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artistic Research «#DieKunst» Fotografisches gegenwärtiges visuelles KunstSchaffen integrative Forschung Künstler*in künstlerische Forschung Kunst Kunstforschung kunstprozesse

knote-n-konzepte nebenbei überarbeitet

Wirkungen künstlerischer Bildakte frei schaffender «Künstler*in-nen werden im Vordergrund sein; mindestens ein Bild oder «Image» der künstlerischen Arbeit wird an die Künstler*in-nen der NetzwerkProjektgruppe elektronisch digital adressiert

beobachtende beobachtungen

Dieser Beitrag untersucht die Rolle und Funktion sowie den »Versuch sich selbst eine Anleitung zu entwerfen«. Die Zeit mit anderen in künstlerischer Praxis sowie kunstbasierter Forschung mit epistemischen und in reflexiven Praktiken zu verbringen. Nun, ich beziehe mich auf Reisen. Mit anderen Künstler*in-nen, die mich in ihre Umgebungen und Umwelten von Atelier, Studio und Küchen mitnahmen und in Zukunft mitnehmen werden.

Nach den jeweiligen Besuchen wollte ich Gemälde anfertigen, die ich fotografiert, aufgezeichnet und notiert habe. Ein Jahr später wollte ich diese Gemälde dann zerschnitten und neu anordnen, um kollaborative Künstler*in-nen-Assemblagen zu schaffen und diese hier fotografisch anfügen. Diese Arbeit sollte sich auf die Metapher des nie endenden Gemäldes, der nie enden wollenden Geschichte stützen und den Beginn des #kunsttalks einläuten:

Die nie endende, abgeschlossene oder abzuschliessende künstlerische und kunstbasierte Forschung zu untersuchen, die seit mehr als einem Jahr als Lifestream in Videos aufgezeichnet wird. Bildgebende Iterationen zu Studiobildern, künstlerischen Arbeiten und Experimenten im #Smartsetting, die mittlerweile auf Youtube und anderen social media Kanälen – neben diesem hier – zu sehen sind. Bei jeder dieser Iteration erkunde ich verschiedene Arten und Weisen, andere in ihrer künstlerisch forschenden Arbeitsweise kennenzulernen. Indem ich performative und relationale Qualitäten der künstlerischen Zusammenarbeit als Forschung & Experiment mit noch offenem Ende vorschlage. Die erste Iteration ermöglicht es mir, in ihrer Abwesenheit Zeit mit den Künstler*in-nen zu verbringen. Während ich mich mit unseren Gesprächen gedanklich und textlich quasi wissenschaftlich und erfahrungsgebunden beschäftige. Und phasenweise versuche praktisch so wie sie zu arbeiten (welches kein kopieren, fälschen oder nachmachen der „Bilder“ ist). So möchte ich die Grenzen zwischen einsamen und sozialen Kunstpraktiken für die Gegenwartskunst verwischen (Inframince, neue Zonen schaffen, #Wagnispatternpaare herstellen, versenden usw.). Die zweite Iteration ermöglicht es mir, so „meine“ Kunst an andere weiterzugeben, indem ich sie z.B. aufforderte, Collagen oder Arbeiten mit meinen Fragmenten (an Stoff, Bildern, Texten, Skulpturen etc. ) zu erstellen. Und die dritte Iteration ermöglicht es mir, das meine künstlerische Arbeit sich mit anderen kunstbasierten und künstlerischen Forschern verbindet. Durch dies Vorgehen eröffnet sich für mich bis heute, dass das „Kunstmachen“ immer mehrere Gespräche, Perspektiven, Aktionen und Reflexionen ermöglicht, indem man Zeit damit verbringt, andere durch „Kunstmachen“ kennenzulernen. Wir sehen uns im #kunsttalk! 




