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mass-stabs-getreues

Kunst der Kunsttherapie in – mit – durch künstlerische Forschung zur Praxis des Bild- und Schreibakts der Künstler*in-nen

Moderne, postmoderne und post-postmoderne Autonomie visueller Kunst wird heute sofort erkannt. Über die klassische, moderne bis postmoderne oder auch die typischen Versuche der «Disziplinierung»  und «Spezialisierung» visueller Ästhetik wird heute kaum gesprochen, die in erster Linie künstlerisch kommunizieren. Aufklärungs- und Befreiungsversuche visuell-künstlerischer Praxis, Praktiken und Performance, die immer ästhetisch - ohne Worte (KUNSTSPRACHE) - «kommunizieren». Keiner weiteren Erklärung, Vermittlung und Analyse, noch Erzählung oder Erklärung bedürfen. Bilder, Videos und Aufzeichnungen im Fotografischen, die selbst-er-klärend erzeugt und freigesetzt werden:
MacBook Air schwarze Tastatur – iPhone graue Buchstabenfelder – iMac weisse Tasten
Originally tweeted by André Rieu (@superrieu) on März 29, 2022.
Klar ist, du oder sie können mich jederzeit dabei beobachten, wie ich schreibe und aufzeichne. Kopiere, verändere, überschreibe und einfüge. Lösche, transformiere, gestalte, verwende, verlinke und einbette mit entsprechenden Funktionen. So wie jede-r heute zwangsläufig versucht, es zu machen? Ich meine, die #Bilder im Fotografischen aus dem #Internet zu verwenden, die der ÖFFENTLICHKEIT zugänglich sind. Mit und ohne #hashtag, Text und Sprache sowie zusätzliche Audio- und Videospur-en zu posten, zu twittern oder hochzuladen. Diese sich hoch- oder herunter auf den Bildschirm ein-zu-laden. «Raum- und Bewegungsbilder» bis «Farbklänge» im fotografischen, die - mit und ohne zusätzliche Effekte, Animationen und Musik - audiovisuell - sich herstellen, sobald das Meeting eröffnet wird.
Könnte ich das Audiopaper oder das Hörspiel mit dem Mikrophone am Computer aufzeichnen? Das animierte Tik Tok Video mit der App. dazu herstellen? Das Manifest dazu auf Papier verfassen? Anstelle mit den Fingern hier auf der Tastatur herumzudrücken, damit die schwarzen oder weissen Lettern im grauen Absatz erscheinen.
Wahrscheinlich wird es heute sowieso kaum eine:r mehr lesen, da es zu lang - grau und langweilig - kompliziert, komplex und zu verschachtelt wird sowie daher kommt und läuft. Wer bevorzugt heute noch nur mit grau, blau, weiss oder schwarz, grün usw. zu kommunizieren?
Um sich «sozial» an möglichen «Schnitt- oder Teilmengen» der Gruppen und Gruppierungen «Public Domain» und der sogenannten «Gemeinfreiheit» (für die nächsten Gesellschaft: kurz next society oder the next society oder next society oder ... )  zu beteiligen. Am «Diskurs» oder der «Diskussion» Bildbetrachtung und Bildverstehen teilzunehmen. An den Prozessen künstlerischer und kunstbasierter Forschung, Kunstforschung und Wissenschaft (OpenScience) jederzeit aktiv-er mit-zu-machen. Wozu thematisch tagtäglich Blogs geschrieben und Vlogs zusammen-geschnitten werden? Um Bilder im Fotografischen (Visual Literacy) und Texte (Oral-History) möglicherweise in - mit - durch künstlerische Anwendungsmöglichkeiten (besser) zu verstehen, die ästhetisch sowieso immer kommunizieren? Oder, um Bildakte visuell Kunstschaffender gegenwärtig - in direkter An- und Abwesenheit der Künstler*innen - im Zusammensein zu betrachten und zu besprechen? 
Wer beteiligt sich heute aktiv, freiwillig und kostenlos an den Systemen, die «Kulturgut» - «Museum» - «Kunstsoziologie», «Kunstbetrieb» - «Kunstsystem» - «Medienkunst« - «Kommunikation» - «Performance-Art» etc. betreffen? 
In wie weit «Schönheit» - «Gesundheit» und «Krankheit» - «Wissen» - offene, freie bis zweckorientierte «Wissenschaft» - «Literatur» - «Kunstgeschichte» - «Gesellschaft» der nächsten Gesellschaft - «Politik» - «Kultur» - «Natur» - «Äther» - «Philosophie» - «Physik» - «Mathematik» - «Musik» - «Informatik» und so weiter hierbei die Rolle:n spielen, muss mich oder jede-n Einzelnen dies im Detail wirklich und tatsächlich heute interessieren? Mache vorerst so weiter, da es funktioniert.:
Entscheide, lösche und wische, verdränge, mische oder wähle heute sowieso wie jede-r selbst - selektiv - aus. ((Diese Auflistung:en hier folgen keiner vorab geplanten und beauftragten Ordnung (1.2.3.4.5.6.7.8.9.10.11.12.13.14.15.16.), keinem Konzept, Programm, Code etc. und lassen sich problemlos erweitern, verändern, löschen sowie anders verwenden, definieren, sehen und zusammenstellen)). Hierfür nutze ich bislang verschiedene Tools, Pools und Geräte und Utensilien. Geht es um den Zugang und Zugänge - den Zugang zu finden - Zugangsberechtigung zu erhalten die erwartet wird?
Falls TelePräsenz heute oft bedeutet Befasstsein, Tätigsein und AugenZeugesein für visuelles Kunstschaffen, ohne dabei angeheuert, ausgestellt und dafür angestellt zu sein. Sollte ich es genauer, treffender und präziser formulieren, dass jede-r heute Erfahrenes und Erlebtes fotografisch, filmisch und schriftlich sowie audiovisuell aufzeichnet und speichert sowie beliebig, willkürlich und zufällig verbreitert. Ja, durch verbreiten. Interesse an «Kunst» zeigst du, sei es in #Form:en von #Musik und #Sounds, #Malerei-en und Reise:n sowie dem ständig unterwegssein, die du freiwillig preisgibst. Die Furcht und Befürchtung, die am Anfang da war, die Angst ist verschwunden. Die Annahme, Kunst werde durch Design- und Organisations-Vorgaben so verändert, dass ihr autonomer oder autarker Status der Freiheit verloren gehe, möchte ich kaum teilen. Künstlerinnen und Künstler verbinden oft ihren Status mit ästhetischen (Theorien) Handlungsfreiheiten, die sie kommunikativ begründen und selbst verantworten (welches durch Schweigen in Gesellschaft möglichen wird) 
