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#kunsttalk001

Was die Kunst noch zu sagen hat Beitrag 1

Was die Kunst noch zu sagen hat: Ästhetische Kritik als Gegenwartsanalyse.

Moritz Stumm

Kunstkritik drehe sich um sich selbst, es fehle ihr an Sinn, Verstand und Formbewusstsein sowie Courage. In Interessenskonflikte und Interessengeflechte sei sie verheddert und habe kein Bewusstsein mehr für ihre AUTONOMIE. Auch der Gegenwartskunst wird dieser Mangel an Sinn, Verstand und Formbewusstsein sowie Qualität vorgeworfen.

Die Kunstproduktion, welches die Künstler hervorbringen, funktioniert nicht ohne die «Distribution» und die »Rezeption«. Gegenstands- und Gegenwartsanalysen zu dem was Kunst noch zu sagen hat:

Die Ökonomisierung betreibt eine Entleerung der Kunst.

KUNSTVERRAT

Die Moralisierung betreibt zugleich eine Überladung der Kunst.

Die FREIHEIT und AUTONOMIE der KUNST wird verraten, und damit die Kunst als Ganzes.

Dan Colen
B. 1979

HOLY SHIT

signed and dated 2006 on the reverse
oil on plywood
48 x 36 in. 121.9 x 91.4 cm.

VERSPORTLICHUNG der KUNST? oder KUNST auf Höhe der ZEIT?

GELD wird zur eigentlichen autonomen KRAFT der KUNST oder GELD kommt, wenn man es richtig gemacht hat?

Kunst dient dazu die eigene Kultur- und Bildungsbeflissenheit zu re-präsentieren.

Wird Kunst dabei immer und automatisch zur Ware?

Künstler sprechen selten über Geld und wie sie davon berührt, beeinträchtig und beschädigt werden. Es ist schlimm vom Kunstmarkt vereinnahmt zu werden. Der Verrat beginnt dort, wo die Künstler nicht über ihre Rolle reflektieren.

»Verballhornung« der Kunst bis zur repressiven Toleranz der Künstler, da der Glaube, das die Kunst alles kann und darf.

Kunst trägt zum Ausdruck und zum Vehikel der Ungleichheit bei:

https://www.guiding-architects.net/de/verlorenwustekatarreisebericht/

Zweifel am Konzern sind nicht die Zweifel der Kunst!

https://www.yumpu.com/de/document/read/5227184/kunst-ist-currywurst

Veränderte Nachfragestruktur und Bedürfnisse nach Kunst?

Künstler Galerist und Kunstmuseum nehmen wir kaum in den Blick?

Sammler suchen den Austausch und die Interaktion mit dem Künstler?

Alle haben ein oder die eigene Vorstellung was und wie Kunst zu sein hat.

Künstler finden den Austausch mit Künstlern

auch per ZOOM – #SmartSeeting#Social Media

Der Sog der Nachfrage_ fremde Interessen schleichen sich ein_

Schleichender Kunstverrat der Entleerung: Künstler sind nur Spielzeug der Sammler, sie machen mit dir, was sie wollen. Ihnen geht es nicht um dich, sondern nur ums Geld. Wachsende Nachfrage:

Eric Fischl

Timm Ulrichs „Ich kann keine Kunst mehr sehen“

Birgit Matter hat gestern ihre Kunstsammlung in Google gelöst.

Post – Autonomie – Künstler machen sich gemein mit anderen – werden zu Auftragskünstlern im vormodernen Sinn und verlieren ihre Freiheit.

Der ontologische Rang der Kunst verändert sich laufend. Das Ideal einer Gegenwelt in der Moderne, ohne dass dieser Anspruch je eingelöst werden konnte. Der Hoffnung, die reale Welt lasse sich in der ästhetischen Erfahrung transzendentieren. So dementieren die Post-Modernen und Post-Autonomen an Macht orientierten Postionen der Kunst dieses alte Ideal der Autonomie der Kunst.

Was sind die Ursachen des Bewusstseinswandels?

Wird es diskutiert?

Betriebsblindheit gegenüber GELD. Woher es stammt und was es in ästhetischer Hinsicht bewirkt.

Autonomie der Kunst ist kein Vakuum oder luftleerer Raum : 23.35 Min.

relativiert wird, wenn die kunst ihre souveränität einbüßt, dann fällt es schwer von einer autonom oder eben auch nur sowie kunst zu sprechen. manche künstler meinen ihre kunst sei doch immer dieselbe egal wo sie gezeigt und von wem

sie bestellt und bezahlt wurde

ich glaube nur eine solche sicherlich idealistisch gedacht zur vorstellung der kunst ist doch sehr naiv

die bildende kunst ist mehr als die literatur

oder der film von dem rahmen abhängig in dem sie erscheint es wissen wir ja spätestens seit marcel duchamp also seit jahren

gerade weil heute alles kunst sein kann

es also nicht allein auf das objekt selbst sondern auf dessen wahrnehmung ankommt ist sie auf ihre glaubwürdigkeit angewiesen und nicht zuletzt der künstler ist es, der sie beglaubigt

vor allem dann, wenn er selbst als teil seiner kunst in erscheinung tritt. wie bei joseph beuys oder eben bei marina abramovic – gewiss muss der künstler kein guter kein gerechter menschsein auch ein steuersünder kann ein guter maler auch ein drogendealer ein guter bildhauer sein

nebenbei bemerkt auch ein künstler der frauen sexuell nötigt wofür er hoffentlich vor einem gericht angemessen bestraft wird, vermag ein verdammt beeindruckendes werk abzuliefern

die kunst geschichte ist voll von solchen fällen in denen die künstler vor dem gesetz oder moralisch fehlen und trotzdem werke abliefern die von der kunstgeschichte bis heute gefeiert und gewürdigt werden und es geht also nicht um gesetzes treue!

aber jenseits dieser gesetzestreue geht es um so etwas was sich das ethos oder epos der künstler nennen würde um das eigene braucht diese autos um das eigene der (25:40) kunst zu schützen (25:41) der raum der freiheit um es pathetisch(25:44) zu sagen kann die kunst nur sein wenn (25:47) der künstler sie tatsächlich frei hält (25:49) von den versuchungen der unfreiheit und (25:53) eine aufgabe der kritik der als (25:56) gegenwarts analyse könnte es sein. ihm dabei unterstützend zur seite zu stehen (26:02) in von diesen versuchungen der (26:04) unfreiheit frei zweiten doch denn was (26:07) passiert, wenn die unfreiheit einzieht (26:10) dann ist die kunst eben nicht länger (26:13) solistisch – wahnsinnig – gaga formalismus (26:16) nicht jene feingeister, deren nuancen (26:19) nur experten zugänglich sind (26:22) vielmehr wird sie (26:25) die sie kaum mehr zu widerstehen vermag (26:28) dazu gehören die erwähnten ökonomischen (26:31) anliegen, die eigenes in der kunst als (26:34) ressource instrumentalisieren (26:36) die monetäre und die soziale rendite zu (26:39) steigern (26:40) dazu gehören aber ebenso man könnte (26:43) sagen am anderen ende der großen kunst (26:46) wippe ethisch politische (26:49) verwertungsinteressen.

wie ich gerne im weiten kürzeren teil dieses vortrags (26:54) zeigen möchte mein lieblingsbild aufgenommen auf der biennale in venedig (27:05) im vorigen jahr.

autonomen und souveränen KUNST zu sprechen:

Seit Duchamp wissen wir, dass der „Rahmen“ wichtig ist, indem die Kunst erscheint

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#KUNSTTALK 2 Allgemein Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild buchseiten der anfang Duchamp Echtzeit Essay essay Existenzfrage Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen genuin postmodernistische praxis herstellen im Fotografischen integrative Forschung Künstler*in künstler*in Künstlerbuchseite künstlerisch forschen künstlerische Forschung Kunst Kunstforschung kunstprozesse KunstSchaffen kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit Metabilder Original Praxis des Schreibens schreiben Seite der Künstler*in Theoriebildung transdisziplinär Versionsgeschichte visuelle Kunst

