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Unreif

Sie brachte es fertig, von einem Buch zu schwadronieren, das sie gelesen. Niemals hatte sie ein Buch gelesen, der Junge wusste das. Woher waren ihr …

Unreif
da die Leiste zum Kommentieren geschlossen ist, reblogge ich diesen Textausschnitt, die Seite vom 21.01.2023. Denn, möglicherweise ist diese Seite aus dem Buchblock des (noch) unveröffentlichten Werkes und Manuskript von Peter von Mundenheim, welches durch den Verlag Peter Flamm geschützt ist. Dies zur Form, 
jetzt zum Inhalt: 
da gibt es Worte, schöne, interessante, ungewohnte und kaum bekannte Worte, die sowohl immer (wieder) auf den Textseiten auftauchen, um eine Person, Figur, Szene und Situation (vermutlich auch mit aller Macht) zu charakterisieren, um die Höhen und Tiefen des Menschseins, der Kultur sowie Literatur auszuloten. 
Es scheint mir jedoch immer weniger zu gelingen, und jetzt werde ich persönlich, welches ich häufig und sehr bewusst vermeiden möchte. 

Vom Scheitern, möchte ich in diesem Zusammenhang noch gar nicht sprechen oder schreiben. Denn, bislang ist es mir kaum geglückt, eventuell auch angesichts der Kürze von nur einer Textseite, mir k-ein Bild von dieser pferdeschnäuzigen Frau vorzustellen oder auszumalen. Von den anderen, dem Jungen zum Beispiel, gelingt es mir schnell, nahezu problemlos und auf Anhieb. Die beschriebenen Szenen stellen sich (mir) dar, nahezu wie auf der Kinoleinwand und kriechen mir unter die Haut, wie das »weisse Band«. Unreife, Gewalt, Mangel an Sensibilität oder Empathie, die Liste ist lang.
Nur, diese pferdeschnäuzige. Da will sich so gar kein Bild ergeben. Wobei ich mich schon seit längerem und wirklich frage, ob sie insgesamt ein Pferdegesicht trägt: grobschlächtig. Doch irritieren mich die Nadelblicke der fischblauen Augen, die kaum zum Pferd passen wollen: die gross, mandelbraun und dunkel sind  

Von matter birgit

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4 Antworten auf „Unreif“

Danke vielmal für die Informationen und den guten Ratschlag, welchen ich sofort beherzige: die Nachbemerkung, die im weiteren wohl vorangestellt wird, die einiges entschuldigt: „ES GIBT ZUR ZEIT IMMER NOCH KEINEN ZUVERLÄSSIGEN, FEHLERFREIEN ENGLISCHEN TEXT DES ULYSSES“ : | und da folgt sofort die Frage: Welcher TEXT in Englischer Sprache denn zu empfehlen sei, um diesen daneben zu legen beim parallelen Lesen?
Alle Ausgaben des Originals sind unverhältnismässig korrupt … wie ich bislang recherchieren und erkennen durfte

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Danke für das wiederholte Rebloggen unserer Beiträge! Das ist uns wichtig und wertvoll. Dass bei solchen Textschnipseln kein ganzes und rundes Bild entstehen kann, ist nicht zu ändern. Die Schnipsel haben ja nur den Zweck, auf den Autor aufmerksam zu machen, Neugier zu erregen, vielleicht sogar Anteilnahme. Um ein besseres Einordnen zu ermöglichen, sei gesagt, das Romanwerk, aus dem hier Ausschnitte veröffentlicht werden, umfasst nach dem gegenwärtigen Stand 2,5 Millionen Wörter, die nachher für die Veröffentlichung auf sieben Bände verteilt werden sollen. Da können und sollen Ausrisse nicht mehr als eine Ahnung vermitteln, und der interessierte Leser muss auf die Veröffentlichung warten. Wie gesagt, nochmals danke für die Vermittlung, und vor allem danke für diesen immer interessanten und anregenden Blog!

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Ja, frau/man möchte ja auch »selbstbestimmt und freiwillig« teilnehmen können an diesem Kosmos aus 2,5 Millionen Wörtern in sieben Bänden, die noch für zur Veröffentlichung anstehen. Was für ein Unternehmen, Plan und Programm: Gratulation an dieser Stelle.

Zurzeit bin ich, wie geschrieben, zurückgeworfen auf‘s selber lesen auch von diesem ziemlich alten Werk der »Ulysses« . Nur so als Randbemerkung und Situationsbeschreibung sowie zur Information – im Leseprozess, welcher durch & mit dem #kunsttalk, auch immer in gewisser Weise sofort öffentlich wird: https://m.youtube.com/@kunsttalk sowie über https://linktr.ee/kunsttalk01 verbreitet.

Inwieweit https://starsandletters.blogspot.com/2014/06/was-marilyn-actually-reading-ulysses.html nur schwadronieren oder fotografisch inszeniert war, vermag ich bislang kaum zu beurteilen: doch als nur pferdeschnauzig hatte ich sie bislang kaum angesehen

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Danke für die guten Worte, Verlag und Autor sind guter Dinge, dass wir noch dieses Jahr mit dem ersten Band rüberkommen. Vorher wird, noch im Frühjahr, das können wir fest versprechen, ein neues kürzeres Werk PvM’s erscheinen. Kürzer bedeutet: nur siebenhundert Seiten, und gut ist. Der alte Mann weiß nicht wirklich, was er tut, er sollte die Beine hochlegen, statt dessen arbeitet er an drei Manuskripten gleichzeitig, und findet kein Ende des Bastelns und Feilens. Irgendwie ist da ein Gefühl in ihm, morgen schon geht vielleicht die Welt unter, da will ich mein Sach fertig gemacht haben. Was Marilyn anbelangt, so kann ich nur sagen, ich will das einfach, dass die ‚Ulysses‘ gelesen hat. Es gehört zu ihr, nur so ist die Figur wirklich rund. Auf die historische Wirklichkeit kommts da gar nicht an. Selbst wenn Marilyn von vorne bis hinten nur ausgedacht wär, gilt doch: die ausgedachten Figuren und Geschichten sind die wirklich wirklichen. Nur die. Viel Erfolg bei der Lektüre des Ulysses! Und, wenn ich mir den guten Rat erlauben darf: doch das Original danebenlegen, und immer mal wieder reingucken. Das bringt bei der Lektüre den wahren Gewinn.

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