Der Begriff «Forschung» in Zusammenhang mit Kunst ist in der deutschsprachigen Diskussion sehr umstritten und nicht selten lautet der Vorschlag, es sei »ästhetisches Denken«. Lautes sprechendes Denken, Erzählen, Erklären und Aufschreiben sowie die performative Imitation mit An- und Abwesendem. 
Befinde ich mich auf #Forschungsreise:n, der #Expedition oder #Exkursion?
Hauptsächlich Frauen zwischen 60 und 80 Jahren nehmen den Biografiekurs auf, um ihre Autobiografie zu schreiben, wie ich erfahren durfte. Dies bestätigt das Datum 08.03.2020 Frauentag. Zumindest Gemeinsamkeiten (vgl. Andrea Züger Leben schreiben. Eine qualitative Studie zu Praktiken des autobiografischen Schreibens, 2019, S.12), die Frauen teilen. Doch, egal welchen Alters, Geschlechts und sonstiger Statuspassage, weshalb werden Menschen heute zum «autobiografischen Schreiben» und damit auch «KünstlerSein» aufgefordert? Lese aktuell Texte zur Theorie der Biografie und Autobiografie dazu, die ich eventuell verlinken werde, falls ich hieran denke und es nicht wieder vergesse.
Jene-n möchte ich auch verstehen, die oder der es boykottiert. Unterlässt und nicht mitmacht, sich mit Bio- und Autobiografie zu befassen. 
Vom «Nullpunkt der Literatur» - Ende der Kunst E.d.K. 
Das Ende der Kunst
Nach Eva Geulen sind es die Lesarten eines Gerüchts nach Hegel. Seit Hegel kursieren verschiedene Varianten eines Endes der Kunst.
(Hier noch ältere Dokumente, PDFs, zu Brillo Box etc. einfügen).  Eine Antwort auf die Frage, wie sich dieses Gerücht so hartnäckig halten konnte, gibt die systematische Rekonstruktion des Topos »Ende der Kunst« bei Hegel, Nietzsche, Benjamin, Adorno und Heidegger. Neben die allgemeinverständliche Darstellung der wichtigsten Theoretiker des Endes der Kunst tritt der Versuch, die latente Reflexion nachhegelscher Kunstphilosophie auf das Verhältnis von Tradition und Moderne am Fallbeispiel des Endes der Kunst freizulegen. Trotz unterschiedlicher Positionen geht es in der Rede vom Ende der Kunst immer um das, was die Moderne fortlaufend produziert, aber ihrem Selbstverständnis nach nicht sein darf: #Tradition. Lässt sich in Bildern denken: klar, wie in illustrierte:n Seite:n in einem Buch:
Die Verstehens-Erwartung:en scheinen sofort in allen Ecken zu lauern. Die Lebensgeschichte (nur) eines einzigen Bildes, Bildakts oder Buchs, sonstigem Ding oder Zeugs als visuell-ästhetischen #Kunstanspruch zu beschreiben, wird heute zum Unterfangen. Bildakt und Rezeptionshabitus werden ästhetisch im Kontext der Epoche (automatisch) übernommen (vgl. Marianne Karabelnik Das Kunstversprechen Lebensgeschichte eines Bildes 2018). Die Musealisierung der Vergangenheit und Erinnerung oder die Verdrängung der Gegenwart spielen möglicherweise die Rolle dabei, sobald ich beginne zu schreiben und aufzuzeichnen? Text und Sprache werden immer irgendwie mit eingeplant, sobald es um visuelle Kunst, ästhetische Theorien und Handlungsfreiheit geht. Die im Widerstand meiner Sprache und Mundart sowie Kunst- und Bildsprache zunehmend als «Performance» in den sozialen Medien als #kunstfigur:en entstehen. Ästhetisch zu kommunizieren. Visuelle, malerische bis mund- und handwerklich geartete #Kunst zu schaffen, die beobachtet werden kann und zwar jederzeit. Künstlerisch bis literarisch in meiner Sprache, Art und Weise zu forschen, aufzuzeichnen und zu schreiben sowie dokumentieren und auch zu archivieren sind im Vordergrund: 
In den #Form:en mit freiheitlichen, symbolischen und offenen Ausgängen. Kultur und Kapital, wie heute schnell gesagt wird: Human- und Sozialkapital. "Im Schreiben und Erzählen ordnet sich m:ein:e Leben" fabelhaft, meinen Autor*in-nen, die Biografisches und Autobiografisches im Alltag und der Kunst aufzeichnen. Gerüchte, Geschichten und Legenden spielen dabei die Rolle:n die zwischen Fakten und Fiktionen anzusiedeln sind. #ScienceFictionen sein können (vgl. Stanislaw Lem Festival). Auch für die, welche bewusst mit oder unter Pseudonym schreiben und anonym publizieren.
So öffnen sich bereits zahlreiche Fenster, Zugänge und Ansätze, Aufsätze und Artikel, die nur angeklickt, angetippt und leicht und zärtlich berührt werden (müssen)?
Die Nichtverstehens-Erwartung besteht darin, dass zwar vieles sofort gesehen, gehört und verstanden wird und ich nahezu zappelig, sehr unruhig und verärgert werde. Verärgert darüber, dass im Ausstellen und Herstellen beim Schreiben so gar nichts Neues, Irritierendes, Verstörtes und Fremdes zu sehen sein wird. Auch, da ich einzelne Bildakte im Fotografischen, Grafischen und Malerischen kaum als «Interferenzphänomen» erkennen und besprechen mag. Sie bleiben hier zumindest im beengten Rahmen und in der Form der Erwartung und des Erwartbaren stecken:
#kontingenz          2016
mein mac macht kunst
merci-thanks-danke-grazie-grazia
mochte es kaum fassen bis heute : Abend
Originally tweeted by birgit matter (@matter_birgit) on März 30, 2022.
Was heute unter die Kategorien der Kunstfotografie, visueller Kunst sowie autobiografischer Literatur, Kunstliteratur sowie Kunstforschung, künstlerischer Forschung, künstlerischen und kunstbasierten forschens der Video- und Medienkunst fällt und hier zudem dokumentiert und aufgelistet wird.

