#kunsttalk8

Experimente zu Spannungsfeldern – Unpacking der Post 2019 – im Namen der Kunst

Was also, lässt sich fragen, ist eigentlich das Problem? Das Problem ist, dass wir zu viel wissen oder zumindest auf diffuse Weise ahnen, um selbst eine radikale ernüchterte Verehrungsfähigkeit für die Kunst noch irgendwie zu bewahren. Und dass wir zu viel wissen, ist Resultat der Tatsache, dass unter den Bedingungen der Digitalisierung ein ABSOLUTISMUS DER TRANSPARENZ regiert, der die Akzeptanz des Autor- und KünstlerSein etc. nicht nur im konkreten Fall, sondern auch in grundsätzlicher Weise unterminiert. Was immer gesagt und getan wird, vermag in neuer Leichtigkeit öffentlich zu werden, lässt sich, einmal digitalisiert und im Netz, leichthändig durchsuchen, kaum noch zensieren und kontrollieren – es frei ist.

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