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Eigentlich bin ich an Bildern nicht interessiert

Anne Loch 1180, 2005 Acryl auf Leinwand 225 x 185 cm

Ich war einmal im Museum mit Oberlicht, obgleich es unter der Erde lag. Egal. Mir ging es, um die Künstlerin Anne Loch, die sich in komplexer Dialektik bewegte. Mit Bilderfülle und Bilderskepsis, die gleichzeitig ihr «Desinteresse» am Bild zeigen. «Eigentlich bin ich an Bildern nicht interessiert. Aber da war die Suche. Und dann: über der Sprache zu stehen, über Gefühlen und Bedürfnissen. Ja, vielleicht ist es so, dass auch die Suche inzwischen nicht mehr wichtig ist. Ich glaube: nicht mehr, denn das Ergebnis ist mir immer gleichgültiger». Diese Gleichgültigkeit ist Resultat dessen, was die Künstlerin tun, erreichen, malen und zeichnen will, dass seine Gültigkeit haben soll.

Die radikale Malerei von Anne Loch ist deswegen in gewissem Sinn eine negative Malerei:

Um die Malerei (und vor allem die Motive und die Natur) zu retten, negiert sie die Malerei: malend. Das ist Denkbewegung!

Die Bildliebe ist die Liebe zum Nichtbild. Und die Liebe zum Nichtbild ist der Ausdruck der Bildliebe.

Von bimatter

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