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FREIHEIT ALS KONSTRUKT

der Titel hat sich jetzt in FREIHEIT MACHT ANGST für’s Festival im kommenden Herbst in Zürich für die Anwesenden, Teilnehmenden und Mitmachenden sowie Wirkenden verändert. Personen, die intensiv mit Hinweisen und Axiomen von Paul Watzlawick arbeiten sind herzlich eingeladen. Oder, die dasein wollen. Mitmachen und etwas oder mehr dazu erfahren möchten. Aktiv bis konstruktiv selbst und selber (mit) organisieren und machen : anwesend und telepräsent

Per Zoom – kommunizieren – per Google doc!

https://docs.google.com/document/d/1CbpdU4U6PFk8fFfeQwN0iDdZiP7BNZumKgLzA2GGOUA/edit

#PaulWatzlawick 4.0 #ZRH 2020 Festival

Donnerstag 29.10.2020 bis Sonntag 01.11.2020 in ZÜRICH

Paul Watzlawick Seite https://www.facebook.com/Paul-Watzlawick-40-ZRH-2020-Festival-online-live-deutsch-englisch-102945321439035/?modal=admin_todo_tour

Freiheit Macht Angst

“Das Problem der Freiheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Geistesgeschichte der Menschheit. In der Idee der Freiheit finden letzthin alle menschlichen Probleme ihren gemeinsamen Nenner, vor allem aber das des Schicksals, der Verantwortlichkeit und des Bösen. List, Raub, Auflehnung, Mord und Zerschlagung einer alten Ordnung sind seit jeher mit dem Akt der Erringung der Freiheit und damit eines höheren Bewusstseins, schicksalshaft verkettet empfunden worden.” Erste Sätze der Einleitung von Paul Watzlawick am C. G. Jung-Institut aus seiner Diplomarbeit.

http://www.archiv-der-angst.de/

WER HAT HEUTE NOCH ANGST VORM ROTEN BUCH?

#PaulWatzlawick selbst war einer jener Vielen, welcher nach neuen Anfängen gesucht hat. Er war hypersensibilisiert auf kommunikative Besonderheiten und er wäre möglicherweise der Erste gewesen, welchem sprachliche, schriftliche und verhaltensmässige Veränderungen aufgefallen wären:

3 x 3 Axiome nach #PaulWatzlawick re:loaded in Bearbeitung
  1. Man kann nicht nicht unterscheiden
  2. Man kann nicht nicht beobachten
  3. Man kann nicht nicht handeln
  4. Re:Aktion kann nicht nicht digital und analog zugleich sein
  5. Dynamik kann nicht nicht symmetrisch und komplementär sein
  6. Logik der 1. und 2. Ordnung kann nicht nicht wandelbar sein
  7. Metakommunikation kann nicht nicht unklar sein, da es die Art und Weise des Zusammenhangs darstellt.
  8. Kalkül kann nicht nicht unklar sein, da es die Art und Weise des Zusammenhangs der Kommunikation beeinflusst.
  9. Metakommunikation und Kalkül eröffnen Antworten auf intentionale Fragestellungen

Metakommunikation und Kalkül muss #PaulWatzlawick noch etwas anderes gemeint haben. Doch, was und wie?

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #computer

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #symbolleiste

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #smartsetting

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #spielend

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung durch #selbst

MAKING OF: DAS MANIFEST der ordnung #DIYS do it your self

https://guenterlierschof.blogspot.com/2017/05/gedanken-zu-das-manifest-der-ordnung.html

