Ich will das in Öl!

in ÖLFARBE (hohe schminke – künstlerqualität – oder wie?) auf die grundierte – magere – LeinWand (ohne störende Rupfen-, Faser- und Gewebestrukturen) mit sehr gutem Mader-Haarpinsel höchster Güte, feinster Qualität und in bester Firnis versiegelt? Auch, damit die Oberfläche nicht reisst oder krakeliert. Sehr lange bis ewig haltbar, strapazierfähig und lichtecht wird.?! Auch, um es anschliessend noch im Freilager zu deponieren. Später auf einer Auktion zu versteigern. Im Internet anzubieten. In einer Galerie oder Sammlung auszustellen. Oder, auf einem Tröddel- oder Flohmarkt in der Stadt an Touristen zu verkaufen?

Deshalb sollte sich die Leinwand insgesamt nicht verziehen, weder bei regnerischer noch bei stürmischer Witterung und Temperaturschwankungen. /// Erst letztens war ich in einem Cafe in einer kleineren Stadt im Mittelland – dort waren fast alle Leinwände an den Wänden extrem verzogen und standen so ca. 10 – 20 cm ab // es wirkte in dieser Umgebung – wie die (ungewollte, unbeabsichtigte und zwecklose) künstlerische Intervention – ////////

Die beidseitigen Gemäldereihen – im dem beachtlichen Ausmass von ca. 100 x 160 aufgespannter Keilrahmen ohne Kreuzsteg und Keile im Einzelnen sowie auch ohne die passende Grundierung des Bildträgers – echt und wirklich schrecklich Leid und Weh haben mir diese getan: Sie (so ca. 20 Stück an die Wände in Reihe und Serie in Augenhöhe gehängt) wirkten in gewisser Weise wie richtig vergewaltigt, missbraucht und misshandelt. Einerseits verstärkt durch den lieb- und leidenschaftslosen, nur dekorativen und nicht komponierten Farbauftrag. Andererseits zeigten die Bilder banale bis alltäglich und fast naiv anmutende sowie symbolisch-simplifizierte Motive. Und letztlich war es doch die zu wenig professionelle und damit laienhafte und stümperhafte Benutzung und Anwendung der Leinwand für diese Ausstellung in einem Cafe, die mich so entsetzte. Leider waren die Bilder nicht signiert!

Auch keine kleinen Schildchen mit Titel und Jahreszahl, Namen des Künstlers oder sonstigen Informationen waren zu entdecken. Ansonsten hätte ich mich direkt beim Kurator, Galeristen oder Sammler dieser Ausstellung beschwert. Denn es war die echte und wirkliche Zumutung für meine AUGEN. Weshalb ich auch nur schnell Espresso und kein Kännchen Kaffee und Kuchen bestellte. Es war grausam, negativ und wirklich schrecklich – bitte erinnert mich nie wieder daran! Und fangt schon gar nicht an, es „schön“ zu reden.

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