#KUNSTTALK 2.1 am 05.05.2020

ERSTE MEETING #KUNSTTALK 2.1:

ACHTUNG: LIVE-STREAMING 90 Minuten

#KUNSTTALK 2.1

ZUGANG: MEETING ID 874-3179-0133

MEETINGPASSWORT: 060049

THEMA MARCEL DUCHAMP

BEI DEM DIE KUNST, IM NAMEN DER PERSPEKTIV, FREI MIT DEM BETRACHTER AUSGEHANDELT WIRD:

*KONZEPT(e)KUNST

https://www.youtube.com/results?search_query=Duchamp

https://docs.google.com/document/d/1FBRi95qF0KL9QBqcDdnwCPP0Xzal4PeKEbsOEwJ7L5Y/edit#

browserbasiert über https://zoom.us/

2. Meeting #kunsttalk Staffel 2.2 19.05.2020 INHALT  

3. Meeting #kunsttalk Staffel 2.3 02.06.2020 INHALT  

4. Meeting #kunsttalk Staffel 2.4 16.06.2020 INHALT  

5. Meeting #kunsttalk Staffel 2.5 30.06.2020 INHALT  

6. Meeting #kunsttalk Staffel 2.6 14.07.2020 INHALT  

https://praxistipps.chip.de/zoom-online-nutzen-videokonferenzen-im-browser_118718

welche Spuren – Ankündigung – #KUNSTTALK – ZOOM – abrufbereit

endlich-mal-erklärt-warum-ist-einUrinalkunst

Seit Duchamp wissen wir, dass der „Rahmen“ wichtig ist, indem die Kunst erscheint. Aus diesem Grund experimentieren wir mit Meetinglösungen im Gartner Magic Quadrant 2019 für und im #kunsttalk am Diensttag zweiwöchentlich.

Am 5.5.2020 um 19:00h beginnt es live und läuft weiter mit:

ZUGANG

MEETINGPASSWORT: 060049

Duchamp – Andreas Peschka – Geburtstag
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Allgemein artistic Research der anfang künstlerische Forschung schreiben Versionsgeschichte

asemic

Schrift und Zeichen sind das Mittel der visuellen Kommunikation und dienen zur Aufzeichnung der Sprache. Zivilisationen auf der ganzen Welt haben verschiedene Schriftzeichen und Buchstaben entwickelt, die ihre Kultur und Geschichte darstellen. “Asemic Writing” bezeichnet Schreiben ohne wörtliche Bedeutung, Buchstaben, Zeichen und Linien ohne Sinn.

Mit Asemic Languages wurden durch künstliche Intelligenz Buchstaben geschaffen, die keine Bedeutung haben; nur Formen und Linien, die wie Schriftzeichen aussehen. Das Projekt fokussiert sich allein auf die Form der Buchstaben, nicht auf deren Bedeutung. Für die Entwicklung dieser einzigartigen Schrift wurden handschriftlich verfasste Aussagen von zehn internationalen Künstler*innen zusammengetragen. Durch das Erlernen unterschiedlicher Handschriften in verschiedenen Sprachen sammelte die künstliche Intelligenz Informationen über die Formen jedes Zeichensystems und die Eigenheiten der Verfasser*innen. Die Textzeilen sind dabei trügerisch und sehen aus, als ob sie wirklich eine und die wichtige Bedeutung hätten.

Asemia

Asemic_writing

Autograph

Automatic_writing

Constructed_script

Creative_writing

Doodle

Free_writing

Handwriting

History_of_writing

List_of_writing_systems

Lorem_ipsum

Postliterate_society

Proto-writing

Seme_(semantics)

Sign

#SmartSetting

Surrealist_automatism

Undeciphered_writing_systems

Visual_poetry

Writing

Diese Methode zeigt möglicherweise Effekte, die man kaum sofort erwartet: Sie verlangsamt nämlich, nach einigen Zeilen Schreibens, das Denken. Und wenn Gedanken nicht mehr in Fluchtgeschwindigkeit davonhuschen, hat jede-r vermutlich mehr davon. Als ich mir die Frage gestellt habe: „Wie könnte ich m-einen Blog in Zukunft füllen“ hatte ich allenfalls die paar vagen Vorstellungen wie „Rezensionen?“ oder „Werkstattberichte?“ oder die Bilder anderer Künstler?“ zu zeigen.

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Allgemein

FREIHEIT ALS KONSTRUKT

Suche nach (einigen) Personen, welche intensiv mit Hinweisen von Paul Watzlawick arbeiten.

Um mit ihnen zusammen Titel zu entwickeln!

Damit gesehen und deutlicher erkannt wird, welche Art von Beiträgen oder Artikeln hier gesucht werden. Jede-r kann mitmachen:

https://docs.google.com/document/d/1CbpdU4U6PFk8fFfeQwN0iDdZiP7BNZumKgLzA2GGOUA/edit

#PaulWatzlawick 4.0 #ZRH 2020 Festival

Donnerstag 29.10.2020 bis Sonntag 01.11.2020 in ZÜRICH

Paul Watzlawick Seite https://www.facebook.com/Paul-Watzlawick-40-ZRH-2020-Festival-online-live-deutsch-englisch-102945321439035/?modal=admin_todo_tour

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#kunsttalk001 Allgemein artistic Research Ausstellung öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Künstler*in künstlerisch forschen Kunstforschung kunstprozesse kunsttalk kunsttalks Medienmündigkeit schreiben transdisziplinär visuelle Kunst

vor-bereiten #kunsttalks

blau = definitiv

kollaborativ wird das format #kunsttalk via skype.com/de & ZOOM vorbereitet

  • es wird immer aufgezeichnet! (auch wenn wir technisches und organisatorisches auf der „Hinterbühne“ – backstage – backoffice – als Admins bis Host besprechen)
  • es wird protokolliert!
  • es könnte öffentlich werden! (durch Live-Streamen oder die Extraentscheidung)
  • jede-r kann Mitmachen beim #kunsttalk

wechseln zu Enterprise-Videokonferenzen mit Instant-Messaging und Content-Sharing – Meeting – Optionen

https://www.youtube.com/channel/UCrrySgaQ4OSqabo5cRDF8mQ?view_as

Accumulation: Searching for Destination, 2014 – 2016

Chiharu Shiota

Informationsgrundlagen für das Verständnis von Struktur und Entwicklung (sowie System-en) des Kunstfeldes (#kunsttalk) werden für das Verhalten, Teilnehmen und Teilgeben der Akteure interessant. Es regt zur Selbstreflexion an und bewahrt davor, in einem luftleeren Raum zu agieren bis zu experimentieren. Unmögliches zu verlangen, zu erwarten und zu wünschen. Wobei zunehmend Phantasie – Illusion – Zauber – Poesie – Geheimnis – Faszination – Magie – Ästhetik – Sinnlichkeit – Selbermachen – Assoziationen – Unverfügbares usw. der Gegenwartskunst im #kunsttalk interessieren. Zur Vorbereitung der Videokommunikation im „neuen“ Format ZOOM wird hier kurz pausiert. Dieser Wechsel wird das „Kinderspiel“ für die Anwender werden. Wir freuen uns auf den ersten Dienstagabend im Mai, den 05.05. 2020 um 19:00 Uhr.

Weitere Fragen werden auf Globalisierung und deren Rückfluss auf die Kunst zielen. Wie weit reicht Inklusion, und ja, wo ist diese mehr Wunsch als Realität?

Interessant ist, zu beobachten, wie sich Präferenzen gegenüber künstlerischen Medien (wie Geräten, Hilfsmitteln, Instrumenten, Enterprise-Videokonferenzen mit Instant-Messaging und Content-Sharing – Meeting per ZOOM bei (bildenden) Künstler*innen etc.) ändern.

Malerei und Skulptur sowie inzwischen auch Installationskunst und Fotografie dominieren das Interesse des Publikums selbst angesichts der von manchen ausgerufenen «Postmedia-Ära». Video und digitale Produktionen hingegen bilden das Schlusslicht der Präferenzliste. Ungeachtet des gesellschaftlichen Stellenwerts, welchen das Internet und die (virtuelle) Welt und Welten und (social media) Netzwerkkulturen mittlerweile gewonnen haben.