Musculus gluteus maximus ist der großflächige Muskel mit weitgefächertem Ursprung und kräftiger Ansatzsehne. Er entspringt vom Darmbeinkamm (Ala ossis ilii), der Rückfläche vom Kreuzbein und Steißbein (Os sacrum und Os coccygis), dem Ligamentum sacrotuberale und der Fascia thoracolumbalis
roter faden – rote fäden – am kulturellen gewebe wird gestrickt gelismet
anfang oder ende des roten fadens – der rote faden zur freiheit – #freiheitmachtangst
rote faden konzepte ablegen, wiederaufnehmen, anknüpfen, wiederholen, zerreissen, wieder anknüpfen und verbinden

Ferner sind verschiedene »Methoden« wichtig, um Ästhetik zu definieren und zu verstehen. So wird beispielsweise zuerst eine Begriffsanalyse durchgeführt, um anschließend lexikalische oder stipulative Definitionen oder Explikationen abzulegen. Außerdem können eigene Intuitionen helfen, den tieferen Sinn von Ästhetik zu erkennen, da diese als „roter Faden“ benutzt werden können, um Ästhetik zu verstehen. In jedem Fall ist irgendein Faden, gleich welcher Farbe durch ein Nadelöhr zu ziehen

an nur einem faden auffädeln, aufziehen, aufhängen und in den raum hängen
erklären – erläutern – zeigen – erzählen – handschriftlich notieren – anfangen
bekannt ist: inhaltsästhetisch – materialästhetisch – gehaltsästhetisch?
reflexive moderne bis momente der post moderne, post post modere – reflexive Epistemik der Künste – Epistemische Praktiken der Künste
Kunstwerk und Bild im Zeitalter seiner technischen Re-Produzierbarkeit



an autoscopic moment, 2010 Acrylic on wood – 22.5 x 27.5

Autoscopy is defined here as a visual experience where the subject sees an image of herself in external space, viewed from within her own physical body. Autoscopy may arise from a convergence of several variables, including gender, personality factors, neurological and/or psychiatric disease, exhaustion and dissociation, whose interaction may override the normal inhibition of temporal lobe activity. A cognitive neuropsychological hypothesis is proposed, together with avenues for future research.



dem toten Hasen oder Kaninchen die Bilder erklären?
wie die Bilder laufen, fliegen und sich bewegen, wie Zettelchen im Wind?
zwei Sauerteigkulturen #keineBrotloseKunst

im fotografischen – workflow und work in progress – bilder befreien und freisetzen – den bildakt befreien und frei setzen https://www.facebook.com/bimatter/

https://www.instagram.com/bimatter/

Cafe Gloria Zürich September 2016 Lucia, Maja, Birgit, Nicole und Blazenka fotografiert

Malerei ist – bleibt – wird der Kollektivsingular (Sammelbegriff) für die KunstderKunst-Therapie oder künstlerische Forschung?

Für das KünstlerSein und KünstlerZusammenSein mit und ohne Werk als Projekt, Gruppe, Team, Kollektiv, Bande und Interessengemeinschaft #kunsttalk?

Bereits Platon lässt Sokrates ausführen, dass für die Malerei dasselbe wie für die Sprache gelte. Deren bezeichnende Sache oder Ding nicht etwa in aller Ausführlichkeit zu wiederholen sei, sondern zugreifendzufassend – anfassend durch – Auslassung oder Auslassen und Unterlassen – charakterisieren solle.

Beispielsweise die Serie durch Auslassungen der Reihenfolge, das Dreieck durch die Ecke und den Kreis durch Viertelkreise, den Faden durch die Linie darzustellen. Es gäbe, so Sokrates, weder Worte noch Kunstwerke, wenn diese die Dinge nachahmend lediglich verdoppeln (abbilden) würden. Ich will keine Texte oder Gespräche illustrieren, dies ist klar!

Worte wie Gemälde besitzen durch ihre Fähigkeit zu verknappender Darstellung vielmehr die klassifikatorische (nicht klassifizierende) Kraft der bezeichnenden Wiedergabe. Die Platon im «Timaios» etwa den Modellen der Astronomie zuerkannt hat. Der Anfang des Timaios ist eine der ältesten erhaltenen mittelalterlichen Handschriften: Über die Zusammensetzungen bis Kompostionen und Wirkungsweisen des Kosmos sprechen zu wollen „ohne genaueres Betrachten der Modelle“ so führt er aus, „wäre vergebliche Mühe“ (schreibt der Kunsthistoriker Horst Bredekamp 2010, S. 39 zur Betrachtung des Bildakts).