Zettelchen im Wind

Spezielle Formate der Kunstausstellungen - visuelle Kunstherstellungen - bekannter Bild* und Musik* Künstler*in_nen sowie deren kunstwissenschaftliche Resultate belegen bis heute, dass eben diese Erwartung sowohl unterlaufen werden kann und ja sogar auch immer wieder unterlaufen werden muss! Da ansonsten vermutlich gar nicht neues entstehen wird
Ich will das Gezeigte und Präsentierte (nicht) verstehen, welches ästhetisch kommuniziert. Ich will mich daran *abarbeiten*, damit auseinandersetzen sowie zu verbessern helfen. Hierzu habe ich zwei Sauer-teig-kulturen zum Brotbacken #KeineBrotloseKunst anlegt, die wilde Tomatenpflanze in den Tontopf gesetzt und in den Wald unter alte Laubbäume gestellt. Die #Schafe - einschliesslich mich - an die Holzwiesstrasse und auf den Holzweg getrieben. Die #Schafe jedoch in diesem Jahr an die Herde des Wanderschäfers verschenkt, da ich diese nicht verkaufen oder anders loswerden konnte. Ich will nicht klagen, mich beklagen. Die blauen #ERDbeeren sind gewässert und ruhen im Wok bis zum nächsten Video. Die schwarze Kohle warte auf die Begegnung mit der schwarzen Erde. Die #Salzkriecheninstallation:en auf weitere Zuwendungen. Weder den Ärger und die Verärgerung herauslassen - noch freisetzen - wozu auch? Wem würde dies Nützen? Wen interessieren? Was ich wesentlich kritisiere im Anstimmen des Kanons und Chors hier: Kunst verkommt zum #Sedativum, zum Erlebnispark, zum Fabrik- und Outlet- und Atelierbesuch: allüberall (auf der Höhe der Zeit) diese Ausrufe: Wie sinnlich, wie taktil, wie haptisch, wie innovativ, wie genial und produktiv! Ohh, wie schööööööön. 
Malerei ist Kanon der *Sicht hat der * Willi Baumeister. Das Unbekannte in der Kunst. Stuttgart 1947, S.18 geschrieben
Nun, manche sagen *paraphrasierend*: das war schon immer so! Und zwar genauso und nicht anders. Ja, das war es. Nur seit zehn, zwanzig Jahren und heute wird der Sprung, Re-produktion und Re-load etc. innerhalb der Generierung von symbolischem und sozialem Kapital gemacht, die ihresgleichen suchen und kaum mehr zu ermessen sind:
Biografie. Ein Spiel / Theater und autobiografisches in Szene setzen
Bildwahrnehmung oder und der Habitus der Rezeption zum Beispiel werden durch die präzise Reportagefotografie (oder Biografie) und Filmsequenzen (die Filme sind unter uns) seit den ca. 1930er vorkonfiguriert.  Filme (Filmtheorie), Radio (Radiotheorie) sowie Literatur (Literaturtheorie) und Bild (Bildtheorie-n) sind in diesen Zusammenhängen zu nennen. Durch Museums-, Theater- bis Opernbesuche, Betrachtungen der Gemälde und Kunstwerke im Original, spezielle Kunstausstellungen und Performances und so weiter werden «Investigationen» (Nachforschungen, Untersuchungen sowie experimentelle Forschungen) konfiguriert. Angeregt: künstlerisch, kunstbasiert und technisch und sonst wie zu experimentieren. 
Zu versuchen, den Versuchen andere Möglichkeiten zu finden, kann ich kaum und nur mässig widerstehen. Immer (wieder) anzufangen und neu anzufangen ist kaum zu widerstehen. Mögliches will ich ausprobieren - auf die Probe und zur Probe stellen als Beispiel:
Alltagserfahrungen werden häufig an die Nichtverstehens- oder Verstehenserwartung:en des Bildes im Fotografischen, Filmischen und auch Malerischen angelehnt. Mit visuellem Kunstanspruch re-produziert und für die An- und Abwesenden in Telepräsenz hergestellt. Wobei Verständnisfragen hier ausdrücklich kein «Tabu» sein werden:
PC 6208 See, Speak, Hear No Evil, Vintage Japanese Photography Published by Catch Publishing at the heart of the image http://www.catch.nl/ angelehnt an das Drei-Affen-Prinzip der Verneinung: negativen Bedeutungswandelung:en in der westlichen Kultur
Kunst wird als etwas «Unverstehbares» gesetzt. 
Verständliche und durchschaubare Arbeiten, Untersuchungen sowie Experiment:e künstlerischer Forschung:en der Künstler*in_nen verfehlen ihre Absicht, den Zweck und ein spezielles Ziel oder Zielgruppe als Publikum an Zuschauern. Keine «richtigen» oder «wahren» Kunstwerke sowie »künstlerische Arbeit:en» zu sein, sobald sie durchschaut und durchschaubar sowie transparent werden. Häufig wird Präsenz, Anwesenheit und sichtbare Performance sowie Stellungnahme:n der Künstler*innen zu:r visuell:en Arbeit:en erwartet. Zum Beispiel, um vom Original, echten und wirklichen sowie "wahrhaften oder wahrhaftigen" visuellen Kunsterlebnis:sen - künstlerisch - kunstbasierten - wissenschaftlich:en -Forschungsbemühung:en - Aktion:en und Dokumentation:en sprechen zu können. 
Gerade in diesem Zusammenhang wird noch oft von «Authentizität» (wie in der «bildenden Kunst der Moderne») gesprochen oder diese (dementsprechend) auch erwartet. 
In solchen Situation:en richtet sich meine Aufmerksamkeit auf einzelne Bilder, Szenen und Sequenzen und Serien. Fokussiere ich auf den Bildakt, nach ästhetischen Erwartung:en zur Rezeption und auf Unbekanntes, Nicht-Erwartbares, Nicht-Wissen und Neues, welches mir fremd und unverständlich erscheint Übriges Beiwerk, wie die Ornamente, Icons; Zeichen und Rahmung:en blende ich aus. Den Text sowie das Gemurmel und Gerede sowie die Geräusche und Gezwitscher versuche ich vorerst zu überhören und wie zu überblenden. Doch - selbst die ausgewählten Bilder - werden oft nur mit bestehenden Mustern (Pattern), Ordnungsmustern (historio-grafischen Ordnungsschemata oder axiomatischen Systemen, »Algorithmic« sowie «humanen Assoziationen» oder «Erinnerungen») erfassbar zu sein. Mit Kontext:en, Verhältnis:sen, Landschaft:en, Ort:en, Epoche:n, Erinnerung:en und Erfahrung:en sowie Wort:en, Wissen und Begriffe:n, Konzept:en und Theorie:n verglichen (abgeglichen) und beurteilt. 
Der Anstieg an Informationsdichte im visuellen Bereich (Display) des Einzelnen kann Gefühle und Affekte des Unverständnis, der Langeweile und Überforderung sowie Blockade und Abwehr verstärken. Denn Bilder binden unsere Aufmerksamkeit und Begehren auch dann, wenn sie nicht, kaum verstanden werden und unbekannt bleiben. Auf zu schreiben und aufzuzeichnen, worüber und wovon gesprochen werden kann, geredet und erzählt wird, kann helfen sich in Situation:en zurechtzufinden oder zu orientieren, wie einige heute zu sagen pflegen. Sich einzumischen in laufende Diskurs:e, Dialog:e und Diskussion:en werden für mich die zärtlichste:n Form:en der Annäherung an *neue Erkenntnis:se sowie Information_en. Ja, die Affirmation:en zu Erfahrungen und Experiment:en sowie auszuprobieren, denn es gibt nichts mehr zu verlieren. Anschlussfähigkeit:en zu künstlerischen und kunstbasierten Forschungsmöglichkeit:en der Künstler*in-nen, visueller Kunst und Kunsthistorie und Bildwissenschaften, deren Erkenntnismöglichkeit:en, die gesucht und gefunden bis aufrecht erhalten werden. 