«Open Access» mit verschiedensten Zugängen, Möglichkeiten und Funktionen der neueren und älteren Geräten (Device), d.h. Mobiltelefone – Computer – Tablet etc. per »ZOOM« für den #kunsttalk schaffen und einrichten.

Ziel – Zweck – Nutzen: Teilnahme ist parallel – synchron – mit ZOOM möglich: mit oder ohne Kamera (Video) – mit oder ohne Hintergrundbild – stumm oder sprechend (Mikrofon) – schreibend oder teilend – beobachtend oder zuhörend – parallel sichtbar chatten – streamen – aufzeichnen usw.

https://docs.google.com/document/d/1FBRi95qF0KL9QBqcDdnwCPP0Xzal4PeKEbsOEwJ7L5Y/edit?usp=sharing

https://docs.google.com/document/d/1ROSiy7woW_BAO9XAGpeLHKUb7M3502QmRnxDaFtU5_k/edit#heading=h.38pxbihw2cgz

kinderleicht!

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#kunsttalk001 Allgemein artistic Research Ausstellung «#DieKunst» öffentlich schreiben öffentlich sprechen bild im bild der anfang Echtzeit gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen künstlerisch forschen Kunstforschung kunstprozesse KunstSchaffen Medienmündigkeit

vorschauen auf #kunsttalks

Heiner Altmeppen
„GRÜNES UFER, GRÜNER SEE“
ACryl auf Karton auf Holz
26 x 23 cm










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#kunsttalk001

auto-bio-grafie

nur mit den auto-bio-grafie-n wird das KünstlerSEIN mit Werk möglich?!

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Kunst

#kunsttalk 01.27


#kunsttalk – Impression

vom 1. Oktober 2019 bis 30 März 2020 fand von
19:00 – 20:00 – 22:00 Uhr zweiwöchentlich am Dienstagabend
der #kunsttalk erste Staffel statt.

Birgit Matter – Andreas Peschka – Naomi Greenberg

luden hierzu via Gruppe auf Skype mit Videokonferenz und Aufzeichnung des #kunsttalks ein, der anschliessend auf YouTube veröffentlicht wurde.

es war demokratisch –

die Termine waren fixiert für die nächsten 6 Monate –

Vorgehensweise – Videoaufzeichnung – Prospektiven vorbesprochen


wo ablegen – Bild und Bilder malen oder/und zeichnen ✍️ – oder schreiben oder sonst wie installieren – performen – aufführen und ausstellen … in jedem Fall darüber sprechen und in keinem Fall nur „labern“. . . …

Jede-r war willkommen, der sich via Skype dazu einklinken wollte – Sprechen – Chatten – Zusammensein

https://join.skype.com/nuZTuLz4vzLp

videoaufzeichnung

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#kunsttalk001

#kunsttalk 14 – mit zwischen durch

#kunsttalk 14
zwischen durch
#kunsttalk zwischendurch
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#kunsttalk001

#kunsttalk 13 mit Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis von Andreas Peschka im Kommentar

Türöffner für #kunsttalk 14 und vorerst den letzten in dieser Session #kunsttalk 1.10 – 31.03.

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Ausstellung «#DieKunst» Essay Fotografisches künstlerische Forschung Kunst transdisziplinär

blogs 2015 – 2020

Quintessenzen im Fotografischen seit 2015

under construction

dokumentieren – archivieren – herstellen – erneuern – entsorgen – veröffentlichen, sonst wie entäussern, verschenken, verspenden oder verkaufen?

Aus welchen «Quellen» werden visuelle künstlerische (kunst-therapeutische) und forschende künstlerische Arbeiten heute geschöpft?

These: Jede «Künstler*in» schöpft heute selbst. Subjektiv und selektiv wird aus diversen «Quellen» und «Methodenrepertoires» genommen. «Bilder» werden angelegt, die Effekte sind verblüffend, weil sie ohne den elektronischen oder sonstigen Bildspeicher auskommen. «Workflow» und/oder «visuelles KunstSchaffen» und «Forschen» werden immer zusätzlich initiiert.

Anhand künstlerischer Arbeiten im zeichnerischen, malerischen, schriftlichen und fotografischen sowie den Videoaufzeichnungen wird heute – aktuell- bis zeitlich verzögert – kommuniziert. Mit Dingen und Material wird heute zeitgemäss bis unzeitgemäss visuell ästhetisch kommuniziert. Dabei wird immer kulturelles, ethisches und moralisches mit gezeigt. Retro- und prospektiv ergeben sich gehaltsästhetische Reflexionen. Oft schriftlich, mündlich, spontan oder geplant dazu. Neue künstlerische Aspekte, Erkenntnisse bis Ansätze und Formate können so entstehen, die für künstlerische Forschungsarbeiten, Performances und Ausstellungen genutzt werden. Damit neue Feature für die Praxis (oder auch Theorien und Philosophien begleitenden mit) entwickelt werden.

Storytelling wird zur «Information». Zeichnungen im fotografischen bis malerischen werden zum «Bildakt», der ästhetisch bis phantasievoll, assoziativ bis emphatisch kommuniziert.
«Essay» schreiben wird relevant.
«Re-search» wird brisant bis riskant. «Visual Literacy» wird immer schneller und dynamischer erfasst. Jede-r kann heutzutage Bilder zwischen denen früher Hunderte oder Tausende von Kilometern und Jahren lagen, einfach nebeneinander hängen. Und nur so in diesem Nebeneinander begann ich allmählich die Zusammenhänge zu erkennen. Und ich meine, nur ein Künstler, ein visueller Zeichen-Setzer, der nahe genug an der Praxis (und auch deren technisch-naturwissenschaftlichen Bedingungen) sich aufhält, kann dies so sehen. Dennoch weiss ich, wie verschlossen Künstler sind, wenn es um ihre Methoden geht – so ist es heute, und warum hätte dies jemals anders sein sollen. Die Bilder selbst werden das Material, mit denen Thesen bewiesen und belegt werden. Genauere Berechnungen so genannter »optischer Kunstgriffe« werden interessant.

Künstlerische Forschung wird hier sichtbar – (auch noch lücken- bis fehlerhaft und unverfügbar) ohne Edition – produziert – präsentiert – visualisiert – beleuchtet erscheinen.

Für «kollaboratives Lesen und Schreiben» – «künstlerische Forschungen» – kunstbasierte – Kunstforschungen etc. werden die Zusammenhänge und Kontexte experimentell-er, sobald damit angefangen wird.

Offene Wissenschaft und «Open Science» werden zumeist chronologisch in Zusammenhängen der jeweiligen Systeme und Systematiken sowie deren Versionsgeschichte-n erbracht. Einiges wird hier nach wie vor im Entwurfscharakter hängen bleiben. Da es zurzeit noch an Support, Begleitung und aktiven sowie freiwilligen Unterstützungen mangelt. «Open Access» ist bis 2020 zu 100% in der Schweiz und Europa anvisiert. Dies heisst offener Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, Materialien und «Informationen» im Internet.

Richtungsweisend für Künstler*in-nen und KunstSchaffende sowie die Kunst-Therapeut-innen in der »Schweiz«, die vermutlich auch in oder mit inter-nationale-n Diskurse-n „verankert“, „verflochten“ sowie „verwoben“ oder „verknüpft“ sind. Inwieweit es wichtig-er und relevant-er sowie bedeutend-er wird?

Cyperspaces weltweit: #Environment, #Freiraum, #Room für Meeting per zoom.us oder skype, #SmartSetting, #Kontext, #Chatline, #YouTube usw. welche Rolle wird es heute für die künstlerische Forschung spielen? Welche Rolle werden #OpenData & #DataLiteracy etc. für künstlerische Forschungsbemühungen spielen?

Erfahrungen und Erlebnisse m visuell-ästhetisch-künstlerischen bis performativen Handeln und Sprechen werden hier als «haptische Wahrnehmung» im Folgenden bezeichnet. Die Art und Weise oder the State of the Art sowie das Resultat und abschliessende Fazit werden heute häufig sehr schnell erwartet. Subjektive Erfahrungen und Erlebnisse der (inter-subjektiv-individuell-erfahrenen) Praxis benötigten Zeit und Engagement.