https://junginstitut.ch/

https://www.pfeffermint.ch/de/portfolio/zkb-freiraum/

Lieblingsstück https://zett.zhdk.ch/2020/06/24/near-toolbox/

Wenn Gott tot ist, gibt es dann keine Tabus mehr? Diese Frage stellte vor ca. 140 Jahren der Autor Fjodor Michailowitsch Dostojewski in seinem Roman: „Die Brüder Karamasow“. „Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt“ soll Dostojewski in einem Brief geäussert haben. Paul Watzlawick befasste sich am CG Jung Institut in seiner Diplomarbeit u.a. mit dieser Fragestellung. Sicherlich eine Frage, die damals die Welt erschütterte und wieder aktuell wird, sobald jede-r anfängt sich zu dieser Frage: „ob alles erlaubt ist, wenn Gott tot ist?“ Gedanken zu machen. Freiheit Macht Angst, als Konstrukt, als Theorie, als Praxis, als Handlung, als Geschichte, als Politik, als Wirtschaft, als Wissen, als Gefühl, als Kommunikationsmöglichkeit etc., sobald es wissenschaftlich, künstlerisch oder idealistisch im Zusammensein thematisiert, problematisiert und anschaulich wird:

«Work in Progress»

Work in Progress – agil – #PaulWatzlawick 4.0 #ZRH 2020 Festival
Donnerstag 29.10.2020 bis Sonntag 01.11.2020 Zürich

Der Begriff Konstrukt ist enger verwandt und verknüpft mit dem Begriff «Konzept». Das Konzept betont stärker, dass es sich um einen wissenschaftlichen oder theoretischen Begriff handelt, während bei dem Konstrukt die Betonung auf der Nicht-Beobachtbarkeit liegt. Dies könnte für den Begriff der Freiheit gelten: Gedanken sind frei, Freiheit schmeckt wie Pfeffermint, Freiheit wird zu Vorhängen in Meeresblau, Freiheit wird zum Toolbox-Raum, Freiheit wird zum Spielraum bis Spiel*raum und *träumen:

Freiheit und Gesellschaft Freiheit und Kunstraum
Freiheit und Wissenschaft Freiheit und Sozialraum

Freiheit und Gesell*schaft
Freiheit und Kunst
*raum
Freiheit und Wissen*schaft
Freiheit und Sozial
*raum

file:///Users/admin/Downloads/Konzept_Patterngranulate_2003_4_Metamorp%20(1).pdf

https://independent.academia.edu/AndreasPeschka

http://mareikemaage.de/de/installationen/archivderangst

7 Antworten auf „FREIHEIT ALS KONSTRUKT“

Die Angst, die Enge, das Tor zur Erweiterung, Gott ist, das Rote Buch von C.G. Jung

Das Problem der der eigenen Ängste, meint uns zur Vorsicht, dem Impuls der Seele, vor dem Tun und Handeln. Der eigene Schatten, das Erbe der bösen Tat, das eigene, sowie das Gute, wird nie in die Zahl, auf das eine, dem menschlich Allgemeinen zu bringen sein. Ideen und Axiome, sind der Vernunft, die Versuchung, das Schicksal, die Verantwortlichkeit des Bösen, des Guten in eigner Hand zu steuern, für sich und andere zu haben. List, Raub, Auflehnung, Mord und Zerschlagung einer alten Ordnung, sind mit dem Glauben menschlicher Allmacht, des einzelnen und der seelischen Ansteckung in der Masse verbunden. Sie sind seit jeher, bis heute, mit dem Fingerzeig auf die anderen, nicht mit dem Akt der eigenen Sünde, schicksalshaft verkettet in die eigene Verantwortung genommen.

Gott ist nicht tot, neben seinem Auge des Guten, ist das absolute Böse, in seinem dunklen, linken Auge auf uns, in uns gerichtet. Wehe dem, dem Gott in seine Zange genommen. Von Freiheit, ist von daher keine Rede, als Gefolgschaft, Demut, die tägliche Arbeit an sich selbst, nicht an den anderen.