ästhetisch kommuniziert – die liebe zur malerei: weiss // hell und dunkel
Spuren auslegen – #kunsttalk – Material & Stoff herstellen _ vergiss die schwarzen Mappen, diese zu re-konstruieren & reinszenieren (nicht?) – #ANTIFORM – Anti-form

ästhetische wirkungen künstlerischer und gestalterischer bildakte werden heute zu «bilderwolken» sobald diese in die »cloud« hochgeladen werden. «bilderfahrzeuge». »bildervehikel«. »bilderraumfahrtstationen«. bildakte, selfies usw. im fotografischen bis videofilmerischen : dynamisierte, bewegte und schnell wechselnde bis automatisch animierte features und bewegtbildanleitungen für hinter-vorder-untergründe auf höhe der zeit, die realisiert werden. bilder, modelle, muster, anordnungen, systematiken, systeme, experimentalsysteme usw., wie sie heute beobachtet und für wahr genommen werden. als sogenannte «blick- und effektfelder oder zonen», die gesehen, beobachtet sowie erkannt, anerkannt und identifiziert werden. da sie durch die figur – gestalt – vorstellung etc. ästhetisch kommunizieren. investigationen, interventionen und gegenwärtige kunstaktionen, die der gesellschaft (preis-)gegeben und verantwortet werden.

diese künstlerische forschung und performance wird aus der nische, ecke und dem winkel des raums heraus von zuhause aus produziert. im büro, in der fabrik, halle, kirche, kathedrale, küche, keller und in anderen architektonischen räumen und landschaftsgärten. im zug oder der bahn vorbereitet, dem sogenannten kollektiven wohnzimmer – automobil – auf der trace, strasse oder strecke durch die landschaften verschiedener kulturen. bevor es den tunnel, die durch- und zugänge zu urbanen regionen der gross- weltstädte passiert. öffentlich und global gesendet und empfangen wird. geblitzt, kontrolliert und sich ohne meine kontrolle und kenntnis verbreitet, so zu sagen auf dem radar von irgendjemand erscheint.

bild – text – werk – mit und ohne signature, audiospur oder musik – der kunstschaffenden – werden „aufgebaut“.

im öffentlichen – frei- und zwischenraum – der «LecturePerformance» werden bilder, bildakte und künstlerische produktionen aus den experimentalsystemen direkt und gegenwärtig vor gestellt. es impliziert die räumlichen und essayistischen dimensionen, fakten, tatsachen sowie die vorstellungsmomente, die wir bis heute als echt, wahr, wirklich und „auf dem Boden der Tatsachen bezeichnen“ und kommunizieren. Obgleich sie zur Parodie des Dramas oder der Komödie des Künstlerdaseins werden, wenn nicht mehr geplant, geprobt und geübt wird.

da das internet zwar kaum überall, doch von überall her «global» erreichbar wird. heute, da sich jede »Lecture Performance» zur »LecturePerfomance» zur terminierten «LecturePerformance» exponentiell zu verbreiten scheint. Die Expansion scheint das Neue der Kunst zu sein?

Die gegenwärtigen kunstaktionen und -reflexionen sowie die #kunsttalks werden es relativieren, kritisieren und untersuchen?

hervorbringen: merkmale, aspekte, formen bis #antiformen, die ästhetisch kommunizieren. es realisieren und sich die anschlüsse, zugänge, verbindungen, wege, passagen und zonen zu kunsthistorien und ästhetischen modellen zeigen. in aktueller (hyper-)gegenwartskunst der kunstforschung und dem künstlerischen forschen in telepräsenz des #smartsettings. in kunstbasierter und künstlerischer forschung wird dies möglichst offen und kollektiv versucht, probiert und gemacht = #kunsttalk. die intervention-en greifen, im gegensatz zur beratung, im engen sinne direkt und spontan in das aktuelle und soziale geschehen des kunstschaffenden settings ein: in die interaktionen zwischen mensch-maschine (ästhetische) kommunikation. ((vermutlich, um die un-erwünschten ästhetischen phänomene ((erst)) entstehen zu lassen)).

hauptverkehrsknotenpunkte versucht jede-r künstler*in der kunstderkunst-therapie nach möglichkeit bewusst zu vermeiden, zu umgehen, zu umfahren oder denen bewusst auszuweichen. um dem weg, parcour oder den umgehungsstrassen – mit und ohne roten faden – der eignen biografie zu folgen. lebens- und weltenlinie-n zu durchstreifen. um der eignen geschichte und erzählung (matrix) zu folgen. sei es in gestalt von bild und text – kontext – oder durch andere stoffe selbst zu ermitteln, aufzuspüren, zu erfinden, zu suchen und zu finden.