Subtexte und Bilder bleiben – als Analogien – bestehen?!

Geheimwissenschaft oder Alchemie?

Falls es sich hier zum Teil bildlich – im fotografischen und textlichen (Hypertext und Permalink) – sichtbar – herzustellen, zu verlinken und zu überschneiden beginnt. «Interferenz» wirken in jedem Fall.

Sobald das Forschen im künstlerischen bis fotografischen oder historischen beginnt.

Anzufangen, selbst mit den Geräten- und Management- und Kommunikationssystemen zu arbeiten und zu experimentieren. Hier ein- und anzufügen. Dort a-synchron zu trans-formieren. Zusammen-Treffen. Ohne selbstverständlich und natürlich die Kunst und das künstlerische bis kunstbasierte Forschen in Gänze formalisieren zu wollen:

Mit «Visual Literacy» im Fotografischen werden heute der «Bildakt» und »visuelle Kunst« behandelt. Mit filmisch bewegten Videosequenzen – mit oder ohne Text und Audiospuren oder Musik hergestellt. Die Merkmale, Qualitäten, Wissen und Er-Kenntnisse von Kunst (der KunstTherapie) werden heute eher selten audiovisuell – im diskursiven Gespräch über Kunst – aufgezeichnet.

Die Gruppe (Kunst der KunstTherapie) und der #Kunsttalk nehmen sowohl an sozialer «Gruppenkohäsion» als auch Adhäsion und Dehäsion laufend mit Teilnahmen und Teilgaben zu. Die Rezeptions- und Reflexionsgrade im Ästhetischen zu den Künsten und dem KünstlerSein divergieren logischerweise mit Zunahme an Beiträgen und Artefakten.

In Zukunft werden Werkstätten, Wohnzimmer, Labore, Ateliers, Küchen, Keller, Mansarden, Garagen, Büros, Fabriken etc. im Lokalen und Urbanen als alltägliche, banale, trivale und nur noch »dilettantische« Experimentierfelder gelten? Zu Asche, zu Staub oder im weissen Rauschen des Internets online „unter- oder zugrunde“ gehen? Wo beginnen die visuellen Künste? Wo hört Volkskunst, Popkultur, Werbung und Marketing auf und beginnt die Kraft der Kunst in die Gesellschaft hinein zu wirken?

Zu Asche Zu Staub ewiges Gesetz, doch noch nicht jetzt – Zeitstaub

Richtig.

Angeblich kann heute jede-r (generalisierte Jedermann und Jederfrau sowie Bot, Roboter, Alexa oder Siri, Google etc.) sprachliches und auch bildliches erkennen und sogar „wissenschaftlich“ analysieren. Dies fast genau so oder ebenso so gut oder sogar besser, schneller und präziser machen, wie der Mensch? Zeichnen, Malen und Fotografieren mit entsprechenden Programmen und Anwendungen sind heute kinderleicht herzustellen, zu produzieren sowie ins Internet zu posten sowie zu verbreiten.

Doch nur experimentale Systeme KunstSchaffender & künstlerisch Forschender geben zusätzliche

Informationen – Wissen und Kenntnisse – praktisch und faktisch zur «Oral history» – «Literatur» – «Visual Literacy» – «Wissenschaft» – «künstlerischen Forschung». Zumeist zum «Bildakt» im Fotografischen, der (besonders) subjektiv und individuell besprochen wird: Sobald die ästhetische «Kunstsprache» der Künstler*in-nen kommuniziert und/oder die künstlerischen Forscher*in-nen direkt, deutlich, anwesend dazu mit kommunizieren.

Dies kann komplex und kompliziert bis anspruchsvoll vernetzt werden.

TATSACHEN und ARTEFAKTE werden in kunst-therapeutischen und | oder künstlerischen «Smart» Setting der Künstler*in als «visuelle Kunst» sichtbar und evident. Zumeist mit »Wovon man sprechen und nicht sprechen kann…«

Visuell-künstlerische und ästhetische Forschungsbemühungen werden jederzeit sichtbare Ergebnisse, Resultate sowie das Fazit und die Pointe vorschnell oder abschliessend evozieren.

seit 2018/1 im Mittelpunkt: DAS BILD „Stoffwechsel mit der Wirklichkeit – Bildqualitäten“

Bislang wurde überwiegend erzählt und kommentiert sowie Erfahrungen ausgetauscht, selbst und zumeist handschriftlich mitgeschrieben. Notiert, entworfen und verworfen sowie liegen gelassen. Nicht mehr angefasst, vergessen und aus dem „Weg“ geräumt.

Fotografieren, einfügen, schreiben und verlinken werden oft auf später verschoben. Da es zusätzliche Arbeit bereitet, die kaum eine/r vergütet oder bezahlt. Oder freiwillig gerne erledigt. Die künstlerische Praxis des Malens und visuellen KunstSchaffens wird durch Schreiben und Forschen quasi unterbrochen, wie viele heute noch meinen.

#keinebrotloseKunst

Zum Beispiel:

Die zukünftigen Herausforderungen: «das Kunstversprechen und die Lebensgeschichte des Bildes», das Kunstversprechen von nur einem Bildakt und «Science Fiction» zu intensivieren, zu erzählen und aufzuschreiben. Falls der Bildakt – das Porträt, die Leinwand, die Landschaft, das Stillleben, die Komposition etc. – sowie der Rahmen oder die Rahmungen (»frames«) im Mittelpunkt visueller Kunstbetrachtungen sowie Rezeptionen bleiben.

Jede-r «künstlerische Forscher*in» und «visuell Kunstschaffende» dokumentiert, archiviert und speichert. Wobei heute gerade die Probleme der Speicherung immer aktueller werden. Parallel und nebenher sowie in der Art und Weise, wie aufzeichnet, aufbewahrt und gelagert wird.

Viele schaffen überwiegend für ihre künstlerischen (Forschungs-)Projekte, an denen sie beteiligt und die sie thematisch involviert sind. Heute wird zumeist «visuelle Kunst» und «künstlerische Forschung» als Ergebnis und Resultat «künstlerischer Prozesse» (oder kunsthistorischer Prozesse) als Buch oder Katalog etc. publiziert, als Ausstellung und Verkauf eröffnet. In Buchform als sogenannte Künstlerbücher werden heute Forschungsarbeiten überwiegend noch als sogenannte «Graue Literatur» oder «wissenschaftliche Literatur» gedruckt, veröffentlicht und verkauft.

Wird «wissenschaftliche Literatur» und «Science Fiction» nach Werktyp (Kunst- und Denkmaschine) für die visuelle Kunst – Künste relevant-er werden? Welches Forschungsdesign wird im Einzelfall oder Kollektiv angewandt? Welches wird sich bewähren? Zwischenzeitliche Postionen – Perspektiven und Richtungswechsel sowie Transformationen und Aneignungen der Künstler*in-nen und «künstlerischer Forschung» mit und ohne Subtexten, Konzepten und Plänen werden vermutlich zunehmen.

süss & giftig wie zuckerguss

haptisch berühren & einfügen

  • Überschrift
  • Absatz
  • Liste
  • Zitat
  • Vorformatierung
  • Thema
  • Fragestellung
  • Entwurf
  • Gemeinschaftskatalog
  • Ausstellungskatalog

analog – digital – 2020

wie sinnvoll wird diese Differenz, Unterscheidung oder Definition bis 2020 für «visuell künstlerisch Forschende» in «OpenSource» und «OpenScience» des Internets und social media sein und/oder bleiben?

In erster Linie wird vermutlich der Modus 1:1 // – 1:2 // – 1:3 // – 1:5 // – 1:16 anstatt der Modus 1:N mit «künstlerisch zu forschen» herzustellen versucht.Um die «Authentizität» «Echtheit» «Tatsache» etc. zu verbürgen, zu beweisen, zu verantworten, zu bezeugen – letztendlich zu garantieren.