Genauso wie die Leinwand - in aufgespannter Rahmung durch Holzkeile - hoch zu halten und zu tragen. Selbst das Wort zu ergreifen: frei zu sprechen und zu schreiben sowie damit anzufangen - entweder allein - zu zweit - zu dritt - zu viert oder zu mehreren in der formellen bis informellen Gruppe:n und  Gesellschaft:en des www.. Bildlich gestalten, zu fotografieren und selbst aufzuzeichnen jeden Tag. Auch wenn es auf den ersten Blick, wie die «Investigation» und «Intervention», «Beweisführung» und «Rechenschaft» oder «Argumentation» sowie «Begründung» wirken mag. 
Giorgio Agamben analysierte den griechischen Begriff «stasis», der sowohl Bürgerkrieg (Weltbürgerkrieg) als auch Unveränderlichkeit bedeutet: etwas, das potenziell sehr dynamisch ist, aber auch das völlige Gegenteil sein könnte. In den 80iger Jahren war die Verwendung dieses Begriffs noch umstritten, da einige versuchten, die (deutsche) Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg und deutsche Verbrechen aller Art herunterzuspielen. Viele andere Denker, darunter Hannah Arendt in Über die Revolution (1965), haben diesen Begriff reformuliert. Jean-Luc Nancy, Michael Hard und Antonio Negri neben vielen anderen gebrauchen ihn. Ursprünglich bedeutet stasis: Stillstand, Standpunkt und Stellungnahme. Doch mich interessieren eigentlich die Fluchtpunkt:e, um dem Stillstand, den Standpunkt und die blosse Stellungnahme zu verflüssigen ...
man möchte sich am liebsten einigeln 
Restitution:en und Begründung:en zu «Kulturbesitz» scheinen die Rolle:n des «Identitären in Kunst und Kultur» zu spielen. «Feuilleton» oder «Kunstforschung» als Kunstgeschichte-n, Science Fiktion-en oder Roman-e, Spiel- und Kinofilme und #Romane, auch die Games, im Theater, in der Musik etc. er-scheinen heute genauso - nebeneinander und parallel - als Schaustück:ch:en bedeutend zu sein. Eben noch erzählte mir «Andreas Peschka» von der Theateraufführung: «Helges Leben» und in Hamburg. Im «Narrativ» des einzel:nen Menschen wird es (wieder) erkennbar und erinnert. Obgleich es in anderen «Features» und «Formaten», wie zum Beispiel http://www.soundstudieslab.org/what-is-an-audio-paper/, «Podcast», «Games» und wirklich kurze Videos (TikTok) zurzeit laufend parallel oder live auf YouTube etc. veröffentlicht und gezeigt wird. Auf die Definition der Sprache oder der Worte scheint es dabei kaum und nicht mehr anzukommen, sondern nur um deren Gebrauch und Anwendung? Jede-r weiss heute sofort, wovon gesprochen wird? 
Wozu visuell künstlerisches bis kunstbasiertes »Forschendes Schreiben« und fortschreiben wird?!
Jede-r performt und kommuniziert heute interaktiv mittels der Technik:en, die zur Verfügung stehen. Applikationen (Apps), da diese selbsterklärend und animierend sind - mit zahlreichen Effekten (die innovativ oder die neue Innovation sind) - kinderleicht bis sofort - meist kostenlos - zu bedienen und anwendbar werden. Gespielt, kreativ gestaltet und damit geschnitten und gleichzeitig aufgezeichnet wird - zumeist in Form von der kurzen Videoclips. Die immer neue kreative Kontrollformen mit freiheitlichen - witzigen Aussehen - bis künstlerisch ästhetischen Inhalten produzieren. Sie liefern es zur schnellen, friedlichen und interkulturellen Verständigung, die vermutlich zum Gemeinwohl beitragen.
Interferenzphänomene (Stroop Effekte) des Lesens und Verstehens des Visuellen, Sprachlichen und Ästhetischen werden wichtig beim Betrachten: forschenden Schreibens und Beobachtens (#kunsttalk) Texte bis Texturen sowie die Kontexte werden häufig ausgeblendet, ausgespart oder einfach ab- und weggeschnitten. An diese Stelle tritt dann das komische oder dramatische Schauspiel oder Schaustück, die «bösartige» Komödie der "kreativen Unterhaltung". Die keiner Auseinandersetzungen, wie tiefergehender oder tiefergreifender Analyse und Kommunikation mehr Bedarf, da es ästhetisch: sofort kommuniziert. Direkt, sauber, bequem und herrlich angerichtet serviert wird, wie das Fest- und Abendmahl oder Dinner zu zweit bei Kerzenschein. Etwas - gegen das sich die künstlerische Arbeit - kaum mehr zu widersetzen scheint - ausser es wird angefangen: forschend zu Reflexion zu schreiben.
Dennoch hält mich die Lektüre James Joyce "Ein Porträt des Künstlers als junger Mann" (2012) - «A Portrait of the Artist as a Young Man" (1916/17) - Jean Paul Vorschule der Ästhetik (1980-1990) - Natalie Lettner Maria Lassnig Die Biografie (2017) - «Feministische Avantgarde» sowie die Historie:n, Geschichte:n und zurzeit die Niegeschichte von Dietmar Dath in Arbeit. Unendliche:n Geschichte:n, wie der unendliche Spass von David Foster Wallace, welche von der letzten Print-Tankstelle vor der Datenautobahn kamen, sozusagen - im wahrsten - Sinn der gedruckten Worte noch befangen sind. Sowie die Dinge und Geschichte-n es an sich waren. Die wilden Jahre des Lesens und Sprechens, die «Ulrich Raulff» als kleines Porträt der «Generation Theorie» verfasste, scheinen heute punktuell aufzuflammen. Versuche, etwas zu kultivieren, welches längst überholt und untergegangen zu sein scheint. Kaum freiwillig  wollte er es preisgeben. Wer das Erleben historischer Phasen und Epochen erleben will, greift leicht zur maritimen Metaphorik: »die Welle kennen, auf welcher wir im Ozean treiben, allein wir sind diese Welle selbst«. Doch ist diese Kenntnis ausreichend? Sobald forschende Künstler*in_nen im Internet, in sozialen Medien und Netzen sowie in WordPress zum «Kunstschaffen» schreiben:
"Wovon man nicht sprechen oder erzählen kann": Ästhetik - Mystik - Medien - Natur - Atmosphäre - Aura - Äther - Angst - Emotion - Kitsch - Alltagskunst -  Streetart - Volkskunst - Tradition und so weiter? 
Visuelle Kunst: Bilder, künstlerischer Ausdruck und Mittel, Bildfahrzeuge oder -vehikel und andere bildtragenden sowie bildgebenden Verfahren, Medien und Fotografien (Visual Literacy). Kaum länger sind diese als Kunstgattung oder als nur die Kategorie beziehungsweise nur das Format oder Feature zu verstehen. Ihre komplexen Bedeutungen können sich bis zum gewissen Grad von der Sprache, ihrer Begrifflichkeit und auch Wort:en und den semantischen - algorithmischen - logischen Berechnung:en der Ökonomie, Organisation und Programmierungssprache:n emanzipieren; die Semiotik sich von den Schulen bis Akademien und Universitäten - den Infrastrukturen und Architekturen von Tempelanlagen - ab-lösen. Hin zu «Interferenzphänomene» möglicherweise, die verschieden verstanden und ausgelegt werden können - mit dem Bild und den Videoproduktionen sowie Aufzeichnungen, die veröffentlicht sind und weiterhin noch werden. 
Bilderflut, noch nie gab es eine Zeit, in der so viele Menschen so häufig und in solcher Menge selbst Fotografien, Aufzeichnungen und Videos auf verschiedensten Kanälen herstellen, schneiden, zusammenstellen, verbreiten und kommentieren, wie heutzutage und in der Nacht: pausenlos rund um den Erdball. Die hohe Vertrautheit mit Fotografie, Film und Radio führt kaum zwingend zu differenzierter Wahrnehmung oder Wahrnehmungs. Bildgestaltung- und Medienkompetenz sowie die Fähigkeiten und Kompetenzen zu ästhetischer Anschlusskommunikation. In den Formen der Audiospuren des Sprechens, Erzählen und Schreiben sowie passenden Bildmaterial dazu visualisieren und illustrieren. Gefühls- und Denkbewegungen, Körper- und Handbewegungen, Gesten, die sofort symbolisch - nonverbal - ästhetisch kommunizieren und interagieren. Beobachten und Zeigen als audiovisuelle Kulturtechniken, die kaum mehr umständlich gelesen und verstanden werden müssen? 
Die Verstehens-Erwartung, denn kaum alle visuellen Aus- und Herstellung:en haben in erster Linie sofort den Kunst- oder Literaturanspruch. Oft werden zum Beispiel Fotografien historisch gesammelt, um Ereignis:se, Erfahrung:en und Geschichte:n zu dokumentieren. Jede-r erkennt es implizit. Spürt die Absicht:en und Angelegenheit:en der Bild:er. Schwingt sich ein und mit im Kommunikationsmodus der Bilder im Fotografischen, die sich bewegen oder still stehen. Dabei ist es weniger aktives, bewusstes Durchdringen der Materie als eher die Abwesenheit von Irritation, Unverständnis und Betroffenheit. Nur unter Verzicht auf eine aktive Auseinandersetzung und nur bei ausdrücklicher Nachfrage, die sich schnell verflüchtigt, gehe ich vom Gefühl es Verstanden zu haben oder zu Verstehen aus. Oft verlasse ich die Räume mit dem Gefühl, den eigenen Horizont *leicht* oder *stark* mit Erkenntnis:sen erweitert und beflügelt zu haben. Oft lande ich jedoch wieder bei dem handfesten, manifesten oder barfüssigen herumlaufen. Selbstständig umsetzen, schreiben und gestalten sowie verlinken und performen mit und ohne Telepräsenz.
Ent-täuschte Verstehens-Erwartungen: heute begegnen die gegenwärtig:en bis hypergegenwärtig:en Kunst- und Bildproduktion:en jedoch nach wie vor dem blanken und auch reinen Unverständnis oder der hochspezialisierten ästhetischen Kunstkompetenz und jurierten Bewertung des Kunstbetriebs. Es wird möglicherweise dasselbe Unverständnis sein und bleiben? Die sowohl Kunst-Liebhaber*in_nen als auch Künstler*in_nen gerne im angemessenen «Feature» der Darstellungsform:en zu sich nehmen. Welches von der Kunst, visueller Kunst, Kunstforschung und künstlerischer sowie kunstbasierter Forschung sowie Gegenwartskunst heute erwartet wird. Erst an diesen feierlichen Inszenierungen des vermeintlich «Zwecklosen im Namen der Kunst» entzündet sich dann der Ärger und das Ärgernis des Unverständigen. Dabei fühlen sie sich ausgeschlossen. Und gleichzeitig wird die Erlebnisbasis unter diesen Bedingungen sehr schmal, eng und unsicher bis unruhig, ja fast ängstlich.
Abwesende Verstehens-Erwartung, die kein Verständnis erwartet, sondern nur das Erlebnis oder Spektakel beziehungsweise den Skandal. Hier wird kaum davon ausgegangen, dass sich in einem Bild, Kunstwerk und künstlerischer Arbeit der komplexe Sinngehalt subjektiviert, objektiviert sowie operationalisiert. Welcher mittels intensiver Anschauung oder Interpretation durchaus zu erschliessen wäre. Hierzu zählt beispielsweise, nie über das Gezeigte, Dargestellte und Sichtbare explizit zu sprechen, zu reden und nur zu schreiben. Das Meiste im Verborgenen, Unsichtbaren und Geheimen zu halten und nicht im privaten wohl bemerkt. 
Täglich fange ich an: visuelle Ordnung:en oder Ordnungsmuster zum künstlerischen und kunstbasierten forschen herzustellen, die sich nicht nur am Alphabet a-z orientieren (siehe #Salzkriechen #kunsttalk #keineBrotloseKunst #Zuckersüsses #JargonderEigentlichkeit #dasRoteBuch etc.). 
Sogenannt in Angriff nehmen, damit es nicht andere für mich und anstelle von mir oder stellvertretung tun («handschuhhochzeit»). Möglicherweise können sie es einfacher, leichter und effizienter erledigen und wesentlich besser schreiben und darstellen als ich; egal, denn für mich ergibt es Sinn. So wie andere und die #Maschinen heute dazu in der Lage sind: Besser und wesentlich schneller zu zeichnen, zu malen, zu schreiben, zu designen und zu kommunizieren und selbstverständlich auch zu performen und Leistung:en zeigen. 




