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#kunsttalk 10

Vor der LecturePerformance ist nach der LecturePerformance – auf der Suche nach Neuem – in Form – Farbe – Formaten

Inhalt – Content – Index:

KunstTalk 10 – n mit Andreas Peschka: — https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=96 1:36 — fliegender Wechsel in die Aufnahme: wir haben am Setting „gebastelt“. Den Begriff „gebastelt“ – „gefrickelt“ findet Birgit Matter zu wenig spezifisch, aussagekräftig und zu abwertend für das, welches wir künstlerisch tun – performen – machen – herstellen oder produzieren!

Wir treffen uns zum Warmreden und Agendabeschließen die halbe Stunde vor Beginn (18:30, dann 19:00 publik und Aufnahme bis 20:00) https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=113 1:53 — Birgit im Anflug auf: die Performance von Günter Lierschof & Birgit Matter, LecturePerformance, „Jetzt – über Geld reden – nicht?“ im Freiraum der Zürcher Kantonalbank http://tinyurl.com/uzroehc (was ist das für ein Link?) – https://www.youtube.com/watch?v=IQFhPWQinF8&t=3s Thema: Abschaffung des Bargeldes Birgit Matter?! Günter Lierschof ist seit einiger Zeit mit der Performance unterwegs und voll in die Themenbreite eingearbeitet; besondere Bedeutung für die Performance haben die Aufführungsorte. Wenn Fachleuten aus der Finanzwelt kommen, wie reagieren sie auf die Argumente? https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=486 8:06 — Kunst zu Geld, Geld zu Kunst? Brotlose Kunst? Anschließend: Was ist Lecture Performance? https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=774 12:54

Andreas zu seiner häufigenVerwendung des Wortes, „tentakeln“, das er seit Jahren im Munde und durch Texte führt. Arno Schmidt: https://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Schmidt (das Bemühen um neue Prosaformen, inhaltlich die kulturpessimistische Weltsicht und die angriffslustige Gegnerschaft gegen das Westdeutschland der Adenauer-Ära) „tentakeln“ in Zettels Traum. – Begriff, Greifen, Haben — stattdessen Tentakeln – scheu, mimosenhaft, mit Schneckenauge(n) – das Tentative im Tentakeln – die Hand wird zum Tintenfisch, Oktopus; – Hand, Körper als Raumerfahrung und Räumlichkeit – Oktopus, jeder Arm ein Gehirn; Saugnäpfe, Tentakelbeute Sinn – was hat das Tentakeln mit Andreas‘ Arbeitsprozessen zu tun?

Frames als Saugnäpfe (Oral – Vakuum); Situationen als unruhiges, gestörtes Tasten – Tentakeln machen Realität und Wirklichkeit aus Möglichkeitsräumen – Stempelset für Attentäter (Ausstellung: Unfrieden) etc. [29. November 1996 – 19. Januar 1997 un-frieden – sabotage von wirklichkeiten, Woche der bildenden Kunst Hamburg 1996] https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=1481 24:41 — Wirklichkeit, Virtualität, second life, Jutta Dierberg. Zitate: Bazon Brock sagt: Virtualität ist keine Realität … sind Erweiterungen der eigenen Phantasie … Wirklichkeit aber sei, was sich meinem Mutwillen, meinem Belieben nicht beugt.

Arte, die Zukunft der Kunst: Ein Künstler, der mit sehr leichten Ballons und Plattformen experimentiert und davon überzeugt ist, daß die Menschheit ein Leben in der Luft vor sich habe. Der Vergleich bringt beides auf die Idee der Schwerelosigkeit. Es gibt eine Brücke zwischen beidem. Nach Bazon Brock bedeute, über diese Brücke zu gehen: der Glaube an die virtuelle Machbarkeit sei eine gefährliche Ideologie. Virtualität triggert Utopie, Macht will das kontrollieren. Ziel von Herrschaft ist, daß Realität als fest und unveränderbar wahrgenommen wird. Dagegen ist Realität immer auch in sich virtuell und nimmt offene Möglichkeits-„ausgänge“ wahr. Veränderlichkeit. Auch ein Stein ist virtuell in dem Sinne. https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=1906 Von Geld ganz zu schweigen. Funktion der Künste. https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=2063 34:23

Birgit Matter, Kunst Talk 9, Pantomimische Einlassungen, körperlich gestische Übungen, währenddessen Dreiergespräch als abgeschiedene, ausschließende Handlung, in der Wiedergabe des Videos wird die Viererkonstellation deutlich. Kein Abschluß. Das Gefühl der Freiheit in der beteiligten Absonderung (& Anwesenheit). Apnoetauchen. Mehr Non-verbales also?! GESTE_N?! Was macht Skype mit den Bildern, wie montiert das Maschinchen die Gegenseitigkeit-en, das AUFZEICHNUNGS-Setting #SmartSetting, unsern virtuellen Raum. https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=2510 Frank Staudinger tritt hinzu: Thema: Ein buchleseSelbstversuch. Stellnetz im Leseraum: springt mich etwas an: tatsächlich interpretieren die Bücher den Leser und nicht umgekehrt, so kommt, jede-r in den Büchern vor. Was hat das mit Identität zu tun? Kann man Fremdes entdecken? Nebenthema Portrait. Ähnlichkeit oder Verschiedenheit suchen (oder finden sich). Erfahrungen mit der Wahrnehmung, dem Anfertigen. https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=3044 50:44 — Wie weit ist unser Kunstbegriff? Birgit Matter: „Was macht Kunst heute gut?“ https://youtu.be/jkSUvm6IR-M?t=3229 53:49 Schlußrunde von diesmal, KunstTalk 10, die Frage, rituell, wie geht’s dem Künstler denn heute? Blazenka kommt hinzu (hat schon die ganze Zeit mitgehört, jetzt aktiv).

Wie geht’s dem Künstler heute?

In Zeiten des Notstandes und der Pandemie 17.03.2020 bleiben die Künstler zuhause? Schreiben und Arbeiten für sich und / oder die Öffentlichkeit?

Lesen, Hören und Sprechen sich aus für Kooperation und Zusammenarbeit sowie das Zusammensein.

Von bimatter

Pilotprojekte
#nobreadlessart
#keinebrotloseKunst

visual arts - art and scientific re-search - arthistory
Project: #16

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