Sharing – Meeting per ZOOM bei (bildenden) Künstler*innen etc.) ändern.

Malerei und Skulptur sowie inzwischen auch Installationskunst und Fotografie dominieren das Interesse des Publikums selbst angesichts der von manchen ausgerufenen «Postmedia-Ära». Video und digitale Produktionen hingegen bilden das Schlusslicht der Präferenzliste. Ungeachtet des gesellschaftlichen Stellenwerts, welchen das Internet und die (virtuelle) Welt und Welten und (social media) Netzwerkkulturen mittlerweile gewonnen haben.

«Open Access» mit verschiedensten Zugängen, Möglichkeiten und Funktionen der neueren und älteren Geräten (Device), d.h. Mobiltelefone – Computer – Tablet etc. per »ZOOM« für den #kunsttalk schaffen und einrichten.

Ziel – Zweck – Nutzen: Teilnahme ist parallel – synchron – mit ZOOM möglich: mit oder ohne Kamera (Video) – mit oder ohne Hintergrundbild – stumm oder sprechend (Mikrofon) – schreibend oder teilend – beobachtend oder zuhörend – parallel sichtbar chatten – streamen – aufzeichnen usw.

https://docs.google.com/document/d/1FBRi95qF0KL9QBqcDdnwCPP0Xzal4PeKEbsOEwJ7L5Y/edit?usp=sharing

https://docs.google.com/document/d/1ROSiy7woW_BAO9XAGpeLHKUb7M3502QmRnxDaFtU5_k/edit#heading=h.38pxbihw2cgz

kinderleicht!

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#kunsttalk001 Allgemein artistic Research Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Echtzeit gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen künstlerisch forschen Kunstforschung kunstprozesse KunstSchaffen Medienmündigkeit

vorschauen auf #kunsttalks

Heiner Altmeppen
„GRÜNES UFER, GRÜNER SEE“
ACryl auf Karton auf Holz
26 x 23 cm










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#kunsttalk001

auto-bio-grafie

nur mit den auto-bio-grafie-n wird das KünstlerSEIN mit Werk möglich?!

Kategorien
Kunst

#kunsttalk 01.27


#kunsttalk – Impression

vom 1. Oktober 2019 bis 30 März 2020 fand von
19:00 – 20:00 – 22:00 Uhr zweiwöchentlich am Dienstagabend
der #kunsttalk erste Staffel statt.

Birgit Matter – Andreas Peschka – Naomi Greenberg

luden hierzu via Gruppe auf Skype mit Videokonferenz und Aufzeichnung des #kunsttalks ein, der anschliessend auf YouTube veröffentlicht wurde.

es war demokratisch –

die Termine waren fixiert für die nächsten 6 Monate –

Vorgehensweise – Videoaufzeichnung – Prospektiven vorbesprochen


wo ablegen – Bild und Bilder malen oder/und zeichnen ✍️ – oder schreiben oder sonst wie installieren – performen – aufführen und ausstellen … in jedem Fall darüber sprechen und in keinem Fall nur „labern“. . . …

Jede-r war willkommen, der sich via Skype dazu einklinken wollte – Sprechen – Chatten – Zusammensein

https://join.skype.com/nuZTuLz4vzLp

videoaufzeichnung