Hierum und um die #Maschinen geht es mir in erster Linie nicht, obgleich ich es im Auge behalte, schreibe ich hier vorerst weiter wie ich es auch mit einer Schreibmaschine getan hätte. Trotzdem, schreibe, gestalte und forsche ich weiter - im Widerstand. Gegen die massengeleiteten ästhetischen Kommunikationsformen und gegen die Designvorlagen, soweit wie es heute überhaupt noch möglich ist, diesen zu widerstehen. Ich versuche es anders anzupacken.



Versuche häufiger den Punkt zu setzen. Die Pause-n auch zu machen und zu nutzen. Anschlusskommunikation wird zu den Bestandteilen der Bild- und Medienkompetenz, soweit das Fazit. 
Das Instrumentarium, um über Bild:er im Fotografischen zu reden und zu erzählen. Nutze ich ausreichend die Möglichkeit den Bildakt in unterschiedlichen Bild-Kontext:en zu betrachten. Je nach Blickwinkel, Bildposition und Bildreproduktion gelangen verschiedene Ensemble, Assemblage sowie Bricolage auch als mögliche «Interferenzphänomene» oder Auren oder was weiss ich ins Blickfeld. 

Wobei es nach, wie vor ungewiss sein wird, was wirklich passiert, sobald ich hier forschend zu schreiben und zu performen anfange. Keineswegs meine ich die Form des «Einschreibens», die bekannt ist. Die ich nutze, um etwas zu dem bestimmten Zweck oder mit bestimmten Fragestellungen (per Post) und Einschreiben zu adressieren. In der Erwartung auf Antwort und Beantwortung der Fragen und Fragestellungen:

einschreiben – sammlungen momente auswählen – freigeben

In der Art und Weise, wie ich es bislang erfahre, dass es vor-formatiert, bewertet und definiert, beurteilt, mit-gemacht und unterlassen wird: entweder als (visuelle) Kunst oder Nicht-Kunst. Der Anfang war zum Beispiel: Automatismen der «Kulturtechnik», der «Wissenschaft» und des «Kunstbetriebs», und auch des «Kunstsystems» oder «Kunstbetriebs» kennenzulernen. Hier ergeben sich sichtbare Fortschritte und auch Erkenntnisse.

Wegzulaufen, hin- und her zu laufen. Wandern, reisen, sich bewegen, fliegen, kreisen, tanzen etc. umherzuschweifen, aufzusuchen, zu gestalten und nachzudenken. Zu Überlegen. Zu lesen und zu erzählen und auszuprobieren. Kunst in Zeiten des globalen „Bürgerkriegs“, „Coronakrise“, „Weltkunst“ und „Intermedia Art“ in verschiedenen Lagern, Settings und Alltagskulturen zu schaffen?

Welche Rolle spielt visuelle Kunst in der globalen Kette der Projektionen als Produktion, Re-produktion, Re-Produsing? Die «Begriffe» und Auffassungen interessieren mich, die heute diskutiert werden.

Wird der Hyper- und Metatext (m-einer geschriebenen, künstlichen und natürlichen) Sprachzeichen, Symbole, Tönungen und Stimmlagen es herstellen? Damit der Bild- und Schreibakt die aktuelle Performance zur Gegenwartskunst (Hypergegenwart) visueller Kunst und Kunstforschung wird? Versucht diese angewandte künstlerische Forschung, die möglichst hohe ökologische Validität mit dem «Forschungsdesign» und «Responsive Webdesign» in der Gruppe und im Verlinken zu anderen Plattformen dies schon zu gewährleisten? Wird es sich hier von «journalistischen Textsorten» zu künstlerischen und wissenschaftlichen oder poetischen und literarischen Textsorten differenziert werden?

Sogleich wird es kaum an dem Anderen, Fremden und Unbekannten und dem Liebhaberpublikum abgleiten, da bin und bleibe ich sicher!

Trotzdem versuch ich künstlerisch weiter zu forschen: „Sieh es doch so“ – den Wechsel- und Drehpunkt, manche nennen diesen auch Angel- oder Sehpunkte, der Merkmale und Eigenschaften sichtbar oder noch sichtbarer herzustellen als Erkenntnis. Zu Aspekten, der lieb gewordenen und vertrauten Perspektive, unter Kunst, Ästhetik und Wissenschaft (Open Science) etc. mit zu machen. Ich liebe die Geschichte und Geschichten, aber die Geschichte (oder auch Historie) liebt mich nicht. Wie Hito Steyerl schreibt: Egal, wann ich sie anrufe, immer geht ihr Anrufbeantworter dran. Sie sagt: «Logo hier einfügen» (vgl. Hito Steyerl Duty Free Art Kunst in Zeiten des globalen Bürgerkriegs aus dem Englischen von Sabine Schulz 2017, S. 7).

Bild- und Kunstgeschichte sowie «Bildtheorie» und genauer Bildtheorien: wissenschaftliche, künstlerische, kulturelle, historische und philosophische Erkenntnisse (immer wieder) zu lesen und in Frage zu stellen. Aus diesem Grund: experimentiere ich damit. Mit verschiedenen Zugängen, Anschlüssen und Verbindungen zu Laborsituationen, Umgebungen und Feldern oder grünen Wiesen und Wäldern in situ, in place und am Ort: Experimentalsysteme und experimentelle Systeme.

Informationen aus dem Büchergestell, «World Wide Web» sowie dem (surrealen) Studio und Büro motivieren mich, um es direkt hier hinein zu schreiben, einzufügen und erneut zu verlinken. Der Speicherort, den ich jeder Zeit aufrufen, lesen und verändern, freischalten sowie wieder löschen kann?

Gedanken oder Assoziationen und «Denkfiguren» zum Bildakt als «Lemma» werden zentral.

Sobald diese ästhetisch kommunizieren. (Kunst-Therapien, die visuelle Kunst von anderen Bereichen des Lebens und der menschlichen Praxis abzugrenzen und zu integrieren versuchen). Zentral für den Begriff Kunst und visuelle Kunst sei somit die Differenz zu anderem, die (ästhetisch immer) mit kommuniziert werden. Mit geht es darum, dem Gefühl von Unverständnis (wie wahrscheinlich jede-m) zwischen Formen emotionalen Erlebens und nur der mentalen Verarbeitung der gezeigten Bilder (Rationalisierung) zu begegnen. Da sich die (ästhetische) Kommunikation und die Interaktion der Menschen mehr und mehr auch nur allein sich in visuellen Bereichen abzuspielen scheint, die beobachtet und verstanden werden.