C.G Jung: Die Hingabe dieses Menschen, ist bis heute, zu keinem Lehrbuch, in der Seelsorge, der Kirchen, Schulen im Allgemeinen geworden. So auch sein intimes Bekenntnis, dass er nicht veröffentlichen wollte. Sein grosses Geheimnis. Ich bin ihm, ohne ihn persönlich gekannt zu haben, zu Dank verpflichtet, ich verneige vor ihm, nicht in allem.

Die Wissenschaft, so denke ich, ist vernarrt in ihrem Erfolg, den ich nicht zu bestreiten wage. Dass der Mikrokosmos, in uns die Menschheitsgeschichte, nicht der Ratio verpflichtet, unser subjektives Sein, mit eingebettet uns von Gott in allem, im Bösen wie im Guten meint. Seinem Gericht, ist es anheim, ob ein Leben wirklich, oder am Ende verwirkt gewesen sei. Unser Wunsch nach Freiheit, kann in dem Sinn, in die Irre, in den Fängen des Unbewussten enden.

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[…] dass sich die Wahrnehmung feiner abgestuft entwickeln wird. Vermutlich wird das, was wirklich «weiss» war, plötzlich noch leuchtender erscheinen. Je sensibler Weiss wahrgenommen wird, desto […]

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Liebe Brigit

Herzlichen Dank für Deine Antwort.

Man kann nicht nicht unterscheiden – Man gibt es nicht
Man kann nicht nicht beobachten – Ich kann einem anderen nicht wissen – oft bin ich an einem Auge blind
Man kann nicht nicht handeln – In der Agonie, sind mir meine Hände gebunden

Re:Aktion kann nicht nicht digital und analog zugleich sein – Was alles sein, nicht sein kann, dem kann ich mir nicht wissen – Digital steht für: den Finger – dass etwas mit einer begrenzten Zahl von Ziffern dargestellt ist – analog entsprechend, ähnlich, sinngemäß übereinstimmend – der Mensch ist keine Zahl, er wird entweder entsprechend oder eben nicht, auf etwas aus der Innenwelt, der Aussenwelt, der Welt, darauf antworten.

Dynamik kann nicht nicht symmetrisch und komplementär sein – Mein Verhalten ist oft im Gegensatz zu anderen – Führen und Folgen – Auf eigenen Füssen stehen, nicht auf denen der anderen – Der Impuls lässt sich nicht, in einem nicht nicht einfangen – Das Widersprüchliche, der Gegensatz im Paradoxon der Seele, ist jenseits vorn Raum und Zeit möglich.

Logik der 1. und 2. Ordnung kann nicht nicht wandelbar sein – Der Logos meint sich der reinen autonomen Vernunft, die Seele hat ihn neben anderem hervorgebracht.

Metakommunikation kann nicht nicht unklar sein, da es die Art und Weise des Zusammenhangs darstellt. – In die höheren Ebenen bin ich nicht eingeweiht, deshalb ist es mir seit Kindesbeinen unklar, was die Wissenden in welchen Zusammenhang, mich als Subjekt begreifen und hinstellen wollten und wollen.

Kalkül kann nicht nicht unklar sein, da es die Art und Weise des Zusammenhangs der Kommunikation beeinflusst. – Ich kann bis heute nicht verstehen, dass jemand in der Beziehung zu mir, in meine Intimität eingreift, mir die Bedeutung meines Seins, deren Wirklichkeit bestimmen kann.

Metakommunikation und Kalkül eröffnen Antworten auf intentionale Fragestellungen – Zweckbestimmt bin ich Mensch, ohne gefragt nicht freiwillig, zu sein und eine Antwort auf etwas gerichtet, hinzielend, kann ich mir nicht erwarten. Der Tod und das Leben sind mir ein Geheimnis.

Ich kann niemandem etwas vermuten, die Freiheit, des anderen liegt in seiner Hand, in seiner Verantwortung. Ich habe mich nicht gewählt, ich versuche mit mir, Schritt für Schritt zu gehen.

