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#kunsttalk 4.3 – 4.6

Formatkritik am #kunsttalk 4. Staffel ist nicht mehr möglich, da es ein Life-Stream ist = «lost frame». In dem keine Präsentation der (ab-) geschlossenen Form – Figur – Skulptur – Plastik – Performance – Aufführung – Ausstellung – Projekt etc. stattfinden wird.

30.03.2021 um 19:00 Uhr wird’s mit der 4. Staffel #kunsttalk

06.04.2021 um 19:00 Uhr wird’s mit der 4. Staffel #kunsttalk

«ANTI-FORM» «Antiform» «antiform»

Zoom-Meeting

https://us02web.zoom.us/j/87431790133?pwd=aW1NRjJEV2dpbHVyWG9jU0kwRGU1UT09

(bitte drauf klicken), dann öffnet sich in deinem Browser oder App diese Aufforderung zur Eingabe des Kenncodes: 060049 automatisch

@PeterMönnikes (Cohost) & @BirgitMatter (Ho(r)st) werden es voraussichtlich sein, die sich aktuell & situativ & freiwillig organisieren und dich begrüssen werden.

Der LifeStream wird auf «YouTube» parallel zu beobachten sein; ja, da lacht über dies absurden und zusätzlichen Phänomene. Unglaublich erfolgreiche «Unboxing»-Videos (Auspacken), Kanäle für Fetischisten oder den «Hydraulic Press Channel», der Kanal veröffentlicht Videos von verschiedenen Objekten, die in einer hydraulischen Presse zerquetscht werden.

@AndreasPeschka wird im #kunsttalk moderieren – nachdem die Klangschale mit Gong ertönt – erklärt er: WAS WIR NICHT SIND!

(MiroSchiebeTafel zum #kunsttalk)

Kein pdf. Formatkritik am #kunsttalk 4. Staffel ist nicht mehr möglich, da es ein Life-Stream ist = «lost frame», der live gestreamt wird. In dem keine Präsentation der (ab-)geschlossenen Form – Figur – Figurationen – Skulptur – Plastik – Performance – Aufführung – Ausstellung – Projekt etc. stattfinden wird.

Wer als (noch unbekannter) Gast eingelassen wird, möchte sich bitte kurz authentifizieren – vorstellen und sagen, was ihn am Thema «ANTI-FORM», «ANTI=FORM», «ANTIFORM» »antiform» gefällt. Oder inhaltlich zu kritisieren, im Diskurs oder Gespräch anzusprechen und zu zeigen sein wird.

Auf »WischiWaschi« – »Weisswäscherei« – »Schönfärberei« etc. wird zunehmend mehr reagiert.

Falls du es nicht sehen willst, dann schalte bitte ab oder blättere weiter. Dies ist kein Problem!

Gerade die neu dazukommenden Gäste und deren Anliegen werden immer mehr interessieren. Fragen an sie zu stellen oder zu sehen, was sie mitbringen, wird zunehmend im Fokus sein. Auch, falls du nur dabei sein möchtest, beobachten und zuschauen willst, bist du herzlich willkommen:

Gerd de Vries: Über Kunst. Künstlertexte zum veränderten Kunstverständnis nach 1965, DuMont, Köln 1974 Ein Ordnungsgefüge, keine Komposition. Eine Fläche ist angefüllt mit gleichartigen Objekten, man kann sie nicht unterscheiden. Das Bild hat keinen Ereignisort, es ereignet sich überall seit (1965). Erfundene Bilder sind, wenn sie gedacht werden, schon erfunden. Die Realisierung ist der zweite Teil

«Work in Progress» – der sich in der Zeit entfaltende, offene, nicht notwendig auf die spezifische Form hin organisierte oder organisierende Umgang mit ästhetischen Materialien und Techniken wird entscheidend sein. Die Ehetick – Ästhetik #erdbeerhochzeit-en sind aktuell vorbei. Die blauen Erdbeeren sind eingefroren und können jeder Zeit wieder aufgetaut werden. Die hydraulische Presse hat sie bislang nicht zerquetscht. Passend verdrahtet – bis schwebend eingebettet in Glas – Hypertext & Hyperlink – Bild & Text = Video=Programmen. Dem Sondermüll auf YouTube von morgen & dem Schnee von? Das Schneebett – auf dem Fetisch – der HOCHzeitsTAFEL im Vorgarten wird zum Fest:

Das «Hendiadyoin» der SCAN / PLAY, SCIENCE / FICTION interessieren. Und das letzte Wort ist noch nicht gesprochen (die Tat getan). Man hört und liest oft von FREIHEIT in der KUNST – mit der Kunst – durch die Kunst. Inszenieren, Adaptieren, Übersetzen, Transformieren und Performen. Diese Freiheit sind der Ausgleich für vielerlei Material- und Formzwänge sowie die Technik, die zur Kunst & zum Kunsttalk dazu gehören, sobald zu »Antiform« und »Formlosigkeit« gesprochen, geredet oder ja auch locker geplaudert wird. Nicht nur (Neo-) DaDa, BlaBlaBla, Unfug etc., sondern hier und jetzt wird KunstderKunstherapie in verschiedene Kanäle gleichzeitig_