Zurzeit stelle ich den «Bildakt», die «Pathosformel» und den «Fetisch» sowie das Schlagbild, Schlagwort und Bildfahrzeug in den Vordergrund.

Die ästhetische Kommunikation mit künstlerischer Performance und Erzählung werden zur formverändernden Akteurin. Und somit schon in den Fokus offener Wissenschaft und Kunst gestellt. Die künstlerische Praxis wird dabei nicht stillgestellt oder nur ausgestellt. Mit dem (auch autobiografischen) Schreiben hier, mag es sich momentan und dauerhaft ver-ändern. Heute wird (immer noch) erwartet, dass die Künstler*in in (sozialen) Räumen und Umgebungen für’s Publikum „ein“ Bild oder Bilderserie als Ausstellung zeigt. Die sie möglichst selbst her- und ausstellt hat (siehe hierzu Beitrag #wikiD 20190219 #OpenScience ab ca. 1:04:03). Wobei ich davon ausgehe, dass das erfahrene Publikum sehr sensibel auf «gefühlte» Bevormundung und Überzeugungskraft sowie Rede reagieren mag.

ab ca. 1:04:03 in diesem video-live-stream auf youtube veröffentlicht seit dem 20190219

Wahrscheinlich, weil ich so sozialisiert wurde. Sofort entsprechend darauf reagiere. Mich dementsprechend verhalte, mit Demut und Zurückhaltung oder herausfordernden Fragestellungen. Die jederzeit – weiterhin – automatisch und laufend durch die Umgebungen, wie zum Beispiel «SmartSetting» (Environment, Soziale Räume, Institutionen, #kunsttalk etc. und Menschen sowie Maschinen) sozialisiert werden. Ich konfrontiere mich damit, wie jede-r andere vermutlich auch. Da die Grenzen der Institutionen und Organisationen unscharf geworden sind, sowie sich ständig neu bilden. Informationen, die in jeder Form auch sicht- und unsichtbares (ästhetisch) und (unbewusst) mit kommunizieren.

Sobald ich anfange Bilder zu sammeln, zusammen zu fügen und neu her- und zusammen zustellen. Auszuwählen, zu fokussieren und zu entscheiden. Diese länger und intensiver betrachte, von tiefer möchte ich kaum sprechen, denn sie stellen für mich die Oberfläche dar. Da es ästhetisch in der einen und anderen Form-en sowohl speziell als auch allgemein-gültig ästhetisch kommuniziert oder kommunizieren kann. Ich überlege und denke längere Zeit nach:

Zeitgleich und weiterhin wird das Bild der Schrift hier vor-formatiert, mathematisch berechnet und gedanklich vor mir hergestellt, damit es jederzeit und allerorts (wieder) angesehen, beobachtet und bearbeitet wird. Die Versuche der «Definition» in diesem «Format» und «Feature» entsprechen dem, wie ich es augenblicklich und in diesem Moment sehe, wahrnehme und erkenne. Sobald ich es hier einfüge, dann setzen sich Maschinen und Programme sowie anderes in Bewegung oder Gang. Stellen Verbindungen, Verknotungen und andere Beziehungen oder Verlinkungen sowie verstricken, verhäkeln, verköppeln, verweben, verwerten oder verflüssigen her. Auch, um mit Angeboten, Informationen, Dienstleistungen, Hilfestellungen oder Beratungen, um es mir und Anderen mit Angeboten «Recht» zu machen. Die jetzt (noch) unbekannt sind und wahrscheinlich bleiben werden, wenn es nur «Lurker», Hilfsprogramme oder Bots etc. als Maschinen bleiben werden. Sie entscheiden, beurteilen, kontrollieren, beobachten und zensieren sowie überwachen (immer) mit. Die Maschinen (Bots), Menschen, Kunstschaffenden und Künstler*in-nen, die subjektiv und aus ihrer Sicht Aufmerksamkeit, Beobachtung und Feedback schenken, kritisieren, reden und Kontakt aufnehmen, mitwirken und schreiben, sind mir immer herzlich willkommen. Tönt blöd: ich weiss! Wird «Aufmerksamkeit» für Bild und Text in diesem Design WordPress heute überhaupt noch befürwortet, um künstlerisch zu forschen oder weiter forschen zu können? Die Textblöcke und Threats sind zu lang – schon klar!

Ästhetik und Kunstforschung in aktueller visueller Hyper-Gegenwartskunst der Künstler*in-nen ist, bleibt und wird vielfältig. Sogar kompliziert bis komplex, auch sobald es befürwortet und beobachtet wird. Und nicht nicht kommuniziert wird. Ästhetisch kommuniziert es immer, soweit die Annahme und der Grundsatz.

Wem nützen ästhetische Bildangebote zur Identifikation im Fotografischen? «Bild» und «Textur» geben Zwischenraum – Space sowie Raum – für Eigenwilliges, für Verweigerung, den Widerspruch und die Experimente der Künstler*in-nen allein, selbst und in der Gruppe. Künstlerische Experimente, Resultate und Ergebnisse sowie Entwürfe, Nachweise und Geschichten kommunizieren ästhetisch formal und inhaltlich, auch wenn sie sich hier zusätzlich (nicht) herstellen. Die Schriftform, die gewählte Sprache und Ausdrücke sowie das Design, Mode und Trend oder Dresscode beeinflussen die Darstellung der Ereignisse post factum.

Zu urheberrechtlich geschützten Werken gehören die künstlerischen Arbeiten und Entwürfe (ca. 70 – 110 Jahre), die nach wie vor gelten und den juristisch-geregelten Einfluss darstellen:

Erforderlich ist immer, dass das Werk in körperlich wahrnehmbarer Form vorhanden ist – blosse – Ideen, die nicht realisiert worden sind, geniessen keinen Schutz. Es geht darum, dass das Bild und Werk das Ergebnis der persönlichen geistigen »Schöpfung« ist. Das Gesetz spricht davon, dass der Urheber das ausschliessliche Recht hat, sein Werk in körperlicher Form zu verwerten. Dieses Recht (Urheberrecht, im Englischen: Copyright, auch Right to copy) umfasst das Vervielfältigungsrecht = Reproduktionsrecht. Bei Werken der bildenden Kunst besonders wichtig, das erlaubt, Vervielfältigungen des Werkes herzustellen.

Gleichviel ob vorübergehend oder dauerhaft, in welchem Verfahren oder in welcher Zahl oder Anzahl. Auch das bei Werken der bildenden Künste wichtige Ausstellungsrecht gehört zu den dem Urheber zustehenden Verwertungsrechten. Es ist das Recht, das Original oder Vervielfältigungsstücke eines Werkes der bildenden Künste zur Schau zu stellen. Das Ausstellungsrecht ist das einzige der Verwertungsrechte, das mit dem Verkauf des Originals eines Werkes der bildenden Künste auf den Käufer übergeht (sofern der Urheber sich beim Verkauf das Ausstellungsrecht nicht ausdrücklich vorbehält, was in der Praxis so gut wie nie vorkommt). Alle anderen Verwertungsrechte bleiben auch bei einem Verkauf oder Verschenken eines Kunstwerks beim Urheber. Der Urheber hat ferner das ausschliessliche Recht der öffentlichen Zugänglichmachung; dies ist das Recht, sein Werk in unkörperlicher Form öffentlich wiederzugeben (Recht der öffentlichen Wiedergabe).

Das scheint wichtig.

Hierin liegt wohl die nie endende Lust am wesentlichen, dem Wesen «visueller Kunst»: Indem Ideale von ihr entworfen – gedacht – gestaltet und sichtbar werden; erfindet sie sich selbst?! In Vergleichen und Entwickeln, in Selbst- und visueller Kunsterfahrung oder in künstlerischer Performance der anwesenden Künstler*in-nen beim Kunstschaffen im Setting, Environment oder bei der Performance. Hieraus ergibt sich für mich zum Beispiel auch die Geschichte und der Kontext der visuellen Kunst als moderne Beschränkungsform.