Ich denke nicht, dass ich der blauen Blume den Kotau machen muss. Was ich verlautbare, ist dem, wie meine Seele mit mir spricht; im Sinne einer Erweiterung, ohne Anspruch das etwas daran Kunst sei; im Sinne einer Beichte. Ich fühle mich für den Prozess in meiner Seele mitverantwortlich. Mit dem Hammer und dem Nagel, richte ich in mir, nichts aus.

Da ich mich bis in alle Tiefen nicht kenne, kann ich auch dem Gegenüber, seine Ideale, seine Wahrheiten weder bezweifeln, noch ihn nicht erziehen und ändern. Was dem einen richtig, ist dem anderen falsch.

Herzliche Grüsse
Hans

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Guten Tag Brigit

Ich denke, im Begriff von Freiheit steckt die Sehnsucht, seiner selbst Herr zu werden.

In meiner Erfahrung, werde ich zwischen Seele und Welt, täglich zwischen Hammer und Amboss tüchtig geschlagen.

Ich habe keine Angst vor dem Roten Buch, die „Götter“ wollten mir anders, wie sie das, weil wir alle aus Asche sind, bei jedem auf seine Art und Weise, nach ihrem Willen tun.

Noch von jemand, der mir eine Prämisse ins Ohr steckt, von was ich umgeben, geprägt, nicht allein, und nicht in Einsamkeit mich zwischen den Welten erleben, bewegen kann.

Herzliche Grüsse
Hans

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Guten Tag Hans

Ja, danke für deinen Kommentar zum Begriff der Freiheit, in dem so viel Sehnsucht lauert und zu stecken scheint. „Seiner selbst Herr zu werden und der Herr im eigenen Gehäuse zu sein“ – Alles, wie immer und überall – vollkommen – freiwillig? In meiner Erfahrung, wird es sich eher „zwischen Nagel und Hammer abspielen“, sobald es um #PaulWatzlawick und das viertägige Festival im Herbst in Zürich gehen wird.

Schreiben in dies Dokument https://docs.google.com/document/d/1CbpdU4U6PFk8fFfeQwN0iDdZiP7BNZumKgLzA2GGOUA/edit?usp=sharing wird zur freiheitlichen bis freiwilligen Herausforderung: «work in progress» – agil bis spielerisch – ohne Organisationszwang wird mir die Prämisse ins Ohr gesäuselt! Konstruktiv bei- und einzutragen. Die Veranstaltungsort werden das CG Jung Institut Hörsaal mit Blick auf den Zürichsee in Küsnacht, der Freiraum ZKB an der Bahnhofstrasse in Zürich, der NEAR Toolbox Raum in der Zhdk im Toniareal sowie Café Zähringer am Platz in Zürich u.a. virtuell, und reel sowie real sein.

Angst vor dem Roten Buch habe ich abgelegt. Angst hatte ich jedoch in meiner Schulzeit, da die Zensuren der mündlichen und schriftlichen Leistung ins rote Buch des jeweiligen Lehrerkalenders pro Fach geschrieben wurden. (Spontane Erinnerung und Assoziation, heute wirken andere Zensurmechanismen, insbesondere via social media?).

Umgebungen, in welche ich mich wohl einbringen und mitmischen mag, obgleich ich durch die Schule „geprägt“, erst durch Berufs- und Arbeitstätigkeit und mit dem Studium dazu sozialisiert wurde. Nicht in Einsamkeit und Alleinsein zurückzuziehen und zwischen Welt(en)schmerz und Lebenswehmut mit literarischem Ausdruck der Romantik zu ergiessen, wie es viele Künstler*in-nen vorgemacht haben.

Spoken Word Performance – #kunsttalk – sowie selbst etwas ins rote Buch zu zeichnen – schreiben oder malen – liegen mir vermutlich näher als nur im Fernen zu vermuten.

Freiheit hört für mich dort auf, wo die Freiheit des Anderen beginnt und anfängt zu wirken.

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