radieren

„Ikarus“ 1995
Aquatinta – Kaltnadelradierung – Büttenpapier

Ikarus

wird in der europäischen Kultur immer wieder Gegenstand und Gestaltungsmotiv für künstlerische, wissenschaftliche und technische Arbeiten. «Klassik» bis «klassisch» kommuniziert es ästhetisch. Egal, ob es als das «bekannte» und «vertraute» Bildmotiv erkannt. Oder als Engel oder Phönix verkannt wird. Kommt vermutlich (gut) an…?!!!

Als Illustration eröffnet es heute neue Assoziationen und Möglichkeiten weiter zur Analyse mittels Bild- und Suchprogramme, Bücher und weiterer Serien. Vielfach werden diese heute abrufbar. Während die Münze in der Hand immer noch zwischen den Fingern gedreht wird: alter Taschenspielertrick von Strassenkünstlern?!

https://youtu.be/Ta8TJIkeAVQ

Jeder Bildakt kann als seelischer Zustand und Traummotiv mythologisch interpretiert, gedeutet und besprochen werden, dies ist klar. Die Psychoanalyse hat wohl immer die Einzigartigkeit des Kunstwerkes und die Schöpferkraft des Künstlers betont. Aus den Impulsen seiner Gefühlskonflikte kann der Künstler die Kunstwerke gestalten, die in überpersönlicher Weise gültig sind. Zum Gesamtkunstwerk und der Autonomie Kunst und des Kunstsystem werden immer – in jeder Art und Weise – von mehreren beigetragen.

Neue Ausdrucksformen

werden im Setting – #SmartSetting – Expertimental-Systemen und auch Zusammensein für die Kunst gesucht und gefunden. Dies war immer so und wird hoffentlich und vermutlich so bleiben. Auch, um weiter künstlerisch digital experimentieren und installieren zu können. Egal, ob betrachtend und beobachtend. Sowie an- und abwesend. Denkend, sprechend und / oder schreibend. Teilgebend und direkt performativ dabei zu sein. Weiterleiten ist auch okay. Visuell lesend. Jede-r geht heute „spazieren“ – praktisch und künstlerisch – forschend. Jede-r macht irgendwie mehr oder weniger bewusst mit. Greift zu diesem und das. Arrangieren, ein- und ausrichten oder sortieren bis ordnen. Beleuchten: inszenierend – schneidend bis verlinkend – hochladend. Dies werden die Herausforderungen. Und nicht nur das Fotografieren. Dokumentieren. Aufzeichnen. Schreiben. Posten auf irgendeinem Kanal oder der Homepage. Auch speichern, kaufen, ablegen, filtern, sammeln und aufhängen der Kunst wird möglicherweise relevant?!

Jede-r produziert und konsumiert. Jede-r verändert – wechselt und gibt dazu – so gut er kann?

Zum möglichen Räumen oder auch Einräumen für die «neuen» Ausdrucksformen: über die wir auch im #kunsttalk sprechen wollen? Assemblages, Performances, Videos, Audios, Tonspuren, Zusammenschnitte, Poesien, Musik und so weiter, die uns alltäglich im Zusammensein begegnen.

In dieser Idee der Freiheit finden letzthin alle menschlichen Probleme ihren gemeinsamen Nenner.

Vor allem das des Schicksals: Verantwortlichkeit und Böses. List, Raub, Kopien, Auflehnung und Zerschlagung der alten Ordnung sind seit jeher mit dem Akt der Erringung der Freiheit, und damit des Bewusstseins, schicksalhaft verkettet empfunden worden. „Kein Wunder, dass es als Hängen in den Seilen gespürt werden kann“.

In jedem Fall verlangt Freiheit den Anderen oder das Andere.

Allein in Freiheit zu stehen, heisst sich zu verschreiben oder auch zu versprechen. Oder sich nur dem zu verschreiben, der einem dieses (Danaer-)geschenk abzunehmen verspricht. Freiheit bringt vor allem Empathie, Engagement und Mut mit für’s «UN-Bekannte», «Fremde» und «Un-Bewusste». Diese kommen heute «einfach» – «so» – sowie «spontan» situativ und intuitiv daher. Egal, ob Endgeräte senden, empfangen und miteinander kommunizieren. Dementsprechend an- und eingestellt, justiert sowie extra aufgeladen werden müssen.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ postulierte Paul Watzlawick und hiermit bin ich beim aktuellen Thema: Paul Watzlawick 4.0 RE:LOADED. Hierzu wird das Festival zu seinem 99. Geburtstag vom 29.10. – 01.11.2020 in Zürch stattfinden:

https://docs.google.com/document/d/1CbpdU4U6PFk8fFfeQwN0iDdZiP7BNZumKgLzA2GGOUA/edit

Ich freue mich Dich und Sie im FREIRAUM zum Thema FREIHEIT begrüssen zu dürfen.

Zurzeit lese ich die Diplomarbeit „DOSTOJEWESKI UND DIE FREIHEIT“ von Dr. phil. Paul Watzlawick, die er 1954 zur Erlangung des Analytikerdiploms am C.G.Jung-Institut vorgelegt hat.

http://falschzitate.blogspot.com/2019/02/je-langer-man-ein-wort-anschaut-desto.html

https://prezi.com/bxreb8ye1c3j/paul-watzlawick/?utm_campaign=share&utm_medium=copy

23.05.2020 14:05 -15:35 h Imagination als Raum der Freiheit und des Spiels Prof. Dr. phil. Verena Kast E23 Festsaal CGJung Institut

13.06.2020 15:50 -17:20 h Das rote Buch – C.G. Jung und die Kunst Über Visionen und Zeitgeist Univ. Prof. Dr. Veronique Liard E1, E15, E17 Festsaal

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