Ist es sinn- und wirkungsvoll das Unterscheidungsmerkmal, die Distinktion: «digital» und «analog» konsequent in der ästhetischen Kommunikation und im Sprachgebrauch der visuellen Künstler*in-nen zu löschen oder auszulöschen? Welchen Sinn erzeugen heute die Differenzen – analog und digital – in der Kunst (der KunstTherapie)?

Welchen Sinn und welche Bedeutung erzeugen heute deutschsprachige Wortbildungen – wordings – Metaphernbildung etc. im inter-nationalen Kunstkontext und Kunstdiskurs?

Die «künstlerische Performanz» ist darauf angelegt «visuelle Kunst» zu schaffen. «Kollaborativ und Miteinander» im Dialog, Trialog und auch Polylog zu sprechen, zu schreiben sowie im LIVE Streaming aufzeichnend zu veröffentlichen.

«Ästhetisch zu handeln und ästhetisch zu kommunizieren» über lokale Begrenzungen, Behausungen, Rückzugsorte und Nischen, Winkel und Ecken etc. als Bedingungen des «SmartSettings» hinaus: Kunst zu schaffen. Jede-r Künstler*in und die Künstler*in-nen stellen hier «künstlerisches Forschen» und «visuelles KunstsCHaffen» her. Sowohl zeit- und ortsgebunden sowie unabhängig davon wird es a-synchron im #kunsttalk gezeigt und besprochen. Wobei immer die anderen (mit) beobachten und (auch) urteilen.

NEUER ZUGANG oder nur die zusätzliche Verbindung, wir bitten in den Warteraum per Zoom.us

Wie beeinflussen die technischen Material- und Medienwechsel im Fotografischen durch Live-Streaming der Geräte (Devise): Mobil Phone, Computer und Tablets, beispielsweise die bildliche und textliche Gestaltung der Seiten hier in WordPress?

Bilder im Fotografischen

am Bildschirm (Display) der Mobiltelefone (Device) und auf den Kommunikationsplattformen im Internet wird heute viel gepostet. Zahlreich – quantitativ sowie qualitativ – wird immer auch ästhetisch kommuniziert und kommentiert.

(Materielles bis körperliches, zeichnerisches bis malerisches, visuelles bis sprachliches sowie musikalisches bis spielerisches und wissenschaftliches bis gehalts-ästhetisches und künstlerisches oder philosophisches zum Beispiel in der Mundart, Geste, Bewegung, Tanz, Spiel, Aktion etc. in – mit – durch die Handlung kommuniziert). Kommunizieren in der Kunst-Bildsprache und Ästhetik der Künstler*in und Künstler*innen wird wesentlicher. Und um Kunst- oder Stilvermittlung wird es HIER OFFENSICHTLICH NICHT gehen.

Quintessenzen im Fotografischen seit 2016

Unterwegs sein – ins Bild – ins Fotografische – setzen, war das Motto. Der anderen Künstler*in der Gruppe – Bildnisse des eigenen KunstSchafffens und künstlerischen Forschens – visuell-ästhetischen und direkt in Anwesenheit zu präsentieren und kommunizieren. Eventuell zu adressieren: Die Entscheidung der Künstler*in zum KunstSchaffen und künstlerischen Forschen.

kunst oder was? wird immer die Frage bleiben
KUNST oder WAS?

Gezeichnet, gemalt, gestaltet, gestrickt, gelismet, performt, inszeniert, fotografiert, gesprochen, getextet, gefragt und geantwortet und gereist wird vermutlich für das Begehren, die Sehnsucht, das Verlangen sowie die Sachen der Kunst. Die Interessen – den roten Faden und seidenen Faden – nicht zu verlieren und immer wieder zu finden oder zu suchen, um die Anschlussfähigkeiten kommunikativ zu erhalten. Am Faden, an dem einiges oder vieles – auch auf der Höhe der Zeit – zu hängen scheint. An die gesponnenen Fäden der Geschichte, des kulturellen Gewebes und der kulturellen DNA knüpft jede-r vermutlich anders an. Dies wird spannend. Wie werden heute Metaphern, Zitate, (fehlende) Titel oder Untertitel und Zusatzmaterial zum Bild heute aufgefasst? Wirkt es zu fadenscheinig, kalenderspruchartig und heuchlerisch für die Bildbetrachtung und das Bildverstehen sowie Forschungsvorhaben? Wie werden die weiteren Vorgehensweisen im Projekt Kunst der Gruppe (Kunst der KunstTherapie) gestaltet und vitalisiert? (Ohne visuelle Kunst nur formalisieren zu wollen). Kommt es der einzelnen Künstler*in mehr auf die Form oder den Inhalt / Content an? Wie findet heute die Verschränkung von Form und Inhalt in den visuellen Künste mit Anwesenheit statt?

In – mit – durch die Praxis

Praktiken des visuellen KunstSchaffens verbinden und verlinken – künstlerisches – wissenschaftliches – forschendes. Ob Handeln analysierend – präsentierend – visualisierend – realisierend – schreibend – reflektierend – sprechend etc., wir werden sehen. Die Zukunft vor Augen: den Bildakt retro- und prospektiv vor Augen haltend. Visuell zu bearbeiten: wo – wie – wann – wozu – warum – weswegen – weshalb und letztendlich für wen, interessieren nicht mehr. Die Definition der Zielgruppen als Publikum war kurzzeitig im Fokus.

Den freien, selbstständigen, engagierten und motivierten Künstler*in-nen und den künstlerischen Forschungsanliegen wenden wir uns aufmerksam zu.

Kunstmuseum Thurgau Kartause Ittingen Anfang 2016, Aargauer Kunsthaus Aarau, Basilica Bar Lounge Zürich, Schwarzcafe und Terrassen während der Manifesta 11 der Kunsthalle Zürich waren unter anderen die Stationen, die wir aufgesucht haben. Nicht ohne Grund haben wir uns in den Vorhallen der Museen getroffen.

Quintessenzen im Fotografischen seit 2017

Auf der Terrasse und im Eingangsbereich der Kunsthalle Zürich, des Kunsthauses Aarau, Luzern, Basel und Bern und im «Programm», Schwarzcafe, Cafe Gloria Zürich waren die lokalen Treffpunkte.

Wie wird das letzte Bildnis oder Selfie als Künstler*in aussehen?

Welche nahen Verwandten oder welches Mitglied der Familie hat gemalt, fotografiert und künstlerisch ästhetisch kommuniziert?

Wer war Kunst schaffend in der Familie? Gibt es Erinnerungsbilder, die bis heute die ästhetische Kommunikation beeinflussen?

Welches Kunstwerk als Bildakt war eindrucksvoll? Wird möglicherweise bis heute in Erinnerung gehalten? Welche werden vergessen?

Wer in der Familie hat gemalt? Wer in der Familie war künstlerisch tätig?

Welche Bilder anderer Künstler*innen hängen (bei mir) an der Wand? Welche Kunstwerke werden gesammelt? Welche nicht? Weshalb nicht?

Wie werden heute die Verbindungen, Kontakte und Beziehungen zu Künstler*in-nen gepflegt?

Quintessenzen im Fotografischen seit 2018

253 KUNSTFORUM Vom Sinn der Kunst

Wozu  Kunst?

Was kann Kunst?

Wie denkt Kunst?

brauchen frauen in visueller kunst und kunstforschung «schutz», um (nicht) als feminin – weiblich – oder als «guerrilla girls» – identifiziert und stigmatisiert zu werden?

https://artemisia.blog/2020/01/02/guerrilla-girl-aus-vorarlberg/

https://www.arte.tv/de/videos/063643-002-A/kuenstlerinnen/?fbclid=IwAR02HbHYhCsL8VKT4R119wfc8CcOzQEP24mFitK3Xlbtm2xtm5X5nY2ueG4

https://www.arte.tv/de/videos/063643-004-A/kuenstlerinnen/

jedwede kunstform wird aus sich heraus – und nicht aus der von aussen kommenden rahmen-bestimmung, begrenzung und erwartung vom sinn der kunst – zu verstehen sein. Die wird die Herausforderung:

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denk den alarm

Denkalarm – Denkalarm – Denkalarm _ – `

DACH – Architektur – LecturePerformance – Gewölbe im deutschsprachigen Teil EUROPAS – germanspeaking part of europa _ -` freischaffende Künstler (Gründer der Klausur – Zäsur – des Gedankens im Gedenken – bildlich, szenisch bis performativ – in jedem Fall frei gesprochen bis geschrieben und ja, gezeigt – gezeichnet bis aufgezeichnet) und jederzeit heute auch via social media zu erreichen:

«Denkalarm» als Seite

«Denkalarm» als Gruppe

Darüberhinaus Künstler – Kunstkritiker – Kurator – Aktionator – Gastprofessor – Abgeordneter – Kultursprecher und so weiter. Alles: um in jedem Fall dem »scheuen REH« namens Kunst näher zu kommen.

