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#kunsttalk

#experimentieren

künstlerisch & kunstbasiert forschen seit 20161110 birgit matter e-a #projects 16

prolog der anti-künstlerin & kunstfigur mit klar- und realnamen _ ohne pseudonym: visual art research & re-description & re-mediation _ künstlerische forscherin _ schriftstellerin & schreiberling _ zwiebelfisch im zwischenstadium _ stutzige begriffs-autorin _ wortreiches sprechen performen _ zeichnende – zeigende – bildakteurin _ handelnde – selbst entscheidende performerin _ kopfüber ins aquarium _ unterwasser _ schale _ würfel _ eis _ cube _ sugar _ salz – salt _ keine Bühne _ apfelriechende denkerin _ ägyptische mau _ nacktmulle _ screen & selfie shooterin _ schwimmend im digitalisat _ live streamning auf #YouTube – collaborative _ kollektive eröffnen zu bekannten, noch nicht geahntem _ es geht ums nicht-wissen _ auftwittern _ wittern _ „what’s the matter“ _ im bild und der geste _ zeichen _ zärtliche zeichensetzungen der buchstaben und typen _ nicht worte – in giftige schlagworte – einwickeln _ zeichnen _ matter of concern _ *printed matter _ pattern. patternpaare sind fragmentent:e _ elemente _ gorillagirl a – m flügel mit flugaugen bis z _ matterohnehorn steht kopf _ matter ohne horn gegen das immer matter werden _ subject and object matter _ video ((urheber – schöpfer – autor – user – bitte vorspulen)) _ da bleibt nur autor _ autorenschaft inszenieren zu gesichtsbildfluchtstartdrehundangelpunkte _ aboutness : nichtnullachtfuffzehn _ no cookie cutter _ no ironing _ clothes washing _ online _ making of bis der faden reisst, die Einbettung misslingt

das ding, das zeux sich kriechend verbreiten _ durch setzt wird

#wagnispattern kommunizieren mutig

text – bild – schablonen unter scheiden

schneiden & trennen

differenzieren, ohne in die Differenzierungsfalle zu tappen.

zickzackschere

wird zum massstab

Meßmodell

manifeste und latente Variablen

»Theoretische Konstrukte«, wie bspw. Variablen der Worte und Begriffe #Macht, #sozialeSchicht, #Seifenblase, #Solidarität oder #Schönheit sowie #Beziehung und #Bezug lassen sich in der Regel nicht direkt und unmittelbar beobachten.

Sie müssen daher zunächst »operationalisiert«, d.h. meßbar, erklär- und erzählbar gemacht werden. Die dabei getroffenen Annahmen bezeichnen wir als Meßmodell, um etwas anzustellen und ernsthaft zu bestimmen. Die Ergebnisse dieser Messungen werden in entsprechenden »Variablen« – Kategorien, Videos, Fotografischem etc. als #Digitalisat – abgelegt. Sie sind somit als manifeste (direkt beobachtete) und/oder auch latente Variablen zu bestimmen.

(engl.: manifest variable).

Unter inhaltlichen Gesichtspunkten interessieren jedoch vor allem die theoretischen Konstrukte, für die die manifesten Variablen 

„nur“

 »Indikatoren« sind und sein können. Die theoretischen Konstrukte werden in einem Meßmodell durch sogenannte latente (nicht direkt beobachtete) Variablen repräsentiert (engl.: latent variable).

:

der #toaster schreibt die »liebesbriefe«, die #küchenmaschine rotiert

katzenfotos posten sich alleine mit 0 & 1 in die welt-en von twitter & co., den sogenannten sozialen Medien des Internets www

20161111 birgit matter e

Misstrauen – Vertrauen – Zutrauen:

Glauben – Religion – LehrePhilosophie – Wissenschaft

Zuversicht – Enttäuschung – Erwartung:

do it yourself : selber und selbst machen

Skeptizismus, Zweifel und Kritik am Gesamtkunstwerk, welches jenseits der Künste und visuellen Kunst ästhetisch weiter existiert. Kunst, die modern, post-modern sowie post post modern vorbeizufliessen, rauschen und zu verpuffen zwischen all dem Abfall und Zufall scheint. Kunst & Künste, die konsequent experimentell und gemeinsam verfahren, sind und bleiben in unterschiedlichen & verschiedenen Arten & Weisen & Techniken vorhanden.

Das Experimentelle wird prinzipiell gezeigt. Kaum ein Plan, geschweige denn ein Projekt, Entwurf oder Regelwerk, Methode oder Konzept, Konstruktion oder Komposition, Szene oder Bühne, Gesetz oder Dokument, Buch, Bild oder Satz vermag visuelle Kunst wirklich (wahrhaftig) darzustellen und zu beschreiben., noch zu definieren. Dies erkennt und weiss heute bereits jedes Kind, welches sich mit dem #Digitalisat befasst.