In den heute möglichen Darstellungsformen, die künstlerisch und wissenschaftlich interessieren, wenn sie zur weiteren Kunstforschung verwandt werden. Kunstwerke, Bildakte sowie Performance der Künstler*in sind oft rätselhaft und geheimnisvoll. sowie unverständlich. Selten sofort zu verstehen. Auch wenn sie die Selbst- und Kunsterfahrung der Künstler*in_nen visuell, schriftlich offensichtlich fotografisch als Bildakt dokumentieren. Mit der Kunstsprache der Künstler*in und Gruppe mit visueller Alphabetisierung zu Visual oder Oral Literacy werden.

Bewegende oder statische Bildakte im Fotografischen, die ästhetisch sofort kommunizieren, warenförmig, vielfältig und im Prinzip tot, wesens- und leblos sind. Auf dieser Homepage werden sie gesammelt und in social media frei- und preisgegeben. Heute beobachtet: mit gefällt mir / gefällt nicht beurteilt. Schnell weggewischt, wiederholt aufgerufen, bearbeitet, gespeichert, verändert oder gelöscht. Mit Freigabe und Veröffentlichung bewegen sich Bildakte im Fotografischen und die Schreibakte als Block (oder auch Buch) angeblich nach eigenen Gesetzen und Prinzipien, die bislang mit «Informationstheorie», «Theoriekritik» und «TextezurKunst» sowie Veranstaltungen, Workshops, Kursen, LecturePerformance, #kunsttalk etc. weiter bekannt werden.

Verständnis der Ästhetik als (mögliche) Entgrenzung, die immer mit kommuniziert? In dieser Perspektive eröffnen sich Fragen zur «Gestalt», «Plastik», «Figur» etc.. Deren «Interferenz» und «Intersektionalität» wird in diesem «Environment» oder #SmartSetting interessant. Im fotografischen Bildakt und Text sowie der Videoaufzeichnung sind Erinnerungen, Erfahrungen sowie Erlebtes enthalten. Fragmente, Information und Daten, die aufbewahrt und speichert werden. Mich interessiert der Zugang und Ansatz zu dem in ihnen entgrenzten und (sich) entgrenzenden Formalismus, der sich ästhetisch mit visuellem KunstSchaffen und Schreiben frei setzt. Neu formiert, gestaltet und gleichzeitig ästhetisch kommuniziert wird.

  • Wozu Kunst, was kann Kunst und wie denkt Kunst sind für mich Fragen.
  • Im Zuge des «Posthumanismus», «Posthistorie», «Postoperaismus» etc. stellen sich für mich immer wieder Fragen zur visuellen (Hyper-)Gegenwartskunst.
  • «Kreativität» und «Kompetenzen» der Künstler*in-nen, Forscher*in-nen und Autor*in-nen werden sich anders visuell herstellen, die nach wie vor ästhetisch kommunizieren.

Visuelle (Hyper-)Gegenwartskunst evoziert ästhetische Verfahren mit dem Ansatz, die an «Devianz» mit (un-)sicherem Ausgang zu reichen drohen. Mit diesem massstabsgetreuen Angriff sind die Technofrauen als Mythos der Maschine des 20. und 21. Jahrhunderts (Alex und Siri), das Cybermädchen und die Katze oder alte Frau (Silversurfer) als Symptom von Instabilität und das Guerilla Girl als Künstler*in heute gemeint. Das Guerilla Girl im Interieur des #SmartSettings im Lokalen in Zürich, Bern und Aarau, Studio, Büro und Atelier in Herrliberg.

Diejenige, die schon häufiger im Kreis Kunstschaffender, Künstler*in-nen, Wissenschaftler*in-nen und Anderer sass. Ästhetisch wortlos konsumiert und nur beobachtet und zugeschaute. Nicht nicht kommunizierte und kritisierte. Anders als bislang zu intervenieren, nachzuforschen und zu untersuchen versuchte. Offen ist, bleibt und wird der Zugang des „Wechselspiels von Theorie und Empirie“. Ziel ist es, die Offenheit für das, was und welches die künstlerische und ästhetische Forschung ergibt, zu bewahren. Dass heisst für mich: die eigenen theoretischen und ästhetischen Vorstellungen nicht überzubewerten. Ich will offen und neugierig bleiben auf die Fragen, die generiert und sich ergeben werden. Und die es tagtäglich anzupacken gilt.

Die «Guerrilla Girls», ursprünglich die anonym operierende feministische «Gruppe» in «New York», deren Ziel es ist «Sexismus» und «Rassismus» in der Kunstwelt zu bekämpfen.

1%









«Guerilla Girls» und Vorkämpferinnen werden in der Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum als Bewegung aktiv. Wird es in diesem Bildakt im Fotografischen augenscheinlich so hergestellt und ästhetisch kommuniziert, wie es zu den «Guerrilla Girls» in der Wikipedia beschrieben wird? Wo und wann wird es die Aufschreie geben? Wo sind und bleiben Robin Hood, Batman, Bat Boy und all die anderen Figuren?

visuell KunstSchaffen, künstlerisch forschen, ästhetisch kommunizieren und bewegen

Gestern: Der modernen, postmodernen und heute post-postmodernen Autonomie visueller Kunst in klassischer und typischer Disziplinierung der freien ästhetischen künstlerischen Praxis versuche ich mich anzunähern und gleichzeitig zu widersetzen. Vermutlich, um mich vor der Art und Weise nur einer Identifizierung nach typischen (menschlichen, personengebundenen, psychologischen, biologischen, sozialen, soziologischen, kultur- und humanwissenschaftlichen und körperlichen) Merkmalen visueller Kunst (der KunstTherapie) im face to face Kontakt an einem Platz, in einer Position, einem Bild und einem Ort und Raum zu entziehen.

Hieraus bedingt sich für mich die Geschichte der visuellen Kunst auch als moderner Beschränkungs- und Erweiterungsform. In Bild- und Warenformen im fotografischen, die ästhetisch kommunizieren. In wie weit sie als *Selfie*, *Selbstbildnis*, *Porträt* und *Image* oder auch nur *Logo* ästhetisch kommunizieren, ist bisher unbekannt. Heute nur mit gefällt mir nicht oder gefällt mir sofort beurteilt werden. Das Bild, die Szene und die Intervention im Vordergrund und vor dem Hintergrund in der Umgebung und dem Kontext und Raum wahrzunehmen, (auch wenn ich sie kaum mehr verstehen kann) sind Herausforderungen. Verständnis der visuellen Ästhetik, als deren mögliches Medium zur Entgrenzung im Fotografischen: was und wie sowie wie lange kommuniziert? In dieser Perspektive eröffnen sich Fragen zur Performance und Gestaltung der Form, Plastik, Skulptur, Maske und des Körpers in der Szene, Situation und Projektion als Performance. Im Setting der Umgebung und dem Environment, in dem es stattfindet und stattgefunden hat und stattfinden wird.

Mich interessieren die Zugänge und Ansätze zu entgrenzten und (sich) entgrenzenden Formalismen, die künstlerisch ästhetisch kommunizieren.

Diese evoziert in visueller Gegenwartskunst ästhetische Verfahren und Kommunikationsmöglichkeiten mit den Ansätzen, die an «Devianzen» mit (un-)sicheren Ausgängen reichen und zu driften drohen. Sobald diese nur mit der Idee, dem Ideal und Gedanken bemessen, verglichen und entwickelt werden, die sich verschriftlichen und aufzeichnen.