In den Spurensuchen hinterfragen wir den Kunstbegriff bis Kunstgriff an sich.

Werden wir über «Theoriegelände» und «Felder» sowie durch «Räume» und «Wälder» sowie #SmartSetting der Kunst zu geistigen Festungen wie ( ) spazieren? Wer wird an der Philosophie – Ästhetik – ( ) im deutschsprachigen Diskurs und Kanon vorbeikommen?

Bleiben wir beim Essay und #kunsttalk mit »Kunst und Wirkung«. Merklich skeptisch gegenüber verfestigten und institutionalisierten Zuordnungen, Paradigmen, Chronologien und axiomatischen Rahmenbedingungen, Referenzen und Rezepten, ja und auch Ideologien, die offensichtlich gegeben werden?. Die prononciertesten deutschsprachigen Künstler und Kunstschaffenden, die zur »Kunst/Wissenschaft/Gesellschaft/Finanzen/Wirtschaft/Kultur/Gewalt etc. Quer denken« – beginnen künstlerisch zu handeln, ästhetisch zu kommunizieren und schreibend zu kommentieren

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Türgriffe – Türklinke

Türgriff der evangelischen Stadtkirche Lüttringhausen von Ernst Oberhoff.

Ernst Oberhoffs hat mit Lack-Fließ-Arbeiten, Anfang der 50er Jahre für das neue Wuppertaler Opernhaus gemalt. https://www.musenblaetter.de/artikel.php?aid=3074

in Zeiten des Notstands, der Zustand gegenwärtiger Gefahr für rechtlich geschützte Interessen, dessen Abwendung nur auf Kosten fremder Interessen möglich ist?!.

Die Voraussetzungen sind ähnlich wie beim rechtfertigenden Notstand, denn es muss eine Notstandslage bestehen.

Die erforderliche Abwehrhandlung allerdings wird danach bemessen, inwieweit es zumutbar ist, die Gefahr hinzunehmen. Tatbestandlich – wohnt dem entschuldigenden Notstand (immer noch) das «Ultima Ratio» Prinzip – inne, welches jede-r mehr und weniger kennt. Diese Reglung verkürzt insoweit die Liste der schützenswerten Rechtsgüter auf die drei höchsten Rechtsgüter der Rechtsordnung: „Leib“, „Leben“ und „Freiheit“, wobei „Freiheit“ als Fortbewegungsfreiheit, nicht Handlungsfreiheit verstanden wird.

Das menschliche Leben ist das höchste Rechtsgut

So wie es die Juristen in ihrer manchmal etwas eigenartig anmutenden Sprache zu sagen pflegen. Es gehört zur Aufgabe des Staates, dieses höchste Rechtsgut mit allen vertretbaren Mitteln zu schützen. 

Künstler bis Künstlerin und Künstlersein werden zum Akteur – Agenten – Abenteurer.

Doch im #kunsttalk sitzen auch wir in den eurozentrischen sozialisierten – ästhetischen bis technischen – anthropozänen bis virulten – erworbenen bis subjektivierten – und (ich entschuldige es jetzt und hier auch komfortablen) Perspektiven fest. Richtungen und Ausrichtungen, die wir verbalisieren und visualisieren. Sowie kommentieren. Beständig weiterleiten, verlinken sowie propagieren, weil wir diese für richtig halten und Erfahrung haben. Um uns in unserem MenschSein bis zur Empathie und KünstlerSein zu bestärken?

Verstärken? Wir werden – immer wieder gegenseitig – auch genau darin festgesetzt und bestimmt. Uns sozial bestätigen sowie animieren – es so und zwar genauso – visuell bis performativ – musikalisch bis zur eigener Tonalität – kommunikativ – menschlich zu tun und dementsprechend zu handeln.

Wir widersprechen uns.

Und zwar ständig gegenseitig – loten Paradoxien, Machbarkeiten und Möglichkeiten sowie Konflikte, Wissen und Erkenntnisse und auch Erfahrungen aus, genauso wie jede Gruppe von Menschen im ZusammenSein! Weisen uns hin. Trotzdem – wir versuchen – uns jeweils zu widersprechen, über die (nur) bequemen, routinierten und bekannten Grenzen zu springen.

Welches momentan hoffentlich sehr spürbar und erlebbar wird.

Informationen gebend.

Typisierend – charakterisierend bis kategorisierend – symbolisierend usw. werden sie hiermit auch stigmatisierend? Wird es immer wieder zur einen oder anderen Seite in Begriffe und Angriffe genommen, die wahrgenommen werden dürfen. Keine-r weiss es so genau, wie es gesehen und weiter werden wird.

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zum #kunsttalk : ein bild wird getragen

Anfang – alles dreht sich um den Anfang – etwas anzufangen und zu beginnen: danke.

Die Wendung zum Affekt und zur (brieflichen, mündlichen, sprachlichen und namentlichen) Adressierung kommt jetzt etwas unerwartet. Die Welt der digitalen Gefühle wurden früher eher etwas robuster imaginiert. Weniger differenziert. Eher höflich überformt und mit der passenden Anrede versehen, um es als «REENACTMENTS» anzusehen. Die Annäherung an die diffuse Performancepraxis im Alltag. Die Beliebtheit der namentlichen Ansprache beruht bis heute in ihrer Aufdringlichkeit und Direktheit?

Aufzeichnung ist heute jedoch das jederzeit vorhandene Medium auf den mobilen «Displays». Kostengünstiger Notbehelf?! Und der Text bedarf weder komplizierter Technik, noch sperriger Gerätschaften, Utensilien und Ausstattung. Heute kann sich der Text mit passenden Maschinen sogar fast von selbst herstellen, ausbreiten und übersetzen und ja, auch transformieren. Ohne mein Dazutun. Verstehen oder das Fremde oder Befremdliche zu verstehen. Untertitel, die bei jedem Gespräch zwischen Menschen automatisch mitgeschrieben und aufgezeichnet werden. Sobald «Bildtelefon» und der «Videochat» mit entsprechenden Konferenzfunktionen, Aufzeichnungsmodalitäten und Fenstern aktiviert werden. In Lautsprache und Mundart gesprochen bis geredet wird. Beginnt die Maschine und das Programm im gleichen Takt die Audiospur zu «transkribieren».

Damit bedarf es weder majestätischer Flügeltüren, noch den Bibliotheksausweis, um den Blick auf einen Raum voller Bücher und Bilder zu eröffnen. Keine meterhohen Regale mit funkelnden Buchstaben, die eintätowiert von den leuchtenden Bücherrücken aus den Regalen als Bilder abstrahlen. Keine Gerüste oder fahrbaren Leitern, die geräuschlos hin und her geschoben werden. Kein vorsichtiges Abtasten der fremden, noch unbekannten und verschollenen Magazine, Bilderwelten und Landschaften zwischen den Buchdeckeln. Keine mit Leder, Papier oder Textil überzogene Gewebe, die den schweren Buchblock vor Stössen, Beschädigung und Traumata schützt. Kein Binden oder Heften der Seiten mit Fadenkreuz. Dort, wo die Augen und Blicke noch träumerisch hängen bleiben könnten. Kein haptisches Erlebnis der Buchseiten oder Bildseiten mehr, welches durch Gewicht und Menge in den Händen spürbar bleibt. Kein Daumenkino der Kapitel und Eselsohren an den Passagen der Buchseiten, auf die gedeutet werden könnte. Da diese gerade besonders wichtig und bedeutend sind. Beim Weiterblättern keine seltsam aufsteigenden Gerüche und Düfte. Einer längst vergangenen, geheimen und in sich zurück gezogenen Buchkultur. Kein aufschlagen, zeigen, hinweisen, lesen oder nachschlagen und hängen bleiben in den auf dem Rücken liegenden Buchflügeln. Kein Bild – kein Foto: nur auf Sparflamme bedruckte Flachgebiete an Seiten mit Buchstaben – meist schwarz auf weiss oder grau.