Es ist experimentieren mit den experimental Systemen, die Öffnung der Kontingenzspielräume. Denn was werden experimentale Anordnungen anderes als Einrichtungen, um Kontingenz zu ermöglichen? Pointiert gesagt: „Wissenschaft und Kunst – Kunstwissenschaft(-en) – ihren Erkenntniszuwachs niemals planend und linear kontrollierend.“ Sondern zumeist das findet und gefunden wird, wonach nicht gesucht wurde oder wird. Hans-Jörg Rheinberger resümiert: „Man kann das Forschen also als eine Suchbewegung charakterisieren, die sich auf der Grenze zwischen dem Wissen und dem Nichtwissen bewegt. Das Grundproblem besteht darin, dass man nicht genau weiss, was man nicht weiss. Damit ist das Wesen der Forschung kurz, aber bündig ausgesprochen“:

die Vorstellung von Gästen und deren Arbeiten wird das zentrale Anliegen sein – werden – bleiben. Denn dies Format lebt von der Teilgabe sowie dem Zusammensein von Künstler*innen und Kunstschaffenden, aus verschiedenen Gebieten und Bereichen, mit den «unterschiedlichsten» Hintergründen im deutschsprachigen Kulturraum D-A-CH. Sowie dem freiwilligen Engagement, der Initiative und der Motivation am Dienstagabend, jede zweite Woche um 19:00h sich per Zoom Zugang und Anschluss zu schaffen und mitzumachen.

Quasi, in Telepräsenz mitmachen

Dabei zu sein. Möglichst »selbstbestimmt« mit zu gestalten, so dass es passender als Lifestream – Livestreaming per YouTube – #kunsttalk wird. Es wird nicht das primäre Ziel, Anliegen oder das Argument werden, etwas Fertigzustellen, perfekt (nur) Darzustellen, zu zeigen, zu präsentieren bzw. zu visualisieren oder zu besprechen. Oder zu verändern, wohlmöglich noch zu üben, bis die Form passt. Nichts mehr rutscht und wackelt oder stört und zu verbessern ist.

In dieser experimentellen Art & Weise der experimental Systeme ist die 4. Staffel #kunsttalk bereits gestartet und wird jeden Dienstag in per „Datencloud“ fliegen. Der Gong betont den Start und Abflug. Die Auflistung, was es nicht ist und werden wird, quasi die Einleitung ins Thema #ANTIFORM. Im Prinzip werden 60 Minuten maximal vorgesehen. Doch sobald es thematisch – emphatisch – ethisch – ästhetisch etc. interessant wird, kann es sein, dass der formale und zeitliche Rahmen überzogen -„gesprengt“- wird.

Jede-r agiert in soweit »selbstbestimmt«, wählt sich ein / aus

sei mutig, keine Schuld, keine Scham = „FreiheitMachtAngst“. Diese Thematik hängt in der Luft, nicht erst seit und mit Corona oder dem #PaulWatzlawickFestival oder anstehenden #StanislawLem2020 Festival. Die Bewahrung – Beibehaltung – Aufrechterhaltung – Verewigung der Form ist Idealismus. Die Geschichte des rechten Winkels, des Habitus usw., möglichst effizient zu sein, welches sich schnell über die Hintertüren bei jede-m (sei es emphatisch – ethisch – moralisch – bewertend – sozialisierend) wieder einzuschleichen beginnt, sobald:

A Priori, Material, inhärente Eigenschaften usw. werden, wodurch adas »Kunstwerk« zu einer Autobiografie des Materials und somit autonom wird. Die Schlüsselmetapher der Moderne: „Das Flüssige“ // „Das Fluide“ // „DasFlüssigsein“. Kein Gedanke denkt sich selbst, nur Probleme und Leiden entzünden Gedanken, die sich aussprechen & ausdrücken lassen.

In diesem Sinne vielen Dank den aktiv Teilgebenden, die kritisieren, kommentieren, fragen und antworten, untersuchen, analysieren, experimentieren und zu entschlüsseln suchen sowie abonnieren.

Danke vielmal – merci – thank you

Lucy R. Lippards Meisterstück
aber war die „Erfindung“ des neuen Genres Konzeptkunst als ultimatives
antiformalistisches, antiretinales Paket aus Minimal art, Fluxus, Neo-Dada,
Prozeßkunst und jüngeren Tendenzen, die Michael Frieds negative Bestimmungen der Minimal art folgend das Kunstobjekt im Situativen oder im
Bewußtsein des Betrachters aufheben wollten.

bitte, abonnieren nicht vergessen!

Von bimatter

Pilotprojekte
#nobreadlessart
#keinebrotloseKunst

visual arts - art and scientific re-search - arthistory
Project: #16

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