In diesem Angriff wird das Guerrilla Girl in den Vordergrund gerückt. Der Angriff im Fotografischen, auf das Interieur des Settings in einem lokalen Raum, wo es auch ästhetisch wortlos mit anderen kommuniziert. «GuerrillaGirls», die ursprünglich die «anonym» operierende feministische «Gruppe» in New York waren, deren Ziel es ist «Sexismus und Rassismus» in der Kunstwelt zu „bekämpfen“. «Guerilla Girls» sind in der Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum (Köln, Berlin, Hamburg etc.) aktiv. Mit dieser Fotografie wird es für mich jedoch augenscheinlich auch: redundant. Sobald der «methodische Störsinn» in Form der Unruhe im «Smart Setting» nur partizipierend und beobachten sowie nicht nicht kommunizierend wird. Ästhetisch nur durch Anwesenheit und Präsenz kommuniziert. Jederzeit wieder abrufbar wird. Doch denen nur zugänglich wird, welche die Möglichkeit und den Zugang hierzu finden.

gegen-reformation – gegen-öffentlichkeit – re-integration mit visuell-methodischem störsinn. ausblenden der körper – face to face – ästhetische sowie soziale kommunikation am 7.09.2018

Vielen Dank gilt den visuell Kunstschaffenden und kunstbasiert forschenden Künstler*in-nen in social media, vielerorts und Vorort im Cafe Gloria Josefstrasse 59, 8005 Zürich, „Rote Fabrik“ sowie Tina Piazzi & Stefan M. Seydel (http://dfdu.org/) Asylstrasse 9 CH 8032 Zürich-Hottingen, Zürcher Hochschule der Künste und Universitäten sowie C.G.Jung Institut. Danke an Hansruedi Matter, die Familienangehörigen und vielen Freunden im Atelier, Studio, Büro, Zuhause, Museum und Kunsteinrichtungen sowie auf ZOOM im #SmartSetting. Auf der Strasse, im Auto, auf der Vespa oder mit dem Velo, öffentlichen Verkehrsmittel oder welche zu Fuss und auch ganz anders unterwegs sind. Mit und ohne Natel, mobile Medien und Datenträgern, die sie zumeist in der Hand halten. Damit vor den Augen (zu haben), um sich zu orientieren und in der Welt zurecht zu finden.

Ohne euch wären und werden massstabsgetreue Angriffe mit methodischem Störsinn aktualisierender visueller (Hyper-)Gegenwartskunst - Open Science - Forschung - Kunst sowie LecturePerformance etc. kaum möglich sein. Weder hier herzustellen, noch zu schreiben, die visuell-ästhetisch kommunizieren. Ohne Informationstechnik etc. und bestimmte Institutionen (auch wenn ihre Grenzen unscharf geworden sind) wären diese Herausforderungen zukunftsweisend kaum möglich und weiterhin reizvoll. Auch ihnen gilt mein Dank. Die Danksagung in alphabetischer Anordnung täuscht die Gleichheit der Hilfeleistungen vor, die nicht existiert. Die Abstufung zwischen viel und wenig, zwischen Sachhilfen und technischen Hilfen, zwischen Angehörigen, Freuden und Kollegen sowie Filterraum und Künstlern möchte ich erwähnen. 
Kunst der KunstTherapie:n, die Anliegen des Projekts Kunst in Gruppe:n und Visuelle Kunstforschung hätte ich vermutlich auf sich beruhen und in Zukunft liegen gelassen. Kaum unter den Bezügen des Aufbaus dieser Seiten und Blogs in Bild und Text dieser Infrastruktur:en in Angriff genommen. Neu werden diese, sich ständig verändernden Herausforderung:en, sobald man es wieder, immer wieder an- und aufzufassen beginnt. Diese Verbindung:en nicht abreissen zu lassen, sondern noch intensiver als bisher zu verketten, zu verknoten und zu verlinken. Damit diese Seiten und Blogs und Videos weiterhin interaktiv - möglichst frei, spontan und zufällig - weitergetragen werden. Trotz des erhöhten Risikos, dass sich Fehler, Lücken, Unverständnis sowie Unverfügbares, Fehlendes und Fehler damit einschleichen, womit bislang keiner oder kaum jemand rechnet. Zu Items, Faktoren, Parameter, Merkmalen, Kategorien, Titeln, Überschriften, Gestalten und Formen und Lemmata sowie Artikeln, die auch subjektiv und ästhetisch kommunizieren. Die sich genau auf die Aspekte beziehen und individuelle Bedeutung haben, wie zum Beispiel:
  • visuell
  • ästhetisch
  • theoretisch
  • künstlerisch
  • wissenschaftlich
  • mathematisch
  • physikalisch
  • psychisch
  • materiell
  • grafisch
  • bildlich
  • textur
  • text
  • kontext
ohne titel - sammlungen - momente auswählen - heute und sofort freigeben - ohne kommentar


am klavier, die weissen und schwarzen tasten anschlagend und es buchstäblich nach draussen und ins öffentliche zu stellen - zu setzen - zu hängen - zu zeigen - zu präsentieren - zu tragen - zu bringen - anzutönen
Bei «künstlerisch relevanten Performern», die sich den gängigen Mechanismen verweigern. Beispielsweise die Einmaligkeit ihrer Performances dadurch steigern, daß sie die Dokumentation durch Foto oder Video verbieten, und daher öffentlich wenig bekannt sind oder bleiben wollen. Wenn es dann trotzdem das Echo bei anerkannten Kritikern, Agenturen oder Institutionen oder Organisationen der Performance-Szene gibt, ist die Relevanz sozusagen „mehr Wert” als bei den Performern, die nur auf dem Medienklavier spielen und die »Dokumentation« und »Edition» (möglicherweise anderswo) anfertigen und drucken lassen.
Schliesslich wird im Französischen und anderen lateinischen Sprachen die Ausstellung als «Exposition» bezeichnet. Und nicht als «Imposition» oder «Komposition». «Saskia Sassen» charakterisiert diese Aktivitäten als «Bürgerpraktiken, die über die Nation (interpunktion) hinausgehen.»

«print matters»
«Stasis» wirkt als Mechanismus, der das Kosmopolitische ins Korporative und die Polis ins Proprietäre konvertiert.

Von matter birgit

Pilotprojekte
#nobreadlessart
#keinebrotloseKunst
#KatharinavonZimmern
#kunsttalks
#kunst

visual arts - art and scientific re-search arthistory
contemporary performance art
Project: #16

Eine Antwort auf „mass-stabs-getreues“

Vom Körperinnern kommend
da wo das bewusste ich
durch den Sturm
auf Hoher See
im Drama
der Seele
nicht der Autor selbst sein kann
nur eine Nebenrolle spielt

das wahr Genommene
dem Träumer
wenn er sich
dem subjektiven Moment ergibt

wird im im Traum
eine Geschichte aufgereiht
durch dessen
er zur Einsicht
kommen kann

durch die Schulung
der Seele
die den Menschen
ein Leben lang begleitet

das innere Auge
das über Nacht
und alle Tage wacht

von daher
durch den Einfall
wird alle Kunst gespeist

so dass die Themen
wie zu einer Mahlzeit
ob köstlich
oder nicht
schon warm aufgetischt
und zur Veräußerung vorbereitet

jede bewusst
gemachte Wahrnehmung

hat sch nach dem Gesetz
der Asymmetrie im Gehirn

einer Taktfolge
die vorgegeben
in deren Zeitspanne

der Dirigent
die Musik
der Maler
der Dichter

wir die Beschauer
die Hörenden
die Sehenden
dem geschaffenen Dingen
dem selbst Geschaffenen
sich zu unterziehen haben

die bildende Kunst
hat sich mit ihrem Glauben
an sich selbst
davon losgelöst

die Kunst
will nicht mehr dienstbar sein

in der Rückbeziehung
sie führt sich auf
in der Bezugnahme
zu sich selbst
in ihrer Logik
der Eigenschaft
zu ihrer Aussage
autistische
auf sich selbst bezogen

die Formfindung
zu allen Dingen
muss jedem Menschen
auf seine Art und Weise
überlassen werden

jeder Mensch
muss für sich selbst

seiner inneren Struktur
seinem Wesen nach entsprechend

was ihn im Geiste nährt
und was eben so nicht immer
wohl gemeint in der Gegenwartskunst
uns den Menschen aufgetischt wird

was für Prozesse
in jeglicher Wahrnehmung
im Kunstgenuss
bei jedem Menschen
abläuft
kann von aussen
nicht mit Sicherheit
behauptet werden

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