Künstliche bis künstlerische Aktionsformen – Vitalitätsformen – Experimentalformen und -systeme und jetzt, der humane Aufschrei und die Sprache bzw. Stimme, die sich ermächtigt. Die deutlich widerspricht. Wobei die Endgeräte, Maschinen, Techniken und Programme weniger interessieren, aber doch die entscheidende Rolle mit spielen, falls es funktioniert.

Jede*r freut sich: es funktioniert, die audiovisuell Übertagung und Aufzeichnung läuft. In zeitlichen Verzögerungen und Verzerrungen, die kaum bemerkt werden. Da die Diskussion zum Thema und so weiter als Vorbereitungen zum #kunsttalk als Agendamachen stattfinden. Irritationen treten lediglich durch technische Störungen oder Beziehungen auf: die Tonübertragung fällt aus oder das bewegte Bild gefriert zum Standbild ein.

Zurzeit verschmilzt es. Viktorianische Affektökonomie in verknappter Sprache, Rede und Performance. Fragen zur Technik treten in den Vordergrund. Kaum die «Blogs», »Vlogs« und «Features» oder «Formaten» sowie deren Möglichkeiten zu Vernetzungen sowie Verbindungen sind im Fokus. Flüssige Essays, Erzählungen im Rede- und Textfluss der Visualierung – Bildfahrzeuge – Bilderfluten – Skulpturen – soziale Plastiken in Filmsequenzen, die noch nicht geschnitten und musikalisch untermalt oder zusammengefasst sind, um das Fazit oder Resultat #kunsttalk zu präsentieren.

Vlogs: Gorillia und Media? Aloïse Corbaz oder Robert Walser? Auf nach Basel, Bregenz, Biel, Bern, Berlin, Wien, New York, London etc. Beziehungsgeschichten zwischen deutsch & englischsprachigem: zurück oder vor?

Gleichzeitig unverblümt und keusch, reduziert und zart bis zärtlich, kühn und schüchtern bis zurückhaltend, bescheiden, leicht bis affektbeladen – schwer bis verspielt: in jedem Fall performativ.

Regressiv oder reduziert: Bilder lesen, schreiben, zeichnen oder malen bzw. mit Acrylfarben übergiessen oder Zucker bestreuen?

Expressiv, progressiv, mutiges oder ausdrucksstarkes? Bilder, Texte und Projekte selbst gestalten und mit-zu-machen? Komplizierte bis radikale und komplexe Mit-Teilungen und Beiträge zum Bild, Text und Projekt kommunizieren?

Hingegen überlässt der komprimierte Text es den Gefühlen der Menschen (und später dann eventuell auch den Tieren, wie zum Beispiel Katzen, Hunden, Schafen, Huhn, Affen etc.) die Leerstellen, Lücken und Zwischenräume selbst zu füllen und Fehler oder das wesentlich Fehlende selbst zu verbessern.

Kennst du Leere, kennen Sie Leere? Kennst du leere Plätze – leere Räume? Diese Art der Konzentration, diese Entleerung (im Bataille’schen Sinne, sorry, rutschte mir dazwischen «die innere Erfahrung») stellt letztlich die Abstraktion und Distanz der Körper aus ihrer Gegenwart dar. In der Konzentration wird der «Gegenstand» irreal, surreal und ja, sogar ziemlich antisozial, aber möglicherweise künstlerisch.

Hohle Worte ködern, ziehen sich zurück und spielen nur. Reduktion, Rückzug und Verborgenheit steigern die Intensität bis zur Sensation, dem Höhepunkt, das FEST oder FESTIVAL? Wir feiern gerne

Unterhaltung und Schauplätze sind kaum visuelle Kunst oder künstlerische Erwartungen und Ansprüche. In Zeiten des globalen Bürgerkriegs und Krisen werden diese weiterhin zu Unterlassungen und Freilagern der Bilder und Filme visueller Kunst führen. Sie verhüllen die vernetzten Operationen gesellschaftlicher und computerbasierter Erzeugung und Automatisierung: bestimmter Selektion und Filterung sowie Sammlungen und Daten zu „klauen“. Die Voreinstellungen maschinellen Sehens, die mit strikt gekoppelten Ideologien der Präferenzen – wie auch Werbung, Propaganda etc. als Bild- und Spracherkennung heute funktionieren: https://ai.googleblog.com/2015/06/inceptionism-going-deeper-into-neural.html

https://andandand.org/

Dies soweit.

Wird es sich um lexikalische und/oder Indexikalität relevanter «Informationen» handeln, die visuell – ästhetisch – subjektiv kommunizieren? Wie werden visuell künstlerische Erfahrungen und Erlebnisse heute in wissenschaftliche, theoretische und literarische Bedeutung transformiert und umgewandelt? Wird die Ästhetik des Performativen und Neuen Sozialen Plastik behandelt oder gerade bewusst davon abgelenkt? Werden Verbindungen, Vernetzungen sowie Zunahmen an Verkoppelungen / Verlinkungen / Verbreiterungen der Texte und Bilder sowie Kritiken zunehmend zu erwarten sein?

Falls ja, handelt es sich nur um Kategorisierungen und Indexierungen? Um die Rahmungen der Axiomatik definierter Namen(s)konventionen: weiblicher, männlicher (und gerne auch anderer und unbekannter an- und abwesender Künstler

Performer*innen, Performance-Künstler*innen, Autor*innen, Forscher*innen, Wissenschaftler*innen, Schriftsteller*innen, Theoretiker*innen, Maler*innen, Beobachter*innen, Zeug*innen etc. mögliche soziale Rolle kunstschaffender Menschen, die in der Gegenwart der Maschine zu Maschine Kommunikation des #SmartSettings sind und sein werden. Menschen, die auch dabei sein wollen und möchten.

Die Kunstrichtung «Performance»: im englischen Sprachraum „Performance Art“, die sich seit ungefähr den 1960er Jahren auch in den Bildenden Künsten weiter entwickelte. Wieso und weshalb wird heute dazu wissenschaftlich und künstlerisch geforscht und damit weiter gemacht? Es wird doch sofort sicht- und abrufbar, sobald es als Video aufgezeichnet und über Kanäle hochgeladen wird. Die Geschichte und Erzählung sicht- und erkennbar weiterläuft. Da es im Live-Stream im Fotografischen und Filmischen mit Text – audiovisuell – aufgenommen, aufgezeichnet und dokumentiert ist. Jederzeit wieder abrufbar, falls es (wieder) gefunden, mit einem Klick aktiviert und angesehen wird.

Ein_Bild_ist_ein_Bild_Wie_funktioniert_unsere_Wahrnehmung

*Ein Bild ist ein Bild*

Womöglich ist nur sehr wenig wirklich geschehen; gleichzeitig unendlich viel passiert, welches sich parallel ereignet. Der (kanadische) Medientheoretiker Marshall McLuhan, der immer wieder und viel zitiert wird, hat 1964 schon den prophetischen «Aphorismus» geschrieben: «von den Nerven der gesamten Menschheit umgeben. Sie sind nach aussen gewandert und bilden eine elektrische Umwelt».

Entwurf speichern und abonnieren nicht vergessen!

Zwischendurch aktualisieren, Pause machen, Medien wechseln und die Hände zu waschen nicht vergessen!