Um Missverständnisse vorweg aufzuklären, falls es überhaupt möglich ist: im Alltag wird unter Hedonist jemand oder jedwede-r verstanden, der nicht gerne arbeitet und andere für sich schaffen lässt. Sich gemütlich zurücklehnt – aber nicht jemand – der das gelungene Leben sucht. Das gelungene Leben ist das philosophische Verständnis des Hedonismus, welches schon die alten Griechen erkannt haben. Im ungefähr vierten vorchristlichen Jahrhundert haben einige Denker darauf hingewiesen, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Nichts darauf hinzuweisen scheint, dass es so etwas wie ein Weiterleben nach dem Tod und eine unsterbliche Seele gibt.

Damit standen Philosophien im Widerspruch zu Platon, nach dessen Vorstellung die Seele nach dem Tod in ein Schattenreich eintaucht, um dann in irgendeinem höheren Bereich die Unsterblichkeit zu erfahren. Im Gegensatz zu Platons Idealismus sind die Hedonisten empirisch orientiert, sie betonen die Bedeutung des Diesseits – des Hier und Jetzt. Danach sind wir Menschen ein Stück Natur, wir leben eine Zeit lang und wir haben die Bestimmung, dieses Lebensintervall zu gestalten – mit und ohne – Kunstwerk-e, doch mit der Produktion und Nutzung von Artefakten. Nur in dem oberflächlichen Alltagsverständnis, bei dem Hedonismus mit „Wein, Weib und Gesang“ identifiziert wird, bedeutet Lebensfreude ja auch Verschwendungssucht.

Hier und im #kunsttalk wird es sich eher um Geben und Nehmen im Sinne von fair use_ cc Lizenz_handeln.

Für die ethischen und ästhetischen Idealisten Baumgarten, Kant, Hegel, Fichte u.a. ist die Idee des erfreulichen, glücklichen und optimalen Lebens nur ein wertloses Beiwerk. Die Idee allein ist (auch) nicht geschützt. Danach ist es bedeutungslos, ob Menschen sich gut fühlen und ob ihr Leben gelungen ist, Hauptsache sie tun ihre Pflicht. Der Mensch – aus kantischer Sicht – ist ein Pflichtautomat – kein «Arbeitstier» oder Gewohnheitstier. Und was moralisch ist und was nicht, wird durch die Ethik bestimmt. Ein Beispiel ist der kategorische Imperativ Immanuel Kants: Handle so, dass die Grundsätze deines Handelns ein allgemeines Gesetz sein könnten. Jede Ethik macht also Vorgaben, jenseits derer es keine tieferen Begründungen gibt.

Und selbst die Wissenschaft benötigt solche Axiome, auch die Quantenphysik oder Naturwissenschaften halten keine *Letztbegründung-en* bereit, wie jede-r heute weiss, der sich damit befasst. Ebensowenig gibt es k-einen Ursprung der Ethik und Ästhetik, aus dem Werte und Urteilskraft entstehen, die kommuniziert werden. Einige weisen darauf hin, dass zu idealistisch und bürgerlich agiert und argumentiert werde. Insbesondere durch visuelles Kunstschaffen und künstlerisches Forschen durch Bild und Text. Diese alten und längst überholten Verbindungen – „alten Zöpfe“ – „Vorbilder“ an Philosophen, Künstlern und alten Meistern, seien abzuschneiden. Die Anbindung an deren Konzepte und Theorien wären abzuschneiden. Abzutrennen, davon zu distanzieren. Anstelle.

Armleuchter im All werden?
Kunst Global, ach ja, der Kunstmarkt

BAZON BROCK DER SELBSTFESSELUNGSKÜNSTLER Einführung in eine Ästhetik des Unterlassens

Orientierung «die #KUNST» – Modernisierungsphase – Konstitutionsphase – Ausdifferenzierungsphase – Reflexionsphase – Moderne (Tradition) – Moderne (Industrie – Fabrik – Funktions- Produktionssystem) – Postmoderne – Post Postmoderne – 2. Moderne Reflexive Modernisierung – „Unendlicher Spass“ – „Infinite Jest seit 1996“ – #Artefakte – #Science Fiction

: „Was wird nach Science Fiction kommen?“

https://www.ft.com/content/3b9d3759-eef7-4d32-9a7f-7b0fd2e362f4

Von bimatter

Pilotprojekte
#nobreadlessart
#keinebrotloseKunst

visual arts - art and scientific re-search - arthistory
Project: #16

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