Stillstand im Zug

Literatur, die „Schwesterkunst“ der bildenden und freien Künste, Musik, Theater, Tanz etc. stellt häufig den Kontext für Kunst – Kunstforschung – künstlerische und kunstbasierte Forschungen her. Und fast möchtest du Fragen, inwieweit es visuelle Kunst ohne Zeichen, Schrift und Sprache oder Typen sowie Kommunikation und dem Kontinuum aus Raum & Zeit und / oder Video als #Livestream überhaupt gibt?

Kunst wird zum Ort

Raum & Räume zu Zeit-en produktiver kreativer Unruhe, so!

Der Ort, wo die Kräfte zusammen wirken, die Unordnung und die anhaltende Praxis des Sehens, Betrachtens und Beobachtens stattfinden. Verstehen sowie Nach-Denken: beginnen zu kommunizieren, anfangen darüber – dadurch – damit oder auch davon zu sprechen. Bleibt es nur beim Austausch von In-format-ion-en? Entsteht mehr? Dies Zertrennen, dies Zerschneiden, dies Zersetzen, dies Verwerfen, dieser Abbruch, dieser Abriss und dieser Bruch, die Ruinen sozusagen: die den Neuanfang, der Anstrengungen und der Tatkraft jeweils tagtäglich befeuern, verbrennen und wieder versiegen lassen:

Text & Bild – (in, mit und durch Kunst) – als #Gemeinschaftskatalog oder #Gemeinschaftsprojekt: etwas, #Irgendetwas in der Tat herzustellen, zu manifestieren und zu produzieren. Es wird. #Irgendetwas anderes werden als das #Antiquariat – das #Archiv – die #Sammlung – die #Liste – die #Bibliothek, das #Büchergestell, der #Kuchen oder das #Brot. Geschichte zu schreiben, die Story, die Biografie, das Portfolio etc. nebenher erstellen oder doch lieber nur erzählen?

Text & Bild sowie Bild & Text oder Form & Text sowie Text & Form oder seit 2020 #kunsttalk in der zeitgenössischen und gegenwärtigen Kunst, die vielfältige Kopplungen & Verbindungen & Verlinkungen zu Experimenten herstellen:

visueller, audiovisueller, verbaler, sichtbarer Zeichenhaftigkeit als Geste. Malerei. Sprachliche Verlautbarungen im und mit dem Sprechen. Die Gespräche darüber sowie dazu, die sich in Bild- und Schrift- sowie Sprechakten im Video oder der Aufzeichnung zeigen. Präsenz, Performanz und Gesten auf den Bildschirmbildern (re-)präsentieren. Sie erscheinen, sobald sie aufgerufen & beleuchtet & elektrifiziert sind. Automatisch, sobald sie abonniert werden:

Dokumente zu #kunstprojekten

anzulegen – herzustellen – zusammenzulegen, zu verlinken, einzubetten, das – dies – jenes, hast du im Sinn:

wozu? warum? weswegen? bleiben offene Fragen!

Sujet und Oeurve der visuellen Kunst heute, alltäglich und gegenwärtig:

Umgehungsstrassen und der Tatort, welche heute auf der Leinwand, am Monitor, dem Bildschirm und Display erscheinen

#blackbox

20161110 birgit matter e

texturen bildakte

simulations display

projektions display

spiegelungs display

sublimierungs display

asychroner und synchroner Computermonitor zum Festival

»anweisungen zur patternarbeit« // #wagsnispatternpaare // «miro»

video unavaible on YouTube?

wird kaum möglich sein, in die Suchfunktion: #kunsttalk eingeben

20161110 birgit matter e

Unzeigbares und Unfassbares. Unverfügbares. Heimisches und Unheimliches. Bekanntes und Ungeahntes in die Hand und in den Blick nehmen. Sowie nur kurz den Atem anhalten. Sehen, wahrzunehmen und zu erkennen. Mit dem sprechenden Augenpaar – den gezeichneten Ohren – dem aufgesperrten Mund und Nasenflügeln hinter die Maske und Musik zu blicken. Anstelle mit dem dahin faulenden Apfelpaar und dessen Geruch oder Ausdünstungen – weiter zu arbeiten. Mit der Nase den grauen, dunklen und fast schwarzen Schlamm aufwühlen. Mit den Händen in die und an die Erde greifen. Die schwarze Zahnpasta, Schiefer und Kohle und Brot sowie den Duft der Freiheit einatmen, der bekanntermassen nach Pfefferminz reicht. Die bedeckten und übergossenen *Zuckerberge mit Caramel versenden. Gefässe mit Salzlake ausstellen. Die aufkommenden Gedanken lüften: frei lassen. Ohne Schuld, Scham und Reue sowie der bekannten Angst vor dem Fehlenden. Dem Mangel. Nicht zu genügen. Der Angst es könnte zu Bruch gehen, zerstört oder verbrannt sowie aufgelöst werden. Zu Asche, Staub und Dunst oder Luft werden.

Zu glänzenden, schimmernden und freischwebenden Feinstäuben zerfallen, welcher sich nur auf die Dinge, das Zeug und auch die Lebewesen zu legen scheint.