Komplexe Themen müssen, dürfen und sollen komplex bleiben, auch wenn sie (schriftlich – ästhetisch – bildlich – malerisch – zeichnerisch – mündlich, wissenschaftlich, empirisch etc.) kommuniziert werden. Jedes Detail, Ding, Zeugs erklären und dazu erzählen, wie mühsam wird das? Manchmal reicht es, den Einblick zu gewähren, wie Forschung generell funktioniert, um das Interesse und den «Wissensdurst» sowie die Neugierde zu wecken. Und falls es nicht funktioniert?! Die Formate waren dann ästhetisch vermutlich zu wenig abgestimmt, unangepasst und wurden ab- und weggeschnitten, gelöscht und schnell beiseite gewischt. Visualisierung und Bildgebung sowie (ästhetische) Kommunikation und die Ästhetik des Performativen funktionieren sichtbar bis unmittelbar.

«Wikipedia» und/oder Wikidata und Medienpädagogik etc. ersetzen selbstverständlich keine Wissenschaft und visuelle Kunst. Auch kein visuelles Kunstschaffen, die Kunstperformance und LecturePerformance, da diese dem anderen Code folgen. Wikipedia kann kaum akademische, künstlerische Werke und Theoriefindungen aufwiegen. Wikipedia und Wikidata erinnert allenfalls daran, wie unklug es wäre, aus Arroganz das Internet zu meiden. Dies Terrain im Wissensfeld zu verspielen.  Diese Onlineenzyklopädie bleibt das Mysterium : vom Kollektiv für alle frei zugänglich geschaffen, gratis und omnipräsent.

Mit Wikipedia und Wikidata usw. explodiert das Wissen. Die Allerweltsenzyklopädie bringt in Erinnerung, wie radikal Demokratie in ihrer Gleichheitsforderung für die nächsten Gesellschaften sein wird? Und sie zeigt, wie wenig sich Gleichheit gerade in Wohlstandsgesellschaften auf Ökonomie reduzieren lässt – sobald die Reichtümer wie Wissen und visuelle Kunst da und präsentiert sind wie die Luft zum Atmen. Während des überwiegenden Teils der menschlichen Geschichte ist die Reproduktion von Bilder problematischer gewesen als die von Worten. Nicht einmal die grössenwahnsinnigsten Tyrannen hatte sich je vorgestellt, alle Kunstwerke der Menschheit an einem Ort zu versammeln – so viele Einzelobjekte zusammenzuführen erschien immer als aussichtsloses Unterfangen. Mit dem Aufkommen der Fotografie zeichnet sich jedoch die Möglichkeit ab, dass der Gelehrte Repräsentationen sammeln konnte, was der Tyrann nicht als Beute zu sammeln vermochte. Man kann heute ohne «Übertreibung» sagen, dass die Fotografie die akademische Disziplin Kunstgeschichte = Kunstforschung überhaupt erst möglich gemacht hat. Das Diaformat homogenisierte Grössen, Stile und Epochen und naturalisierte die «Teleologien» der Kunstgeschichte. Überdies ist das mechanistische Repräsentationsregime des Fotografischen ein Kernstück für die Entwicklung einer Semiotik des Bildes. Die Fotografie ist zugleich die Apotheose und Infragestellung der Realismusvorstellungen der Malerei. Die Idee einer Wissenschaft des Zeichens, eines semiotischen Diskurses selbst, hängt vom Fotoeffekt ab. Und:

»Warum sollte der Mensch nicht sein Geheimnis haben? Oder ein Tagebuch?« Eva Demski (1999) Zettelchens Traum. Über autobiografisches Schreiben, visuell künstlerisches Forschen und Kunstschaffen oder Performen (ästhetisch) kommunizieren. Und es gehört schon einige Ignoranz zur Behauptung, wer realistisch male oder skulpturiere, habe sich gleich die Beachtung des Kunstbetriebs oder der Politik verscherzt.

«Ästhetische Arbeiten», «Halbpräsizierungen», «Erzählungen», «Entwürfe» und «Preenactments» werden in dieser Art und Weise, mit diesem Feature, Design und System auch automatisch zur *Hyper-Gegenwart* und Hypertext (Ted Nelson).

Die Revisionen, Kommentare und Kritiken nach der Veröffentlichung interessieren?

Anders als im rückwärtsgewandten Reenactment werden im Preenactment exemplarische Gegenwartsphänomene aufgespürt und mit Mitteln der Performance in die Zukunft fortgeschrieben. Ausgehend von den gegenwärtigen Ökonomisierungen öffentlicher Güter erforschte zum Beispiel das „Preenactment Sprachlabor Babylon“ das Zukunftsszenario der Privatisierung der Sprache

Klar: was wird passieren:

(Kunst-)Sprache, (Bild-)Sprache, (Schreib-)Sprache, (Theorie-)Sprache bis (Philosophie-)Sprache etc. sind auch artifiziell. Sie werden sich weiter entwickeln in öffentlichem und mit denkendem Sprechen (Moritz Klenk)? Welche Bedeutung wird der spontanen «Assoziation» und «Metapher» bei der Bildbetrachtung (heute noch) zugesprochen und zugeschrieben? Dass wir uns in bezug auf unsere Techniken der Bildproduktion im vergleichbaren Zeitalter des Wandels befinden, wissen wir. Nun müssen wir untersuchen, ob wir uns in den entscheidenden Entwicklungsstufen einer ähnlichen Transformation unserer Technik des Betrachtens befinden….. Hierzu laufen die Gruppenaktivitäten-

Die Zunahme an außer- und innereuropäischer deutschsprachiger Kompetenz (Kunst-, Kultur- oder Religionsvergleich, Ethnologie etc.) macht es immer wieder erforderlich, terminologisch-konzeptuelle und ideologische Festlegungen und Festschreibungen der Begriffe und Konzepte sowie Kategorien der Zeichnungen und Grafiken zu hinterfragen. Und zwar die, welche explizit oder stillschweigend auf westlicher Tradition, Kultur und Gewohnheit der Bildbetrachtung der Ikone, des Vorbildes, des Denkmals und des Fetischs oder auch der Vision sowie Vorstellung beruhen. Im Licht der audiovisuellen Live-Stream-Performanz werden andersartige Evidenzen, Erfahrungen und Wahrnehmungen beleuchtet, die Bild- und Kunstbetrachtung aktuell zu erweitern und zu bereichern suchen. Realität-Indexikalität-Kunst-Inframince-Zwischenraum-Wahrnehmung-Reflexion-Gesellschaft und digitales Zeitalter werden hierbei auf den Plan gerufen.

Der Entwurf wird auf makro- meso- und mikroanalytischem Niveau in Verbindung zur Text- und Bildvorgabe und Videosequenz behandelt. Wobei jedoch die Hauptanliegen darin bestehen, angemessene Sprachen für Elastizität, Bewegung und Dynamik sowie Wahrnehmung, die in ihnen enthaltenen Verhaltens- und Deutungsoptionen für’s Bild und Text sowie Videoclips (als visuelle Kunst) heute herzustellen, zu repräsentieren, auszustellen und zu eröffnen.

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#kunsttalk – semantik – cuts – fragmente

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#kunsttalk001

Eigentlich bin ich an Bildern nicht interessiert

Anne Loch 1180, 2005 Acryl auf Leinwand 225 x 185 cm

Ich war einmal im Museum mit Oberlicht, obgleich es unter der Erde lag. Egal. Mir ging es, um die Künstlerin Anne Loch, die sich in komplexer Dialektik bewegte. Mit Bilderfülle und Bilderskepsis, die gleichzeitig ihr «Desinteresse» am Bild zeigen. «Eigentlich bin ich an Bildern nicht interessiert. Aber da war die Suche. Und dann: über der Sprache zu stehen, über Gefühlen und Bedürfnissen. Ja, vielleicht ist es so, dass auch die Suche inzwischen nicht mehr wichtig ist. Ich glaube: nicht mehr, denn das Ergebnis ist mir immer gleichgültiger». Diese Gleichgültigkeit ist Resultat dessen, was die Künstlerin tun, erreichen, malen und zeichnen will, dass seine Gültigkeit haben soll.

Die radikale Malerei von Anne Loch ist deswegen in gewissem Sinn eine negative Malerei:

Um die Malerei (und vor allem die Motive und die Natur) zu retten, negiert sie die Malerei: malend. Das ist Denkbewegung!

Die Bildliebe ist die Liebe zum Nichtbild. Und die Liebe zum Nichtbild ist der Ausdruck der Bildliebe.