massstabsgetreues

im fotografischen: text & bild

umgang mit information auf der höhe der zeit: dies dokument ist liste und protokoll zugleich: sprints & feedlogs & #opensciene – erster Versuch: Vorstellung zu #VE4Phabricator #Sandbox #WikiD #Twitter und Co.

Screenshots sind für andere und für mich interessant. Mit einem Screenshot kann ich den aktuellen Zustand der Webseite festhalten und diese mit einer Aufnahme in 6 Monaten vergleichen. Auf dem gleichen Weg auch die Festplattenbelegung dokumentieren

Heute wird die moderne, postmoderne und post-postmoderne Autonomie visueller Kunst in klassischer oder typischer «Disziplinierung» und «Dokumentation» multimedial beobachtet.

Als Befreiungsversuche visuell-künstlerischer Praxis und Verfahren der Kunstforschung, die ästhetisch – ohne Worte – «kommunizieren». Bildverstehen wird quasi naturhaft vorausgesetzt, da es gegeben ist und sich von der Sprache und dem Wort emanzipiert. Somit keiner weiteren Erklärung oder Vermittlung, noch Untersuchung und Erzählung, Geschichte oder Prosa oder Literatur (Visual Literacy) etc. bedarf. Da Bilder im Fotografischen als Lichtbilder quasi selbsterklärend hergestellt und freigegeben werden.

Das Stellen von Verständnisfragen ist geradezu ein Tabu.

Kunst wird als etwas prinzipiell und grundsätzlich Unverstehbares gesetzt. Verständliche und durchschaubare Arbeiten von Künstler*in-nen verfehlen die Absicht, sind somit keine «richtigen» Kunstwerke und Entwürfe visueller Kunst.

Die qualitative Studie zu künstlerischen Praktiken des visuellen Kunstschaffens und (autobiografischen) Schreibens der Künstler*in selbst.

Somit wird hier ein Erzählen und kein Erklären in mehrfacher (künstlerischer) Performanz im Zentrum stehen: Die Erzählung über eine Erzählung und Aufzählung und so weiter, die zu Forschungsfrage-n, Aufbau und zu künstlerischen Praktiken des Schreibens führen

die Erzählweise, die ohne Punkt und Koma fliessend und freilassend mit künstlerischem Tun, Machen und Handeln wird. Ihre Deutungen stehen im Zentrum und kaum die (autobiografischen) Texte selbst, den die Künstler*in-nen und Forscher*in-nen verfasst haben. Da Erinnerungen eine grosse Rolle spielen, wird der Fragestellung nachgegangen, wie Erinnerungen heute durch die Künstler*in-nen hier verhandelt werden und wie sich ihr Umgang mit Erinnerungen gestaltet.

Indem ich Visual Literacy, Bildwissenschaft und Literatur befrage, habe ich sie, ohne dies zu beabsichtigen, hergestellt oder zumindest gefördert. Dieser, im Forschungskontext unerwünschte Effekt lässt aber auch die Umkehrung zu: Um die Visual Literacy zu fördern, muss sie befragt werden. Wenn in der Gruppe erzählt wird, dann werden gerade die verschiedenen Voraussetzungen ihrer Erzähler*in-nen erkennbar und interessant. Aus der zu erwartenden Vielfalt der Perspektiven wird ein Zugewinn resultieren. Und die vormals architektonische Autorität des Designs WordPress wandelt sich zur strategischen Aufmerksamkeit, die mit Fragen kaum merklich die Wahrnehmung anleiten und den Erkenntnisgewinn «outsourct». So werden die immensen Bild- und Textarchive auf eigene Weise prozessieren. Jeder eine individuelle «Bildbiografie» anlegen und das Neue immer auf der Basis des Gesehenen (Erlebens), des persönlich visuellen Gedächtnis aufnehmen. Hinzu kommt, dass sich die Attraktivität insbesondere von fotografischen Bildern daraus speist, dass ihre Lektüre nicht durch „Bildungsautorität“ zentral verwaltet wird: kulturelles Kapital vor seiner bildungspolitischen Erschliessung.

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