Mit dem Mund, den Händen, den Gesten und der Mimik sowie dem Körper insgesamt wird es vermutlich ab zu tasten, spürbar und fühlbar sein. Ebenso vermutlich mit dem Objektiv der Kamera einzufangen und aufzunehmen?. Fühlen, zu malen, zu zeichnen, um Bilder herzustellen und zu machen (…) Der Mann im Hintergrund, Vordergrund oder nebenan säuselt dir unverständliches ins Ohr – die unausweichliche Autorität & Dominanz des gesprochenen Wortes: Abschrift – Abbild – Wortbild. Abwarten. Zwiebelfische von A-Z, Missverständnisse und Unkenntliches – Illustrationen – Darstellungen – Installationen – Inszenierungen usw. werden es ab 2021 zeigen:

Formulierungen der dreifachen Fragen (frei nach Timon von Philus) ohne #hashtag – #zoom-meeting – #livestream – #video:

  1. Was sind die Dinge? // Die Dinge sind unbeständig.
  2. Wie haben wir uns zu den Dingen zu verhalten? // Wir dürfen unserer Wahrnehmung & Vorstellung nicht trauen.
  3. Welchen Nutzen kann unser Verhalten haben? // Wir gelangen durch dieses Verhalten zur Nichtentscheidung (gr. aphasia »Sprachlosigkeit») und zur Gemütsruhe (Ataraxie »Unerschütterlichkeit«, Seelenruhe, Leidenschafts- und Affektlosigkeit, Gleichmut gegenüber Schicksalsschlägen).

In der Philosophie der Stoiker ist es als ein Ideal der menschlichen Haltung beschrieben. (Als Apathie »Unempfindlichkeit«, die Freiheit vom Pathos, von Leidenschaften, den Affekten, mit dem Ziel des sittlichen Strebens und der Selbsterziehung bis zur Selbstfesselung). Allgemein wird Gefühllosigkeit und die Gleichgültigkeit gegen Lust und Unlust angestrebt.

Skeptizismus: Idee – Behauptung – Argument – kontradiktorisches und kontrafaktisches Gegenteil, die Neigung zum Zweifel am allgemein Anerkannten, scheinbar Feststehenden, ungeprüft Übernommenen oder neu Auftretenden, die gleich stark behandelt werden. Der grundsätzliche und methodische Zweifel an der Möglichkeit der Erkenntnis der Wahrheit und Wirklichkeit zum Prinzip erhebt und diese Wirklichkeit überhaupt (absolut und partiell) leugnet. Während sich die antiken Skeptiker vor allem gegen die Gewissheit der sinnlichen Erkenntnis richtete, d.h. die Frage aufwarf, ob die Dinge tatsächlich so beschaffen sind, wie sie sich den Sinnen darstellen, untersucht der moderne Skeptizismus den gesamten Zusammenhang unseres Wissens. So richtet sich beispielsweise David Hume (1711-1776) gegen die Annahme der Gewissheit, die aus der Verwendung von Kategorien – wie Ursache und Substantialität (Substanz) – resultieren. Die als Garanten für die Erklärung (Naturgesetzlichkeit – nomothetische Wissenschaften) unterstellt werden.

Ideographische Wissenschaft (geschichtswissenschaftlich) mit den Verfahren «Verstehen & Erklären», wie sie seit dem Methodenstreit um die Geistes- Sozial- und Humanwissenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts bekannt sind. Nicht doktrinär – wenig bis gar nichts zu behaupten – andere Erfahrungen für’s Denken oder Handeln sowie die belehrte »UNWISSENHEIT« – denn so wünschen wir uns (…) ein oder das Wissen um unser »Nichtwissen«. Gelingt uns die vollständige Erfüllung dieser Absicht, so haben wir die belehrte UNWISSENHEIT erreicht (…). Es wird einer um so gelehrter sein, je mehr er um sein Unwissen weiss – de docta ignorantia Paul Wilpert 1970 Buch I Kapitel I 1970 Hamburg, welches er 1964 – vorlegte

http://www.ciando.com/img/books/extract/3787326669_lp.pdf

In Forschung und Lehre entwickelt die Scholastik eine ganz bestimmte Dokumentationstechnik und die literarische Form der Darstellung durch Text und Bild sowie Vorlesungen, die dazu abgehalten wurden und bis heute werden. Diskussionen und Diskurse, die dazu stattfinden.

#kunsttalk mit seinen Formaten ist kaum ausschliesslich auf irgendetwas verpflichtet, somit ziemlich frei, um sich wie «Assemblage-s» oder «Montage-s» darzustellen, die als #Videomaterial veröffentlicht sind. Frei zugänglich für jede-n.

Seltsame und eventuell auch chaotische «Attraktoren», die in #Kanälen, auf #WebSeiten, #inArtikeln, #zuBeiträgen und #Blogs, #Buch und #Büchern oder #Tweets, #Threads oder #Posts weiter kanalisiert und verbreitet werden.

link

Von matter birgit

Pilotprojekte
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visual arts - art and scientific re-search arthistory
contemporary performance art
Project: #16

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